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Autor Thema: Ein komplett beknacktes Vorhaben  (Gelesen 8913 mal)

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #15 am: März 25, 2009, 22:39:12 pm »
@1822036

beim metatrader kannst bei den farben die du nicht sehen willst,
none reinschreiben. so hast du keine linien durch die kerzen

gruss

Forexfabrik

Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #15 am: März 25, 2009, 22:39:12 pm »

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #16 am: März 25, 2009, 23:09:45 pm »
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... Ich werde mal mein Konto bei marketindex wieder reaktivieren und spiele mit einem € das Spiel mal mit. Ich bin mal wirklich gespannt, ob es funzt. Die Idee ist gut und ich denke, dass es funktionieren kann, aber man sollte ganz klar die Nachrichten beachten. Ich denke wenn man morgens 1 Stunde tradet und Abends 1 Stunde, kann das was werden, aber dafür muss Detreda mal aufzeigen, wieviel Trades so am Tag gehen. Vielleicht gibt es ja auch Erkenntnisse, zu welcher Zeit es auch profitabel ist.

Hi MasterBO,

ich bin hin- und hergerissen, aber ich glaube: Das mit dem 1 Euro geht nicht. Und ich sag dir auch, warum: 1 Pip ist dann einfach zu wenig wert. Wir brauchen in der ersten Phase 2 Pips für einen Euro-Cent Bewegung auf dem Konto. Das macht keinen Sinn. Ich überlege gerade, was mehr Sinn macht: Der Gegenwert einer Kiste Bier (10 Euro), einer Stange Kippen (40 Euro) oder einer echt vernünftigen Flasche Wein (100 Euro). Und ich überlege, ob es wirklich so schlau ist, das Marketindex-Konto dafür zu nehmen oder gleich den Account bei Oanda.

Wenn ich konsequent bin und die Sache ernst nehme, dann komme ich zu folgendem Schluss: Oanda ist erste Wahl, weil der Spread von 0,9 über den Handelstag (und abseits von Nachrichten) wirklich von großem Vorteil für so ein Projekt ist. Und weil Oanda mehr kann als Marketindex. Ich sag nur Ein-Klick-Trading. Ist bei Marketindex nicht implementiert, aber ist genial. Oanda stellt außerdem ganz andere Kurse als Marketindex. ich habe beide parallel laufen und stelle fest, dass Marketindex viel stärker glättet. Ob und für welche Seite das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Aber ich habe da so eine Vermutung ;-)

Was würdest du denn bevorzugen? 10, 40 oder 100 Euro Startguthaben? Irgendwie kommt es ja nicht auf eine oder zwei Nullen an. Ich fand den 1 Euro nur so schön symbolisch. Aber wenn es nicht geht, geht´s eben nicht. Wozu quälen, wenn die Wetten gegen mich laufen?

Außerdem: mit 10 Euro am Start hätte man gegenüber dem 1 Euro bei einer Performance von 2,5 Prozent pro Tag rund 100 Handelstage eingespart. Bei einem Start mit 100 Euro wären es bei 2,5 Prozent pro Tag sogar rund 180 gesparte Tage. Und wie hier auch völlig richtig gesagt wurde: Der Kapitalaufbau ist die schwierigste Nummer. Man könnte es sich also tatsächlich etwas erleichtern...

