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#105273 Mein Renko-EA, für Euch ;) kostenlos

Geschrieben von laz2015 am 24 June 2015 - 21:16 Uhr

Hallo zusammen!

Ich habe mich entschlossen Euch meinen Renko-EA (für MT4 = Metatrader4) kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ich habe den über viele Jahre nach der Grundidee vom RenkoLiveChart3.2 weiterentwickelt. Einige Bugs entfernt, ihn verbessert und am Ende hat das Teil mit dem Orginalcode außer der Grundidee fast nichts mehr gemeinsam, daher auch der eigene Name. Dieser Thread soll insbesondere Anfängern helfen, wer weiß was es ist und wie es geht - scrollt runter ;)!

 

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FAQ FÜR EINSTEIGER
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Warum mache ich das und auch noch kostenlos, da muss doch nen Haken sein?

a) Weil es mich nervt, dass immer wieder Leute mit zusammengemurksten "Updates" immer neue Versionen rausbringen und dabei noch die Bugs der Vorgänger drin lassen

 

b) Weil viele der im Netz verfügbaren Versionen fehlerhaft sind, alles was ich an RenkoLiveChart Updates nach Build 600 gesehen hab ist Schrott, falsche High/Low, da wird nix auf Unicode verändert usw...

 

c) Weil ich immer wieder mitbekomme das irgendwelche Leute meinen, sie können einfach so etwas decompilieren, 3 Sachen ändern + 2 Label rein und das dann mit neuem Namen verkaufen und die Leute abzocken

 

d) Ich möchte mehr Leute an dieses Thema bringen und gerade Anfängern einen kostenlosen und guten Renko-Ea geben, viele haben schon mal rumprobiert und haben schlechte Erfahrungen gemacht weil etwas nicht richtig beschrieben war usw...

 

Renkos sind gut, wenn man einen guten EA dafür hat ;)!

 

Aber klar da ist ein Haken, Ihr bekommt meinen Quellcode nicht! Ich werde den Source nicht weitergeben oder veröffentlichen, damit nicht wieder irgendwelche Gauner da ne Abzocke draus machen. Ich gebe den Renko-EA (erstmal) auch nur hier auf dieser Seite, für die User von forexfabrik.de frei!

Und es ist KEIN HEILGER GRAL - so toll das hier alles klingt - wenn man nicht weiß was man da eigentlich macht, nutzt einem auch kein RenkoChart etwas!

Was bedeutet Renko, wie geht das überhaupt?

Was Renko bedeutet kann man hier finden, wie es funktioniert erkläre ich Euch aber nur kurz, sonst wird das zuviel.

Wenn Ihr einen normalen Chart öffnet, sagen wir den M1 vom EURUSD, dann seht Ihr dort einen Chart der die Kurse des Brokers in z.B. Kerzen oder Balken anzeigt. Jede dieser Kerzen läuft jetzt wie lange? Richtig, 1 Minute!

 

Nun interessiert beim Traden aber weniger wie lange eine Kerze läuft, uns interessiert doch eher ob Bewegung im Chart ist oder? In einem zeitbasierten Chart wie z.B. dem M1 kann es sein, dass der Kurs ewig seitwärts läuft, jeder kennt das, viele Indikatoren zeigen dann falsche Signale oder? Da kommt dann jede Minute ein anderer Alert: Sell, Buy, Sell, Buy lach ;)

Hier kommen die Renkos ins Spiel! Man nimmt jetzt einen Renko-Ea und legt diesen in das M1 Fenster vom EURUSD. Der Renko-EA macht nun folgendes, er berechnet aus den M1 Kerzen einen sogenannten RenkoChart und schreibt den in eine Datei. Damit wir den auch sehen können, trickst der Renko-Ea jetzt ein wenig.

Ein Zeitfenster wie M2 gibts es ja normal im MT4 nicht oder? Also legt der Renko-EA z.B. genau unter diesem Namen einen neuen Chart für Euch an, eben weil der M2 frei ist. Der Renko-Ea darf auf keinen Fall in den M1 oder andere (M5, M15) vom Metatrader verwendet Charts/Dateien schreiben, deswegen erstellt er einfach den M2.

M1 Chart EURUSD öffnen -> auf den legt man den Renko-EA -> der Renko-EA erstellt einen neuen RenkoChart unter dem Namen EURUSD M2

So und wie sehe ich den M2 jetzt?

Man klickt im MetaTrader 4 oben links im Menu auf Datei -> Chart offline öffnen -> Es öffnet sich ein Fenster? Gut und was wollen wir sehen?

Genau den EURUSD, >>> M2 <<<! Öffnet man den EURUSD,M2 Chart sieht man - wenn man nichts falsch gemacht hat - einen Chart der irgendwie anders aussieht.

Aber was genau ist jetzt anders?

Wenn Du im Renko-EA nichts nichts verstellt hast, siehst Du nun Boxen deren Körper alle die selbe Grösse in Pips/Points haben. Die Grösse der Kerzen/Boxen kann man selbst festlegen über die sogannte BoxSize oder BrickSize. An diesen Boxen sieht man aber auch Highs und Lows, dazu später mehr.

Und wozu ist das gut?

Ganz einfach, nehmen wir an ich setze die BoxSize auf 100, bei meinem Broker wären das 100 Points. Dann bildet dieser RenkoChart nur eine neue Box aus, wenn der Kurs 100 Points gestiegen oder gefallen ist. Je nachdem welche Grösse man hier einstellt, kann man damit das "feine Rauschen" des Marktes ganz einfach herausfiltern.

Und wozu ist das gut?

 

Grundsätzlich zum Filtern von Signalen, nutzt man jetzt hier einen Indikator (den man auch versteht) kann mit mit dem richtigen Setup bessere Signale sehen, weil man das Rauschen etwas entfernt bzw. besser filtern kann. Über die Boxengröse kann man den RenkoChart jederzeit an die aktuelle Strategie/Marktlage anpassen.

Geht die M2 Kerze nach 2 Minuten zu Ende?

Eben nicht, der RenkoChart filtert die Zeit heraus, er soll ja Bewegungen anzeigen, wie lange die dauern - spielt erstmal keine Rolle! Wenn im M1 nichts passiert, wandert da eine neue Kerze nach der anderen durch, jede Minute eine neue immer wieder hoch und runter. Im RenkoChart jedoch passiert (je nach Einstellung) gar nichts. Solange keine Box mit der geforderten Grösse entsteht, zeigt der uns zwar jede Änderung an, es entstehen aber keine neuen Kerzen/Boxen.

 

Wo ist der Vorteil?

 

Einstiege sieht man früher/besser, Support/Resistance Level werden besser sichtbar, man kann mit kürzeren Stops arbeiten usw... Als Trader kann man nur Geld verdienen wenn sich der Markt bewegt, eiert der rum - gibts nichts zu holen. Charts die in Zeitfenstern laufen, wie M1 oder M5 erzeugen dann evtl. Ranges, ZickZack Bewegungen, Rauschen. Hat man da Indikatoren drauf, erzeugen die Fehlsignale oder EA's sogar Fehltrades.

Kann ich MT4 Indikatoren auf nem RenkoChart nutzen?

Die Orginalen aus dem MT4 auf jeden Fall, etwas anders sieht es bei selbst gebauten Indikatoren aus. Du weißt ja jetzt schon, dass für Renkos andere Regeln gelten, darum gibt es einige Unterschiede zu beachten.

- nicht jeder Indikator ist für Renkos geeignet, manche rechnen auf Renkos falsch, das hat nichts mit dem Renko zu tun, sie sind einfach nicht geeignet

- manche Indikatore wie z.B. der ATR machen (je nach Einsatzzweck) auf Renkos gar keinen Sinn

- der ATR mißt die Länge einer Kerze, was soll der auf einem RenkoChart, bei dem alle Kerzen so ziemlich gleich lang sind sehen?

- manche erzeugen durch ungünstige Programmierung auf Renkos zuviel Last, wenn man das merkt mal alle runter und am Besten alle einzeln testen
- alles was mit MACD / MovingAverages usw. zu tun hat funktioniert aber (mit den richtigen Einstellungen) hier teilweise besser, weil man das Rauschen vor-gefiltert hat

 

Laufen EA's auch auf dem RenkoChart?

 

- Sagen wir so, wenn sie ordentlich programmiert sind, sollten sie fehlerfrei laufen.

 

Warum kann man diesen Renko-EA nur auf dem M1 verwenden?

Alles andere wäre Blödsinn, es gibt fehlerhafte Renko-EA's die man auf z.B. M5 oder M15 legen kann, was die anzeigen stimmt aber nicht. Zur Laufzeit wird man sein blaues Wunder erleben, da erscheinen dann Bewegungen im RenkoChart die dann wieder verschwinden. Geht nicht, nicht machen ist pfui! Sieht gut aus aber funktioniert nicht!!!

 

Hinweise in eigener Sache

- Ich rate dazu den EA ausgiebig zu testen und bitte um Feedback von Euch, wer Fehler findet bitte melden bzw. nachfragen!

Kann man den Renko-EA auch auf Live Konten verwenden?
 

Theoretisch ja, praktisch muss ich aber - auch aus rechtlichen Gründen abraten.

Es ist experimentelle Freeware, ich übernehme keine Verantwortung für Schäden oder Verluste und ich gebe KEINE Gewährleistung für die fehlerfreie Funktion der Software. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man dieses Software nur auf Demokonten testen soll!

USE AT YOUR OWN RISK - BENUTZUNG AUF EIGENE VERANTWORTUNG!

 

Diese FAQ werde ich im Laufe der Zeit ergänzen!

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EINRICHTUNG - Jetzt kommen wir endlich wir zum RENKO-EA!

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1. Nach dem Download packst Du den RENKO-EA in den Ordner /MQL4/Experts dann den MT4 neu starten bzw. starten.

 

2. Wir nehmen einen leeren M1 Chart, ohne Indikatoren oder jeglichen Müll und ziehen den Renko-EA auf diesen Chart:

 

Bildschirmfoto1.png

Bei ALLGEMEIN -> Bitte den Haken bei "Import von DLLs zulassen" setzen!

Ein Renko-EA benötigt Windows Funktionen um zu funktionieren, hier erlaubt Ihr ihm das. Wie Ihr seht benötigt man sonst aber keine weitere externe DLL, Ihr braucht nur den Renko-EA!

Wer Sicherheitsbedenken hat, ohne Quellcode und wegen dem DLL Import :

Bildschirmfoto2.png
Es werden nur die benötigten Funktionen importiert!

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RENKO-EA - die Einstellungen

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Bildschirmfoto3.png

 

Ich habe versucht die einfach zu halten, trotzdem muss ich für die neuen Nutzer etwas mehr erklären.

RLC_BOXSIZE - renko boxsize in points not pips

Je nachdem ob Ihr einen 4 oder 5 Digit Broker habt muss man hier die gewünschte Boxengrösse eingeben. Hier könnt ihr nicht viel falsch machen, probiert ruhig verschiedene Einstellungen.

NORMALE RENKO - die Standardeinstellung

 

RLC_USE_MEDIAN = False

 

RLC_FIXED_OPEN = False

Bei "normalen" Renko Boxen sitzt der Open-Preis einer geschlossenen Box immer 1 * Boxengrösse vom Close-Preis entfernt.

 

Das ist das Fiese an normalen Renkos, der Open-Preis springt also erst an seine endgültige Stelle - wenn die Box beendet wird.

 

Deswegen sollte man bei der Einstellung keine Indikatoren verwenden, die den Open[i] Preis einbeziehen }:) ...

 

Das sieht dann so aus:

GBPAUDM2-normal.png

 

RLC_USE_MEDIAN - median renko

 

Bei dieser Form Renko Boxen sitzt und bleibt! der Open-Preis einer neuen Box immer auf der Mitte der letzten Box, dem Median dieser Box.

GBPAUDM2-median.png
Der Vorteil? Da kommen wir später zu ;)

 

RLC_FIXED_OPEN - fixed open price on last close price

 

Das hab ich mir irgendwann mal ausgedacht, um das Problem mit dem springenden Open Preis zu umgehen, in dieser Einstellung wird der Open Preis einer neuen Box immer auf den letzten Close gesetzt.

Das sieht mit normalen Renkos mit RLC_FIXED_OPEN = TRUE dann so aus:

 

GBPAUDM2-fixed-close-normal.png
Achtet mal drauf wieviele Boxengrössen der Preis hier überschreiten muss, um ein Reversal, eine Umkehr darzustellen? Antwort 2!

Setzt man Median Renkos auf RLC_FIXED_OPEN = TRUE sieht man wo der Unterschied ist.

GBPAUDM2-fixed-close-median.png
Der Median-Renko dreht erst, wenn der Kurs die 3 fache Boxengrösse zurücklegt, meiner Meinung nach ein Vorteil, dazu später mehr ;)

 

RLC_WICK_FILTER - filter wrong/bad wicks

Da wir die historischen Renkos aus M1 Daten - die keine Tickdaten enthalten - berechnen, entstehen bei der Berechnung/Anzeige der RenkoBoxen Fehler bei den Highs und Lows. Mit dieser Option werden fehlerhafte Wicks entfernt, es werden aber natürlich alle normalen Highs und Lows angezeigt. Hier müssen wir mal schauen ob alles stabil läuft, gerade übergrosse M1 Kerzen machen hier Probleme zur Laufzeit.

