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Rainbowtraders Jahr 2011 in der ForexFabrik

Geschrieben von Rainbowtrader , in Psychologie 22 Dezember 2011 · 231 Aufrufe

Liebe Leser!

Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht: vor einem Jahr (im Dezember 2010) hatte ich meinen Einstand in der Forexfabrik – viel gefragt und viel geschrieben – und nun frage ich mich, was ich alles in dieser Zeit gelernt habe. Welche Früchte meine Arbeiten und Bemühungen, ein profitabler Händler zu werden, denn hervorgebracht haben. Man selbst ist recht schnell mitErnüchterung dabei: meinen Drawdown von über 50% habe ich noch immer nicht wieder auf Break Even gebracht: aktuell steht dieser bei -30,48% und bei diesem nun sehr ruhigen Markt während der Weihnachtszeit friere ich diesen aller Voraussicht nach nun ein bis zum Jahresbeginn 2012. Verzicht gilt unter Tradern ja als Tugend.

Zur Halbzeit, also im Juni 2011, habe ich mich mit der Markttechnik und Michael Voigt beschäftigt: alle seine Bücher, seine Webinare, auf der World of Trading ebenso wie auf Vorträgen in Frankfurt. Er istlive genauso, wie in seinen Webinaren und Büchern: Authentisch. Inspirierend. Ernüchternd. Aufklärend. Hinterfragend. Philosophisch. Eigen. Speziell. Komplex. Und fachlich herausragend.

Die Markttechnik durchdringt meinen persönlichen Handelsstil. Das heißt nun nicht, dass ich genauso trade, wie ich das gelehrt wurde und noch immer werde (das Lesen geht eben in die Wiederholungen), doch beruht mein Handelsstil auf den für mich wichtigsten markttechnischen Grundlagen. Wie ich genau trade, das ist das Thema eines anderen Tages, um dieses geht es hier heute nicht. Es ist nicht wichtig, um diese Zeilen hier im richtigen Kontext zu erfassen.

Je mehr ich mich mit dem Traden befasse, desto stärker kommen meine Macken, Uneinsichtigkeiten und Lernresistenzen zum Vorschein. Wer von Euch kennt das? Einfach mal die Hand heben!

„Traden verursacht Schmerz“. „Traden macht einsam“. „Traden ist eine lebensfeindliche Beschäftigung“. „Traden ist cool“. „Traden macht Spass“. „Traden ist Zocken“. „Traden ist egoistisch“. „Traden macht reich“. „Traden verarmt“. „Trader sind die meistgehasste Berufsgruppe“. „Traden ist die Hölle“. Solche Bemerkungen und Sprüche kennt ein jeder von uns – ob nun richtig oder falsch, das kommt eben auf den Standpunkt an, den man selbst einnimmt oder inne hat. Also auf den Referenzrahmen, den man über ein Thema stülpt und wie man diesen zum ganzen Geschehen ausrichtet und gewichtet.

Ich sehe es so, dass das Traden eine Art Katalysator darstellt, der vieles im Menschen freistellt und sichtbar macht. Ob dies nun unterdrückte Emotionen sind, nicht überwundene Probleme, gelebte Blindheit, Dummheit, Ignoranz, Egoismus, verschobene Wertevorstellungen, Neigungen, Vorlieben, missliche Glaubensgrundsätze, was auch immer: das Traden zeigt uns klar und deutlich, wo wir selbst stehen und wo wir unsere Baustellen haben. Wir erkennen den Handlungsbedarf, reagieren entsprechend darauf – oder uns winkt die Alternative: wir gehen pleite. Verbrutzeln unser Kapital, ohne daraus die entsprechenden Lehren zu ziehen. Wir bezahlen kein Lehrgeld, sondern Wegwerf-Geld. Zuviel-hab-und-will-es-loswerden-Geld.

