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Das Squeeze-Spiel

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42 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Algus

Hallo Forum,

in diesem Tread möchte ich das aus dem Buch von John Carter "Das grosse Buch des Day- und Swingtradings" bekanntes Squeeze-Spiel zur Diskussion stellen. Squeeze ist der Name vom Indikator, der vom J.Carters Trading-Partner extra für dieses Setup entwickelt wurde. Im Laufe der Zeit hat sich dieser Indikator hervorragend bewährt und ist nicht nur zum integralen Bestandteil des Tradingplans des Autors geworden, sondern dient auch als Filter für die anderen Ansätze sowohl für Day- als auch für Swingtrades.

Die Idee hinter dem Squeeze ist folgende: der Indikator zieht den Nutzen aus ruhigeren Perioden auf dem Markt, in denen die Volatilität deutlich abnimmt und der Markt die Energie sammelt für die nächste wichtige Bewegung nach oben oder unten.

Dabei besteht er aus 3 einzelnen Indikatoren nämlich Bollinger-Bänder (BB), Keltner-Channels (KC) und Momentum-Index-Oszillator(MIO). Von den BB's weiß man ja, dass sie zur Zeit der geringen Volatilität enger zusammenrücken. Im Nachinein ist es immer großartig, doch wie kommt man in Echtzeit darauf, dass die aktuelle Enge eng genug ist, um als geringe Volatitlität zu gelten?! Dieser Indikatur beantwortet die Frage, indem er einerseits die KC's und andererseits den MIO mit BB unter ein Hut bringt.

Die ruhigen Phasen sind dann daran zu erkennen, dass die BB's innerhalb der KC's getradet werden, was der Squeeze uns signalisiert, indem er rote Balken bildet. Dies kennzeichnet eine Periode mit geringer Volatilität und bedeutet, dass der Markt sich eine Verschnaufspause gönnt und dabei die Energie für seine nächste Bewegung sammelt. Das Trade-Signal taucht dann auf, wenn sich BB's aus den KC's herausbewegen, was wir daran erkennen, dass dann grüne Balken entstehen. An der Stelle kommt dann 12-Perioden-MIO ins Spiel, um die Trade-Richtung festzustellen. Er ist als blaue Linie zu sehen. Befindet sich diese Linie zum Zeitpunkt des Tradesignals über Null, heisst es long gehen, unter Null - short.

Die Trades werden mit einem Market-Order platziert, denn das ist ein Momentum-Play, bei dem es nicht gerade angebracht ist, sich mit Limit-Orders herumzuschlagen, die möglicherweise nicht erfüllt werden. Für Day-Trades werden fixe STops benutzt. Sollten sie in der Nähe der Schlüsselkurse oder (Pivot,-)Unterstützungslinien liegen, kann man sie entsprechend anpassen. Bei EUR/USD z.B wird 20 Pips-Stop für Day-Trades (2 bzw. 5 Min ZF) vorgeschlagen. Dieser Setup ist auch auf die andere Märkte anwendbar, dann aber mit den anderen, geeigneten Stops.

Die Exit-STrategie richtet sich nach dem Momentum. Das Ziel ist erreicht, wenn der Momentum nachzulassen beginnt. Sobald sich während des Trades zwei aufienander folgenden grüne Balken mit absteigenden Werten (niedrigeren Hochs) bilden, ist es an der Zeit auszusteigen.

Die Stops werden laut J.Carter nicht nachgezogen. Doch aus meiner Sicht ist das eine Entscheidung, die jeder in Hinblick auf den eigenen Tradingsstil treffen sollte.

