Autor Thema: Chartanalyse  (Gelesen 1827 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

  • Global Moderator
  • Forum-As
  • *
  • *
    • Beiträge: 2920
    • Karma: +942/-20
    • Mitglied seit:
      22 Jul 2008

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #30 am: August 05, 2011, 21:34:21 pm »
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Ich würde gerne noch Fibonaccis drüber ziehen und vielleicht noch M/W Pivots..

Schwierig umzusetzen, weil Fibos halt irgendwie jeder anders einzeichnet.

Ich setz erstmal nur die anderen beiden Wünsche um. Ich muss allerdings sagen, dass ich keine Ahnung hab, ob ich den richtigen Stochastic genommen hab. Hab nen Slow draufgelegt und darauf dann den MACD

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Und hier mit Ichimoku-Kynko

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

« Letzte Änderung: August 05, 2011, 21:36:25 pm von DaBuschi »
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

Forexfabrik

Re: Chartanalyse
« Antwort #30 am: August 05, 2011, 21:34:21 pm »

  • Global Moderator
  • Forum-As
  • *
  • *
    • Beiträge: 2920
    • Karma: +942/-20
    • Mitglied seit:
      22 Jul 2008

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #31 am: August 05, 2011, 21:50:31 pm »
Und hier noch die Auflösung. Wir hatten hier mit Covolt ein ganz cleveres Mitglied am Start.

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
warum analysiert ihr alle an einem invertiertem DAX Chart rum? .
 :P

Es ist der invertierte Dax-Wochen-Chart. Hier ist der Chart nochmal in seiner reinen Orginalversion mit allen Skalen.

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Ich hatte durch Zufall diese Woche entdeckt, dass man bei TradeSignal nun einfach per Mausklick Charts invertieren kann und so kam mir die Idee, da es oftmals hilfreich ist, den Chart einfach mal rumzudrehen, um zu schauen, ob man denn bei seiner ursprünglichen Meinung bleibt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Meisten im langfristigen weiteren Chartverlauf von weiter (invertiert) fallenden bzw. (wirklich) steigenden Kursen ausgehen, aber weiterhin gehen auch viele davon aus, dass sich das aktuelle Momentum erstmal weiter fortsetzt.

Jetzt mal Hand aufs Herz - wer hätte den Dax genauso analysiert, wie es hier mit dem invertierten Chart getan wurde?

@ covolt so clever er gewesen sein mag, hat er auch gleich die Steilvorlage dafür geliefert, wie voreingenommen (biased sagt man im Englischen) man einen Chart betrachten kann. Lest Euch seinen Beitrag nochmal durch. Und selbst wenn man so voreingenommen ist, so kann man sich auf diese Art und Weise andere und neutrale Meinungen einholen und ich muss sagen, dass einige Analysen hier auch schon sehr ausführlich dargestellt wurden, mit wenn-dann und S/U-Linien. Alles Hinweise, die Orientierung geben können, was das eigene Trading (hier im Wochenchart dann doch eher investieren) angeht.

So, jetzt aber erstmal schönes Wochenende und an alle Dortmund-Fans - Eure Mannschaft fängt da an, wo sie letzte Saison aufgehört hat. Schöner Fußball für den neutralen Zuschauer :)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  • Global Moderator
  • Ist Forum süchtig
  • *
  • *
    • Beiträge: 1501
    • Karma: +733/-4
    • Mitglied seit:
      14 Jul 2008
  • Broker: IBFX AU, IBFX US

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #32 am: August 05, 2011, 22:24:09 pm »
Danke für das drauflegen der Indikatoren. Auch wenn es nicht ganz so gewollt war, war es für mich doch sehr bestätigend. Leider wird beim invertieren des Kurses die Indikatorenwerte nicht auch invertiert.
Copyright © 2008-2012
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen

  • Ist Forum süchtig
  • ****
    • Beiträge: 1797
    • Karma: +311/-6
    • Mitglied seit:
      25 Sep 2010
  • Broker: Oanda

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #33 am: August 05, 2011, 23:30:06 pm »
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Und hier noch die Auflösung. Wir hatten hier mit Covolt ein ganz cleveres Mitglied am Start.


Ich hatte durch Zufall diese Woche entdeckt, dass man bei TradeSignal nun einfach per Mausklick Charts invertieren kann und so kam mir die Idee, da es oftmals hilfreich ist, den Chart einfach mal rumzudrehen, um zu schauen, ob man denn bei seiner ursprünglichen Meinung bleibt.



