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Es gab 2 Ergebnisse mit den Schlagwörter Erfolg

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  1. Erfolgsfaktoren 2

    Die zweitgrößte Ursache dafür, das Vorhaben jeglicher Art scheitern ist, dass die Lernbereitschaft nicht oder nur ungenügend vorhanden ist. Nachdem es lange Zeit etwas schwierig war, dies in ein vermittelbares Konzept zu bringen haben wir aber auch das Thema mittlerweile auf die Essenz vereinfachen können.

    Grundelement 2: Lernfähigkeit


    Mangelnde Lernbereitschaft hat in der Regel drei wesentliche Gründe. Es gibt weitere, aber die sind relativ selten.

    Erstens: Man glaubt, man wüsste genug oder sogar alles über ein Thema.

    Das ist auch der Grund für das sehr häufige Phänomen: Je erfolgreicher eine Person ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit dass die Lernfähigkeit sinkt!

    Damit haben wir übrigens auch eine der „Erfolgsfallen“ offenbart. Besonders auch bei Menschen, bei denen größere Schwankungen mit erfolgreichen und weniger erfolgreichen Phasen auftreten ist dieses Phänomen sehr häufig festzustellen.

    Zweitens: Man ist nicht bereit, das was man lernt in die Tat umzusetzen. Dazu später mehr.

    Drittens: Sie haben Konflikte mit Autoritäten, was meist auf unbewusste Verhaltensmuster zurückgeht, die in der Erziehung/Schulzeit aufgebaut wurden.

    Wie können wir nun feststellen, wie es mit unserer Lernfähigkeit in diesem Sinne bestellt ist? Wir werden dies selber messen mit einem Instrument, das wir „Lernfähigkeitsindex“ genannt haben.

    Mit diesem Konzept kann jeder recht gut eigenständig für sich einschätzen, wie hoch die damit gemeinte Lernfähigkeit ausgebildet ist.

    Dieser Index besteht aus zwei Komponenten, die jeweils mit einem Faktor zwischen null und zehn angegeben und dann miteinander multipliziert werden. So bekommen wir einen Wert zwischen 0 und 100.
    ==> Der persönliche Lernfähigkeitsindex sollte bei 100 oder nicht weit darunter liegen.

    Konsistent erfolgreiche Menschen wenden dieses System permanent zwar auf sehr verschiedene Arten, jedoch immer mit dem gleichen Inhalt an. Bei einem zu geringen Lernfähigkeitsindex ist es nicht möglich, Erfolg zu generieren, oder wie ein altes Sprichwort ganz richtig sagt: „Die größten Meister sind immer auch die eifrigsten Schüler.“

    Die Praxis zeigt, dass die bewusste Anwendung mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum in der Regel zu einer vollständigen Automatisierung führt.

    Die erste Komponente ist „Wie bereit bin ich, etwas zu lernen?“.

    Also wie bereit bin ich etwas anzunehmen? Dazu zählen insbesondere die Dinge, die mich zwar irgendwie überzeugen aber gegen meine inneren Grundwerte und Einstellungen oder gegen mein bisheriges Wissen oder Gewohnheiten verstoßen. Wie bereit bin ich also, auch solche Dinge anzunehmen und zu akzeptieren wenn ich mit ihnen emotional oder kognitiv nicht in Übereinstimmung bin?

    Das ist zum Beispiel in der Naturwissenschaft ein bekanntes Phänomen, wenn lange Zeit akzeptierte (Welt-)Modelle aufgrund neuer Erkenntnisse über Bord geworfen werden sollen. Damit haben die meisten Wissenschaftler ein großes Problem und kämpfen dagegen. Das ist eine enorme Fortschrittsbremse, da dieses Verhalten zwar biologisch nachvollziehbar ist, aber kein neues Wissen schafft, sondern altes Wissen verteidigt. Man kann es ja geradezu als ein Gütemerkmal für die Qualität einer neuen wissenschaftlichen Entdeckung ansehen, wie sehr sie von der wissenschaftlichen Fachwelt abgelehnt, angegriffen und bekämpft wird.

    Weiterhin hängen wir oft in Rollenmustern fest, die Lernen verhindern. Wenn wir z.B. als Eltern mit unserem Kind, das uns in Bezug auf ein beliebiges Thema andere Fakten oder Einstellungen präsentiert, in den Konflikt kommen das wir zwar tief im Innern wissen, das Kind hat Recht – wir es aber aufgrund unseres Rollenmodells „Ich bin der Vater, ich habe Recht!“ festhängen.

    Das gleiche System gilt für Vorgesetzte und Untergebene, für Experten und Nicht-Experten…

    In gewisser Hinsicht könnte man es auch so formulieren: Denken in Hierarchien verhindert Lernen.

    Wenn es uns leicht fällt, trotz aller inneren Widerstände einfach zu sagen „Du hast Recht“, dann sind wir in diesem Punkt gut unterwegs.