Der Squeeze kann auf unterschiedlichen Zeitfenster benutzt werden, sowohl für Swing- als auch für Day-Trading. Aber wie beretis erwähnt kommt er durchaus auch als Filter in Frage. Denn er eignet sich sehr gut dafür, den Weg des geringeren Widerstands auf dem Markt zu bestimmen. D.h , wenn der Squeeze auf dem grösseren Zeitfenster (Tages,- Wochen- oder Monatsbasis), nehmen wir Mal an, für ein Long-Signal zündet, könnte das die Verschiebung der Druckverhältnisse nach oben bedeuten, unter Vorbehalt, dass auch andere Indizien noch dafür sprechen. Dies hiesse dann für mich, dass ich ab diesem Moment wesentlich mehr Zeit damit verbringen werde, mich nach Long-Setups umzuschauen, denn den Löwenanteil meiner Trades möchte ich genau in Richtung des geringsten Widerstands ausführen, in unserem Beispiel wären das also überwiegend Long-Trades.

Abschliessend noch ein Paar Sätze zum Vorteil dieses Ansatzes und worum er mir als in sich stimmig und aussichtreich erscheint.

Einer der wichtigsten Schritte für mich als Trader ist es zu verstehen, worum ich bei einem bestimmten Trade Geld verdiene - was gleichbedeutend damit ist, zu verstehen, wer auf der anderen Seite des Trades Geld verliert. Wem tut es weh - und worum?

Beim erfolgreichen Long-Squeeze-Spiel gibt es für mich mindestens zwei Gruppen, die Verluste erleiden. Zum einen sind es Leute, die Short sind. Wenn der Squeeze zündet, der Momentum explodiert und die Kurse nach oben schnellen, dann werden sie entweder ausgestoppt oder sie geraten in Panik und kaufen. Zum anderen gibt es Leute, die flat sind, und meinen, das wäre das Ende der Welt, wenn sie jetzt bei dieser Rallye nicht mitmachen. Diese geraten in Versuchung und kaufen. In diesem Setup möchte ich auf der anderen Seite beider Gruppen stehen, weil beide stark emotional auf die Märkte reagieren und diese Emotionen sie dazu veranlassen, in einen Trade einzusteigen. An dieser Stelle wird die entscheidende Bedeutung des Momentums erkennbar, der hier nichts anderes als die Rolle des Speigelbildes, des Übersetzers der Intensität der oben beschriebenen Affekte spielt. Hier schliesst sich der Kreis. Der Vorteil fängt an, wenn die emotionale Regung ansetzt (BB's bewegen sich über KC's) und hört auf, wenn der emotionale Aufruhr seinen Höhepunkt überschritten hat. Und dies ist der Fall, wenn der Momentum nachzulassen beginnt, weshalb er auch unsere Exit-Strategie (mit)bestimmt.

Im wesentlichen ist das jetzt alles, was sich hinter dem Squeeze-Spiel verbirgt. Sollten irgendwelche Fragen auftauchen, bin ich gerne bereit, soweit es mir möglich ist, sie zu beantworten. Ansonsten würde ich mich über einen Austausch mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen, interessanten (Backtest)Erfahrungen oder spannenden Ideen sehr freuen.


Bis bald

Algus

Dateianhang


  • MANDL2007, nightyhawk und Lütgendortmunder gefällt das

  #2
OFFLINE   Divecall

Ich persönlich fände es nett von Dir, wenn Du uns einen Screenshot (Bildschirmfoto) zur Verfügung stellst, mit den Indikatoren bei der Arbeit (und evtl. ergänzende Kommentare Deinerseits).
Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...
gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 28.02.2015 - 00:49 Uhr


  #3
OFFLINE   Algus

Ja, kein Problem.

Anbei ist der Stundenchart von GBP/USD. Schauen wir ihn uns mal an.

Nach einer langen Periode der geringen Volatilität (eine lange Reihe roter Balken unten links) zündet endlich der Squeeze am 02.12.10 um 15 Uhr und es bildet sich ein grüner Balken (kleiner roter Pfeil unten im Bild). Der Momentum (die blaue Linie) ist zu diesem Zeitpunkt unter Null, wir gehen also short und steigen zu 1,55708 in den Trade ein (Einstieg 1). Am Anfang läuft alles recht nett, doch bald dreht der Markt und wir sehen, wie der Momentum stark abnimmt. Zwei gelbe Pfeile zeigen zwei aufeinander folgeneden Balken, deren Wert immer geringer wird. Was bedeutet das für uns?!

