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Die Macht des Trends

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90 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   DaBuschi

*
BELIEBT

Ich will hier mal an einem einfachen Beispiel verdeutlichen, welche Macht ein Trend hat und das der Einstieg nicht so wichtig ist, wie viele immer meinen, auch wenn er generell sinnvoll gewählt sein sollte.

Ich habe mal im Bild anbei verdeutlicht, wie ich aktuell handele und wie ich die Performance erreicht habe, die ich in

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beschrieben habe.

Ich muss hier betonen, dass ich dies nicht in diesem Ausmaß betreibe, wie ich es in diesem Beispiel überspitzt darstelle. Das Beispiel soll ja aber auch verdeutlichen, wie unwichtig der Einstieg sein kann.

Die grünen Linien zeigen das Einstiegslevel und die roten Linien die jeweiligen Stopps für die Einstiege. Deutlich wird, dass in einer Trendbewegung der Kurs nur kurz korrigiert (durchatmet), um dann seinen Trend fortzusetzen. In diesem zugegebenermaßen extremen Beispiel kam es dann noch zu einer Trendbeschleunigung, was das Ergebnis extrem positiv gestaltet. Weiterhin ist es hier der 1min-Chart, aber solche Bewegungen mit den dazugehörigen Korrekturbewegungen finden sich auch in anderen Zeitebenen wieder und sind somit durchaus handelbar.

Ich habe in diesem Beispiel 6 Positionen geöffnet. Dabei habe ich den Einstieg und das SL-Level jeweils immer um einen Pip schlechter gestellt, als ich es hätte tun müssen, um auch schlechte Marktbedingungen und Slippage zu reflektieren.


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In der angehängten Excel-Tabelle kann man ein bisserl mit dem Wert im Feld Ausstieg spielen.

Hätte man jedes Mal beim Öffnen einer neuen Position, den SL aller vorher geöffneten Positionen auf das Level der zuletzt geöffneten Position nachgezogen und wäre nach dem Öffnen der 6. Position ausgestoppt worden, so wären alle Positionen @ 1.2884 geschlossen worden. Das Gesamtergebnis hätte in diesem Fall bei +7,48R gelegen (lediglich die letzte Position wäre mit 1R Verlust ausgestoppt worden). Zugegeben ist es unwahrscheinlich, dass man derart aggressiv tradet, weil man ja sein Risiko nicht erhöhen soll, also hätte man erst aufstocken dürfen, wenn der SL der vorhergehenden Positionen bereits auf BE gewesen wäre.

Hätte man im gleichen Szenario seinen SL nun mittlerweile auf 1.2839 gesetzt, wo sich grad ein tieferes Hoch gebildet hat und würde dort ausgestoppt, wäre der Gesamtgewinn bei +32,91R.

Gesetz dem sehr unwahrscheinlichen Fall, dass man genau das Tief auslotet, was sich bei meinem Broker @ 1.2795 ausgebildet hat (geht wahrscheinlich noch tiefer), so wären es sage und schreibe +57,78R Gewinn gewesen.

Ihr seht, dass bis auf den ersten Fall, jede Position im Gewinn zu schließen gewesen wäre und das oftmals mit mehreren R.

Womit ich zum letzten wichtigen Punkt komme. Selbst wenn man nicht alle Positionen öffnet, sondern lediglich eine einzige, seinen Einstieg und seinen SL sinnvoll wählt und dann den Markt machen lässt, dann kann man mit überschaubarem Risiko anständige Gewinne erzielen.

So hab ich das in den letzten Tagen gemacht. Vorteil dieses Ansatzes ist, dass man den Markt entscheiden lässt, wohin es geht. In den letzten Tagen hab ich auch Geld verloren, dass aber nur, wenn ich schlauer sein wollte als der Markt. Also immer dann, wenn ich bei fallenden Kursen gekauft habe, weil ich von neuen Hochs ausging. Dem Markt ist es egal, was wir denken.

Deshalb kann man dem Markt die Entscheidung überlassen. In diesem Beispiel hier heißt das, wenn der Markt neue Tiefstkurse macht, werden wir in die Trendrichtung eingestoppt und reiten einfach ein Stück des Weges mit. Wir haben also die Bestätigung, dass der Markt uns sagt - ich will tiefer.