RLC_CON_ALERT - alert on rebuild after reconnect

Ein guter Renko-EA berechnet die History nur einmal, beim ersten Start. Danach werden nur die neuen Daten gestreamt - also quasi aufgezeichnet. Bricht nun aber die Verbindung zum Broker ab, ensteht bei allen mir bekannten Renko-EA's ein Daten-Gap. Wenn die Verbindung wieder geht, springt der Chart zum aktuellen Zeitpunkt - aber die Daten dazwischen fehlen!

Dieser EA merkt das und lädt den kompletten Chart neu, damit Ihr das merkt -> wird ein Alert ausgegeben, wer den Alert nicht hören/sehen will, kann ihn hier abschalten. Der EA bemerkt weiterhin Daten-Gaps und lädt dann den Chart neu, nur ohne Alert. Der Nachteil, kommt lange kein Tick denkt der EA er war nicht verbunden und lädt beim nächsten Tick ebenfalls alles nach.

Wenn die Ticks aber nur alle 5 Minuten kommen ist auch keine Last da, ohne Alert dürfte man das also nichtmal merken.

 

RLC_TIME_FRAME - renko timeframe, don't use M1, M5, M15...

Hier stellt man ein, auf welchem TimeFrame der RenkoChart laufen soll.

Will man in der selben Währung mehrere RenkoCharts öffnen, gibt man beim ersten z.B. die 2 ein. Dann öffnet man ein weiteres M1 Fenster, zieht den Renko-EA drauf und gibt bei dem die 3 usw...

Der Renko-EA darf keinesfalls in sich selbst oder andere reservierte Timeframes / Dateien wie M1,M5,M15 usw. schreiben!

Falsche Eingaben werden mit einer Fehlermeldung belohnt ;). Ich habe versucht alles abzufangen - aber manche kriegen ja alles kaputt o/ ...

 

RLC_BOX_OFFSET - renko box offset

 

Dieser Renko-EA legt die erste Renko-Box bei einem gerundeten Preis an, dadurch entsteht ein unsichtbares Raster/Gitter auf dem Chart, wer dieses Gitter verschieben will - kann das mit dem Offset tun.

RLC_M1_LIMIT - max M1 bars? 0 = all, minimum 99

Manche haben eine riesen Sammlung an M1 Daten, andere einen schwachen Pc. Hier kann man eingeben wieviele der M1 Kerzen maximal verarbeitet werden sollen, damit kann man die Last senken.
 

Wenn Ihr nicht gerade Silvester im Chart habt sollte es keine Probleme geben, durch das "Streaming" erzeugt der Renko-EA an sich kaum Last! Wenn Euer RenkoChart nur ganz kurz ist, habt Ihr entweder zu wenig Daten aus dem M1 geladen oder eine zu große Boxengrösse eingestellt. Wenn Euer RenkoChart sehr lang ist, habt Ihr entweder zu viele Daten aus dem M1 geladen oder eine zu kleine Boxengrösse eingestellt.

 

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DASHBOARD

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Auf dem M1 Chart zeigt Euch der EA alle wichtigen Einstellungen und Daten wie Digits, Spread usw. an:

 

GBPAUDM1-dashboard.png

 

Wer Fragen hat oder Fehler melden will kann einen Screenshoot von dem Dashboard machen, dann sehen wir die Einstellungen auf einen Blick.

So siehts aus: GBPAUD Median mit 100 Boxengrösse

 

GBPAUDM2-sdl.png

 

Von dem Indi (Linien) im Chart gibts morgen nen Update, die erste Version hat noch nen Bug!

 

Viel Spass damit ;)

 

Achtung: Aktuelle Version des Evolution Renko EA v1.31 

Dateianhang


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#705 Fibonacci

Geschrieben von matsf am 25 August 2008 - 14:26 Uhr

Wow, danke Divecall, ein wirklich schöner Beitrag.
Danke für die Arbeit, die Du Dir damit gemacht hast.




#10 Morning Star - Strategie (Hammer wie das klingt, oder?)

Geschrieben von Gast am 22 June 2008 - 11:25 Uhr

Hallo, Haari,

1. je einfacher, desto besser: ich glaube prinzipiell nicht an "Masse" bei Zahl der Indikatoren, der Bildschirme oder beim Softwarepreis.
2. jedes System, das Du getestet und für dich als Erfolgreich gefunden hast, ist per se gut. Es gibt nicht das erfolgreiche System, sondern nur dein erfolgreiches System.
3. "Morning Star" klingt nach Candlesticks: hat aber damit wohl nichts zu tun, oder?
4. Hast Du dir dein System komplett selbst zurechtgelegt oder nach einem bestehenden Modell angepasst?

Grüße und "PIP auf" von

Dominik / pipfuchs.


#100335 Einfacher geht nicht !

Geschrieben von Pago am 12 March 2015 - 18:24 Uhr

Ich hab auch ein paar Fragezeichen aber vielleicht wird die erste Frage durch Denis beantwortet wenn er das Dashboard in Betrieb nimmt.

Das ist jetzt die erste Version, also bitte Bugs und Wünsche äußern (nichts ausgefallenes und ohne Schnick Schnack).







Für alle neuen USER: Es gibt unten rechts eine Knopf zum Bewerten der Beiträge und zum Bedanken!

EDIT: Ganz wichtig, bitte das Dashboard auf Demo testen... es ist ein EA und auf Knopfdruck kann man damit Order auslösen!

EDIT2: Da war ein kleiner Bug drin, hab jetzt die alte gegen die neue Version getauscht.

Angehängte Datei  Pago_EE_Dashboard_V1.01.ex4   221.53K   262 Anzahl Downloads
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#293 Unterstützung & Widerstand

Geschrieben von matsf am 22 July 2008 - 15:32 Uhr

Ich vermute mal, Du kennst das "Große Buch der Markttechnik" von Michael Voigt oder ?;)
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#15 Morning Star - Strategie (Hammer wie das klingt, oder?)

Geschrieben von Gast am 23 June 2008 - 06:56 Uhr

Hallo Pipfuchs,

1. je einfacher, desto besser: ich glaube prinzipiell nicht an "Masse" bei Zahl der Indikatoren, der Bildschirme oder beim Softwarepreis.


Seh' ich genauso, natürlich ist die Gefahr bei so einer herangehensweise recht groß, aber ich hoffe, dass der geringere Aufwand das aufwiegt.

3. "Morning Star" klingt nach Candlesticks: hat aber damit wohl nichts zu tun, oder?


Nein hat mit Candlesticks absolut nichts zu tun. Ehrlich gesagt nenne ich meine Strategie so, da ich sie am Morgen ausführe (nämlich jetzt, sonst wäre ich im Urlaub nicht so früh am PC) und sie anfangs so gut lief, dass mir nichts blöderes eingefallen ist, wie ein "Star".

4. Hast Du dir dein System komplett selbst zurechtgelegt oder nach einem bestehenden Modell angepasst?


Ja, das System ist komplett auf meinem Mist gewachsen. Ich habe einfach über mehrere Tage die Charts beobachtet und mir einen Reim drauf gemacht. Dann bin ich ans Testen gegangen und hab das System Stück für Stück angepasst. Im Nachhinein hab' ich dann festgestellt, dass ein paar Leute gibt, die nach ähnlichen Systemen traden. Und auch die Geschichte mit der Volatilität zu meiner Tradingzeit, bzw. in die Stunden davor hatte ich erst später wirklich bemerkt.

Das ganze hat mich natürlich bestärkt. Im Moment suche ich noch eine Möglichkeit mit Seitwärtsbewegungen umzugehen, da mir diese das Ergebnis versauen. Ehrlich gesagt weiß ich aber noch nicht wie. Dachte schon mal an "Priceboxen" von OANDA, aber das scheint auch nicht das wahre zu sein.

Gruß
Haari


#91392 Das (evtl.) erste Pulldown-Menü in einem MT-Programm

Geschrieben von traderdoc am 21 September 2014 - 11:18 Uhr

Das (evtl.) erste Pulldown-Menü in einem MT-Programm!

 

Heute mal ein Leckerbbissen aus der Coderschmiede.

Meines Wissens nach, wäre dieses Programm der Code zum ersten Pulldown-Menü, welches mittels MQL4.5 geschrieben wurde. Ich habe den Code bewußt offen gelassen, damit jeder, der diese Superfunktion für sich privat nutzen möchte, sie auch verbauen kann. Auf dem Programm liegt deshalb nach wie vor das Copyright.

 

PulldownMenue1.jpg

 

Im Bild seht Ihr die derzeitig voll ausgeklappte Variante, die aber jederzeit nahezu beliebig erweiterbar ist. Das Pulldown-Menü funktioniert gewohnterweise genauso, wie Ihr es von den Windows-Programmen her kennt. Im Code selber sind maximale Kommentierungen vonmir vorgenommen wurden, um Euch eine Erweiterung zu vereinfachen. Aber was schreibe ich, einfach mal auf den Chart ziehen und ausprobieren.

 

Nach Klicken auf die Untermenüs, die zu einer Aktion führen könnten, erscheint derzeitig noch eine Alertmeldung. Diese Stellen im Code, sind dann von Euch mit Leben zu erfüllen. Das kann nahezu alles sein, was Eure Herz begehrt, vom Absetzen von Orders mit einstellbaren StopLoss- und TakeProfit-Daten, der Aufforderung den SL auf BE zu modifizieren, TeilOrderschließungen oder all das, was über sonstige buttonbelastende Chartdarstellungen so mancher tickgenerierter Traderprogramme möglich war. Denn die Menü-Klicks werden sofort! ausgeführt, ohne dass auf einen neuen Tick gewartet werden muß.

 

Ebenso sind aufspringende Inputfenster zur interaktiven Bearbeitung von externen Variablen möglich, die sonst nach deren Änderung immer! zu einem "Neustart" des EAs geführt haben und damit evtl. Variablen im Programm überschrieben haben oder  eingeblendete Fenster mit Kontrollkästchen, Radiobuttons, Textfelder oder Listenfelder, bis hin zur Möglichkeit, Mini-Charts ein- und auszublenden. Das neue MQL4.5 bietet da unzählige Möglichkeiten, sich das Traderleben einfacher zu gestalten. So mancher vollgeladener Chart würde damit entrümpelt werden, Informationen können aber zu jeder Zeit sofort wieder eingeblendet werden.

 

Ich wünsche Euch viel Erfolg mit dem Tool, welches evtl. noch verbesserungsfähig ist.

Sollte sich diesbzgl. jemand finden, möge auch er seine Version hier bitte auch offen darstellen.

 

Viel Spaß!

 

traderdoc

Dateianhang


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#638 Witziges zwischendurch

Geschrieben von Divecall am 18 August 2008 - 01:07 Uhr

Die letzte Hilfe...mal anders.
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#101011 "Einfach einfach" das Dashboard gemäß Ee Denis

Geschrieben von Pago am 23 March 2015 - 09:51 Uhr

Wie bereits schon angekündigt, wird das Dashboard mit der "Einfacher geht nicht!" Strategie von Denis hier weiter behandelt.

Den Original Thread mit der Strategie findet ihr hier.

 

Achtung:

Auch wenn wir hier im Unterforum für Indikatoren sind und das Dashboard als Indikator zu betrachten ist, handelt es sich technisch gesehen um einen EA, der somit in die Expert Folder geladen werden muss.

             

 

 

Im ersten Schritt soll das Dashboard zu 100% nach den Vorgaben von Denis funktionieren und erst dann erfolgt die Optimierung und Testphase mit zusätzlichen Indikatoren.

 

 

 

Es fehlen noch:

 

- Berücksitigung Kurs über (Long) oder unter (Short) Gain auf TF H1

- Alert: Bei Alarm sollen pusch notification auf das Handy gesendet werden

- Berücksichtigung der Steigung des Gain MTF als Trigger; wird erstmal nur ganz einfach ermittelt: wenn shift 1 > 2 > 3 dann nur Long erlaubt; wenn shift 1 < 2 < 3 dann nur Short erlaubt

- Berücksichtung der Steigung des Gain (Winkel genau messen)

- BE Funktion und Button für BE

- Bei "Auto SL" den Mindestabstand zum aktuellen Kurs einstellbar gestalten

 

 

 

 

Optionen die bis jetzt vorgeschlagen wurden:

Zuätzliche Filter

 - Gain Indikator (Slope) auf höheren Timeframe mit einbeziehen (H4 & D1)

 - FPS

- "Pago_Gain_Steigung_OZ" Indikator für den Ausstiegnutzen wenn man mit TP größer 10 Pip arbeiten möchte (Indikator auf M15 und/oder H1)

 

Features

- BE automatisch und per Button

- MM

- Alle Order per Button gleichzeitig schließen

 

 

Info

- Das Dashboard wird auf einem Paar eurer Wahl und dem TF M15 geladen (Warum M15)

- Wenn ihr einen Broker bzw. Account habt der für die Paare Suffix oder Präfix verwendet dann müsst ihr das Paar auch mit Suffix oder Präfix in die Variabel "Symbol_AR" eingeben (Info1, Info2, Info3, Info4)

- Wenn das DB eine Handelsempfehlung Anzeigt dann erfolgt dieses durch Änderung des roten X im Kästechen in einen Kreis der je nach Rcithung blau oder grün ist. Zusätzlich gibt es einen MT4 Alert!

