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Feierabend, Rückblick und Vorschau

Geschrieben von Shrike , 18 Dezember 2011 · 101 Aufrufe

So, das war's für mich in diesem Jahr, Bis zum 10 Januar wird es kein, oder nur sehr wenig, Trading mehr geben. Die Weihnachtszeit beginnt nun ihre heisse Phase und die Vola dürfte damit stark zurück gehen, das Risiko damit steigen. Ich selbst will meine EA's dieser Gefahr nicht aussetzen und habe für manuellen Handel in dieser Phase auch keine Zeit.

Somit beende ich ein höchst erfolgreiches Jahr, ein Jahr in dem ich mir auch eine dreimonatige Ausszeit gönnte. Ca. 100% Wachstum übertreffen meine Ziele bei weitem. Somit endet meine, bisher 2 jährige Forex Journey, mit einem Zuwachs insgesamt von ca. 50%. Aber auch das erste Jahr war geprägt von vielen Ausszeiten, vor allem nach meinem ersten Margin Call im Juni 2010. Positiv ist, das meine profitable Phase die letzten 5 Monate betrifft, was hoffen lässt.

Ich habe sehr viel gelernt und auch dieses Forum hat mir dabei geholfen. Nicht wenige Mitglieder schätze ich sehr für ihre kompetenten Aussagen und bin somit froh mich hier angemeldet zu haben. Auch wenn ich selbst nicht der fleissigste Schreiber bin, so hab ich doch fleissig gelessen. Ich verzichte drauf nun einige Namen aufzuzählen weil ich niemanden vergessen möchte. Meine Lernkurve halt ich für beachtlich (vor allem im Hinblick auf die Zeit davor, als Aktienhändler) und in vielen Beziehungen hat es endlich "Klick" gemacht. So war ich jahrelang ein Jäger von guten Börsenbriefen und dergleichen. Endlich habe ich erkannt das nur ich alleine für meinen Erfolg verantwortlich bin.

Forex ist mein Ding und ich denke nicht das ich noch mal an die Aktienmärkte zurück kehren werde. Ich liebe die Flexibilität, die Einfachheit, den Hebel und die Vola des Devisenmarktes.

Was bringt die Zukunft? Ich hoffe das ich an diesem Jahr anknüpfen kann. Bei einer weiteren Verdoppelung meines Account's würde ich mich von Montag bis Donerstag ganztägig, ohne Ablenkungen meines Geschäfts, auf das Trading konzentrieren. Das Geschäft managt dann meine Frau. Dies wäre mein absoluter Traum und die Umsetzung ist dann relativ risikolos/druckfrei, da ein geregeltes Einkommen existiert.
Damit würde der manuelle Handel dann auch die dominierende Komponente in meinem Trading einnehmen.
Für das kommende Jahr habe ich mir auch vorgenommen "Das grosse Buch der Markttechnik" endlich zu beenden. Ausserdem würde ich mich noch gern durch ca. 80 Std. Price Action Videos von der J16-Group durcharbeiten. Desweiteren beschäftige ich mich derzeit noch mit "Bird Watching in Lion County", ein spektakuläres Ebook was ich jedem nur empfehlen kann. Mit das beste was ich bisher gelessen habe, werde über meine Buchempfehlungen aber mal einen eigenen Beitrag in den nächsten Wochen veröffentlichen. Das gute ist das ich damit vollends beschäftigt bin und keine weiteren unnützen Suchen starten muss.

Allen anderen wünsche ich schöne Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.







 Beeindruckend, da kann man nur gratulieren. 
Mein erstes Jahr war alles andere als erfolgreich.