Dass es an der Zeit ist auszusteigen, was wir auch um 19 Uhr mit einem Verlust von 24 Pips tun. Und zwar ohne mit der Wimper zu zucken ;)

Anschliessend gab es eine Weile nichts zu tun als zu beobachten bis schliesslich am 03.12.10 um 8 Uhr ein neues Signal entstanden ist (roter Pfeil unten im Bild über dem grünen Balken, der auf drei rote folgt). Der Momentum befindet sich dieses Mal über Null, also gehen wir einen Long-Trade ein und kaufen zu 1,5619 (Einstieg 2 oben im Bild). Der Markt schnellt nach oben, der Momentum zieht immer weiter an und die Postition muss über Nacht gehalten werden, denn unser Ausstieg ist noch lange nicht in Sicht.

So das war jetzt erstmal eine allgemeine Orientierungshilfe für die Benutzung des Squeeze-Indikators, wobei ich hier anmerken muss, dass ich den Squeeze-Indi erst seit Freitag nacht habe und ihn deshalb im Handel noch nicht prüfen konnte. Morgen wird es aber definitiv seine Feuertaufe geben. Dann folgen weitere Beispielbilder mit den Trades.

Schönen Sonntagabend

Algus

Dateianhang



  #4
OFFLINE   Algus

So, ein kleines Fazit nach dem ersten Tag mit einem richtigen Squeeze-Indikator. Für solch enen schwierigen, sehr unsteten Tag wie heute hat sich unser Neuling gar nciht so schlecht geschlagen und zumindestens keine Verluste beschert. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass bei einem Range-Markt eine alternative Exit-Strategie gefahren werden sollte. Sei es durch die Teilung der Postition und somit anteilige Gewinnmitnahme oder Anwendung der angepassten Take-Profit-Ziele. Hier kann jeder unter Berücksichtigung des eigenen Tradingsstil entsprechend variieren.

Nun lasst uns die Trades angucken, die ich heute mit dem Squeeze-Setup eingegangen habe.

Fangen wir mal mit dem EUR/USD auf H1 an. Ein Trade, der auf langen Strecken richtig gut ausgesehen hat, endete dann doch mit plus/minus Null. Schwierig war hier die Beurteilung der der drei grünen Balken mit absolut gleichen Werten. Da ist der Momentum mehr oder weniger auf der STelle getreten. ich habe das jedoch optimistisch interpretiert und bin im Trade geblieben, bis sich dann doch zwei eindeutig kürzere Balken gebildet haben. Dies bedeutete dann definitiv den Ausstieg, aber ohne Gewinne. Tja, schön dabei gewesen zu sein.

Dateianhang



  #5
OFFLINE   Algus

Hoffentlich wird sich die Geschichte spannender entwickeln beim Trade auf der Tagesbasis in GBP/JPY. Hier hat der Squeeze praktisch sofort nach der Markteröffnung am Sonntagabend gebrüllt. Okay, es hat einbisschen gedauert, bis ich alle andere Parameter gecheckt habe, die bei Trade auf Tagesbasis eine Rolle spielen. Es war sogar gut so, denn der Kurs hat sich in de Zwischenzeit zu meinen Gunsten entwickelt und so bin ich sogar besser short eingestiegen. Die Stopmarke habe ich auf 135 Pips angepasst, denn das entspricht dem Punkt 3 im Trendverlauf (Markttechnik, Voigt) Im Moment, indem ich diese Zeilen schreibe, gibt es da 50 Pips unverbuchten Gewinn.

Dateianhang



  #6
OFFLINE   Algus

So und abschliessend noch die Trades, die mich heute am meisten genervt haben. Egal welches Währungspaar, der Verlauf, den Ihr auf den Bildern unten seht, sahr überall gleich aus. Typische Range-Schikane. Nach dem Einstieg läuft der Markt eine Handvoll Pips in die richtige Richtung, um dann zu drehen. Wie bereits oben erwähnt bleibt als positive Erkenntnis dabei, dass die Verluste mit dem Squeeze gut begrenzt werden können.