Der Drawdown ist das rote Tuch der Trader, darum wollen wir über ihn nichts hören. Denn ein Drawdown schmerzt. Wo? Natürlich in der Seele, wenn wir das Übel auf dem Konto sehen. Könnt man grad verrückt werden! Braucht kein Mensch. Darum basteln wir mit Vorliebe martingale Strategien, Angriffspläne, hantieren mit Handelskapital und Reservekapital, verschieben Geld von A nach X und von X nach B. Und was weiss ich noch alles. Manches davon ist sinnvoll – vieles davon ist schlicht und einfach sinnbefreit. Man darf bei diesen Beurteilungen auch nicht vergessen zu fragen was denn der Grund für die eine oder andere Methode ist. In diesem Kontext erst entsteht dieser Sinn.

Für mich bedeutet Moneymanagement im Traden mittlerweile, dass ich mit Stufen arbeite. Stufen, die abzuarbeiten sind und einmal erreicht in aller Regel auch beibehalten werden. Das bedeutet im Klartext: gewöhnliche Drawdowns werden auf der Stufe überwunden, auf dem diese eintreten, ohne hierbei das Handelsvolumen/Units/Lots runterzuschrauben. Selbstverständlich gibt es auch Grenzen, die eine Herabstufung erforderlich machen. Das ist das Zugeständnis, welches ich eingehe.

Mein Konto-Drawdown beträgt, wie oben geschrieben, zum heutigen Tag -30,48%. Das ist die Zahl, die mir im Nacken sitzt. Ganz alleine von mir verursacht. Verantwortlich für diese Zahl bin ich. Nicht ein Mensch, der mir den Handelstag verdorben hat oder eine über mich hereingebrochene Erkrankung oder das schlechte Wetter oder berufliche Gründe oder sonst ein Schmarrn. Ich bin verantwortlich, ob es mir nun passt oder nicht. Und je eher ich die Verantwortung für alles in meinem Leben übernehme, was mir wiederfahren ist, desto eleganter und müheloser überwinde ich als Trader auch meinen persönlichen Drawdown.

Das schreibe ich Euch, weil ich es für unabdingbar halte, das eigene Leben in all seinen Facetten zu meistern, um klar, geordnet und entsprechend ausgerichtet im Leben zu stehen. Die Kernaussage dazu lautet: „Tue das, weil es in allen Belangen Deines Lebens von unschätzbarem Vorteil ist, wenn weder Gedankenmüll, noch Seelenmüll, Dich in Deinem Sein und Tun behindern“.


Ein positiv performender Trader zu sein bedeutet in meiner Vorstellung, dass eine Trennung von Rollen Sinn macht, doch das sich das, was den Trader und den Privatmenschen ausmacht, aus derselben Quelle Mensch sein Dasein findet, und durch diese seine Qualitäten ausbildet. Ich kann keine achtlose Persönlichkeit sein und gleichzeitig achtsam im Umgang mit meinen Händleraufgaben. Führe ich ein achtloses Dasein, da mir dieser Wert im Leben nicht wichtig ist, dann zeigt sich diese Fehlhaltung auf allen Ebenen, ob beruflich oder privat. Lebe ich die Achtsamkeit, weil diese meinem Streben entspricht, dann brauche ich mir weder in dem einen, noch in irgendeinem anderen Bereich Gedanken oder Sorgen zu diesem Thema zu machen. Dann durchdringt die gegebene Achtsamkeit alle Bereiche, ohne das mich dies auch nur ein Nachdenken kostet oder gar Anstrengungen. Das ist ein bedeutender Unterschied.

Wenn auch Liebe, Achtsamkeit und Loyalität, sowie Wahrheit, Klarheit und das moralisch Richtige die wichtigsten Eigenschaften und Werte sind, die zu leben ich bemüht bin, bin ich doch keineswegs davor gefeit, mir selbst etwas vorzumachen, eine Abkürzung zu suchen, etwas zu komplizieren oder schlicht und einfach Fehler zu machen. Oder eine mangelnde Disziplin an den Tag zu legen. Auch sind das eigene Selbstbild und die Fremdwahrnehmung nicht immer deckungsgleich. Erst wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, warum es links hapert oder rechts aneckt, es vorne nicht richtig rundläuft oder es einem hinten verdächtig vorkommt.

