Autor Thema: Forex - einmal Hölle und zurück  (Gelesen 695 mal)

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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #15 am: Januar 24, 2012, 11:47:33 am »
Hi Marcus,

vielen Dank fürs Daumen drücken. Bis jetzt war ich standhaft und habe keine Trade abgesetzt und somit war auch kein Fehltrade dabei.  :welldone: Eine meiner Regeln besagt, dass ich 15 Minuten vor und nach Nachrichten die Füße still halte und das habe ich doch tatsächlich geschafft.  ;D
Ich trade bei Dukascopy auf einer Javaplattform.
Wirkliche Analysen lege ich ja nun auf S10/M1 nicht wirklich hin. Ich schau halt was der Kurs so macht und da kann man schon abschätzen, was die nächsten 5-10 Minuten passieren sollte und dieses Zeitfenster reicht mir dann auch meistens.

LG Marco

Forexfabrik

Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #15 am: Januar 24, 2012, 11:47:33 am »

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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #16 am: Januar 24, 2012, 13:40:03 pm »
Gerade habe ich im SmallTalk gelesen, dass das mit der 50/50 Chance beim Traden ja wohl nicht stimmen würde. Der springende Punkt bei solchen Zahlen, wie auch der weitverbreiten Annahme 95% der Trader verlieren, ist doch, dass man diese Zahlen nur richtig interpretieren kann, wenn man weis was dahinter steckt.

Aus meiner Sicht besteht die 50/50 Chance sehr wohl. Diese Trefferquote bezieht sich aber nicht auf einen Trade mit TP und SL den man Long oder Short eingeht. Vielmehr bezieht sich die 50/50 Chance auf den Kurs. Wie jetzt? Das ist doch das Selbe? Nein, ist es eben nicht, denn ich spreche nicht von Balken oder irgend welchen anderen Darstellungsformen sondern von den Tickdaten. Wenn ich jetzt zum Zeitpunkt X mir die Kursstellung auf Tickbasis ansehe, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs mit dem nächsten Tick steigt oder fällt eben 50/50.

Ein weiteres Mysterium ist die Aussage, dass 95% der Trader ihr Geld verlieren. Das ist eine Zahl die dafür sorgt, dass viele Angst vorm Traden haben und eben zu der Aussage kommen, dass da nur hirnverbrannte Zocker am Werk sind. Man müßte ja schon ganz schön blöd sein, wenn man sein Geld unter sochen Vorausetzungen vermehren will. Aber keiner macht sich an dieser Stelle tiefgründigere Gedanken wie sich diese Zahl eigentlich zusammen setzt. Selbst bei uns im Forum wird das als festgeschriebenes Gesetz gesehen und steht zu dem als Synonym dafür wie hart umkämpft der Forexmarkt ist. Hat man dann mal ein Konto platt gemacht wird die Verantwortung dafür dann auch gerne mal diesem statistischen Wert zugeschrieben.
Was steckt nun also wirklich hinter der Aussagen, dass 95% der Trader verlieren und 5% gewinnen? Nun, die 95% bedeutet ja nicht, dass 95% des eingesetzten Kapitals verlorgen geht, bzw. den Eigentümer wechselt. Die 95% steht für eine Gruppe von "Tradern" gemessen an der Gesamtzahl der Trader. Während man vor einigen Jahrzehnten noch über ein entsprechendes Eigenkapital verfügen mußte ist das heute, im Onlinezeitalter, doch alles etwas anders. Ist ja auch verständlich, denn welcher Broker stellt schon Ressourcen bereit nur damit ein Zocker, mit einem Kapital von 20$ auf dem Konto, einen Trade per Telefon über 0,05 Lot abgeben kann. Das hat damals eben keiner gemacht, weil es nicht rentabel war. Jetzt wo das alles elektronisch funktioniert und es keiner zusätzlichen Ressourcen bedarf nimmt man eben auch die paar Cent an Gebühren mit, denn Kleinvieh macht auch Mist. Überall laufen einem Werbeanzeigen über den Weg, dass man einen Forexaccount schon ab 20$ eröffnen kann. Dazu dann noch die Storys alá vom Tellerwäscher zum Millionär und Schwups die Wups sind jede Menge Zocker, ähhh Tschuldigung, Trader da. Und genau das sind die 95% die am Forexmarkt langfristig verlieren, weil sie sich nicht tiefgründig mit der Materie beschäftigen. Sie wollen einfach Action. Da wird alle 2 Tage eine neue Strategie ausprobiert von der man im Internet gelesen hat. Die letzte Strategie taugt halt nichts, weil man 4 x verloren hat und überall steht man hat eine 50/50 Chance.  ;D Dann wird ein Konto platt gemacht, man liest was von EA´s und es geht fröhlich weiter.
Forex ist kein Schreckgespenst wo die Kleinen von den Großen abgezockt werden. Den Großen sind wir völlig egal, denn mit unseren paar Peanuts können die eh nichts anfangen. Die versuchen sich lieber untereinander abzuzocken, denn da winkt das große Geld. Wem wir aber nicht egal sind, dass sind die Broker, denn die leben auch von den 95% die verlieren.

