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Alles Nichts Oder?!

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15 Antworten zu diesem Thema

  #1
wi

Alles Nichts Oder?!
No Risk - No Fun ?!

Grundgedanke:

Durchschnittlich 10 % Gewinn pro Monat ist machbar.
Das gibt pro Jahr rund eine Verdoppelung, exkl Urlaub.

Mit 1000 Euro Startkapital könnte ende Jahr nochmals diesen Start Betrag verdient werden.
1000 Euro / 12 mt = 83 Euro verdienst pro Monat. Das reicht wohl kaum zum überleben. Und die 83 Euro durch die aufgewendeten Stunden teilen, gibt einen Stundenlohn von ca. 20-10 cents.

Lösung: Man nimmt den 10 oder 20 fachen Betrag zum starten. Doch 30'000.- muss man aber erst mal als Reserve haben. Und wenn man die verspekuliert sind 30'000.- verloren.

Das Desaster kann umgangen werden indem nur 1000.- bereit stehen zu verlieren. Das tut 30x weniger weh.

GESTARTET wird mit ca. 33% davon = 333.- und damit wird versucht eine Verdreifachung hinzukriegen. Das gibt also 3 Chancen. Und eine sollte doch gelingen?
Am Anfang mit jeder 333.- mit relativ hohem Risiko starten und das Risiko senken sobald es entweder Verdoppelt ist oder halbiert.
Hebel hier 1:200
MarginCall reagiert hier nicht erst bei 0% sondern greift ab 50% schon den Verlustreichsten Ordner.
Moneymanagement:
Möglichst max. 0,3 Lot (333.-) nicht überschreiten. Über 0,3 wird es zu gefährlich. Besser wäre die hälfte davon: 0,15 Lot
0,4 Lot (Equity 400.-) > besser 0,2
0,2 Lot (Equity 200.-) > besser 0,1
etc.
Order im Gewinn werden in Teilbeträge verkauft, am liebsten 3x. Das bedingt dann 0,03 Lot im Gewinn.
Jedoch lieber am Anfang das gesamte Teilkapital (33%) verlieren als nach tagen, wochen oder gar xx monate harter Arbeit.Denn dann ist ausser das finanzielle auch noch viel Zeit drauf gegangen.

Ich habe mal ein Demo bei myfxbook verknüpft. Weiss aber nicht ob ich genügend Zeit habe das Demokonto zu pflegen. Aber der Anfang ist gemacht.

Momentan ist der Margin Level 180%:o
Zwischenzeitlich war er bei GEFÄHRLICHEN 116% (habe einen Snapshot gemacht)
Bei 50 % baut mir MarginCall die Offenen Order nach und nach ab.

Unter 100% wird es wirklich prekär:

1. Möglichkeit:
Um das Konto noch zu retten einige Positionen mit Verlust verkaufen um wieder Handlungsfähig zu sein. Bei 100% bis max. das doppelte in die Gegenrichtung zukaufen (oder besser in der Hektik vorläufig nur 150%) von den Lot's die noch übrig geblieben sind. = Trendumkehr. Dann wäre man eigentlich noch ein weilchen im "richtigen" Trend, sofern nicht an dieser Stelle eine Trendumkehr stattfindet.

Danach entscheiden in Ruhe, ev. zügig, ob die Verlust Positionen (vielleicht die hälfte) noch weiter abbauen soll, mit verlust verkaufen

2. Möglichkeit: Order vollständig aus dem Markt nehmen und zu einem späteren Zeitpunkt mit dem übrig gebliebenen Geld etwas langsam versuchen das Konto wieder auf 300.- aufzubauen. Ev. vorher 3 Tage Pausieren.

Tip:
In einem Demokonto mehrmals mit MarginLevel <100% trainieren.
Offene Ordner sind dann einige Long und einige Short im Markt. Es ist nicht einfach aus dieser Zwickmühle raus zu kommen. Denn MarginCall ist wirklich auf den Fersen um das Konto Platt zu machen. Es kann sein das vielleicht um MarginLevel 70% eine Position mit Gewinn verkauft wird und dann kommt u.U. MarginCall und schnappt eine Gegenposition weg, weil MarginLevel durch den verkauf auf 50% kommt. Ausprobieren.


Konto retten
Beispiel Margin Level < 100%

Long im Markt:
0.1 Lot
0,05 Lot
0.04 Lot
0,01 Lot

= 0,2 Lot

Trend bisher Short

1. Verkaufe solange 0,01 bis wieder 100% erreicht ist.

Nehmen wir an von den 0,2 Lot bleiben noch 0,14 Lot übrig.