Was Balanar bezüglich des Indikators und dem Misserfolg mit selbigem erwähnte: Eigentlich handel ich ja gegen ihn (also gegen den Indi, nicht gegen Balanar  ::) ). Denn die Theorie besagt, dass die Wolke eher als Widerstand zu sehen ist und nicht als Magnet mit Durchmarschgarantie. Aber es hat sich halt gezeigt, dass es bei EUR/USD in den kurzen Zeitfenstern regelmäßig zu Durchmärschen kommt. Warum nicht so ein Phänomen nutzen? Ist halt ne prima Krücke, an der man sich festhalten kann. Vorausgesetzt, ich bin mental bereit, das was ich sehe und vorher als Kriterium für das Öffnen einer Position festgelegt habe, dann auch mit einem Klick umzusetzen. Und zwar nur das. Und nicht noch irgendeinen kreativen Quatsch zwischendurch. So aus Langeweile oder weil klicken einfach schön ist. Das geht regelmäßig in die Hose. Fällt unter die Kategorie Disziplin. Ebenso die Notwendigkeit, Gewinne ebenso schnell mitzunehmen. Ich kann nicht im 10-Sekunden-Fenster arbeiten und bei Bestätigung meines Trades erwarten, dass da gerade ein Megatrend begonnen hat, der mir Tausend Prozent Gewinn beschert. Wenn ich es auf 4 oder auch mal 6 Pips anlege, dann muss ich die mitnehmen. Ansonsten läuft das Teil in die Gegenrichtung. Garantiert. Und garantiert schnell.

Unterm Strich heißt es für mich: Ein paar Voraussetzungen müssen stimmen - technischer und psychischer Natur. Dann klappt es auch. So einfach stelle ich mir das Leben vor. Ein einfacher Plan. Muss aber weiter dran gefeilt werden.

So, jetzt schlafe ich darüber, bin wegen einer Menge Arbeit, die momentan auf dem Tisch liegt, im Prinzip seit 40 Stunden wach. Irgendwann gehen mir dann die Lichter aus.

PS: Unterm Strich ist ein Start mit 10, 40 oder 100 Euro ein ebenso beknacktes Vorhaben. Der Titel passt also weiter. Eben work in progress.
« Letzte Änderung: März 25, 2009, 23:11:38 pm von Detreda »

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #17 am: März 26, 2009, 09:49:13 am »
Hallo Zusammen,

Jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden.
Die Idee in kurzer Zeit die finanzielle Unabhängigkeit mit dem FX-Markt zu erreichen hat wohl jeder schon gehabt (zumindest am Beginn des eigenen Trading). Die Wirklichkeit sieht meistens anders aus.

Nun kann ich natürlich nicht verschweigen, dass mich das Thema natürlich ebenfalls reizt.  ;D
Da ich aber auch schon auf die Nase gefallen bin, bin ich zumindest meistens nicht so gutgläubig.

Aber jetzt haltet Euch fest, ich hab mir das ganze gestern Abend aus Langeweile mal angeschaut und 90 Minuten etwas rumgespielt und siehe da: +1,5 %
Heute morgen in ca. 30 Minuten ebenfalls wieder + 0,5 %.

Das ganze natürlich bisher nur auf meinem FXGame Account bei Oanda. Aber kann das wirklich so einfach sein???  :o
Irgendwie bin ich im Moment vom positiven Ergebnis geschockt.

Gut alleine auf diese Form des Trading würde ich nie setzen, aber ich suche noch eine Ergänzung zur FASS-Strategie. Bzw. auch eine Ergänzung für die Abende, an denen ich einfach mal ne Stunde Zeit hab.

Weiß jemand, wie OANDA mit Scalpern umgeht? gibts da irgendwelche Regelungen? Es kann Ihnen ja wohl kaum gefallen, was wir hier versuchen.  :D

Also ich werde das die Tage noch weiter auf meinem Game-Account testen. Wenn das Ergebnis so bleibt werde ich eventuell mal testweise LIVE gehen.
Spannend ist es auf jedenfall, auch wenn dieses Vorhaben mehr an Glücksspiel erinnert.

Gruß
Haari
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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #18 am: März 26, 2009, 10:25:43 am »
Haari,

ich sehe es ähnlich. Die Einfachheit und vorallem, dass es wirklich funktioniert, zumindestens die Ersten Tage hat mich auch gefangen.

Grundsätzlich denke ich, dass man mit wenig Geld anfangen sollte. Soll ja Volkstrading sein.

