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Es gab 8 Ergebnisse mit den Schlagwörter Forex

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  1. ÖL - Rauf, runter oder doch seitwärts?

    Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) hat zum Jahresende 2016 eine Vereinbarung auf den Weg gebracht die Erdölfördermenge zu drosseln und hält sich daran, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war, selbst Russland und zehn weitere Förderländer beteiligen sich an der Drosselung.

    Der Ölpreis jedoch schert sich nicht darum und hat am 22. März an der 50 Dollar Marke pro Barrel gekratzt. Der Grund für den niedrigen Preis sind wohl die weltweit gut gefüllten Lagerbestände, die US Lager waren Mitte März bis an die Decke gefüllt und viele Trader haben auf einen weiteren Verfall des Ölpreises spekuliert, nun sind aber die US Ölreserven vor zwei Wochen unerwartet stark gesunken, was den Preis kurzfristig wieder etwas nach oben drückte.

    Durch technologische Verbesserungen kann die Schieferölproduktion in den USA auf kurzfristige Preisschwankungen reagieren. Ab einem Barrel Preis von 50 Dollar zahlt es sich für die Schieferöl Produzenten aus die Förderung aufzunehmen, darunter wird sie zurückgefahren.

    Die Vereinbarung der OPEC von Ende 2016 ist auf 6 Monate beschränkt. Wird sie im Sommer 2017 verlängert, wovon Experten ausgehen, wird ein Ölpreis von bis zu 60 Dollar erwartet, gleichzeitig werden durch den höheren Preis die US Schieferöl Produzenten die Förderung wieder ankurbeln, was wiederum zu einem absacken des Preises durch Überangebot führen wird. Sollte die OPEC die Vereinbarung nicht verlängern kommt es zu einem Rückgang auf bis zu 40 Dollar.




    [attachment=27938:Screenshot_4.png]


    Das bedeutet für die Schieferöl Produzenten wieder Hände in den Schoß und abwarten. Was wiederum die OPEC in Zugzwang bringt. Sie wird Maßnahmen setzen, damit der Preis nicht zu weit fällt. Die OPEC kann sich einen Rohölpreis unter 40 Dollar nicht lange leisten, musste doch Saudi-Arabien im Jahre 2016 eine Staatsanleihe in der Höhe von 17,5 Milliarden Dollar auflegen, der Ausfall des Schieferöls in den USA bei einem Preis unter 50 Dollar tut dann sein übriges ihn wieder nach oben zu drücken.

    Experten der Branche gehen davon aus das der Ölpreis sich mehrere Jahre in einer Preisspanne von 40 - 60 Dollar bewegen wird. Ein Preis von 100 Dollar ist in den nächsten Jahren nicht zu erwarten ebenso wenig wie 30 Dollar. Von unten abgesichert durch die OPEC und die Schieferöl Drosselung und von oben abgesichert durch die weltweit vollen Lager und die schleppende konjunkturelle Entwicklung.





    [attachment=28155:5068440047_c83ec4e30e_b.JPG]

    • 09.05.2017 - 14:05 Uhr
    • nach €urix
  2. Die größten Forex Trades aller Zeiten

    Es überrascht etwas, dass der Forex-Markt – gemessen am Umsatz – der größte Markt der Welt ist. Und das mit deutlichen Abstand. Zusätzlich ist dieser Markt in einigen Ländern stark reguliert, fristet ein Schattendasein oder ist schlichtweg verboten.

    Dennoch gab es in der Geschichte einige hochkarätige Trades, die den Forex-Markt bekannt machten und dabei gleichzeitig das Gesicht dieses Marktes für immer veränderten, ja ihm sogar ein verruchtes Image verschafften!
    In diesem Artikel werden drei (!) Forex-Trades vorgestellt, die es sogar schafften auf politischer Ebene diskutiert zu werden! Alle drei Trades sind zudem eng mit – zumindest danach – bekannten Gesichtern verbunden:

    Georg Soros (GBP)

    [attachment=19294:120927_george_soros_ap_328.jpg]

    Er wurde 1930 als Georgy Schwartz in Ungarn geboren. Nachdem er die Schlacht um Budapest 1945 überlebte, wanderte er nach England aus und änderte seinen Namen 1947 in den weniger germanisch klingenden Namen Soros. Er arbeitete zunächst als Aushilfe in einem Laden für Schifffahrt-Souvenirs, bis er einen Job in einer Londoner Handelsbank annahm. 1956 wurde er Arbitrage-Händler an der Wall Street.

    Sein größter Wunsch war es Philosoph oder Schriftsteller zu werden, das er später ansatzweise realisierte, indem er Bücher schrieb in denen er seine wirtschaftsphilosophischen Ansichten veröffentlichte. Zudem entdeckte die Finanzbranche seinen legendären Sinn für gute Trades, und so gründete er 1970 seine eigene Firma „Soros Fund Management“, das Unternehmen aus dem später „Quantum Hedge Fund“ wurde.

    Nach der deutschen Wiedervereinigung in den frühen 1990er Jahren war Soros der Meinung dass das britische Pfund im Vergleich zur Deutschen Markt enorm überbewertet war. Er war nicht alleine dieser Ansicht, und so überzeugte er andere Investoren für seine Idee, jedoch eröffnete keiner von Ihnen solch eine große Short-Position wie Soros, aber zusammen erzeugten sie einen massiven 10 Millionen Short Trade gegen den GBP. Als dann 1992 das GBP gegenüber den neu einsetzenden Europäischen Währungskurs-Mechanismen abwertete – so wie es Soros vorhersagte – strich er ungefähr 1 Milliarde USD Profit ein.

    Danach wurde Soros bekannt als „der Mann der die englische Bank zerbrach“ und seine Position als führender Wirtschaftsdenker war zementiert.

    Stanley Druckenmiller (DM)

    [attachment=19295:Stanley Druckenmiller.jpg]

    Während Georg Soros den Ruhm für die Entdeckung der Pfund-Schwäche erntete, war es in der Tat einer seiner Vermögensverwalter bei Soros Fund Managment, der erst die Möglichkeit dahinter entdeckte: Stanley Druckenmiller.

    Druckenmiller wurde in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren und machte 1977 seinen Doktor in Volkswirtschaftslehre und arbeitete danach, mit 28 Jahren, bereits als Öl-Analyst bei der Pittsburgh National Bank.

    1981 gründete er seine eigene Firma „Duquesne Capital Management“, bei der er bis 1988 arbeitete. Danach wurde er von Soros abgeworben und arbeitete nur noch für ihn.

    Nach dem Fall der Berliner Mauer, rechnete Druckenmiller mit einem Anstieg der Deutschen Mark (DM), trotz der prognostizierten Schwierigkeiten bei dem Wiedervereinigungsprozess. Er eröffnete eine große Long-Position für die DM, die Millionen in die Kasse von Soros spülte.

    Als Soros seine GBP-kampagne startete, ging Druckenmiller erneut Long in die DM, in der Annahme der Wert würde steigen, wenn das GBP fiel.

    Gleichzeitig sagte er voraus, dass ein abgewertetes GBP britischen Firmen helfen würde, ihre Exporte zu steigern. Mit diesen Hintergrund kaufte er sich in einigen britischen Unternehmen ein.

    Als sich diese Vorausahnungen bestätigten, strich Druckenmiller einen stattlichen Gewinn ein.