Dateianhang



  #7
OFFLINE   Algus

Hallo in die Runde der "Squeeze-Strategen",

hier ist ein kurzes Update der aktuellen Testphase. Unterm Strich lautet die wichtigste Frage des Squeeze-Spiels: wo erfolgt der optimale Aussiteg?!! Denn einer stolzen Zahl der Trades, die im Rahmen des Setups eingegangen werden, gelingt ein beachtenswerter Durchbruch in den positiven Bereich. Da ich jedoch nicht viel von der diskretionären Positionsschliessung halte, dauert die Suche nach dem durch klare Regel definierten Exit weiter an. Bevor ich gleich zu den Beispielen komme, die mein Dilemma veranschaulichen, vorab dazu ein Paar Worte:

Als erstes möchte ich anmerken, dass es sich bei diesen Ausführungen um meine subjektive Wahrnehmungen handelt, die lediglich auf einer Woche Beobachtung dieses Setups beruhen. Gründliche Backtests würden da definitiv wesentlich mehr Aussagekraft reinbringen. Sollte da jemand über die entsprechenden Know-how verfügen und am Squeeze-Spiel interssiert sein, wäre es toll, wenn da eine Rückschau-Analyse möglich wäre.

Also, als erstes ist mir aufgefallen, dass die meisten Fehlsignale während der Marktflaute zwischen 12 und 14 Uhr generiert werden (die Zeit nach 18 Uhr würde ich für diesen Setup generell nicht empfehlen, da meistens keine ausrecihende Volatitlität vorhanden ist). Der Verzicht auf die Trades zu dieser Zeit bessert wesentlich den Ergebnis. Diese Regel darf allerdings nicht all zu dogmatisch ausgelegt werden. Sprich, wenn ein Signal auf kleinem Zeitfenster um 13:55 auftaucht, sollte man ihn nicht nur deshalb ablehnen, weil die letzten 5 Minuten noch nicht verstrichen sind. Genauso erstreckt sich eine gewisse Toleranz (10-15 Min.) auch auf die Zeiten vor der Mittagspause, nur dass man halt hier den Tradealarm unberücksichtigt lässt. Eine weitere Einschränkung dieser Regel betrifft die grösseren Zeitfenster (ab 1H). Hier brauchen die Signale bedeutend länger um sich auszubilden und enthalten viel zu viel Marktinformation, um beachtenswert von den Zufälligkeiten der Mittagsflaute abhängig zu sein.

Ein weiteres Detail, das mir im Laufe der ertsten Tage als sinvoll erschien, betrifft die Bildung des grünen Balkens und somit unseren Einstieg. Es kommt nämlich regelmässig vor, dass mitten während der Kerzenbildung der Alarm brüllt. Doch wenn die Barzeit dann wirklich zu Ende ist und die Kerze sich vollständig gebildet hat, hat sich die Situation wiederrum verändert, und unsere Einstiegsoraussetzungen sind nicht mehr gültig, sprich wir haben erneut den roten Balken. Es hat sich für mich als zuverlässiger erwiesen, solange abzuwarten, bis die Gültigkeit des Signals eindeutig wird. Hierfür gibt es einige Kriterien, von der Grösse der sich gerade in der Entstehung befindlichen grünen Balkens über die verbleibende Barzeit bishin zur gesamten MArktlage, die den Einstieg hier und jetzt rechtfertigt.

So und nun zum Hauptproblem: wie und wann steige ich denn am besten aus?