Zum Schluß will ich an dieser Stelle aber auch noch gestehen, dass ich diese Trades nie gemacht hätte, weil ich eher auf der Longseite nach Einstiegen gesucht habe. Aber ich habe keinen Verlust gemacht, weil der Markt meine Kauforder gar nicht getroffen hätte. Wo wir wieder beim Punkt sind. Ich wollte heute zur Abwechslung mal nicht schlauer als der Markt sein und hab heute früh meine Gewinne gemacht. Das der Trend heute nachmittag gedreht hat, war mir egal, weil meine geplanten Einstiege nur getroffen worden wären, wenn der Markt weiter rauf gewollt und damit den Trend von heute Morgen fortgesetzt hätte. Der Markt hat wie immer Recht, aber ich diesmal zumindest kein Geld verloren.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende und viel Spaß beim nachvollziehen, dieses doch extremen Beispiels ;)
DaBuschi

Dateianhang


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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #2
OFFLINE   TJPLD

Für die anglophilen unter euch kann ich auch dieses Thema ans Herz legen:

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Da wird einem die Macht des Trends erst richtig bewusst. Für mich das beste Thema auf der Factory seit Jahren
das hat sicher auch damit zutun das der Threadsteller äußerst ehrlich und hilfsbereit ist und ein guten Schreibstil pflegt.
Für die Leute die mal über den Day- und Swingtradingtellerrand hinnaus schauen wollen.

Spricht in vielen Dingen das an was DaBuschi auch schon erwähnt hat.
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  #3
remon

Auch mal ein älterer interessanter Thread zum Thema Trend und Price-Action:

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  #4
OFFLINE   DaBuschi

Ich will dann mal weitermachen. Mal sehn, wie viel Beteiligung und Fragen hier kommen und wieviele Dinge mir so einfallen, die ich hier näher beleuchten will.

Heute geht´s mal um den Einstieg:

Viele suchen nach dem perfekten Einstieg. Schauen wir mal das erste Bild an. Wo war der perfekte Einstieg, um den Aufwärtstrend mitzunehmen? Da wo der Pfeil ist? Nun, das mögen viele denken, weil der Trade nie im Verlust wäre (vom Spread abgesehen), wenn man dort long in den Markt ginge.


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Ist das aber wirklich der perfekte Einstieg? Zoomen wir mal ein wenig raus und schauen uns das Ganze nochmal an. Zu jedem Einstieg gehört ein Ausstieg BEVOR man in den Markt geht. Ein sinnvoller SL wäre hier @ 1.2894. Ich habe den Abstand zwischen Einstieg und SL mal gemessen und im Chart hervorgehoben. Es sind 29 Pips. Dann habe ich noch den Abstand vom Einstieg zu dem Punkt gemessen, wo der Trade den größten Gewinn verzeichnete. Der Abstand beträgt 81 Pips. Macht ein CRV von 2,793. Wer € 100 riskiert, hatte in der Spitze einen Gewinn von € 279,30.


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Jetzt schauen wir mal an, wie ich meine Einstiege wähle:

Für mich war die rote Range ein guter Grund zum Einstieg. Warum? Nun, der Markt ist um 16 Pips in 11 Minuten angestiegen. Das ist bestimmt nicht die Welt. Danach ist der Markt aber in den darauf folgenden 9 Minuten lediglich um 5 Pips gefallen. Also cirka gleiche Zeit, aber deutlich weniger Wegstrecke. Nicht mal ein Drittel des vorherigen Wegs. Das war für mich Grund genug, den Ausbruch zu handeln.


