Hi nightyhawk
entschuldige bitte, daß dieser Beitrag erst heute kommt, aber ich hatte wiedermal

Probleme mit der Internetverbindung. Konnte deshalb nichts mehr hochladen.
Und zu allem Überfluß, ging der bereits eingetippte Beitrag verloren und ich mußte
ihn komplett neu schreiben.
So, heute beschäftigen wir uns mit dem zweiten Artikel aus dem TRADERS' Magazin.
Teil 8: Einfach handeln mit CandlesticksCandlesticks – einfache Trading SetupsIch zitiere wieder aus der Anmoderation:
Börse ist einfach: Bei fallenden Kursen herrscht überwiegend Verkaufsneigung
vor und der Trader muss mit dem Trend gehen. Das heißt, er muss Short-Versuche
unternehmen, um in dem bestehenden Abwärtstrend Short-Positionen aufzubauen
oder eine Abwärtsbewegung zumindest zum Teil mitzunehmen. Bei steigenden
Kursen hingegen herrscht überwiegend Kaufneigung vor und der Trader sollte
versuchen, durch Long-Einstiege dem Trend zu folgen, um erfolgreich zu handeln.
Hier bieten Candlesticks einige einfache Regeln. Nachdem in den letzten TRADERS'
Ausgaben in der Candlestick-Reihe verschiedene Muster und Trades erläutert wurden,
möchte ich Ihnen in dieser Ausgabe einen Trade vorstellen, der auf einem einfachen
Trading Setup mit Candlesticks basiert: „Lange schwarze Kerze bricht Unterstützung“.
Diese Regel stellt ein Verkaufssignal dar.Als Beispiel dient der DAX Future.
Der Autor zeigt in drei verschiedenen Zeitebenen, wie dieser Trade sich entwickelt
und geplant wird. In der übergeordneten Zeitebene, im Tages Chart, ist ein
Aufwärtstrendkanal zu erkennen, welcher vom August 2009 bis in den Mai 2010 reicht.
Der Kurs stieß im April 2010 mehrfach an die obere Linie (Widerstand) des Trendkanals
und testete sie beidseitig. Da ein Ausbruch aus diesem Trendkanal unwahrscheinlicher
als ein Abprall ist, empfiehlt der Autor Long-Positionen in diesem Bereich zu schließen.
Am 27. April erfolgte dann ein Abprall mit einer langen schwarzen Kerze, was bereits
ein Verkaufssigal darstellt.
Aber nicht dieser Trade soll vorgestellt werden, sondern ein anderer, der sich daraus
entwickelt. Die nächsten Kerzen können die Mitte der langen Kerze vom 27. April nicht
mehr überwinden und dies deutet auf fallende Kurse hin. Die Tageskerzen geben eine
grobe Richtung, aber für die Signalgenerierung wird ein 30 Minuten Chart verwendet.
Hier ist ein neuerlicher Aufwärtstrendkanal sichtbar, der sich kurzfristig auf dieser
Zeitebene gebildet hat. Es findet also eine kurze Korrektur statt. Es wird mehrfach
die untere Trendlinie (Unterstützung) des Kanals getestet, um dann durch eine
weitere lange schwarze Kerze gebrochen zu werden.
Jetzt legt der Autor das Kursziel fest, also den TP (Take Profit). Dazu trägt er die
Schwankungsbreite des Trendkanals nach unten ab. Dieser befindet sich dann
im Bereich von ca. 6000 Punkten. Ich erwähne dies nur, weil es eine Runde Zahl
(Sweet Point) ist und nicht ignoriert werden sollte. Der SL (Stop Loss) wird knapp
über dem Hoch der langen schwarzen Kerze platziert. Das Potenzial des Trades
wird mit rund 100 Pips angegeben.
Um das Chance-Risiko-Verhältnis zu verbessern und den günstigsten Einstieg zu
finden, wird eine kleinere Zeitebene zu Hilfe genommen, der 5 Minuten Chart.
Im 5 Minuten Chart verwendet der Autor Bollinger Bänder, um den Eintiegspunkt
besser finden zu können. Es ist sehr schön zu erkennen, wie der Kurs unter das
untere Bollinger Band fällt, um dann in einer Gegenbewegung bis an das mittlere
Band zu stoßen. Dies ist das Signal für den Short-Einstieg.
Nach der Candlestick-Regel gilt die Mitte einer langen schwarzen Kerze als Widerstand.
Dieser Punkt ist in unserem Fall wiederum identisch mit der Berührung des mittleren
Bollinger Bandes. Somit ist der ideale Einstiegspunkt gefunden. Daß das Kursziel am
gleichen Tag getroffen wurde, ist natürlich ein Glückfall und sei nur am Rande erwähnt.
Das Fazit werde ich wieder zitieren, da ich dies nicht besser formulieren kann,
als der Autor, Stefan Salomon, selbst.
Fazit
Börse ist einfach. Etwas Geduld, Bleistift und Lineal sowie einfachste Candlestick Trading
Setups reichen aus, um zum richtigen Zeitpunkt erfolgreich handeln zu können. Die
Verknüpfung der unterschiedlichen Zeitebenen sowie der Candlesticks mit der klassischen
Trend- und Formationsanalyse machen hier den Erfolg aus. Im dargestellten Trade wurde
ein Trading Setup („Lange schwarze Kerze bricht Unterstützung = Verkaufssignal“) vorgestellt.
In den nächsten Folgen lernen Sie weitere Trading Setups anhand konkreter Trades kennen.
Sehr einleuchtend dieses Fazit, zumindest für mich. Die technische Analyse sollte
nicht zu kompliziert gestaltet werden. Sie einfach zu halten, ist der bessere Weg.
Etwas abgewandelt kann man auch sagen:
Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.Zur Erklärung: Als lange schwarze Kerze wird eine fallende Kerze bezeichnet.
Schwarz deshalb, weil in einem Schwarz/Weiß Chart, die Farbe Schwarz als fallendend
und Weiß als steigend symbolisiert wird. In meinen Chart ist Grün steigend und Rot fallend.
Dies nur kurz zur Begriffserklärung.
Tschüß giggi