Autor Thema: Setup nach der EW Theorie  (Gelesen 1738 mal)

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Setup nach der EW Theorie
« am: Januar 30, 2011, 15:45:42 pm »
Hallo,
ich hoffe, dass ich hier ein neues Thema "Setups nach EW Theorie" aufmachen kann. Ziel des Themas ist es, dass sich hier die Leute rund um die EW Theorie austauschen können.

Ich hoffe, dass dieses so in Ordnung ist.

Also fange ich mal an:

EURUSD könnte nun seine c der B beendet haben und nun nach unten durchstarten. Hier habe ich in Bild 1 mal meine Daily Zählung hochgeladen.

In dem Bild 2 könnte es aber auch sein, dass wir erst das Ende der 3 gesehen haben und wir nun erstmal die 4 ausbilden. Danach könnte der Impuls bei 1.3822 (A=C) sein Ende finden. Wir sollten es ganz schnell erkennen, wenn die jetzige Bewegung nun 5 wellig beendet wird. Diese Bewegung könnte die erste 1, aber auch eine A sein. Sollte es bei der 3welligen Abwärtsbewegung bleiben sind wir definitiv in der 4. Eine 4 mit einem ZigZag Muster kommt eher selten vor.

Also schauen, wir was der EurUsd am Montag macht. Bei weiteren Tiefs steigen die Chancen, dass wir keine höheren Kurse mehr sehen werden.

Wie seht Ihr das?   

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Setup nach der EW Theorie
« am: Januar 30, 2011, 15:45:42 pm »

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« Antwort #1 am: Januar 30, 2011, 16:20:40 pm »
Schöne Analyse, gefällt mir.

Bei mir liegt die PRZ (bei dir der noch unbekannte Punkt C) laut eines bullischen Gartleymusters inkl. AB=CD bei ca. 1.2330. Kannst du schon ungefähre Angaben über deinen Punkt C machen?

Viele Grüße

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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #2 am: Januar 30, 2011, 16:31:09 pm »
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Schöne Analyse, gefällt mir.

Bei mir liegt die PRZ (bei dir der noch unbekannte Punkt C) laut eines bullischen Gartleymusters inkl. AB=CD bei ca. 1.2330. Kannst du schon ungefähre Angaben über deinen Punkt C machen?

Viele Grüße

Oftmals nimmt die Welle C die Ausdehnung der Welle A an. Demnach ergibt sich ein Kursziel von 1.2350 und deckt sich damit mit Deiner Zielzone. Bei einer 1400 Pips-Bewegung kann man eine Abweichung von 20 Pips verkraften ;)
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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #3 am: Januar 30, 2011, 16:34:37 pm »
Hallo MasterBO,

im zweiten Chart sind sowohl die 2 als auch die jeweils ein Zigzag. Das passt nicht zur Alternierungsregel. Spricht also dafür, dass deine 4 eine untergradige 4 wäre - und die eigentliche 4 gerade läuft mit einer anschließenden 5 up. Ich neige fast zu dieser Zählweise. Gruß! Detreda

PS: Aber ob jetzt noch 200 oder 300 Punkte rauf kämen, wäre fast auch peng. Der nächste Abwärtsmove wäre einfach zu schön. Wenn er kommt.

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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #4 am: Januar 30, 2011, 22:05:55 pm »
Man kann die C auch als EDT 1-2-3-4-5 zählen, wo alle Wellen dreiwellig sind. Dafür würde auch sprechen, dass sich die Trendlinie verjüngen wir also ein stark steigendes Dreieck gesehen haben, welches nun nach unten aufgelöst wurde.

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Allerdings sieht es mir vom Top eher dreiwellig aus. Mit dreiwellig mein ich vor allem den Beginn des Impulses im 15min-Chart

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Alternativ kann man es impulsiv zählen, müsste dann aber in meinen Augen von einer versagenden Welle 5 ausgehen

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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #5 am: Januar 31, 2011, 08:13:29 am »
Also bisher sieht das sehr Korrektiv nach oben aus. Durch das Low gestern haben wir aus meiner Sicht den Impuls nach unten beendet. Nun sind wird Korrektiv gestiegen. Sollten nochmal Kurse von 1.3650 oder ggfs. 1.3700 sehen, bevor es richtig kracht.
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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #6 am: Januar 31, 2011, 09:27:50 am »
Als jm, der sich mit desem Ansatz nicht befasst hat, darf man sich so ein Urteil vielleicht nicht erlauben, aber es ist schon sehr ernüchternt, wenn selbst Anwender, dessesn Erfahrung mehrere Jahre beträgt, regelmäßig alternative Sichtweisen zu einem Sertup haben.
Wie kann dann eine schlüssige Empfehlung zu stande kommen?
So ist es doch sicher, dass auf Grund persönlicher Interpretation jeder Trader eine Möglichkeit aus einem bestimmten Repertoire wählen wird, jedoch nicht eine gemeinsame Sich der Dinge entsteht. Jede Variante hat dann wohl auch eine andere Entwicklung als Folge. Natürlich liegen einege dann richtig, aber auch viele Falsch.
Meiner Meinung nach ein äußerst schwammiger Ansatz, der ohne andere Hilfsmittel kaum bestehen kann.