Da hatte ich im Laufe der Woche die widersprüchlisten Erkenntnisse, insbesondere auf 1H-Chart. Die ursprungliche Exit-Strategie gefällt mir dabei immer weniger, denn viel zu häufig wird bei ihr viel zu viel vom Gewinn abgegeben bzw. der Trade abgebrochen, der zu einem Gewinner hätte werden können. Ich betone noch ein Mal, dass dies meine subjektive Wahrnehmung ist. Hier sind ein Paar Bilder, die veranschaulichen, was ich meine:

Bedonders ärgerlich fand ich den EUR-CHF- Trade (s. Bild 1). Der lief vom Anfang an in die Minus-Richtung und verblieb auch dort die ganze Zeit. Der STop, den ich hier auf 50 Pips gesetzt habe, wurde dabei jedoch nicht getroffen. Als der Kurs dann am nächsten Tag zurückgekommen ist, habe ich die Position glattgestellt. Einige STunden später erfolgte dann der Ausbruch (ca. 90 pips).

Okay, habe ich mir gedacht. Probieren wir doch Mal die Position so lange laufen zu lassen, bis entweder STop oder Take Profit getroffen wird. Was dabei herausgekommen ist, kann man auf dem Bild 2 sehen (EUR-GBP-Trade). Die guten Gewinne sind erstmal weg. Ob sie nochmal wiederkommen?:-) (ISt nur ein typisches Beispiel, der die Problematik schildern soll)

Wie nett und charmant alles laufen kann, sieht man schön auf dem Bild 3 -> AUD-USD-Trade. Doch da sind wir wieder bei unserer ursprunglichen Strategie, die auch zu oft zu viel abgibt oder den Tradeskeinen Raum zur Entfaltung lässt.

Hmm... .... Schliesslich teste ich nun seit gestern die Kompromissvariante: anteilige Gewinnmitnahme nach dem Erreichen des ersten TP-Ziels, das durch das 1 zu 1 Verhältnis zwischen dem Anfangsrisiko und dem Gewinn bestimmt ist. Sprich, wenn mein Anfangsstop 20 Pips beträgt, nehme ich bei 20 Pips plus die Hälfte des Gewinns mit, ziehe den Rest der Position auf BE und setze den zweiten TP auf 40 Pips vom Einstieg. Diese Variante hat sich bisher als die profitabelste bewährt, insbesondere auf kleineren Zeitfenster. Die drei letzten Bilder demonstrieren das.

Okay, nun gibt es da ein Paar Exit-Strategien zur Auswahl, doch welche ist die profitabelste von allen?:-) Oder korrekter formuliert, welche hat sich in der Vergangenheit als profitabelste von allen gezeigt. Eine Frage, die es garantiert wert ist, exakt beantwortet zu werden.

In diesem Sinne

Viel Erfolg und gute ZEit

Algus

Dateianhang



  #8
OFFLINE   Algus

Wow, Leute, welch ein Sqeeze-Tag bisher, die Exit-Strategie mit Teilgewinnmitnahme und der anschliessenden Versetzung des Stops auf BE schlägt aktuell richtig ein. Da möchte ich gleich meine Begeisterung zum Ausdruck bringen und die 3 Winner-Trades posten, die ich heute hatte. Ich will nun die vor kurzem eingegangenen Trades öfters hier reinstellen. Vielleichthilft das der Diskussion in diesem Thread auf die Sprünge.

Also hier ist sie, die fesche Trojka.

Am meisten hat mich heute der alte, gute Cable erfreut. Zuerst bei der Start-Bewegung nach dem London-Open -> Bild 1

Und danach nach dem Reversal, der so offensichtlich war, dass grüner Balken bei der Einstiegskerze sofort riesig gewesen ist. Da musste es schon mit dem Teufel zugehen, damit diese Kerze wieder mit dem roten Balken schliesst. Also habe ich nicht auf den Candle-Close gewartet. sondern bin mittendrin zu 1,5725 eingestiegen. Das und den weiteren Verlauf des Trades seht Ihr auf dem Bils 2.