 

- Warum werden nicht mehr Paare gehandelt(Denis)

- SL: Hier gibt es eine kurze Info zum automatischen SL, hier und hier auch

- Stratetgiebeschreibung (Denis)

- Eine weitere Beschreibung(Denis) und ein Tipp

- Beschreibungwie die Winkel des Gain genutzt werden (Denis)

 

 

Aktuelle Projekte

Pending oder Market Order : Perry52 überprüft in den kommenden Wochen welche Orderart die höhere TQ liefert.Zwischenergebnis

Stochastik als Tradefilter    : Pit untersucht, ob der Stochastik (in seinen Extremzonen) als Filter einsetzbar ist.

 

 

Bitte für diesen Thread beachten:

 

Wer meint einen besseren oder zusätzlich Indikator gefunden zu haben der zur Verbesserung des Dashboard führt, der hat 4 Möglichkeiten

 

a) Er untersucht es im Stillen über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen und postet seine Ergebnisse hier

b) Kontaktiert mich per PM und fragt nach meiner Meinung oder fragt direkt bei Denis an ob er diesen Indi nicht schon getestet hat

c) Eröffnet einen eigenen Thread und diskutiert dort über Vor- und Nachteile seiner Idee

d) Wartet bis das DB zu 100% gemäß Denis Strategie funktioniert und beteiligt sich anschließend an der gemeinschaftlichen Verbesserung der TQ

 

 

 

 Wer grundsätzlich von dieser Strategie abweichen möchte, der kann das auch gerne machen aber dann gehören weder Trades gezeigt noch Diskussionen über die verwendeten Indikatoren in diesen Thread. 

 

 

 

 

NEU in V1.18b

****************************************************************************

Anzeige Pip:Bug behoben

****************************************************************************

 

Das aktuelle Dashboard.

Angehängte Datei  Pago_EE_Dashboard_V1.18b.ex4   265.9K   43 Anzahl Downloads

 

Der Indikator.

gelöscht

 

Zusätzliche Indikatoren zum Testen und Analysieren.

Diese Indikatoren sollen aber nicht das Thema in diesem Thread sein, deshalb bitte gilt hierfür auch das was in "Bitte für diesen Thread beachten:" geschrieben steht.

 

gelöscht

Info zum Indikator von TitanFX

Einsatzmöglichkeit für Indikator in Verbindung mit DB by Denisund aufgegriffen von Suckertoo


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#627 Meine Basics

Geschrieben von henri am 17 August 2008 - 09:07 Uhr

Hallo,

Bin erst seit kurzem in diesem Forum angemeldet.Finde es interessant.
Habe von dem Artikel ersteinige Seiten gelesen.
Denke aber , dass eine Uebersetzung sinnvoll waere, speziell fuer diejenigen Leute, die nun nicht taeglich Englisch
benoetigen,sei es beruflich oder privat.

Gruesse

Henri
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#112062 1-2-3 RENKO

Geschrieben von €urix am 23 January 2016 - 16:29 Uhr

Was ist ein Renkochart  Alle unterstrichenen Wörter oder Wortgruppen sind Links zu den Begriffsbestimmungen

 

Angehängte Datei  Einrichten-eines-Renko-Charts.pdf   391.88K   170 Anzahl Downloads

 

Diesen Handelsansatz habe ich aus verschiedenen Systemen aus dem Internet zusammengebastelt bis er für mich profitabel wurde. Das Grundprinzip ist eigentlich in diesem Forum und anderswo schon x-Mal erläutert worden. Vielleicht nicht so wie hier aber doch so ähnlich, also nichts Neues oder eine Technik die nur Gewinne garantiert. Dem einen oder anderen Anfänger oder Fortgeschrittenen, kann es aber durchaus hilfreich sein. Bei mir hat es damals jedenfalls ein Aha Effekt ausgelöst.

 

Der Vorteil im Renkochart besteht in der Übersichtlichkeit. Die Hoch- und Tiefpunkte sind meiner Meinung nach visuell leichter zu finden als bei Candlesticks.

 

Wichtig sind die RICHTIGEN

 

HH= Höheren Hochs

HT= Höheren Tiefs

TH= Tieferen Hochs

TT= Tieferen Tiefs

 

zu erkennen.

 

Die wichtigsten Regeln zum Erkennen eines Trends und seiner „möglichen“ Umkehr:

 

Ein Aufwärtstrend wird gekennzeichnet durch eine Serie höherer Hochs und höherer Tiefs.

  1. Regel: Man kann kein höheres Tief einzeichnen bevor der Preis nicht das letzte Hoch gebrochen hat.

  2. Regel: Der Trend ist gebrochen wenn der Preis das letzte höhere Tief gebrochen hat.

Ein Abwärtstrend wird gekennzeichnet durch eine Serie tieferer Tiefs und tieferer Hochs

  1. Regel: Man kann keine tieferen Hochs einzeichnen bevor der Preis nicht das letzte Tief gebrochen hat.

  2. Regel: Der Trend ist gebrochen wenn der Preis das letzte tiefere Hoch gebrochen hat.

Schauen wir uns den Chart an. Wir sehen einen 10 Pips Renkochart. Die Größe der Renkoboxen spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Je kleiner die Renkoboxen sind, desto mehr spielt der Spread, Slipage und Requotes beim Handeln eine Rolle.

Im Bild unten habe ich die richtigen HH, HT, TH, TT eingezeichnet.

Beim letzten TH habe ich eine weiße waagrechte Linie gezeichnet, das ist die Durchbruchlinie (DL). Das heißt, wenn der Preis diese Linie durchbricht, besteht die Möglichkeit einer Trendwende.

 

Das HH nach dem TH leitet eine mögliche Trendwende von einem Abwärtstrend zu einem Aufwärtstrend ein. Bei einem Aufwärtstrend zu einem Abwärtstrend gilt alles umgekehrt.

 

Screenshot_54.png

 

So weit so gut.

 

Mit dieser Erkenntnis können wir uns jetzt ein einfaches System entwickeln mit Einstieg, Stop Loss und Take Profits. Wir nehmen dazu die Fibonacci Expansionslinien und bauen diese etwas um.

 

Wer dieses Zeichenwerkzeug im MT4 nicht finden kann hier eine kleine Anleitung: 

 

Screenshot_10.png  

 

Funktionsleiste Anpassen anklicken.

 

Screenshot_11.png

 

Fibonacci Expansion markieren – Hinzufügen – Schließen und voilà da ist es.  

 

Screenshot_12.png

 

Das Fibotool werden wir jetzt wie folgt umbauen:

 

Screenshot_22.png  Screenshot_14.png

 

Nach dem Durchbruch des Preises durch die DL Linie setzen wir das Fibotool am HH an und ziehen es mit gedrückter Maustaste zum möglichen HT. Noch wissen wir ja nicht ob es ein HT wird, denn der Preis kann durchaus noch weiter fallen oder eben wie in diesem Fall steigen.

 

Screenshot_24.png

 

Das Tool ist jetzt auf dem Chart und wir ziehen den rechten Arm des Tools so lange nach oben bis der SL beim HT ist.

 

Screenshot_25.png

 

Das %$ Zeichen das wir im Fibotool eingetragen haben zeigt uns jetzt auf welchen Preisebenen sich der SL, Einstieg, 1. und 2. TP befinden. Wenn der Preis den 1.TP erreicht kann man den SL auf BE ziehen.

 

Der Rücksetzer sollte zumindest so groß sein das eine Box in Richtung des Trades voll ausgebildet ist bevor der Einstiegspunkt erreicht wird.

 

Also nicht so:

 

Screenshot_41.png

 

Sondern so: Das ist auch gleich ein live Beispiel mit 5 Pip Boxen: 

 

Screenshot_32.png

 

Den Trade hätte ich fast übersehen so schnell ging der ab. TP1 erreicht innerhalb von 3 Minuten.

 

Screenshot_34.png  Screenshot_36.png  Screenshot_40.png

 

Nicht immer ist das Nachziehen des SL gut, aber öfter ist es besser. :-  In diesem Falle für Anfänger ein echtes Ärgernis, für gute Trader eher Alltag. Profis haben vermutlich andere Absicherungsmaßnahmen.

 

Man kann natürlich alle Ebenen des Fibotools ändern und noch weitere TP´s hinzufügen.

 

Und fertig ist unser kleiner aber feiner Handelsansatz.

Ähnliche Techniken kennt man auch als „Kronen“ oder „W und M Formationen“. Sind die Formationen immer so leicht ersichtlich wie im oberen Bild? Nein natürlich nicht.

 

 

Hier noch ein paar Beispiele:

 

Screenshot_17.png Screenshot_26.png

 

Unten ein Beispiel bei dem der Einstieg nicht ausgelöst wurde. Auch wenn man den Fibo zu den nächst höheren Fractals zieht wird der Einstieg nicht ausgelöst. Sobald der Preis das letzte höhere Hoch durchbricht ist das Short Szenario aufgelöst.

 

Screenshot_28.png

 

Im unteren Bild haben wir 2 rote Kreuze. Das untere rote Kreuz ist kein TT, ergo ist das obere rote Kreuz auch kein TH. Siehe Abwärtstrend 1. Regel.

 

Screenshot_29.png

 

Im unteren Bild ist eine Situation dargestellt die ich nicht handeln würde. Der Rücksetzer ist erstens zu klein. Auch wenn er größer wäre würde ich nicht handeln, da der Preis schon zu weit gelaufen ist. Der Rücksetzer berührt die DL (weiße Linie) nicht.

 

Screenshot_42.png

 

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Divergenzen

 

Das mit der Divergenz ist so eine Sache. Lange Zeit habe ich die Trader nicht verstanden; warum sie Divergenzen handeln. Nach meinen Backtests war der reine Divergenzhandel einfach nicht gewinnbringend. Bis mir auch da ein Licht aufging.

 

Divergenzen von Oszillatoren zum Preis in starken Trendphasen gibt es oft und sind meiner Meinung nach nicht profitabel zu handeln. In Seitwärtsphasen sieht die Sache schon anders aus, da kann man Divergenzen schon ganz gut handeln. Nur können sich Seitwärtsphasen und Trends schnell abwechseln...

 

Divergenzen in Trendphasen können das Ende des Trends einläuten - müssen aber nicht. Die Divergenz ist ein Alarmsignal für uns und wenn bei einem Abwärtstrend eine Divergenz des Preises zum Oszillator erscheint und der Preis danach das letzte TH durchbricht und ein HH bildet wissen wir das die Wahrscheinlichkeit eines Trendwechsels recht hoch ist. Bei einem Aufwärtstrend dementsprechend umgekehrt.

 

Im Bild unten habe ich einen MACD Indikator zum Erkennen von Divergenzen in den Chart gezogen. Man sieht schön das der Preis ein Tieferes Tief (TT)macht der MACD aber ein Höheres Tief (HT). Wenn dann wie in diesem Paradebeispiel der Preis das letzte tiefere Hoch durchbricht und dann wieder ein höheres Tief macht , dann wissen wir es ist Zeit zu handeln.

 

Screenshot_30.png

 

Hier noch ein Beispiel nach einem Aufwärtstrend

 

Screenshot_31.png

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Zig Zag

 

Der ZigZag Indikator erleichtert einem visuell ein bisschen das Leben. Leider habe ich keinen gefunden der die Regeln im 1. Beitrag beachtet. Vielleicht gibt es hier einen Programmierer, der sich diesem Problem mit einem Alert bei überschreiten des Preises der Durchbruchlinie (DL) annimmt.

 

Das Bild müsste jetzt für jeden ohne Kommentar klar sein.

Screenshot_43.png

 

 

Vielleicht findet der eine oder andere Trader diesen Handelsansatz interessant und kann ihn oder einen Teil davon für sein Trading gebrauchen.

Ist der Handelsansatz profitabel? Für mich jedenfalls war er es. Ihr wisst ja 5 Trader 5 Ergebnisse.

Wie hoch war die Trefferquote? Da ich diesen Ansatz als Grundlage auch mit anderen Systemen gehandelt habe kann ich keine genauen Angaben darüber machen und es ist ja auch schon ein Weilchen her, aber soweit ich mich erinnern kann, schätze ich mal das der 1. TP zu 80-90 Prozent erreicht wurde. Allerdings habe ich den SL 2-3 Pips unter das Tief oder über das Hoch gelegt. Und beide TP´s 2-5 Pips vor erreichen dieser geschlossen. Also hatte ich ein negatives RR. Aber probiert es doch selber aus.

 

FAQ:

 

Braucht man bei diesem Handelsansatz Indikatoren? 

Spoiler

Warum Trade ich dieses System nur mehr Fallweise? 