    Andy Krieger (NZD)

    [attachment=19296:krieger1.jpg]

    Vor Soros und Druckenmiller setzte Andy Krieger eine neue Bestmarke für erfolgreiche Forex-Trades. Als am 19. Oktober 1987 der DowJones-Index um 22% fiel, versuchten fast alle Händler ihre Anteile an USD loszuwerden.
    Im Alter von 32 Jahren erkannte Krieger, das dieser Ausverkauf des USD zur Überbewertung anderer Währungen führen wurde. Er beschloss, in dem relativ unbedeutenden Währungspaar USD/NZD massiv Short zu gehen. Gerüchten zufolge, war seine Short-Order größer als die gesamte Geldmenge Neuseelands.

    Dieser Verkaufsdruck veranlasste den Kiwi (Spitzname des Währungspaares USD/NZD) um 5% an Wert zu verlieren, und bescherte Krieger einen Millionengewinn.

    Fazit: Obwohl diese Trades riesige Summen für die drei Trader und ihren Firmen einbrachten, haben diese die Volkswirtschaften nicht nachteilig beeinflusst. Man könnte rückblickend sogar die Meinung vertreten, dass durch diese Ausnutzung der Schwächen einzelner Währungen diesen tatsächlich nachhaltig geholfen und die Wirtschaft gestärkt wurde.

    • 29.04.2015 - 00:10 Uhr
    • nach Divecall
  3. 5 Forex Trading Fehler

    1. Fehlende Beständigkeit

    Wenn Du ein Trade eröffnest, hast Du eine gleichgroße Chance darauf richtig oder falsch zu liegen.

    Es ist so ähnlich, als ob man eine Münze in die Luft wirft oder wie bei anderen Glückspielen. Und das ist bei Forex Handel ähnlich. Die einzige Ausnahme: Im Forexhandel denkst Du einen Vorteil zu haben.

    Und dieser Vorteil wird es Dir erlauben die „Bank zu sprengen“ (oder vielmehr den Broker) und wird Dir nach einer Handvoll Trades einen schönen Profit verschaffen.

    Nun, das ist zumindest die Theorie.

    Wenn Dein Vorteil ein „gutes Bauchgefühl“ ist, kann es passieren, dass Du früher oder später Probleme bekommst.

    Ein „gutes Bauchgefühl“ oder eine Art „Instinkt“ zu haben ist natürlich völlig OK, wichtig ist jedoch, dass Du Beständig erfolgreich ist, egal auf welcher Grundlage Dein Erfolg beruht.

    Aus diesem Grund führen erfolgreiche Trader auch ein Trading-Tagebuch. Es hilft einem Trader genau nachzuvollziehen, wann – und wichtiger: warum – ein Trade eröffnet wurde. Es wird Dir helfen, ein Muster in Deiner Handlungsweise zu erkennen. Und wenn Du feststellst, dass Deine Trades nur aus einem Bauchgefühl entstammen, du dabei aber weder Beständig und erst recht nicht profitabel bist, wird es Zeit einige Dinge zu überdenken…

    2. Emotionales Trading

    Dieser Punkt geht Hand-in-Hand mit dem ersten Fehler: Trading ist oft emotional und sehr stressig, doch nur wenn Du dieses zulässt! Das ist genauso wie im Leben: Wenn Du wählst, das etwas ein „Problem“ oder „kompliziert“ ist, dann wird es genau das sein!

    Wenn Du Forex tradest, weil Du Deinen Job verloren hast, Du Dein Haus verlieren wirst, weil Du überschuldet bist oder Du willst ein Haufen Geld machen, um Deiner Ex eins auszuwischen und zu zeigen, dass Du doch ein toller Hecht bist….solltest Du sofort damit aufhören!

    Trading unter Zwang oder unter extremen emotionalen Bedingungen ist ein sicherer Weg ins Verderben. Wenn Du emotional tradest, ist Dein Kopf nicht frei und Du wirst nicht in der Lage sein, rationale Entscheidungen zu treffen.
    Du wirst am Anfang Glück und einige Gewinner-Trades haben, doch letztendlich wird Dich der Markt auffressen.

    Der Forex-Markt hat eine schier unheimliche Art und Weise die Schwäche seiner Teilnehmer auszunutzen – gerade dann wenn emotional getradet wird oder gewonnen werden muß…

    3. Mangelnde Erfahrung

    Alles was man im Leben macht beruht auf Erfahrungen. Ob es sich dabei um eine simple Straßen Überquerung handelt oder einem Fallschirmsprung aus einem Flugzeug.

    Dabei gilt, dass es ein sehr schmerzhafter, steiniger Weg sein wird, wenn es Dir niemand gezeigt hat oder man aus seinen Fehlern lernen muss.

    Das traden am Forex-Markt ist ähnlich: Man muss eigene Erfahrung sammeln, wenn man niemanden über die Schulter schauen kann. Zum Glück landet man zwar nicht im Krankenhaus, dennoch wird die Erfahrung teuer erkauft und dürfte sich ebenfalls sehr schmerzhaft anfühlen. Vielleicht sollte es das auch.

    Zunächst sollte man sich mit einschlägiger Literatur befassen, und auch das Internet ist voll mit Informationen, die einen den Einstieg erleichtern. Dennoch kommt irgendwann der Moment, in dem man selbst das Ruder in die Hand nehmen und einfach anfangen sollte.

    Ein Demo-Konto, oder ein Micro-Echtgeld-Konto – bei dem kleinste Lot-Größen gehandelt werden – bei einem bekannten Broker zu eröffnen, ist dann eine großartige Idee.

    Dieser Weg sollte man eine Weile einschlagen, um ein Gefühl zu entwickeln, was man da eigentlich macht. Erst wenn Du Dich wohl fühlst und Dein Konto langsam aber beständig wächst, solltest Du darüber nachdenken, etwas (!) mehr Geld zu investieren und wirklich real zu traden.

    Dabei ist es wirklich wichtig Erfahrungen zu sammeln und diese auch schriftlich im Trading-Journal festzuhalten. Mit der Zeit wirst Du feststellen, dass Dir bestimmte Währungspaare oder Tageszeiten einfach „besser“ liegen, und mit zunehmender „Bildschirmzeit“ wirst Du ein Auge entwickeln für gute Setups und Trades.

    4. Verkomplizierung einer einfachen Tätigkeit

    Am Anfang wirst Du feststellen, dass Trading eine recht einfache Sache ist: man kauft, wenn der Kurs steigt und man verkauft, wenn der Kurs fällt.

    Erst mit zunehmenden Wissen, wird das Trading schwerer! Erst wenn man wieder genug Erfahrung gesammelt hat, wird man sich wieder auf die einfachen Wurzeln besinnen. Dazwischen liegt ein langer Reifeprozess, bei denen man die Charts mit Indikatoren vollpackt und alles so kompliziert aussieht, als stelle man eine mathematische Formel für die Quantenmechanik am Bildschirm dar.

    Viele von den Webseiten, Trading-Büchern und Forex-Seminare wollen Dir auch dummerweise genau das verkaufen. Ihr Interesse ist es, dass Trading so kompliziert darzustellen als handle es sich um Gehirnchirurgie, denn Ihr Geschäftsmodell ist ein anderes als Deins!