Am schwierigsten verhielt sich USD-CHF -> Bild 3. Kurz nachdem Einstieg hat da der Kurs die Richtung gewechselt und hat noch beinah den Stop erwischt. Doch beinah ist gut nur ebim Granatewerfen. Knapp vor der Stopmarke drehte der MArkt wieder und lief dann endlich abwärts. Um dann um Null-Komma-Nix Pips das grosse TP-Ziel zu verfehlen. Tja, der Granaten-Grundsatz ist halt eben keine Einbahnstrasse. Doch wenigstens kamen dabei 20 Pips bei der Teilgewinnmitnahme raus.

Dateianhang



  #9
OFFLINE   Movement

Schön wären natürlich auch Posts von Fehlsignalen, -trades. Ich hatte den Squeeze ein paar Tage drauf, dann aber wieder gelöscht, da mir die Signale wenig brauchbar erschienen. Ich arbeite natürlich immer noch mit den BB/KC, habe "meine" Variante dann auch mit dem Squezze verglichen.
Ich hatte den Eindruck, dass zuviele Fehlsignale generiert wurden, oder das Signal schlicht zu spät kam.

Eingefügtes Bild

  #10
OFFLINE   Algus

Okay, habe ich mir gedacht. Probieren wir doch Mal die Position so lange laufen zu lassen, bis entweder STop oder Take Profit getroffen wird. Was dabei herausgekommen ist, kann man auf dem Bild 2 sehen (EUR-GBP-Trade). Die guten Gewinne sind erstmal weg. Ob sie nochmal wiederkommen?:-) (ISt nur ein typisches Beispiel, der die Problematik schildern soll)


Die Gewinne sind wieder gekommen, und zwar nicht zu knapp. TP ist gerade erreicht worden, doch ich bin mir nicht sicher, ob ich mich darüber richtig freuen kann. Denn dies bringt die Entschiedungsfindung in Sachen klar definierte Exit-Strategie kein winzig kleines Stück weiter.

Hier einer kurze Darstellung der möglichen Ausstiege:

Hätte ich gestern den Stop auf Breakeven gesetzt und den Markt weiterlaufen lassen, wäre dieser Trade kein Gewinner geworden.

Wäre dabei die Exit-Variante mit zwei abnehmenden grünen Balken gefahren, wären 13 Pips Gewinn rausgeprungen.

Hätte ich eine Positionsteilung nach dem Erreichen des 1R-TP-Ziels vorgenommen, wäre der Profit 35 Pips, aber berechnet auf nur die Hälfte der ursprunglichen Positionsgrösse. Die andere Hälfte wäre auf BE ausgestoppt.

Schliesslich die letzte Variante - keine nachgezogenen Stops, keine Teilgewinnmitnahmen - bringt aufregende 70 Pips Gewinn(2R).

Das letzte Szenario tritt in den letzten Tagen sehr häufig auf. Doch mehr Licht in diese Geschichte kann nur eine vernünftige Rückschauanalyse bringen. Alles andere ist nur Rätseln auf dem Kaffesatz. Also, ein Aufruf an alle auf dem Gebiet der Backtest bewanderten Forummitglieder: lasst uns gemeinsam die Arbeit an einem Setup abschliessen, der garantiert das Zeug dazu hat, sehenswerte Gewinne einzubringen.

Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet.

Gruß

Algus

Edit: Anbei noch das Bild vom USD-CAD-Trade, den ich gestern nach Handelsschluss mit dem Squeeze-Setup eröffnet habe.

Dateianhang



  #11
OFFLINE   Algus

Schön wären natürlich auch Posts von Fehlsignalen, -trades.


@ Movement

Selbstverständlich gibt es Fehltrades. Da wird man eben ausgestoppt. Der nächste bitte. 100%-tige Winner Setups gibt es bekannterweise nicht.

... da mir die Signale wenig brauchbar erschienen.