Spoiler

Warum nenne ich das nur Handelsansatz?

Spoiler

 

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#100060 Einfacher geht nicht !

Geschrieben von denis am 10 March 2015 - 14:39 Uhr

So Freunde des Forex !!

 

 

Wie vor ein paar Tagen versprochen, möchte ich euch ein sehr einfache Strategie mit viel Potenzial nicht mehr länger vorenthalten.

 

Von am Anfang an aber wollen Wir was klarstellen. Die es darauf abgesehen haben, hier nur zu nörgeln oder stören, sollen bitte gleich weg bleiben, da es mehr um eine Strategie für Anfängern handelt.

 

Selbstverständlich ist aber diese Strategie auch für Fortgeschrittene Trader geeignet, die noch ein Nebenbeschäftigung oder ein zweites Standbein suchen.

 

So lange Rede kurze Sinn, wollen Wir zu Strategie kommen.

 

Zu diese Strategie benötigt Ihr ein ganz nackter Chart, und ein einziger Indikator dazu. Diese Indikator heißt Slope Direction Line oder besser bekannt unter Gain Indikator. Fragt mich nicht warum der Gain Indikator heißt, weil ich es nicht weiß und ehrlich gesagt interessiert mich auch nicht, Hauptsache er macht sein Job.

 

Diese Indikator der unten von mir reingestellt ist, der ist schon ein EX4 Datei also braucht Ihr den nur in den Chart rein zu ziehen, und so wie er ist laufen lassen. Der hat 2 Farben Möglichkeiten, so das die Farben Wahl überlasse ich Euch jede nach sein Geschmack. Aber Rot währe für Sell und Blau währe für Long geeignet.

 

Und jetzt kommt es. Diesen Indikator zieht Ihr auf 4 Chart den selben WP rein, ein mal 5 Min Chart, ein mal 15 Min Chart, ein mal 30 Min Chart und ein mal 1 H Chart. Das heißt das Ihr am besten für jedes gehandelte WP , ein Profil erstellt mit den 4 TF Charts, so das Ihr immer auf einen Blick die gleiche WP in 4 TF sehen könnt. Auf jeden TF immer der gleiche Indikator mit den gleichen Einstellungen die der Indikator von haus aus hat.

 

Zu den Einstieg, ganz einfach wenn alle 4 TF die gleiche Farbe haben zum Beispiel Rot dann steigt Ihr Sell ein, wenn die Farbe in alle 4 TF Blau ist dann steigt Ihr Long ein.

 

Ich brauche Euch wohl nicht sagen das der Signal zum Einstieg,  in alle meisten Fällen in den 5 Min Chart passiert, weil da es am häufigsten die Farbe wechselt

 

Der Einstieg sollte aber wo möglich erst nach den 2-ten oder 3-ten Kerze nach Farben Übereinstimmung passieren, da es oft noch mal ein kurze Rücksetzer in 5 Min gibt.

 

Und jetzt noch dazu ein Bonbon oder besser gesagt ein Spezielle Schmankerl, ein Signal EA der die ganzen WP die Ihr handeln wollt ständig beobachtet und Euch ein Akustische und ein Sichtliche Signal liefert, wenn Farben Übereinstimmung vorhanden ist. Diese 2 EAs die ich Euch auch reinstelle, sind keine Handel EAs, also man kann mit Ihnen nicht handeln, sondern dienen nur zum Signalgeber.

 

Für diese 2 EAs würde ich Euch vorschlagen, so wie ich das auch Hand habe, ein separate MT4 wo nur 2 Charts vorhanden sind, in EUR-USD in 15 Min.

Der eine EA v 1.03. ex4 Linke Chart, der programmiert ist auf den 2-ten und 3-ten Bar nach Übereinstimmung, und der zweite EA v 4.01.ex4 rechte Chart der auf den 3-ten und 4-ten Bar Programmiert ist. Selbstverständlich muss auch der Gain Indikator in beide Charts vorhanden sein.

 

Die beiden EAs sind auf 14 WP ausgelegt die aber selbstverständlich wechselbar sind, auf die WP die Ihr handeln möchtet. Ich muss wohl nicht dazuschreiben, das das ganze wie ein EA in den Expert gehören, und müssen in jeden der beiden Chart separat reingezogen werden, und Life Handeln muss angeklickt sein, und im MT4 muss Auto Trading aktiviert sein, und der Smaily muss lachen. Der zweite EA gibt dann Euch auch Akustisch ein Signal das heißt das im MT4 muss auch der Sound aktiviert sein, und wird gesagt Achtung ein Signal. Dazu erscheint dann ein Popup Fenster wo auch sichtbar ist der Signal, wie zum Beispiel welche WP, in welche Richtung und der Signal kommt zum Beispiel aus der 5 Min Chart. Ihr müsst nach der Popup Fenster dann immer auf OK drücken um das Signal zu bestätigen. Diesen Signal könnte man es noch verfeinern, für diese Usern die auch unterwegs sind, mit ein E-Mail Sendung, aber das brauche ich selber nicht.

 

Die Einfachkeit dieser Strategie ist, das man kein komplizierte Regeln dazu braucht, kein mit Indikatoren vollgepackte Charts braucht, das man nur ein offene MT4 braucht, und erst bei Signal geht man her und betrachtet den WP aus dem Signal in ein anderen MT4 die mit den jeweiligen Profile vorbereitet sind.

 

So jetzt noch zum Ausstieg ein paar Worte. Das kann jeder nach sein Geschmack oder MM selber machen wie Er möchte. Ein Regel besagt das man sollte Aussteigen wenn einer der Chart oder TF seinen Farbe wechselt.

 

Ich handhabe das aber so, das ich ein feste TP von 10 Pips habe egal wie weit die Farben gleich bleiben. Da es sich um 14 WP gleichzeitig beobachtet werden, glaubt mir es kommen am Tag sehr viele Signale wo man immer wieder 10 Pips sammeln kann. Und wenn man dann, nach 5 oder 6 Trades seine 50 - 60 Pips hat und mit einen guten MM, kann man schon was erreichen.

 

Ja der SL lege ich immer auf der andere Seite der Linie auf der nahesten Hoch oder Tief, also bei einen Sell oberhalb der Linie und bei Long umgekehrt.

Man kann selbstverständlich mit ein TS Arbeiten und laufen lassen.

 

Ich hoffe ich konnte mit einen sehr einfache und übersichtliche Strategie etwas brauchbares und nützliches in diesen Forum bei zu tragen.

 

 

Für noch eventuelle Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, aber das ganze ist von mir jetzt so Detailiert beschrieben, das es wenige Fragen kommen dürften.

Und noch mal betone ich, dem das ganze nicht gefällt oder zu einfach ist oder nur nach Fehlern oder Stecknadeln im Heuhaufen sucht, der soll es lieber lassen, weil ich werde für keine unnötige Diskussionen zu Verfügung stehen, dafür ist meine Zeit zu kostbar.

 

PS: für die Fragenden, ja ich handele diese Strategie sein 1 und 1/2 Jahr Life mit sehr gute Tägliche Ergebnisse.

 

Eure

Denis

 

PSS: was noch ein wichtiger Hinweis, von meine Seite wär, auf das ich auch noch achte ist, die Neigung des Indikators in den TF 1 H und 30 Min. Desto steiler die Neigung des Indikators ist, in Trend Richtung, desto sicherer ist ein Erfolgreicher Trade. Wenn der Indikator in 1 H eine Waagerechte Stellung hat, sollte man nicht unbedingt ein Trade riskieren. Das erwähne ich nur um eventuelle nachfolgende Diskussionen aus dem Wege zu gehen.

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#16049 GRUNDLAGEN: Divergenz

Geschrieben von giggi am 21 March 2010 - 16:19 Uhr

 
Divergenz
 

Divergenzen sind eine der verlässlichsten Signale in der technischen Analyse und gelten als eine
Art Frühwarnsystem, dass Änderungen der Trendrichtung erkennen lässt, bevor sie passieren.

Das versetzt den Händler in die Lage seine Position zu einem günstigen Zeitpunkt zu platzieren.
Er kauft in der Nähe vom Kurstiefpunkt und verkauft natürlich in der Nähe vom Kurshochpunkt,
was das Risiko des Handels, im Bezug auf den zu erwarteten Gewinn, sehr gering hält.

Werden Divergenzen richtig erkannt und angewandt, kann man mit Divergenz Handel durchaus
gewinnbringend sein, was wiederum das eigene Handelsergebnis erheblich verbessern wird.


Was sind Divergenzen überhaupt?

Divergenzen sind gegenläufige Entwicklungen von Preis und Indikator und gelten als wichtiger
Haupthinweis für eine Veränderung oder Bestätigung der Trendrichtung des Kurses.

Sie spiegeln die Beziehung zwischen dem Preis und dem Indikator, genauer dem Oszillator, wider.
Als gängigste Oszillatoren gelten hierbei der MACD, CCI, RSI, Stochastic und andere.


Wodurch entstehen sie?

Divergenzen entstehen, wenn zum Beispiel für die Bildung des neuen Hochs weniger Momentum
existiert, als bei der Bildung des alten, tieferen Hochs vorhanden war. Es ist ein Anzeichen dafür,
dass die Preisdynamik in der vorherrschenden Trendrichtung nachlässt.


Wie erkennt und klassifiziert man sie?

Es geht um höhere Hochs und tiefere Tiefs, also um Higher Highs (HH) und Lower Lows (LL).
Findet man sie im Preis, aber nicht im Oszillator, hat man Regelmäßige Divergenz.
Findet man sie im Oszillator, aber nicht im Preis, hat man Hidden Divergenz.


Es gibt 2 grundlegende Typen von Divergenzen:

Regelmäßige Divergenz-RD
1.Der Preis bildet höhere Hochs aus, aber der Oszillator tiefere Hochs.HH
2.Der Preis bildet tiefere Tiefs aus, aber der Oszillator höhere Tiefs.LL

Hidden Divergenz-HD
1.Der Oszillator bildet höhere Hochs aus, aber der Preis tiefere Hochs.HH
2.Der Oszillator bildet tiefere Tiefs aus, aber der Preis höhere Tiefs.LL

Divergenzen kommen in allen Zeitfenstern vor. Sie sind aber in höheren Zeitfenstern ab 1 Stunde
zuverlässiger und verursachen weniger Fehlsignale, als bei den 15 Minuten Charts und niedriger.

Zu beachten gilt es auch, die Ausprägung einer Divergenz richtig einzuschätzen. Je deutlicher die
eingezeichneten Linien auseinander driften, um so stärker ist das Signal zu beurteilen.

Der Hinweis einer Trendbestätigung ist weniger unsicher, als der Hinweis auf eine Trendumkehr.


Wichtig!Divergenz ist ein Hinweis, kein Signal um in einen Handel hinein zu gehen.
Es wäre unklug allein wegen des einen Hinweises, der so viele falsche Signale geben kann,
in den Markt zu gehen. Es wäre aber noch unklüger gegen diese Hinweise zu handeln.



 
Regelmäßige Divergenz
 

Regelmäßige Divergenz, oftmals auch als Klassische Divergenz bezeichnet, ist die bekannteste
und beliebteste Art der Divergenz. Sie gibt die ersten Warnhinweise für eine bevorstehende
Änderung der Trendrichtung.

Um Regelmäßige Divergenzen erkennen zu können, muss unser Blick dafür geschärft werden.
Dies erfordert ein wenig Übung, ist aber nach einiger Zeit leicht zu schaffen, wenn man sich
systematisch auf die Suche nach ihnen macht.

Es geht immer nur darum, wo die höheren Hochs und tieferen Tiefs zu finden sind.
Besser dafür geeignet sind die englischen Bezeichnungen, von denen die Abkürzungen abgeleitet
werden: Higher Highs (HH) und Lower Lows (LL). Und nur diese müssen wir finden in den Charts.

Finden wir die HH und LL im Preis, dann haben wir Regelmäßige Divergenz.
Finden wir die HH und LL im Oszillator, dann haben wir Hidden Divergenz.


Bildet der Preis höhere Hochs aus, aber der Oszillator macht tiefere Hochs, dann spricht man von
Bearischer Regelmäßigen Divergenz.

Eingefügtes BildEine Trendumkehr steht bevor. Der Kurs ändert möglicherweise
seine Richtung vom Aufwärtstrend zum Abwärtstrend.


Bildet der Preis tiefere Tiefs aus, aber der Oszillator macht höhere Tiefs, dann spricht man von
Bullischer Regelmäßiger Divergenz.

Eingefügtes BildEine Trendumkehr steht bevor. Der Kurs ändert möglicherweise
seine Richtung vom Abwärtstrend zum Aufwärtstrend.


Gehen wir aber schrittweise vor.

Bildet sich bei einem Aufwärtstrend im Preis ein zweites markantes Hoch aus, welches höher ist
als das vorherige Hoch, dann verbinden wir die beiden Hochs mit einer Linie. Nun schauen wir
uns den Oszillator an der gleichen Stelle an und zeichnen ebenfalls eine Linie an den Hochs ein.
Wenn beide Linien in unterschiedliche Richtungen zeigen, dann haben wir unsere erste
Regelmäßige Divergenz gefunden.

