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Gewinn- und Verlustplanung!

Geschrieben von Rainbowtrader , in Risiko, Geld & Depot 29 Juli 2012 · 333 Aufrufe

Liebe Leser!

Man merkt mal wieder, dass Wochenende ist, da hat man dann Zeit, ein wenig an seiner Handelsmethode zu arbeiten. Heute stelle ich Euch eine Grafik vor, die ich eben erstellt habe. Es geht dabei um die Verteilung von Gewinnen und Verlusten. Wer weiss, wie ich derzeitig handle, dem ist die Challenge und die Vorgaben aus dieser bekannt. Alle anderen lesen doch bitte den vorherigen Beitrag in meinem Blog. Danke!



In einem Beitrag von "TheRealThing" aus der englischen Forexfabrik heißt es sinngemäß in einem Beispiel:

der einzige Weg, um 1 Million USD mit 10.000 Trades zu verdienen, besteht darin, 9 Millionen USD mit 6.000 niedrigen Verlusttrades zu versenken, sowie 10 Millionen USD mittels 3.800 moderaten und 200 großen Gewinntrades zu realisieren. Der Durchschnittsgewinn eines jeden Trades - ob Gewinner oder Verlierer - beträgt in seinem Beispiel demnach 100 USD.

Um was es mir jetzt geht, ist genau eine Sache: die Verteilung aller Gewinner zu allen Verlierern. Denn das ist planbar. Wie hier oben zu sehen ist, auch bei mir. In wie weit es in der Praxis dann zu Abweichungen kommt, das gilt es eben immer zu berücksichtigen und zukünftig zu korrigieren. Nur: wenn ich die Gewinne und die Verluste nicht plane, die ich machen will, ist das Risiko, ein anderes als das gewünschte Ergebnis zu erreichen, höher als mit Planung. Oder nicht? Also sollte ich mir dieses Thema zur Brust nehmen, was ich ja auch getan habe.

Wer die Grafik mit meinen Vorgaben in der laufenden Challenge vergleicht, sieht hier nun Deckungsgleichheit: 2/7 Verlierer stehen 5/7 Gewinnern gegenüber. Reiner Ausbruchshandel belegt 4/7 aller Trades mit einer geplanten Trefferquote von 75% (3/7). Was darüber hinausgeht, kommt mit 67% Trefferquote aus (2/7). Wie Ihr sehen könnt, beruht meine Planung auf denselben Größen: small, moderat, big. Wenn ich dieses Ideal hier umsetzen kann - und das bedeutet mir Qualitätstrading - dann habe ich meinen persönlichen Heiligen Gral gefunden: ein kleines Tortenstück Minus, dazu ein weiteres moderates Tortenstück Miese - und es verbleibt immer noch ein Puffer für den Fall der Fälle.


Nahezu jeden Tag gewinnt mein Handelsplan ein kleines Stückchen an Qualität, an Reife, an Raffinesse, an Stabilität, an Antworten, an Sicherheit, an Worten. VERDICHTUNG ist mein persönliches Zauberwort. Zum Eliminieren aller nutzlosen Dinge. Sozusagen "reduced to the minimum" - aber ausgefeilt.

Ich kann wirklich jedem angehenden Händler nur raten, sich diesem Prozess ebenso zu unterziehen, auch wenn ich selbst noch nicht angekommen bin. Doch der Zugewinn an Qualität ist nur so wirklich greif- und messbar. Alles andere ist ein Stochern im Nebel, anstatt sich der Leuchttürme zu bedienen, die einem den Weg weisen. Das ist zumindest das, was mir dazu einfällt. Mögen die Angekommenen unter Euch diese Worte belächeln - doch Ihr musstest diesen Weg selbst einst gehen...


Viel Erfolg Euch allen!

Rainbowtrader :)






Ich glaube du setzt dich langfristig zu sehr unter Druck und malst zuviel rosarot.
Du handelst nur mit mentalem Stop und weit entferntem Notstopp und gehst davon aus, dass niemals Tag x kommt .... das geht in die Hose...
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Rainbowtrader
05.08.2012 - 12:52 Uhr
Hallo Movement!

Danke für Dein Feedback! Jedes ist willkommen, und ich setze mich mit jedem Thema kritisch auseinander.

Ja, das stimmt, ich setze mich langfristig unter Druck durch meine Planungen. Ich habe konkret 4 Challenges für 2012 in Planung. Mag sein, dass ich diese reduziere, das halte ich sogar für sehr wahrscheinlich. Doch es ist eine Anfangsplanung, die ich jederzeit anpassen kann. Das tue ich auch beständig, weil ich wirklich jeden Tag an meinem Trading und meinem Handelsplan arbeite. Mal wenig, mal viel. Ich brauche und Planung. Doch ich beharre nicht darauf, die heute gesetzten Ziele zu erreichen. Ich nehme sie als Motivation, nicht also absolutes MUSS. Auch das mit dem rosaroten Blick stimmt: ich bin ein Träumer - gewissermaßen. Doch das ist Teil meiner Persönlichkeit und ich habe es gelernt, damit so umzugehen, dass ich mir nicht selbst schade. Doch stimmt es, dass dieser Punkt mit dem erstgenannten Teil unmittelbar zusammenspielt.

Was das abschließende Ergebnis der ersten Runde betrifft, so möchte ich darüber erst berichten, wenn der Monat vorüber ist. Dann geht es um den Vergleich von SOLL zu IST.

Den mentalen Stopp habe ich rausgenommen, das Thema ist auf Eis gelegt. Zukünftig realisiere ich Verluste schneller. Öfters, ja, doch weniger hoch. Das ist das Ziel.

Viele Grüße,
Rainbowtrader
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"Den mentalen Stopp habe ich rausgenommen, das Thema ist auf Eis gelegt. Zukünftig realisiere ich Verluste schneller. Öfters, ja, doch weniger hoch. Das ist das Ziel."

Halte ich für richtig und wichtig!
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Rainbowtrader
05.08.2012 - 16:20 Uhr
Hallo Movement,

ich danke Dir für Deine Hilfe!

Liebe Grüße,
Rainbowtrader
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