    Sicherlich kennst Du das, wie schwierig es oft ist einfach einzugestehen das Andere Recht haben. Doch wenn wir das nicht zugeben, dann nehmen wir es auch für uns nicht an. Erfolgreiche Menschen werden es ohne zu zögern sofort zugeben, wenn jemand anderes Recht hat, selbst wenn er der Chef und der Andere ein Praktikant im Unternehmen ist.

    Ohne hier ausführlicher zu werden und weitere endlose Beispiele aus dem Alltag anzubringen denke ich, Du kannst diesen Punkt in Tiefe und Umfang erfassen.

    Diese Komponente ordne ich also auf einer Skala von 0 – 10 ein, wobei 0 bedeutet, das ich in keinster Weise bereit bin, solche Dinge anzunehmen
    und 10 die absolute Bereitschaft darstellt.


    Die zweite Komponente ist „Wie bereit bin ich, das umzusetzen?“

    Wie messe ich das?
    Das Hauptkriterium hier ist die weiterführende Frage:

    „Wie bereit bin ich, Dinge aufzugeben? Wie bereit bin ich, Dinge aufzugeben damit ich das, was ich annehme auch umsetzen kann?“

    Vielleicht muss ich dazu innere Überzeugungen aufgeben.
    Vielleicht muss ich dazu auch Dinge im Äußeren aufgeben wie Fernsehen, Computerspiele, Gewohnheiten…

    Das kann erfahrungsgemäß eine schwierige Aufgabe sein und daher sollten wir uns diese Frage immer und immer wieder stellen: „Wie bereit bin ich, Dinge aufzugeben um das, was ich gelernt habe anzuwenden und damit erfolgreich umzusetzen.“

    Auch diese Komponente ordne ich zwischen 0 und 10 ein, wobei 0 natürlich bedeutet das ich in auf keinen Fall bereit bin, XYZ aufzugeben,
    und 10 bedeutet das ich sofort und jetzt vollständig bereit bin XYZ aufzugeben.

    Diese beiden Werte werden multipliziert, und so bekommst Du den sogenannten Lernfähigkeitsindex, der zwischen 0 und 100 liegt.

    Wie bereits erwähnt, schwankt dieser Index beständig. Und je erfolgreicher wir sind oder je höher unsere (reale oder gefühlte) Stellung ist, desto mehr sinkt er in der Regel. In Managercoachings sind selbige oft überrascht, wie gering ihre Lernfähigkeit mit der Zeit geworden ist!

    Das System bedingt natürlich, das Du ehrlich zu dir selbst bist.
    Es ist auch interessant, wenn man vertraute Personen diesbezüglich nach ihrer Einschätzung fragen kann.

    Wenn einer der beiden Werte auf zehn ist und der andere Wert auf null, dann ist auch der Lernfähigkeitsindex auf null – 10 x 0 = 0

    Überprüfe also deinen Lernfähigkeitsindex und sorge dafür, das er auf 100 ist oder zumindest nicht weit davon entfernt.
    Wie auch das erste Grundelement muss dieses Dir in Fleisch und Blut übergehen.

    Wie das geht? Mittels 3 Schritten:

    • Übung
    • Übung
    • Übung
    Im dritten Teil dieser Serie gehen wir auf das nächste Grundelement ein, dann geht es um das Thema „Warum und Wie

    Du kannst diesen Artikel hier als PDF herunterladen: [attachment=14588:Erfolgsfaktoren Teil 2.pdf]



    © 2014 Forexfabrik.de / Mod Scusi

    • 14.05.2014 - 17:59 Uhr
    • nach Scusi
  2. Erfolgsfaktoren 1

    Erfolg ist im Coaching eines der zentralen Themen und so können wir aus der Verhaltensanalyse besonders konsistent erfolgreicher Menschen in der Essenz einige Grundelemente verdichten.

    So banal diese zum Teil für manche Leserinnen und Leser auch vordergründig erscheinen mögen – diese Grundelemente sind nicht nur das übereinstimmende Muster aller erfolgreichen Menschen.
    Die Praxis hat tausendfach gezeigt, wenn wir diese Muster sorgfältig bei Menschen installieren, und zwar so dass sie in ein automatisiertes Standard-Verhalten übergehen, dann werden diese Menschen erfolgreich! Punkt.

    In diesem Artikel stelle ich das erste Grundelement vor. Jedes Element erhält aus methodischen Gründen einen eigenen kurzen Artikel, weil erstens kurze Gedankenimpulse mehr bewirken können und wir nicht so schnell in den Automatismus "Ich nehm mal schnell und effizient ein paar Informationen auf" verfallen. Zweitens ist dadurch eine bessere Aufnahme der Impulse gewährleistet, da sie mehrfach aktualisiert werden.


    1. Grundelement: Auf wen hörst Du?

    Warum ist das ein Grundelement?
    Weil der häufigste Grund für den Misserfolg darin begründet ist, das man auf die falschen Leute hört.

    Erstens: Wir nehmen sehr oft Informationen von Menschen auf, von denen wir z.B. gar nicht wissen ob sie die Information von der richtigen Quelle haben, also ob diese Information überhaupt stimmt. Oder auch eine übernommene Information von einem sogenannten „Experten“.

