Autor Thema: Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi  (Gelesen 4861 mal)

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Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« am: April 02, 2011, 11:49:40 am »
Prolog:
Seit ich ein Teenager war interessierte mich das Glücksspiel, von anfänglichen Kartenspielen um Cent Beträge entwickelte sich schnell eine Leidenschaft für Casino Spiele. Mit Erreichen des 18. Lebensjahrs standen die Wege für jegliche Art von Glücksspiel offen. Zu dieser Zeit begann gerade der Poker boom und ich war natürlich gleich mit dabei. Leider waren meine Finanziellen Möglichkeiten beschränkt so dass es mir nicht möglich war um echtes Geld zu spielen, leider konnte mir das Spielgeld nicht den nötigen Kick geben. Was also tun? Irgendwann stieß ich dann auf eine Seite im Internet, welche Geld zur Verfügung stellte und eine Vernünftige Ausbildung förderte. Nach anfänglichen Erfolgen, wurde das Pokern im Internet immer langweiliger.

Es musste also etwas Neues her. Einige Zeit zuvor eröffnete das erste Wettbüro in meiner Stadt, was lag also näher dort mal vorbei zu schauen. Und was soll ich sagen? Fortuna war  mir gnädig und ich konnte schnell etwas Geld machen. Natürlich erfasste mich nach anfänglichen Erfolgen eine Pechsträhne. Ich war frustriert, konnte aber nicht damit Leben zu verlieren. Ich machte mich also auf im Internet nach Strategien für erfolgreiche Wetten zu suchen. Dabei stieß ich auf einen Wettanbieter namens Betfair. Im Gegensatz zu herkömmlichen Anbietern, spielt man hier nicht gegen das Haus, sondern gegen einen anderen Wetter irgendwo auf der Welt. Schnell erfasste mich das Traden mit Schwankungen der Wettquoten. Ich beschäftigte mich mit der Materie  und begriff schnell warum diese Schwankungen zustande kamen und das man mit geschicktem Kauf und Verkauf sichere Gewinne einfahren kann. Auch hier konnten schnell Gewinne erwirtschaftet werden. Leider kam dann irgendwann die Gier ins Spiel und ich verzockte den größten Teil meiner Bank mit 2 Wetten. Ein Jahr harte Arbeit binnen wenigen Minuten verloren. Was für eine Welt, wie kann das sein? Warum trifft es mich?  Das hätte doch klappen müssen?

Ich schmiss erst mal alles hin und beschäftigte mich mit anderen Dingen. Ich Dachte viel nach und kam zu dem Schluss, dass ich selbst an allem schuld war. Nicht mit Verlusten Leben zu können und die Gier führten zu meinem Fehlschlag. Was also tun? Ein anderes System oder geringere Einsätze. Ich probierte einiges aus und kam wieder in die Spur des Erfolges. Es lief und ich entwickelte neue Wettideen, welche auch von Erfolg gekrönt waren. Aber ich konnte es nicht vermeiden, die Gier war wieder da. Immerhin hatte ich begriffen das mit überzogenem Risiko nichts zu holen war also galt es eine neue Ausrichtung zu finden.

Bankenpleite, Finanzblase geplatzt, alles bricht zusammen. Das waren die Schlagzeilen des letzten Börsencrashs. Alle schimpften auf die Banken, Hedgefonds, Broker und natürlich auch die Trader. OK, alles Böse Menschen. Aber warum können ein paar faule Kredite die gesamte Wirtschaft in den Abgrund reißen, das wollte mir einfach nicht in den Kopf. Ich besorgte mir also ein Buch über den Crash und verschlang es innerhalb weniger Stunden. Mein Interesse für die Börse war geweckt. Was ein Daytrader ist wusste ich bereits vorher, auch das er Aktien kauft und verkauft und mit gehebeltem Konto gute Gewinne einfährt. Dazu braucht er nur die Aktienkurse und eine Trading Station mit einem Haufen Charts und Bildschirmen, damit man immer den Überblick hat. Aber dafür braucht man bestimmt einen Haufen Geld, sonst lohnt sich das ja nicht. Also ging ich wieder los und suchte im Internet nach Informationen über das Daytrading und was man dafür alles benötigt. Schnell erhielt ich einige Empfehlungen und Aussagen wie, es reichen bereits 50€ für ein Microkonto. Also Broker gesucht, 50€ eingezahlt und losgetradet. Klasse gleich mal Gewinn gemacht und es läuft, ist ja ganz einfach.

