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Autor Thema: Trading - Ausstiege  (Gelesen 4892 mal)

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Antw:Trading - Ausstiege
« Antwort #45 am: Dezember 19, 2009, 15:17:49 pm »
klasse dabuschi,

etwas simpler ginge auch. wenn man nur mit einer position bei der 50er reingeht und als tp +100% der welle 1 nimmt.
das wären dann so immer ein crv von 3.

Forexfabrik

Antw:Trading - Ausstiege
« Antwort #45 am: Dezember 19, 2009, 15:17:49 pm »

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« Antwort #46 am: Dezember 19, 2009, 15:49:18 pm »
Gut ausgearbeitet!
Bloss kommt in deinem Beitrag 12 mal das Wort Einstieg vor und nur 2 mal das Wort Ausstieg. ;)
Persönlich halte ich wie gesagt nichts von der Risk/Reward Geschichte, da man das Verhältniss nur einseitig beeinflus kann auf der Riskseite. Für den Reward ist nur der Markt zuständig da kann man ein Handstand machen nützt alles nichts. Sonst würde es auch es auch funktionieren einfach immer mit TP 30 SL 10 zutraden schon hat man super RR.

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Antw:Trading - Ausstiege
« Antwort #47 am: Dezember 19, 2009, 23:06:09 pm »
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Bloss kommt in deinem Beitrag 12 mal das Wort Einstieg vor und nur 2 mal das Wort Ausstieg. ;)

Mmh, danke für den Hinweis. Wenn ich mit 3 Lots Einstiege und der Ausstieg aller Lots an der gleichen Stelle ist. Das ist ein Verhältnis von 3:1. Demnach hätte ich mindestens 4 mal das Wort Ausstieg benutzen müssen, um bei 12 mal Einstieg dem Einstieg-Ausstieg-Verhältnis gerecht zu werden. Ich werde mir künftig mehr Mühe geben ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

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« Antwort #48 am: Dezember 19, 2009, 23:22:17 pm »
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klasse dabuschi,

etwas simpler ginge auch. wenn man nur mit einer position bei der 50er reingeht und als tp +100% der welle 1 nimmt.
das wären dann so immer ein crv von 3.

Nö, stimmt nicht. Und das aus zweierlei Gründen:

  • Wenn ein Wert auf 100 steigt, danach auf 50 fällt, um wieder um 100 auf 150 zu steigen und ich genau bei 50 eingestiegen bin, ist das ein CRV von 2, weil ich 100 gewinnen kann, bei 50 Risiko
  • Da ich nicht weiß, wann ein Kurs dreht, muss ich bei Deinem Ansatz mit einem CRV unter 2 rechnen, denn wenn der Kurs von 100 auf 20 fällt, um danach auf 120 zu steigen, ist mein CRV nur noch 1,4, weil ich bei 120 einen Gewinn von 70 bei einem Risiko von 50 gemacht habe. Trades unter CRV 2 handle ich aber nicht

Ich will hier aber einem Mißverständnis vorbeugen - nur weil ich Trades unter CRV von 2 nicht handle, heißt das nicht, dass ich nicht diskretionär eingreife und Gewinne frühzeitig und somit unter 2R mitnehme. Das ist situativ abhängig.

Ich habe den hier vorgestellten Ansatz bisher auch noch nicht selbst gehandelt, werde dies aber künftig hier und da tun. Ich werde auch nicht zwingend bei 261,8%-Ausdehnung Gewinne mitnehmen. Je nach Impulsivität werde ich hier Teilgewinne mitnehmen und den Rest laufen lassen.

Ich habe diesen Ansatz hier nur vorgestellt, weil mir diese Idee am Freitag kam und um auch zu zeigen, wie man den goldenen Schnitt (Fibos) in seinen Handelsansatz einbinden kann.

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Persönlich halte ich wie gesagt nichts von der Risk/Reward Geschichte, da man das Verhältniss nur einseitig beeinflus kann auf der Riskseite. Für den Reward ist nur der Markt zuständig da kann man ein Handstand machen nützt alles nichts. Sonst würde es auch es auch funktionieren einfach immer mit TP 30 SL 10 zutraden schon hat man super RR.

