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Autor Thema: Das Elliot Wellen Prinzip  (Gelesen 12336 mal)

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Das Elliot Wellen Prinzip
« am: Oktober 04, 2009, 10:15:34 am »
Die Elliott-Wellen sind ein Mittel der technischen Analyse zur Vorhersage von Trends in Finanzmärkten. Die Theorie wurde in den späten 1920ern von dem US-Amerikaner Ralph Nelson Elliott entwickelt. Elliott versuchte damit, psychologische Aspekte des Käuferverhaltens zu berücksichtigen. Bedeutend zur Weiterentwicklung und Verbreitung der Elliott-Wellen-Theorie haben die US-Amerikaner Alfred Frost und Robert Prechter beigetragen. Die Elliott-Wellen-Theorie ist insbesondere eine Analyse massenpsychologisch bedingter Marktbewegungen des Aktienmarktes.

Grundlegendes Konzept


Aus dem Aufsatz "The Basis of the Wave Principle" von R.N. Elliott (October 1940)
Die Wellentheorie von Elliott basiert auf der Annahme, dass die kollektiven Gefühle der Investoren zwischen Optimismus und Pessimismus schwanken. Diese Schwankungen erzeugen Muster. Elliotts Theorie besagt, dass Preise innerhalb eines Trends in fünf und drei Wellen schwanken. Die Grafik zeigt das Grundprinzip. Innerhalb des Trends sind die Wellen, die im obersten Graphen mit 1, 3, und 5 bezeichnet sind, so genannte Antriebs- oder Motiv-Wellen. Die Wellen 2 und 4 sind Korrekturwellen. Die Antriebswellen gliedern sich ihrerseits wieder in fünf Wellen und die Korrekturwellen in drei Wellen auf. Auf diese Weise entsteht der fraktale Charakter.
Die Aufgabe der Wellen-Theorie ist es, das Verhalten des Marktes zu beschreiben und nur sekundär Aussagen über die zukünftige Entwicklung zu machen.
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Bezeichnungen

Da die Wellen aufgrund ihrer fraktalen Natur unterschiedliche Zeiträume umfassen, hat Elliott diesen unterschiedlichen Zeiträumen folgende Bezeichnungen gegeben:
Grand supercycle: über mehrere Jahrhunderte
Supercycle: mehrere Jahrzehnte (über 40-70 Jahre)
Cycle: ein bis mehrere Jahre (oder mehrere Dekaden unter einer Erweiterung von Elliott)Extension)
Primary: einige Monate bis einige Jahre
Intermediate: Wochen oder Monate
Minor: Wochen
Minute: Tage
Minuette: Stunden
Subminuette: Minuten

Motive-Wellen

Zu den Motive-Wellen gehören die Impuls-Welle, sowie die Diagonalen-Dreiecke.
Impulswellen
Eine Impulswelle bewegt sich in fünf Wellen. Hierbei stellen die Wellen 1, 3 und 5 ihrerseits Motive-Wellen dar, sowie die Wellen 2 und 4 Korrekturwellen.
Für die Identifizierung von Impulswellen gelten folgende Regeln:
Die Welle 4 darf sich nicht mit der Welle 1 überschneiden.
Die Welle 3 ist nie die kürzeste.
Die Welle 2 darf nicht unter den Startpunkt von Welle 1 laufen.

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Verstößt eine Chartformation gegen diese Regeln, handelt es sich nicht um eine gültige Zählung für eine Impulswelle. In diesem Fall ist die Zählweise zu korrigieren oder es liegt eine andere Formation vor.
Die meisten Impulswellen enthalten Erweiterungen (weitere Unterteilungen), die meist − aber nicht immer − in der Welle 3 stattfinden, sodass sich die Anzahl der Wellen auf neun erhöht:

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Gelegentlich kann es vorkommen, dass die Welle 5 verkürzt ist, hierbei überschreitet die Welle 5 nicht die Welle 3:
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Diagonale Dreiecke

