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Autor Thema: EUR/CHF  (Gelesen 4405 mal)

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EUR/CHF
« am: Februar 12, 2010, 11:41:52 am »
Hallo Zusammen,

ich beobachte immer wieder den EUR/CHF.
Da fallen einem doch an manchen Tagen die starken Marktbewegungen auf.
Woher kommt diese hohe Volatilität an diesen Tagen?
Welche Ereignisse könnten hier eine Rolle spielen?

PS: Bin noch ein Frischling (Anfänger).

so long
Jimmy


Forexfabrik

EUR/CHF
« am: Februar 12, 2010, 11:41:52 am »

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Antw:EUR/CHF
« Antwort #1 am: Februar 12, 2010, 12:43:18 pm »
Hi Jimmy,

ich handle zwar kaum EUR/CHF, aber starke Schwankungen wundern mich bei diesem Paar nicht, da das Volumen von CHF im Vergleich zum Volumen von EUR oder auch USD sehr klein ist.
Sommerzeit gefährdet Ihre Gesundheit! 

(aktueller chronobiologischer Erkenntnisstand)

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Antw:EUR/CHF
« Antwort #2 am: Februar 12, 2010, 15:42:40 pm »
Hi Jimmy

Diese Schwankungen passieren dann wenn die Schweitzer Notenbank gegen einen zu starken Chf interveniert.

Mann weiss nie wann das passiert aber solange sich der Kurs unter 1.49 befindet muss mann immer damit rechnen

Carabao

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Antw:EUR/CHF
« Antwort #3 am: Februar 21, 2010, 16:34:22 pm »
Hallo stony,
Hallo Carabao,

vielen Dank für die Infos.
Ich werde bei den Finanznachrichten verstärkt auf den EUR/CHF achten.

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EUR/CHF
« Antwort #4 am: Dezember 30, 2010, 09:27:11 am »
Hallo ihr lieben!

Was tun bei einem erst kürzlich (2008) abgeschlossenen CHF Credit der noch 20 Jahre läuft?
bin am verzweifeln, keine ahnung wen man glauben schenken darf. dabei bleiben und hoffen oder retten was zu retten ist und umsteigen.

hoffe ihr gebt einen kleinen unwissenden creditnehmer ein paar ratschläge und begründungen warum es die letzten 2 wochen so rasant nach unten ging!
Lg  :(

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Antw:EUR/CHF
« Antwort #5 am: Dezember 30, 2010, 09:36:02 am »
hoer erstmal nicht auf die, die dir erklaeren wollen warum es die letzten 2
wochen runterging, das kann keiner mit gewissheit sagen(ausser du kennst
den snb presidenten und auch dem wuerd ich nicht glauben !)

und falls du nun erwartest, dass hier ein hellseher ist, der dir garantiert wie du
besser aussteigst, ist das ein traum, der nicht wahr werden wird


was passiert, kann dir niemand garantiern und selbst wenn dir wer sagt
die chancen stehen 70/30, koennen immer noch leicht die 30 eintreten

Banker sind Leute die einem bei gutem Wetter einen Regenschirm leihen, ihn aber zurückfordern wenn das Wetter schlechter wird.

Mark Twain

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« Antwort #6 am: Dezember 30, 2010, 09:50:43 am »
Das mir das keiner sagen kann ist mir schon klar.
Ich wollte nur wissen was ihr klugen Leute an meiner Stelle tun würdet.
ich würd am liebsten alles zusammen kratzen was ich wo holen kann, einzahlen und umsteigen. Besser jetzt Verluste machen als in absehbarer Zeit das Haus verlieren.
 ???!!!!

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Antw:EUR/CHF
« Antwort #7 am: Dezember 30, 2010, 10:05:31 am »
Ohne jetzt den Anspruch erheben zu wollen, klug zu sein...

...aber da hast Du ja eine Antwort. Deine!