Ich denke 10 € macht schon Sinn.
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
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Re: Geht Oanda Scalkpern an den Scalp? Neeee
« Antwort #19 am: März 26, 2009, 11:13:09 am »
Der Punkt hat mich natürlich auch interessiert und ich habe vor zwei, drei Wochen mal ein bisschen gegugelt. Und siehe da: Konsens ist: Scalper sind für Oanda offensichtlich kein Problem. Man hat sich statt dessen für die Ausweitung des Spreads in Nachrichtenzeiten entschieden. Ich habe keinen einzigen Kommentar von jemandem gefunden, der für seine Kurzfristtrades irgendwie von Oanda angepfiffen worden wäre.

So wie ich es verstanden habe, werden die meisten Broker sauer, wenn der User Maschinen handeln lässt. Per Hand ist das wohl auch bei den meisten anderen kein Problem, oder?

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #20 am: März 26, 2009, 11:25:55 am »
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Das ganze natürlich bisher nur auf meinem FXGame Account bei Oanda. Aber kann das wirklich so einfach sein???  :o
Irgendwie bin ich im Moment vom positiven Ergebnis geschockt

warum soll es eigentlich nicht so einfach sein?warum muss alles immer komplizierter sein,als es eventuell ist? ;)
wenn jemand in der selben zeit 5% verlust auf seinen account macht,ist komischerweise keiner "geschockt" vom negativen ergebnis...das wird sofort als allgemeingültige regel akzeptiert wie murphys law....

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Spannend ist es auf jedenfall, auch wenn dieses Vorhaben mehr an Glücksspiel erinnert

warum denn glückspiel?
wenn man einen tradingplan und feste regeln dafür hat und sie denn auch befolgt?
ok,wenn man bei dem gedanken "volkstrading" bleibt,muss man zugrunde legen,warum der durchschnittliche "volkstrader" kein geld verdient oder verluste macht beim traden.

kein vernünftiges moneymanagement,zu hohes risiko,verluste werden nicht akzeptiert,sondern ins unendliche laufen gelassen,es werden ständig andere strategien gefahren,ohne sich mal konkret auf was festzulegen,es werden ideen von anderen getradet,ohne sie wirklich zu verstehen,es wird auf ewig nach dem "holy grail" gesucht,damit man endlich ein 100% system hat,das keine verluste produziert und am besten automatisch in abwesenheit funktioniert.wenn der plan auf 2 jahre ausgelegt ist,wird gleich wieder versucht,ihn auf ein jahr schönzurechnen.etc etc....

und man darf sich halt nicht der illusion hingeben,dass der plan hundert pro so funktioniert und abläuft,wie man ihn am anfang des projekts errechnet hat...logischerweise wird es auch rückschläge geben,und man wird nicht regelmässig 5% am tag ertraden,man wird mal ne woche haben,die einen um drei wochen zurückwirft....aber was solls?
dann dauert der plan halt ein paar tage länger....

dazu kommen natürlich noch die natürlichen feinde des menschen,seine emotionen...(gier,angst,ungeduld,zweifel,mangel an sebstvertrauen etc)
und wenn man es wirklich mal geschafft hat,aus 100$ 575,45$ zu machen,wird der "volkstrader" erstmal mindestens 475,45$ davon als auszahlung anfordern,weil er entweder angst hat,zuviel davon wieder zu verlieren oder dass der böse broker das geld nicht mehr auszahlt ;)

und das sind die gründe,warum ich persönlich glaube,die zahl der "volkstrader" wird die zahl der lottomillionäre nie übersteigen ;)
« Letzte Änderung: März 26, 2009, 12:12:27 pm von forex35 »
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

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Ein bisschen Statistik
« Antwort #21 am: März 26, 2009, 14:25:21 pm »
Es wurde zuletzt auch nach einem Chart mit Trades gefragt. Habe das Trading von heute Vormittag mal im Bild festgehalten. Sollte man ohnehin regelmäßig tun: schauen, was man über den Tag denn so angestellt hat. Da fallen einem die guten und die schlechten Dinge auf, an denen man arbeiten muss. Das Bild umfasst gut zwei Stunden Trading. Der Indikator spielt in dieser Darstellung keine Rolle. Gut 10 Prozent Gewinn aufs Guthaben ist ne Hausnummer, die hin und wieder sicherlich gut tut, um auch mal Tage im Minus aufzufangen - und die gibt es garantiert.

