Autor Thema: Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?  (Gelesen 872 mal)

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Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« am: Januar 23, 2011, 10:35:25 am »
Hi,

ich beschäftige mich erst seit kurzem mit Forex und wundere mich aber schon seit längerem,  wo denn genau das Risiko im ForexHandel liegt.

Wenn ich das ganze mal ganz simpel betrachte, dann hab ich (über die Zeit gesehen )ne fifty fifty Chance, das der Kurs nach irgendeiner Zeit um x gestiegen oder gefallen ist.

Wenn ich jetzt aber meinen Profit ab erreichen von x mit einem TrailingStop weiterlaufen lasse, dann sollte ich ja über die Zeit mehr Gewinn machen als Verlust,  da der ja immer auf -x begrenzt ist, mein Gewinne aber nach oben hin offen bleiben.

Und wenn man jetzt noch irgendwelche Trends mit ins Boot holt und denen folgt, dann kann man sich da ja sogar noch besser positionieren, als wie bei der primitiven 50/50-Annahme.

Ich weiss, dass das nur Theorie ist, aber vllt. kann mir jemand erklären warum diese Theorie nicht hinhaut.... :-\

Grussel

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Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« am: Januar 23, 2011, 10:35:25 am »

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #1 am: Januar 23, 2011, 10:52:49 am »
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Hi,

ich beschäftige mich erst seit kurzem mit Forex und wundere mich aber schon seit längerem,  wo denn genau das Risiko im ForexHandel liegt.

Wenn ich das ganze mal ganz simpel betrachte, dann hab ich (über die Zeit gesehen )ne fifty fifty Chance, das der Kurs nach irgendeiner Zeit um x gestiegen oder gefallen ist.

Wenn ich jetzt aber meinen Profit ab erreichen von x mit einem TrailingStop weiterlaufen lasse, dann sollte ich ja über die Zeit mehr Gewinn machen als Verlust,  da der ja immer auf -x begrenzt ist, mein Gewinne aber nach oben hin offen bleiben.

Und wenn man jetzt noch irgendwelche Trends mit ins Boot holt und denen folgt, dann kann man sich da ja sogar noch besser positionieren, als wie bei der primitiven 50/50-Annahme.

Ich weiss, dass das nur Theorie ist, aber vllt. kann mir jemand erklären warum diese Theorie nicht hinhaut.... :-\

Grussel

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Gewinne maximieren machen aber die wenigsten komischerweise. Viele schließen ihre Position wenn sie 1,2 oder 3 mal ihr Risiko drin haben. Den Markt interessiert das natürlich herzlich wenig wie viel mal sie ihr Risiko gedeckt haben.
Dann kommt noch dazu, dass viele aus irgendwelchen Gründen intraday scalpen wollen und bei den vergleichweise geringen Kursgewinnen ist der Spread natürlich relativ hoch und verschiebt dadurch die Wahrscheinlichkeit zu seinen Ungunsten.

Das handeln wird bei den nicht professionellen Tradern von Angst und Gier geleitet. Die Angst ist aber die stärkere Emotion.
So kommst dazu, dass die Leute  immer kleine Gewinne mit nehmen (Gier) und wenn der Kurs absackt dann absackt aus Angst die Position als Verlust ab zu schreiben warten, bis sie wieder ins Plus dreht. Wir wissen ja alle wie das endet.
« Letzte Änderung: Januar 23, 2011, 10:59:52 am von TJPLD »

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #2 am: Januar 23, 2011, 10:56:49 am »
Cool, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. :)
Den zweiten Punkt hab ich verstanden, aber den ersten nicht...
Soll das heissen, viele Leute könnten da besser fahren als sie es tun bzw. ist dann die meistgefahrene Strategie entweder 3x gewinn oder -x verlust?

« Letzte Änderung: Januar 23, 2011, 10:59:39 am von TRex »

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #3 am: Januar 23, 2011, 11:10:25 am »
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Cool, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. :)
Den zweiten Punkt hab ich verstanden, aber den ersten nicht...
Soll das heissen, viele Leute könnten da besser fahren als sie es tun bzw. ist dann die meistgefahrene Strategie entweder 3x gewinn oder -x verlust?