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Die Wegstrecke vom Einstieg bis zum SL wurden hier mit 5 Pips gemessen. Vom Einstieg bis zum höchsten Punkt sind es 64 Pips. Ein CRV von 12,8 oder um bei obigem Zahlenbeispiel zu bleiben:

Wer € 100 riskiert, hat in der Spitze € 1.280 Gewinn. Ich persönlich habe nach ca. 39 Pips die Hälfte der Position mitgenommen und damit (ich muss es an dieser Stelle ehrlich gestehen) die Verluste vom Vormittag wieder ausgeglichen und lasse die zweite Hälfte laufen. SL ist jetzt leicht im Gewinn, sodaß es kein Verlierer mehr werden kann. Sollte sich der Trend in den Folgetagen fortsetzen, wird ein recht großer Gewinner. Wenn nicht, werd ich mit kleinem Extragewinn ausgestoppt.

Ich überlasse dem Markt die Entscheidung, wie schon beim letzten Mal, wo dann mein SL am Freitag abgeholt wurde. Es war auch wichtig diesen SL zu haben, denn der Markt ging danach noch deutlich tiefer. Es war nämlich die Bewegung aus dem 1. Post, die meinen SL gerissen hat. Wie gesagt, hatte ich nur nach Einstiegen auf der Longseite gesucht und diese kamen nunmal nicht ;)

Ich freue mich über Anregungen, Fragen und Kommentare.

Viele Grüße
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #5
OFFLINE   artificial

Sehr interessanter Thread. Gerade als Anfänger vergisst man vor lauter Indikatoren und Oszillatoren manchmal auf die ganz einfachen Grundlagen zu achten.
Das erinnert mich auch direkt daran dass ich noch mal ins Große Buch der Markttechnik reinschauen wollte ;)
www.trademesh.de

  #6
OFFLINE   DaBuschi

Und anbei der Arbeitschart für heute.


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Ich habe heute meine zweite Hälfte von gestern @ 1.2973 ausstoppen lassen (erstes rotes Viereck). Das sind 34 Pips Gewinn. Mit den 38 Pips von gestern macht das im Schnitt 36 Pips für die Gesamtposition und bei einem SL von 5 Pips sind das knapp über 7R.

Ich habe dann allerdings einen ähnliches Trade wie gestern gemacht und eine neue Longposition @ 1.2980 eröffnet. SL lag @ 1.2970. Risiko 10 Pips. Die eine Hälfte habe ich @ 1.3007 rausgenommen. Macht 27 Pips oder 2,7R auf die erste Hälfte. Die zweite Hälfte lass ich wie immer laufen. Aktuell schaut es gut aus, dass der EURUSD endlich die von mir anvisierten 1.3100 erreicht.

Aber wieder was gelernt. Hätte ich meinen SL von gestern dort belassen, wo er war, dann wäre die Position noch am Leben und würde weiter in den Gewinn laufen. Aber so ist´s mir eigentlich egal, weil ich aktuell mit einer größeren Position als gestern long bin ;)

P.S.: Heute hatte ich keine Verlierertrades, von denen ich Euch nichts erzählen will. Heute gab´s nur den einen Trade und der läuft :)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #7
OFFLINE   DaBuschi

Zweite Hälfte wurde mit 4 Pips und damit 0,4R ausgestoppt. Macht in Summe 2,7R + 0,4R = 3,1R / 2 Positionen = 1,55R auf den Gesamttrade.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #8
OFFLINE   DaBuschi

Wo ich zuletzt über die Macht des Trends philosophiert habe, so kann ich jetzt über die Macht der Seitwärtsbewegung schreiben.

Vor allem die letzten beiden Tage im EURUSD liefen in einer engen Range seitwärts (aber auch der Montag war nicht sonderlich impulsiv). Nichts desto trotz gab es auch hier intraday schöne Trendbewegungen, allerdings war das Geldverdienen weit schwerer und wenn man plant Gewinne laufen zu lassen, wird man oft auf Einstand ausgestoppt. Die gute Nachricht für mich persönlich ist jedoch:

Habe ich früher in einer solchen Phase oft oben gekauft und unten verkauft und dabei ordentlich Geld verbrannt, so habe ich die letzten 3 Tage dennoch knapp 12% Gewinn aufs Konto gepackt. Dabei war der Montag mehr oder minder +/- Null. Dienstag gab´s fast den ganzen Gewinn, wobei ich hier eine Position geschlossen habe, die ich Montag geöffnet hatte. Und heute bin ich mit einem vernachlässigbaren Gewinn aus dem Markt. Gerade heute war enorm schwer zu handeln und man mußte viel Geduld aufbringen.