    Die Wahrheit dabei ist, dass es IHR Gewinn ist, wenn DU Geld am Markt verlierst.

    Trading ist eigentlich ziemlich einfach, wenn man es nicht unnötig verkompliziert.

    5. Trading ohne Stop Loss

    Das ist der fatalste Trading-Fehler, denen selbst erfahrene Trader immer wieder unterliegen.

    Du wirst immer wieder damit irgendwo konfrontiert, es sei eine gute Idee, ohne Stop Loss zu handeln. Das ist aber einfach nur Mist.

    Am häufigsten dabei ist der Irrglaube, der Broker sieht Deine Stop Loss und lässt den Kurs genau dahin verlaufen (das sogenannte „Stop Loss Fishing“).

    Denkst Du wirklich, der Broker hat nichts anderes zu tun, die Stop Loss-Grenze seiner Kunden zu überwachen und diese künstlich auszulösen, nur um Dir ein paar hundert Kröten abzunehmen?

    Der Gewinn des Brokers ist der Spread (die Preisdifferenz zwischen Bid- und Ask-Preis). Daher liegt ihm vielmehr daran, dass Du immer mehr Trades machen kannst (wachsendes Konto)!

    Natürlich gibt es Preisbereiche, in denen die Mehrheit der Trader Ihre Stop Loss setzen und es wird auch ein paar schwarze Schafe unter den Brokern geben, zu deren Geschäftsmodell es gehört diese Preisbereiche abzugrasen. Dennoch ist das keine Entschuldigung dafür, KEINEN Stop Loss zu setzen!

    Abhilfe kann man ganz einfach schaffen, in dem man sich zunächst einen renommierten Broker sucht, der zu den großen Jungs gehört und man den Stop Loss einfach dort setzt, wo ihn die Mehrheit der Trader NICHT setzen würde. Das klingt schwerer als es ist, aber mit zunehmender Erfahrung kann man auch das bewältigen.

    Absolut nicht entschuldbar ist das traden ohne Stop Loss. Eine plötzliche Kursentwicklung gegen Dich und Dein Konto kann sich innerhalb eines Augenaufschlages in Luft auflösen, während Du ein anderes wichtiges Geschäft nachgehst…

    Zusammenfassung

    Das sind nur eine Handvoll Trading-Fehler, die man machen kann und es gibt einige sicherlich viele mehr. Aber wenn Du auch nur diese fünf Fehler eliminieren kannst, wirst Du auf lange Sicht am Forexhandel Erfolg und Freude haben – Das kann ich Dir beinahe versprechen…

    • 28.03.2015 - 22:31 Uhr
    • nach Divecall
  4. 2618-Setup Teil 2

    [attachment=16229:2618_filtered_tf15_tf60.jpg]

    Die Prozentuale Gewinner-Rate hat sich seit Einführung verbessert, da im Verlauf die Regeln modifiziert wurden. Obige Tabelle stellt den Gesamtverlauf dar.


    SL-Management

    Einfache Regel: höchstes Hoch der Double-Tops (bzw. tiefstes Tief des Double-Bottoms) + 10 Pips:
    [attachment=16230:2618 SL.jpg]




    Target-Management

    Wie bei Strukturhandel üblich, werden auch hier zwei Kursziele gesetzt und beim Erreichen des 1. Kurszieles die halbe Position aufgelöst, sowie der SL auf Einstieg gezogen. (Spread einberechnen)

    Erstes Target: Schlusskurs der Bewegung nach dem Double-Top und vor dem Einstieg:
    [attachment=16231:Screenshot - 06_09 003.jpg]


    Halbe Position schließen und SL auf Einstieg ziehen:
    [attachment=16232:Screenshot - 06_09 005.jpg]


    Zweites Target: Wir befinden uns jetzt in einem risikofreien Trade. Daher kann für die zweite Hälfte der Position der SL nach Markttechnik (oder um den Trade ganz vergessen zu können mittels Trailing Stop) nachgezogen werden.

    Der Trade ist so lange gültig, wie der Kurs das High des höchsten Hochs nicht überschreitet

    [attachment=16233:Screenshot - 06_09 004.jpg]

    Innerhalb der Zone zwischen dem 61.8 Retracement und dem höchsten Hoch kann auch noch gehandelt werden, wenn man den Zeitpunkt verpasst hat. Dadurch wird das Risiko/Gewinn Verhältnis natürlich besser.

    Grundsätzlich handeln wir jedoch das 61.8 Retracement aufgrund der statistischen Häufigkeit, denn es ist besser ein System mit 60% Gewinnwahrscheinlichkeit zu handeln das 1000 x / Jahr möglich ist, als ein System mit 80% Gewinnwahrscheinlichkeit, das nur 100 x / Jahr möglich ist.



    Divergenz

    Zum Thema Divergenz existiert in der Fabrik ein sehr guter Beitrag (Link) auf den ich hier noch verweisen möchte.
    Anmerkung: warum fehlen in Gigi's Beitrag die Grafiken?
    Ich verwende in der Regel einen RSI mit der Periode 7, was die Hälfte der Standard-Einstellung ist.

    Falls sich beim Double-Top (Double-Bottom) keine Divergenz zeigt, hat das Auswirkungen auf die Positionsgröße.
    Mehr zu den Divergenzen und versteckten Divergenzen dann im Video. Hier nur eine kurze Erklärung für diejenigen, denen der Begriff Divergenz zum ersten mal über den Weg läuft.
    Grundlegend ist eine Divergenz ein Widerspruch zwischen Kurs und einem Indikator bzw. Oszillator. Wenn der Kurs höhere Hochs zeigt und der Oszillator gleiche oder tiefere Hochs, dann sprechen wir von einer Divergenz. Diese dient als Bestätigungssignal für eine Kurskorrektur. Beispiel für eine Divergenz:

    [attachment=16234:2618_divergenz.jpg]


    Money-Management

    Trades, bei denen das Risiko-Gewinnverhältnis schlechter als 1:1 ist (z.B. durch Pinbar bei einem Double-Top) wurden nicht gehandelt.

    Für die Berechnung des Risiko-Gewinn-Verhältnisses wurde nur das erste Kursziel kalkuliert und erscheint daher in der Statistik schlechter als das tatsächliche Verhältnis am Ende des Trades, das dann oft 1:3 oder besser ist.

    Je nach SL-Abstand wird die Positionsgröße kalkuliert um das maximale Risiko an seine Money-Management Regeln anzupassen.

    Ich riskiere zum Beispiel bei diesen Trades je nach Timeframe unterschiedliche Größen, angefangen im M15 mit 0,3% der Balance bis max. 0,6% auf den höheren Timeframes.

    Ebenfalls in die Berechnung der Risikogröße fließen weitere Faktoren ein wie

    • Divergenz (50% Relevanz)
    • signifikante horizontale Widerstandsbereiche, zwischen Einstieg und 1. Kursziel (50% Relevanz) und die
    • übergeordnete Trendrichtung (30% Relevanz)
    Das bedeutet also, bei fehlender Divergenz wird die Positionsgröße um 50% reduziert.
    Bei fehlender Divergenz und signifikanten horizontalen Widerständen zwischen Einstieg und 1. Kursziel wird die Positionsgröße um 100% reduziert.

    Gelegentlich ist die Kostellation auch sehr gut, wenn z.B. ein komplexes Preismuster ebenfalls in dem Bereich einen Trade signalisiert, in diesem Fall erhöhe ich die Positionsgröße je nach Konstellation um bis zu 100%.