150% für in die andere Richtung kaufen wären 0,14+0,07=0,21.

Dies würde wenn der Trend weitergeht das Konto mit 0,07 Lot entlasten bzw. das Gegenteil. 0,14 Long und Short sind jetzt Neutralisiert.

Ev. macht es Sinn den H4 (oder H1) Wechsel grosszügig abzuwarten um nicht weiter zu verschlimmern.

Ein Ausbruch in die falsche Richtung, die jederzeit passieren kann, kann diese Risiko Strategie wohl kaum verkraften. Folge: Konto Platt.
Ich rechne monatlich mindestens 1 <>100pip "Ausbruch". Kann 3 Monate ausbleiben wie auch 3 x pro Monat passieren... Alles ist möglich.

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Habe einige Snapshot gemacht... um es besser zu verstehen... Muss mir noch überlegen ob und wie ich hier die Bilder in den Thread legen soll.

Achtung: Gefahr Totalverlust innert kurzer Zeit höchstwahrscheinlich!Ein "falscher Fehler" und ...

  #2
OFFLINE   Movement

Nachdem ich deinen Post gelesen habe, habe ich 3 Dinge gemacht:

1: myfxbook link angeklickt
2: geschlossene trades nach lots sortiert
3: geschlossene trades nach pips sortiert

TADA ... so kann es ja auch nichts werden;D
Keinerlei Verlustbegrenzung stehen durschnittlich 2,9 Pips Gewinn gegenüber

Das Ganze innerhalb 2 Tagen ist schon goil:beer:
Eingefügtes Bild

  #3
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo wi,

das Ganze ist schon eine Harakiri-lastige Vorgehensweise, doch das weisst Du ja selbst. So, wie Du Dir das Traden vorstellst, bist Du im Casino nicht schlechter aufgehoben. Ich stimme Dir soweit zu, dass ein schneller gnädiger Tod einem qualvollen Siechtum von Vorteil ist, doch beim Traden geht es eben nicht um den Wunder-Coup, der einmal durchgezogen gelingt und dann folgt das Leben in Saus und Braus.

So hart, wie das auch klingen mag: Traden ist eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit - und mittels Harakiri-Aktionen sind schon viele gescheitert. Wohl alle. Darum mein Tipp: erlerne es von Grund auf und arbeite mit einem vernünftigen Risiko- und Moneymanagement. Mehr als 1% solltest Du nicht pro Trade riskieren. Ich wollte es auch nicht glauben, wollte mindestens 5% pro Trade riskieren, und das war noch niedrig geplant. Aber es haut Dich dermaßen auf die Brezel. Wenn Du Glück hast, dann sofort gleich am Anfang, und dann solltest Du dafür dankbar sein. Ist kein Witz, meine ich wirklich so.

Viel Erfolg,
Rainbowtrader :)
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #4
OFFLINE   fxdaytrader

THEORETISCH kannst Du mit 1000 Euros Startkapital gut starten.

Handel Ausbrüche/Bewegungen im 1er oder 5er chart. Die Positionen müssen sofort ins Plus laufen, dann direkt stoploss nachziehen sodaß kein Verlust mehr gemacht werden kann. Usw.

Mit 1000 euros solltest Du 2 lots mindestens handeln können.

Geht alles, erfordert aber eine Menge Disziplin - Denn ein falscher Trade oder einmal vergessen den stoploss zu setzen und das Konto ist platt, etc. ...
Kommst' heut' nicht, kommst' morgen oder gar nicht ...
Krank im Kopf, aber sonst ganz nett :troll:

meet the Fabrik-Mods | ForexFabrik ForenSuche | alter mql4 compiler (hier

  #5
OFFLINE   Plebejer

Hey wi,

hab mir deinen post durchgelesen. Ist es nicht unkomplizierter beim Roulett auf rot und schwarz zu setzen? Nach dem Martingalesystem kann man auch "alles oder nichts" spielen.

Meinst Du nicht, das für den EV das Risiko viel zu groß ist? Du Riskierst 100% Kapital um ende des Jahres 100% gewinn zu haben. Bei derart großem Risiko erwarte ich mind. das 50 - 70 fache an gewinn.