    Mag sein das diese Person über eine Menge Wissen verfügt oder meterlange akademische Titel trägt, doch das sagt nichts aus über die spezifische Relevanz der Information an sich und im besonderen für uns. Diese Informationen müssten wir zunächst im Detail prüfen – und das machen die meisten Menschen nicht. Tatsächlich sind ca. 90-95% der Informationen die wir bekommen nicht akkurat.

    Und was noch schlimmer ist, wir hören meist auf Menschen, die uns in unserem Vorhaben nicht unterstützen, sondern uns mit sogenannten „Fakten“ davon abbringen wollen, dieses Vorhaben umzusetzen.

    Als typisches Beispiel nehmen wir eine junge Frau, die eine Geschäftsidee hat und ihr großer Traum ist es damit internationalen Erfolg zu haben und sehr viel Geld zu verdienen um sich ihren Traum zu erfüllen.

    Schon wird der größte Teil ihres Umfeldes ihr die so genannten Fakten vor Augen halten
    :
    „Wie willst du das denn schaffen, du hast ja nicht mal ein Diplom / kennst dich mit Wirtschaft ja gar nicht aus“ oder
    „Woher willst du denn das ganze Geld bekommen um das zu machen? Unmöglich!“
    „Bleib doch mal auf dem Teppich! Du als kleine (...), das ist doch verrückt!“

    ... und so weiter.

    Lauter Dinge, die dann der Situation entsprechend ausformuliert als „Fakten“ präsentiert werden.
    Solche „Fakten“ – und das muss man sich wirklich ganz klar machen – sind in fast allen Fällen gar keine Fakten, sondern Meinungen!
    Das dürfen wir nicht verwechseln!

    Und kaum jemand wird rückhaltlos hinter ihr stehen und sie in ihrem Wunsch bestärken und sagen „Du kannst das. Du schaffst das. Ich stehe hinter dir.“

    Wir können also die Informationen die wir bekommen in zwei Abteilungen gliedern. In der ersten und weitaus größten Abteilung lauern die beschriebenen Menschen und Informationen, die immer einen einschränkenden Charakter haben und eine Fokussierung auf negative Dinge / Unmöglichkeiten.

    Die zweite Abteilung – und das ist eine ganz kleine Abteilung – dort sind Menschen und Informationen die einen schaffenden, positiven und hilfreichen Charakter haben. Nämlich solche, die Wissen, das so ziemlich alles möglich ist weil sie es selbst so erlebt haben und immer wieder erleben.

    Was glaubst Du, in welcher Abteilung sich konsistent erfolgreiche Menschen (und die, die sich auf dem Weg dorthin befinden wollen) aufhalten müssen?
    Natürlich! In der kleinen Abteilung, denn nur dort finden sie ihre Größe.

    Die andere Abteilung (da wo fast alle sind) meiden sie dagegen vehement und bewusst. Es lohnt sich also sehr, ein Bewusstsein für diesen Punkt zu entwickeln indem man sich z.B. auf diese Kategorisierung konzentriert und sich fragt: Hat diese Information (oder dieses Gespräch…) einen einschränkenden oder erweiternden Charakter? Erkenne und vermeide diese einschränkenden Informationen. Du brauchst Sie nicht verbannen. Vermeide Sie und lerne, nicht auf sie zu hören!

    Finde statt dessen Menschen aus der kleinen, positiven Abteilung, die da sind wo Du hin willst und da waren wo Du bist.

    Wie Du diese findest? In der Regel ist das sehr einfach, denn meistens kommen die von ganz alleine, und zwar dann, wenn Du deine eigenen Gedanken auf die gleiche Art und Weise behandelst wie ich es eben mit der Beschreibung der zwei Abteilungen genannt habe.

    Durch diese äußere Prägung sind bei den meisten Menschen tatsächlich auch die Überzahl der Gedanken eher einschränkend und nur wenige sind erweiternd. Und das „wie innen so außen“ ist ein verlässliches Naturgesetz, das sich bei allen konsistent erfolgreichen Menschen in der felsenfesten Überzeugung äußert: „Meine Gedanken formen meine Realität“. Damit befinden wir uns nicht nur in Übereinstimmung mit der Quantenphysik, sondern tatsächlich schon mal auf dem richtigen Weg.



    Im nächsten Teil geht es um das zweite Grundelement: Das Lernen, oder die Lernfähigkeit.
    Das ist ein wesentliches Element, um (in welchem Bereich auch immer) erfolgreich zu sein und ein weiteres Element, das alle erfolgreichen Menschen gemeinsam haben.

    Ich stelle dort ein Modell vor mit dem Du nicht nur ganz einfach feststellen kannst, wie es um deine Lernfähigkeit tatsächlich bestellt ist sondern auch wie Du diese optimieren kannst.

    Dieser Artikel kann formatiert als PDF heruntergeladen werden ([attachment=14511:Erfolgsfaktoren Teil 1.pdf])

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    • 15.05.2014 - 11:16 Uhr
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