Jetzt mal Hand aufs Herz - wer hätte den Dax genauso analysiert, wie es hier mit dem invertierten Chart getan wurde?



Gute Idee. Habe das erst gestern mit €/$ gemacht. Sehr interessant.
« Letzte Änderung: August 05, 2011, 23:33:57 pm von Katakuja »

  • Tastaturflitzer
  • ***
    • Beiträge: 237
    • Karma: +54/-12
    • Mitglied seit:
      26 Mar 2010

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #34 am: August 06, 2011, 02:16:56 am »
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen

@ covolt so clever er gewesen sein mag, hat er auch gleich die Steilvorlage dafür geliefert, wie voreingenommen (biased sagt man im Englischen) man einen Chart betrachten kann. Lest Euch seinen Beitrag nochmal durch. Und selbst wenn man so voreingenommen ist, so kann man sich auf diese Art und Weise andere und neutrale Meinungen einholen und ich muss sagen, dass einige Analysen hier auch schon sehr ausführlich dargestellt wurden, mit wenn-dann und S/U-Linien. Alles Hinweise, die Orientierung geben können, was das eigene Trading (hier im Wochenchart dann doch eher investieren) angeht.

Hi DaBuschi,
dagegen widerspreche ich vehement :)  da ist nichts "biased", sondern absichtlich durchdacht.
Vorweg, mich würde es nicht wundern, wenn der Dax bei 1500 landen wird, aber darauf setzen? niemals.
Erstens gibt es genügend gesetztliche Beschränkungen, welchen Fonds und insbesondere Pensionskassen jegliches Shorten verbieten und dazu diese obendrein immer nur eine maximale Barreserve haben dürfen. (also nie alles verkaufen würden)
Und auch nicht wollen, da ja sonst auch ihr Berufsstand gefährdet wäre. Was will ein Fondmanager sonst machen?

Alles ist möglich, auch ein Dax von 500, aber eben nicht aus der "normalen" invertierten Chartanalyse heraus.
Und der Nikkei tats ja früher auch, .. so stark fallen.

Klar, wenn der gesamte Kapitalismus zusammenbricht .. dann ja ...
 :o

Aber net von ein paar Trendlinien in einem invertiertem Chart.

Außerdem ist ein Index quasie schon ein halber Fonds.
Denn ständig fliegen schlechte Aktien raus und bessere rein.
also ein gemanagtes Portfolio. Du trittst also mit short gegen einen "Portfoliomanager" an.
Der .. denke ich, mehr Kohle und Einfluss hat, als Du ..
Er kann natürlich trotzdem verlieren.
ja .. alles möglich ...

Als letzter Punkt kommt noch hinzu, dass der Chart als ordentlich logarithmierter Chart auch schon wieder ganz anders aussieht.

« Letzte Änderung: August 06, 2011, 02:37:01 am von Covolt »

  • Global Moderator
  • Forum-As
  • *
  • *
    • Beiträge: 2920
    • Karma: +942/-20
    • Mitglied seit:
      22 Jul 2008

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #35 am: August 06, 2011, 12:41:30 pm »
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Hi DaBuschi,
dagegen widerspreche ich vehement :)  da ist nichts "biased", sondern absichtlich durchdacht.


Durchdacht also. Sehr interessant. Wodurch ist man denn voreingenommen? Durch Gedanken. Da kann man noch so viel denken, das einzige Resultat durch noch stärkeres und noch intensiveres Denken ist, dass man in seiner Meinung weiter bestärkt und damit noch voreingenommener wird.

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Und auch nicht wollen, da ja sonst auch ihr Berufsstand gefährdet wäre. Was will ein Fondmanager sonst machen?


Fondsmanager wollen nur besser sein als die Benchmark. Damit kann es ihnen faktisch egal sein, wie tief diese Benchmark fällt, solange ihr Fonds weniger gefallen ist, sie die Benchmark also outperformed haben ;)

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Alles ist möglich, auch ein Dax von 500, aber eben nicht aus der "normalen" invertierten Chartanalyse heraus.
Und der Nikkei tats ja früher auch, .. so stark fallen.

Klar, wenn der gesamte Kapitalismus zusammenbricht .. dann ja ...
 :o

Aber net von ein paar Trendlinien in einem invertiertem Chart.