    Ich hoffe, ich konnte Euch mit dieser Einführung Lust darauf machen, dieses Setup auszuprobieren, das Video wird eingestellt sobald es fertig ist.

    Eines möchte ich noch erwähnen für die Einsteiger:
    Bevor Du eine neue Strategie auf einem Echtgeld-Konto handelst, mache vorher 100 Trades damit auf einem Demo-Konto.

    Nicht 10 und nicht 50.
    Exakt 100 Trades.

    Wenn Du eine Veränderung an einer Strategie vornimmst, dann trade diese Veränderung wieder 100 mal auf einem Demo.

    Nicht 10 und nicht 50.
    Exakt 100 mal.

    Trade das, was Du siehst. Nicht das, was Du denkst.

    In diesem Sinne alles Gute für Euch und bis bald!

    Scusi


    © 2014 Scusi @ forexfabrik.de
    Appears courtesy to Jason Stapleton @ tradeempowered.com
    Thank you, my friend!

    • 07.09.2014 - 21:35 Uhr
    • nach Scusi
  5. Forex Umsätze

    Seit einigen Jahren jedoch, machen sich einige Währungen auf den Weg an die Spitze und werden alsbald die festen Positionen der "Big Seven" durcheinander würfeln.

    Die "Bank für Internationalen Zahlungsausgleich" (BIZ) - Bank for International Settlements (BIS) - führt alle Drei Jahre eine Umfrage zum Devisenumsatz (Handelsvolumen) durch. Dabei ist diese Bank wohl die maßgeblichste Quelle für Daten des globalen Devisenhandels. Die letzte BIZ-Umfrage fand im April 2013 statt und brachte erstaunliche Zahlen zu Tage: So lag die globale Forex-Marktaktivität PRO TAG in diesem Monat bei durchschnittlich 5.3 Billionen USD, eine Steigerung von 33% gegenüber des Tagesumsatz von 4 Billionen USD im Jahr 2010. Seit Erhebung der Zahlen im Jahr 2001 ist das sogar eine Vervierfachung (damals 1.2 Billionen USD)!

    Die 2013 BIZ Umfrage ergab, das der Dollar immer noch die am meisten gehandelte Währung der Welt ist - gelegentliche Spekulationen über einen eventuellen Untergang dieser Währung zum Trotz.
    Der US-Dollar-Anteil an dem täglichen Forex-Umsatz beträgt 87,0 % (April 2013).

    Die nächsten drei Stellen werden durch den Euro (zweiter Platz mit 33,4 %), der japanische Yen (23,0 %, dritter Platz) und dem britischen Pfund (11,8 %) repräsentiert.

    Interessanterweise stieg die Handelsaktivität beim Yen um 63 % gegenüber der Umfrage im Jahr 2010. Der Grund dürfte wohl die Veränderung der japanischen Geldpolitik sein, die vor kurzem stattfand.

    Obwohl die Handelsumsätze der "großen Vier" im prozentualen Bereich schwankte, ist deren Reihenfolge seit Jahren immer gleich: USD, EUR, JPY, GBP.

    Danach folgen der Australische Dollar, Schweizer Franken und Kanadischer Dollar. Diese Währungen tauschen gelegentlich die Plätze. Im Jahr 2013 war der australische Dollar Beispielsweise auf Rang 5, zuvor auf Platz sieben.

    Es gibt zusätzlich zu den Majors noch sieben andere Second Tier-Währungen, die aus Währungen der Schwellenländer gebildet werden. Dabei handelt es sich um die 4 BRIC-Länder (BRIC = Brasilien, Russland, Indien, China): Es handelt sich dabei um Brasilianischen Real, russischer Rubel, indische Rupie und der chinesische Renminbi (oder Yuan).
    Zusätzlich gibt es noch drei andere, weniger offensichtliche Währungen: Das mexikanische Peso, die türkische Lira und der südafrikanische Rand. Der gemeinsame Marktanteil dieser sieben Währungen am täglichen Forex-Umsatz hat sich von 6,2 % im jahr 2010 auf 10,8 % im Jahr 2013 erhöht. Alle sieben Währungen gehören übrigens zu den EME`s (Emerging market Economy).

    Einige dieser sieben Währungen verzeichneten einen phänomenalen Anstieg gemessen am Tagesumsatz: Die Handelsspanne beim mexikanischen Peso stieg um 171 % gegenüber dem Wert des Jahres 2010 (auf satte 135 Milliarden Dollar im Jahr 2013).
    Damit belegt der mexikanische Peso Platz 8 der am meisten gehandelten Währungen. Den größten Anstieg gemessen am gehandelten Umsatz verzeichnete jedoch der chinesische Renminbi: stolze 210 % (120 Milliarden Dollar im Jahr 2013) und folgt damit auf Position 9.
    Der russische Rubel lag bei 140% im täglichen Forex Umsatz, mit 85 Milliarden Dollar. Damit kletterte er um 4 Positionen nach oben auf Platz 12, gegenüber seiner Platzierung im Jahr 2010.


    Natürlich geht der Anstieg dieser Währungen auf Kosten der anderen Währungen, hauptsächlich von denen an der Spitze (Euro, CAD, CHF). Mit der Entwicklung der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum stieg zwar der Handels Umsatz um 15% (um die 1,8 Billionen USD), er verlor jedoch seinen Anteil am globalen Devisenumsatz um fast
    6 Prozentpunkte (auf 33,4 %).

    Ein weiterer Grund für den Anstieg der 7 EME-Währungen dürfte in der hohen Verzinsung liegen, die vermehrt Carry-Trader anlockt. Zum Beispiel wurden am 22.Mai 2014 folgende Verzinsung für 10-Jahres-Staatsanleihen angeboten: Brasilien 11,18%, Indien 8,71% und Südafrika 8,04%. Das bildet zu den 2,55% der 10-jährigen US Treasury einen nicht übersehbaren Kontrast.

    Diese hohen Zinsen sind jedoch auch für einige Länder ein Damoklesschwert in Form einer galoppierenden Inflation. Morgan Stanley hat bereits im vergangenen Jahr eine Gruppe von Schwellenländer ausgemacht, die als "Fragile Five" bezeichnet werden: Brasilien, Indien, Indonesien, Südafrika und die Türkei. Diese fünf Volkswirtschaften haben im Durchschnitt ein Haushaltsdefizit von 4,0 %, ein Leistungsbilanzdefizit von 4,1 % und eine Inflation von 7,5%. Die strengere US-Geldpolitik macht es für diese Länder schwierig, ausländisches Kapital anzuziehen um Ihre Defizite zu finanzieren, führte zu starken Rückgängen in Ihren Währungen und Aktienmärkten ab Sommer 2013 bis Anfang 2014.


