0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
Ich würde gerne noch Fibonaccis drüber ziehen und vielleicht noch M/W Pivots..
warum analysiert ihr alle an einem invertiertem DAX Chart rum? .
Und hier noch die Auflösung. Wir hatten hier mit Covolt ein ganz cleveres Mitglied am Start.Ich hatte durch Zufall diese Woche entdeckt, dass man bei TradeSignal nun einfach per Mausklick Charts invertieren kann und so kam mir die Idee, da es oftmals hilfreich ist, den Chart einfach mal rumzudrehen, um zu schauen, ob man denn bei seiner ursprünglichen Meinung bleibt.Jetzt mal Hand aufs Herz - wer hätte den Dax genauso analysiert, wie es hier mit dem invertierten Chart getan wurde?
@ covolt so clever er gewesen sein mag, hat er auch gleich die Steilvorlage dafür geliefert, wie voreingenommen (biased sagt man im Englischen) man einen Chart betrachten kann. Lest Euch seinen Beitrag nochmal durch. Und selbst wenn man so voreingenommen ist, so kann man sich auf diese Art und Weise andere und neutrale Meinungen einholen und ich muss sagen, dass einige Analysen hier auch schon sehr ausführlich dargestellt wurden, mit wenn-dann und S/U-Linien. Alles Hinweise, die Orientierung geben können, was das eigene Trading (hier im Wochenchart dann doch eher investieren) angeht.
Hi DaBuschi, dagegen widerspreche ich vehement da ist nichts "biased", sondern absichtlich durchdacht.
Und auch nicht wollen, da ja sonst auch ihr Berufsstand gefährdet wäre. Was will ein Fondmanager sonst machen?
Alles ist möglich, auch ein Dax von 500, aber eben nicht aus der "normalen" invertierten Chartanalyse heraus.Und der Nikkei tats ja früher auch, .. so stark fallen.Klar, wenn der gesamte Kapitalismus zusammenbricht .. dann ja ... Aber net von ein paar Trendlinien in einem invertiertem Chart.
Und ein Index war (bisher) noch nie symetrisch, es gab also in dem letzten Jahrhundert immer ein Longtendenz.(jedes halbwegs gute Countertrnd Kaufsignal führter immer zum Erfolg, jedes Countertrend Shortsignal dagegen nicht)Egal, was die Chartanalyse sagte.
Fondsmanager wollen nur besser sein als die Benchmark. Damit kann es ihnen faktisch egal sein, wie tief diese Benchmark fällt, solange ihr Fonds weniger gefallen ist, sie die Benchmark also outperformed haben
Man könnte meinen, Du würdest aus dem Chart herauslesen, dass der Kurs nun stark steigen muss, sonst würdest Du nicht so argumentieren. Denn obwohl der Mensch gewissermaßen voreingenommen ist, dass man billig kaufen und teuer verkaufen soll, hätten die meisten Analysen diesem Muster folgend demnach so ausfallen müssen, dass jetzt viele mit ihren Analysen hier von langfristig neuen Hochs ausgehen - tun sie aber nicht. Die Masse der Analysen sieht langfristig neue Tiefs - also invertiert neue Hochs und das mit einer neutralen charttechnischen Analyse.
Wenn ich mir Optionators Analyse anschaue und auch die einiger anderer, geben diese klare Ansätze, wie man diesen Chart handeln kann.
Jedes Countertrendsignal führt zum Erfolg. Damit könnte ich quasi jetzt kaufen, denn wenn Countertrend Kaufsignale immer zum Erfolg führen, dann ist es faktisch auch egal, ob ich vor oder nach dem Signal kaufe, denn neue Hochs bedeutet Gewinne. Ich muss es halt nur Aussitzen können. Das nennt man dann aber Investieren.
Du bist auf ein sehr wichtigen Kritikpunkt nicht eingegangen. Nämlich mal einen logarithmierten Chart zu invertieren.Geht dann für den Hausgebrauch am besten mit einem Bildprogramm und Chart zweimal spiegeln.Dann sieht das alles viel harmloser aus, und der Weg zur 500 als wirklich weiter Weg. (nichts ist unmöglich)
Und den Nikkei hab ich auch noch der Vollständigkeit halber