Handle doch mit 1000 Euro Startkapital 1 lot. Klar viele Fehltrades kannst Du dir da nicht erlauben. Aber das Konto wird auf lange sicht explodieren. Kannst ja bis 2k oder 3k mit 0.5 lot Starten und dann 1 lot nehmen.
Eingefügtes Bild

  #6
OFFLINE   Sam

Hi,

da der Totalverlust zu 99,9% kommen wird, würde ich diese 1.000€ in was anderes investieren! Oder aber du trades so wie es vom Risiko noch vertretbar ist und erwirtschaftest damit steig Gewinne. Wenn du dasd Risiko magst, dann riskiere 2% oder 3% bei jedem Trade. Ich denke aber, dass du auch dann schnell feststellen wirst, dass das Risiko nicht lange handelbar ist. Denn wenn du dann mit 0,5%, 1% oder 2% am Tag durchschnittlich nach Hause gehst, dann wächst dein Konto rasant.

Ist meines Erachtens nach eine viel bessere und sinnigere Lösung.

Ist aber auch nur meine Meinung.

LG
www.markttechnik.ch - mein Projekt um die Markttechnik zu beleuchten und zu erklären.

"Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; Wer entscheidet, findet Ruhe; Wer Ruhe findet, ist sicher; Wer sicher ist, kann überlegen; Wer überlegt, kann verbessern" - Konfuzius

  #7
OFFLINE   forexfreak

Wie wärs mit NUR einzige Trade 200 USD mit 1 Lot und Hebel von 1:500???? :D

- "Gier ist gut. Gier ist richtig. Gier ist gesund." O-Ton von Gordon Gekko.
- Geiz ist geil.
- Profit ist die höchste und wichtigste Gut!


  #8
wi


TADA ... so kann es ja auch nichts werden;D
Keinerlei Verlustbegrenzung stehen durschnittlich 2,9 Pips Gewinn gegenüber

Das Ganze innerhalb 2 Tagen ist schon goil:beer:


@ Movement

Nur 2,9 Pips weil ich die 0.25 Lot Short Positionen im long trend mit raufgenommen habe statt aus dem Demo Markt zu nehmen.

@ Rainbowtrader

Genau so wie Dues beschrieben hast muss oder sollte es sein.

@ fxdaytrader

THEORETISCH kannst Du mit 1000 Euros Startkapital gut starten.

Ja: Gibt Margin Level 137%.
Das Konto ist noch nicht Platt.;D > In der Praxis die restlichen 50.- rausnehmen und mit Konto Nr. 2 Nochmals versuchen. Wenn ich Zeit habe mache ich es nochmal.

@ Plebejer

Meinst Du nicht, das für den EV das Risiko viel zu groß ist? Du Riskierst 100% Kapital um ende des Jahres 100% gewinn zu haben. Bei derart großem Risiko erwarte ich mind. das 50 - 70 fache an gewinn.


Klar ist das Risiko gross. Ich riskier 33% des Kapitals um nicht nach einem Jahr 100% zu erreichen, sondern eher viel vorher.

@ Sam

da der Totalverlust zu 99,9% kommen wird

Das glaube ich eher nicht. O.K. Der erste Versuch ist kläglich gescheitert. Wenn ich es im 2. oder 3. Versuch schaffe würde sind es nicht 99%. Mir fehlt nur die Zeit etwas dazu. Vielleicht mache ich es nochmal etwas seriöser:-".

@ forexfreak

"Wie wärs mit NUR einzige Trade 200 USD mit 1 Lot und Hebel von 1:500"

Zu grosses Risiko.
Ein kurzes Kurs zucken und die Position ist schneller weg als man schauen kann;D


  #9
OFFLINE   Rainbowtrader

Moin Plebejer!

Meinst Du nicht, das für den EV das Risiko viel zu groß ist? Du Riskierst 100% Kapital um ende des Jahres 100% gewinn zu haben. Bei derart großem Risiko erwarte ich mind. das 50 - 70 fache an gewinn.

Meinst Du nicht, dass dieser Vergleich hinkt? Das Depot lässt sich prinzipiell doch auch auf Tradebasis runterbrechen, so dass man sagen könnte: "Ich eröffne nacheinander 100 Depos. Und bei jedem Depot habe ich die Vorgabe, einen Profitfaktor >1 zu erwirtschaften. Nach 100 Depoteröffnungen und Schließungen sollte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Plus liegen."