So einfach war es dann doch nicht, ruck zuck waren aus den 50€, 25€ geworden und der Frust war groß. Aber eins war sicher, diesmal mach ich nicht die gleichen Fehler wie anfangs beim Wetten. Also besorgte ich mir erst mal Börsenlektüre und führte sie mir zu Gemüte. Überall sprach man von Trend und Trendfolge, Newstrading etc. Außerdem gab es noch etwas Neues „Money und Risiko Management“. Was war denn das? Erst mal recherchiert und auch schnell fündig geworden. Klang alles logisch und einfach. Nachdem Studium der Psychologischen Seite der Börse begriff ich auch warum meine Anfänge beim Wetten zum Scheitern verurteilt waren.
 
Ich legte mir noch einige Bücher zum Thema Börse zu, unter anderem auch das große Buch der Markttechnik von Michael Voight. Ein sehr interessantes Buch, welches ich nur weiter empfehlen kann.
Ich wusste jetzt also wie sich ein Trend aufbaut und die Einstiege nicht so wichtig sind wie die Ausstiege. Ich tradete also auf meinem Mikro Konto weiter und konnte schnell Erfolge verbuchen. Es war Zeit sich ein scharfes Konto anzuschaffen. 1000€ eingezahlt und losgelegt. Es lief nicht gut und auch nicht schlecht, summa summarum ein +-0. Das kann doch nicht sein, ich befolge die Regeln und mache keine Kohle. Markttechnik scheint nichts für den FX Markt zu sein. Also muss was Neues her.

Technische Analyse war das Stichwort! Tagelang verschlang ich Informationen über  Trendfolger, Oszillatoren usw. Klang alles toll und einfach, also losgelegt, aber wieder kein Erfolg. Mein scharfes Konto hatte sich mittlerweile halbiert. Ich war mir aber immer noch sicher den heiligen Gral zu finden.  Ich stieß auf den Forexmillionär und auf Sebastian Kampmann. Beide wollten Millionäre werden innerhalb kürzester Zeit. Wenn die das schaffen können, kann ich das auch. „Die Gier war wieder da“. Ich bemerkte es aber nicht.

Es heißt ja immer man muss ein Ziel vor Augen haben und ich habe meins gefunden. Mit 30 bin ich Millionär. Wie kann man das schaffen? Am besten mit hohen gewinnen und am besten keine Verlierer. Wie geht das? Mit Martingale natürlich (Ich habe auch schon im Casino Martingale gespielt und bin auf die Schnauze geflogen).
Es lief, das kann ich fast nicht glauben, 50% Gewinn, binnen kürzester Zeit. JUHUUU in 4 Monaten bin ich Millionär.
Wer hätte es gedacht, es ging nach hinten los Margin Call bei der 4 Progressionsstufe und das Konto nur noch bei 250€. Unglaublich das kann nicht wahr sein. Schon wieder hat sich die Welt gegen mich verschworen.  Aber egal, dann muss es halt anders funktionieren. Ich legte das Streben nach schnellem Reichtum ab und begann mir ein System zu suchen, mit welchem ich auf längere Sicht erfolgreich sein kann.
Ich probierte einiges aus, diesen Einstieg, jenen Einstieg, diesen Ausstieg oder doch besser der andere. Egal was ich versucht habe es wollte einfach nicht funktionieren.

Seit zwei Jahren suche ich mittlerweile ein System, welches mich zu einem Erfolgreichen Trader macht.
In dieser Zeit habe ich mich nie selbst gefragt woran es liegt das es nicht funktioniert.
Aber es ist eigentlich ganz einfach (und doch wieder nicht), meinem Erfolg stand die Gier und das schnelle streben nach Reichtum im Weg.  Es gilt also dies Abzulegen.

Back to basic!.
Das große Buch der Markttechnik entstaubt und wieder mit Lesen begonnen.
2 Jahre habe ich gesucht getestet und bin gescheitert, nur um wieder an den Anfang zurück zu kehren und von vorne zu beginnen. Irgendwie frustrierend würde der ein oder andere jetzt Sagen.
Ein Freund hat mich mal gefragt welche Entscheidungen in meinem Leben ich bereuen würde?
Ich dachte etwas nach und kam zu dem Schluss dass ich in meinem Leben viele schlechte Entscheidungen getroffen habe, aber wenn ich ehrlich bin bereue ich keine einzige. Jede Entscheidung die ich getroffen habe,  macht mich zu dem was ich Heute bin und damit bin ich sehr zufrieden. Auch wenn ich mich im Kreis gedreht habe war das genau richtig.