Noch was abschließendes dazu:

Meiner Meinung nach ist Deine Aussage sehr zutreffend, wenn es um Handelssysteme mit starren Regeln geht (wie z.B. FASS/ONS oder indikatorenbasierte Ansätze). Feste TPs wirken sich hier kontraproduktiv aus, weil solche Systeme von wenigen großen Gewinnern leben, während viele kleine Gewinner zwischen den großen Gewinnern das Konto am Leben halten, wenn es eine längere Verlustphase gibt. Deshalb ist es bei diesen Systemen auch unerlässlich, dass man jeden Trade nimmt, weil man nie weiß, wann der große Wurf kommt. Wer ein statisches System in seinen Gewinnen beschränkt, kann auf Dauer nicht gewinnen. Deshalb funzen TP30 und SL10 Ansätze auch auf Dauer nicht.

Da meine Einstiege allerdings diskretionär und an den Markt angepasst sind, kann ich mir im Vorfeld sinnvolle Zielmarken ermitteln. Ich selbst halte mich dabei absolut flexibel. Aber den meisten Usern hier im Board bereitet es offensichtlich Schwierigkeiten, Gewinnziele zu ermitteln und sinnvolle Level zu finden, wo man Gewinne mitnehmen sollte. Deshalb habe ich ihnen mal diesen Ansatz präsentiert und die CRVs aufgezeigt.

Ich erhoffe mir von jedem, dass er/sie diesen Ansatz prüft, evtl. auch demo-tradet und eigene Schlüsse zieht, wie dieser Ansatz abgewandelt werden muss, damit man selbst damit klarkommt.

@remon hat sich ja schonmal versucht ;)
« Letzte Änderung: Dezember 19, 2009, 23:25:57 pm von DaBuschi »
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

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« Antwort #49 am: Dezember 20, 2009, 19:30:52 pm »
@dabuschi

muss dir widersprechen hier.

bei einstieg von 50% der welle 1 und target von 100% der welle 1 sind das 1:3, sofern der slide am unteren ende der welle 1 ist.



... schon mal an was versucht?
« Letzte Änderung: Dezember 20, 2009, 20:02:40 pm von remon »

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« Antwort #50 am: Dezember 20, 2009, 22:53:23 pm »
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@dabuschi

muss dir widersprechen hier.

bei einstieg von 50% der welle 1 und target von 100% der welle 1 sind das 1:3, sofern der slide am unteren ende der welle 1 ist.



... schon mal an was versucht?

Ich kann Dir nicht folgen, deshalb nochmal ein Zahlenbeispiel und Du zeigst mir, wo ich mich verrechnet habe:

Welle 1 = 100 Pips von 0 auf 100
Welle 2 = 50 Pips von 100 auf 50

Annahme Welle 3 = Welle 1 und SL auf den Anfang von Welle 1

SL liegt also auf 0 und damit 50 Pips vom Einstieg entfernt. Der Kurs dreht genau bei unserem Einstieg und läuft in unsere bevorzugte Richtung. Welle 3 läuft demnach von 50 auf 150 also 100 Pips da Annahme Welle 1 = Welle 3.

Wir haben also 100 Pips Chance bei 50 Pips Risiko. Chance-Risiko-Verhältnis bedeutet ich teile Chance (100 Pips) durch Risiko (50 Pips) - macht bei mir immer noch ein Verhältnis von 2:1. Und wenn der Kurs nicht genau bei 50% dreht sondern erst später, wird auch das Ziel von Welle 3 woanders liegen, wenn Welle 3 immer gleich Welle 1 und somit sinkt automatisch Dein CRV.

Falls Du mir immer noch widersprichst, bitte an einem Zahlenbeispiel belegen.

Danke und viele Grüße
DaBuschi
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« Antwort #51 am: Dezember 20, 2009, 22:56:29 pm »
Ah, jetzt hab ichs. Du nimmst an, dass Welle 3 100% hinter dem Ende der Welle 1 endet. Somit hätte Welle 3 eine 1,5-fache Ausdehnung der Welle 1, wenn Welle 2 auf 50% fällt.

Nun, nach EW-Technik ist das allerdings kein sinnvoller Ansatz. Entweder die Welle 3 läuft weiter als dieses Kursziel (wenn es wirklich ein Impuls ist) oder aber erreicht es gar nicht erst (wenn es eine Korrektur ist).