Ich hoffe hier noch viel von Dir zu lesen. Hoffentlich kann ich in einem Jahr ähnliches berichten. 
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Danke dir. Hoffe auch das ich in einem Jahr wieder positives berichten kann:-)
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Wie es aussieht scheint meine Erfolgsserie (5 Monate in Folge mit starkem + abgeschlossen) diesen Monat ein Ende zu finden.
Anfang Dezember startete ich für eines meiner Konten ein kleines Gridexperiment. 1000 euro und ein EA der auf mich einen guten Eindruck machte. Man muss dazu sagen, maximal werden 8 Positionen eröffnet.
Die Strategie klang gut und der Ansatz machte für mich Sinn. Beschäftige mich im Moment auch viel mit BWILC. Nun, BWILC ist immer noch ein interessanter Ansatz. Aber Grid und Automatisierung desgleichen passt nicht
zusammen. Der von mir eingesetzte EA hat jetzt auch nicht's mit Bird Watching zu tun.
Wie dem auch sei, mitlerweile liege ich mit 8 offenen Positionen 550 euro hinten. Und das bei 0,02 Lot pro Posi. Ich denke es könnte interessant sein zu erfahren was nun mit mir passiert. Vielleicht lernt der ein oder
andere ja auch was daraus.
1. Ich bin in diesem Pair mehr oder weniger gelähmt. Ich trade das Pair nicht und bin auch nicht in der Lage eine vernünftige Analyse zu stellen, da ich eigentlich nur hoffe das der Kurs zurückkommt. Wunschdenken,
das ist jedem klar, ist für Trader immer schlecht.
2. Ich bin dazu bereit einen Verlust von 2 bis 300 euro hinzunehmen und wäre damit auch noch zufrieden.
3. Das Kapital ist seit Wochen in diesem Trade gebunden. Es geht hier nicht darum Gewinne zu machen sondern nur mit 0 rauszukommen. Irgendwie find ich das Konzept Müll.
4. Ein Ea zieht seinen Stiefel durch, so wie er programmiert worden ist. Und das ist bei Grid auch Käse. Wenn man falsch liegt, verliert man halt ein paar Pip. Aber in diesem Fall sind das schon bald 60% dieses Account's.
5. Ohne Netz und klar abgestecktem Risiko schläft es sich einfach schlechter.
6. Ich kann einfach nicht Tag für Tag erneut angehen und auf Basis meiner Meinung Trades eingehen. Diese Posi liegt mir wie ein fetter Balken im Weg.

Wie gehe ich nun vor? Unterstützung soll bald kommen. Darauf hoffen und mit etwas weniger Verlust raus, eventuell das Konto mit weiterem Kapital stützen, oder lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende?
Die Entscheidung kann mir keiner abnehmen, aber vielleicht bewahr ich den ein oder anderen davor, sich ihn solch eine Position zu bringen.

Der maximale Verlust wäre dann etwa 13% meines Account's. Hoffe nicht gelangweilt zu haben, da ich mit einer Prognose ja nicht dienen konnte.



Hallo Shrike,

um den EURUSD - Thread nicht weiter zu beanspruchen, antworte ich Dir mal hier auf Deine Frage.

Wenn mann so die Fakten etwas zusammen trägt, so schreibst Du, dass wenn Dein gesondertes EA-Konto den Bach runter geht, Du ca. 13% Deines Accounts verlierst. Das lässt darauf schließen, dass Du einen Gesamt-Account von ca. 8000 Euro hast. Wie Du schreibst, hasst Du derzeit (stand 18.12.2011) einen Zugewinn von 50% gemacht (Gewinn 100%, jedoch Zugewinn 50%). Dieses lässt darauf schließen, dass Du mit ca. 4000 Euro begonnen hast. Wenn wir nun von den 8000 Euro aus gehen und Du derzeit 550 Euro in der Kreide stehst, sind das ca. 6% Deines Gesamt-Accounts und ca. 12% vom Anfangs-Account (4000 Euro). Somit ist Dein Zugewinn von 50% um ca. 12% geschmälert. Also anstatt 4000 Euro Zugewinn hast du 'nur' 3450 Euro Zugewinn.

Das ist doch ein ganz normaler DrawDown. Da lohnt es sich doch eigentlich gar nicht drüber zu reden!? Jedenfalls nicht über den DrawDown. Wie er entstanden ist, darüber kann man sich
natürlich schon gedanken machen. Denn diesen hast Du ja einem gesonderten Bereich Deines Kontos zu verdanken, also dem dort laufenden EA. Erkenntnis daraus...
der Markt scheint derzeit nicht gut auf den EA zu sprechen zu sein. Ob diese DrawDown für den EA oder eben die Strategie, welche hinter dem EA steckt (das scheinen wirklich viele
zu vergessen, dass nämlich nicht der EA wichtig ist, sondern die Strategie dahinter) normal oder verträglich ist, kann ich nicht sagen, da ich die Strategie nicht kenne.

