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Einfach gleitender Durchschnitt

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14 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   elmcceen

Ich möchte Euch heute gern meinen Handelsansatz näher bringen. Da mein oberstes Ziel die Rückgewinnung meines eingebrachten Kapitals ist musste ich meine komplette Herangehensweise ändern und mir klare Ziele definieren. "Früher" habe ich eine Position geöffnet wenn irgendein x-beliebiger indikator ein Signal ausgespuckt hat. Meistens sogar ohne wirklich den Chart anzuschauen ob z.B. größere Widerstände, Tageshoch- und Tiefpunkte vorherrschen. Wenn der Kurs dann anfing gegen mich zu laufen habe ich fleißig nachgekauft, das alles natürlich ohne SL!!!
"Der wird schon drehen immerhin bin ich ja jetzt im Markt" Wahrscheinlich eni typisches Denken für einen Anfänger und Träumer...
Es war also höchste Zeit mir endlich klar zu machen, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich habe oftmals versucht "irgendwas" zu handeln wenn ich gerade mal Zeit habe!
Da ich mich aber nicht kampflos geschlagen geben will, versuche ich mich an einer simplen Strategie mit einem einfachem Money Management.
Gehandelt wird jetzt der Bruch des Kurses durch einen gleitenden Durchschnitt. Ich habe mal meine Einstiegsregeln für Euch definiert und ein Bild angehängt. (hierbei handelt es sich um heutige Chart mit extremen Beispielen). Berufsbedingt bin ich auf der Suche nach diesem Setup in der Zeit zwichen 7.30 bis 9.30, da ich meistens um 12.00 Uhr anfange mit arbeiten.

Regeln 10er Einfach gleitender Durchschnitt

TF:
5 Minuten, Hauptwährungspaare

Signal:
Kurs kreuzt 10er Einfach gleitender Durchschnitt in Trendrichtung (Lazybow)

Einstieg:
Nach der Kreuzung wird auf Korrektur zum 10er Einfach gleitender Durchschnitt gewartet. Einstieg erfolgt nur dann wenn die Kerze am 10er „abprallt“. Einstieg mit open der nächsten Kerze.
!Es werden nur eindeutige Signale gehandelt!

SL:
10 Pips + Spread

TP:
Fibo-Levels, Pivots, W/U-Linien, bei CRV 1:1 Teilgewinne realisieren und SL auf BE setzen -> trade laufen lassen!

MM:
2% vom Kapital

Tagesziel:
4% -- entspricht im großen und ganzen bei 2% Risk 25-27 Pips je nach Pair und Spread


Ich freue mich sehr über Erfahrungen Eurerseits, Kritik, Anregungen, Vorschläge.
Schließlich bin ich hier um etwas zu lernen.

Dateianhang

  • Angehängte Datei  EURUSD.jpg   46.29K   157 Anzahl Downloads

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  #2
OFFLINE   Rechenwerk

Ich würde den TF mind. auf 15 setzen. Optimal wäre aber 30 bis H1.
Liebe Grüße,
Rechenwerk

  #3
OFFLINE   elmcceen

Ein höheres Timeframe wäre sicherlich vielleicht sogar aussagekräftiger und sicherer. Jedoch wird das mit hohre Wahrscheinlichkeit nicht in meine tägliche Tradingzeit passen.
Habe aber auch zwei Charts geöffnet mit TF 15 und 30 um zu dem Lazybow noch die ÜT Trendrichtung und evtl. Einstiege im Auge zu haben.
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  #4
OFFLINE   elmcceen

Im Anhang nochmal ein möglicher trade im GBPJPY ohne News!

Dateianhang

  • Angehängte Datei  GBPJPY.jpg   33.66K   144 Anzahl Downloads

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  #5
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo Elmcceen!

Generell muss ich mich hier anschließen, was die höhren Timeframes betrifft. Das nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus leidvoller Erfahrung. Es ist eben das Marktrauschen, mit dem ich nicht so zurecht komme. Darum trade ich seit Kurzem auf M15 und H1, und zum Einstieg schaue ich mir eben noch den aktuellen Trend auf M5 an.