Die diagonalen Dreiecke bewegen sich ähnlich, wie die Impulswellen in fünf Wellen. Es existieren hierbei zwei Arten von Diagonalen: beendende Diagonale, führende Diagonale.
Beendende Diagonalen sind meist in Welle 5 und selten in Welle C zu finden. Alle Wellen, auch Welle 3 und 5, sind Korrekturwellen, hieraus ergibt sich ein 3-3-3-3-3-3 Muster. Die Diagonalen bewegen sich hierbei fast ausnahmslos aufeinander zu:
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Führende Diagonalen treten in Welle 1 oder Welle A (sofern es ein ZigZag ist) auf. Hierbei überschneiden sich immer Welle 1 und Welle 3 und die Diagonalen bewegen sich aufeinander zu. Im Gegensatz zur beendenden Diagonale sind die Wellen 1, 3 und 5 Motive-Wellen und es ergibt sich ein 5-3-5-3-5 Muster:
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Korrektur-Wellen

Die Korrektur-Wellen bewegen sich entgegengesetzt des höheren Trends. Es existieren hierbei vier Hauptkategorien: Zigzag, Flat, Dreiecke und Kombinationen.
Zigzag

Der Zigzag ist eine Korrekturwelle, die drei Wellen werden mit A, B und C gekennzeichnet. Die Welle A und Welle C stellen hierbei ihrerseits eine Motive-Welle dar und die Welle B eine Korrekturwelle, so dass sich eine 5-3-5 Sequenz gegen den übergeordneten Trend ergibt. Ein Zigzag bewegt sich mit starker Energie gegen den Trend, da dieser seinerseits zwei Motive-Wellen enthält.
Die Welle C muss hierbei immer unter der Welle A schließen und Welle B darf den Beginn von Welle A nicht überschreiten.
In einem Zigzag retraced die Welle B niemals mehr als 61.8% der Welle A.
Ein Zigzag stellt sich im Chart folgendermaßen dar:
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Manchmal kommt es vor, dass ein Zigzag zweimal hintereinander auftritt. Ganz selten geschieht dies dreimal hintereinander. Man spricht in diesem Fall von einem Doppel-Zigzag. In diesem Fall werden die beiden Zigzags mit den Bezeichnungen W, X und Y. Es entsteht hierdurch eine 5-3-5-3-5-3-5 Sequenz. Diese stellt sich in einem Chart folgendermaßen dar:
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Flat

Neben dem Zigzag tritt häufig auch ein Flat-Muster auf. Welle A und B sind in diesem Fall Korrekturwellen und bewegt sich in einer 3-3-5 Sequenz. Hierdurch stellt sich der Flat schwächer gegen den Trend als der ZigZag. Im Gegensatz zum Zigzag muss die Welle C nicht unterhalb von Welle A schließen, sollte dies trotzdem erfolgen, wird von einem erweiterten Flat gesprochen.
Die Welle C darf oberhalb enden und dies ist ein verkürzter Flat. Ein Flat stellt sich daher in einer der folgenden drei Formationen dar:
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Diese drei Typen der Flats sind Varianten des Normalen Flat.
Sonderformen des Flats sind solche mit über- oder unterschießender Welle B. Hierbei übersteigt/überschießt Welle B Welle A (Flat in einem Aufwärtstrend) oder fällt tiefer als/unterschießt Welle A (Flat in einem Abwärtstrend).
Nach einer solchen Welle B kann die nachfolgende Welle C entweder sehr lang oder sehr kurz werden. Bei einer sehr langen Welle C (länger als 161.8% der Welle A) spricht man von einem "irregular Flat" und bei einer sehr kurzen Welle C (mind. 61.8% der Welle B) von einem "running Flat".
Entscheidend bei einem Flat sind die Retracements der drei Wellen (A-B-C) :
Normales Flat (auch verkürztes und erweitertes Flat) :
- Welle B retraced mindestens 61.8% von Welle A (im Unterschied zum Zigzag, bei dem die Welle B zwingend oberhalb des 61.8% Retracements verbleiben muss)
- Welle C wird nie länger als 161.8% der Welle A
- Welle C erreicht mindestens 61.8% der Welle B, meistens jedoch 61.8% der Welle A

"irregular Flat" :
- Welle B über- oder unterschießt Welle A (je nach Trendrichtung) maximal 61.8%
- Welle C kann maximal 261.8% der Welle A erreichen
Der Kursverlauf "bestraft" hiermit sozusagen die Teilnehmer, die in der Welle B über das Ziel hinausgeschossen sind.