    Als Hauptantreiber für den Anstieg des Forex-Umsatzes gelten:
    - Außergewöhnlich hohe Nachfrage für OTC-Derivate (Devisentermingeschäfte, Swaps und Optionen). Der Grund dafür ist ausländische Portfolio-Investoren Ihre Spekulationen absichern wollen...
    - Internationalisierung der EME-Märkte durch den Offshore-handel (Der Renminbi z.B. spielt eine zunehmend größere Rolle im Handel innerhalb Asiens. So beträgt der Anteil des Offshore-handels 72% am Handelsvolumen des Renminbi in Asien)
    - "Finanzialisierung" der EME-Währungen. Immer mehr Portfolios und Hedge-Fonds-Manager nehmen EME-Währungen in ihr Portfolio auf

    Abschließend eine Übersicht über die am meisten gehandelten Währungen im Jahr 2013:

    1. USA (USD) 87.0%
    2. EU (EUR) 33.4%
    3. Japan (JPY) 23.0%
    4. Grossbritannien (GBP)11.8%
    5. Australien (AUD) 8.6%
    6. Schweiz (CHF) 5.2%
    7. Kanada (CAD) 4.6%
    8. Mexico (MXN) 2.5%
    9. China (CNY) 2.2%
    10. Neuseeland (NZD) 2.0%
    11. Schweden (SEK) 1.8%
    12. Russland (RUB) 1.6%
    13. Hong Kong (HKD) 1.4%
    14. Singapur (SGD) 1.4%
    15. Türkei (TRY) 1.3%
    Andere: 12.2%
    GESAMT: 200%

    (Da Forex immer in Währungspaaren gehandelt wird, beträgt die Gesamtsumme 200%)

    • 31.08.2014 - 01:57 Uhr
    • nach Divecall
  6. Die TOP 50 Forex Twitter Accounts

    Inzwischen werden durch Tweets Nachrichten, schnelle Analysen, Empfehlungen aber auch interessante Artikel geteilt.Es werden auch Charts veröffentlicht und durch die "Twitter-verfolgern" hat die Interaktivität zwischen den Forex-Tradern weltweit zugenommen.

    Hier ist eine Liste der 50 besten Twitter-Accounts zum Thema Forex (alle in engl. Sprache):

    1. @ForexLive - Das ForexLive-Team bringt extrem schnelle Updates, Einsicht in die Markt-Bewegungen und viel Humor. Der Twitter-Account (der mehr bietet als Links zu interessanten Artikeln), bietet eine hervorragende Möglichkeit in Echtzeit zu erfahren, was los ist im Forex-Markt.
    2.@FXstreetNews- Der Haupt-Twitter-Account von FXStreet bietet sehr schnelle Nachrichten und Analysen, was die Zahlen hinter den Nachrichten ("News-Trading") bedeuten, und das aus verschiedenen Quellen. Die Updates umfassen ein breites Sprektum an Währungspaaren. FXstreetNews ist eine gute Möglichkeit, um sich auf den neusten Stand zu halten.
    3. @djfxtrader- Der DJ-Account bringt sehr schnelle Updates über Nachrichten, die den Markt bewegen.
    4. @TradersLog - Das Investoren- und Traderportal hält jeden auf dem Laufenden mit Nachrichten und interessanten Artikeln.
    5.@caseystubbs - Casey Stubbs von "Winner`s Edge Trading" ist ein "Den-mußt-Du-Folgen"-Account. Sein Level der Interaktivität und seine Unterstützung der Trader ist groß. Zusätzlich veröffentlicht er Trading-Ideen, Ausbildungsinhalte und mehr.
    6.@VCecchioFX - Christopher Vecchio von "DailyFX" ist sehr aktiv, speziell zu den Spitzentradingszeiten. Seine Sicht des Marktes, die Vielzahl der Währungspaare und die Interaktion mit anderen Tradern macht ihn zu einem der besten Forex-Twitter Benutzer.
    7.@FX_Button - Adam Button von "Forex Live" hat immer scharfe Analysen von dem, was den Markt bewegt und was die Politiker wirklich sagen und wohin sich die Währungspaare bewegen.
    8.@Tradingnrg - Lior Cohen von "Trading NRG" ist eine sehr gute Quelle für Gold, Silber, Öl und für lang- und kurzfristige Investments.
    9.@kathylienfx - Kathy Lien ist eine der bekanntesten Analysten in der Forex-Welt und das zu recht. Sie veröffentlicht Links zu Artikel, Markteinsichten und deckt jedes Ereignis ab. Ihre Analysen sind es wert, verfolgt zu werden.
    10. @FxProGlobal- Der Forex-Broker "FXPro" verlinkt zu Artikel auf seiner Seite als auch zu anderen lesenswerten Artikeln.
    11. @FXDIRK - Dirk Friczewsky vertreibt Forex-Trading Ideen und großartige Charts. Er ist sehr interaktiv.
    12.@forexmagnates - Die "Forex Magnates" Webseite weiß alles über die Hintergründe der Forex-Industrie.
    13.@Francesc_Forex - Francesc Riverola, Präsident und Gründer von FXStreet twittert über die Forex-Industrie, Bank-Empfehlungen und weitere interessante FX Themen.
    14. @simonsmithy - Simon Smithy von "FXPro" weist auf interessante Artikel hin und bietet interessante Einblicke.
    15. @MCarrilloFX - Mauricio Carrillo von "FXStreet" ist aktiv, wenn über den Markt geredet wird.
    16.@mhderks - Michael Derks von "FXPro" ist ein erfahrener Tradingstratege, der in mehreren Disziplinien unterwegs ist. Er bietet interessante Markteinblicke.
    17.@DavidJSong - David Song von "FXCM" ist sehr aktiv auf Twitter, er veröffentlicht eine große Bandbreite an Währungspaar-Analysen und interessante Links
    18.@ForexFactory - Der Twitter-Account dieses großen Forexportals veröffentlicht Links zu Top-Artikel und heiße Forum-Themen.
    19.@JohnKicklighter - John Kicklighter von "DailFX" ist aktiv in der US und Asien-Handelszeit und bietet technische Ansichten, Einblicke und News.
    20.@leanco - Lean ist ein unabhängiger professioneller Forex Trader, der genug Erfahrung hat, um interessante Möglichkeiten des Forex-Marktes zu finden und zu veröffentlichen.
    21.@IlyaSpivak - Ilya Spivak von "FXCM" ist ein globaler Macro G10 Forex-Stratege. Er hilft seinen Folgern und twittert interessante Markt-Einsichten.
    22.@RagheeHorner - Raghee Horner ist eine sehr bekannte Traderin und Autorin. Sie veröffentlicht Marktanalysen.
    23.@MBForex- Michael Boutros, ein Trader und Währungsstratege von "DailyFX" hält jeden auf dem laufenden über Webinare, technische Analsysen und mehr.
    24. @FXstreetUpdate - Dieser FXStreet-Twitter Account veröffentlicht Team-Updates über interessante Webinare zur Selbstausbildung.
    25.@BabyPips - "Forex Gump" von "Babypips" bietet interessante Ausbildungsinhalte für Anfänger, aber nicht nur für diese...
    26.@DRodriguezFX- David Rodriguez von "DailyFX" bietet Marktinfos, zeigt technische Inhalte, Charts und mehr.
    27. @katie_martin_FX - Katie Martin von DJ / WSJ bietet amüsante Gedanken über Währungen und Anleihen.
    28.@ValBednarik - Valeria Bednarik von "FXstreet" ist eine exzellente Analystin und sie ist in der "Twitterwelt" sehr aktiv.
    29.@EuroWadhwa- Silvia Wadhwa ist CNBC "Euro-Watcher" - Sie deckt das Themengebiet "Europäische Schuldenkrise" auf den ganzen Kontinent ab.
    30. @World_First - Sehr schnelle Updates auf aktuelle Nachrichten, Zusammenfassungen über den aktuellen und Aussichten auf den kommenden Handelstag, geführt von Chef-Ökonom Jeremy Koch.
    31. @lindayueh - Linda Yueh ist Wirtschaftsjournalist bei "BloombergTV" und Sie bietet schnelle Updates auf aktuelle Nachrichten, speziell aus dem Europäischen Raum.
    32. @MahiForex - Der aus Neuseeland stammende Broker deckt den gesamten Forex-Markt ab und verbreitet viele Ausbildungsartikel.
    33.@GregaHorvatFX- Der Mann für Elliot Wave-Analysen. Er ist sehr aktiv auf Twitter und reagiert schnell auf Anfragen.
    34. @PipCzar- Blake Morrow lebt, isst und atmet die Märkte, und das kann man auf seinen Twitter-Account sehen. Seine Gedanken sind stets auf dem neusten Stand und sehr amüsant.
    35. @MatinaStevis - Matina Stevis von DJ/WSJ ist eine griechische Auswanderin und betrachtet die Wirtschaftskrisen auf eine sehr interessante Art und Weise.
    36.@edjmoya - Edward Moya ist der Chef-Währungsstratege von "TradingAdvantage". Er bietet Einsichten, was den Markt bewegt und was nicht.
    37.@FXstorm - Sophia Todorova handelt, blogt und lebt Forex. Sie bietet viele wertvolle Einsichten und interagiert mit Ihren ¨Folgern¨.
    38.@Fxflow - Boris Schlossberg ist einer der schärfsten FX Gehirne. Er hat interessante Markt Vorstellungen und deckt Ereignisse flächendeckend ab.
    39.@DailyFX - Der Twitter Account dieses großen Portals ist ständig damit beschäftigt Nachrichten und Analysen zu veröffentlichen.
    40.@JasonForex - Jason Rogers ist der Vertreter von ¨FXCM¨ in den sozialen Netzen und ist sehr aktiv.
    41.@50Pips - 50 pips ist ein unabhängiger Forex Spezialist, Coach und Mentor. Er bietet sehr schnelle Updates von wichtigen Nachrichten, auch von denen, die normale Medien oft ignorieren. Er hilft Tradern ihren Focus auf die wichtigen Widerstand/Unterstützung-Zonen und den zugrundeliegenden Marktbewegungen zu legen. Zusätzlich werden alle Kommentare unterstützt durch einen kostenlosen Chat und den gratis wöchentlichen Zusammenfassung- und Aussichts-Videos (veröffentlicht auf seinem Blog).
    42.@JamieSaettele- Jamie Saettele von ¨DailyFX¨ versteht, was sich im Markt tut und was in den Köpfen der Trader vorgeht. Seine Amüsanz über die Märkte ist sehr erfrischend.
    43. @JoelKruger- Joel Kruger ist ein ehemaliger Währungsstratege, der inzwischen Vollzeit tradet. Er kombiniert beides in seinen ¨Tweets¨ und verteilt Schlüsselpositionen für den Markt.
    44. @ForexPeaceArmy - Der ¨Forex Peace Army¨-Tweet bietet Bewertungen über Broker u.v.m.
    45.@IsItCoffeeYet - Tim Black ist unter anderem ein Forex Trader, und seine veröffentlichten Links sind sorgfältig ausgesucht und Wert, beachtet zu werden.
    46.@currensee- Der Twitter Account des ersten sozialen Trading Netzwerkes umfasst lesenwerte Artikel aus allen Teiles des Internets und ist ziemlich aktiv in Konversationen.
    47. @gftmarkets - Der Twitter Feed von ¨GFT¨ hat interessante Marktanalysen und Markteinsichten.
    48.@FreshPips - FreshPips serviert wichtige, relevante Forex Nachrichten, ausgesucht von Forex Tradern.
    49.@alaidi- Ashraf Laidi ist einer der am meisten beachtesten Forex Analysten.
    50. @ftalpha - Das FT Alphaville Team verbereitet Maktnachrichten und Ansichten, zusammen mit Links zu Ihren Artikeln.
    51.@DailyFXTeam- Das Twitter Konto des DailyFX Team`s bietet die unterschiedlichsten Arten von Nachrichten, Nachrichtenaktualisierungen und Alarme für kommende relevante Ereignisse.
    52. @MahiFX- Der in Neuseeland ansässige Broker bietet nicht nur Marktkommentare, sondern nutzt seinen Twitter-Account auch als Aggegator von Nachrichten.