Bildet sich bei einem Abwärtstrend im Preis ein zweites markantes Tief aus, welches tiefer ist als
das vorherige Tief, dann verbinden wir die beiden Tiefs mit einer Linie. Jetzt schauen wir uns den
Oszillator an der gleichen Stelle an und zeichnen ebenfalls eine Linie an den Tiefs ein.
Driften beide Linien auseinander, dann haben wir wieder eine Regelmäßige Divergenz entdeckt.

Um so deutlicher diese Linien in entgegengesetzte Richtungen zeigen, um so stärker wird das
Signal gewertet. Die Bedeutung der Divergenz kann noch gesteigert werden, wenn wir ein drittes
Hoch oder Tief entdecken. Das wird Triple Top oder Triple Bottom genannt. Die Linie kann sogar
ein viertes Mal getestet werden. Je öfter dies passiert, je wichtiger ist die Divergenz zu beurteilen.

Man kann nur Hochs mit Hochs und Tiefs mit Tiefs vergleichen, aber niemals über Kreuz.
Es darf auch nur im gleichen Zeitraum, von Preiskurs und Oszillator, verglichen werden.
Zum Anfang setzen wir zwei Oszillatoren ein, den MACD mit Histogramm und den Stochastic.

Um in einen Handel zu gehen bedarf es mehrerer Gründe. Regelmäßige Divergenz allein reicht
nicht aus, um in den Markt zu gehen. Zu groß wäre die Gefahr von Fehlsignalen.


 

Eingefügtes Bild

Aufwärtstrend – Bearische Regelmäßige Divergenz

Solange der Preis höhere Hochs und höhere Tiefs macht, sind wir in einem Aufwärtstrend.

Regelmäßige Divergenz in einem Aufwärtstrend vergleicht die höheren Hochs im Preis mit den
Hochs im Oszillator. Hat der Preis höhere Hochs, während der Oszillator tiefere Hochs zeigt, gilt
das als ein Zeichen dafür, dass der Trend schwach wird. Man geht von einer Trendumkehr aus.

Achtung!Für einige Händler kann es bedeuten, ihre Long Positionen zu schließen
und für andere Händler, eine Short Position zu eröffnen.

Die Käufer werden schwächer, während die Verkäufer immer stärker werden. Je mehr die
eingezeichneten Divergenzlinien auseinander driften, um so stärker werden die Verkäufer sein.

Tipp!Die Trendumkehr geschieht meist an einem markanten Punkt, nicht irgendwo in weiter Flur.
Halte Ausschau, wo sich diese markanten Punkte befinden und welche es sein könnten. Es sind
weitere Werkzeuge für die technische Chartanalyse. Es können Trendlinien, Chart Widerstände,
EMA's, Runde Nummer (Sweet Points) und Pivotlinien sein. Die Trendumkehr passiert
wahrscheinlich an einer Stelle, wo der Kurs auf den stärksten Widerstand stößt.
Welche das sein können, werden wir nach einiger Übung recht sicher bestimmen können.
Unsere Trades werden mit größter Wahrscheinlichkeit immer erfolgreicher verlaufen, je mehr gute
Gründe vorliegen, um eine Position zu eröffnen.

Eingefügtes Bild


 

Eingefügtes Bild

Abwärtstrend – Bullische Regelmäßige Divergenz

Solange der Preis tiefere Tiefs und tiefere Hochs macht, befinden wir uns in einemAbwärtstrend.

Regelmäßige Divergenz in einem Abwärtstrend vergleicht die tieferen Tiefs im Preis mit den Tiefs
im Oszillator. Bildet der Preis tiefere Tiefs, während der Oszillator höhere Tiefs anzeigt, gilt das als
ein Zeichen dafür, dass der Trend schwach wird und kann als Bestätigungshinweis gewertet
werden für einen Einstieg (Entry) nach erfolgter Trendumkehr.

Achtung!Für einige Händler kann es bedeuten, ihre Short Positionen zu schließen
und für andere Händler, eine Long Position zu eröffnen.


Die Verkäufer werden schwächer, während die Käufer immer stärker werden. Je mehr die
eingezeichneten Divergenzlinien auseinander driften, um so stärker werden die Käufer sein.

Tipp!Die Trendumkehr geschieht meist an markanten Punkten, an dem wir unsere Order legen.
Halte Ausschau, wo sich eine mögliche Trendumkehr abspielen könnte und welche Gründe für die
Eröffnung einer Marktposition gegeben sind. Es sollten mindestens 3 bis 4 gute Gründe vorliegen,
als Voraussetzung eine Position zu eröffnen.

Gute Gründe hierfür sind:Umkehrkerze, Trendlinien, EMA's, Unterstützung und Widerstand,
False Break, Runde Nummer (Sweet Points), Pivotlinien usw.

Eingefügtes Bild


 
Hidden Divergenz
 

Hidden Divergenz, was auf deutsch soviel wie Verborgene Divergenz bedeutet, ist die andere Art
von Divergenz und nicht so bekannt. Anders als bei der Regelmäßigen Divergenz, finden wir die
Higher Highs (HH) und Lower Lows (LL) nicht im Preis, sondern im Oszillator. Also gegensätzlich.

Hidden Divergenz signalisiert nicht eine bevorstehende Trendumkehr, sondern eine Bestätigung
für eine mögliche Weiterführung der vorherrschenden Trendrichtung. Das hilft dem Händler,
weiterhin im Markt zu bleiben, dem Trend zu folgen und länger als erwartet eine Position offen zu halten,
um das Potential seines Trades besser ausnutzen zu können.

Bildet der Oszillator tiefere Tiefs aus, aber der Preis macht höhere Tiefs, dann spricht man von
Bullischer Hidden Divergenz.

Eingefügtes BildNach einer kurzlebigen Kurskorrektur wird der Kurs seinen
ursprünglichen Aufwärtstrend möglicherweise fortsetzen.

Bildet der Oszillator höhere Hochs aus, aber der Preis macht tiefere Hochs, dann spricht man von
Bearischer Hidden Divergenz.

Eingefügtes BildNach einer kurzlebigen Kurskorrektur wird der Kurs seinen
ursprünglichen Abwärtstrend möglicherweise fortsetzen.


Wir gehen auch hier wieder schrittweise vor.

Findet man in einem Aufwärtstrend im Oszillator ein zweites markantes Tief, das tiefere Tiefs
ausbildet als das vorherige Tief, dann verbindet man die beiden Tiefs mit einer Linie. Nun
verbindet man an gleicher Stelle die beiden Tiefs im Preis. Streben beide eingezeichneten
Linien auseinander, haben wir eine Bullische Hidden Divergenz.

Findet man bei einem Abwärtstrend im Oszillator ein zweites markantes Hoch, das höhere Hochs
ausbildet, als das vorherige Hoch, dann verbindet man die beiden Hochs mit einer Linie. Nun
verbindet man an gleicher Stelle die beiden Hochs im Preis. Streben beide eingezeichneten Linien
auseinander, haben wir eine Bearische Hidden Divergenz.

Während es bei Regelmäßiger Divergenz zu einer Trendumkehr kommen kann, gibt uns die
Hidden Divergenz deutliche Zeichen einer Trendfortsetzung in der bisher vorherrschenden
Trendrichtung. Händler mit offenen Positionen werten dies als Bestätigung der Trendrichtung um
im Markt zu bleiben. Die auftretende Schwäche bei Hidden Divergenz hat bereits zu einer kleinen
Trendumkehr geführt, die aber kurzlebig sein wird. Man kann von einer Kurskorrektur sprechen
oder einem Rücklauf, welche von den Händlern genutzt wird, um sich für einen Einstieg in die
Haupttrendrichtung zu positionieren. Erfahrene Händler nutzen sogar den Rücklauf, auch
Retracement genannt, erfolgreich aus, um einen kurzen und schnellen Handel auszuführen.

Wie bei der Regelmäßigen Divergenz, gilt auch hier die Regel, dass für die Eröffnung einer neuen
Marktposition eine Bestätigung durch mehrere andere markttechnischen Hilfsmittel vorliegen
muss, um die Möglichkeit eines Fehltrades weitgehend ausschließen zu können.

Divergenzen sollten als nützliche Hinweise verstanden werden, die bei Regelmäßiger Divergenz
einer Warnungen vor einer bevorstehenden Trendumkehr und bei Hidden Divergenz als eine
Bestätigung der vorherrschenden Trendrichtung genutzt werden kann.
Divergenzen sind sehr mächtig, als Trendumkehrer und Trendbestätiger, die wir ausnutzen sollten.


 

Eingefügtes Bild

Aufwärtstrend – Bullische Hidden Divergenz

Solange der Preis höhere Hochs und höhere Tiefs macht, sind wir in einem Aufwärtstrend.

Hidden Divergenz in einem Aufwärtstrend vergleicht die tieferen Tiefs im Oszillator mit den Tiefs
des Preises. Bildet der Oszillator tiefere Tiefs aus, der Preis aber höhere Tiefs, gilt das als Zeichen
für die zu Grunde liegende Kraft. Die Käufer werden gestärkt aus der kurzen Korrekturphase hervor
gehen. Die Korrektur wird von erfahrenen Händlern genutzt, um kurze schnelle Trades zu machen.

Achtung!Einige Händler werden für eine Gewinnmitnahme ihre Long Positionen schließen,
um nach der Korrektur wieder in den Markt mit einer neuen Long Position zu gehen.
Andere Händler werden ihre Long Position länger halten, um dem Trend zu folgen.

Die Verkäufer werden schwächer, während die Käufer immer stärker werden. Je mehr die
eingezeichneten Divergenzlinien auseinander driften, um so stärker werden die Käufer sein.

Tipp!Hidden Divergenz gibt uns eine Bestätigung für eine Weiterführung des Aufwärtstrends.
Jetzt können wir uns schon darauf vorbereiten unsere Long Order platzieren zu können. Halten
wir die Augen offen, um das Ende der Korrektur nicht zu verpassen. Dies wird wieder an einer
sehr markanten Stelle im Chart geschehen. Suchen wir nach starken Widerständen, wie etwa
Pivotlinien, Runde Nummern usw. Oftmals bildet sich eine klare Umkehrkerze (Pinbar) aus.

Eingefügtes Bild


 

Eingefügtes Bild

Abwärtstrend – Bearische Hidden Divergenz

Solange der Preis tiefere Tiefs und tiefere Hochs macht, befinden wir uns in einemAbwärtstrend.

Hidden Divergenz in einem Abwärtstrend vergleicht die höheren Hochs im Oszillator mit den
Hochs des Preises. Bildet der Oszillator höhere Hochs aus, der Preis aber tiefere Hochs, gilt das
als Zeichen für die zu Grunde liegende Schwäche. Die Verkäufer werden gestärkt aus der kurzen
Korrekturphase hervor gehen. Die Korrektur wird von erfahrenen Händlern genutzt, um kurze
schnelle Trades zu machen.

Achtung!Einige Händler werden für eine Gewinnmitnahme ihre Short Positionen schließen,
um nach der Korrektur wieder in den Markt mit einer Short Position zu gehen.
Andere Händler werden ihre Short Position länger halten, um dem Trend zu folgen.

Die Verkäufer schwächeln kurz, sammeln sich nach der kurzen Kurskorrektur wieder und führen
den Abwärtstrend erfolgreich fort. Die Käufer hatten nur ein kurzes Zwischenspiel.

Tipp!Eine Trendbestätigung, wie sie uns Hidden Divergenz liefert, werden wir uns natürlich nicht
entgehen lassen. Wir bereiten uns auf gewohnte Weise vor, in dem wir nach starken Zeichen
Ausschau halten, z.B. Pivots, EMA's, Sweet Points usw. Eine Umkehrkerze ist uns am liebsten.
Wenn wir etwas mehr Übung haben, können wir auch ein Fibonacci Tool zur Suche verwenden.
Damit lässt sich viel herauslesen, aber das wird ein späteres Thema sein.

Eingefügtes Bild


 
Zusammenfassung
 

Eingefügtes Bild

Finde heraus, wo Higher Highs HH und Lower Lows LL auftreten. Im Preis oder Oszillator?

Divergenzen für sich allein gesehen, sind kein Allheilmittel, aber in Verbindung mit anderen
Bestätigungen, wie Trendlinien, Umkehrkerze, EMA 50 / EMA 200, Chart-Widerstände, Pivotlinien,
Runde Nummer (Sweet Points), False Break usw. können sie ein mächtiges Werkzeug darstellen.

Werden Divergenzen gezielt in die Handelsentscheidungen mit einbezogen, wird der eigene
Handelsstil enorm verbessert. Was letztendlich auch die Anzahl der Fehltrades verringern und die
der Gewinntrades stark erhöhen wird.


Begriffserklärung:
Es wurden die Begriffe verwendet, die für die Erklärung am verständlichsten sind.