Eine Überlegung ist es auf jeden Fall wert, bei wachsendem Guthaben den Hebel zurückzunehmen.

So: Hier die Bilder mit Tradingverlauf und mit nackten Zahlen. Gruß! Detreda

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #22 am: März 26, 2009, 16:43:10 pm »
Schönes Ergebnis. Was mich beeindruckt ist die Gleichmäßigkeit der Gewinne. So sollte es sein beim scalpen. Bekomme ich persönlich nicht hin.

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #23 am: März 26, 2009, 16:46:30 pm »
Hallo Detreda,

mit welchem TP und SL arbeitest Du noch gleich? Super Ergebnis! Mach nur mal weiter so ... *g* :welldone:  :welldone:  :welldone:
Bist Du gut, bekommst Du. Bist Du schlecht, wird Dir genommen.

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Re: Bitte nicht zu sehr beeindruckt sein
« Antwort #24 am: März 26, 2009, 18:39:39 pm »
Das war ein guter Vormittag, keine Frage. So laufen im Schnitt höchsten 60 oder 70 Prozent. Bei den schlechteren Tagen muss man schwer aufpassen, dass es einen nicht zerreißt, gerade wenn man längere Strecken gegen einen Trend hält, weil man ihn einfach nicht erkennt. Deshalb bin auch ziemlich froh, dass ich mich an dem Indikatorzeugs festhalten kann, weil die Signale momentan ganz prima sind.

Zur Frage nach TP und SL: 6 Pips TP (bin aber oft früher bereit zu covern und seltener überzeugt, dass das ein längerer Lauf wird) und ein Trailingstop von 13 Pips.

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #25 am: März 31, 2009, 15:16:16 pm »
Hallo Detreda,

wie schauts den im Moment aus? Machst du Fortschritte? ich will mich die nächsten Wochen mal aktiv mit dem Thema Scalpen auseinandersetzen. Leider habe ich vor ein paar Tagen feststellen müssen, dass der Ichimoku Indikator meinen PC, bzw. Java total stresst. Der kommt scheinbar mit der Berechnung nicht nach im 10 Sek TF. Das schockt mich etwas, denn ich finde die Idee echt reizvoll. Wenn ich den Indikator etwa 5 Minuten laufen lasse und ihn dann entferne, dann kann ich richtig zuschauen, wie er den Chart "nachzeichnet". Ich hab dann bereits einen Versatz von ca. 1 min drin. Das taugt zum Handeln dann natürlich garnicht.  :(

Kennt jemand diesen Effekt? Also eigentlich macht mir mein Rechner sonst keine Probleme. Ist zwar ein alter Pentium D mit 3.2 Ghz, aber eigentlich sollte das dicke langen. Ich vermute, dass mir das Java irgendwie Probleme macht.

Ich teste das mal, ob das Verhalten im echten Trading das selbe ist, oder wie es mit meiner Windows XP VM läuft (ja, ich nutze Linux und bin sehr glücklich damit.).