(Und das ist meistens richtig, was man zuerst denkt).
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« Antwort #8 am: Dezember 30, 2010, 11:28:08 am »
Ich denke hier kann es nur eine Antwort geben und die hast Du gegeben.

Natürlich kann es sein, dass Du in 15 Jahren zurückblickst und dann sagst: "Wär ich man drin geblieben und hätte nicht umgeschuldet", es war doch so offensichtlich, dass es so kommen würde. Aber dann unterliegt man dem "hindsight bias" oder auf gut Deutsch - Hinterher ist man immer schlauer.

Du musst Dir selbst die Frage stellen, die Du Dir bereits gestellt hast - will ich die Sicherheit, die bedeutet, den Verlust zu realisieren, aber dafür mein Haus mit höherer Wahrscheinlichkeit behalten kann oder will ich zocken und mit Glück ist es die Entscheidung meines Lebens und mit Pech ist des die Fehlentscheidung meines Lebens, weil Du das Haus verlierst.

Die Antwort ist recht einfach. Wenn Du Dich für den Zock entscheidest, entscheidest nicht DU, sondern der Markt, was aus Deinem Kredit und Deinem Häuschen wird. Du hast die Kontrolle abgegeben. Das geht immer einher mit Hilflosigkeit und Verzweiflung vor allem, wenn der Markt gegen einen läuft. Gerade in einer solchen Situation wie Deiner, sollte man immer selbst die Kontrolle haben und das Einzige was Du kontrollieren kannst, sind Deine Verluste und diese solltest Du begrenzen.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

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« Antwort #9 am: Dezember 30, 2010, 12:16:41 pm »
Das wird schwierig. Beim Kreditantrag in Deutschland wird die Bank den Beleihungswert auf die aktuelle Marktlage beziehen. Ob das dann reicht, den langfristigen Kredit in der Schweiz inkl. Vorfälligkeitsentschädigung abzulösen? Ausserdem wäre das die kleine Lösung.

Die grosse Lösung könnte so aussehen:

1. Mit der schweizer Bank reden, ob die einem Pfandwechsel auf eine schweizer Immobilie zustimmen würden.

2. Einen Job in der Schweiz suchen und übersiedeln.

3. Haus in Deutschland verkaufen und Immobilie in der Schweiz erwerben.

Mit dem höheren Einkommen in der Schweiz lassen sich die Fehler der Vergangenheit leichter tragen.


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« Antwort #10 am: Dezember 30, 2010, 13:32:33 pm »
@mixmebaby
Ich hänge dir mal einen Artikel ran der dir die Entscheidung zwar nicht abnehmen kann aber vielleicht zum Verständnis beiträgt warum du in der jetzigen Situation bist.

Hier der Artikel:
Schwache Handelsumsätze zwischen den Feiertagen haben den Trend hin zur neuen Fluchtwährung Schweizer Franken noch einmal kurzzeitig beschleunigt und den USD auf ein Rekordtief gegenüber CHF getrieben. Mal sehen wie es weitergeht...

USD/CHF: neues Rekordtief
Wie gesagt, zwischen den Weihnachts- und Neujahr-Feiertagen sind die Handelsumsätze an den Märkten in der Regel immer sehr gering. Das heißt, das auch kleinere Order stärkere Auswirkungen auf die Kursbewegungen haben. So ist also nicht auszuschließen, dass die starken Bewegungen im Schweizer Franken in den letzten Tagen ab der nächsten Woche wieder ein wenig ausgeglichen werden.
Zum Beispiel fiel der USD gegenüber dem Schweizer Franken gestern auf ein neues Rekordtief bei 0,9433. Gegenüber Euro hatte der CHF bereits in der letzten Woche ein neues Rekordhoch erreicht.
Zeit für die Schweizer, um sich gewisse Sorgen zu machen....