Hier würde ich Herrn Voigt recht geben(sinngemäß): "Jede Art der Visualisierung des Charts ist nicht mehr und nicht weniger als eine verschachteltes 1-2-3"
« Letzte Änderung: Januar 31, 2011, 09:29:41 am von Movement »
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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #7 am: Januar 31, 2011, 09:49:03 am »
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...Wie kann dann eine schlüssige Empfehlung zu stande kommen? So ist es doch sicher, dass auf Grund persönlicher Interpretation jeder Trader eine Möglichkeit aus einem bestimmten Repertoire wählen wird, jedoch nicht eine gemeinsame Sich der Dinge entsteht. Jede Variante hat dann wohl auch eine andere Entwicklung als Folge. Natürlich liegen einege dann richtig, aber auch viele Falsch.

Was soll ich dazu sagen? Gilt das nicht für jede Art der Marktanalyse? Insbesondere der Umstand, dass es immer gegensätzliche Einschätzungen gibt, ist doch der Motor dafür, dass überhaupt ein Handel zustande kommen kann. Jeder versucht halt, sich auf seine Art dem Markt zu nähern. Und es spricht absolut nichts dagegen, seine EW-Einschätzungen gerne noch durch weitere Instrumente zu überprüfen.

Es spricht allerdings eine Menge dagegen, sich auf bezahlte EW-Analysen zu verlassen, bei denen sich der Verkäufer immer ein Hintertürchen offenlässt - zumal er dieses Hintertürchen immer dazu verwenden wird, um sich in der nächsten Analyse mit einem "Wieder ein Volltreffer!" zu feiern. Zumal das zahlende Schlachtvieh in vielen Fällen nicht mal ansatzweise die Gedanken des Schlächters nachvollziehen kann.

Was EW angeht, kann ich nur empfehlen: Selber einarbeiten, ausprobieren, verstehen - und dann machen oder auch nicht. So drei bis fünf Jahre Übung reichen am Anfang völlig aus.

Guten Start in die Woche allseits! Detreda

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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #8 am: Januar 31, 2011, 09:51:48 am »
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Als jm, der sich mit desem Ansatz nicht befasst hat, darf man sich so ein Urteil vielleicht nicht erlauben,

Da liegt das Problem. Würdest Du Dich in der EW-Theorie auskennen, wüßtest Du dass man immer und zu jederzeit Alternativen hat und auch braucht, denn die Wellenzählung ist fortwährend und hört nie auf. Wäre eine Zählung aber falsch, dann wäre ja Schluß. Es geht darum, die wahrscheinlichste Zählung zu erkennen und kann sich so vom großen ins kleine Zeitfenster vorarbeiten. Es ist Teil der EW-Theorie seine Zählung immer anzupassen.

Der Punkt ist auch der, dass man mit der EW-Theorie als solches kein Geld verdienen kann. Man kann sich aber darauf basierend Strategien entwickeln, die sehr profitabel sind.

Und selbst traditionelle Charttechniker sehen immer was anderes, wenn sie auf den Chart schauen. Hier werden nie zwei Chartisten das gleiche sehen. Deshalb ist die Frage, ob Deine Kritik nicht auf jeden anderen Ansatz auch zutrifft oder sogar zutreffen muss, denn 100%ige Sicherheit gibt es im Trading nicht ;)
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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #9 am: Januar 31, 2011, 10:00:50 am »
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Und selbst traditionelle Charttechniker sehen immer was anderes, wenn sie auf den Chart schauen. Hier werden nie zwei Chartisten das gleiche sehen. Deshalb ist die Frage, ob Deine Kritik nicht auf jeden anderen Ansatz auch zutrifft oder sogar zutreffen muss, denn 100%ige Sicherheit gibt es im Trading nicht ;)

*thumbsup

@movement
oder anders ausgedrueckt: hast du dich eben beschwert dass hier die kristallkugel nicht funktioniert?!
Banker sind Leute die einem bei gutem Wetter einen Regenschirm leihen, ihn aber zurückfordern wenn das Wetter schlechter wird.

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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #10 am: Januar 31, 2011, 10:06:00 am »
Meine Beiden Vorrednern haben eigentlich alles gesagt.
Beim traden gibt es immer nur 2 Möglichkeiten:
-Entweder der Kurs fällt oder er steigt.
In der EW Theorie ist es nicht anders. Hier hat man eine Short und long Zählung. Aber die Wahrscheinlichkeiten erhöhen sich bei bestimmten Punkten Richtung long oder short.

