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Leitsätze für das erfolgreiche Forex-Trading

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60 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Divecall

Hallo an alle !

Wollte mal hören, was eure Kernsätze sind wenn ihr aktiv FX handelt. Eure in Worte gefasste Fehler, Grundsätze an denen Ihr euch klammert, Weisheiten die Ihr aufgeschnappt habt, während eurer "Ausbildung" zum Trader.

Ich mach mal den Anfang und schreibe:

Trade was Du siehst, nicht was Du denkst !

Soll heißen: Halte Dich an dein System. Auch wenn Du denkst "der Kurs kann ja nicht mehr tiefer gehen" aber deine Indikatoren sagen etwas anderes, halte Dich an die Indi´s !!!

Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #2
OFFLINE   Divecall

Und auch das ist wichtig:

Hin und her macht Taschen leer

Bedeutet:
Deine Indikatoren schreien "LONG", und Du eröffnest eine Position "Long". Wie üblich läuft der Kurs gegen Dich und du ignorierst "Trade was du siehst - nicht was du denkst". Du schließt deine Long-Position mit -46 Pips um sofort eine Short-Position einzugehen. Keine 2 Minuten später dreht der Kurs und geht Long. Bei erneuten -28 Pips denkst Du ("Trade was du siehst-nicht was du denkst") "ALSO DOCH...LONG" und kehrst die Position um. Du hattest recht...+38 Pips, dann kommt ein "whipsaw" und der Kurs geht short auf -15. "So ein mist, heute stimmen meinen Analysen nicht...doch short" ...wieder short eröffnet.
Keine 15 Minuten später sitzen wir wie gelähmt vor dem Monitor und schauen auf -138 Pips Long ...

Wir haben während dieser Session 227 Pips verloren ! Und Geld. Dabei hätten wir 138 Pips gewinnen können, wenn wir "das getradet hätten was wir sehen und nicht was wir denken". Dabei hat das "hin und her" unsere Taschen, unser Kapital "geleert"...

Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #3
OFFLINE   matsf

KISS

Keep it simple and stupid

Bedeutet: Halte Dein Trading einfach, verkompliziere es nicht unnötig !

Für mich persönlich bedeutet das: Benutze nicht zu viele Regeln, sonst wird das Trading unnötig kompliziert.
Trade nur wenn: 1. ein MA den anderen schneidet UND der RSI die 20 von unten schneidet UND der MACD ins positive dreht UND der ADX einen bestimmten Wert überschreitet.

HILFE !!
Da wird man ja blöd, und bis man das Signal erkennt, ist es schon wieder vorbei.


Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #4
OFFLINE   DaBuschi

KISS
Keep it simple and stupid

Bedeutet: Halte Dein Trading einfach, verkompliziere es nicht unnötig !

Für mich persönlich bedeutet das: Benutze nicht zu viele Regeln, sonst wird das Trading unnötig kompliziert.
Trade nur wenn: 1. ein MA den anderen schneidet UND der RSI die 20 von unten schneidet UND der MACD ins positive dreht UND der ADX einen bestimmten Wert überschreitet.

HILFE !!
Da wird man ja blöd, und bis man das Signal erkennt, ist es schon wieder vorbei.


@matsf

Du beschreibst hier sehr gut, was ich bei meinem Lernprozess am wichtigsten empfunden habe. Indikatorenbasierte Systeme funktionieren auf Dauer nicht, weil sie durch ihre Abhängigkeiten von Zeiteinheiten nur für bestimmte Phasen gemacht sich (z.B. RSI(20), obwohl die Seitwärtsphase seit über 200 Bars andauert - das gibt unzählige Fehlsignale und kann ein Konto zerstören).

Nur Price Action zählt. Schaut Euch in anderen Foren um. Alle Threads wo Systeme vorgestellt werden, die auf Indi´s basieren, sind am Anfang alle toll und einige verstehen es und machen Gewinne, aber irgendwann schläft der Thread plötzlich ein. Warum? Das System funktioniert mit den vorgestellten Einstellungen nicht mehr. Lösung? Optimierung? Nein, denn das passt die Parameter nur auf die Phase an, wo es nicht mehr funktionierte und wer sagt, dass der Markt heute genau das Gleiche macht, wie in den letzten 3 Wochen.

Und nun schaut Euch Threads an, die mit S/R und Price Action arbeiten. Diese halten sich über Jahre und leben immer noch weiter. Warum? Weil es KISS ist und weil es in JEDER Marktphase funktioniert. Es braucht viel harte Arbeit, wenn man es lernen und verstehen will, weil es eben keinen Indikator gibt, der einem anzeigt, was man tun muss. Aber wenn man es einmal raus hat, steht dem Erfolg nichts mehr im Weg.
  • Pawlo und hecklau gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #5
OFFLINE   DaBuschi

Der Einstieg ist nur ein kleiner Teil des Systems

Der Einstieg macht nur 10% des Erfolgs an den Märkten aus. Wenn man den Einstieg zufällig wählt, hat man somit nur einen kleinen Nachteil gegenüber anderen, die harte Arbeit in ihre Signale stecken.

