Autor Thema: Das Elliot Wellen Prinzip  (Gelesen 13867 mal)

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #30 am: Oktober 19, 2009, 00:27:46 am »
Hallo DaBuschi,

hast du das Buch 'Mastering Elliott Waves' von Glenn Neely gelesen. Da wird auf NeoWaves eingegangen. Eine weiterführung der EW-Theorie. Ein harter Brocken. Falls Du interessiert bist oder jemand anderes. Kann ich dies auf englisch zur verfügung stellen bzw. einen link im internet posten. nur per PN aber.

Weiterhin gute Geschäfte

PriNova
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #30 am: Oktober 19, 2009, 00:27:46 am »

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #31 am: Oktober 19, 2009, 07:16:54 am »
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Hallo DaBuschi,

hast du das Buch 'Mastering Elliott Waves' von Glenn Neely gelesen. Da wird auf NeoWaves eingegangen.

Moin PriNova,

bei Neely scheiden sich die Geister. Manche EW´ler meinen, dass Neely´s Ansatz nichts mehr mit EW zu tun hat. Er hat ein System basierend auf der EW kreiert, welches funktioniert, sich aber zu weit von der EW entfernt hat. Deshalb hab ich es auch noch nicht gelesen, aber den Link nehm ich gern. Hier und da mal ne Horizonterweiterung kann nicht schaden ;).

Viele Grüße
DaBuschi
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #32 am: Oktober 26, 2009, 17:27:02 pm »
So, hier mal wieder ein Update meiner Zählung.

Ich habe mal die Verlaufslinien im Chart gelassen. Das von mir anvisierte Kursziel von 1.5058 (161,8% Ausdehnung der Welle 1) wurde so ziemlich punktgenau erreicht. Damit kann die Welle 5 bereits beendet sein. Allerdings kann ich sie noch nicht fertig zählen, deshalb gehe ich von einem Rücksetzer bis in den Bereich 1.4820-1.4840 aus. Hier fällt sowohl das Tief der Welle 4, als auch das Hoch der Welle 1 hin. Bei einem sauberen Verlauf darf der Kurs nicht unter 1.4817 (Hoch der Welle 1) fallen. Im zuvor genannten Bereich wäre somit (angenommen die Zählung stimmt) ein Low-Risk-Entry möglich mit Ziel neue Jahreshochs. Sobald diese Hochs gemacht werden, würde ich die Position allerdings glattstellen. Der Trend ist langsam ausgelutscht und die Chancen auf der Shortseite sind größer als auf der Longseite.

Also wenn der Kurs in den Bereich 1.4820-1.4840 fällt, dann long mit SL 1.4810 und Ziel 1.5060. Das sind 30 Pips Risiko bei 220 Pips Chance. Ein CRV von fast über 7. Jedoch solltet Ihr Euch dessen bewußt sein, dass das Risiko ausgestoppt zu werden umso größer wird, je kleiner der SL ist und es kann wie gesagt auch sein, dass der EURUSD fertig ist und nun zu den von mir anvisierten 1.2000 oder tiefer abtaucht.
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #33 am: Oktober 27, 2009, 16:26:21 pm »
Hatte mich gerade mal im M1 Dax versucht, wobei mir der M5 nicht erregend aussieht eher Range, na mal gucken wo es hingeht

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #34 am: Oktober 27, 2009, 16:32:57 pm »
war wohl nix  ;D

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #35 am: Oktober 27, 2009, 18:05:27 pm »
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Hatte mich gerade mal im M1 Dax versucht, wobei mir der M5 nicht erregend aussieht eher Range, na mal gucken wo es hingeht

Schau Dir Deine Zählung nochmal an.

Du zählst 1-2-3-4-5 abwärts. Bei Deiner Zählung ist jedoch eine der wichtigsten Regeln verletzt - nämlich die Überschneidung der Wellen 1 und 4, die nur in seltenen Fällen vorkommt. Deshalb sollte man dies nie als Regel sehen. Wenn Du dies bearish zählen wolltest, müsstest Du 1-2 1-2 zählen und nicht 1-2-3-4. Das würde dann aber bedeuten, dass der Kurs danach stark fallen müßte, weil der Markt sich dann in einer Welle 3 und hier in einer Welle 3 der Welle 3 befindet und die 3. Welle ist meist die stärkste und längste. In diesem Fall darf der Kurs dann aber nicht mehr über die letzte Welle 2 steigen. Das genau ist in Deinem nachfolgenden Bild aber passiert. Demnach können wir uns nur in einer Korrektur a-b-c befunden haben.

