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Verlusttrade vs. Fehltrade

Geschrieben von Rainbowtrader , in Psychologie 28 Juni 2011 · 161 Aufrufe

Liebe Leser!

Im Buch Das Trader Coaching: So werden Sie zum Gewinner von Thomas Vittner habe ich eine schöne Erklärung zu diesem wichtigen Thema gefunden. Ich fasse dies mal mit eigenen Worten zusammen:


Das Thema Ausgaben:
Ein sauber ausgeführter Verlusttrade bringt den Trader näher zu seinem Ziel. Warum ist das so? Weil ein Verlusttrade gleichbedeutend ist mit einer normalen Geschäftsausgabe wie Büromaterial, Postwertzeichen oder Kartuschen für den Laserdrucker. Der Verlusttrade ist also in keinem Fall ein Tradingfehler, sofern dieser nach Regelwerk durchgeführt wurde.

Ein Fehltrade entsteht durch eine unsaubere Tradingtechnik und ist unter der Kategorie "Tradingfehler" einzuordnen. Das gilt auch, wenn dieser Trade planlos mit Gewinn geschlossen wird: dieser ist ein Fehltrade, ganz egal, wie dieser monetär abschneidet. Ein Fehltrade befindet sich ebenso auf der Ausgabenseite wie der Verlusttrade, jedoch unter der Aufschlüsselung als Kosten für Aus- und Weiterbildung.

Selbstverständlich ist es ratsam, das Budget für Aus- und Weiterbildung zu begrenzen (in Euro oder Prozent), dieses also sinnvoll einzusetzen. Eben mit dem Ziel, die allgemeinen Geschäftskosten niedrig zu halten. Somit sind Verlusttrades, Büromaterial, Postwertzeichen oder Druckerkartuschen ganz normale tägliche Investitionen in das Business "Trader sein" - und Fehltrades in der Regel "überflüssige" Ausgaben ohne nennenswerten Lerneffekt, welche die Liquidität des Unternehmens sinnbefreit schwächen.


Das Thema Einnahmen:
Die Einnahmen des Traders sind nach Regelwerk durchgeführte Gewinntrades. Der qualitätsorientierte Trader ist stolz auf seine saubere Tradingtechnik und Umsetzung des Tradinghandwerks, sowie auf sein diszipliniertes Verhalten. Sein Ziel ist die professionelle Geschäftsführung ohne Hektik, Stress, Angst oder Gier. Unter diesen Gesichtspunkten steht dem Trader auch das Recht auf hohe Einnahmen zu.

Einnahmen minus Ausgaben ergeben den Geschäftsgewinn.


Achtung, Trading-Psychologie:
Eine Regelverletzung durch einen Fehltrade PLUS einem Gewinn aus diesem ist die denkbar schlechteste Erfahrung für das Unterbewusstsein des Traders, da dieses "lernt", das es gut ist, Regeln zu brechen! Dies führt zu falsch erlernten Verhaltensmustern, zu Unstimmigkeiten im Unterbewusstsein, zu nachhaltigen echten Trading-Problemen. Das Abtrainieren dieser Fehlerfahrungen ist sehr schwierig und mühselig.

Vielfach besser ist es für den Trader, durch Tradingfehler (also durch Fehltrades) wirklich Geld zu verlieren - genauso wie beim regulären Verlusttrade.


Viele Grüße,
Rainbowtrader :)





Hallo Rainbow,

vielen Dank eine sehr sehr gute Erklärung die es auf den Punkt trifft - vielen Dank :)

VG

Swifty

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Rainbowtrader
29.06.2011 - 09:53 Uhr
Moin Swifty,

ich tue, was ich kann... :)

Liebe Grüße und viel Erfolg,
Rainbowtrader
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