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Es ist viel passiert...

Geschrieben von Rainbowtrader , in Strategie 11 Februar 2011 · 147 Aufrufe

Liebe Leser!

Diese Woche ist geprägt von einigen Umstellungen, viel Nachdenkens, viel Lesens und ebenso viel des Ausprobierens, um meine Handelsstrategie zu optimieren.

Wie ich schon vor kurzer Zeit geschrieben habe, bin ich nun primär auf den "höheren" Zeitebenen M15 und H1 unterwegs. Das soll nicht bedeuten, dass ich auf M1 und M5 nicht traden werde, doch ist mein Ziel eben der mehr- bis vielstündige größere Move auf H1.

Aktuell sind auf meiner Handelsplattform die Zeitebenen M1, M5, M15 und H1 zu sehen - und das wieder ausschließlich in Form der Heikin Ashis. Dabei sind die ersten 3 Stufen Original Heikin Ashis, während ich auf H1 eine geglättete Version einsetze, um die dortigen Moves trendgerichteter zu sehen, also von Kurskorrekturen weitestgehend befreit.

Ein Trade muss bei mir mehreren Kriterien entsprechen, um zur Freigabe zu gelangen - zumindest in der Theorie. Ob ich das in der Praxis genauso umgesetzt bekommen, wird sich ab nächster Woche zeigen. So starte ich meinen Trade grundsätzlich auf M15, wobei das hier Definitionssache ist. Ich lege Wert darauf, dass der Trend auf H1 identisch ist, sowie dass M5 ebenso in Trendrichtung anzieht. In wie weit ich hier M1 zu Rate ziehe, muss ich in der Praxis noch herausfinden.

Was ist mir dabei noch wichtig? Ein gesundes CRV mit einem vertretbaren Maß an ausgestoppten Verlusttrades. Mental ist es nicht sehr berauschend, mehrere Trades am Stück in den Stopploss rennen zu sehen und dabei beständig ein Prozent Depotkapital zu verbrennen. Hier bin ich, ganz offen, eben noch auf der Suche nach dem Maß, mit welchem ich mich wohl fühle.

Um hier einen kleinen Edge zu erzielen, arbeite ich daran, ein pfiffiges Konzept aus BE, 1.TP & TP, TS & Step, Indikator-basierten Exits und niedrigem SL in Verbindung mit dem aktuellen Momentum umzusetzen. Klar ist, dass zaubern nicht zur Debatte steht, doch geht es mir darum, zur Tradeeröffnung IN einen Schwung einzusteigen, um ein paar zusätzliche Pips weg vom SL zu gelangen. Jeder zusätzliche Pip Abstand bedeutet hier 8-12% mehr Luft, die dem Trade zu einem besseren Start ins Leben verhelfen sollen. Und das sollte sich auch messbar im Profitfaktor niederschlagen - dem Messwert, dem ich die größte Bedeutung von allen beimesse: das Verhältnis aller investierter Beträge (Verluste) zum gesamten Ertrag (Gewinn).

Welches sind nun meine Hauptsignale? Die Heikin Ashis selbst (Farbwechsel), das Ausbruchssystem aus Heikin Ashi in Verbindung mit den beiden Marktpreisbändern (2 GDs, Smoothed, High & Low), MACD, RSI und der SuperTrend-Indikator als Histogramm. Streng genommen ergeben sich hier durch 5 Indikatorsysteme mal 4 Timeframes = 20 Signale, sowie noch 3 zusätzliche allgemeine Freigaben, welche sich an der Asian-Session und den Big-Numbern messen, ergeben. Alle Kriterien zu erfüllen, halte ich für die Tradingpraxis für zu aufwendig oder zu restriktiv. Ein paar Erfahrungen habe ich hierzu gemacht und mit dem Start der neuen Woche sollten sich auch hier für mich Parameter/Konstellationen herauskristallisieren, die Sinn machen.

Zudem habe ich im Seitwärtsmarkt vor, mich mit dem Mitnehmen kleiner Scalperpositionen zu versuchen, da ich mich in der nächsten Zeit ausschließlich auf EURUSD bewegen werde. So verspreche ich mir zudem mehr Ruhe beim Traden, ein Gefühl zu entwickeln und keine Erste-Klasse-Chancen mehr zu verpassen, weil ich gerade mit anderen Währungspaaren beschäftigt bin. Ob mir das Scalpen auf diesen kleinen Zeiteinheiten liegt oder nicht, dazu kann ich noch nichts sagen, denn ich bin mir sicher, hier eine recht andere Strategie fahren zu müssen. Doch dieses Thema ist erst einmal nebensächlich. Doch in diesem Kontext erklärt sich dann auch der Einsatz von M1.

Mein Tradingkonto steht ein paar Euro unter dem letzten Bericht, da ich einmal nicht aufgepasst habe beim Experimentieren und nicht auf das Demokonto umgeschaltet habe. Das waren dann gleich mehrere Trades: ich habe mich im Handling der Orderaufgabe und des Schließens geübt, und das kostet dann bei eingestellten 1-Lot-Volumen (diese Größe passt halt nicht zu meinem Realkonto) dann schnell teuer Geld. Hätte ich hier die Order jeweils sofort wieder geschlossen, so hätte mich das anstatt 20 oder 25 Euro Minus vielleicht gerade mal 10 Euro gekostet. So steht mein Depot bei rund 815 Euro von einstmals 1000 Euro. Wie schon vorher geschrieben, sehe ich meine Aufgabe darin, das Konto nun Schritt um Schritt wieder dorthin zu bewegen, womit es gestartet ist.

Gespannt bin ich auf jeden Fall, ob nun noch weitere größere Lektionen folgen und ich einen größeren Drawdown als rund 20% hinnehmen muss, welcher von mir verlangt, rund 25% Gewinn zu erwirtschaften, um wieder pari zu sein - oder ob ich aus den Lektionen der letzten Wochen soweit gelernt habe, nun den Weg erfolgreich Richtung Norden zu beschreiten. Dazu habe ich mir zum Ziel gesetzt, jeden Trade nach Vorgabe zu machen, sowie jeden Tag mit Plus abzuschließen. Die Höhe ist dabei nicht so wichtig, nur eben einen erfolgreichen Tag nicht zu einem Verlierertag umschlagen zu lassen. Mal schauen, wie es mir ergehen wird.


Euch allen ein schönes Wochenende,

Rainbowtrader :)







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