Üben, üben, üben ;). Weiter so
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #36 am: Oktober 27, 2009, 19:11:29 pm »
die Überschneidung 1-4 mal wieder glatt übersehen  ;D wenn wir Dich nicht hätten ....


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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #37 am: Oktober 27, 2009, 19:49:04 pm »
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Ich habe mal die Verlaufslinien im Chart gelassen. Das von mir anvisierte Kursziel von 1.5058 (161,8% Ausdehnung der Welle 1) wurde so ziemlich punktgenau erreicht. Damit kann die Welle 5 bereits beendet sein. Allerdings kann ich sie noch nicht fertig zählen, deshalb gehe ich von einem Rücksetzer bis in den Bereich 1.4820-1.4840 aus. Hier fällt sowohl das Tief der Welle 4, als auch das Hoch der Welle 1 hin. Bei einem sauberen Verlauf darf der Kurs nicht unter 1.4817 (Hoch der Welle 1) fallen. Im zuvor genannten Bereich wäre somit (angenommen die Zählung stimmt) ein Low-Risk-Entry möglich mit Ziel neue Jahreshochs. Sobald diese Hochs gemacht werden, würde ich die Position allerdings glattstellen. Der Trend ist langsam ausgelutscht und die Chancen auf der Shortseite sind größer als auf der Longseite.

Also wenn der Kurs in den Bereich 1.4820-1.4840 fällt, dann long mit SL 1.4810 und Ziel 1.5060. Das sind 30 Pips Risiko bei 220 Pips Chance. Ein CRV von fast über 7. Jedoch solltet Ihr Euch dessen bewußt sein, dass das Risiko ausgestoppt zu werden umso größer wird, je kleiner der SL ist und es kann wie gesagt auch sein, dass der EURUSD fertig ist und nun zu den von mir anvisierten 1.2000 oder tiefer abtaucht.

So, wieder ein schönes Beispiel, wie die EW-Theorie uns zeigt, wenn wir (oder vielmehr ich) falsch liegen. Ich hatte obiges Statement gestern geschrieben. Ich habe eingeräumt, dass aufgrund der 161,8% Ausdehnung die Welle 5 beendet sein kann, auch wenn ich sie nicht sauber zu Ende zählen konnte. Hätte ich richtig gelegen, dann hätte der Kurs bei Ausbildung der Welle 4 nicht unter 1.4817 fallen dürfen (1-4-Überschneidung gell? ;)). Genau das ist heute passiert. Demnach sehe ich die Welle 5 als beendet an.

Jetzt hat es mich natürlich gewurmt, dass ich die Welle nicht zu Ende zählen konnte. Deshalb hab ich mich einfach mal probiert und deshalb das Ganze mal als Update reingestellt. Sowohl in der größeren Übersicht im 1h-Chart als auch reingezoomt nur in die Teilwelle 5.

Die Teilwelle 5 kann man als EDT - Ending Diagonal Triangle zählen. Ending heißt es deshalb, weil es eine größere Bewegung beendet im Vergleich zum LDT - Leading Diagonal Triangle, was einer größeren Bewegung vorausgeht.

Beide haben gemeinsam:

  • sie sind beide fünfwellig zu zählen
  • es sind beides Impulswellen

Was unterscheidet beide Wellen:

  • ein LDT kommt nur in einer Welle 1 vor und entfaltet sich mit der Wellenstruktur 5-3-5-3-5
  • ein EDT kommt nur in einer Welle 5 vor und alle Teilwellen sind dreiwellig als 3-3-3-3-3

Da wir hier ein EDT haben, muss es sich um eine Welle 5 handeln. Das ist der Fall. Desweiteren müssen alle 5 Unterwellen dreiwellig als a-b-c zählbar sein. Wer sich mein Bild anschaut, wird feststellen können, dass dies der Fall ist. Der einzige Wehrmutstropfen, von dem ich nicht weiß, ob er korrekt ist, ist, dass die Welle b der Welle 5 überschießend ist (rotes Viereck), also unter das Tief der Welle 4 gelaufen ist (blauer Kreis). Ob das regelkonform ist, weiß ich nicht, aber man könnte davon ausgehen, da ein EDT immer einen Umschwung in der Trendrichtung anzeigt und ein überschießendes b in der Welle 5 hier als bearishes Zeichen zu werten ist und die bearishe Kraft hat sich ja dann auch entsprechend bis jetzt entfaltet. Nichts desto trotz gehe ich nochmal von Kursen über 1.5050 aus. Dies leitet sich aus der übergeordneten Zählung ab, die mit der hier besprochenen Welle 5 eine übergeordnete Welle 3 beendet hat, sodaß noch die Wellen 4 und 5 fehlen. Es kann allerdings auch sein, dass die Welle 5 versagt, also kein neues Hoch ausbildet. Das kommt eher selten vor und wäre auch ein "unschönes" Ende der Bewegung, weil es deutlich signalisiert, dass den Bullen die Kraft gefehlt hat. Das wäre ein äußerst bearishes Zeichen, aber warten wir es ab ;)
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #38 am: Oktober 29, 2009, 23:32:59 pm »
So, wieder Zeit für ein Update. Die von mir erwartete Welle 4 scheint beendet und der EURUSD befindet sich auf dem Weg zu seinem letzten Hoch.