Mit dem Wissen und den Erfahrungen hoffe ich Zukünftig bessere Entscheidungen zu treffen und ein Erfolgreicher Trader zu werden.




SOOOOOOOOO,
das war die erste Seite aus meiem Mental Tagebuch, welches ich Heute angefangen habe. Ich musste das einfach mal loswerden, es hat mich die letzten Wochen sehr belastet.
Vielleicht erkennt der ein oder andere sich selbst in diesem Beitrag wieder.

Dieses Tagebuch wird einmal mit einträgen aus meinem Mentalen Tagebuch gefüllt, aber ebenfalls mit Trades die ich eingegangen bin.
Wie die Überschrift schon sagt, möchte ich langfristig zum Börsenprofi werden um mir ein Einkommen zu erwirtschaften mit dem ich ein gutes Leben führen kann.

Ein Sonniges Wochenende Wünsche ich euch allen.


Forexfabrik

Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« am: April 02, 2011, 11:49:40 am »

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #1 am: April 03, 2011, 15:16:40 pm »
Regelwerk:

Kommen wir zum Regelwerk für meinen Handelsansatz.

Ich werde Hautpsächlich nach der Markttechnik Handeln. (Man könnte diesen Thread auch Markttechnik III nennen :) )
Es geht also alles um die 1-2-3 Zählung und den daraus resultierenden Strategien (Trend, Bewegung und Ausbruch)

Zeiteinheiten:

Angefangen beim Tageschart, zum Stundenchart bis zu 15min. Kleiner Zeiteinheiten eher nicht.
Es wird auch häufig vorkommen, das ich Einstiege auf dem D1 nehme und zur Stoppsetzung auf den H1 wechsle.

Ausrichtungen:

Handel des Trends:
Ziel:
Mittelfristiges Handeln eines Trends bis zum Bruch.

Einstieg:
erfolgt möglichst innerhalb der Korrektur am Anfang eines neuen Swings
Oder beim Durchbruch am Punkt 2.

Stopp:
Am letzten Punkt 3, beim erreichen eines neuen Punkt 2 wird der Stopp immer auf den letzten P3 nachgezogen.

Handel der Bewegung:
Ziel:
Kurzfristiges mitnehmen einer Bewegung

Einstieg:
Innerhalb der Korrektur möglichst am Anfang eines neuen Swings.

Stopp:
Stopp wird unter die letzte Candle gesetzt (unter Beachtung der Innenstäbe)

Handel des Ausbruchs
Ziel:
Ein paar Pips beim Durchbruch an einem wichtigen Punkt mitnehmen (von Zeit zu Zeit auch bei News)

Einstieg:
Kurz über oder unter dem letzten Punkt zwei. Oder als OCO bei News

Stopp:
Notstopp bei 10-20 Pips, je nach Zeiteinheit.
Glattstellen nach 10-20 Pips oder wenn ich denke das der erste schwung raus ist.

Hilfsmittel:
Wie oben beschrieben möchte ich möglichst innerhalb der Korrektur einsteigen. Hierzu benötige ich einige Hilfsmittel:

Fibo Retrace:
Als Möglichkeit bei Abprallern oder Umkehrformationen an einem Fibo Level (38, 50 und 61) einzusteigen

Trendlinien:
Gleiches wie bei den Fibos, als möglichkeit bei Abprallern an der Trendlinie einzusteigen.

Candle Formationen:
Hier besonders Dojis, Hammer und Engulfing.
Bei Bestätigung einer Candle Formation kann ein Einstieg erfolgen.

Volumen:
Hohes Volumen in Verbindung mit einer Umkehrformation gibt dem Signal eine höhere Wertigkeit

Natürlich können alle Hilfsmittel gleichzeitig zum Einsatz kommen.

Moneymanagement:

Das ist momentan leider etwas schwierig.
Wie im ersten Post bereits gesagt, habe ich min Konto fast geviertelt auf Knapp 250€, durch einen EInzahlungbonus habe ich momentan knapp 500€ auf dem Konto. Die kleinstmögliche Einheit die ich handeln kann sind 0,01Lot (0,10€ pro Pip bei Eur/Usd). Bei einem geplanten Risiko von 1% der Bank (5€) entspricht dies etwa 50 Pips.
Da die Zeiteinheiten meist D1 oder H1 sind, liegt der Stopp aber bei ca. 100-200 Pips, also bis zu 4fachem Risiko.
Momentan bin ich nicht bereit Geld nachzuschießen und ein Broker wechsel kommt erstmal auch nicht in Frage, da ansonsten der Einzahlungsbonus verloren geht.