"running Flat" :
- Welle B über- oder unterschießt Welle A(je nach Trendrichtung) maximal 61.8%
- Welle C kann nur mindestens 61.8% der Welle B
Der Kursverlauf "belohnt" hiermit sozusagen die Teilnehmer, die in der Welle B schon die Trendfortsetzung sahen mit einer kurzen und schnellen Welle C.

Zu den Besonderheiten gehört auch, daß in allen Varianten die Welle A auch ein LDT (leading diagonal triangle) und die Welle C auch ein EDT (ending diagonal triangle) sein kann.
Theoretisch gibt es ähnlich dem Doppel-Zigzag die Möglichkeit von Doppel-Flats, diese werden von Elliott als normale Kombinaten in (Doppel und Dreifach-Drei) behandelt und deuten auf eine ausgedehnte Seitwärtsbewegung hin.

Horizontale Dreiecke

Eine Dreiecksformation bewegt sich in einer 3-3-3-3-3 Formation mit den Bezeichnungen A, B, C, D und E. Diese Formation deutet auf einen Ausgleich der Kräfte hin und die Kurse bewegen sich Seitwärts bei geringer werdenden Volumen. Die Welle E beachtet häufig nicht die Begrenzungslinie und muss daher nicht bis zu ihr laufen, kann sich aber auch überschreiten.
Es existieren zwei Varianten von Dreiecken: Zusammenlaufende und ausdehnende Dreiecke.
Ausdehnende Dreiecke kommen sehr selten vor. Bei den zusammenlaufenden Dreiecken existieren drei Varianten: Symmetrische Dreiecke, aufsteigende Dreiecke und abfallende Dreiecke.
Hier eine Darstellung der Dreiecksformationen:
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Kombinationen

Elliott bezeichnet die meist seitwärts laufenden Kombinationen aus zwei oder drei Korrekturwellen als „Doppel-Drei“ oder „Dreifach-Drei“. Hierbei werden die Wellen mit den Bezeichnungen W, X, Y und gegebenenfalls Z verbunden. Die Bezeichnung Z tritt hierbei nur bei „Dreifach-Drei“ auf. Die einzelnen Korrekturwellen werden mit einer 3er-Formation verbunden.
Hier einige Beispiele:
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Folgende Formationen sind möglich:
Flat-Flat
Flat-Dreieck
Zigzag-Flat
ZigZag-Dreieck
Flat-Flat-Flat
Flat-Flat-Dreieck
ZigZag-Flat-Flat
Zigzag-Flat-Dreieck

Fibonacci-Zahlen

Die Wellentheorie von Elliott behauptet, dass die Aktienpreise durch Zyklen gelenkt werden, die auf der Reihenfolge der Fibonacci-Zahlen beruhen: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, ….
Demnach bewegen sich die Märkte in einer vorherbestimmten Anzahl von Höhen und Tiefen, den Wellen. Die Marktpreise bewegen sich in fünf Wellen nach oben und in drei Wellen wieder nach unten (5-3-Sequenz). Bei einer Hausse gilt diese einfache Beobachtung als gesichert. Die erste, dritte und fünfte Welle werden Impulswellen genannt. Bei einer Baisse verhält sich der Markt umgekehrt, dann gehen fünf Wellen nach unten und drei Korrekturen nach oben.
Auszug Wikipedia:

« Letzte Änderung: Oktober 04, 2009, 10:34:10 am von PriNova »
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Das Elliot Wellen Prinzip
« am: Oktober 04, 2009, 10:15:34 am »

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #1 am: Oktober 04, 2009, 10:47:14 am »
Das nenne ich mal eine kurze Aufbereitung des Themas. Genial Pri.
Nun kommen wir doch zum nächsten Problem. Wenn wir für jedes Paar die Wellen zählen, wird es hier sehr unübersichtlich. Müssen wir mal schauen, wie wir es lösen. 
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #2 am: Oktober 04, 2009, 12:17:39 pm »
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Nun kommen wir doch zum nächsten Problem. Wenn wir für jedes Paar die Wellen zählen, wird es hier sehr unübersichtlich. Müssen wir mal schauen, wie wir es lösen.  