Anbei meine neueste Zählung. Bin heut zu platt näher auf Details einzugehen. Ich mach vielleicht am WE nochmal nen ausführliches Update. Bis dahin wird sich auch ein klareres Bild zeigen, von dem was wir zu erwarten haben.

Viele Grüße
DaBuschi
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #39 am: Oktober 30, 2009, 10:44:37 am »
So, dann will ich doch nochmal ein wenig näher drauf eingehen. Nach knapp 7 Stunden Schlaf fühl ich mich eher dazu in der Lage als noch gestern Abend ;)

Die Korrektur in Form der Welle 4 kann durch die Entfaltung der Wellen a-b-c zu Ende gezählt werden.

Kleine Hausaufgabe an die EW-Interessierten. Versucht mal die Wellen a-b-c in ihre Einzelfragmente zu zerlegen. Ihr könnt Euch dabei an meiner Grundzählung orientieren. Noch ein Hinweis: die Welle a kann 5-wellig sein, muss es aber nicht. Also eine Welle a kann auch als a-b-c gezählt werden. Eine Welle b ist immer ein a-b-c und eine Welle c muss zwingend 5-wellig sein. Versucht also mal die drei verschiedenen Wellen in die Unterwellen zu zerlegen. Also Welle a kann ein a-b-c oder auch ein 1-2-3-4-5 sein. Welle b muss ein a-b-c sein und Welle c muss ein 1-2-3-4-5 sein. Versucht Euch mal und stellt ein Bildchen rein. Ich werd dann mal meine Zählung reinstellen. Dies tu ich jedoch nur, wenn ich hier genügend Versuche sehe.

Zurück zu meiner Zählung:

Wir bilden meiner Meinung nach momentan die Welle 5 aus. Hierbei kann es sein, dass nach dem sich gerade abzeichnenden Aufwärtsimpuls die Welle 5 komplett abgeschlossen ist oder sich erst die Welle 1 der Welle 5 ausbildet. Ich gehe eher von der Welle 1 aus, weil die Welle 5 sonst eine versagende Welle wäre und das ist eher selten der Fall.

Die Welle 1 hat bisher die Unterwellen 1-2 ausgebildet und befindet sich momentan in der Welle 3. Diese Welle 3 unterteilt sich in die Wellen 1-2-3-4-5, wobei die Wellen 1-2-3 bereits beendet scheinen und der EURUSD gerade die Welle 4 ausbildet. Nach Beendigung dieser fehlen demnach noch die Welle 5, welche die Welle 3 beendet und anschließend noch die Wellen 4-5. Im Anschluß daran sollte erstmal eine deutlicher Korrektur einsetzen, die in der Regel zwischen 38,2% und 50% der vorangegangenen Aufwärtsbewegung ausmacht.

Soderle, das war´s schon wieder.

Schönes Wochenende und viel Spaß beim Knobeln ;)
DaBuschi
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #40 am: November 03, 2009, 00:16:07 am »
Leider hat sich kein Versuchskaninchen gefunden, der mal seine Zählung hier reinstellt. Nun ja. Da ich zu faul bin meine Zählung zu löschen, ich Euch aber trotzdem ein Update geben will, stell ich meinen aktuellen Count rein. Das Low vom 29.10.2009 wurde zwar bisher nicht unterboten, dennoch gehe ich davon aus, dass der EURUSD nochmal tiefer geht und damit seine Korrekturbewegung fortsetzt. Ich zähle jetzt also ein Doppel-Zig-Zag in Form eines W-X-Y.