    Zu guter Letzt, sollte auch ein deutschsprachiger Feed nicht unerwähnt bleiben:
    53. @ForexFabrik- der Twitter Account der Forexfabrik, einer der aktivsten deutschsprachigen Forex-Portale.

    Als Ergänzung aus einem Kommentar (s.u.) wurde folgender Link (ebenfalls deutschsprachig !) hinzugefügt:

    53. @Trading212de- Bietet sehr informative Marktanalysen und Einsichten.

    Diese Liste ist begleitet von kurzen Beschreibungen. Sollte ein wichtiges Twitter-Konto vergessen worden sein, oder sollte die Beschreibung erweitert oder verändert werden, bitte schreibe uns eine kurze Email oder hinterlassen einen ergänzenden Kommentar.

    • 16.08.2014 - 22:39 Uhr
    • nach Divecall
  7. Erfolgsfaktoren 2

    Die zweitgrößte Ursache dafür, das Vorhaben jeglicher Art scheitern ist, dass die Lernbereitschaft nicht oder nur ungenügend vorhanden ist. Nachdem es lange Zeit etwas schwierig war, dies in ein vermittelbares Konzept zu bringen haben wir aber auch das Thema mittlerweile auf die Essenz vereinfachen können.

    Grundelement 2: Lernfähigkeit


    Mangelnde Lernbereitschaft hat in der Regel drei wesentliche Gründe. Es gibt weitere, aber die sind relativ selten.

    Erstens: Man glaubt, man wüsste genug oder sogar alles über ein Thema.

    Das ist auch der Grund für das sehr häufige Phänomen: Je erfolgreicher eine Person ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit dass die Lernfähigkeit sinkt!

    Damit haben wir übrigens auch eine der „Erfolgsfallen“ offenbart. Besonders auch bei Menschen, bei denen größere Schwankungen mit erfolgreichen und weniger erfolgreichen Phasen auftreten ist dieses Phänomen sehr häufig festzustellen.

    Zweitens: Man ist nicht bereit, das was man lernt in die Tat umzusetzen. Dazu später mehr.

    Drittens: Sie haben Konflikte mit Autoritäten, was meist auf unbewusste Verhaltensmuster zurückgeht, die in der Erziehung/Schulzeit aufgebaut wurden.

    Wie können wir nun feststellen, wie es mit unserer Lernfähigkeit in diesem Sinne bestellt ist? Wir werden dies selber messen mit einem Instrument, das wir „Lernfähigkeitsindex“ genannt haben.

    Mit diesem Konzept kann jeder recht gut eigenständig für sich einschätzen, wie hoch die damit gemeinte Lernfähigkeit ausgebildet ist.

    Dieser Index besteht aus zwei Komponenten, die jeweils mit einem Faktor zwischen null und zehn angegeben und dann miteinander multipliziert werden. So bekommen wir einen Wert zwischen 0 und 100.
    ==> Der persönliche Lernfähigkeitsindex sollte bei 100 oder nicht weit darunter liegen.

