Doch mir will es einfach nicht in den Kopf, dass der Hebel keine Rolle spielt.
Tut er auch nicht. Dein Risiko bestimmt sich nur über die Positionsgröße die von der Größe des Stoploss, dem
Wert eines Pips pro Standardlot/Minilot und dem Betrag der x% deines Kontos entspricht, abhängt. Willst du von
1000 USD nur 1% also 10 USD verlieren gibt es für jede SL Größe genau eine Positionsgröße die das erfüllt. Ist
der Stop groß wird die Positonsgröße natürlich kleiner weil der gleiche Verlust (10 USD) ja nach einer größeren
Distanz erst erreicht sein darf.
Generell gilt:
Verlust/Gewinn = Pips (z.B. SL) * Dollar pro Pip pro 1 normales Lot * Positionsgröße
Beim EUR/USD machst du mit einem Lot (100.000 Geldeinheiten) mit jedem Pip 10USD Gewinn oder Verlust. Wie groß dein SL ist weißt du
und wieviel der Verlust (linke Seite) max. sein darf weißt du auch. Also nur noch auflösen.
Bsp:
5000 USD davon 2% = 100 USD
100 USD = 200 Pips * 10USD pro Pip pro 1 Lot * X
-> X = 0.05 Standard Lot (weil wir ja vom Pipwert für ein Lot mit 100K ausgehen)
Also sind 0.05 * 100.000 (1Lot) = 5000 Geldeinheiten die getradet werden müssen.
Der Hebel ist nun nur noch dafür da zu bestimmen wieviel von deinem Geld du dafür hinterlegen musst. Weil du ja zum Teil Position
traden kannst die größer sind als dein Konto selbst. Hast du nun ein Hebel von 100:1 musst du ein hunderstel davon als Margin hinterlegen also 50 USD.
Wenn du am Straßenrand Kastanien verkaufst hängt dein Gewinn ja auch nur von der Menge ab. Die Menge ist die Positionsgröße also wieviel Euro verkauft / gekauft werden (zum jeweiligen Gegenwert). Der Hebel macht 1 Euro Stück ja nicht wertvoller.