Dies tu ich vor allem deswegen, weil ich sowohl die Aufwärtsbewegung vom 29.10.2009, als ach die Aufwärtsbewegung seit Sonntag Nacht nicht sauber 5-wellig aufwärts zählen kann und die Bewegung in meinen Augen daher eher korrektiv ist. Wichtig sollte jedoch hier an dieser Auswertung sein, dass Kurse unter 1.4680 nicht zum shorten genommen werden sollten, sondern dass sich hier sehr wahrscheinlich eine Bärenfalle ausbildet.
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #41 am: November 04, 2009, 23:43:37 pm »
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Wichtig sollte jedoch hier an dieser Auswertung sein, dass Kurse unter 1.4680 nicht zum shorten genommen werden sollten, sondern dass sich hier sehr wahrscheinlich eine Bärenfalle ausbildet.

Also wenn das mal nicht ne Ansage war. Knappe 60 Pips gings drunter, um dann geschmeidige 240 Pips anzusteigen. Kurs hat übrigens an der Aufwärtstrendlinie gedreht, die man seit Mitte August reinziehen kann. Sobald der EURUSD neue Jahreshochs macht, werd ich weitere Shorts reinladen und die auf dem Weg zu Kursen unter 1.2300 pyramidisieren.

Ich werde hierbei versuchen, Gewinne am Ende von Impulswellen mitzunehmen und in die Korrekturwellen hinein neu einzusteigen. Eine oder zwei Positionen werde ich allerdings offen lassen und versuchen, so weit wie möglich laufen zu lassen.
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #42 am: November 11, 2009, 19:53:42 pm »
Fertig machen zum Shorten.

Es ist wieder Zeit für ein Update. Beim letzten Mal habe ich darauf hingewiesen, dass neue Lows innerhalb der Korrektur nicht zum Shorten genutzt werden sollen, weil dies sehr wahrscheinlich eine Bärenfalle ist

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Wichtig sollte jedoch hier an dieser Auswertung sein, dass Kurse unter 1.4680 nicht zum shorten genommen werden sollten, sondern dass sich hier sehr wahrscheinlich eine Bärenfalle ausbildet.

Dies ist auch genau so gekommen und der EURUSD ist danach impulsiv angestiegen. Anbei findet ihr meine aktuelle Zählung. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie so richtig ist, aber ich habe zumindest meines Wissens nach keine Regeln verletzt.

Warum bin ich mir nicht sicher? Ganz einfach: Wenn man sich die Zählung anschaut, wird man feststellen, dass die große Welle 1 länger ist (283 Pips), als die grad beendete große Welle 3 (235 Pips).

Was bedeutet das aus wellentechnischer Sicht? Nun, die Wellen sollen ja die menschliche Psychologie einfangen und reflektieren. Dabei ist es so, dass die Welle 3 einer Impulsbewegung die längste Welle ist, weil hier die Masse der Marktteilnehmer in den Markt geht und die Trendrichtung für alle klarer sichtbar wird und die Bewegung dadurch verstärkt ist.

Faktisch muss die Welle 3 nicht immer die längste Welle sein, aber sie darf zumindest nie die kürzeste Welle sein. Wenn man jetzt 1 und 1 zusammenzählt und annimmt, dass meine Zählung korrekt ist, dann bedeutet dies, dass wir uns in einem EDT (Ending Diagonal Triangle) befinden. Hierbei darf die Welle 3 kürzer sein als Welle 1 oder Welle 5, aber niemals die kürzeste und die Welle 4 darf in den Bereich der Welle 1 traden. Aus psychologischer Sicht bedeutet das, dass die Überzeugung der Bullen auf eine Fortsetzung der Rallye schwächer wird. Aus wellentechnischer Sicht bedeutet das, dass die große Welle 5 nicht länger als 235 Pips werden darf. Sollte das doch geschehen, muss ich meinen Count überarbeitet und neu analysieren.

Wer spekulativ sein will und auf meinen Count vertraut, der kann somit einen Shorteinstieg suchen und den SL 240 Pips vom nächsten größeren Low aus setzen. Wenn der Plan aufgeht, kann man so ein enormes CRV bedeuten. Sagen wir mal, die letzte große Welle 5 dehnt sich nur 200 Pips aus und wir gehen nach 180 Pips der Bewegung short, dann haben wir ein Risiko von 60 Pips. Nehmen wir mal an, der EURUSD fällt in der aktuellen Korrektur auf 1.4920, dann darf der EURUSD von dort nicht über 1.5154 steigen. Wenn er um die angenommenen 200 Pips steigt, dann dreht er bei 1.5120. Wir sind bei 1.5100 short und haben den SL bei 1.5160 also die angesprochenen 60 Pips. Wenn jetzt der EURUSD auf die von mir angepeilten 1.2300 fällt, sind das vom Einstieg 2.800 Pips. Bei 60 Pips Risiko ein CRV von knapp 47. Wenn der Trade also aufgeht, kann man 47% Gewinn erzielen, wenn man nur 1% seines Kontos riskiert. Wenn der EURUSD sogar auf die von mir als möglich bezeichneten 1.1200 fällt, wären es gar 65% Performance.