    Konsistent erfolgreiche Menschen wenden dieses System permanent zwar auf sehr verschiedene Arten, jedoch immer mit dem gleichen Inhalt an. Bei einem zu geringen Lernfähigkeitsindex ist es nicht möglich, Erfolg zu generieren, oder wie ein altes Sprichwort ganz richtig sagt: „Die größten Meister sind immer auch die eifrigsten Schüler.“

    Die Praxis zeigt, dass die bewusste Anwendung mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum in der Regel zu einer vollständigen Automatisierung führt.

    Die erste Komponente ist „Wie bereit bin ich, etwas zu lernen?“.

    Also wie bereit bin ich etwas anzunehmen? Dazu zählen insbesondere die Dinge, die mich zwar irgendwie überzeugen aber gegen meine inneren Grundwerte und Einstellungen oder gegen mein bisheriges Wissen oder Gewohnheiten verstoßen. Wie bereit bin ich also, auch solche Dinge anzunehmen und zu akzeptieren wenn ich mit ihnen emotional oder kognitiv nicht in Übereinstimmung bin?

    Das ist zum Beispiel in der Naturwissenschaft ein bekanntes Phänomen, wenn lange Zeit akzeptierte (Welt-)Modelle aufgrund neuer Erkenntnisse über Bord geworfen werden sollen. Damit haben die meisten Wissenschaftler ein großes Problem und kämpfen dagegen. Das ist eine enorme Fortschrittsbremse, da dieses Verhalten zwar biologisch nachvollziehbar ist, aber kein neues Wissen schafft, sondern altes Wissen verteidigt. Man kann es ja geradezu als ein Gütemerkmal für die Qualität einer neuen wissenschaftlichen Entdeckung ansehen, wie sehr sie von der wissenschaftlichen Fachwelt abgelehnt, angegriffen und bekämpft wird.

    Weiterhin hängen wir oft in Rollenmustern fest, die Lernen verhindern. Wenn wir z.B. als Eltern mit unserem Kind, das uns in Bezug auf ein beliebiges Thema andere Fakten oder Einstellungen präsentiert, in den Konflikt kommen das wir zwar tief im Innern wissen, das Kind hat Recht – wir es aber aufgrund unseres Rollenmodells „Ich bin der Vater, ich habe Recht!“ festhängen.

    Das gleiche System gilt für Vorgesetzte und Untergebene, für Experten und Nicht-Experten…

    In gewisser Hinsicht könnte man es auch so formulieren: Denken in Hierarchien verhindert Lernen.

    Wenn es uns leicht fällt, trotz aller inneren Widerstände einfach zu sagen „Du hast Recht“, dann sind wir in diesem Punkt gut unterwegs.

    Sicherlich kennst Du das, wie schwierig es oft ist einfach einzugestehen das Andere Recht haben. Doch wenn wir das nicht zugeben, dann nehmen wir es auch für uns nicht an. Erfolgreiche Menschen werden es ohne zu zögern sofort zugeben, wenn jemand anderes Recht hat, selbst wenn er der Chef und der Andere ein Praktikant im Unternehmen ist.

    Ohne hier ausführlicher zu werden und weitere endlose Beispiele aus dem Alltag anzubringen denke ich, Du kannst diesen Punkt in Tiefe und Umfang erfassen.

    Diese Komponente ordne ich also auf einer Skala von 0 – 10 ein, wobei 0 bedeutet, das ich in keinster Weise bereit bin, solche Dinge anzunehmen
    und 10 die absolute Bereitschaft darstellt.


    Die zweite Komponente ist „Wie bereit bin ich, das umzusetzen?“

    Wie messe ich das?
    Das Hauptkriterium hier ist die weiterführende Frage:

    „Wie bereit bin ich, Dinge aufzugeben? Wie bereit bin ich, Dinge aufzugeben damit ich das, was ich annehme auch umsetzen kann?“

    Vielleicht muss ich dazu innere Überzeugungen aufgeben.
    Vielleicht muss ich dazu auch Dinge im Äußeren aufgeben wie Fernsehen, Computerspiele, Gewohnheiten…

    Das kann erfahrungsgemäß eine schwierige Aufgabe sein und daher sollten wir uns diese Frage immer und immer wieder stellen: „Wie bereit bin ich, Dinge aufzugeben um das, was ich gelernt habe anzuwenden und damit erfolgreich umzusetzen.“

    Auch diese Komponente ordne ich zwischen 0 und 10 ein, wobei 0 natürlich bedeutet das ich in auf keinen Fall bereit bin, XYZ aufzugeben,
    und 10 bedeutet das ich sofort und jetzt vollständig bereit bin XYZ aufzugeben.

    Diese beiden Werte werden multipliziert, und so bekommst Du den sogenannten Lernfähigkeitsindex, der zwischen 0 und 100 liegt.

    Wie bereits erwähnt, schwankt dieser Index beständig. Und je erfolgreicher wir sind oder je höher unsere (reale oder gefühlte) Stellung ist, desto mehr sinkt er in der Regel. In Managercoachings sind selbige oft überrascht, wie gering ihre Lernfähigkeit mit der Zeit geworden ist!

    Das System bedingt natürlich, das Du ehrlich zu dir selbst bist.
    Es ist auch interessant, wenn man vertraute Personen diesbezüglich nach ihrer Einschätzung fragen kann.

    Wenn einer der beiden Werte auf zehn ist und der andere Wert auf null, dann ist auch der Lernfähigkeitsindex auf null – 10 x 0 = 0

    Überprüfe also deinen Lernfähigkeitsindex und sorge dafür, das er auf 100 ist oder zumindest nicht weit davon entfernt.
    Wie auch das erste Grundelement muss dieses Dir in Fleisch und Blut übergehen.

    Wie das geht? Mittels 3 Schritten:

    • Übung
    • Übung
    • Übung
    Im dritten Teil dieser Serie gehen wir auf das nächste Grundelement ein, dann geht es um das Thema „Warum und Wie

    Du kannst diesen Artikel hier als PDF herunterladen: [attachment=14588:Erfolgsfaktoren Teil 2.pdf]



    © 2014 Forexfabrik.de / Mod Scusi

    • 14.05.2014 - 17:59 Uhr
    • nach Scusi
  8. Der Forexhandel des Uli Hoeneß

    Angefangen hat es durch eine Überweisung im Jahr 2001: Der inzwischen verstorbene Adidas Chef Robert Louis Dreyfus überweist für Uli Hoeneß 20 Millionen DM (10,23 Millionen Euro) auf ein Konto bei der Schweizer Bank Vontobel.

    Gedacht ist das Geld „zum Zocken“. Und zwar an der Börse, wie es ursprünglich hieß. Eine überaus nette Geste von gelebter christlicher Nächstenliebe. Schon hier könnte der aufmerksamen Leser stutzig werden, und nachhaken: Wo ist denn da die Gegenleistung? Haben Sie schon jemanden jemals Geld überwiesen, nur so zum Zocken (gut, eigene Kinder mal ausgenommen)?

    Anfänglich machte der als Saubermann und Moral-Apostel (man erinnere sich nur an den Umgang von „Uli“ mit Christoph Daum!) bekannte Herr H. Gewinne. Das geschah mit vollen Einsatz: Tag und Nacht soll er an der Börse gezockt haben.