Die gute Nachricht ist - nach einer längeren Seitwärtsbewegung wird es irgendwann einen Ausbruch geben. Die aktuelle Range begann am Montag um 18 Uhr. Wir laufen demnach nun schon knapp 51 Stunden seitwärts in einer Range zwischen 1.2950 und 1.3050.

Ich werde demnach morgen schauen, wo der Markt hin will und dann versuchen, gut in den Markt zu kommen, Teilgewinne mitzunehmen und den Rest laufen zu lassen. Was man beachten sollte, ist, dass der Markt morgens gern mal seine Grenzen testet. Oftmals läuft er die eine Seite an, greift ein paar Stopps ab und dreht dann in die andere Richtung. War auch heute Morgen gut zu beobachten - das Tageshoch wurde um 9 Uhr ausgelotet und dann gings erstmal abwärts. Aber auch hier kam nicht viel Schwung auf.

Für morgen wäre es schön, wenn der Markt entweder auf der Unterseite antäuscht und dann nach oben läuft oder umgekehrt. Aktuell favorisiere ich den Fake auf der Unterseite, aber morgen früh wissen wir mehr.

Schaun mer mal was geht. Wichtig ist, immer geduldig zu bleiben. Die Chance wird kommen und dann muss man bereit sein. Bis es so weit ist, muß die Devise lauten - Verluste begrenzen und das ist mir dann doch ganz gut gelungen, weil ich immer wieder in der Lage war, meinen Stopp nachzuziehen, oftmals sogar knapp in den Gewinn.

Das Schwierige ist, die Kontrolle über seine Emotionen zu behalten, denn es kann gut sein, dass man nach all dieser Wartezeit den Einstieg verpasst und der Markt ohne einen losläuft. Dann muss man ruhig bleiben, denn in einer Trendbewegung kommt es wieder zu vielen Low-Risk-Einstiegsmöglichkeiten. Man muss dem Markt nur Zeit geben, klare Signale zu senden und diese sind nunmal - eine starke Trendbewegung gefolgt von einer Seitwärtsbewegung die die vorangegangene Trendbewegung nicht mehr als 50% korrigiert.

Optimal wäre eine Korrektur von 38,2% oder weniger, denn das deutet darauf hin, dass eine Seite die Oberhand hat und keine großen Korrekturen zulässt. Hier ist dann entsprechend auch eine impulsive Folgebewegung in Trendrichtung zu erwarten. Es gibt viele Trader, die eine Range auf beiden Seiten handeln. Das hab ich auch schon gemacht, sogar nachweislich hier im Forum mit Bildern und allem drum und dran und ich kann Euch sagen - man verliert langfristig Geld. Wenn man aber den Schwung des Trends nutzt und auf die Fortsetzung spekuliert und den Markt entscheiden lässt, ob es eintritt, dann hat man gute Chancen auf Erfolg.

Soll heißen - steigt der Markt um 50 Pips in 1 Stunde und läuft dann cirka die gleiche Zeit seitwärts und korrigiert maximal 20-25 Pips, dann setze ich auf eine Trendfortsetzung und mit ein bisserl Glück schaut der Kurs nicht mehr zurück und läuft und läuft und läuft ;)
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  #9
remon

Schön das Du nicht mehr allzu viel Wert auf Wellenzählungen legst, die waren mMn auch nicht unbedingt sehr geeignet, wenn man mal von den ersten 3 absieht.

  #10
OFFLINE   DaBuschi

Schön das Du nicht mehr allzu viel Wert auf Wellenzählungen legst


Mach ich schon noch, aber eher unterbewußt und ich handele nicht mehr strikt danach. Ich nutze es aber hier und da gern, um einzuschätzen, ob der Markt auf größerer Ebene impulsiv oder korrektiv verläuft und ob die Bewegungen sauber sind. Das hilft mir, den übergeordneten Trend einzuschätzen und meine Intraday-Trades daran zu orientieren.