Weiß jetzt nicht genau auf was du dich beziehst.
Die meisten sagen "Mein Stop ist z.B. 25 Pips vom Einstieg entfernt. Wenn ich 25 (1:1) bzw. 50 (1:2) Pips im Plus bin schliesse ich meine Position" dadurch werden Gewinne natürlich nicht maximiert. Aus irgendwelchen Gründen reden sich das die Leute in den Foren gegenseitieg ein, dass man auf 1:1, 1:2 oder 1:3 Chancen/Risiko Verhältnis abzielen sollte. Logisch begründen kann man das natürlich nicht, weil es den Markt nicht die Bohne interessiert wieviel du gerade im Gewinn bist.

Zum zweiten Punkt. Sagen wir beim EUR/USD ist der Spread im Durchschnitt 1.5 Pips nun traden wir Intraday und versuchen jeden kleinen Swing irgendwie zu traden dann sind das vielleicht 20-25 Pips die man gewinnt und dafür auch ungefähr soviele Kurspunkte riskiert. Der Spread sind hier (angenommen wir zahlen keine Kommissionen) die Kosten. Bei 20 Pips Gewinn haben die natürlich ein größeren Anteil als bei 300-400 Pips, daher ist es bei kleineren Kurszielen (Intraday Scalping) wahrscheinlicher, dass die Gebühren dein Marktvorteil auffressen.

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #4 am: Januar 23, 2011, 11:20:54 am »
Hab jetzt beide Punkte verstanden.Aber ist dann das Gedankenspiel von mir auf die Dauer eine Lösung? Ich kann mir das nicht vorstellen. Würde ja sonst jeder so machen, wenns so simpel wäre....

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #5 am: Januar 23, 2011, 12:16:53 pm »
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Hab jetzt beide Punkte verstanden.Aber ist dann das Gedankenspiel von mir auf die Dauer eine Lösung? Ich kann mir das nicht vorstellen. Würde ja sonst jeder so machen, wenns so simpel wäre....

Naja bei einem TrailingStop maximiert man die Gewinne auch nicht perfekt, bei jedem Rücksetzer im Trend bist du ja dann auch sofort draußen. Wenn man einfach eine Münze wirft und versucht die Gewinne zu maximieren kann es auch zu langen Verlustphasen führen bis der eine gute Trend alles wieder aufholt. Von daher sind gute Einstiege sicher auch nicht ganz unwichtig um Verluste zu vermeiden, dann brauch man die Gewinne auch weniger maximieren (klingt doof) um die Verluste zu kompensieren. Wenn du dir einfach im Hinterkopf behälst das die Gewinne im Schnitt größer sein sollten als deine Verluste hilft dir das schon. Früher hab ich Trades auch oft geschlossen, nur weil ich dachte (viel eher Angst hatte) das er durch das nächste S/R Level nicht durchbricht und zurück kommt zum Einstieg in vielen Fällen hab ich so viel auf dem Tisch gelassen. Und bei kleinen Rücksetztern machen sich die meisten nunmal auch gleich ins Hemd, wenn der Trade 50 Pips im Plus war und dann nur noch 20 Pips. Dann kommt auch wieder Angst und Gier ins Spiel  "Wenn ich jetzt nicht schliesse hab ich bald gar nix mehr 30 Pips hab ich ja schon quasi verloren".

Das Argument, dass wenn etwas einfach wäre es jeder machen würde zieht nicht ganz.
Es weiß auch jeder wie man Abnimmt (Mehr Bewegen weniger Essen) trotzdem gibt es genug Übergewichtige.

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #6 am: Januar 23, 2011, 12:21:00 pm »
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Wenn ich jetzt aber meinen Profit ab erreichen von x mit einem TrailingStop weiterlaufen lasse, dann sollte ich ja über die Zeit mehr Gewinn machen als Verlust,  da der ja immer auf -x begrenzt ist, mein Gewinne aber nach oben hin offen bleiben.



das problem ist, wenn du von 50/50 chance ausgehst dann du startest mit einem risk von x (gedacht in pips)

nach erreichen der entfernung x im profit aktivierst du den trailingstop mit der entfernung x zum aktuellen kurs und hast jetzt errneut eine 50/50 chance (BE oder 2R profit) usw

mal ganz grob gerechnet hast du zu 25% 2R, 25% BE und 50% looser.

damit sind wir bei der ausgangslage, denn zu 25% 2R = zu 50% 1R

und so machst du langfristig durch den spread verlust.

bitte korrigiert mich wenn ich einen denkfehler habe




p.s.: mal abgesehen davon das dem TS unsere R´s egal sind und er genauso gut den trade bei +1,23435R     "rausschmeissen" kann
« Letzte Änderung: Januar 23, 2011, 12:23:36 pm von Fluxkompensator »
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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #7 am: Januar 23, 2011, 12:34:18 pm »
Danke für die Rückmeldung.
Ganz so hab ich mir das nicht gedacht.
Meine Idee ist eher, so eine  Art Filter zu bauen, die sobald ich x (50) pips im Plus bin dicht macht, sobald der Preis fällt, aber weiter offen bleibt für Steigerungen. Man müsste das dann noch ausbaldowern, wie man das genau machen könnte, wo wahrscheinlich der Hacken liegt, wie mir jetzt aufgeht.