Kann ich nur das Gegenteil behaupten. Der Löwenanteil der von mir mit diesem Setup eingegangenen Trades läuft in die richtige Richtung (ZF, ide ich verfolge: 5M, 1H, D). Den grössten Kummer bereitet mir der Ausstieg. Deshalb thematisiere ich ihn auch. Wenn es in Deinem Fall der Einstieg ist und Du, obwohl der Squeeze bereits in Dienem Papierkorb gelandet ist, das diskutieren möchtest, dann wäre es sehr hilfreich, die Dinge nicht so allgemein auszudrücken wie

Ich hatte den Eindruck, dass zuviele Fehlsignale generiert wurden, oder das Signal schlicht zu spät kam.


sondern konkreter zu werden (Chartbild, kurze Beschreibung u.s.w.)

Dann können wir uns das gerne gegebenenfalls gemeinsam anschauen und uns darüber austauschen.

Gruss

Algus

  #12
OFFLINE   Algus

Guten Morgen in die Runde,

die Märkte scheinen momentan sich ein Ruhepäuschen zu gönnen, also poste mal auf die Schnelle meine heutigen Squeeze-Trades.

1) EUR/USD -> Bild 1 Da gibt es nicht viel zu sagen. Ein guter Signal, denn auf Stundenbasis ging es eindeutig aufwärts, soetwas handle ich immer sehr gerne. Die zweite Hälfte leider ausgestoppt, aber gut. Was soll's.

2) Bei meinem zweiten Trade mit EUR/CHF war es aber echt unfassbar. Ich beobachtete das Paar beinah die ganze Stunde lang. Es ging eindeutig berg aufwärts. Kein Wunder nach den Bewegungen Richtung Süden in den letzten Tagen. Es bleiben nur noch 5 Minuten bis die Stundenkerze schliesst. Der Balken steht sowas von eindeutig auf grün, dass es grüner nichts mehr geht. Die Zinsentscheidung der SZB ist schon vorbei und was passiert. Nachdem ich mich entscheide die letzten 3-4 Minuten nicht mehr abzuwarten und gleich einzusteigen, sackt das Paar innerhalb von 1-2 Minuten um 45 Punkten ab. Ich dachte, ich sehe nicht richtig, ahbe noch nicht ein Mal meinen Stop gesetzt und dann sowas. Nun stecke also im Trade, der nach diesem Setup gar nicht eingegangen werden sollte, doch es scheint eine Erholung im Gange zu sein und rechne weiterhin mit einer Korrektur auf der Tagesbasis. Stop 1,2790, 1 TP - 1,2900, 2 TP - 1,2940. Der helle Wahnsinn, was das Ding heute von sich gibt.

3) USD-CAD -Trade -> pendelt zwischen plus minus Null.

Gruß

Algus

Dateianhang


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  #13
OFFLINE   Algus

An alle die Squeeze verfolgen,

bei AUd/USD braut sich auf 1H möglicherweise ein cooler Trade zusammen.

Habe ausserdem moch einen in USD/CHF offen (Bild 1) und das schon seit beinah 2 Stunden. Weiss nicht, ob es noch was wird. Hier könnte man villeicht noch auf die Idee kommen, zu den bereits zur Duskussion stehenden Exit-Strategien auch noch Time-Stop hinzuzufügen ;D

Na wenigstens hat sich EUR/CHF wieder erholt.

Gruss

Algus

Dateianhang



  #14
OFFLINE   Algus

Nein, den Aussie kann man erstmal bis auf weiteres abheften... doch kein einstieg

  #15
OFFLINE   Algus

Also, der USD-CHF-Trade ist zu Ende. Es sind nicht einmal 6 Stunden vergangen:-) 1TP getroffen -> 20 Pips plus, dann auf BE ausgestoppt.

EUR-CHF -> AUSGESTOPPT. Das was schon so mies begonnen hat, fand gerade eben auch sein unrümliches Ende, mit 50 Pips Minus. Da kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser Absturz, was da gerade im Gange ist, nichts anderes als ein Abschiedskuss ist, den der Kurs sich noch mal gönnt, bevor eine saftige Korrektur ansetzt. Ich werde das Paar weiterhin im Auge behalten. Vielleicht wage ich da sogar auf dem Niveau des gestrigen Tiefs einen Fade-Trade.