Wichtiger sind Risikomanagement, Moneymanagement und ein vernünftiges Stopp-System. Durch gute Einstiege ist noch niemand reich geworden, wenn er den Ausstieg verpasst hat. Der Ausstieg ist es, der drüber entscheidet, ob wir Geld verdienen. Und unser Stopp-System bestimmt über den Ausstieg, bestimmt darüber, ob wir einen großen Gewinn wieder vollständig zurückkommen lassen und doch einen Verlust erleiden - weil wir den großen Move nicht verpassen wollten, bestimmt darüber ob wir einen nur kleinen Gewinn machen, weil wir dem Kurs nicht genügend Luft gelassen haben, wir ausgestoppt wurden und die große Reise dann ohne uns weiterlief.

Ein gutes funktionierendes Stopp-System zu finden und zu etablieren ist nicht einfach. Es ist wohl der schwierigste Teil beim Handeln - deshalb schaffen es auch nur die wenigsten langfristig profitabel zu sein.
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Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

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  #6
OFFLINE   DaBuschi

Sei ausdauernd und beständig

Folge den Regeln - weiche nicht davon ab, weil Du meinst, es besser zu wissen

Vertraue Deinen System - nimm den nächsten Trade, wenn er Dir angezeigt wird

Kenne die Schwächen Deines Systems - absolut unablässlich, um dem System vertrauen zu können, ist zu wissen, was es für einen Drawdown generiert, wenn es mal nicht so gut funktioniert

Nimm jeden Trade - nur wenn Du jeden Trade nimmst, kannst Du auch die großen Gewinner erwischen, denn genau der nächste Trade könnte einer davon sein

Arbeite hart - Traden ist harte Arbeit und im profitabel zu werden, muss man einen langen, harten und schmerzhaften Weg gehen. Nur wer das unbedingt will, wird es schaffen
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Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

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  #7
OFFLINE   matsf


@matsf

Du beschreibst hier sehr gut, was ich bei meinem Lernprozess am wichtigsten empfunden habe. Indikatorenbasierte Systeme funktionieren auf Dauer nicht, weil sie durch ihre Abhängigkeiten von Zeiteinheiten nur für bestimmte Phasen gemacht sich (z.B. RSI(20), obwohl die Seitwärtsphase seit über 200 Bars andauert - das gibt unzählige Fehlsignale und kann ein Konto zerstören).


Wie ich gestern schon gesagt habe:
Du beschreibst das ganze viel eleganter als ich...:welldone:
Danke...
Bin halt doch ein GEBORENER Niederbayer...:)
Und stolz darauf.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #8
OFFLINE   note2808

Hallo,
ich schließe mich im großen und ganzen den Vorrednern an.
Ich sehe das Problem durchaus bei einem "optimalen" Einstieg, insbesondere in Bezug und Beobachtung der unterschiedlichen und ineinander greifenden Zeiteinheiten. Liegt vielleicht daran, dass ich eher in kurzfristigen Zeitfenstern trade. Der Ausstieg ist natürlich das A&O und entscheidend für das Ergebnis, neben Risiko- und Moneymanagement.
Leider geht der Kurs häufiger genau dann in die andere Richtung, wenn "ich" nicht damit rechne, obschon die Charttechnik anderes vermuten läßt.
Daran muß ich noch arbeiten und mich entsprechend zügig umorientieren. Ist halt auch ein "Psycho"- Problem, bzw. man neigt zuviel zum (nach-) denken, anstatt den Verlauf des Kurses zu handeln.


  #9
OFFLINE   DaBuschi

@note2808

Du hast völlig Recht - je kürzer der gehandelte Zeitrahmen und auch je kürzer die Haltedauer, umso kleiner wird auf der Stopp und umso wichtiger wird der Einstieg. Für mein Trading ist der Einstieg nicht ganz so wichtig, da ich Positionen über Tage oder manchmal gar Wochen halte.

Faktisch lässt sich das Problem mit dem Einstieg aber auf den Stopp runterbrechen. Wenn ich auf Tagesbasis handle, habe ich Stopps die momentan mehr als 200 Pips sein können. Hier ist der Einstieg nahezu wurscht, wenn die Richtung stimmt. Bei der aktuellen Vola ist es aber tödlich, den falschen Einstieg zu haben, wenn der Stopp 20 Pips beträgt. Das führt dann leicht zum Overtrading.

Bei dieser Vola gibt es großartige Chancen, wenn man auf der richtigen Seite steht, aber ein enger Stopp und der Drang in einem Trade zu sein, kann sich sehr schnell durch viele Ausstopper aufsummieren.

