Inhalte aufrufen

  • Über Facebook anmelden Über Twitter anmelden Über WindowsLive anmelden Log In with Google Anmelden
  • Mitglied werden




Profilbild
- - - - -

So handle ich derzeitig

Geschrieben von Rainbowtrader , in Strategie 10 Januar 2012 · 249 Aufrufe

Liebe Leser!

So, heute ist es mal wieder Zeit für ein Update meines Tradingprofils. Wer hier schon des Öfteren gelesen hat, mag sich über meine vielen Sinneswandlungen wundern, was mein Trading betrifft. Ich sage es mal so: in den letzten Monaten habe ich mehr und mehr das Gefühl von Verdichtung. Von auf den Punkt kommen. Dabei gilt meine Intention auch bewusst dem Vereinfachen, wenn das auch nicht für jeden so ersichtlich sein mag, wie ich es sehe. Chart-Puristen bekommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Föhn beim Lesen meiner Worte.



Zu sehen ist der EURUSD auf einem Renkochart mit der Boxgröße 1, also dem kleinsten Renko. Die Ichimoku-Cloud und die blaue Corallinie dienen mir als Filter, sowie zum Ausstieg aus der Position. Die Pivots (aus dem THV4) zum sinnvollen Setzen von Take Profit-Zielen, sowie zum eruieren, wie das vor mir liegende Tradinggelände beschaffen ist. Das sind meine Hauptinstrumente zum Traden.

Daneben seht Ihr einige Randinformationen, so zum Beispiel den RSI für die gängigen Zeiteinheiten, die THV4 Info, sowie der Up/Down-Indikator - ebenso aus dem THV4.

Da ich mit mehreren Zeiteinheiten arbeite, um eine Übersicht über die übergeordnete Marktphase zu haben, finden die Pipware Minicharts (THV4) hier ihren Einsatz. Diese ersparen mir das Arbeiten mit weiteren Chartfenstern, diese sind hier ein wirklich schönes Instrument für mich.


Kurz zu meinem Handelsstil, den ich in Kürze mal zusammenfassen werde, sobald ich weitere Erfahrungen gesammelt habe:


ich handle "Mehrfache Punkt 2-Situationen" nach meinem Ansatz des "Erweiterten Ausbruchshandels". Dieser begriff bedeutet, dass ich einen Einstieg nach Art und Weise eines Ausbruchshandels vornehme. Bedeutet: beim Bruch eines Punkt 2. Damit das Ganze für mich sicherer ist, mit einem vorgelagerten größeren Punkt 2 - und nach Möglichkeit in Richtung des übergeordneten Trends.

Die Idee hinter meinem Tradingstil ist, mit dem mathematischen Stopp des Ausbruchshandels einen Bewegungs- oder gar kleinen Trendhandel hinzulegen, indem der Ausbruch durch die mindestens 2-fache Punkt 2-Situation ein relativ hohes Anfangsmomentum generiert, da ein kleines P2 den Trade durch ein größeres P2 schiebt. Damit komme ich, sofern das Spiel aufgeht, relativ schnell aus der Gefahrenzone -1R heraus und überlasse nun dem Markt, wie es weitergeht.

Bin ich in Richtung des übergeordneten Trends unterwegs, dann visiere ich einen Trendhandel an, gegen den übergeordneten Trend kommt meistens nur der Bewegungshandel in Frage. Bewegungshandel bedeutet für mich, maximal einen Renkobalken Gegenbewegung zu kassieren (was nicht immer leicht ist im volatilen Markt). Trendhandel bedeutet, den Trend so lange zu handeln, bis die Renkoboxen in die Ichimoku-Cloud einschlagen.

Das ist im Grunde mein Handelsstil - der Einzige, den ich verfolge. Wie Ihr Euch denken könnt, ist mir der Einstieg sehr wichtig. Damit gehöre ich zu dieser Fraktion, die auf diesen einen besonderen Wert legt. Ich handle die 4 Währungspaare EURUSD, GBPUSD, AUDUSD und USDCAD. Das obige Bild entspricht somit dem Viertel meines Monitors. Wenn ich im Trade bin, maximiere ich natürlich die Ansicht, denn ich handle zu einer Zeit immer nur ein Währungspaar.

Gesondert beachte ich noch das High und Low zwischen Frankfurt Open (8:00 Uhr) und London Open (9:00 Uhr), welches ich mir über den ganzen Tag hinweg als petrol-farbige Balken mit einer Pufferzone von 10 Pips anzeigen lasse. Diese sind also Teil meiner Geländekarte. Wenn ich in einem Trade bin, verwende ich hin und wieder noch eine Trendlinie, um den Kaufdruck ansteigender P3s (Beispiel am Longhandel) zu visualisieren.


Viele Grüße,
Rainbowtrader :)







Trackbacks für diesen Eintrag [ Trackback URL ]

Es gibt keine Trackbacks für diesen Eintrag