Was bedeutet es denn, achtsam mit sich und seiner Umwelt umzugehen? Es bedeutet, sich aller Situationen, Handlungen, Taten, Gegebenheiten, Chancen, Risiken und vielem mehr bewusst zu sein, im Hier und Jetzt zu 100 Prozent anwesend zu sein, Aufmerksam zu sein und Zuvorkommend, ohne Gedankenschleifen, ohne Ängste, Nöte und Sorgen. So etwas in der Art bedeutet es zumindest mir, das mag auch bei jedem anders sein.

Nun frage ich mich: bin ich das? Jetzt ja, ich bin zu 100% hier beim Schreiben dieses langen und sehr persönlichen Beitrags. War ich auch kurz zuvor achtsam? Bin ich das später immer noch? Bin ich das auch wirklich die ganze Zeit über, oder nur in diesem Moment, in dem ich mich dieser Prüfung unterziehe? Diese Fragen klingen sehr banal, doch sie sind es nicht, weil ich über den Grad meiner Aufmerksamkeit und meiner Achtsamkeit eine Wertschätzung festlege, die ein jedes Tun und eine jede Arbeit von mir erfährt. Ob ich nun trade oder spüle, laufe oder radfahre, arbeite oder Musik höre – mit meiner Fähigkeit zur 100-prozentigen Handlung im Hier und Jetzt bestimme ich die Qualität meines Lebens.

Wenn ich die Wahl habe (und ich habe sie tatsächlich in jedem einzelnen Moment), dann erledige ich eine Aufgabe in Ruhe und mit Liebe, anstatt in Hektik und ohne ihr die Aufmerksamkeit zu widmen, die mir gut täte. So kann ich den Müll runterbringen und dabei genießen. Die Wäsche aufhängen und dabei lächeln. Meinen Job erledigen und dabei mit mir und meiner Leistung zufrieden sein. Was hat all das mit dem Traden zu tun?

Die meisten von uns haben eine Strategie – und wenden diese auch im täglichen Bemühen um einen zufriedenstellenden Tagesgewinn an, wie auch immer dieser definiert sein mag, das spielt hier absolut keine Rolle.


Ich teile uns Trader bewusst in folgende drei Gruppen ein: diejenigen, die negativ performen, ihre Konten also mit einer gewissen Kontinuität ins Minus treiben. Diejenigen, die trotz aller Anstrengungen und Hingabe auf keinen grünen Zweig kommen, rumeiern und ihre Gewinne immer wieder abgeben. Und zu guter Letzt diejenigen, die den Dreh raus haben und positiv performen. Das sind die Trader, die beständig mehr Gewinne einnehmen, als das sie Verluste einfahren.

Über die letzte Gruppe brauchen wir nicht zu reden, diese ist am uninteressantesten für uns: die Gewinner. Sie wissen, was sie tun – und sie setzen dies auch konsequent in der Tat um. Thema erledigt.

Nehmen wir uns nun die erste Gruppe vor: die Anfänger, die Chaostrader, die Noch-Zocker, die Schnell-reich-werden-Wollenden. Das sind diejenigen, die noch nicht so weit sind, sich mit dem Markt und der Markttechnik auseinander zu setzen. Diese Trader wissen alles besser, sie haben noch keinen echten Schmerz erfahren, sie sind blauäugig, rechnen sich andauernd neu reich, sind ungeduldig, fordern von anderen brauchbare Strategien an, anstatt ihre eigene auf sie persönlich passende Handelsmethode zu entwickeln, und wollen weder von Moneymanagement, Risikomanagement, Depotverwaltung, Tradingjournal oder geschweige denn von der Psychologie des Tradens etwas wissen. Oder gar von einem Coachingprozess. Das einzige, was diese Gruppe wirklich interessiert, sind Strategien. Allenfalls noch Know-How. Das war es dann aber schon. Gut, über diese Gruppe brauchen wir auch nicht weiter sprechen. Trader dieser Gruppe sind einfach noch nicht soweit.