Der Trend zur Fluchtwährung!
Nichts desto trotz: der Trend steht! Nicht erst seit gestern, wertet der Schweizer Franken kontinuierlich auf, gegenüber anderen Währungen. Das ist an sich auch nicht weiter schlimm! Die Schweizer Industrie erweist sich in der Regel als äußerst wettbewerbsfähig. Die Erholung läuft gut und dennoch machen sich mittlerweile immer mehr Schweizer Firmen Sorgen um die Frankenaufwertung.
Dies liegt vor allem am Tempo der Aufwertung. Die Schuldenkrise der Euro-Länder hatte zuletzt dafür gesorgt, dass sich die eigentlich seit Jahren laufende Aufwertung noch stärker beschleunigt. Der Schweizer Franken trägt nun deutliche Merkmale einer Fluchtwährung.
Eine starke Beschleunigung der Aufwertung aber führt in der Regel dazu, dass die betroffenen Unternehmen nicht schnell genug in der Lage sind, ihre Verluste durch Preiserhöhungen zu kompensieren. Betroffen sind hier in der Schweiz vor allem die Exportunternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, die nun sinkende Gewinnmargen hinnehmen müssen.
Auch wenn nun die Zwischenfeiertage nicht ausschlaggebend sind, so ist doch das Tempo der CHF-Aufwertung ein Problem, dem die Schweizer Nationalbank mit einer gewissen Besorgnis entgegen sieht.
Ob die SNB allerdings erneut so rasch zum drastischen Mittel der Intervention greifen wird, ist fraglich! Immerhin hat sich die Notenbank durch ihre letzten Interventionen bereits gehörige Verluste aufgeladen.
Nun ja, es kommt wohl darauf an, wie sich die ganze Sache weiter entwickeln wird. Denn nicht die generelle, schrittweise Aufwertung der Schweizer Währung ist das Problem (im Gegenteil), sondern das Tempo in der diese vonstatten geht.

Wann kommt die Gegenbewegung?
Vielleicht muss sich die SNB aber auch gar keine großen Sorgen machen. Denn eigentlich wäre nach der letzten Rallye nun langsam endlich einmal mit einer Gegenbewegung zu rechnen. Vorausgesetzt natürlich EU-Europa kriegt langsam und endlich seine Probleme in den Griff. Etwas worauf nicht nur die EU-Europäer warten und hoffen, sondern auch die Schweizer, deren größter Handelspartner und Exportmarkt die EU ist.

Alles gute
Bitzzer
Auf den richtigen Moment zu warten ist unerlässlich und Gewinne sind zum mitnehmen da.

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« Antwort #11 am: Dezember 30, 2010, 14:46:15 pm »
hier mal eine Quellenangabe zum obigen Artikel (nicht dass es noch Ärger gibt im alten Jahr)

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Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

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« Antwort #12 am: Dezember 30, 2010, 17:05:31 pm »
Verstehe ich das richtig: Du hast einen Kredit aufgenommen über Rk und hast alles auf eine Karte gesetzt?

Ansonsten bitte aufklären  :)
Liebe Grüße,
Rechenwerk

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« Antwort #13 am: Dezember 31, 2010, 10:51:13 am »
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Verstehe ich das richtig: Du hast einen Kredit aufgenommen über Rk und hast alles auf eine Karte gesetzt?

Ansonsten bitte aufklären  :)

 RK ??
 ich  hab einen CHF  Kredit und spare in euro an. also ungefähr das blödeste was man jetzt so habne kann ;(

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Trade im EUR/CHF
« Antwort #14 am: April 30, 2011, 20:23:58 pm »
Einstieg:1,2844  Initial-SL:1,3007    TP:1,2608
Momentan läuft der Trade noch.
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Peganuss
« Letzte Änderung: April 30, 2011, 21:26:11 pm von Peganuss »
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Forexfabrik

Trade im EUR/CHF
« Antwort #14 am: April 30, 2011, 20:23:58 pm »



 


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