Gerade eben kommt mir ein weit hergeholter Gedanke: Das ganze wird doch hoffentlich nicht von OANDA in irgendeiner Weise verursacht!? Vielleicht ist das eine Art Scalper Schutz? Hmmmm, kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen.  :o

Gruß
Haari
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@Haari: Fortschritte und Rechnerzuckungen
« Antwort #26 am: März 31, 2009, 22:45:34 pm »
Hallo Haari,

ich beginne mal mit dem von dir geschilderten Phänomen bei Oanda: Ja, das kenne ich auch. Hat nach meiner Einschätzung allerdings nichts mit dem Indikator zu tun. Bei mir taucht es eher auf, wenn der Rechner länger als ein oder zwei Tage am Stück mit der Oanda-Plattform läuft (dann scheint der Cache irgendwie voll zu sein oder so) beziehungsweise wenn parallel noch Anwendungen laufen, die Ressourcen fressen. Das kann eine weitere Java-Anwendung sein, aber auch irgendeine Webseite mit nem dicken Flash-Applet. Hatte ich vorhin auch: Lüfter am Notebook dreht wien Hubschrauber, Zeitlupeneffekt auf dem Bildschirm. CPU-Auslastung bei 99 Prozent. Habe dann Oanda geschlossen und den rest an Browserfenstern, Oanda ider gestartet - e voila: CPU bei 20 bis 40 Prozent, Oanda läuft wieder flüssig.

Was die Fortschritte angeht: Ich lerne jeden Tag ein bisschen dazu. Das Übliche, was hier jeder kennt: Der Plan funktioniert nur so lange, wie man sich an den Plan hält und so weiter und so fort. Trading hat wirklich herzlich wenig mit Kreativität zu tun. So lange ich mich stumpf an meine Signale, Ausstiege und Stops halte, ist alles in bester Ordnung. So um die 7 bis 15 Prozent Plus pro Tag. Wenn ich dann aus Übermut, Langeweile oder warum auch immer einen dieser "Man wird schon sehen, was sich ereignen wird-Trades" dazwischenschiebe, rächt sich der Markt fürchterlich. Wofür eigentlich? Ich habe ihm doch nichts getan, sondern nur anderen ein bisschen was aus der Tasche gezogen... Vermutlich ist es eher so, dass man, sobald man planlos ans Werk geht, sich automatisch auf die Opferseite begibt.

In der Fortführung meines total beknackten Planes wird es eine kleine, aber entscheidende Änderung geben: Meine Chefin (unser Haushalts-CEO und Mutter meiner beiden Söhne) und ich haben am Wochenende festgestellt, dass unsere Einnahmen nicht mehr das hergeben, was wir auf der Ausgabenseite haben. Das Los vieler Kolleginnen und Kollegen der schreibenden Zunft momentan...

Auf jeden Fall ist der Spaßfaktor im Sinne von Experiment nun etwas in den Hintergrund getreten. Angesichts unserer derzeitigen wirtschaftlichen Situation sind wir - oder besser: ist mein Trading - quasi zum Erfolg verdammt. Das hört sich nicht gerade perfekt für einen Start an, aber ich kann erfahrungsgemäß gut mit Druck umgehen.

Wenn es im realen Leben auch nur ansatzweise so läuft wie im Test, dann sieht es wirklich gut aus. Dann bin ich weit über das ursprünglich angedachte Ziel von 4 Pips täglich hinaus. Und zumindest die ersten drei Monate sollte dies klappen. Es wäre - Achtung! Da ist der Konjunktiv, der alles in Frage stellt - wirklich gut so.

Mein Schwiegerpapa war so freundlich, mir ein Spreadsheet zu schreiben, mit dem ich den aktuellen Kontostand erfassen kann und automatisch angezeigt bekomme, wie viel Prozent Gewinn oder Verlust der Tag gebracht hat und wie die Gesamtentwicklung in Prozent aussieht. Ein weiterer Schritt, sich von der Ziellosigkeit zu verabschieden. Zur Ansicht hier: Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen

Die Datei ist von Anfang an auf 500 Startguthaben programmiert, weil es damit losgehen wird. Nun fehlt mir nur noch mein neuer Ausweis zur Kontoeröffnung, der Account bei Oanda und die paar Kröten auf dem Konto. Ich sage bescheid, wenn es losgeht.