Wichtig ist bei solchen Gedankengängen und Trades immer, das Risiko und somit die Position klein zu halten, da wir uns immer noch in einem Aufwärtstrend befinden und noch kein klares Shortsignal vorliegt. Das muss man sich bei all den Dollar-Zeichen in den Augen immer wieder vorhalten und bewußt machen, dass auch dieser Trade nur einer von vielen ist und das es nichts bringt, wenn ich hoch riskiere, dieses Mal auch hoch gewinne, dafür aber in den vielen späteren Versuchen ebenso hoch riskiere und dann all die Gewinne wieder abgebe und vielleicht sogar das Konto plätte.

KAPITALERHALT ist unser erster Grundsatz, denn es kommt 1. immer anders und 2. als man denkt ;)

Sollte der Kurs übrigens vom aktuellen Level direkt und ohne neue Hochs unter 1.4813 fallen, dann bin ich offiziell im Shortmodus.

Ich wünsche Euch erfolgreiche Trades.

Nachtrag: Wenn dieses Szenario eintreten sollte, würde dies aus Sicht der traditionellen Charttechnik bedeuten, dass wir ein Doppeltopp ausbilden und wenn ich bei der letzten Analyse von einer Bärenfalle bei neuen Lows sprach, so spreche ich bei neuen Hochs über 1.5060 von einer Bullenfalle. Neue Hochs sollten demnach nicht zum Long-Einstieg, sondern eher zum Shorten genutzt werden. Aber immer an das RM und MM denken.
« Letzte Änderung: November 11, 2009, 19:59:30 pm von DaBuschi »
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #43 am: November 11, 2009, 22:54:39 pm »
da hab ich mal eine frage zu den wellenlängen. es wird ja in einer normalen impulszählung gesagt, dass welle 3 länger als welle 1 sein soll.
spielt da die zeit auch eine rolle? d.h, wenn welle 1 in kurzer Zeit 50 Pips hinterlegt hat, aber welle 3 in längerer Zeit 45 Pips hinterlegt hat, so ist, wenn man linien zwischen anfang W1 und Ende W1 und Anfang W2 bis ende W3 (also die schenkel der welle 1 und 3) einzeichnet, doch welle 3 aufgrund der Zeit die sie länger zur entwicklung benötigte ja länger auch wenn sie weniger pips hinter sich hat.
Oder wird da tatsächlich nur von der Piplänge ausgegangen. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass auch noch die Zeit eine wichtige Rolle spielen soll. Kannst Du das bestätigen?

Danke

PriNova
« Letzte Änderung: November 11, 2009, 22:57:13 pm von PriNova »
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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #44 am: November 12, 2009, 12:50:56 pm »
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Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass auch noch die Zeit eine wichtige Rolle spielen soll. Kannst Du das bestätigen?

Hier hängt es davon ab, wie man wichtige Rolle definiert. Die folgenden Punkte zählen zu den Richtlinien. Richtlinien sind keine Regeln und können deshalb erfüllt sein, müssen es aber nicht. Am Ende kommt es auf den "Right Look" an und dieser wird im Prinzip auch durch die Richtlinien definiert. Es ist aber nicht zwingend erforderlich, dass diese erfüllt sind. Wird eine Regel gebrochen, ist der Count ungültig, wird eine Richtlinie verletzt, kann der Count dennoch seine Gültigkeit behalten.

  • Welle 3 erreicht häufig zwischen 1,5x und 3,5x der Länge von Welle 1
  • Welle 3 ist grösser als 1/3 der Welle 1
  • Welle 3 ist maximal 7x solang wie Welle 1 (Kurs)
  • Welle 3 sollte zeitlich maximal 7 mal so lang wie Welle 1; T(3) < 7x T(1)
  • Welle 3 bewegt sich zeitlich zwischen 1x und 4x mal so lang wie Welle 1; T(1)< T(3) < 4x T(1)

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Re: Das Elliot Wellen Prinzip
« Antwort #44 am: November 12, 2009, 12:50:56 pm »



 

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