Autor Thema: Das Ende vom Forex ?  (Gelesen 1611 mal)

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Das Ende vom Forex ?
« am: Februar 03, 2010, 11:24:35 am »
Erst die Russen und Chinesen, die eine Weltwährung fordern (forderten), nachzulesen hier:
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und jetzt Sarkozy der in Davos grosse Töne spuckt:
von "die Reform des internationalen Währungssystems auf die Tagesordnung setzen", wenn er (Sarkozy) den Vorsitz der G8 und G20 im nächsten Jahr (2011) übernehmen werde, sei da zu lesen.

Mehr noch: er fordert "Wir brauchen ein neues Bretton Woods" !!! (Anmerkung: Das "Bretton Woods Agreement" entsprach im groben die Festlegung der Wechselkurse. Erst durch den Wegfall des "Bretton Woods" im Jahr 1971 wurde der Forex-Handel möglich).

Nachzulesen hier:
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Oh man, sind das die einzigen Probleme die diese Leute haben ? Was ist mit Bildung und "Migration" ? Vermutlich hat sich Sarkozy bei Oanda versucht, Geld verloren, konnte es gerade so noch von der "kleinen Kasse" der Politiker zurückholen und jetzt wettert er gegen den Währungsmarkt....

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Das Ende vom Forex ?
« am: Februar 03, 2010, 11:24:35 am »

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #1 am: Februar 03, 2010, 12:33:27 pm »
Ja, der Herr Sarkozy, der kleine Giftzwerg! Ist doch klar, dass Politiker sowas sich frei Bewegendes wie Forex nicht mögen. Also rumpelstilzt er umeinander, weil Finanzmarktkontrolle grade populär ist. Wohin politische "Kontrolle" im Finanzbereich führt, haben wir allerdings gerade bei den Landesbanken gesehen. Und Bretton Woods würde ich mir als Franzose schon gar nicht zrückwünschen, das waren die Zeiten des schwindsüchtigen Franc....

Aber auch wenn ich Sarko nicht sehr ernst nehme - die allgemeine Tendenz zu Kontrolle schon. Denn nach dem Lehrsatz, dass nichts so idiotisch ist, als dass es nicht irgendwann von Politikern beschlossen wird, muss man befürchten, dass auf längere Sicht Regeln installiert werden, die Forex zumindest schwieriger und teurer, wenn nicht unmöglich machen.
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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #2 am: Februar 03, 2010, 13:22:36 pm »
vor einer art "spekulationssteuer" müssen wir uns wohl alle fürchten,
weil das mit unserem hebel wohl extreme auswirkungen hätte, also
überlegt euch schonmal langfristige ansätze :P
Banker sind Leute die einem bei gutem Wetter einen Regenschirm leihen, ihn aber zurückfordern wenn das Wetter schlechter wird.

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #3 am: Februar 03, 2010, 13:37:21 pm »
Wenn die Spekusteuer kommt, sind wir platt - so einfach ist das!   >:( >:( >:(
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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #4 am: Februar 03, 2010, 16:48:24 pm »
Hehe dachte schon jetzt kommt auch hier der erste Thread das die CFTC Leverage auf 10:1 begrenzen wird.
Habe mich schon gefragt wielange das dauert bis hier der erste Thread dazu kommt. Auf der Factory kann man ja über nichts anderes mehr reden.

@Topic

Tradet man halt Schweinebäuche & Co.
« Letzte Änderung: Februar 03, 2010, 16:51:50 pm von TJPLD »

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #5 am: Februar 03, 2010, 17:09:14 pm »
... oder mit Indizes. Nur: die Börsenumsatz-, Transaktions- oder sonstwas-Steuer würde dort ja auch gelten. Angenommen, sie betrüge 2 Promille des Umsatzes. Das wären bei 1 Lot = 100.000,-- dann 200,--, sprich 20 Pipse pro Trade, die erst mal reinzuholen wären. Viel Vergnügen....
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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #6 am: Februar 03, 2010, 17:22:58 pm »
stimmt, auch aktienkäufe von us-aktien wären davon betroffen, da um diese handeln zu können man ja auch usd haben sollte-> schlecht für usa allgemein, da diese doch so dringend fremdkapital nötig haben.


und ausserdem, wer kauft dann bonds? auch diese müssen in usd gekauft werden. wer soll in zukunft dann die teurer gewordenen schulden der usa kaufen?

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #7 am: Februar 03, 2010, 17:28:23 pm »
Hi Stony

ich glaube nicht, daß ein Lot mit 100.000,- Euro der Maßstab sein wird.
Es kann doch nur der Betrag versteuert werden, den Du direkt einnimmst.
Also z.B. von 20 Pips = 200,-Euro und davon 2 Promille.
Alles andere würde den gesamten Finanzverkehr lahm legen.   :'(
Das glaub ich nicht.

Tschüß giggi

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #8 am: Februar 03, 2010, 17:58:09 pm »
Hallo,
Betrachtung eines Laien. Achtung fehlerhaft.
Wenn so eine Spekulationssteuer käme, beträfe sie ja alle Kapitalmärkte(auch Schweinebäuche)
Großanleger müssten diese Steuer ja dann auch zahlen. Also müssten kurzfristige Erträge auch bei Fonds und Versicherungen besteuert werden, da ja Anlage u.a. in Aktien. Dies bedeutet, dass eine Geldanlage sich in dieser Form nicht mehr rechnen würde und eine Massenflucht des Geldes aus den Märkten stattfände.
Dies hätte wiederum extreme wirtschaftliche Folgen. Das kann doch( in der jetzigen Wirtschaftslage) niemand ernsthaft wollen. Oder liege ich mit meiner Sicht völlig daneben?
Führt ein solches Szenario nicht zum Zusammenbruch der Märkte?
Eggi

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #9 am: Februar 03, 2010, 18:21:36 pm »
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Hallo,
Betrachtung eines Laien. Achtung fehlerhaft.