@ Pri - sehr schöne Zusammenfassung. Vielen Dank dafür.

Für jedes Paar die Wellen zu zählen, hab ich aufgegeben. Vor allem als Anfänger wird man dabei so viel falsch zählen, dass man am Ende völlig verwirrt ist und entnervt aufgibt.

Man sollte hier vielleicht mit den einfachen Dingen anfangen. Impulse lassen sich recht einfach zählen, da die meisten Impulse sich schön an die Regeln halten, wo die Welle 2 nie unter die Welle 1 fällt (das ist zwingend), die Welle 3 die längste Welle ist (oftmals 161,8% der Welle 1) und die Welle 4 die Welle 1 nicht schneidet. Eine Überlappung der Wellen 1 und 4 ist nur im EDT oder LDT zulässig, also wenn die gesamte 5-Wellen-Struktur in einem Dreieck zusammenläuft.

LDT - Leading Diagonal Triangle kann dabei nur in einer Welle 1 auftreten und entfaltet sich in den Unterwellen 5-3-5-3-5, hat also die normalen Eigenschaften eines Impulses.

EDT - Ending Diagonal Triangle kann nur in einer Welle 5 oder einer Welle auftreten, die eine Formation beendet, also auch in einer Welle C und hierbei untergliedern sich alle 5 Unterwellen in jeweils 3 eigene Unterwellen. Die interne Struktur ist also 3-3-3-3-3.

Aber wie gesagt, diese beiden Sonderformen treten weniger häufig auf und sollten wir erstmal außen vor lassen.

Die Korrekturen sollten wir zu einem späteren Zeitpunkt aufgreifen, da es 11 verschiedene Formen von Korrekturen gibt, wobei wir durchaus Impulswellen in einer Korrektur als Beispiele heranziehen können, weil auch die Welle A und C einer Korrektur als Impuls in Erscheinung treten können.

Nochmal kurz was zu der Grundregel, dass Impulswellen 5-wellig und Korrekturwellen 3-wellig sein müssen.

Warum ist das so? Nun, wie wir alle wissen, verlaufen Kurse in Wellen. Damit der Kurs quasi von der Stelle kommt, braucht es somit mindestens 3 Wellen. Wenn Impulse und Korrekturen beide 3-wellig wären, würde der Kurs sehr wahrscheinlich nach Ausbilden eines Impuls und nachfolgender Korrektur wieder an seinem Ausgangspunkt ankommen. Also muss ein Impuls auf mehr Wellen bestehen als eine Korrektur. Demnach müssen Impulswellen immer 5-wellig sein und Korrekturwellen immer 3-wellig. Das es hier noch Extensionen und solche Späße gibt, die dann Impulswellen 7-, 9- oder 11-wellig in Erscheinung treten lassen, lassen wir hier einfach mal außen vor.

Um nochmal ein praktisches Beispiel einer Wellenzählung vorzustellen, hänge ich nochmal meine Zählung vom EURUSD an.

Wer mit einer Zählung Probleme hat, sollte Es ist Dir nicht erlaubt Links zu betrachten. Registrieren oder Einloggen zu Rate ziehen. Hier sind die verschiedenen Formationen mit schönen Beispielen versehen dargestellt.

Edit: Vielleicht noch eine kleine Erklärung zu meiner Zählung.

Ich zähle eine Impulswelle 1, die sich aus den Wellen 1-2-3-4-5 zusammensetzt. Die Welle 3 selbst ist eine ausgedehnte Welle und setzt sich aus den Welle 1-2-3-4-5 zusammen. Hier ist die Welle 5 eine ausgedehnte Welle, die sich aus den Wellen i-ii-iii-iv-v zusammensetzt.