Ich habe mal in der Technischen Analyse gelernt, dass es grundsätzlich besser wäre, zwei sich gleitende Durchschnitte zu verwenden, anstatt einmal Kurs und einmal GD. Ob das wirklich so ist, weiss ich nicht. Kommt vielleicht auf die Situation an. Ich bin dann auch das Konzept der 3 GDs gestoßen und das war mein Ding, hat mir gefallen, und ist immer noch meine Reserveidee. Sie wartet auf mich. Dabei muss der kleine EMA über dem mittleren EMA stehen UND der mittlere EMA über dem großen EMA, um einen Long-Einstieg zu signalisieren. Der Ausstieg erfolgt dann, sobald der kurze EMA einen der beiden anderen EMAs kreuzt.

Ob Dir der Lazyboy hilft, weiss ich nicht. Ich habe das Buch von Godwick und damit ein wenig experimentiert.

Beim Risiko habe ich auch mit 2% angefangen, um mich weiter hoch zu arbeiten - doch nach einem Tag mit 2% ist mir das vergangen. Nun bin ich Standard-1%-Risiko-User. Zumindest derzeitig. Doch andere arbeiten eben auch erfolgreich mit höherem Risiko.

Mit Widerstand und Unterstützung arbeite ich nicht, das geht mir nicht so gut rein, da bin ich eher der Indikatortyp. Doch ich beachte die Big-Numbers, also die runden Zahlen wie 1,3400 oder 0,9200. In die Richtung, die ich traden will, schaue ich danach, mindestens 20 Pips Abstand zu diesen zu haben. wenn nicht, dann trade ich nicht.

Ich bin Anfänger, doch das Tagesziel scheint zum Risiko zu passen. Behaupte ich mal.

Das mit Trade auf BE setzen und Teilgewinn einstreichen mache ich auch. 50% derzeitig, alles andere ist mir zu unklar. Mehr Stufen verwende ich derzeitig auch nicht. Doch das heißt eben nicht, dass dies generell eine gute Strategie ist. Nur passt das ganz gut zu mir, denke ich.

Stopploss kommt wohl hin, hier experimentiere ich auch mit ATR-Werten. Ich habe heute mal alles neu justiert im Laufe des Tages auf SL = ATR(500) auf M15, und dann aufgerundet. Das ist mal ein Anfang. Weiss nicht, ob das passen wird. Zeigt sich die nächste Zeit. EURUSD also 13 Pips SL. Das ist ziemlich identisch mit 10 Pips + Spread. Bei mir eben 2 Pips auf diesem Währungspaar.

Und ich verwende noch den MACD, sowie den RSI zur Tradefreigabe.

Mal schauen, was die Erfahrenen sagen, die haben bessere Tipps als ich.

Viele Grüße,
Rainbowtrader :)

"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #6
OFFLINE   elmcceen

Heute ein Trade (Demo) im EURUSD eingegangen nach sehr guten Einstiegssignal. Lief alles super bis auf ca. 14 Pips. Lief auf größeren Wiederstand. Habe SL auf BE +0,3 gelegt und laufen lassen da ich "gehofft" habe das er zum gestrigen tief runter geht. Wurde dann auf BE ausgestoppt.

Im Cable den Einsteg schlicht und weg verpennt. Im Bild schön der Einstieg zu sehen. Er ist schön ohne Korrektur bis auf ca. 33 Pips gelaufen. Danach die Korrektur und aktuell testet er wieder die 1,6171 an.

Dateianhang

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  #7
OFFLINE   Wödmasta

TP:
Fibo-Levels, Pivots, W/U-Linien, bei CRV 1:1 Teilgewinne realisieren und SL auf BE setzen -> trade laufen lassen!