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #8 am: Januar 23, 2011, 12:42:33 pm »
Zitat
Das Argument, dass wenn etwas einfach wäre es jeder machen würde zieht nicht ganz.

Das freut mich. Dann kann man da ja noch ungeahnte Dinge entdecken.... :)

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #9 am: Januar 23, 2011, 13:19:47 pm »
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Zitat
Das Argument, dass wenn etwas einfach wäre es jeder machen würde zieht nicht ganz.

Das freut mich. Dann kann man da ja noch ungeahnte Dinge entdecken.... :)
Das hast du völlig richtig erkannt. Und da die mathematischen Formeln ja alle schon geklärt, bewiesen und überprüft sind, und trotzdem die wenigsten zum Erfolg führen, ist es eigentlich kein grosses Rätsel mehr, worauf man auf der Entdeckungstour achten sollte...

Die kurze knappe Antwort auf die Eingangsfrage "Woran liegts denn?" lautet nämlich: An der Psyche :-)
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #10 am: Januar 23, 2011, 13:45:48 pm »
Ich denke, ich muss hier nochmal einhaken. Es ist sicherlich richtig, dass man seine Gewinne laufen lassen sollte und es ist auch statistisch nachgewiesen, dass Teilgewinnmitnahmen und feste Take Profits sich eher nachteilig auswirken.

Es wäre aber falsch, daraus den Schluß zu ziehen, dass man damit nicht profitabel sein kann und es ist auch falsch zu behaupten, dass man seine Trades ewig laufen lassen sollte. Irgendwann muss man die Gewinne vom Tisch nehmen.

Es gibt eine einfache Wahrheit:

Je größer der angestrebte Gewinn im Verhältnis zum Risiko, umso geringer die Trefferquote. Wenn ich mit 10 Pips SL auf 1.000 Pips aus bin, dann wird meine Trefferquote deutlich unter 20% liegen. Wer das mental kann, kann damit viel Geld verdienen. Wer aber bei 50% Trefferquote ein CRV von 2 erreichen kann, verdient sich ebenso dumm und dämlich und in der Phase, wo der 1.000 Pip-Trader permanent ausgestoppt wird, macht der CRV 2 Trader beständig Gewinne. Der 1.000 Pip-Trader holt dies aber alles wieder auf, wenn starke Trends aufkommen und der Kurs für Wochen nicht zurückblickt.

Mir gefällt es persönlich nicht, dass hier Dinge als einzig richtige Wahrheit verkauft werden, nur weil sie statistisch bewiesen vorteilhaft sind. Vorteilhaft heißt, es hat Vorteile gegenüber anderen Ansätzen. Nicht mehr, nicht weniger. Das heißt nicht, dass die anderen Ansätze nicht funktionieren. Auch hier muss jeder sein Wohlfühlfaktor und seine eigene Wahrheit finden.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #11 am: Januar 23, 2011, 14:08:20 pm »
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Mir gefällt es persönlich nicht, dass hier Dinge als einzig richtige Wahrheit verkauft werden, nur weil sie statistisch bewiesen vorteilhaft sind. Vorteilhaft heißt, es hat Vorteile gegenüber anderen Ansätzen. Nicht mehr, nicht weniger. Das heißt nicht, dass die anderen Ansätze nicht funktionieren. Auch hier muss jeder sein Wohlfühlfaktor und seine eigene Wahrheit finden.
Das Dankeschön galt natürlich der ganzen Aussage, aber da das Zitierte genau dem entspricht, was ich auch sagen würde, wollte ich es nochmal besonders hervorheben.
Denn das ist halt meiner Meinung nach auch das Problem, warum viele Ihren Erfolg beim Trading nicht finden (und oft vieleicht nie finden werden).
Weil sie eben blind irgenwelchen statistischen "Wahrheiten" hinterherlaufen, ohne zu erkennen, was wirklich hinter dem Gesamtbild steckt.
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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #12 am: Januar 31, 2011, 00:04:52 am »
Hallo Leute,