Also haben wir eine Ausdehnung in der Welle 5, der Welle 3, der Welle 1.

Alles klar?? ;)
« Letzte Änderung: Oktober 04, 2009, 12:25:57 pm von DaBuschi »
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #3 am: Oktober 04, 2009, 12:45:50 pm »
Da ist mal meine Sicht der Dinge zum EURUSD. Andere Paare zu analysieren macht auch Sinn, denn da sieht man z.B. bei EURJPY dass wir in die Welle 3 reinkommen und es bald wieder schön down geht. Warum die Welle 3 nicht mitnehmen?

Meine Zeichnung ist zwar nicht so detailliert wie Deine, aber ich wollte mal eine Sicht über Deine reinbringen.
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #4 am: Oktober 04, 2009, 12:56:06 pm »
Hier ist auch mal eine andere Sicht der Dinge. Ich hoffe, dass keiner sauer ist, dass das Video auf eglsich ist.

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #5 am: Oktober 04, 2009, 18:10:53 pm »
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Da ist mal meine Sicht der Dinge zum EURUSD. Andere Paare zu analysieren macht auch Sinn, denn da sieht man z.B. bei EURJPY dass wir in die Welle 3 reinkommen und es bald wieder schön down geht. Warum die Welle 3 nicht mitnehmen?

Meine Zeichnung ist zwar nicht so detailliert wie Deine, aber ich wollte mal eine Sicht über Deine reinbringen.

Schau Dir die Zählung für Deine Welle 4 nochmal an. Du zählst sie 5-wellig als Impuls, aber eine Welle 4 ist immer eine Korrektur und kann damit nicht als Impuls also 5-wellig gezählt werden. Zugegebenermaßen ist diese Korrektur sehr schwierig zu zählen. Mir ist es auch noch nicht gelungen. Da brauch ich wohl noch etwas Erfahrung.

Aber was mich an eine Korrektur glauben lässt, ist der Fakt, dass sich diese Bewegung nicht sauber als 5er abwärts zählen lässt. Als einzige Alternative würde ein Leading Diagonal Triangle in Frage kommen, aber auch das sieht sehr unsauber aus und fällt mich schwer. Wenn dem aber so ist, dann haben wir das letzte Hoch schon gesehen.
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #6 am: Oktober 04, 2009, 18:25:04 pm »
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Hier ist auch mal eine andere Sicht der Dinge. Ich hoffe, dass keiner sauer ist, dass das Video auf eglsich ist.

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Man man man, selten so ne schlechte Zählung gesehen. Die junge Dame wirft alle Grundregeln der EW über Bord. Wer sich das Video anschaut, beachte bitte die letzte Aufwärtszählung. Bereits hier überschneiden sich wild die Wellen 1 und 4, was in einem EDT zwar zulässig ist, aber ich kann hier beim besten Willen kein Dreieck erkennen.

Dieses Verhalten setzt sich bei der Abwärtszählung fort. Auch hier überschneiden sich die Wellen 1 und 4. Das mag auch bei einem LDT zutreffen, aber auch hier seh ich kein sich Dreieck, dass sich geformt hätte.

Solche Videos sind der Grund, warum die EW als Unfug verworfen wird. Ich könnte zwar mit viel gutem Willen ein LDT-abwärts zählen, aber dann hätten wir im Verlauf der Welle 2 eine überschießende B-Welle, was ein sehr bearishes Zeichen ist.

Ich kann nur davor warnen, solche Zählungen ernst zu nehmen. Achtet selbst darauf, dass die Grundregeln eingehalten sind. Wenn Ihr keine ordentliche Zählung hinbekommt, dann wartet geduldig ab, bis ihr ein klareres Bild bekommt und steht einfach mal an der Seitenlinie. Das mag nicht immer einfach sein, aber wenn ich keine Zählung hinbekomme, dann schau ich mir halt ein anderes Paar an. Hier könnte man sich zum Beispiel den EURGBP und GBPUSD anschauen und daraus versuchen Schlüße auf den weiteren Verlauf des EURUSD zu ziehen.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass wir neue Hochs sehen.