Regelmäßige Divergenz: Klassische Divergenz, Regular Divergence
Verborgene Divergenz: Hidden Divergence, Revers Divergence, Continuation/Trend Divergence
Höhere Hochs: Higher Highs, HH
Tiefere Tiefs: Lower Lows, LL
Höhere Tiefs: Higher Lows, HL
Tiefere Hochs: Lower Highs, LH
MACD: Konvergenz/Divergenz gleitenden Durchschnitts
CCI: Rohstoffkanal Index
RSI: Relative Stärke Index


Diese Dokumentation stellt keine Aufforderung dar, um einen Handel einzugehen, sondern dient
nur zum besseren Verständnis, richtiger Erkennung und Einordnung von Divergenzen.



 

Kurzer Nachtrag

Ich habe sehr viel recherchiert um die Informationen zusammenzutragen.
Dabei sind mir die Fülle an Bezeichnungen für ein und dieselben Dinge aufgefallen.
Ich habe deshalb nur die Begriffe verwendet, die mir für die Erklärung wichtig erschienen.

Einige Autoren unterscheiden Divergenzen nur in zwei Kategorien, verwenden Begriffe,
wie positive und negative Divergenz. Andere Autoren unterscheiden in der stärke der Ausprägung.
Ob tatsächlich die Stärke einer Divergenz an dem Auseinander driften der Linien ablesbar ist,
wird auch unterschiedlich beurteilt.

Mir erschien die Unterscheidung in vier verschiedene Arten von Divergenz,
die am plausibelste Beschreibung zu sein, die sich mit meinen eigenen Beobachtungen decken.

Ich habe eine PDF Datei angehängt, die sich jeder Interessierte herunter laden kann.
Der Dateiname enthält ein Datum, an dem man ablesen kann, ob man die aktuelle Version hat.
Kommen neue Fakten zusammen, so werden sie in die PDF Datei mit aufgenommen und
es wird ein Update geben, abzulesen am Datum.

Im Anhang findet sich auch noch ein Indikator, vom Typ Oszillator, der Divergenzen anzuzeigen vermag.
Dieser sollte aber nur zur Kontrolle dienen, denn wir haben uns ja vorgenommen unseren eigenen Blick
für Divergenzen zu schärfen.

Dateianhang


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#105298 Passend zum Renko-EA gibts auch gleich noch den Slope Indi ;)

Geschrieben von laz2015 am 25 June 2015 - 18:37 Uhr

Der evolution_slope Indikator

 

Ist NICHT meine Erfindung!

Es ist ein ganz einfacher und seit vielen Jahren bekannter Indikator der im Netz unter vielen Namen als OpenSource/Freeware auftaucht. Da ihn leider manche Leute als Zauberindikator anpreisen und ihn benutzen, um damit andere Leute abzuzocken gibts den hier umsonst! Aber der Source bleibt jetzt bei mir, damit den nicht wieder einer klaut und teuer mit neuem Namen verkauft ;)...

 

In biker's Thread habe ich Euch ja bereits eine Version des Slope Indikators kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese v1.0 ist leider noch etwas buggy, deswegen gibts jetzt hier immer die aktuellste Version und evtl. mal nen Update.

 

Die neue Version (v1.1) läuft auf normalen Zeitfenstern wie M1, M5, H1 usw., er läuft aber auch auf Renkos ganz sauber. Ich habe besonders darauf geachtet, dass er nichts repainted, nur soviele Berechnungen wie nötig durchführt usw...!

 

Wer noch keinen Renko-EA hat, kann gern meinen nehmen, der Indikator läuft super darauf und auf dieser Kombi teste / entwickle ich ihn: http://www.forexfabr...euch-kostenlos/

 

InpPeriod - Die Periode des Indikators

Hier gibt man ein über wieviele Bars der Indikator berechnet wird, genauso wie bei einem MovingAverage / gleitenden Durchschnitt. Der Indikator ist eigentlich auch nicht viel mehr als ein etwas veränderter LWMA, allein deswegen ist schon klar, dass er nicht repainted.

 

InpRepaint - Kerze / Bar 0 - Signale auf der aktuellen Kerze

 

Es gibt 2 Arten von Repaintern:

-> 1.) einmal die Indikatoren die in der History gut aussehen aber zur Laufzeit etwas ganz anderes anzeigen

 

-> 2.) und die Indikatoren die beim Farbwechsel Bar 1 neuzeichen, damit keine unterbrochene Linie entsteht (MT4 Problem)

Das 2. ist kein wirkliches "repainten", dass hat mit den Buffern im MT4 zu tun.

Es gibt für diesen Indikator nur eine bestimmte Situation in der er "repainted", wenn es hoch, runter, hoch, runter oder umgedreht geht. Dann werden aber nur Bar 1 und 0 verändert, ansonsten entspricht die Anzeige im historischen Chart auch der während man ihn live verwendet.

Indikator Bar 0 muss sich ändern weil sich auch die Kerze 0 (die aktuelle) ändert, bis sie abgeschlossen ist. Erst dann steht auch die Farbe für den Indikator auf Bar 0 fest. Wir können Bar 0 nicht endgültig berechnen, solange die Kerze 0 (die aktuelle) sich nicht komplett gebildet hat. Das muss man nur wissen, man könnte es anders machen - aber dann kommt das Signal auch erst 1 Bar später.

 

Das Neuzeichnen kann man abschalten, einfach mal ausprobieren ;).

 

GBPAUDM2-slope-1.png GBPAUDM2-slope-2.png

 

Bitte mal drauf achten, im Renko sieht man vorher wann und wo genau der Indikator schalten könnte, dadurch das RenkoBoxen immer gleich groß sind - kann man die Pending Order exakt an den Punkt legen, an dem die nächste Box schließen würde! Geht sie nicht dahin, wird die Pending Order auch nicht ausgelöst und kann gelöscht werden.

 

InpAlert - Der Alert (neu ab 1.1)

Den ALERT habe ich absichtlich so gemacht, dass er nur einmal pro Bar kommt - aber er kommt extra schon wenn sich ein Farbwechsel anbahnt. Das bedeutet nicht, dass er schon feststeht!

Ich habe das extra so früh gemacht, weil manche mit Pending Orders arbeiten möchten. Damit man noch genügend Zeit hat die vorher zu setzen, kommt der Alarm schon wenn sich der Farbwechsel "anbahnt". Den Alarm kann man aber auch abschalten!

Alert Meldung: 

 

Alert: evolution_slope_v1_1(10) | GBPAUD | H1 | turns dn

Alert: evolution_slope_v1_1(10) | GBPAUD | M2 | turns up

 

In der Meldung seht Ihr Name + Version des Indikators der sich meldet, (10) ist die von Euch eingestellte Periode, falls jemand 2 Slopes mit unterschiedlichen Perioden im selben Chart hat, sieht man sofort welcher sich meldet. Ihr seht das Symbol (hier GBPAUD), das Timeframe und die Richtung.

 

GBPAUDH1-slope-h1.png

 

Es ist experimentelle Freeware, ich übernehme keine Verantwortung für Schäden oder Verluste und ich gebe KEINE Gewährleistung für die fehlerfreie Funktion der Software. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man dieses Software nur auf Demokonten testen soll! USE AT YOUR OWN RISK - BENUTZUNG AUF EIGENE VERANTWORTUNG!

 

Weils Freeware ist, gibts am Anfang nen kleinen Hinweis auf dieses Forum hier, da man hier auch den Indi und die Updates bekommt ;).

 

Viel Spass damit ;)

 

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#9646 Ichimoku Kinko Hyo

Geschrieben von Divecall am 09 September 2009 - 21:46 Uhr

1. Historie

Der ichimoku Kinko Hyo – Indikator wurde in den 30er Jahren entwickelt, jedoch erst 1968 von seinem Erfinder, dem japanischen Journalisten Goichi Hosada (der sich auch Ichimoku Sanjin nannte) veröffentlicht. Seit dem erfreut sich der Indikator im asiatischen Handelsraum einer großen Beliebtheit. Aber auch international erlang dieser Indikator in den letzten Jahren an Ansehen.


2. Einige Definitionen

Der Indikator besteht aus 5 Linien, die eigene Namen haben. 2 Davon bilden den „Kumo“ (Übersetzt: Wolke“), deshalb wird dieser Indikator auch als „Wolkenchart“ im Internet oder in der Literatur bezeichnet.
Zum besseren Verständnis zunächst die Definitionen einiger japanischer Begriffe:
Sen = Linie
Tenkan = Wandlung, Umstellung
Kijun = Durchschnitt, Standard
Senkou = Schnell, schneller
Chikou = langsam, später
Kumo = Wolke

Ichimoku kann sinngemäß mit „Auf einem Blick“ übersetzt werden, Kinko mit „Balance oder Gleichgewicht“ (im Bezug auf Zeit und Preis) und Hyo ist der japanische Begriff für „Chart“.
Frei übersetzt also: „Auf einem Blick ein ausgeglichener Chart“.

3. Berechnungen und Parameter

Der Ichimoku Kinko Hyo wird mit 3 Parametern angegeben (A,B,C).

In der Originalversion sind dies 9,26 und 52. Jedoch beziehen sich die ursprünglichen 3 Zahlen auf die Wiedergabe einer Handelswoche mit (den damals üblichen) 6 Handelstagen pro Woche. Da heutzutage die Handelswoche nur noch 5 Tage hat, werden inzwischen die Parameter 7,22,44 benutzt.

Weitere gebräuchliche Einstellungen, die im Internet oder der Literatur kursieren sind:
120 / 240 / 480 (Für 1H – Chartfenster)
6 / 12 / 24 (Für 1H – Chartfenster)
72 / 144 / 288 (Für M5 – Chartfenster)
12 / 24 / 120 (Für 1H – Chartfenster)
12 / 60 / 120
5 / 10 / 20 (Für 1D – Chartfenster)
8 / 34 / 144
8 / 26 / 130 (Für M30 – Chartfenster)

Seine wahre Größe und Stärke offenbart sich in den höheren Zeitfenstern (1D, 1W, 1M)

Eingefügtes Bild

Wie schon erwähnt besteht der IKH – Indikator aus 5 Linien:
1.) Tenkan Sen = Konvertierungslinie = (Höchstes Hoch + Tiefstes Tief) / 2 für die letzten A Perioden.

2.) Kijun Sen = Basis Linie = (Höchstes Hoch + Tiefstes Tief)/2 für die letzten B Perioden

3.) Chikou Span = Abgrenzung = Aktueller Schlusskurs, um B Perioden nach hinten versetzt eingezeichnet

4.) Senkou Span A = Führender Bereich A = (Tenkan Sen + Kijun Sen)/2, um B Perioden nach vorne versetzt eingezeichnet.

5.) Senkou Span B = Führender Bereich B = (Höchstes Hoch + Tiefstes Tief)/2 für die letzten C Perioden, um B Perioden nach vorne versetzt eingezeichnet.

Der Bereich zwischen Senkou Span A und Senkou Span B wird als Kumo (Wolke) bezeichnet.

4. Ichimoku Kinko Hyo in der Praxis

Ichimoku ist ein Trendfolge – Indikator. Es sollten daher nur die Signale gehandelt werden, die auch in Trendrichtung zeigen. Dieser Indikator zeigt neben der Trendrichtung auch die Trendstärke an, generiert Kauf- und Verkaufssignale und zeigt Unterstützungs- und Widerstandszonen an.

In den folgenden Grafiken habe ich jeweils nur die angesproche Linie farbig gelassen, alle anderen Linien habe ich "geschwärzt".

Tenkan Sen:
Sehen wir uns zunächst einmal den Tenkan Sen an (Im nachfolgenden Bild ist Tenkan Sen in blaudargestellt).
• Zeigt der Tenkan Sen aufwärts, mit weniggeraden Ebenen, liegt ein Aufwärtstrend vor.
• Zeigt der Tenkan Sen abwärts, mit wenig geraden Ebenen, liegt ein Abwärtstrend vor.
• Tenkan Sen ist nützlich für Support und Resistance: Häufig prallt der Preis am Tenkan Sen ab.

Eingefügtes Bild

Kijun Sen:
Im nachfolgenden Bild ist die Kijun – Linie in rot dargestellt.

Eingefügtes Bild

• Preis ist über Kijun Sen = Im allgemeinen KAUFEN
• Preis ist unter Kijun Sen = Im allgemeinen VERKAUFEN
• Kijun Sen eignet sich besser für Support/Resistance – Bestimmungen als Tenkan Sen.
• Ist geeignet für realistische Stop Loss.

Die Tenkan Sen und Kijun Sen – Kreuzung
Einige Trader sehen in der Kreuzung beider Linien bereits ein Einstiegssignal. Bei der richtigen Anwendung des Ichimoku Kinko Hyo ist es jedoch wichtig, das gesamte Bild des Indikators zu betrachten. So ist für einige Trader die Kreuzung beider Linien nur eine Trend – Bestätigung.

Eingefügtes Bild

Grundlegend kann man sagen:
• Tenkan Sen kreuzt Kijun Sen von oben nach unten = SHORT
• Tenkan Sen kreuzt Kijun Sen von unten nach oben = LONG
• Eine Kreuzung beider Linien ist üblicherweise eine Trendbestätigung.
• Sind Tenkan Sen und Kijun Sen gleichzeitig gerade (horizontal) ist das ein NO TRADE-Zeichen.

