Autor Thema: Statistische Auswertung G/V Trader  (Gelesen 946 mal)

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Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #15 am: November 20, 2011, 20:56:16 pm »
Nein, diese Statistik kann ich Dir (noch) nicht liefern. Das ist sehr umfangreich und eine Excell gibt es nicht, alles per Papier gemacht.

Zitat von: DaBuschi
Du sagtst, dass HL-Trader mit SL arbeiten und ihre Positionsgröße an den SL anpassen. Hier ist extrem viel Genauigkeit gefragt und dafür brauchts Erfahrung. Überrascht mich nicht und kommt auch den Statistiken nahe, dass 90% der Trade verlieren. Sollte man noch hinzufügen - wenn Trader mit SL arbeiten, verlieren 90%

Dagegen sind über 50% der Trader ohne SL und mit niedrigem Hebel erfolgreich und die andere Hälfte nicht.

Nochmal zum klarstellen bei den LL Tradern handelt es sich nicht um reine No-Stop Trader. Es sind durchaus auch welche mit SL dabei, aber es stellte sich schon klar heraus, dass die meisten entweder (versteckte) mentale oder keine Stopps verwendeten bzw Zeitfenster bedingt die SL's sehr weit weg lagen.
« Letzte Änderung: November 20, 2011, 21:03:08 pm von PriNova »
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Forexfabrik

Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #15 am: November 20, 2011, 20:56:16 pm »

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Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #16 am: November 20, 2011, 23:36:15 pm »
Hallo MasterBO,

ich bin auch der Meinung, dass sich der Aktienmarkt vom Forexmarkt erheblich
unterscheidet. Da muss ich den Kollegen @Kollege und @nightyhawk zustimmen.
Wir reden hier wahrscheinlich nicht von den gleichen Dingen, was wir aber schnell
klären werden.


Hier ein kleines Beispiel:

Im Aktienmarkt kaufe ich für 100.000 Euro Aktien.
Die Aktien werden bezahlt und landen in meinem Depot.
Dort können sie 10 Jahre liegen und fressen kein Brot, abgesehen von den
Depotkosten. Nach 10 Jahren verkaufe ich die Aktien wieder, weil sie im Wert
gestiegen sind. Ist der Wert nicht gestiegen oder ist der Zeitpunkt ungünstig
für den Verkauf, dann kann ich noch zwei weitere Jahre damit warten und
verkaufe meine Aktien erst, wenn mir der Wertzuwachs zusagt. Tritt dies nicht ein,
dann habe ich mich verrechnet. Aber einen StoppLoss brauche ich auf keinen Fall.
Wohin sollte ich ihn auch setzen?

Im Forexmarkt kann ich meine 100.000 Euro auch anlegen. Aber dieser Markt
funktioniert anders. Ich kann natürlich meine Position auch über 10 Jahre halten.
Aber macht das wirklich Sinn?
Hier handelt es sich um eine offene Position, die ich absichern muss!
Sinnvoller Weise mit einem StoppLoss oder mit einem wahnsinnig großem Konto.   ;)
Dieses Konto müsste Kursschwankungen von mehreren tausend Pips aushalten.

Folgende Zahlen zeigen am Beispiel GBP/USD ein absolutes Hoch vom Dezember 2007
und ein absolutes Tief vom Dezember 2008.


31.12.2007             2,11602
31.12.2008             1,35006
                               -----------
                               0,76596    =   7659,6 Pips

Nur um einmal die gewaltige Spanne aufzuzeigen.

Noch nicht einmal ich bin so verrückt, einen solch großen Kurssturz mitzumachen.   ;D
Also bleibt nur noch ein vernünftiger StoppLoss, um sein Konto zu schützen.
Ob es Trader gibt, die eine Position über diesen langen Zeitraum offenhalten,
entzieht sich meiner Vorstellungskraft.

Man kann den Aktienmarkt nicht mit dem Forexmarkt direkt vergleichen.
Die Gründe habe ich aufgeführt. Die Märkte sind zu verschieden.