Man könnte meinen, Du würdest aus dem Chart herauslesen, dass der Kurs nun stark steigen muss, sonst würdest Du nicht so argumentieren. Denn obwohl der Mensch gewissermaßen voreingenommen ist, dass man billig kaufen und teuer verkaufen soll, hätten die meisten Analysen diesem Muster folgend demnach so ausfallen müssen, dass jetzt viele mit ihren Analysen hier von langfristig neuen Hochs ausgehen - tun sie aber nicht. Die Masse der Analysen sieht langfristig neue Tiefs - also invertiert neue Hochs und das mit einer neutralen charttechnischen Analyse.

Ist es nicht so und darum geht es im Prinzip, dass die Chartanalyse durch ihre Neutralität genau diesen Vorteil bringt, sich nicht mit Gedanken wie Deinen beschäftigen zu müssen? Du argumentierst sicherlich nachvollziehbar und sehr gut und ich kenne alle diese Argumente und würde sie in einer Diskussion ebenso anbringen, wenn ich über die sehr langfristige Entwicklung (Jahrzehnte) von Indizes diskutieren würde. Aber Du sagtst auch, dass es unter gewissen Voraussetzungen zu extremen Kursverläufen und damit sehr niedrigen Notierungen kommen kann. Das Problem ist nur, dass Du durch Deine Argumente voreingenommen bist und bleibst:

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Und ein Index war (bisher) noch nie symetrisch, es gab also in dem letzten Jahrhundert immer ein Longtendenz.
(jedes halbwegs gute Countertrnd Kaufsignal führter immer zum Erfolg, jedes Countertrend Shortsignal dagegen nicht)
Egal, was die Chartanalyse sagte.


Jedes Countertrendsignal führt zum Erfolg. Damit könnte ich quasi jetzt kaufen, denn wenn Countertrend Kaufsignale immer zum Erfolg führen, dann ist es faktisch auch egal, ob ich vor oder nach dem Signal kaufe, denn neue Hochs bedeutet Gewinne. Ich muss es halt nur Aussitzen können. Das nennt man dann aber Investieren.

Wenn ich mir Optionators Analyse anschaue und auch die einiger anderer, geben diese klare Ansätze, wie man diesen Chart handeln kann. Wenn dies, dann long, wenn jenes, dann short. Das ist Trading und all diese Vorurteile und all die psychologischen Komponenten und das Marktsentiment äußert sich im Kursverlauf und kann damit neutral analysiert werden. Und wenn die Kurse auf 1.500 fallen, dann wird die Chartanalyse die Möglichkeiten bieten, davon zu profitieren. Wenn der Dax jetzt dreht, wird man auch das analysieren können und mögliche Trades daraus ableiten.

Bei einem muss ich Dir Recht geben - Buy and Hold wird sehr bald wieder funktionieren, wahrscheinlich noch in dieser Dekade spätestens in der nächsten und das gerade weil öffentlich (und das ist das Wichtige) diskutiert wird, dass Buy and Hold auf die letzten 20 Jahre betrachtet halt nur bedingt funktioniert hat. Wie sind da die Argumente? Wer 2001 in der Spitze gekauft hat, ist jetzt nicht mal Breakeven und das ist nicht mal inflationsbereinigt.

Beim Nikkei ist mein Kursziel auf der Unterseite übrigens bei 3.500 Punkten. Das Hoch bei knapp 38.000 Punkten bedeutet das Verluste von mehr als 90%. Auf den Dax übertragen wären wir vergleichsmäßig bei 800 Punkten. Kann passieren, muss aber nicht. Wenn der Nikkei aber dorthin fällt, dann wird das der Trade des nächsten Jahrhunderts, denn Deiner vorturteilsbehafteten und in meinen Augen auch richtigen Argumentation zur Folge, wird der Nikkei irgendwann neue Hochs machen. Wenn ich bei 3.500 Punkten kaufe, sind das knapp 1000% Performance durch Buy and Hold. Da dies sehr wahrscheinlich auch von hoher Inflation getrieben ist, muss man nur schauen, dass man die Gewinne nicht in Form von Devisenkursverlusten wieder herschenkt, aber das ist ein anderes Thema und gehört eher in die Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen ;)