Ich verschenke also doppelt Gewinne, weil ich a) meine Gewinne zu früh im Impuls mitnehme und b) zu spät in einer Korrektur eincashe.
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« Antwort #52 am: Dezember 20, 2009, 23:19:20 pm »
so

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« Antwort #53 am: Dezember 20, 2009, 23:26:39 pm »
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so

Okay, so wie ich es mir dachte, wobei Dein Bild eine 5-wellige Bewegung aufzeigt und dann ist es wahrscheinlicher, dass der Kurs sehr viel weiter als nur die 100% läuft, was ich mit

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Entweder die Welle 3 läuft weiter als dieses Kursziel (wenn es wirklich ein Impuls ist) oder aber erreicht es gar nicht erst (wenn es eine Korrektur ist).

meinte, denn auch auf Deinem Bild würde das Kursziel nach 3 Wellen nicht erreicht werden, sondern erst nach 5 und wenn man von 5 ausgeht, kann man sein Ziel weiter weg setzen und seinen Profit optimieren.
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Antw:Trading - Ausstiege
« Antwort #54 am: Dezember 22, 2009, 10:15:42 am »
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Zur Mentalen Analyse gehören allerlei Dinge.
Aha!??  :o

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Ich verspreche dir aber das du damit weiter kommst als in 500 Stunden Foren lesen über Trading Systeme.
Mit welchem 'allerlei' denn jetzt genau?   :'(

Gruss babic  ;D
Alle Menschen sind klug! Die einen voher, die anderen nachher!

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Antw:Trading - Ausstiege
« Antwort #55 am: Juni 29, 2010, 12:33:17 pm »
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Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen. Das hört man immer wieder und es ist offensichtlich auch richtig. Und jetzt ja, eine Insel...

Fangen wir mit dem "Einfachen" an, nämlich Verluste begrenzen. Wir legen schon vor dem Trade einen Stoploss fest, falls es gegen uns läuft. Sinnvoll könnte das charttechnisch begründet unter einer Unterstützung sein. Wir wollen z. B. nur 1 % unseres Kapital pro Trade riskieren und wählen entsprechende Positionsgröße. Das war nicht so schwer würde ich mal sagen.

Jetzt geht es ins "Eingemachte", nämlich Gewinne laufen lassen. Der Trade läuft in unsere Richtung, aber wann steigen wir aus, bei 1R, 1,5R, 2R? Steigen wir zu früh aus, stimmt unser CRV nicht und wir werden manche Schlacht gewinnen, aber nicht den Krieg. Warten wir zu lange, werden zu oft  aufgelaufene Buchgewinne wieder pulverisiert oder wir laufen gar noch ins Minus. Steigen wir scheinbar mit schönem Gewinn aus, müssen wir mit ansehen, wie der darauffolgende "Homerun" uns Lügen straft. Der Spruch "Gewinne laufen lassen" klingt so lässig, harmlos und einfach, fast nicht der Rede wert, hat es jedoch in sich. Nichts ist schwerer zu händeln als das.

Noch ein Problem in dieser Sache. Wenn der Kurs in unsere Richtung läuft, verschlechtert sich unser CRV zunehmend. Der Abstand zum Stoploss steigt und der zum Kursziel sinkt. Wir riskieren immer mehr Pips, um immer weniger Pips noch zu erreichen. Lösung: Stop nachziehen, wieder ganz einfach. Wird er zu eng nachgezogen, so machen wir uns regelmäßig unser schönes Ziel "Gewinne laufen lassen" selbst kaputt, wird zu viel Platz gelassen, so geben wir regelmäßig zu viel Gewinn wieder ab. Wie wir es auch anstellen, die Chance sich nicht selbst immer wieder ins Knie zu schießen ist nicht so groß. Deshalb gewinnen auch nur so wenige Trader dauerhaft Geld, die meisten verdaddeln den Ausstieg.

Beim Entry geht es lediglich darum die Wahrscheinlichkeit ein wenig auf die eigene Seite zu bringen, viel ist da ohnehin nicht möglich. Der Einstieg hat fast keinen Einfluß auf den dauerhaften Tradingerfolg. :'(
hab mich gerade auf dieses thema auf empfehlung von TJPLD hier eingelesen, da ich denke ich in meiner entwicklung als trader einen schritt weiter gekommen bin und die wichtigkeit des exits erkannt habe. dein posting spricht mir aus der seele!

Forexfabrik

Antw:Trading - Ausstiege
« Antwort #55 am: Juni 29, 2010, 12:33:17 pm »



 

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