Gruß! Detreda

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #27 am: März 31, 2009, 23:11:58 pm »
@Detreda,
dann werden wir ja demnächst regelmäßig was von dir hören...  :welldone:

Zu Oanda: Ich kenne den Abklatsch von denen. Die Handelsplattform von ABN(alt). Ich finde das Charting kann man vergessen. Auch mit ner ordentlichen Internetverbindung wurden die Kurse etwas zeitverzögert dargestellt. Ist fürs scalpen kreuzgefährlich. Hab jetzt nicht den direkten Vergleich zu Oanda. Bin der Meinung, man sollte fürs Charting was anderes verwenden.

@Haari
Du verwendest Linux. Ich hab mal von einem Workaround gehört, mit dem man Metatrader unter Linux fit machen kann. Habs mir noch nicht genauer angeschaut. google hat z.B. diese Seite vorgeschlagen:
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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben
« Antwort #28 am: April 01, 2009, 01:25:14 am »
es gibt eine kostenlose auswertung für oanda konten. nennt sich fxhit oder fxhat. da gibt es 2 unterschiedliche. denke das geht auch für abm.
z.b.
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mit grafischen darstellungen etc.
« Letzte Änderung: April 01, 2009, 01:26:59 am von remon »

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Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben - es geht looooos
« Antwort #29 am: April 02, 2009, 22:12:22 pm »
So, ich habe mich jetzt auf beknackt hoch zwei geeinigt. Will heißen: Ich fahre zweigleisig. Ein Konto bei Marketindex hat heute 100 Euro angewiesen bekommen. Das andere wird bei Oanda eröffnet (ich schaffe es einfach nicht, diesen blöden Ausweis abzuholen  :-[) und bekommt 500 Euro spendiert.

Auf Oanda wird die Ultrakurzfriststrategie durchgespielt. Auf Marketindex dürfen es auch mal Trades sein, die länger als eine halbe Stunde dauern...

Pips pro Tag zählen für mich weniger als die prozentuale Entwicklung des Gesamtkontos. Daher meine Strategierechnung in Prozent nun für das Marketindex-Konto (Start mit 100 Euro).

Ein Plus von im Durchschnitt 1 Prozent pro Tag bedeutet nach sechs Monaten einen Kontostand von 330 Euro.
Ein Plus von im Durchschnitt 2 Prozent pro Tag bedeutet nach sechs Monaten einen Kontostand von 1050 Euro.
Ein Plus von im Durchschnitt 3 Prozent pro Tag bedeutet nach sechs Monaten einen Kontostand von 3400 Euro.
Ein Plus von im Durchschnitt 4 Prozent pro Tag bedeutet nach sechs Monaten einen Kontostand von 11.000 Euro.
Ein Plus von im Durchschnitt 5 Prozent pro Tag bedeutet nach sechs Monaten einen Kontostand von 34.000 Euro.
Ein Plus von im Durchschnitt 6 Prozent pro Tag bedeutet nach sechs Monaten einen Kontostand von 107.000 Euro.
Ein Plus von im Durchschnitt 7 Prozent pro Tag bedeutet nach sechs Monaten einen Kontostand von 330.000 Euro.

So viel zur Theorie, die bekanntlich immer anders aussieht als die Praxis.

Wenn ich nach einem Monat mit auch nur einem Euro im Plus bin, ist das schon ein Achtungserfolg. Wenn ich im Schnitt ein Prozent schaffe, ist das richtig klasse. Ich bin aber scharf auf mindestens 4 Prozent.

Montag dürfte es losgehen mit dem Spiel mit echtem Geld bei Marketindex. Dann wird sich zeigen, ob meine Hard Skills und meine Soft Skills als Trader was taugen, um aus nix was zu machen. Ich bin gespannt!

Gruß in die Runde, Detreda

Forexfabrik

Re: Ein komplett beknacktes Vorhaben - es geht looooos
« Antwort #29 am: April 02, 2009, 22:12:22 pm »



 


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