So zum Beispiel, hat man hier eine erhöhte Warscheinlichkeit für ein short Szenarioo, aber man sollte sein Stop auf ca. 13875 oder bisschen höher setzen. TP Wäre 1400 Punkte weg und Sl 300, also ein CRV von 4,66.

EW auf kleineren Zeitfenstern ist nicht so einfach, aber es geht aus. Aus meiner Sicht steckt in EW sehr viel Potential, aber leider muss man sich hier auch lange und tief einarbeiten.

So zum Beispiel haben hier 3 Leute die gleiche oder sehr ähnliche Zählung, obwohl Sie unabhängig von einander arbeiten. Zufall? Nein, einfach harte Arbeit und alle 3 könnten EW verstanden haben ;-)  :welldone:

Die Kritik oder ich nenne es Anregung ist berechtigt. Ohne harte Arbeit wird es im Trading leider nichts!
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« Antwort #11 am: Januar 31, 2011, 10:07:49 am »
Danke für eure fixen Antworten!
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Deshalb ist die Frage, ob Deine Kritik nicht auf jeden anderen Ansatz auch zutrifft oder sogar zutreffen muss, denn 100%ige Sicherheit gibt es im Trading nicht ;)

Das Stimmt natürlich, sonst würde es den Holy Grail ja doch geben. Ich hatte nur das Gefühl, dass es schlicht zu viele Möglichkeiten gibt. Mein nächster Gedanke, da es ja um Wellen geht, ob es sinnvoll wäre die Analyse mit einem Oscillator zu verbinden/vereinfachen?
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Antw:Setup nach der EW Theorie
« Antwort #12 am: Januar 31, 2011, 22:04:08 pm »
Nach dem heutigen Chartverlauf muss ganz klar meine dreiwellige Variante bevorzugt werden.

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Jetzt zum Tagesschluß ergeben sich wieder zwei Szenarien, weil die Entscheidung heute noch nicht gefallen ist. Wir sind dreiwellig A-B-C gefallen. Damit kann eine 4 oder A zu Ende gegangen sein.

Bisher sind wir im Verlauf des Tages dreiwellig gestiegen. Das kann wieder A-B-C oder aber auch 1-2-3 sein. Demnach kann noch eine Welle aufwärts kommen und die Welle 5 abschließen. Geschieht dies nicht und der Kurs fällt unter 1.3651 (MoB-Marke), gehe ich davon aus, dass wir uns wieder Richtung 1.3540 bewegen.

Aktuell @ 1.3693 ergeben sich daraus zwei Trades.

Short mit SL 1.3740 - Risk 47 Pips - Ziel 1.3550 - CRV 3,04
Long mit SL 1.3650 - Risk 43 Pips - Ziel neue Hochs und damit mind. 1.3760 - CRV 1,56

Damit zwei Trades mit CRV über 1. Theoretisch kann man beide Trades nehmen. Einer wird schon gewinnen, aber der Markt macht immer, was er will und im Zweifel verlieren wir zweimal.

Aber so kann man aus einer unklaren Situation (weil zwei Zählungen) zwei Trades mit positivem Erwartungswert ableiten. Das ist der Charme der EW, denn die traditionelle Charttechnik gibt immer nur eine Richtung vor und geht diese nicht auf, war´s ein Fehlsignal.

Das nächste Hoch könnte dann auch vorerst mal das letzte sein und daher favorisiere ich es irgendwie auch. Damit wird der Shortimpuls vom Freitag nochmal negiert und viele Shorties, die jetzt den großen Rutsch erwarten, ärgern sich, weil sie keine Gewinne mitgenommen haben und ärgern sich hinterher doppelt, weil sie nicht nochmal short rein sind und sie quasi Recht hatten, aber der Markt jetzt ohne sie südwärts läuft ;)
« Letzte Änderung: Januar 31, 2011, 22:06:03 pm von DaBuschi »
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« Antwort #13 am: Januar 31, 2011, 22:59:35 pm »
Hi DaBuschi,

deine 1/A lässt sich meiner Meinung nach nur als LDT zählen - und damit fällt ein A aus dem Rennen. Fehlt also nun noch die 5...

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« Antwort #14 am: Januar 31, 2011, 23:36:58 pm »
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Hi DaBuschi,

deine 1/A lässt sich meiner Meinung nach nur als LDT zählen - und damit fällt ein A aus dem Rennen. Fehlt also nun noch die 5...

Ein LDT kann in einer Welle 1 oder Welle A auftreten. Solange es eine Formation beginnt und sowohl Welle 1 als auch Welle A steht immer am Anfang. Demnach ist auch die Zählung mit der A legitim ;)
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« Antwort #14 am: Januar 31, 2011, 23:36:58 pm »


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