...
Und zum Inhaltlichen, auch wenn ich mich in Verteidigungsstellung bringe: da Du ja ganz offensichtlich meine Vorstellung nicht gelesen hast - es gibt berufstätige Menschen mit einer 45-Stunden-Woche, die auch hauptberuflich NICHT traden möchten, sondern ihren Lebensunterhalt mit einer wertschöpfenden Tätigkeit verdienen. Dazu gehöre ich. ...
ich finde auch Trading ist Wertschöpfend, es generiert Kapital und vor allem es stellt Liquidität bereit.
Außerdem sollte es jedem selbst überlassen sein ob und wie man ein Signalgeber nutzt und deren Signale folgt. Im Besten Falle bietet der Signaldienst Trades welche mit einer Strategie eingegangen werden, welche einem selbst gut liegt, und deren Signale man bei entsprechender Zeit für die Recherche selbst handeln würde.
Ich selbst habe bis auf ein Probe-Abo bei Godmode-Trader noch keinen solchen Anbieter genutzt.
... Und ich denke mir (ohne es zu wissen) - auch im Forex-Bereich wird eine Strategie, die heute klappt, irgendwann nicht mehr funzen.
Ich denke das kommt auf die Strategie an. Trendfolgestrategien funktionieren (größtenteils) in jedem Auf- oder Abwärtstrend. Wer sagt, dass man diese Signale in einer Schiebezone handeln soll. Gibt es nach der Seitwärtsbewegung wieder einen Ab- bzw. Aufwärtstrend funktionieren die selben Muster.
So gesehen braucht man 2 Strategien, eine für Ab- und Aufwärtsbewegungen und eine für Schiebezonen. (Kommt man mit einer von beiden nicht zurecht, sollte man in diesen Zeiten das Handeln einfach lassen, bzw. den Markt wechseln.)
Ein Beispiel (Dax Tagesbasis): Im Jahr 2003 lieferte ein Trendfolgesystem richtig gute Signale, in 2004 sah dass natürlich anders aus. Aber im Seitwärtsmarkt 2004 brauchten diese Signale auch nicht gehandelt werden. Es gibt genügend Möglichekeiten diese wegen der Schiebezone rauszufiltern. Die selbe Strategie hatte anschließend 2005 und folgende Jahre wieder richtigen Erfolg.
Wozu also immer wieder nach anderen Systemen suchen.
So, und nun einen guten Start in die neue Handelswoche...
Beste Grüße
JohnJe