Daher wird das maximale Risiko mit max. 3% von der Bank festgelegt. (Etwas zu hoch für meinen Geschmack)
Ziel ist es bei erreichen einer entsprechenden Bank das Risiko auf 1-2% zu verringern.

Was wird gehandelt?

- FX Majors und einige Cross Paare
- Gold, Silber
- CFD (mein Broker bietet einige an)


LG nightrunner

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #2 am: April 03, 2011, 17:10:43 pm »
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Angefangen beim Tageschart, zum Stundenchart bis zu 15min. Kleiner Zeiteinheiten eher nicht.
Das würde aber bedeuten, du sitzt den ganzen vor den Charts??? Oder habe ich das falsch verstanden?
Chleudere den Purchen zu Poden!

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #3 am: April 03, 2011, 17:24:54 pm »
Nein, hab mich wohl ungenau ausgedrückt.
Ich habe gar nicht die Zeit den ganzen Tag vor dem Chart zu sitzen. Ich muss ja auch mal arbeiten, außerdem Spiele ich Handball und gehe regelmäßig ins Training und da ist ja auch noch meine Freundin, welche Aufmerksamkeit benötigt :).

Es kommt immer darauf an wieviel Zeit mir zur Verfügung steht.
Nächste Woche habe ich Nachschicht, also Arbeite ich von 22 - 6 Uhr und habe Zeit zum traden von ca. 14 - 18 Uhr.
Macht also keinen Sinn Bewegungen im Stundenchart zu Handeln.
Also bleibt nur das Ausweichen auf Bewegungen im 15m oder D1.
Trend geht nur auf  H1 und D1.
Ausbruch geht überall.

Wie man sieht weiche ich je nach zur Verfügung stehenden Zeit auf entsprechende Timeframes aus.
Am liebsten würde ich natürlich den ganzen Tag mit dem Traden verbringen. Aber es ist momentan nur ein Hobby und bezahlt nicht meine Rechnungen.

Bin momentan aber auf der Suche nach einem EA, der unter Beachtung von Innenstäben automatisch die Stoppsetzung für den Handel der Bewegung übernimmt.

Warum?
Vermeidung von Fehlern in der Stoppsetzung
Position muss nicht überwacht werden

Falls jemand so einen kennt, nur her damit.

lg nightrunner

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #4 am: April 04, 2011, 15:43:52 pm »
Kommen wir zum ersten Trade, den ich Heute getätigt habe:

Timeframe:   H1   
Paar:   USDCAD
Richtung:   Short   
Ergebnis Pips:   -25

Der Tageschart befindet sich in einem intakten Abwärtstrend, die letzte Korrektur liegt bereits einige Zeit zurück und es könnte schon bald zu einer kommen.

Im Stundenchart ist bereits eine Korrektur im Gange. Dies könnte der Anfang der Korrektur im Tageschart sein, oder es entsteht weiter Bewegung nach unten. An der 38 Fibo Line bildet sich ein Umkehrstab und ich entschließe mich dazu bei der Bestätigung des Umkehrstabes eine short Position einzugehen.

Ich stelle die Position als Stopp order ein und setzte den SL 2 Pips über das Hoch des Umkehrstabes.
Die Position wird eingestoppt und läuft sofort gegen mich innerhalb weniger Minuten zieht der Markt an und ich werde ausgestoppt.


Unten im Bild sieht man den aktuellen Chart.
Gelber Bereich = Umkehrstab
Grüner Pfeil = Einstieg
Rote linie = SL
Blaue Linie = Einstieg

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #5 am: April 04, 2011, 15:53:49 pm »
Hallo nightrunner,

soll nur ein Gedanke von mir sein.......... Die Kerze vor dem Umkehrstab ist für mich ein Aussenstab, somit bewerte ich den Umkehrstab als Innenstab und warte mit der Positionseröffnung bis eine Kerze diesen Aussenstab durchbricht und ausserhalb der Periode schließt. Schließt die Kerze oberhalb des Aussenstabes wie in diesem Chart gehe ich keine Shortposition ein. Würde die Kerze unterhalb des Aussenstabes schließen bewerte ich den Umkehrstab als aktiv und positioniere mich short.