Bleibt die zweite Gruppe über. Und das ist, behaupte ich mal, der Großteil der angemeldeten aktiven Schreiber der Forexfabrik – ich spreche bewusst nicht von den aktiven Nur-Lesern.
Ich bin einer davon. Einer, der weiss, wie es geht. Selbstverständlich nicht alles, definitiv nicht, doch kenne ich eben einen der vielen möglichen Wege. Ich bin einer von denen, die eine Strategie einsetzen, die einen Edge inne hat. Einer, der davon sprechen kann, der sich durch einen langen und hingebungsvollen Auswahlprozess hindurchgearbeitet hat, um seine persönliche Handelsmethodik zu erarbeiten. Und ich bin auch einer von denen, die hunderte von Euros in wirklich gute Tradingliteratur stecken und diese durcharbeiten, ebenso in Literatur zur Persönlichkeitsbildung und zu Themen, die mich mental weiterbringen – zumindest in der Theorie. Und genau das ist das Stichwort: ich bin einer von denen, der dazu steht, dass es alleinig in der Umsetzung hapert. Dass ich mental noch nicht dazu in der Lage bin, gewinnbringend zu performen. Genau DAS IST DER Grund, warum ich noch in der zweiten Gruppe festhänge. Ohne Wenn und Aber. Nochmal unmissverständlich: „Ich bin noch nicht so weit!“.

Ein paar Worte zu meiner Handelsmethode: ich bin von meiner Klassifizierung her als Scalper unterwegs und habe einen Take Profit von 8 bis 10 Pips. Je nach Marktsituation lasse ich einen Trade auch länger laufen, um mein CRV entsprechend zu erhöhen. Mein Handelsansatz hat einen geschätzten Edge von 75 bis 85%, doch diese Werte beruhen auf einer nur kleinen Grundmenge an vorliegenden durchgeführten Trades. Ich verzichte vollständig auf das Backtesting und vertraue voll und ganz auf meinen markttechnisch geprägten Handelsansatz. Real erwirtschafte ich derzeitig nur 50 bis 60% Trefferquote, an Ausnahmetagen auch mal mehr.

Gestern habe ich bis zu einem bestimmten Moment 7 Trades durchgeführt, dabei 6 Trades fachlich korrekt ausgeführt und einen Trade fachlich nicht korrekt in der Umsetzung. Die 6 fachlich korrekt durchgeführten Trades hatten eine Trefferquote von 100% und der eine fachlich nicht korrekte Trade war ein Minustrade. Bei Einhaltung meiner eigenen Regeln wäre die Trefferquote traumhaft gewesen. Im Anschluss daran habe ich 3 Trades nicht nach meinem Setup durchgeführt, zwei davon verloren und einen im Gewinn geschlossen. Diese 3 Trades passieren keinem Profi. Selbstüberschätzung. Gier. Leichtsinn. Dummheit. Reifegrad. Hier zeigt es sich, ob ein Händler beständig, duplizierbar und mit Disziplin tradet oder nicht.
Kommen wir also auf den einen Punkt zurück, auf genau den, der alles Entscheidende ausmacht. Der Sammelbegriff, der Überbegriff oder die Überschrift eines Trading-Fortgeschrittenen, der das Anfängerstadium (Gruppe 1) hinter sich gelassen hat und Profi werden will (Gruppe 3). Es geht um die Psychologie des Tradens – mit all den zugehörigen Nebenbereichen.
Das lässt sich übrigens gut verdeutlichen, wie ich selbst meine Trading-Zukunft plane. Mein Trader-Leben. Nicht aus der Planung von vor einem Jahr – und schon gar nicht aus der Zeit von vor 2 Jahren.