Wie weit läßt du den Trade laufen, wenn der SL mal auf BE gesetzt ist? Schau dir mal den Exit nach den umgekehrten Einstiegssingalen an. Soll heißen, verwende vielleicht den GD auch als Ausstiegshilfe...
Don´t double in trouble

  #8
OFFLINE   elmcceen

Das wäre heute auf jedenfall die bessere Variante gewesen. Wären dann immerhin ein paar Pips mehr. Aber der Kurs hat den GD vorher auch als Widerstand genutzt. Da der Trade bereits auf 0 abgesichert war hab ich mich in diesem Fall entschieden abzuwarten. Die 2 Doji's hätten ja auch für einen weiteren starken Abfall stehen können.
Aber prinzipiell den Ausstieg nach einem Umkehrsignal zu wählen habe ich auch im Hinterkopf. Danke aber nochmal für den Hinweis.
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  #9
OFFLINE   Wödmasta

Was mir jetzt noch spontan zu der Geschichte einfällt ist, dass jedes Währungspaar eine eigene Periodeneinstellung benötigt (Feintuning). Beim EURUSD ist (10) momentan ideal, bei USDJPY ist (12) die beste Einstellung - alles nur Beispiele.

Ein bisserl ausprobieren...
Don´t double in trouble

  #10
OFFLINE   elmcceen

Eins ehr schöner und netter Hinweis, das muss ich mir mal anschauen welches Pair mit welchem GD (9-12) das beste dabei rauskommt!
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  #11
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo Wödmasta,

könntest Du bitte noch andere Beispiele geben, zum Beispiel hierzu:

EURUSD: 10
USDJPY: 12
GBPUSD:
AUDUSD:
USDCHF:
EURJPY:
EURGBP:
EURCHF:

Vielen Dank!

Beste Grüße,
Rainbowtrader
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #12
OFFLINE   Wödmasta

@rainbowtrader - wie geschrieben, das sind nur beispielhafte Zahlen. Soll bzw. muss man schon selbst machen, da jeder eigene Vorlieben.

Wichtig wär halt beim Herumprobieren, dass die letzten Hochs bzw. Korrekturen umfasst werden, d.h. bei einer kurzen Korrekturkerze, darf der GD nicht berührt werden, falls dieser als SL dient.
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Don´t double in trouble

  #13
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo Wödmasta,

dann kann man nichts machen, dann ist das so. Trotzdem nochmal danke.

Gibt es denn von Euch anderen hierzu Empfehlungen und Erfahrungswerte, die Ihr hierzu geben könnt?

Viele Grüße,
Rainbowtrader
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #14
OFFLINE   DaBuschi

@Wödmasta hats selbst geschrieben. Du musst schauen, bei welchen Einstellungen die Extrempunkte der Candles im Verlauf eines Trends am besten getroffen werden. So kann man den GD als Exit nehmen, wenn er gebrochen wird.

Und das muss jeder für sich selbst finden.

Hier ein paar Beispiele für

SMA:


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EMA:


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WMA:


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Die Kreise sind in allen Charts die gleichen. Und ich hab einfach mal geschaut, ob ich Einstellungen finde, wo diese Punkte nur kurz berührt wurden. So kann man in einem starken Trend den jeweiligen GD als Trailing-SL verwenden und seine Position länger offen lassen, als man das sonst vielleicht tun würde.

Dabei sind die Einstellungen von Währung zu Währung und von Zeitfenster zu Zeitfenster unterschiedlich und müssen auch regelmäßig hinterfragt und aktualisiert werden. Das ist aber recht simpel. Einfach den Chart weit rauszoomen, damit man eine große Charthistorie auf einen Blick sieht und dann an den Einstellungen rumspielen.
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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #15
OFFLINE   elmcceen

Alles super Hinweise, Ansätze, Einwände und Ideen. Vielen Dank dafür. Gern würde ich mich jetzt übers WE hinsetzen und alles ausprobieren nur "leider" ist da die Arbeit im Weg ;)
Weiter so, alle Einfälle sind gern gesehen und werden hier sicherlich fachlich ausdidkutiert...
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