LG Marco

Edit: Ich glaube auch nicht, dass hier aus dem Forum 95% Verlierer sind. Ein Mod kann ja mal eine Umfrage starten. Es sollten aber nur Leute mit ja/nein antworten die schon mindestens 3 Jahre ein Livekonto haben. Wer also erst ein 20$ Konto verheizt hat darf nicht abstimmen  ;D
« Letzte Änderung: Januar 24, 2012, 13:49:54 pm von dirtydevil »

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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #17 am: Januar 24, 2012, 14:28:18 pm »
So, habe auch gerade meinen ersten Trade des Tages gehabt. Regelkonform und mit 1,02R rausgegangen. Ich war kurz in Versuchung den zuvor aktivierten TP rauszunehmen. War aber richtig es nicht zu machen.  :welldone:


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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #18 am: Januar 24, 2012, 14:54:14 pm »
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Ein weiteres Mysterium ist die Aussage, dass 95% der Trader ihr Geld verlieren.

Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen habe ich mal ausgerechnet, wieviel Prozent der Trader meiner Meinung nach erfolgreich sein könnten.
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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #19 am: Januar 24, 2012, 15:10:52 pm »
Hi nightyhawk,

mir ging es mit meiner Aussage hauptsächlich darum, dass eben der größte Teil der 95% gar keine Trader sind, sondern Zocker. Also die gleiche Art von Leuten die ihr Geld auch gerne an Einarmigen Banditen verzocken, weil da ja der Jackpot so hoch ist. Aus dem Grund finde ich diese Zahlendarstellung eben zu allgemein.
Zudem gibt es noch ein weiteres Argument und hier hat wohl auch deine Beispielrechnung ein Problem. Sind denn wirklich alle die EUR/USD kaufen/verkaufen Trader? Also in dem Sinne, dass sie damit Geld verdienen wollen. Ein nicht unerheblicher Teil des Volumens kommt doch auch daher das Firmen/Konzerne ihre Verträge gegen das Risiko der Wechselkursschwankung absichern wollen. Oder wie sieht es mit Interventionen durch Notenbanken aus (siehe Schweiz). Hier geht es doch auch nicht direkt darum aus dem Forexmarkt Geld zu ziehen. Es geht darum wirtschaftliche Interessen zu untermauern und das lassen die sich gerne mal was kosten. Und rein vom Volumen her sprechen wir doch dann sogar von den sogenannten Bigplayern.

LG Marco

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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #20 am: Januar 24, 2012, 15:20:38 pm »
Die Sache mit der 50/50 ist ja im Prinzip richtig. Das würde aber voraus setzen, dass du keine Analyse machst wenn du einen Trade eröffnest, sondern einfach eine Münze wirfst. Die Schwierigkeit für den "kleinen" Anfänger beginnt ja damit, dass er seine Chance durch Analyse bzw. Indikatoren und andere Hilfsmittel verbessern will. Idealerweise wäre das dann 100/0, aber da arbeiten wir dann noch dran ;)

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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #21 am: Januar 24, 2012, 15:26:52 pm »
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Sind denn wirklich alle die EUR/USD kaufen/verkaufen Trader? Also in dem Sinne, dass sie damit Geld verdienen wollen. Ein nicht unerheblicher Teil des Volumens kommt doch auch daher das Firmen/Konzerne ihre Verträge gegen das Risiko der Wechselkursschwankung absichern wollen.

Imho sind ein Großteil der Player in den Futures und den OTC Bereichen tatsächlich Trader oder Spekulaten..... laut einer Quelle machen die Commercials gerade mal noch schlappe 5% aus.

Zitat
The Hedgers are less than 5% of the market. Yet, futures and other financial instruments like those are existing because of the Hedgers. This group is primarily composed of businesses participating in international trade, whose main aim is to defuse or lessen the negative impacts of currency fluctuations that are brought about by external factors such as political instability in the country of origin of any given currency being traded.

The remaining 95% of the market is composed of the Speculators.

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Re: Forex - einmal Hölle und zurück
« Antwort #21 am: Januar 24, 2012, 15:26:52 pm »

 

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