USD-CAD -> nichts neues.

Schönen Abend

Algus

Dateianhang


  • Divecall gefällt das

  #16
OFFLINE   Algus

Guten Morgen,

meine bisherige Squeeze-Trades von heute:

1) EUR/USD -> dankbare Aufgabe. Obwohl der Indi short gebrüllt hat, konnte man leicht sehen, dass 1H-ZF eindeutig bullisch war. Also wurde da Short-Alarm nur deshalb ausgelöst, weil der Momentum auf Grund der vorangegangenen Kursverluste kurz in den negativen Bereich gerutscht ist. 1 TP ist bereits erreciht, 2 -er ist anvisiert.

2) AUD/USD - Long auf 1H. Hier ist der Tages-Squeeze schon seit dem 13.12.10 auf Long geschaltet. Und insgesamt sieht es für mich danach aus, als eine bullische Weiterentwicklung wahrscheinlich ist. Es gab da heute Morgen kein Alarm, Ich bin in den Trade auf Grund des offenen Signals von heute Mitternacht eingestiegen(s. Bild) Den Stop-Loss habe ich auf 98,46 angepasst, knapp unter dem S1-Pivot-Level. 1 TP -> 0,9950, 2TP-> 1,0050. Ehrgeiziges Ziel, beim 2 TP keine Frage, doch bei der Fortsetzung des Trends auf der Tagesbasis, scheint mir die Überschreitung des letzten Punkt 2 im Daily möglich. Und der lag bei 1,0027.

3) USD-CAD -> weiterhin ohne Fortschritte

Gruss

Algus

Dateianhang



  #17
OFFLINE   Algus

2 TP im EUR-USD bei 1,3339 erreciht:-)

  #18
OFFLINE   Algus

Kurzes Update:

AUS-USD und USD-CAD laufen im Moment alles andere als optimal:

1) AUS-USD -> nur noch 20 Punkte vom Stop entfernt und wenn die gegenwärtige Marktbewegung anhält, ist es nur noch eine Frage der Minuten bis der SL getroffen wird. Wahrscheinlich ist es beim Squeeze auch auf längeren ZF's mit dem offenen Signal so eine Sache. Schliesslich wird da auf Ausbruch spekuliert.

2) Neuer Trade -> GPB-USD 1H -> s.Bild: 1 TP getroffen -> 2 TP 1,5471.

3) USD-CAD -> Inzwischen 50 Pips im Minus.

Gruss

Algus

Dateianhang



  #19
OFFLINE   Algus

So Leute,

anbei mein letzter Squeeze-Trade der Woche. Es werden keine neuen Positionen mehr eröffnet, sondern nur noch die laufenden gemanagt

Schönes Wochenende

Algus

Edit: 1 TP bei 1,3216 erreicht
2 TP bei 1,3196 erreicht

Dateianhang



  #20
OFFLINE   Algus

Und zum Abschluss noch Mal alles in Bilder ...

1) Bei GBP-USD Trade habe ich das 2 TP-Ziel um 5 Punkte nach oben angepasst auf 1,5476, weil 1,5471 direkt auf dem S3Pivot-Level lag. Es ist gerade vor kurzem erreicht worden. Macht unterm Strich 75 Pips plus

2) Der "Aussie"-Trade ist gerade ausgestoppt worden: 54 Pips Minus.

3) USD-CAD wird langsam zum Sorgenkind, im Moment 67 Pips Minus und bei diesem Bullendruck, der gerade auf dem Markt herrscht, muss man echt um die Rettung ins Wochenende bangen.

Insgesamt aber ein exzellenter Tag: 80 Pips plus, die der Squeeze heute ertradet hat, was will man mehr. (GBP-USD 75 Pips, EUR-USD 1 -> 30 Pips, EUR-USD 2 -> 30 Pips, AUD-USD -> -54Pips)

Gruss

Algus

Dateianhang





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