Die Wolke (Kumo)
Der Kumo besteht aus 2 Linien, Senkou Span A und Senkou Span B (In der Grafik ist Senkou Span A grün und Senkou Span B gelb eingefärbt).

Eingefügtes Bild

Grundregeln:
• Senkou Span A ist über Senkou Span B = steigender Markt
• Senkou Span A ist unter Senkou Span B = fallender Markt
• Dicke Kumo Wolken sind starke Support / Resistance Bereiche, die der Preis schwer „knacken“ kann.
• Ist der Preis in der Wolke, liegt eine Trend – Konsolidierung vor. ES SOLLTE NICHT GEHANDELT WERDEN !
• Tritt der Preis oberhalb der Wolke aus = KAUFEN
• Tritt der Preis unterhalb der Wolke aus =VERKAUFEN
• Kreuzen sich die Senkou – Linien, die die Wolken bilden, ist das ein Zeichen, das bald ein Trendwechsel erfolgt.

Chikou Span
Das Konzept des Chikou Span ist etwas schwer zu verstehen, aber Profis sehen in dieser Linie die „Seele“ des Indikators während Kumo sein Herz ist.
Es ist der aktuelle Preis, um B Perioden nach hinten versetzt im Chart eingezeichnet.
In der nachfolgenden Grafik ist Chikou Span türkis dargestellt.

Eingefügtes Bild

• Liegt Chikou Span über dem Kurs vor B Perioden, liegt ein Aufwärtstrend vor.
• Befindet sich Chikou Span unter dem Preis vor B Perioden, liegt ein Abwärtstrend vor.
• Ist Chikou Span über der Wolke = Aufwärtstrend
• Chikou Span unter der Wolke = Abwärtstrend

Auf dem nächsten Bild sind nun alle Linien zusammen eingezeichnet. Erschreckend ? Ich hoffe nicht mehr...

Eingefügtes Bild

Eine Einführung in den Ichimoku Kinko Hyo als deutschsprachiges Video gibt Kay Brendel hier:

Der Forex Millionaer - Der Indikator Ichimoku Kinko Hyo


Im nächsten Beitrag schreibe ich, wie man den Indikator liest und wie man mit ihm handelt.

Viel Spaß !

:welldone:






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#47369 Kleiner Kontostand - grosse Wirkung

Geschrieben von Gast am 30 November 2011 - 22:58 Uhr

Wie es der Titel des Thread's schon verrät, können kleine Kontostände sich später für die Trading Karriere als sehr produktiv erweisen.

Ich versuche es mal genauer zu beschreiben und die Hintergründe zu erklären. Als ich damals anfing, habe ich einen 4 stelligen Betrag einbezahlt und nach 3 Wochen hin und her, also mehr her (minus) als hin,
war nach 3 Wochen der Traum vom schnellen Geld und Reichtum geplatzt und die Moral dem Erdboden nahe.

Natürlich will das kein Trader wahrhaben, auf dem Demo Account lief ja alles sehr gut, nur hat man da halt die emotionalen Faktoren nicht wie im Live Handel. Erstmals musste man die emotionalen Faktoren
kennenlernen und sie an seiner Persönlichkeit anpassen um sie dann später richtig einordnen zu können um am richtigen Moment das richtige zu tun. Deshalb ist ganz wichtig, dass man erstmals Erfahrung und Erlebnisse braucht um überhaupt vom Trading sprechen zu dürfen.

Nach dem schrotten des Kontos hat man dann immer wieder einen Betrag nachgeschossen und sein Glück von neuem versucht. Das Problem war, dass man nach kurzer Zeit wieder das Konto geschrottet hat, weil man genau so weiter gemacht wie beim ersten Mal. Sogar noch schlimmer, denn man will ums Verrecken den ersten Verlust wieder herausholen und der Risikoappetit steigert sich ins unermässliche bis hin
gewaltigen Gefühlsausbrüchen wie Euphorie und Gier. Das neigt dazu, dass man sich nicht an ein vernünftiges RisikoMoneyManagement und Stops hält. Somit ist das scheitern vorprogrammiert und der alles
entscheidende Margin Call dein ständiger Begleiter.

Natürlich hat man dieses Konto erneut geschrottet und der Nachschuss für das Konto wurde mit der Zeit auch immer kleiner und kleiner, weil mit der Zeit halt logischwerweise den Umständen entsprechend einem das Geld ausging.

Genau da will ich anknüpfen, denn man ist ab hier unter Druck, erstens möchte man diesmal Erfolg haben und weiss, dass man nicht mehr so handeln kann wie bisher, da der ständige Begeiter Margin Call
einem im Nacken sitzt und jedesmal zuschlagen könnnte. Zweitens hat man kein Geld mehr zum nachschiessen und muss sich mit dem kleinen Kontostand von ca. 200 Euro zufrieden geben und versuchen
das bestmögliche herauszuholen. Der andere Gedanke ist, dass die Angst einen beim Trading nicht beeinflussen wird, das es sich "nur" um 200 Euro handelt.

Die Vorraussetzungen sind gegeben, man hat keine Angst, man rennt nicht mehr dem schnellen Geld hinterher und ist auf dem Boden der Realität zurückgekommen. Das einzige was Probleme macht ist
das nicht einhalten des Stops, denn man ist noch nicht dafür bereit, denn das Unterbewusstsein hat noch immer die negativen Ausblicke auf das schnelle Geld gespeichert und man lässt sich diese Option noch offen. Aber wir haben ja noch unseren stetigen Begleiter, den Margin Call. Da man bestens mit ihm vertraut ist, nützt man jetzt den Margin Call als Stop. Dabei kauft man so grosse Positonen, dass nach dem
Margin Call immer noch genügend Kapital vorhanden ist um weiter machen zu können.

Das hat erstmals gut geklappt und man ist nach kurzer Zeit schon wieder im 4 stelligen Bereich, nur kann man das Spiel auf die Dauer mit dem Margin Call nicht spielen. Denn man ist gezwungen, dass
jeder Trade sitzen muss, um ja nicht den Margin Call herauszufordern. Leider hat man damals nicht gewusst, dass man verdammt viel Glück hatte und einen Trend erwischt hat zu seinen eigenen Gunsten.
Danach siegte wieder die Euphorie und Gier und daraus resultierte eine zunehmbare Risikofreude und alles was man in letzter Zeit gelernt hatte, wurde nicht mehr berücksichtigt, da das alte Muster
vom schnellen Geld und Reichtum wieder zum Vorschein kam. Daraufhin war man schon nach 2 Tagen wieder bei 200 Euro, obwohl man über 3 Wochen lang gebraucht hat, um einen 4 stelligen Betrag zu erreichen. Der Markt hat wieder gesiegt und man ist emotional so angeschlagen, dass man alles in Frage stellt.

Kurz gesagt, man macht viele kleine Schritte vorwärts und einen riesen grossen Schritt rückwärts. Das ging dann eine Weile so, bis ich dann Abstand vom Markt genommen habe und alles für mich nochmals
im Kopfkino durchspielte und schnell merkte, dass jedes noch so kleine Erlebnis oder Ereignis, das nächstehende beeinflusst, ähnlich wie ein Domino Effekt. Danach machte ich mich auf den Kampf gegen mich selbst und wagte einen Neuanfang, aber diesmal wollte ich keine riesen grosse Schritte mehr rückwärts machen, denn der Vorwärts Schritt sollte dem Rückwärts Schritt gleich sein.
Um dies aber zu bewältigen, habe ich von meinem langjährigen und stetigen Begleiter dem Margin Call getrennt und ihn durch etwas besseres ersetzt, nämlich dem STOP LOSS. Heute bin ich sehr froh über
diese Entscheidung, denn ohne STOP LOSS wäre ich sehr wahrscheinlich mit meiner Entwicklung stehen geblieben.

Es war aber sehr gewöhnungsbedürftigt, da die grossen Gewinne ausblieben, aber dafür hielten sich die Verluste demenstprechend klein und mit der Zeit durfte mein Konto sogar einen minimalen Zuwachs verzeichnen. Man meinte, wenn man kein Gewinn macht, macht es keinen Sinn. Aber wenn ich zurückblickte, war nur schon das Erhalten des Kontostandes hingegen zu den vorigen Aktionen schon ein rieser
Erfolg und Fortschritt.

Fakt ist, man muss Erfahrungen und Erlebnisse sammeln um seine eigene Strategie entwickeln zu können. Dabei können kleinere Beträge sehr hilfreich sein, da man nichts riskieren kann, denn nach unten
hat es keine Luft. Man ist gezwungen das Trading ernst zu nehmen und dass jeder Trade sitzen muss. Man kann sich auch nicht auf den Lohbeeren ausruhen sondern muss stetig auf der Hut sein und
die Marktsituation jedesmal von neuem einschätzen. Der Vorteil ist ausserdem, dass man während solch einer Zeit wichtige Erfahrungswerte und Erlebnisse unbewusst sammelt und die aber dein Trading ein lebenlang prägen werden.

Es ist gut am Anfang nur Verluste zu machen und Konten zu schrotten, hätte ich von Anfang an alles richtig gemacht, dann wäre ich heute ein armer Mann. Denn nur durch die schmerzhaften Fehler die man begangen hat, immer und immer wieder, wurde man daher gezwungen einiges an sich zu ändern und zu seinen Fehlern zu stehen. Dass man nicht gleich alle Fehler aufeinmal ausbessern kann ist selbstverständlich und natürlich, aber man kann versuchen die Fehler zu mindern. Dadurch entstehen dann damit auch eigene Regeln, die genau auf sein Trading Profil zugeschnitten sind. Dank den Fehlern beim Trading, kann man seine Regeln stetig verbessern und optimieren. Wenn man die Regeln einmal hat, bleiben die für ein lebenlang und man weiss heute, wenn man sie nicht befolgt oder einhaltet
wird der ein oder andere, sogar vergessene Fehler auftauchen und alles durcheinander bringen.

Deshalb bin ich der Meinung, dass kleinere Kontostände am Anfang einiges für die spätere Entwicklung beitragen können und man nicht die Meinung vertreten sollte, nur mit viel Geld ist man am Start.
Klar ist es einfacher mit kleinen Beträgen zu handeln, da die Emotionen sich in Grenzen halten, aber wenn man es erstmals geschafft hat, dann kann man auch mit grossen Beträgen emotionslos handeln.
Denn die Entwicklungsphase die man durchgemacht hat, werden einen das ganze Leben lang prägen und man kann sie unabhängig von der Kontogrösse einsetzen.

Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen dazu verhelfen, dass man schon ab 100 Euro dazugehört und geschätzt wird.

Vielen Dank.

Viele Grüsse,
Peki
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#105982 Trading Einfach Gemacht (Trading Made Simple)

Geschrieben von Divecall am 08 July 2015 - 08:41 Uhr

Damit nicht alle denken, der Admin ärgert nur andere Mitglieder oder läßt sich blöde Regeln einfallen, habe ich mal die letzten Tage versucht ein deutsches "Regelwerk" zum TMS-System zu erstellen.

 

Anregungen, Ergänzungen, ... sind willkommen!

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#91385 Trading zwischen den 00 levels (FF.com)

Geschrieben von Crashbulle am 21 September 2014 - 00:19 Uhr

Ich lenke mal die geschätzte Aufmerksamkeit des Publikums auf diesen sehr neuen thread in FF.com:

 

"As simple as possible: 00 level trading"

 

http://www.forexfact...ad.php?t=487923

 

Es handelt sich um das traden zwischen den "Round Numbers" - eigentlich eine wirklich sehr einfache, lang bekannte Sache.

 

Jedoch: innerhalb von nur 3 Tagen hat dieser thread in atemberaubende Geschwindigkeit 36 Seiten befüllt und wird z. Zt. von vielen tradern (auch namhaften und kritischen wie der ewige "FerruFx", der TO "Udine" ist auch kein Unbekannter !) seit den letzten Tagen regelrecht belagert ... also da sollte doch irgendwas dran sein ? Vielleicht ... komme selber nicht dazu, vielleicht hat jemand Zeit und Muße das mal hier kurz zusammen zu fassen und zu kommentieren ? 

 

Angfügten sind die beiden wesentlichen Dinge - Erklärung des TO + die nötigen "Instrumente".

 

 

Da ich schwierigkeiten mit dem englischen habe, manch anderem Leser gehts bestimmt nicht anders, habe ich versucht die Erläuterung von "Udine" (Threadersteller) ins deutsche zu Übersetzen und im Anhang als PDF angehängt.

(Fehler inclusive)

 

Die meisten scheinen hier mit einer Kombination von "Venom" und "Wukar", als Darstellungzu arbeiten.

 

Venom

http://www.forex-tsd...ing-system.html

 

Wukar--> Udine's00 Level trading

http://www.forexfact...ad.php?t=487923

 

auch "Mithen" hat ein Ähnliches aussehen

http://www.forexfact...t=494769&page=8

 

also aus allem das Beste nehmen !