Daher nehme ich an, Du meintest CFD's auf Aktien.
Die wiederum kannst Du sehr gut mit Forex vergleichen, weil sie handelstechnisch
auf die gleiche Art funktionieren.
CFD (Contract for Difference) sind, wie der Name schon sagt, Differenzkontrakte.
Man kann sie genauso handeln wie Währungen.
Auch hier liegt der Gewinn in der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis.

Der Hinweis nur, weil es hier im Forum immer wieder Neuanfänger gibt, die diesen
Unterschied noch nicht kennen.

Das Thema HL Trader und LL Trader müssen wir morgen ausdiskutieren.
Dazu ist es heute zu spät und zu anstrengend.
Hat PriNova doch die Messlatte wieder einmal sehr hoch angesetzt.


Tschüss Giggi


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Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #17 am: November 20, 2011, 23:46:01 pm »
Zitat
Noch nicht einmal ich bin so verrückt, einen solch großen Kurssturz mitzumachen.   ;D

Du bist zumindest verrückt genug, Dich hier blicken zu lassen - und das an zwei aufeinander folgenden Tagen! WOW!

 \o/

Zitat
Hat PriNova doch die Messlatte wieder einmal sehr hoch angesetzt.
Und das schafft er nicht nur hier....
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Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #18 am: November 21, 2011, 09:38:53 am »
Die Erklärung ist eigentlich recht einfach. Worum geht es den bei Currensee? Darum
Investoren zu gewinnen. Wie macht man das? Ein Trackrekord der längere Zeit ganz
passabel aussieht. Wie kriegt man das hin ohne viel Talent dafür zu brauchen?

Nun schauen wir einfach zu den EAs. Warum gibt es so viele Martingale EAs oder EAs die auf
Mini Gewinne aus sind? Der Entwickler möchte die verkaufen. Die Chance ist relativ hoch, dass
es mittel bis mit etwas Glück auch langfristig gut geht und die ersten Käufer begeistert die
Foren stürmen um die frohe Botschaft zu verkünden, dass sie wohl was brauchbares gefunden haben.
Konsequenz noch mehr kaufen das Ding bis dann irgendwann das unvermeidbare bei einer Strategie
ohne Positiven Erwartungswert auftritt und alle pleite gehen mit riesen Kabums.

Wird bei Currensee nicht anders sein. Und dadurch solche Trader bevorzugen. Die Chance das eine LL Martingale
Strategie mit großen SL lange gut geht ist dann etwa 50:50. Mit etwas Glück hat man also vor der Crash schon ein
paar Schäfchen die man ohne zusätzliches persönliches Risiko ausnehmen konnte.

Was mir aber nicht ganz klar ist, was die Auswertung für ein Nutzen erfüllen soll. Jedem einzelnen hier kann es völlig bums sein, was
irgendwelche Leute auf irgendwelchen Portalen machen die aus irgendwelchen Beweggründen dort ihre Ergebnisse veröffentlichen.
Wenn da 90% auf die Schnauze fliegen.. so what? In wie weit hänge ich von den Leuten ab? Garnicht. Wenn ich an der Uni eine  Klausur schreibe, bei der in den letzten Semestern im 70% durchgefallen ist, heißt das dann das meine Chance nur 30% ist diese zu bestehen.
Super dann ist es ja gleich egal ob ich das Semester mit Bier trinken oder 5 Stunden in der Bibliothek sitzen verbringe. Ist ja durch die
anderen alles schon determiniert. ;)

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Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #19 am: November 21, 2011, 11:27:20 am »
Mir geht es nicht darum Currensee zu pushen oder der gleichen, aber so ist es nicht wie Du es beschrieben hast.
Currensee sieht es nicht gerne, wenn jemand martingalisiert wie es z.B der NanningBob EA mit 120 Leveln macht. Es wird sehr kritisch betrachtet und Cost Averaging sollte, wenn man es betreibt, auch zum Risiko passen.
Bei mir wurde auch geschluckt, als ich mit meinen 15% pro Trade ankam und wurde gebeten das Risiko etwas herunter zu fahren, da ich mit meiner Real Leverage dem Investor gegenüber in einem vernünftigen Verhältniss stehe sollte.