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #6 am: April 04, 2011, 16:03:46 pm »
ja im nachhinen kann man jeden chart richtig traden ;-)
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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #7 am: April 04, 2011, 16:09:52 pm »
So was, hab ich doch Glatt den Außenstab übersehen,  danke für den Hinweis.
War schon wieder so heiß darauf einen Trade zu eröffnen das ich mal wieder die hälfte übersehen habe.
Immer diese Emotionen, die muss ich unbedingt in den Griff bekommen.

Jetzt kommt erstmal ein Postit an den Laptop wo Außenstäbe drauf steht :)

Danke nochmals für den Hinweis.

lg night

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« Antwort #8 am: April 04, 2011, 16:21:20 pm »
@ forexler: Na klar kann man im nachhinein jeden Trade gut machen. Aber Der Umkehrstab war bereits fertig und hat innerhalb des Aussenstabes geschlossen. Für mich heisst das, das ich erstmal warte bis eine Kerze ausserhalb schließt. Um das umzusetzen muß man nicht auf "nachhinein warten".  Im nachhinein würde ich sagen, 10 lot long bei 0.9645 kein Stoploss und TP bei 0.9670.  ;D
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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #9 am: April 04, 2011, 22:06:39 pm »
Super Bericht, mir wie aus der Seele gesprochen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gruß Phoenix

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #10 am: April 04, 2011, 22:23:22 pm »
dann schau mal in das buch von larry williams ;-)
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« Antwort #11 am: April 05, 2011, 13:03:57 pm »
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Hallo nightrunner,

soll nur ein Gedanke von mir sein.......... Die Kerze vor dem Umkehrstab ist für mich ein Aussenstab, somit bewerte ich den Umkehrstab als Innenstab und warte mit der Positionseröffnung bis eine Kerze diesen Aussenstab durchbricht und ausserhalb der Periode schließt. Schließt die Kerze oberhalb des Aussenstabes wie in diesem Chart gehe ich keine Shortposition ein. Würde die Kerze unterhalb des Aussenstabes schließen bewerte ich den Umkehrstab als aktiv und positioniere mich short.

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Per Definition sind Umkehrstäbe fast immer Innenstäbe

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #12 am: April 06, 2011, 16:19:42 pm »
Offene Trades:

Momenatn habe ich 3 offene Trades, welche schon seit einigen Tagen am laufen sind.

AUDJPY:

Ich habe schon einige threats in anderen Foren gelesen, in denen steht das die Trader momentan die Finger vom Yen lassen.
Aber warum?
Klar es ist schrecklich was da passiert ist und warscheinlich ist es recht unsicher ob der Yen weiter steigt oder fällt.
Wenn man sich die Welt aber mal genauer anschaut, gibt es in vielen anderen Ländern ähnlich grausame Dinge und keine Sau interessiert sich dafür.

Also handle ich frei nach dem Motto, Handle was du siehst und nicht was du denkst.

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Stundenchart

Nach dem EInbruch des Kurses nach den vorfällen in Japan, steigt er seit einigen Tagen stark an.
In der Nähe befindet sich eine Unterstützungszone und ein Punkt 2. Ich plane beim Durchbruch von den beiden den Long Einstieg.
Der Stopp liegt am letzten Punkt3.

Leider musste ich feststellen, das ich das Einstiegslevel zu gering gewählt habe. Es liegt unter dem Widerstand (grüne Linie).
Hab mich wohl vertippt, oder verguckt.

Trotz des schlechten Einstiegs steigt der Kurs weiter an und bildet neue 123 Formationen. Der Stopp kann Kontinuierlich nachgezogen werden (Rote Striche). Ich bin sehr gespannt wie weit es noch geht.

Aktuell +400 Pips --> CRV 4

GBPUSD:

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Tageschart

Im Bild sieht man an den gelben Kreisen eine mehrfach getestete Unterstützung.
Am gelben Rechteck bildet sich ein Doji genau an dieser Zone. Bei der Bestätigung steige ich Long ein.
Der Stopp liegt ein paar Punkte unter dem Doji.
Der Kurs Zappelt etwas hin und her sodass der Stopp erstmal nicht nachgezogen werden konnte.
Gestern dann eine Bullishe Kerze, welche über den Außenstäben schließt. Den Stopp habe ich unter das Tief nachgezogen.