Zu Beginn des Jahres 2010 hatte ich begonnen, mich mit Tradingwerkzeugen und Analysemethoden der Technischen Analyse (TA) zu beschäftigen. Bücher gekauft, Indikatoren in Excel programmiert, Tests gemacht und mir eben das grundlegende Handwerkszeug zum Thema erarbeitet. Damals hatte ich noch kein Depot und keine Handelsmöglichkeiten, die Voraussetzungen waren mir damals noch nicht gegeben. Erste Phase des Reichrechnens. Und hunderte von Stunden (es waren eher tausende) in das Thema investiert.

Da ich nun ganz konkret in die Praxis kommen wollte, bin ich auf den Forexmarkt aufmerksam geworden, der es einem ja ermöglichst, durch das Prinzip von Spreads doch am Handel teilnehmen zu können, ohne 10 EUR je Roundturn für einen Handel auf den Tisch legen zu müssen. Das war nie eine Option für mich, nicht bei meinem recht überschaubaren Handelskonto. Also in 2011 Forex erlernt, den Metatrader und das erste Konto halbiert. Schmerzen eingefordert, weil das wichtig für den weiteren Lernprozess ist. Große Klappe gehabt, ich mache nicht die Fehler anderer. Okay, der Realitätsschock hat auch seine heilsame Seite, wie ich erfahren musste. Markttechnik erlernt, gefragt und ins Thema hineingekniet, geeigneteren Broker gesucht mit Oneklick-Trading und günstigerem Spread. Inzwischen ist das Jahr so gut wie rum und mein Drawdown dauert weiter an, wenn dieser inzwischen auch nicht mehr so übel ausschaut wie noch vor einem halben Jahr. Und ich habe zu meinem persönlichen Handelsstil gefunden, der passt. Doch das bleibt abzuwarten, denn das ist ein Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Doch das Üble ist: meine Planung von vor einem Jahr (Reichrechnen, der zweite Akt) ist so hinfällig, wie nur möglich.

Nun folgt 2012. Das Jahr, dem ich die Psychologie des Tradens widme. Weil die Zeit für mich hierzu reif ist, weil ich bereit dazu bin, der Trader zu werden, der in mir steckt und darauf wartet, in der Wirklichkeit seine Chance zu bekommen, um ein professioneller privater Trader zu werden. Und das ist das Stichwort, das Motto meines Blogs in 2011: „Mein Ziel, ein professioneller Trader in 2011 zu werden!“


Nun wird es Zeit, Stellung zu beziehen. Ehrlich und offen, einsichtig, doch auch mutig und optimistisch. Also stelle ich mir 5 Fragen, die mir bei der Selbstreflektion helfen:

1. Habe ich mein Ziel für 2011 erreicht? Die Antwort lautet: „Nein, habe ich nicht. Die Messlatte war eindeutig zu hoch für mich. Doch ich habe beständig nach dieser gestrebt.“

2. Habe ich mein Bestes gegeben, um dieses Ziel zu erreichen? „Ja, so gut es mir möglich war. Doch Gras wächst auch nicht schneller, nur weil man dran zieht. Jeder braucht eben genau seine Zeit.“

3. Bin ich gescheitert? „Nein, entillusioniert und bereit, den nächsten Schritt zu gehen.“

4. War 2011 für meine Entwicklung zum professionellen Trader ein gutes Jahr? „Auf jeden Fall. Ich habe kein Konto geschrottet, doch Schmerzen erlitten. Ich habe verstanden, dass die Grundlagen der Markttechnik essentiell sind und in mein Trading Einzug erhalten müssen. Ich habe mir ein Controling-Werkzeug gebaut, um mich selbst zu coachen. Ich arbeite konsequent mit diesem, um dieses beständig zu erweitern und zu verbessern. Ich spüre, dass ich auf dem richtigen Weg unterwegs bin: auf meinem Weg – und das fühlt sich gut und richtig an. Ich weiss, dass ich mir vertrauen kann, weil ich meine Extreme im Griff habe. Ich weiss, ich werde zur kleinen Gruppe der erfolgreichen Trader gehören, weil ich mental daran arbeite, schon heute zu ihnen zu gehören. Und ich vertraue meiner Intuition, die den Weg, den ich gehen will, leitet. Das gibt mir die Sicherheit, die ich brauche. Nicht mehr, jedoch auch nicht weniger.“