P.S.: Mittlerweile wurde ich auch durch meinen Abo-Dienst in meiner Meinung bestärkt, der die Bewegung seit Freitag-Nachmittag genauso zählt wie ich (also wie hier im 3. Post vorgestellt). Das heißt nicht, dass es deswegen richtig ist, aber es zeigt mir, dass ich doch einige Fortschritte gemacht habe.
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #7 am: Oktober 04, 2009, 19:54:00 pm »
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Hier ist auch mal eine andere Sicht der Dinge. Ich hoffe, dass keiner sauer ist, dass das Video auf eglsich ist.

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naja, also wenn der kurs ein tieferes tief macht(1.4150), dann ist das auch ohne eliott ein signal.

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #8 am: Oktober 04, 2009, 19:57:57 pm »
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Ich bleibe bei meiner Meinung, dass wir neue Hochs sehen.



klar, der trend ist ungebrochen...

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #9 am: Oktober 04, 2009, 23:26:53 pm »
Update für die bullishe EURUSD-Zählung.

Ich hatte im EURUSD noch eine Welle 5 abwärts erwartet, um die Korrekturwelle C abzuschließen. Durch das Up-Gap ist diese Zählung vom Tisch, weil damit eine Überschneidung der Wellen 1 und 4 innerhalb der C vorliegen würde. Ich habe die Zählung daher marginal angepasst.

Mit dem Tief vom Freitag um 22:00 Uhr wurde somit die Welle C beendet. Es kann jetzt sein, dass der EURUSD direkt steigt. Es kann aber auch sein, dass sich die Korrektur als Kombination ausbildet. Ich habe diese Zählung mit () versehen.

Somit könnte such auch ein W-X-Y ausbilden. Dabei sind alle Wellen 3-wellig. a-b-c für Welle (W) ist komplett. Jetzt würde eine dreiwellige Aufwärtsbewegung a-b-c die Welle (X) ausbilden und im Anschluß würden wiederum 3 Wellen a-b-c die Welle (Y) und damit die gesamte Welle 2 beenden. Die Welle c der (Y) würde sich wieder 5-wellig entfalten.

Ihr seht, es gibt immer einen Alternativcount und das ist auch wichtig. Wenn ich nur davon ausgehe, dass wir steigende Kurse sehen, dann kann ich von Kursen unter dem Level vom Freitag 22:00 Uhr überrascht werden und Fehlentscheidungen treffen und das soll vermieden werden, um einen kühlen Kopf bewahren zu können.

Ich bin nichts desto trotz bereits long @ 1.4605 mit SL 1.4475. Ich habe eine zweigeteilte Position, wobei ich erste Teilgewinne bei 1.4820 (CRV 1,65) mitnehmen werde und als zweites Gewinnziel habe ich 1.5050 auf dem Radar (CRV 3,4).
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #10 am: Oktober 05, 2009, 23:16:33 pm »
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P.S.: Mittlerweile wurde ich auch durch meinen Abo-Dienst in meiner Meinung bestärkt, der die Bewegung seit Freitag-Nachmittag genauso zählt wie ich (also wie hier im 3. Post vorgestellt). Das heißt nicht, dass es deswegen richtig ist, aber es zeigt mir, dass ich doch einige Fortschritte gemacht habe.


Und unter folgendem Link gibt´s das auch für die Allgemeinheit zum Nachlesen ;)

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #11 am: Oktober 06, 2009, 08:21:30 am »
Ich denke auch. Die Bestätigung ist immer viel Wert. Mal schauen, ob wir nochmal hochstände sehen werden. Ich bin jedenfall long drin und du? ;D

So mal schauen wo die Reise hingeht.
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #12 am: Oktober 06, 2009, 13:01:29 pm »
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Ich bin jedenfall long drin und du? ;D

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Ich bin nichts desto trotz bereits long @ 1.4605 mit SL 1.4475. Ich habe eine zweigeteilte Position, wobei ich erste Teilgewinne bei 1.4820 (CRV 1,65) mitnehmen werde und als zweites Gewinnziel habe ich 1.5050 auf dem Radar (CRV 3,4).