Aktuell: +240Pips --> CRV : 2

CHFJPY:


[ Für Gäste keine Dateianhänge sichtbar]

Stundenchart

Gleiches Thema wie beim AUDJPY Trade.
Ein stabiler Aufwärtstrend ist vorhanden.
Es bilden sich immer wieder 123 Formationen. Ich plane den Long Einstieg beim erneuten Bruch eines Punkt2
Der Kurs steigt weiter an und der Stopp kann nachgezogen werden.

Aktuell: +220 --> CRV: 2

Hinweis: Dieser Trade wurde erst eingegangen als beim AUDJPY das Risiko rausgenommen werden konnte.






So, das sind aktuell meine offenen Positionen. Ich halte ausserdem noch 2 CFD Trades, da wir hier aber in einem FX Forum sind erspare ich mir die Erklärungen hierzu.

LG nightrunner

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #13 am: April 07, 2011, 15:35:44 pm »
Geschlossener Trade:

EURJPY

Stundenchart

Gestern habe ich noch eine Position im EURJPY eröffnet, da ich in den anderen beiden Yen Trades bereits weit im Plus liege, besteht keine Gefahr für den Fall das der Yen wieder stärker wird.

Der Aufwärtstrend ist im Tageschart nur als extrem starke Bewegung zu sehen. Früher oder Später wird es zu einer starken Korrektur kommen.
Trotzdem steige ich Market kurz nach einem Durchbruch am P2 long in den Trade ein. Der Stopp liegt unter dem letzten Tiefpunkt.
Der Markt läuft schnell in meine Richtung und beginnt danach zu korrigieren. Heute nachmittag werde ich fast ausgestoppt, der Kurs dreht jedoch erneut und läuft Richtung Einstiegspunkt. Kurz darauf dreht er aber wieder und ich werde ausgestoppt.
Leider musste ich feststellen, dass heute der Zinsentscheid der EZB anstand. Was zu starken Bewegungen führen kann. Egal wie das Ergebnis des Trades war, wäre es sinnvoller gewesen eine kurzfristigere Strategie zu wählen (Ausbruch oder Bewegung).

Was war falsch?
Ich habe anstehende News nicht beachtet  >:(

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Ergebnis -102 Pips --> CRV -1
« Letzte Änderung: April 07, 2011, 16:19:49 pm von nightrunner »

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Antw:Aller Anfang ist schwer - Vom Zocker zum Börsenprofi
« Antwort #14 am: April 11, 2011, 10:50:53 am »
Eröffnete Position:

USDCAD
H1
Short

Nach dem Minustrade von letzter Wche, bin ich erneut short im USDCAD.
Die Position wurde bereits am Freitag eröffnet und dümpelt momentan um den Einstiegspunkt herum.
Ich erwarte Heute keine Markanten Bewegungen.

Seit dem Minustrade am 4.4 hat der Kurs bereits wieder 2 Swings in short Richtung absolviert.
Beim Bruch eines neuen P2 gehe ich short und hoffe, das der Markt weiter in meine Richtung läuft.

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Update zu den Offenen Positionen:

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Offene Trades:

Momenatn habe ich 3 offene Trades, welche schon seit einigen Tagen am laufen sind.

AUDJPY:

GBPUSD:

CHFJPY:


An diesen Positionen hat sich aktuell nicht viel getan. Sie sind nachwievor im Markt.
Beim GBPUSD Trade bahnt sich ein erneuter Innenstab an, sodass ich den Stopp Heute Nacht eventuell wieder zurück nehmen muss. Vorausgesetzt ich werde vorher nicht ausgestoppt.

Bei den anderen Positionen konnte ich die Stopps nachziehen und warte auf neue Hochpunkte :).


Kleine Anmerkung noch am Schluss:
Es ist richtig langweilig :), aber es heißt ja: "Umso langweiliger der Handel, umso erfolgreicher!"

Ich muss mich richtig beherrschen, damit ich keine Sinnlosen Positionen eingehe.
Heute morgen stehen keine wichtigen News an, also rechne ich auch nicht damit, dass es vor meinem Arbeitsbeginn noch zu einer Positionseröffnung kommt.
Daher werde ich den MT4 jetzt schließen und erst Heute Nacht wieder zur Kontrolle anschalten.


LG nightrunner






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« Antwort #14 am: April 11, 2011, 10:50:53 am »



 

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