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Update für Oktober

Geschrieben von Rainbowtrader , in Strategie 26 Oktober 2011 · 157 Aufrufe

Liebe Leser!

Das Jahr neigt sich - prozentual betrachtet - mit großer Beschleunigung dem Ende entgegen: noch etwas über 2 Monate und dann ist Schicht im Schacht. Verbleiben also noch um die 9 Wochen netto, um das Traden auf die Reihe zu bekommen. Der eine braucht länger als der andere, und wiederum andere lernen es nie. Ich mag mich dann doch lieber der ersten Kategorie zugehörig fühlen: der Langsamen. Die, die nicht immer die Schnellsten sind - doch dafür durchhalten, bis sie profitabel sind. Bei mir dauert das noch, so wie es ausschaut, doch warten wir es einfach mal ab.

Zum Traden komme ich aus persönlichen Gründen viel zu selten, und wenn, dann habe ich den Kopf nicht frei. Denkbar schlechte Umstände, hier am Markt überhaupt zu überleben. Und denkbar schlecht, um beständig zu üben. Aus verschiedenen Gründen mag ich das reine markttechnische Traden für mich ausprobieren, ohne viel Schnickschnack und Indikatoren. Reduced to the Minimum sozusagen. Derzeitiger Verzicht auf Renko und Konsorten. Rein das, was mir Oanda zur Verfügung stellt. Sollte mir das nicht reichen, dann ist bei mir tradingtechnisch eh Hopfen und Malz verloren.


Was nehme ich mir vor, für den grauen tristen November diesen Jahres? Öfters handeln, Erfahrungen sammeln und mich auf den Ausbruchshandel konzentrieren, sowie auf den Bewegungshandel mit Stoppsetzung in der untergeordneten Zeiteinheit.

Nach meinen letzten Erfahrungen kristallisiert sich ein Handelsstil heraus, den ich jetzt mal völlig unprofessionell "Erweiterter Ausbruchshandel" nennen mag. Dieser ist nicht konform der Markttechnik gegenüber, doch habe ich hier einen Ansatz, der meinem Handeln bisher am besten entspricht. "Am besten" bedeutet: ohne Gewinn und ohne Verlust zu machen. Einen Gewinnsaldo erreiche ich damit, wenn ich konzentriert bei der Sache bin, ein Verlustsaldo fahre ich überwiegend dann ein, wenn ich unkonzentriert, leichtsinnig, abgelenkt oder unter Zeitdruck handle. Doch das sind psychologische Aspekte, die allesamt der Kategorie "Disziplin", bzw. "Mangel an Disziplin" zuzurechnen sind. Also besteht Hoffnung, immerhin arbeite ich an mir.

Unter "Erweitertem Ausbruchshandel" verstehe ich das Einsteigen in eine Position mittels P2-Bruch oder mittels P2-Halbe bei einem fortgesetzten Trend, also frühzeitig. Wobei letzterer schwieriger ist, doch das muss ich noch herausfinden, ob ich diese Signalsituation überhaupt handeln will, denn diese ist eigentlich dem Bewegungshandel zuzuordnen. Nur: mein Ansatz besteht eben darin, mit einem mathematisch eingestellten Stopp einen (zuzüglich Spreadüberwindung) etwas größeren Take Profit einzufahren, indem ich versuche, das Momentum am P2 für mich auszunutzen. CRV 1,4:1 bis 2,0:1. Marktphase hierbei von untergeordneter Bedeutung, außer: ich lasse den Trade "auslaufen" (mittels Nachziehen des Stopps oder per Maus auf dem Order-Schließen-Button).

Da ich sozusagen 2 Handelsstile kombiniere (aufeinander aufbaue), stimmt die Stoppsetzung nicht mehr. Darum habe ich mir überlegt, die Trailingstopp-Versetzung rein auf Basis der Heikin Ashi-Vorkerze vorzunehmen, da hier der Schwerpunkt nicht mehr auf der Gewinnsicherung liegt (alleinig den Ausbruch zu sichern, also reiner Ausbruchshandel) und ein frühzeitiges Ausstoppen bedeutet, dass ich zwar meinen Ausbruchs-Buchgewinn wieder hergegeben habe, doch dem Trade die Möglichkeit gegeben habe, bis zum Takt Profit durchzulaufen. Alternativ eben die Möglichkeit, sich nach dem Entry zurückzulehnen und abzuwarten, was passiert: SL oder TP. Von meinem Naturell her bin ich mehr ein "Trailingstopp-Nachzieher", als ein "Nix-tun-Abwartender".


Ihr seht: die fehlende Praxis hält diese für mich offenen Fragen bereit, doch denke ich, einige Dutzend Trades später beantwortet sich das eine oder andere wie von selbst.


Beste Grüße,
Rainbowtrader :)







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