mit der Vorab-CRV-Bestimmung tue ich mir ein wenig schwer mangels konkreter Anhaltspunkte. Da es mein Bestreben ist, mit einem "guten Einstieg" einen Trade möglichst lange laufen zu lassen, bis mein Regelwerk den Ausstieg vorgibt, mag ich hier keine fiktiven Ziele in die Welt setzen, da diese recht haltlos sind. Damit meine ich: unkonkret. Regelwerk bedeutet: das Zusammenspiel von technischen Indikatoren.

Ich trade nicht an Pivotlinien heran, darum fällt diese Möglichkeit schon mal weg. Für mich bedeutet es, eine gute Gewinnerwartung zu haben, wenn alle meine Einstiegsparameter auf GO stehen. Doch was nun?

Ich weiss konkret zum/beim Einstieg, wie hoch mein SL in Pips ist. Das Risiko in Prozent vom Depotkaptal. Welches Währungspaar ich trade. Wie der Kurs steht. Mein Spread. Warum ich diesen Trade eingehe. Und ich kann beispielsweise bei 1R den SL auf Breakeven ziehen, um mal ein Beispiel zu machen. Doch ich wüsste nicht, wie ich im Voraus konkret sagen könnte: "Oh, DAS ist mal eine Trade-Chance, die passt, WEIL das CRV konkret 2,7 ist - also Einstieg!".

Mag sein, dass Euch diese Frage naiv vorkommt, das sie es auch ist, doch ich denke eben schon länger darüber nach und wüsste eben nicht, wie ich dieses Problem halbwegs professionell handhaben könnte, außer mir Wuschzielvorgaben aus den Fingern zu saugen. Das kann ich, kein Thema. Auch in Form von R-Vielfachen oder aus der Wurzel der dreifachen Tages-ATR oder gar über eine Verrechnung der letzten Lottozahlen... Doch das kann ja nicht wirklich Sinn der ganzen Übung sein - oder?

Danke für Eure Tipps, Ideen und Ratschläge!

Viele Grüße,
Rainbowtrader
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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #13 am: Januar 31, 2011, 00:13:41 am »
Wie wäre es denn, aktuelle W/U-Linien miteinfließen zu lassen? Dadurch ließe sich der SL/TP als auch das R:R-Verhältnis exakter bestimmen...
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Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #14 am: Januar 31, 2011, 00:14:12 am »
Ziele können sich nur ergeben, wenn man mit Widerständen und Unterstützungen arbeitet oder auch mit Pivot-Linien. Eine andere Möglichkeit ist auch die Verwendung von Fibonacci-Ausdehungszielen.

Du hast ja meinen Beitrag zum Thema Einstiege gelesen - Einstieg in der Korrektur. Wenn ich einen Impuls habe und in der Korrektur am 50% Retracement einsteigen kann, ist mein CRV bei 1, wenn ich davon ausgehe, dass sich der ursprüngliche Trend fortsetzt, weil bei einem neuen Hoch/Tief ich genau mit 1R im Gewinn bin, nämlich halbe Strecke des ursprünglichen Impulses (weil ich am 50% einsteige). Wenn ich jetzt nach der EW von einer mind. 3-welligen Formation ausgehe, wo die dritte Welle, die gleiche Länge wie die erste Welle einnimmt, gemessen vom Ende der Korrektur, dann kann ich hier ein CRV von über 1 erreichen. Wenn ich dann in Betracht ziehe, dass sich die dritte Welle (die ich handeln will) ausdehnt auf 161,8% oder 261,8% oder gar 423,6%, dann bekomme ich entsprechend größere CRVs.

Aber Du hast Recht. Wenn ich keine Zielmarke habe, dann kann ich kein CRV errechnen. Das CRV bei einem solchen Ansatz würde sich dann aus den "Erfahrungswerten" der Vergangenheit ergeben. Wenn Du 1.000 Trades durchgeführt hast, hast Du eine statistisch auswertbare Größe, die Dir einen gewissen Erwartungswert für Deine Trades anzeigen kann. Das ist dann Dein CRV.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

Forexfabrik

Antw:Risiko im Forex Handel - Woran liegts denn?
« Antwort #14 am: Januar 31, 2011, 00:14:12 am »



 

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