Die gesamte Wellenzählerei hat mir auch enorm geholfen, künftige Bewegungen besser einschätzen zu können, aber wenn man nicht lernt, Gewinne laufen zu lassen, läuft man Gefahr Gewinne zu früh mitzunehmen, weil man meint, eine Welle wäre zu Ende.

Da sind wir wieder bei - man muss bei jedem Ansatz den für sich wichtigen Teil rausziehen ;)
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  #11
OFFLINE   DaBuschi

Wie gestern schon geschrieben lotet der Markt morgens meist Möglichkeiten für den Tag aus. Gegen 8.45 Uhr wurde ein Hoch ausgelotet, welches danach nicht sonderlich stark abverkauft wurde. Nichts desto trotz bestand darauf durchaus die Möglichkeit.

Deshalb hab ich auch einen Shortversuch gestartet und nach geduldigem Warten habe ich den SL auf Einstand setzen können. Durch die Stärke der Käufer war ich aber auch bereit, auf die Longseite zu gehen und habe mir im 1min-Chart einen Abwärtstrend eingezeichnet und beim Bruch dieses Trends hab ich mich long einstoppen lassen. Bei 2R hab ich wie immer die Hälfte rausgenommen und der SL für die zweite Hälfte liegt im Gewinn. Mit ein bisserl Glück läuft der EURUSD heute bis Tagesende aufwärts und gefährdet meinen SL @ 1.3040 nicht mehr. Im schlimmsten Fall werd ich mit 3 Pips Gewinn ausgestoppt. Ist mir auch wurscht, weil ich mit der ersten Hälfte 2R verdient habe, was für die Gesamtposition 1R Gewinn bedeutet und knapp 6% aufs Konto.

Jetzt könnte ich den Rechner eigentlich aus machen, aber das geht nicht. Bin in der Arbeit und werd dafür bezahlt, die Kiste laufen zu haben und eMails zu beantworten ;)

Fazit des Tages also:

1. Trade short = SL @ BE = 0R
2. Trade long = 50% Teilgewinnmitnahme @ 2R = mind. 1R Gewinn auf die Gesamtposition

Dateianhang


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  #12
OFFLINE   Forexlooser

Habe fast das gleiche gehandelt.

andy

Dateianhang


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Unerfahrenheit und Arroganz sind die wahren Feinde, nicht der Markt.

  #13
OFFLINE   DaBuschi

Habe fast das gleiche gehandelt.

andy


Yup. Wenn ich meinen Chart so anschaue, sieht das irgendwie sehr sehr ähnlich aus ;)

Glückwunsch. Schöner Trade:welldone:
  • Forexlooser gefällt das
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  #14
OFFLINE   HansBeimler

@DaBuschi
verstehe ich das richtig,
dein Risiko bei dem Trade betrug 6%?
Oder habe ich jetzt irgendwie falsch gerechnet?
Eggi

  #15
OFFLINE   DaBuschi

@DaBuschi
verstehe ich das richtig,
dein Risiko bei dem Trade betrug 6%?
Oder habe ich jetzt irgendwie falsch gerechnet?
Eggi


Nein, Du hast nicht falsch gerechnet. Du liest ja auch bei PriNova im Thread mit. Mein MM ist ein ähnliches.

Ich habe mein Kapital in Reserve- und Risikokapital geteilt und riskiere pro Trade 10% von meinem Risikokapital und versuche den Trend mitzunehmen und Gewinne laufen zu lassen. Ich bin aktuell kurz vor der nächsten Gewinnschwelle. Sobald diese überschritten wird, erhöht sich automatisch mein Reservekapital, sodaß mein Risikokapital verringert wird. Dadurch verringert sich auch das prozentuale Risiko eines Trades wieder etwas. Es ist ein sehr aggressives MM, aber es hilft mir auch ungemein, weil ich dadurch automatisch dumme Trades vermeiden kann.

