Overtrading kann bedeuten, dass einem die vorher gegagenen Trades emotional so beeinfluss, dass man Trades nimmt
die man mit etwas Abstand nicht genommen hätte (Regelbruch). Da kann eine Glücksträhne genau so problematisch sein, wenn man sich für unbesiegbar hält und dann versucht frühzeitig einzusteigen oder das Riskio erhöht. Klar ist, der Markt merkt sich deine Trades nicht. Die letzten 10 Gewinntrades beeinfluss dein 11ten Trade nicht. Genau wenig wie man aus Angst der letzten 10 Verlusttrades den 11ten dann nicht eingeht. Ist also eher psychologisch gemeint.
Hat man ein eindeutig definierbares Signal, bei dem du dann sagen wir eine 60% Chance hast das der Kurs 15 Pips in deine Richtung geht anstatt 15 Pips gegen dich ist natürlich vom mathematischen Gesichtspunkt natürlich sinnloss Trades aus zu lassen, da du ja deine Stichprobe erhöhen musst damit sich das 60:40 Verhältniss überhaupt auskristallisiert. Über 10 Tades kannst du ja trotzdem 10 Verluste habe aber langfristig verdrängt die Statistik dann das Glück/Pech.
Wie "brauchbar" dein Signal war siehst du immer erst hinterher.

Zum erfolgreichen Traden braucht man keine "WENN A UND B DANN TRADE" Situationen, dass hat deswegen nichts mit zocken zu tun.