Hi Eggi

der Warnhinweis gilt natürlich auch für mich.
Ich hoffe, Du als Urheberrechtsinhaber gestattest mir diesen Hinweis zu verwenden.  ;)


Natürlich hast Du recht, eine zu enge Besteuerung für Finanzprodukte ist genauso,
wie eine sehr enge Regulierung der Finanzmärkte, Gift für die gesamte Wirtschaft.
Unsere Politiker, im Inland und genauso im Ausland, gieren aber nach den Erträgen.
Sie versprechen sich dadurch die Lösung aller Ihrer Probleme, die sie im Grunde selbst verursacht haben.
Verantwortungsvoller Umgang mit Geldern der Gemeinschaft ist ihnen völlig fremd.
Kaufmännisches Denken Fehlanzeige. Auch da ist nichts zu erwarten. Positives meinte ich.  ;D

Zum Glück gibt es in diesem Bereich eine starke Lobby. In diesem Fall ist es wirklich ein Glück.
Und diese Klientel, die die Finanzmärkte beherrschen, würden eine Trockenlegung ihrer Einnahmequelle niemals zulassen.
Da vertraue ich einfach mal dieser übermächtigen Lobby.

Aber Sorgen mache ich mir trotzdem, weil ich dieses Geschehen nicht beeinflussen kann. Leider.  :o
Hoffentlich irre ich mich nicht, denn Politiker in ihrer maßlosen Weisheit sind zu allem fähig.

Tschüß giggi

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #10 am: Februar 03, 2010, 18:23:02 pm »
das ganze könnte globale effekte etwas abdämpfen, was ja eigentlich nicht so übel ist. gerade für ärmere länder könnte das auch vorteilhaftig sein,  vor allem im hinblick auf globale warenterminspekulation.

wir können dann ja ein eigenes finanzprodukt "erfinden". wie wäre die wiederbelebung von futures aufs wetter oder irgend ein anderes underlying?  ;D

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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #11 am: Februar 03, 2010, 18:40:02 pm »
Hi Giggi,

ich glaube, du verwechselst da die Umsatzsteuer (das ist die, mit der die Finanzmärkte zukünftig vielleicht "kontrolliert" werden sollen) mit der Steuer auf den Spekulationsgewinn. Letztere existiert ja schon lange, und die musst du nur auf deinen Gewinn zahlen (wenn du einen machst... ;D). Aber die neue Umsatzsteuer würde auf Basis deines Börsenumsatzes berechnet werden, egal ob du einen Gewinn oder Verlust machst. Und "umgesetzt" werden bei einem 1-lot-Trade nun mal 100.000,--, eben mittels des Hebels, den wir alle lieben.... und deswegen würde eine solche Steuer den Handel mit so großen Hebeln generell killen. Leider!  :'(

Grüße,   Stony

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Hi Stony

ich glaube nicht, daß ein Lot mit 100.000,- Euro der Maßstab sein wird.
Es kann doch nur der Betrag versteuert werden, den Du direkt einnimmst.
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Das glaub ich nicht.

Tschüß giggi
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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #12 am: Februar 03, 2010, 18:50:48 pm »
@stony

da darf man die begriffsentfremdung nicht übersehen. börsenumsatzsteuer ist auf gewinne anzuwenden. meiner ansicht ist das nur eine begriffsunschärfe die in den medien für otto normalverbraucher fälschlicherweise so dargestellt wird.
ein unternehmen zahlt ja auch nicht auf den umsatz steuer sondern auf den gewinn. wenn du den umsatz besteuerst und ein profi händler bist könntest du sonst wegen verletzung des gleichheitsgrundsatzes klagen.
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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #13 am: Februar 03, 2010, 20:04:17 pm »
Hi zusammen,

also wenn ich die Diskussion so lese bin ich froh, dass ich nicht vom Trading lebe und dies auch nicht anstrebe. Ich sehe einer solchen Steuer / oder auch Beregelung der Märkte gelassen entgegen. Wenn sie kommt und es dann einfach keinen Sinn mehr macht zu Traden dann lasse ich es einfach sein und suche mir ein anderes Hobby.
Schwieriger ist es wenn ich von diesem Einkommen leben möchte dann macht mir sowas schon Sorgen - aber mal ehrlich, muss man sich denn als normaler Arbeiter nicht genauso viel Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen? Wenn ich Arbeitslos bin (egal ob als Trader oder Angestellter/Arbeiter) muss ich mir danach eine Arbeit suchen und hoffen, eine zu finden.

Ich sehe das so:
Wichtig ist egal in welcher wirtschaftlichen Boomphase oder Krise die persönliche Qualifikation und Flexibilität.

Lüdi
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Antw:Das Ende vom Forex ?
« Antwort #14 am: Februar 03, 2010, 20:25:02 pm »
Glaubt Ihr denn Sarko (der Name gefällt mir) hat Erfolg mit seinem Vorhaben einer Umstrukturierung der Währungsmärkte ? So wie es ja zur Zeit aussieht und z.B. die Griechen ihre wirtschaftliche Misere nicht auf die Reihe kriegen, haben die ja ruckzuck ihre Drachmen wieder (die glücklichen ;))

Gewisse Bestrebungen (Ströme ?) kann man ja nicht ganz leugnen.

Und wer weiß was genaues mit der von TJPLD angeschnitten Regulierung des Hebels auf 10:1 ? Dachte, das betrifft nur US-Bürger.... :o
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« Antwort #14 am: Februar 03, 2010, 20:25:02 pm »

 

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