Was das cost averaging angeht, habe ich da eine andere Meinung, da es dabei nichts verwerfliches gibt, wenn man sich in eine Korrektur mit ein paar Orders einkauft um eine mögliche Trendfortsetzung zu erwischen, als sich mit nur einer Order 3 mal ausstoppen zu lassen. Aber es geht auch nicht um meine Meinung.


Wenn man nun die Systeme und deren Statistik mit MyFXBook vergleicht sieht man schnell den Unterschied.


Ob man nun nutzen aus der Statistik zieht bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil war daran interessiert und wollte einfach nur diese Statistik hier darstellen. Mehr nicht.


Trotzdem danke für deinen Beitrag. Genau das wollte ich auch bewirken. Ein bisschen Diskussion hier mal anzufeuern.
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Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #20 am: November 21, 2011, 13:53:44 pm »
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Mir geht es nicht darum Currensee zu pushen oder der gleichen, aber so ist es nicht wie Du es beschrieben hast.
Currensee sieht es nicht gerne, wenn jemand martingalisiert wie es z.B der NanningBob EA mit 120 Leveln macht. Es wird sehr kritisch betrachtet und Cost Averaging sollte, wenn man es betreibt, auch zum Risiko passen.
Bei mir wurde auch geschluckt, als ich mit meinen 15% pro Trade ankam und wurde gebeten das Risiko etwas herunter zu fahren, da ich mit meiner Real Leverage dem Investor gegenüber in einem vernünftigen Verhältniss stehe sollte.


Was das cost averaging angeht, habe ich da eine andere Meinung, da es dabei nichts verwerfliches gibt, wenn man sich in eine Korrektur mit ein paar Orders einkauft um eine mögliche Trendfortsetzung zu erwischen, als sich mit nur einer Order 3 mal ausstoppen zu lassen. Aber es geht auch nicht um meine Meinung.


Wenn man nun die Systeme und deren Statistik mit MyFXBook vergleicht sieht man schnell den Unterschied.


Ob man nun nutzen aus der Statistik zieht bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil war daran interessiert und wollte einfach nur diese Statistik hier darstellen. Mehr nicht.


Trotzdem danke für deinen Beitrag. Genau das wollte ich auch bewirken. Ein bisschen Diskussion hier mal anzufeuern.

Davon bin ich nicht ausgegangen, dass du Currensee umwerben willst. Trotzdem sind die Motive der Leute da relativ simple, woraus man leicht ableiten kann welche Handlungsweise bevorzugt wird, da sie den höchsten Nutzen mit der größten Eintrittswahrscheinlichkeit bringt. Eine Häufung von diesen Leuten sollte einen dann nicht so sehr überraschen. Bleibt trotzdem die Frage, was das bringen soll, wenn es mir furz egal sein kann was irgendwelche virtuellen Leute machen in 6 - 12 Monaten. Ob ich erfolgreich war zeigt sich, wenn ich ins Gras beiße nicht nach 12 Monaten. Auch wenn du es aus "Interesse" gemacht hast, wirst du dir ein Nutzen erhofft haben. Ich kratz mich ja auch nicht aus "interesse" am Hintern, sondern damit es danach nicht mehr juckt. In der Statistik vermisse ich auch die Angabe der Fallzahlen, sonst fällt das schnell in die gleiche Kategorie wie Statistiken die man auf der Rückseite von irgendwelchen Zeitungen liest alá "Arbeit gefährlicher als Krieg. Letztes Jahr sind mehr Menschen  bei der Arbeit gestorben als bei kriegerischen Auseinandersetzungen". Ist etwas ungünstig aufbereitet.

Ob nun cost averaging oder martingal, alles was trotz Kursverlusten und nur wegen erhöhtem Risiko Gewinne macht ist irgendwo im Kern faul. Lieg ich falsch soll ich daran auch nichts verdienen meiner Meinung nach.

Forexfabrik

Re: Statistische Auswertung G/V Trader
« Antwort #20 am: November 21, 2011, 13:53:44 pm »



 

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