Deshalb

Overtrading vermeiden

Ich tue dies, indem ich nur zwei Orders pro Währungspaar am Tag ins System stelle. Nicht alle davon werden getroffen.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #10
OFFLINE   note2808

Hallo daBuschi,
ich finde das es derzeit sehr schwierig ist einen halbwegs brauchbaren Trend -im Kurzfristbereich wohlgemerkt- heraus zu fischen.
Wenn du eher auf Tagesbasis tradest, müßten entweder Deine Positionsgrößen relativ klein sein, um nicht bei z.B. bei -200 PiP ausgestoppt zu werden, oder Du hast entsprechend "Kleingeld" zur Verfügung.
Die oder besser meine Krux ist es einen "optimalen" Ausgleich zu finden zwischen Risiko im Geld oder Risiko im Markt. Mit Risiko im Geld komme ich derzeit besser klar. Trend auf höheren Zeitebenen beachten und im 5 min Fenster per Candle traden. Ob das auf Dauer der "richtige" Weg ist weiß ich nicht, denn es gibt ja immer wieder neue Erfahrungen und Erkenntnisse, zum Glück, sonst wäre es langweilig.
Allerdings ist das traden auf Tagesbasis sicher etwas stressfreier.


  #11
OFFLINE   oldschuren

Hier mal ein paar Überlegungen von mir:

-schließe mich an: Trade was Du siehst nicht was Du denkst, der Markt hat immer Recht, mit den Bewegungen gehen, nicht gegen den Markt (kämpfen) >> das wird Dein Floss versenken
-fühle was der Markt als nächstes machen könnte, schau Dir die übergeordnete Struktur an, kleine Tendenzen hier sind ausreichende Tradingchancen in Deinem (kleineren) TradingTimeFrame
-bleib auf dem Teppich, wenn du ein Minus eingefahren hast kannst Du vom nächsten Trade nicht verlangen, dass er alles wieder rausholt, Du hast ein Setup (hab ich jedenfalls) mit einem vordefinierten TakeProfit, ein Gewinner läuft höchst wahrscheinlich bis dort hin aber nicht unbedingt doppelt oder dreifach so weit...
-kann man noch den ersten Punkt zuordnen: Du entscheidest nicht darüber ob der Markt zu hoch oder zu tief steht oder nicht weiter steigen oder fallen kann, früher oder später wird Dich die Ausnahme heimsuchen und Du wirst Dein Konto zersägen, wir leider alle unter ein Mangel an Phantasie...


  #12
OFFLINE   Wödmasta

Alt bekannt und doch bewährt:

Plan your trade, trade your plan!

Bei vielen scheitert es schon am nichtvorhandenen Plan. Kein Plan, keine Keksi.
Auch hier bin ich draufgekommen, wie schon weiter oben beschrieben, dass der Plan KISS gehalten werden soll- was wird gehandelt, wann, wo, wieviel, wie oft, wieviel +/-, wielange wird gehandelt. Sollte eigentlich reichen...


Don´t double in trouble

  #13
OFFLINE   forex35

in absoluter zustimmung an das KISS systemund dass meiner meinung nach auch der ausstieg wichtiger als der einstieg ist, kann ich nur noch hinzufügen

"werfe schlechtem geld kein gutes hinterher"

niemals sich verleiten lassen,bei einer verlustposition noch nachzukaufen,weil man denkt,der markt kommt bestimmt wieder zurück

selbst wenn es zig mal gut geht,es wird zu 100% irgendwann mit einem margin call und totalverlust enden

(persönlicher erfahrungswert!)8)
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #14
OFFLINE   DaBuschi

selbst wenn es zig mal gut geht,es wird zu 100% irgendwann mit einem margin call und totalverlust enden


Richtig. Es geht 99 mal gut und 1 mal schief und das eine Mal ist ein Mal zu viel.

Deshalb find ich wödmasta´s Signatur ganz gut, denn sie triffts den Nagel auf den Kopf "don´t double in trouble"
  • Pawlo gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #15
OFFLINE   FX-trader

selbst wenn es zig mal gut geht,es wird zu 100% irgendwann mit einem margin call und totalverlust enden


das pasirt fast jedem anfänger , obwol man 100 mall in foren schon gelesen hat.

mannmuss immer die erfarung selbst machen.

(persönlicher erfahrungswert!) 8)

so lehrt mann am besten;D
Gier führt zu Armut !!!

Von mir gepostete Signale, stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Handel dar und für daraus entstehende Verluste, kann ich keine Haftung übernehmen.

  #16
OFFLINE   Johnny P

Denke in Wahrscheinlichkeiten
:welldone:

  #17
OFFLINE   Howardcool

Mein eigener:

MACH DAS WAS FUNKTIONIERT

  #18
OFFLINE   forex35

habe ich heute gelesen,ich finde,der satz hat was

Jeder Trade ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Verlusttrade.
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #19
OFFLINE   DaBuschi

habe ich heute gelesen,ich finde,der satz hat was

Jeder Trade ist bis zum Beweis des Gegenteils ein Verlusttrade.


Gute Aussage. Sollten sich alle Trader verinnerlichen, denn er drückt quasi die professionelle Einstellung zum Trading aus.

Ein Anfänger schaut immer zuerst, wieviel er gewinnen kann (er rechnet sich reich - passiert auch mir noch ab und zu ;)). Ein Profi schaut immer zuerst, was er bereit ist zu verlieren und nimmt dann, was der Markt ihm zu geben bereit ist.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #20
OFFLINE   sten

[glow=red,2,300]Patience and Discipline[/glow]





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