Mein erstes Ziel bei 1.4820 - 1.4830 entspricht der 100%-Ausdehnung der großen Welle 5 im Vergleich zur 1. Ebenfalls in diesen Bereich fällt die 161,8% Ausdehnung der Welle 3 der Welle 5 im Vergleich zur Welle 1 der Welle 5. Der EURUSD könnte somit in diesem Bereich die Welle 3 beenden, die grad läuft.

Ich stell dazu heut Abend mal ein Bildchen rein, wenn ichs schaff. Wer mag, kann ja mal versuchen, meine Zählung von letzten Low weiterzuführen. Ich zeig dann mal, wie ich es sehe.

Edit: Ich habe übrigens den Stopp für die eine Teilposition auf 1.4650 nachgezogen und somit unter das Top der Welle 1, da es in einem sauberen Impuls nicht zu einer Wellenüberschneidung aus Welle 1 und Welle 4 kommen darf und wir aktuell in Welle 3 sind. Da darf der EURUSD also nicht mehr drunter. Die zweite Posi hab ich einfach am Einstand abgesichert und damit das Risiko komplett aus dem Markt genommen.
« Letzte Änderung: Oktober 06, 2009, 13:03:52 pm von DaBuschi »
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #13 am: Oktober 06, 2009, 20:24:52 pm »
falls es jemand gibt, der eine lizenznummer für elwave 9.1 oder 9.0 vollversion irgendwo auf seinem PC rumfliegen hat, der möge mir bitte ein PN schicken. elwave 7.6 ist schon eine feine sache. würde gerne die neusten versionen ausprobieren. danke
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #14 am: Oktober 06, 2009, 21:29:40 pm »
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Ich stell dazu heut Abend mal ein Bildchen rein, wenn ichs schaff. Wer mag, kann ja mal versuchen, meine Zählung von letzten Low weiterzuführen. Ich zeig dann mal, wie ich es sehe.

So, wie versprochen stelle ich meine Zählung rein. Ich bin der Meinung wir haben die Wellen 1-2 gesehen. Das war ja die Basis meiner Analyse letzte Woche Freitag. Gefolgt wird dies von den Wellen i-ii-iii, wobei sich letztere gerade ausbildet und sich durch die 1-2-3-4-5 zusammensetzt. Normalerweise müßte ich von der Wellennummerierung i-ii-iii-iv-v für den kleinsten Wellengrad nehmen, was ich hier nicht getan habe, aber ich denke, ihr wißt, was ich meine ;)

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Edit: Ich habe übrigens den Stopp für die eine Teilposition auf 1.4650 nachgezogen und somit unter das Top der Welle 1, da es in einem sauberen Impuls nicht zu einer Wellenüberschneidung aus Welle 1 und Welle 4 kommen darf und wir aktuell in Welle 3 sind. Da darf der EURUSD also nicht mehr drunter. Die zweite Posi hab ich einfach am Einstand abgesichert und damit das Risiko komplett aus dem Markt genommen.

Der Kreis zeigt den Stopp an, den ich angesprochen habe. Wir befinden uns in der Welle 3 und wenn diese beendet ist, darf die Welle 4 das Hoch der Welle 1 nicht mehr schneiden, weil sonst der Impuls nicht mehr sauber zählbar wäre. Ein Ending Diagonal Triangle (EDT) ist zwar immer denkbar in einer Welle 5, aber momentan siehts noch recht sauber aus. Wenn also ein sauberer Impuls entsteht, sollten wir die Welle bis zum Schluß reiten können, wenn wir unseren Stopp 1 Pip unter das Hoch im Kreis setzen.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

Forexfabrik

Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #14 am: Oktober 06, 2009, 21:29:40 pm »



 

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