Wichtig jedenfalls, um das einschätzen zu können, ist, dass Du die Strategie kennst und nur EAs laufen lässt, wo diese bekannt ist. Werde Eins mit der Strategie, wenn
Du diese wirklich verstehst und auf den Markt anwenden kannst, dann kannst Du auch einschätzen, wo der DrawDown einzuordnen ist. Ich kann jetzt nicht sagen,
nur weil die Strategie nun fast 60% im Minus ist, dass es eine schlechte Strategie ist. Das steht mir nicht zu. Ich sage nur, dass wer diese Strategie nutzt, dieses wissen bzw.
einschätzen können muss.

Wie Du aber selber schreibst ... "Irgendwie ist das Konzept Müll" .. schätzt Du es wohl so ein, dass es sich nicht um einen hinnehmbaren DrawDown handelt.

Somit bleibt hier wirklich nur erst mal, das Ding abzuschalten und diesen EA nicht weiter zu verwenden. Lerne aber daraus, so dass Du demnächst nicht mehr von so einem
DrawDown überrascht wirst. Du musst wissen, was Deine Strategie kann und was nicht und wie der EA die Strategie umsetzt.

Du hast ja nun nicht mal so viel Lehrgeld dafür bezahlt, wie man oben am Rechenbeispielt sieht. Also einfach zurück lehnen, die Positionen schließen und weiter machen. Es ist ja nichts passiert.

So einen Rücksetzer muss man als Trader verkraften können ;-) Eine Stufe zurück, dafür dann aber wieder 3 Stufen vorwärts ;-) Deine Erfolgsserie ist also gar nicht mal unterbrochen.
Es gibt lediglich einen kleinen Rücksetzer. Lass Dich dadurch nicht aus der Bahn werfen.

Gruß
Optionator

P.S.: Bin nicht so der Mathematiker... die Rechnung oben muss nicht auf tatsächliche Begebenheiten beruhen. Diese dienen lediglich als Beispiel, zur Vereinfachung und
müssen nicht mit den RealGrößen Deiner Konten übereinstimmen (habe alles nur ca. im Kopf überschlagen ;-)

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Vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Die Rechnung stimmt so in etwa und mittlerweile denke ich, bin ich emotional auch wieder oben auf. Am Mittwoch waren es halt -180 und am Freitag abend schon -600. Ich war die letzten Monate solche Ausschläge gegen mich nicht gewohnt und habe wohl meine mühsam ertradeten Gewinne wegschwimmen sehen. Tatsächlich ist es nicht so wild wie es anfangs von mir wahrgenommen wurde. Selbst in diesem Monat ist noch alles möglich.
Ich habe bei Activtrades mit etwa 2.500 euro im August angefangen und bei Alpari ende September noch ein zweites mit 1.500 eröffnet. Die Gesamtsumme steht im Moment etwa bei 6.800, dazu kommen noch die Auszahlungen von etwa 1.500 euro. Also wie du siehst lagst du ziemlich nah drann.-)
Im übrigen habe ich mich dafür entschieden den Account zwar einerseits abzuhaken, aber andererseits noch versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Sollte ich baden gehen, sind es halt 360 euro die ich noch zusätzlich verloren hätte. Darauf kommt es nun auch nicht mehr an. Das es besser wäre einfach alles zu schliessen, ist mir auch klar. Aber ich denke trotzdem das ich meine Lektion gelernt habe.
Ich danke dir noch mal das du dir die Zeit genommen hast meine Situation zu analysieren. Das ist halt der Nachteil wenn man das Geld auf mehrere Konten verteilt. Der DD auf ein einzelnes Konto bezogen sticht einem mehr ins Auge. Man muss halt manchmal einen Schritt nach zurück machen um das Gesamtbild zu betrachten.

LG Shrike
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