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EZB: Die Flutung muss anhalten

Geschrieben von Smartest Finance , 10 Juni 2014 · 310 Aufrufe

Führende US-Wirtschaftswissenschaftler geben grünes Licht

In den letzten Tagen häuften sich die warnenden Stimmen aus der Bankenlandschaft, was die Strategie der EZB betrifft. Dabei wurden die Weichen bezüglich des „Asset-Backed Securities“-Programms bereits im April mental auf die Schnelligkeit getrimmt. Für die weniger versierten Leser bedeutet dieser Schritt einfach die Bündelung der Kredite und ihre Weiterreichung an die EZB als den hochliquiden Käufer. Wir rufen uns kurz in Erinnerung, dass dieser strategische Schachzug laut der „Satzung des ESZB und der EZB“ volle Legitimität genießt. Die Rettung der Banken seitens der Realgüterwirtschaft ist eine Utopie, ein Luxus, den sich Europa und die Welt nicht mehr leisten können.

Diese Option wurde nebenbei bemerkt bereits ab den Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts von führenden Köpfen angezweifelt. Die Flutung der Märkte mit Geld muss unter allen Mitteln fortgeführt werden, damit das politische Vehikel, das für die weiteren Schritte im Zuge der Globalisierung benötigt wird, weiterläuft. Die Banken hatten ihre Chance, die globalen Volkswirtschaften ebenso. Die Zeit, in der man aus dem Repertoire der konventionellen Zinsinstrumente schöpfen konnte, ist endgültig vorbei. Jetzt muss gehandelt werden, in ein paar Jahren ist alles vollzogen. Dieser Satz impliziert selbstverständlich unterschiedliche Sichtweisen. Janus kann einen viel lehren und ein wahrer Brunnen der Weisheit sein. Erst dann kann die Neue Weltordnung aus der Unordnung und dem Chao auferstehen.

Die Notenpresse läuft seit geraumer Zeit heiß und das ist auch gut so. Rückendeckung bekam Super-Mario nun auch von führenden US-Wissenschaftlern. Ein Gesellschaftssystem, in dem die wissenschaftlichen White Papers bekannt werden, welche die richtige Sache befürworten, während die eigentlich situativ angemessenen in Vergessenheit geraten können, hat somit möglicherweise seine volle Wirkung entfaltet. Dies könnte man salopp auch so formulieren: Eine Prinzipal-Agent-Beziehung ist erst dann hochkarätig, wenn der Agent die feste Überzeugung hat, er würde in die eine Richtung ziehen. Natürlich befolgt er spieltheoretisch, während er seine Handlungen vollzieht, genau das Gegenteil, also die eigentliche Intention des Prinzipals, weiß es jedoch nicht.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt aus dem Smartest Finance Market Snapshot dar. Den kompletten Bericht sowie weitere Publikationen können Sie in unserem Blog sichten.

Smartest Finance wünscht Ihnen einen angenehmen Handelstag.

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