    Aha. Es gibt (oder gab in dem Zeitraum 2002-2006) nicht viele Märkte, die ein 24-Stunden Handel ermöglichten! Langjährige Mitglieder der Forexfabrik.de ahnen, wohin die Reise geht und womit der Uli Hoeneß „gezockt“ haben könnte…

    Richtig deutlich werden kleinere Details im Vorfeld zum und während des Gerichtsverfahrens im März 2014. Denn dazu kam es leider, weil Herr H. weder Gewinne, noch Verluste bei der Steuer angegeben hatte. Insider nennen das lapidar Steuerhinterziehung.

    [attachment=14131:1024px-Uli_Hoeneß_2745.jpg]

    (Das Bild* zeigt Uli Hoeneß im Münchener Ratshaus, 2013)

    Vermutlich hatte Herr H. auch vor, seine Geschäfte zu versteuern, zumal die Schweiz und Deutschland im August 2011 ein Steuerabkommen eingehen wollten, dass die Nachversteuerung des in der Schweiz gebunkerten deutschen Vermögens ermöglicht hätte, leider wurde dieses Abkommen im November 2012 vom deutschen Bundesrat abgelehnt.

    Im Januar 2013 wird Herr H. – offenbar durch einen Angestellten der Bank Vontobel – darüber informiert, dass Journalisten der Zeitschrift Stern über „ein Konto eines großen deutschen Fußball Funktionärs“ im Hause Vontobel recherchieren. Am 16. Januar wir die Geschichte vom Stern-online veröffentlicht und am 17. Januar erreicht dem Finanzamt Rosenheim eine Selbstanzeige eines Herrn Hoeneß. Ein fast perfektes Timing – aber leider nur fast.

    Im Laufe der Untersuchungen durch das Finanzamt und der Staatsanwaltschaft (inklusiver einer Hausdurchsuchung) werden Tröpfchen für Tröpfchen Einzelheiten der Geschäfte publik: Augenscheinlich hat Herr H. sein Herz an den Devisenmarkt (auch Forex genannt) verloren.

    Es wurden wohl mehrere Tausend Transaktionen pro Jahr pro Jahr getätigt. Und wir reden Hier nicht von einem arbeitssuchenden oder Selbstständigen, dem man unterstellen könnte, er hätte die Zeit dazu. Nein, wir reden hier von einer Person des öffentlichen Interesses! Einer Person, der einem Fußballklub der ersten Bundesliga vorsteht, eine Fleischfabrik leitet und auch sicherlich auch andere repräsentative Aufgaben übernehmen musste oder wollte.

    Damit dürfte er wohl in seiner spärlichen Freizeit wohl im Minutentakt die Millionen bewegt haben. Es soll Tage gegeben habe, da hat er dreistellige Millionenbeträge eingesetzt!

    Das von ihm bevorzugte Währungspaar war wohl USD/JPY, und zu Spitzenzeiten soll sein Kontostand um die 150 Millionen erreicht haben – Plus wohlgemerkt! Nicht schlecht, was man aus anfänglich 10 Millionen machen kann – wäre aber auch ein Hinweis auf ein typischen Anfängerfehler: Ein total überhöhter Hebel.

    Der „Schlamper“ (O-Ton Franz Beckenbauer über Uli Hoeneß) begann ab 2006 wohl auch den Überblick über seine Devisengeschäfte zu verlieren. Nun ja, kann ja schon mal passieren, wenn man dem größten und erfolgreichsten Fußballverein vorsteht – da kommt man mit den Millionen schon mal schnell durcheinander….

    Wer sagt denn, daß man als ein Vereinspräsident von Profi-Fussballern Ahnung von Buchführung haben muß?

    Aber auch das ist ein typischer Anfängerfehler: Mangelnde Disziplin bei einer peniblen Buchführung. Profis reden da gerne von „Trading-Tagebücher“ oder „Trading-Logbücher“, in denen jeder Trade aufgezeichnet werden sollte, um Trades rückblickend zu analysieren. Auch oft hinsichtlich der Fragestellung „Warum habe ich dort Geld verloren? Was war mein Fehler?“.

    Wer das nicht macht, ist wirklich nur ein Zocker – und sollte sich nicht wundern, wenn er unter die (Markt)Räder kommt!

    Während der Gerichtsverhandlung hat Herr H auch nicht sehr viel über seine Anlage/Handelsstrategie verraten. Ist evtl. auch besser so, denn offensichtlich war diese nicht sehr erfolgreich. Dennoch sollten sich Anfänger mit diesen Thema befassen: wie gehe ich überhaupt vor, um Einstiegs- und Ausstiegssignale zu erhalten?

    In nur zwei Jahren hat Herr H. Gewinne geltend gemacht: 2003 knapp 52 Millionen und 2005 ca. 78 Millionen. Da drängt sich dem Fachmann natürlich die Frage auf: Wo war das Risiko- und Geldmanagement?

    Auch hier: Fehlanzeige – zumal die Anwesenheit eines Vermögensverwalters ebenfalls fehlte. Beides fahrlässig, bei Summen dieser Größenordnung, und ein Anzeichen mehr, dafür das hier leider wirklich nur „gezockt“ wurde….

    Dem „Otto Normalverbraucher“ stehen natürlich die Haare zu Berge: Wir, die morgens aufstehen, hart für unser Geld arbeiten, 40-50 Jahre lang und das nur um – vielleicht (!) – unseren Kindern mal ein (inzwischen wieder baufälliges) Haus hinterlassen zu können, muss zusehen wie jemand der ohnehin schon genug Geld durch seine Tätigkeit verdienen dürfte, gierig mehrere Millionen „einfach nur verzockt“.

    Der „Forex Normaltrader“ rauft sich die Haare: Hier wurden grobe Anfängerfehlerfehler gemacht und mehr noch: es wurde nichts gelernt. Und das mit Summen, von denen wir nur ein Bruchteil davon (im Promillebereich) unser Tradingleben hinterherjagen.

    Abgesehen vom Gerichtsurteil und dem ganzen drum herum, erhält die Geschichte einen bitteren Beigeschmack: Es drängt sich der Verdacht auf, hier wurde wirklich „nur gezockt“. Nicht nur mit dem Markt, sondern auch mit den Summen, dem Gericht und der Steuer.

    Damit hat Uli Hoeneß sich keinen guten Gefallen getan: Ja, Uli Hoeneß ist berühmt geworden! Er hat aber auch gezeigt, wohin Gier führen kann.

    Leider hat er den hierzulande fast unbekannten Forex-Markt ebenfalls zu einer negativen Popularität verholfen. Zudem kann sich jetzt jeder Trader nun sicher sein, daß sein zuständiger Steuersachbearbeiter beim auftauchen des Begriffes "Forex" in der Steuererklärung erstmal kurz zusammenzuckt, bevor er nun noch genauer hinschaut!

    Es bleibt abzuwarten, ob und wie viele Details in einer Revisionsverhandlung noch veröffentlicht werden.


    * (Foto mit freundlicher Genehmigung von Harald Bischoff, Quelle: Wikimedia.org,
    Link: http://commons.wikim...oeneß_2745.jpg)

    • 14.03.2014 - 01:33 Uhr
    • nach Divecall