Aber zurück zum Thema. Während Vorurteile die Analyse beim Dax immer Richtung Long beeinflussen wird und jetzt auch schon wieder die ersten öffentlich von Kaufkursen sprechen, ist man als voreingenommener Investor nicht gut beraten jetzt einzusteigen und trotzdem tun es viele. Wenn der Dax jetzt evtl. bis 4.000 Punkte oder vielleicht sogar unter 3.500 fällt, wird der Chartanalyst evtl. gute Einstiegssignale erhalten, während der voreingenommene Investor durch die schlechte Stimmung in den Medien mit Banken- und Staatskrisen und hoher Arbeitslosigkeit und Firmenpleiten vom Ende der Welt ausgeht und das letzte was er tun wird, ist Aktien kaufen. That´s the ugly truth, warum die Masse an der Börse halt Geld verliert.

Deine Argumente haben allerdings einen kleinen Haken. Die Märkte steigen langfristig nicht, weil Fondsmanager nicht shorten dürfen, sondern weil die generelle Ausrichtung des Kapitalismus in Richtung Wachstum geht und dies naturgemäß mit Inflation verbunden ist und Inflation ist eine Entwertung von Sachwerten, wie es auch Unternehmen sind.

Nur weil man nicht shorten darf, muss ein Kurs nicht zwangsläufig steigen. Denn die Zahl der Aktien ist begrenzt und jedem Käufer steht ein Verkäufer gegenüber. Wenn jemand kauft, aber es ist kein Verkäufer bereit zum angebotenen Kurs zu verkaufen, wird der Käufer mehr zahlen müssen, wenn er eine Aktie haben will - der Kurs steigt. Sehr extrem war das zum Beispiel bei Volkswagen zu sehen, als der Markt sehr dünn wurde und Shorties sich eindecken mussten und den Kurs auf knapp 1.000 € trieben. Das Spiel geht aber auch andersum. Wenn keiner zu den angebotenen Kursen kaufen will, Verkäufer also keine Käufer finden, wird der Kurs fallen, wenn die Verkäufer gezwungen sind zu verkaufen und das - und hier schließt sich der Kreis - äußert sich in beiden Fällen im Chartverlauf.

Ein Chart ist ein Chart.

In meinen Augen hat sich der Zweck dieses Threads auch durch diese Diskussion voll erfüllt, denn so richtig Deine Argumente und Vorurteile (wie gesagt, teile ich Deine Ansichten, damit sind es quasi unsere Argumente und Vorurteile ;)) auch sein mögen, so kann das Timing extrem ungünstig sein und das ist halt sehr wichtig.

Wenn ich den Dax bei 6.000 kaufe und er steigt auf 60.000, habe ich mein Kapital verzehnfacht, kaufe ich erst bei 3.000, verzwanzigfache ich mein Kapital. Und das gute daran ist, dass der Kauf bei 3.000 sehr viel nervenschonender ist, weil ich den Kursverlust von 6.000 auf 3.000 oder tiefer nicht aussitzen musste.
« Letzte Änderung: August 06, 2011, 12:48:59 pm von DaBuschi »
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  • Tastaturflitzer
  • ***
    • Beiträge: 237
    • Karma: +54/-12
    • Mitglied seit:
      26 Mar 2010

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #36 am: August 06, 2011, 13:18:47 pm »
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen

Fondsmanager wollen nur besser sein als die Benchmark. Damit kann es ihnen faktisch egal sein, wie tief diese Benchmark fällt, solange ihr Fonds weniger gefallen ist, sie die Benchmark also outperformed haben ;)



wieder was gelernt ;-)

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Man könnte meinen, Du würdest aus dem Chart herauslesen, dass der Kurs nun stark steigen muss, sonst würdest Du nicht so argumentieren. Denn obwohl der Mensch gewissermaßen voreingenommen ist, dass man billig kaufen und teuer verkaufen soll, hätten die meisten Analysen diesem Muster folgend demnach so ausfallen müssen, dass jetzt viele mit ihren Analysen hier von langfristig neuen Hochs ausgehen - tun sie aber nicht. Die Masse der Analysen sieht langfristig neue Tiefs - also invertiert neue Hochs und das mit einer neutralen charttechnischen Analyse.


nein, ich gehe nicht von stark steigenden Kursen aus. Die Seismographen sind auf Short.
(schon seit oben)

Ich möchte jetzt keine öffentlichen Prognosen machen, aber ich denke, dass wir in den nächsten Wochen zu Kursen kommen, die "höher als gedacht" sind..


Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Wenn ich mir Optionators Analyse anschaue und auch die einiger anderer, geben diese klare Ansätze, wie man diesen Chart handeln kann.


Du bist auf ein sehr wichtigen Kritikpunkt nicht eingegangen. Nämlich mal einen logarithmierten Chart zu invertieren.
Geht dann für den Hausgebrauch am besten mit einem Bildprogramm und Chart zweimal spiegeln.
Dann sieht das alles viel harmloser aus, und der Weg zur 500 als wirklich weiter Weg. (nichts ist unmöglich)

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Jedes Countertrendsignal führt zum Erfolg. Damit könnte ich quasi jetzt kaufen, denn wenn Countertrend Kaufsignale immer zum Erfolg führen, dann ist es faktisch auch egal, ob ich vor oder nach dem Signal kaufe, denn neue Hochs bedeutet Gewinne. Ich muss es halt nur Aussitzen können. Das nennt man dann aber Investieren.


ein "Signal" heißt nicht aussitzen. Wenn Du jetzt schon Kaufsignale hast, dann hast Du ein schlechtes Countertrendsystem...
Mit "Signalen" meinte ich schon auch irgendwie backgetestete .. nicht einfach wild drauf los ...

Sowas zum Beispiel  (aber da sind wir doch noch lange nicht)

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen 208


Deine sonstigen Argument sind alle richtig.
P.S. wenn wirklich alle Gaps  (unten .. im S&P ) geschlossen werden .. ohje   8)
« Letzte Änderung: August 06, 2011, 13:23:53 pm von Covolt »

  • Global Moderator
  • Forum-As
  • *
  • *
    • Beiträge: 2920
    • Karma: +942/-20
    • Mitglied seit:
      22 Jul 2008

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #37 am: August 06, 2011, 13:40:25 pm »
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Du bist auf ein sehr wichtigen Kritikpunkt nicht eingegangen. Nämlich mal einen logarithmierten Chart zu invertieren.
Geht dann für den Hausgebrauch am besten mit einem Bildprogramm und Chart zweimal spiegeln.
Dann sieht das alles viel harmloser aus, und der Weg zur 500 als wirklich weiter Weg. (nichts ist unmöglich)

Hier ist er, der invertierte logarithmische Chart

[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Da auch Fibos gewünscht waren, hab ich mal welche eingezeichnet, wie ich nach EW vorgehen würde. Allerdings ist es noch viel zu früh, die Fibos so anzulegen und den möglichen Trendkanal so zu zeichnen, denn dafür bräuchten wir erstmal einen Rücksetzer, der das Level bei 7.600 Punkten nicht bricht.

Und den Nikkei hab ich auch noch der Vollständigkeit halber

« Letzte Änderung: August 06, 2011, 13:42:06 pm von DaBuschi »
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  • Tastaturflitzer
  • ***
    • Beiträge: 237
    • Karma: +54/-12
    • Mitglied seit:
      26 Mar 2010

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #38 am: August 06, 2011, 14:03:37 pm »
Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen
Und den Nikkei hab ich auch noch der Vollständigkeit halber

Dein Nikkei Kauflevel werd ich mir mal merken, sieht wirklich interessant aus da unten  o_O

  • Global Moderator
  • Forum-As
  • *
  • *
    • Beiträge: 2920
    • Karma: +942/-20
    • Mitglied seit:
      22 Jul 2008

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #39 am: August 09, 2011, 07:15:52 am »
Update des Dax-invertiert
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  • Global Moderator
  • Forum-As
  • *
  • *
    • Beiträge: 2920
    • Karma: +942/-20
    • Mitglied seit:
      22 Jul 2008

  • Stop
Re: Chartanalyse
« Antwort #40 am: Februar 26, 2012, 14:26:07 pm »
Lang nichts mehr passiert hier. Dennoch hier der Chart, der den Kursverlauf seit unserem kleinen Analyse-Spiel zeigt.

Ich werde demnächst evtl. wieder einen Chart posten, den Ihr sehr wahrscheinlich nicht erraten werdet bzw. erraten könnt, aber dennoch würde mich Eure Meinung interessieren. Dafür muss ich aber noch ein paar Vorarbeiten durchführen.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

Forexfabrik

Re: Chartanalyse
« Antwort #40 am: Februar 26, 2012, 14:26:07 pm »



 


ChartTec´s World Topsites