5. Gibt es einen neuen Ziel- und Finanzplan für 2012 (Reichrechnen, der dritte Akt)? „Ja, den gibt es. Und dieser ist und bleibt vorerst Geheimsache.“


Im Großen und Ganzen beschreibt dieser Artikel meinen aktuellen Status. Meine Fortschritte und meine Bremsen. Beide Seiten der Medaille. Die positiven, wie auch die negativen Aspekte.

Nun bin ich mal gespannt, was Ihr dazu zu sagen habt, wie es Euch ergangen ist in diesem Jahr. Und wo es Parallelen zu meinem Werdegang gibt. Selbstverständlich bin ich auch für Anregungen und Kritik offen, es soll jeder das dazu sagen dürfen, was ihm oder ihr zu meinen Worten einfällt.

Ich danke Euch für die großartige Zeit, für die Hilfen, die ich erfahren durfte und die Freundschaften, die sich auch außerhalb der Forexfabrik auftun.


Die allerbesten weihnachtlichen Grüße,

Rainbowtrader :)






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Dreamcatcher
23.12.2011 - 07:52 Uhr
Moin Rainbowtrader,

ich erkenne mich in vielem wieder und finde es gut wie du deinen Weg beschreitest und für uns dokumentierst... danke dafür!

Für 2012 wünsche ich dir viel Erfolg und viel Spaß am gemeinsamen Arbeiten in Sachen Forex.

Weihnachtliche Grüße... ;)


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Herzlichen Glückwunsch zu über 1000 Posting's, Da werd ich noch ne Weile brauchen bis ich so weit bin:-)
Mach weiter so, ich denke du bist auf dem richtigen Weg. Man darf nur nicht aufgeben, die Brechstange weg lassen, weiterhin dem Plan folgen (so lange der auch was taugt) und der Erfolg wird sich von alleine einstellen. Ich freue mich auf deine nächsten 1000 Postings im kommenden Jahr.

P.S. Wie es mir ergangen ist hast du ja schon in meinem Blog gelessen:-)
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Hallo Rainbowtrader,
sehr guter Kommentar! Hast mir einen Spiegel vorgehalten. Als Neuling habe ich in den letzten Tagen viel lernen müssen.
Erlebnisse:
- Erfolg ( leider nur kurzfristig )
- Verluste ( mit Schmerz )
Was habe ich daraus gelernt:
- Ich und meine Unwissenheit stehen mir selbst im Weg. Die Psychologie ist beim Traden sehr wichtig......
Die Konsequenz daraus:
-Ganz von vorne anfangen und eine Strategie entwickeln die zu mir past.

wünsche allen ein besinnliches Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2012
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Rainbowtrader
25.12.2011 - 10:22 Uhr
Lieber Dreamcatcher,

das ist einfach für mich: und ich danke Dir und freue mich auf die kommenden Zeiten! :)

Beste Grüße,
Rainbowtrader
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Rainbowtrader
25.12.2011 - 10:24 Uhr
Hallo Shrike,

nur keine Eile - Menge sagt nichts über Qualität aus. Selbstverständlich lese ich weiterhin, wie es Dir ergeht. Danke für deine Worte der Ermunterung! :)

Viele Grüße,
Rainbowtrader
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Rainbowtrader
25.12.2011 - 10:26 Uhr
Hallo dertraderx!

Freut mich, wenn ich auch Dir etwas Gutes tun konnte! Immer gut zu hören, wenn ein Neuling von seinen Fortschritten erzählen kann. Habe Geduld und beiße Dich durch die Materie, und dann hast Du gute Chancen, dass alles wirklich gut wird. Denke ich zumindest. :)

Viele Grüße,
Rainbowtrader
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