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#49962 Peki's - Trading Konzept

Geschrieben von Gast am 10 January 2012 - 12:30 Uhr

Ich erstell mal ein provisorisches Inhaltsverzeichnis, irgendwo muss man ja anfangen. Nur damit ihr sieht, was auf euch zukommen wird. Ich hoffe,
dass ich dann das Inhaltsverzeichnis im Nachhinein aktualisieren und den Themen anpassen kann.

Bitte schaut es euch an und falls ihr denkt, ich soll noch etwas reinnehmen was euch interessiert, dann schreibt mir eine PN


Peki's Trading Konzept

Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung des Trading Konzept's (s. 1)
- 1. Schritt: W & U Linien
- 2. Schritt: Haupt Range ermitteln mit Hilfe von W & U Linien
- 3. Schritt: Doppelte Bestätigung für Einstiege
- Stop Loss (3 Varianten)
- Regeln

2. Wie ein normaler Handelstag aussieht (s. 2)
- Asien Session & US Nachhandel
- Vorbörsenhandel und DAX als Frühindikator
- 1. Handels Session
- 2. Handels Session
- Anwendung des Trading Konzept's
- Wichtiger Hinweis für die Umsetzung des Konzept's
- Erklärung eines Handeltages bzg. Frage eines Mitglieds

3. Auszug aus meinem Tagebuch (s. 2)
- Verhalten des Kurses an W & U
- Verhalten der Käufer und Verkäufer an W & U

4. Haupt Range HP
- Definition einer Haupt Range
- HP ermitteln anhand von W & U (intensiv)
- In einer HP die W & U Linien ermitteln
- Definition der W & U in einer HP
- Gültigkeit und Bestätigung einer HP
- Widerstand einer HP
- Unterstützung einer HP
- Oben- und untenliegende HP's
- Kursverhalten in einer HP
- Abwärts- und Aufwärtsdruck einer HP

5. Targetmethode
- Target mit Hilfe einer HP festlegen
- Target mit Hilfe von W & U festlegen
- Target anhand Charttechnik festlegen (Trendlinien, Fibonacchi-Retr.)
- Tipp zum richtigen setzen von Target's

6. Stop Loss
- Definition eines SL
- Verluste
- Setzen eines SL in einer HP
- SL nachziehen mit Hilfe von W & U in einer HP

7. Chartfenster
- 4H Chart
- 15min Chart
-5min Chart

8. Risk- Moneymanagement
- CRV bestimmen und anwenden
- Tradingplan
- Tagesziele
- Stufenprinzip
- Positionsgrössen Bestimmung

9. Europa vs. USA Handel
- Fundamental News
- Handelstag Freitag (freaky friday)

10. Analysen erstellen
- Tagesanalyse
- Wochenanalyse

11. Tipps & Tricks




Alle nachfolgenden Seiten im Thread dienen dann den Fragen und Antworten, sowie Coaching anhand von Beispielen.
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#28882 Performance/Risiko: Pips, %, R und Co.

Geschrieben von TJPLD am 30 December 2010 - 22:22 Uhr

Hallo,

dann werde ich mich mal an einem ausführlichem und gut strukturiertem Beitrag versuchen auch, wenn viele aus dem Board das besser können als ich ( so ein bisschen zu DaBuschi rüber guck ).


 
Worum geht's?
 

In einer Welt wie die des Tradings wimmelt es nur so von Zahlen. Gerade was Gewinne angeht werden meist gerne Zahlen in den Raum gestellt in verschiedenen Farben und Formen und Einheiten. Was ist die Hauptaufgabe einer aussagekräftigen Angabe von Gewinn oder Risiko? Das sie vergleichbar ist. Und da hapert es meist ein bisschen im allgemeinen Sprachgebrauch der Tradinggemeinde.

Darum möchte ich hier eine kleine Abhandlung über die verschiedenen Einheiten für Performance und Risiko schreiben.

 
Die Einheiten
 

Ich möchte mit den bekannten Einheiten anfangen um später den Unterschied zur Angabe von "R" verdeutlichen zu können.


Die Pips:

Unsere alten Bekannten. Ich kann mich noch erinnern, dass "Pip" so ziemlich das erste Wort war über das ich gestolpert bin als ich mit dem Traden angefangen habe. Daher wird es den meisten auch ein Begriff sein. Aber selbst hier tuen sich schon Schwierigkeiten auf.

Pip steht erstmal für ( Percentage in Point) und stellt laut Wikipedia "die kleinste Preisstufe in einer Währung beim Daytrading" dar. Nun was ist die kleinste Preisstufe? Bei einem 5 Digit Broker wäre das bei eine Veränderung von 1.31000 auf 1.31001 oder 1.30999. Bei einem 4 Digit Broker wäre das von 1.3100 auf 1.3101 bzw. 1.3099. Das ist dann aber schon das 10-fache der Veränderung des 5 Digit Brokers. Man könnte den Leuten raten. "Traded am besten mit 5 Digits da gewinnt ihr mehr Pips mit der selben Bewegung!" Und für die meisten sind diese "Pips" das A und O beim Trading. Manche Leute gehen sogar so weit und wünschen dem anderen "viele grüne Pips" am Beginn des Tages. Ein kommerzieller Autotrader der nicht mindestens 1000 Pips im Monat einbringt wird von den meisten nichtmal eines blickes gewürdigt. Ich will meine Pips und ich will viel davon! Lautet die Devise.

Werden sie ihrer Popularität überhaupt gerecht?
Wie schon angedeutet kommt neber dem Problem der Preisstellung noch hinzu, dass anscheind Gott nicht alle Pips gleich erschaffen hat. Manche von den sind auch noch mehr Wert als andere. Von Gleichberechtigung haben die anscheind noch nichts gehört. Bis Alice Schwarzer sich für die einsetzt wird es aber wohl noch eine Weile dauern. So kommt es meist zu folgenden Aussagen in Trading Foren.

Trader 1: "Man gerade 100 Pips im EURO gemacht!"

Trader 1: "Bei 1.4220 Short bei 1.4200 raus mit 3 Lots. 60 (3x20) Pips erstmal genug für heute!"

Trader 1: "Gerade den Zimbabwe Dollar geshortet gegen den USD! Eine Quadtrillion Pips in einem Trade!"
Trader 2: "Hey cool du musst ja jetzt reich sein!"

Erfüllen die Pips also das Kriterium der Vergleichbarkeit?
Eher nicht. PriceFeeds sind anders auch, wenn man meißt von 4 Digit ausgeht und dann auf 5 Digits einfach ne Null dran hängt. Genau genommen ist ein Pip aber wirklich nur die kleinst mögliche Veränderung. Dann gibt es Leute die ihren Kursgewinn mit ihren Lots multipliziern und Paare die 1000 Pips am Tag hinterlegen dafür eine Pipvalue haben die nix Wert ist. Und weiß man was die Leute dafür riskiert haben? Nein. Ich Gewinn lieber 20 Pips und hab 10 dafür riskiert als 500 und dafür 1000 Pips riskiert zu haben.

Warum sind Pips trotzdem so beliebt? Weil es den Leuten die ganze Zeit eingebleut wird, dass Pips eine akkurate Angabe für Gewinne beim Trading ist. Nicht ohne Grund werben EA Verkäufer und Signaldiensten mit Pipgewinnen, weil sie damit gut Bauernfängerei betreiben können, denn die meisten fahren sowieso auf Pips ab und es ihnen egal ist, dass es keine vergleichbare Größe ist und die wichtigsten Sachen wie das Risiko garnicht beachtet.


Die Prozent:

In einer Diskussion wie der obrigen kommt meist nach einer Zeit jemand der behauptet. "Ihr könnt euch eure Pips doch sonst wo hinstecken! Wieviel Prozent auf euer Konto habt ihr denn gewonnen ?!?"

Das ist schonmal ein guter Anfang sich nicht von Pips einlullen zu lassen aber leider trotzdem noch nicht genug.
Hier wird der Gewinn in Relation zur Kontogröße gesetzt.

Beispiel:
Kontstand vor dem Trade: 1000 USD
Kontostand nach dem Trade: 1034 USD
Gewinn: 34 USD

Prozentualler Gewinn: 34/1000*100 = 3,4%

Diese 3,4% hätte man mit einer Vielzahl möglichen Kursgewinnen in Pips erreichen können.
Hat die Person ein Trade mit 500 Pips im EUR/USD geschlosssen mit 6,8 Nanolot oder 680 Units bei Oanda sind das 34 USD und so 3,4%. Hat die Person ein Trade mit 34 Pips im EUR/USD und 1 Minilot oder 10.000 Units bei Oanda sind das auch 34 USD. Die Kombinationsmöglichkeiten aus Lotgröße, Kursgewinn und auch Pipwert für das Paar sindalso Unendlich und verdeutlichen wie aussageloss Angaben in Pips sind was die Performance angeht.

Wissen wir jetzt wie Hoch das Risiko für diese Performance war? Nein immer noch nicht. Das Kriterium der Vergleichbarkeit ist immer noch nicht gegeben. Unser Freund hätte ein Trade öffnen können den er einfach so lange halten möchte bis er mit 34 Pips seinen TP erreicht komme was wolle. Risiko in diesem Fall also unbegrenzt was der Performance von 3,4% gegenüber steht. Welchem Trader würdet ihr eher euer Geld anvertrauen ( wenn man sowas dämliches überhaupt machen möchte ;) ) dem der jedesmal den Totalverlust hinnimmt für 3,4% oder einem anderen, derdie 3,4% gewonnen hat und dabei 1% seines Kontos riskiert?

Fazit: Auch Prozentangaben sind nicht das Gelbe vom Ei. Auch wenn sie dank gleicher Basis vergleichbar machen sollen ist dies nicht immer der Fall. Beispiel: In den Nachrichten kommt das VW dieses Jahr 50% mehr Autos verkauft hat als im Vorjahr und Audi nur 10%. Was nicht gesagt wird ist, dass VW im Vorjahr 3 Autos verkauft anstatt 2 und Audi 11.000 anstatt 10.000. Um die Prozentzahl ein zuschätzen braucht man also immer noch Hintergrund Informationen. Beim Trading genau so mit dem Risiko.


Ich möchte ein R kaufen!

Damit kommen wir logisch hergeleitet bei unserer 3ten Einheit an dem R.
Hier beheben wir den letzten Mangel den wir bei den Prozentangaben hatten. Nun wird alles ins Verhältniss gesetzt.

Hier für definieren wir uns einfach ein Größe und nennen sie R das Risiko was bei jedem Trade besteht.
Aber uns geht es doch um Performance, Gewinne, die Rendite. Was soll das blöde Risiko damit zutun hab
wieviel Zaster beim Trade rumkommt? Ganz einfach.

Was ist das R?
Das ist einfach der Kursverlust bis zu unserem Stoploss. Nicht zu verwechselen mit "Wieviel % unseres Kontos wollen wir max. verlieren". Wir können zwar 20% unseres Kontos riskieren mit einem Trade es ist trotzdem 1R nämlich unser Risiko und
das gibt es nur einmal (zum Glück!).

Das R als Performance.
Um darauß nun eine Einheit zu machen die uns sagt wie groß unsere Performance ist setzten wir dieses eine R was nur eine bestimmte Strecke an Pips zum maximal gewollten Verlust ist ins Verhältnis mit dem was wir an Kursgewinn im Trade hat.

Beispiel:

Wir gehen Long: Haben ein 14 Pips Stoploss
Der Trade läuft gut und nach 56 Pips steigen wir aus.

1 R = 14 Pips
56 Pips / 14 Pips = 4

Also entsprechen die 56 Pips dem 4-fachen unseres Risikos.
Was ist dabei nun an Knete rumgekommen? Nun dafür setzt jeder für sich ein, wieviel % er pro Trade riskiert. Erst jetzt kommt das ins Spiel! Jemand der 1% pro Trade riskiert hätte also 4*1% = 4% gewonnen und wieviel das nun wieder ist kann jeder für seinen Account ausrechnen. Bei einem 1000 USD Account wären es 40 USD gewesen.

Fazit: Wir haben hier also ein paar Dinge gezielt aus der Betrachtung raus genommen. 1.) Die unterschiedlichen Lotgrößen mit den die Leute Traden die ja nur abhängen von dem Stoploss, dem Risiko in Prozent und der Größe des Konto. Also viel zu viele Parameter um damit was zu vergleichen. 2.) Die Pips die ja sowieso so ziemlich alles sein können und mehr Pips nicht unbedingt besser sein müssen. Das R wird zwar in Pips ausgedrückt aber da es um ein Verhältnis am Ende geht sind sie nicht mehr als das Mittel zum Zweck 3.) Der reine Monetäre Gewinn der ja bezogen aufs Konto so ziemlich alles sein kann von 1% bis X%. Und trotzdem kann jeder nach vollziehen was der Trade für ihn und sein Konto bedeutet hätte.

Wir haben es also geschafft und endlich eine vergleichbare Größe gefunden das R.

Merke auch. Pips sind eine wunderbare Einheit um DISTANZEN z.B. vom Einstieg zu SL oder TP im Chart fest zulegen. Dafür sind die nämlich auch gedacht. Nicht mehr und nicht weniger.


That's it Folks!