Es setzt natürlich voraus, dass man einen profitablen Ansatz hat. Wer nur auf Verdacht in den Markt geht und keine klaren Regeln für Ein- und Ausstiege hat, dem wird auch ein höheres Risiko nicht helfen, dumme Trades zu vermeiden, weil man erstmal in der Lage sein muss, dumme Trades zu erkennen. Dies bezieht sich natürlich auch immer auf den eigenen Ansatz. Was für den einen ein dummer Trade ist, kann für den anderen ein guter Trade sein ;)
  • Rainbowtrader gefällt das
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  #16
OFFLINE   HansBeimler

Danke für die ausführliche Schilderung.
Interessanter Ansatz mit dem MM.
Eggi

  #17
remon

Hmm... und was machst du sonst noch so während der Arbeit? ;D

  #18
OFFLINE   DaBuschi

Soderle, die Position ist jetzt komplett zu.

Habe gestern nochmal die Hälfte der verbleibenden Position @ 1.3084 geschlossen und der letzte Teil wurde heute @ 1.3040 ausgestoppt.

Macht summa summarum unterm Strich 28,4 Pips Gewinn auf die Gesamtposition bei ursprünglichen 15 Pips SL. Sind 1,895R bzw. knapp 11% aufs Konto.

Der Trade war ganze 2 Minuten mit max. 4 Pips im Verlust bevor der Markt durchstartete. Ist gut für die eigenen Emotionen. Und Teilgewinnmitnahmen sind auch immer gut seine Angst zu beruhigen, den aufgelaufenen Gewinn wieder zu verlieren, weil man halt auf jeden Fall Geld vom Tisch genommen hat. Der Rest auf BE und schon kann man gemütlich den Markt machen lassen, was er will.

Man sollte aber bei den Gewinnmitnahmen nicht zu schnell sein, weil man sonst das Potential der Trades beschneidet. Ich versuche den Trade immer bis zu 2R laufen zu lassen und dort Gewinne mitzunehmen. Den SL zieh ich meist schon vorher in BE, aber da gibt es keine feste Regeln. Der Markt gibt mir vor, wann ich den SL nachziehen kann. Wenn ich dann bei 2R die Hälfte rausnehme, habe ich 1R auf die Gesamtposition sicher und dann kann der Markt entscheiden, wieviel mehr er mir noch geben will ;)

Ich werde heute wahrscheinlich nichts mehr tun. Wenn ich es irgendwann mal schaffe, Vollzeit von daheim zu traden, dann werde ich die 4-Tage-Woche einführen und der Freitag gehört dann voll und ganz der Familie. Da kann ich mich ja jetzt schonmal drin üben, weil es doch immer wieder verlockend ist einen Trade zu machen, wenn man ein gutes Setup sieht. Aber auch das gehört zur Kontrolle der eigenen Emotionen :)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #19
OFFLINE   DaBuschi

Heute früh noch groß getönt, dass man seine Emotionen kontrollieren muss und nicht tradet, auch wenn man ein gutes Setup sieht und was macht DaBuschi?? Das genaue Gegenteil. Gott sei Dank ist der Markt so freundlich zu mir gewesen, mir meine Gewinne von gestern und ein bisserl mehr wieder wegzunehmen und mir seine harte Linke gleich reinzudrücken, wenn ich auch nur einmal von meinem Plan abweiche. Und der Plan war - HEUTE KEINE TRADES!!!!

Danke Markt. Ich habe verstanden - zumindest hoffe ich es. Ich gehe aus der Woche dennoch mit einem Plus, aber dumm war das heute schon. Aber ehrlich währt am längsten, deshalb wollte ich es Euch nicht vorenthalten ;)

Schönes Wochenende Euch allen
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #20
OFFLINE   FX-trader

Und der Plan war - HEUTE KEINE TRADES!!!!

Danke Markt. Ich habe verstanden - zumindest hoffe ich es. Ich gehe aus der Woche dennoch mit einem Plus, aber dumm war das heute schon. Aber ehrlich währt am längsten, deshalb wollte ich es Euch nicht vorenthalten ;)

Schönes Wochenende Euch allen
DaBuschi


Lies mallmeine erste signatur;D

ist schon ergerlich . Aber ich sag immer zu mir Selba Schuld.

Gier führt zu Armut !!!

Von mir gepostete Signale, stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Handel dar und für daraus entstehende Verluste, kann ich keine Haftung übernehmen.



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