Wenn man dieses Kapital nur einmal aufbringen kann/will, was auf dem Depot schlummert, dann ist dieser Vergleich eh nicht realitätsnah. Doch mir geht es hier um das Prinzip der Risikoverteilung/-Berechnung. Ich denke hier ganz einfach mal über eine größere Anzahl Wetten nach, bei der die Auszahlungsquote für mich spricht. Wie beim obigen Vergleich im Roulette auf den Einfachen Chancen. Wenn mir hier einer 52% Trefferquote anbietet, anstatt 48,65% (Zeronachteil), dann gehe ich diese Wette 100, 500 oder 1000 Mal am Stück ein. Langfristig werde ich dann im Plus liegen.

@wi
Ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn Du hier wie im Casino versucht zu zocken, beim Traden mehr Vorteil als diese 48,65% auf den Einfachen Chancen erhältst. Genauer sind das hier bei Teilung dann auch nur 1,35% Nachteil auf 100% anstatt 2,7%, da Zero bei Erscheinen auf den Einfachen Chancen die Hälfte des getätigten Einsatzes kostet, wenn man sich diesen denn auch auszahlen lässt.

Vergleiche hier beim Traden einen Einsatz auf einer Einfachen Chance mit einer Orderaufgabe. Dann wirst Du sehen, dass Du alleine schon durch Spread ungünstiger dastehst als beim Roulette. Zumindest in den kleinen Zeitfenstern. Mag sein, dass sich das Verhältnis in höheren Zeitfenstern drastisch verschiebt, doch hast Du beim Traden immer die Psyche mit dabei. Wann schließt Du die Position?

Und wenn Du das Ganze vergleichen willst auf Pipbasis, dann hast Du eh die Looserkarte gezogen, denn bei angenommenen 2 Pips Spread bist Du 2 Verlusteinheiten hinten und musst nun erst mal 2 Pips gewinnen, um auf Einstand zu sein. Das wäre also ein grottenschlechter CRV, den Du hier vorliegen hättest, um Deine eine Gewinneinheit zu machen. Das kannst Du also sogleich vergessen.

Denke über diese Dinge mal nach, dann wirst Du merken, warum das, was Du vorhast, so nicht funktionieren kann. Wenn Du etwas nicht im ersten Anlauf erreichst, weil Du rein rechnerisch mehrere Versuche brauchst, da die Chancen gegen Dich stehen (!), sondern erst im 3. oder 7. oder 22. Versuch, dann hast Du bis dahin realisierte Verluste. Wenn es Dir jedoch gelingt, "Glück" zu haben, und es klappt beim 1. oder 2. oder 3. Mal, und es bleibt immer noch ein Gewinn übrig, weil Du beispielsweise hoch progressierst, dann ist das mal gut gegangen. Doch dann kommt die zweite Staffel. Und es verbrezelt Dich wieder mit allen Gewinnen und Du bist dann nicht etwas im Minus, sondern hast richtig viel Geld verzockt. Also kann das keine Gewinnstrategie sein, die Du hier anvisierst.

Willst Du im Trading Geld verdienen, brauchst Du einen echten Vorteil. Cleveres Risiko- oder Moneymanagement kann nur einen Teil des Ganzen ausmachen.

Mag sein, dass ich das falsch sehe - doch dann hast Du zumindest was zum Nachdenken!

Viel Erfolg,
Rainbowtrader :)
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #10
OFFLINE   Plebejer

Moin Plebejer!


Meinst Du nicht, das für den EV das Risiko viel zu groß ist? Du Riskierst 100% Kapital um ende des Jahres 100% gewinn zu haben. Bei derart großem Risiko erwarte ich mind. das 50 - 70 fache an gewinn.

Meinst Du nicht, dass dieser Vergleich hinkt? Das Depot lässt sich prinzipiell doch auch auf Tradebasis runterbrechen, so dass man sagen könnte: "Ich eröffne nacheinander 100 Depos. Und bei jedem Depot habe ich die Vorgabe, einen Profitfaktor >1 zu erwirtschaften. Nach 100 Depoteröffnungen und Schließungen sollte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit im Plus liegen."

Wenn man dieses Kapital nur einmal aufbringen kann/will, was auf dem Depot schlummert, dann ist dieser Vergleich eh nicht realitätsnah. Doch mir geht es hier um das Prinzip der Risikoverteilung/-Berechnung. Ich denke hier ganz einfach mal über eine größere Anzahl Wetten nach, bei der die Auszahlungsquote für mich spricht. Wie beim obigen Vergleich im Roulette auf den Einfachen Chancen. Wenn mir hier einer 52% Trefferquote anbietet, anstatt 48,65% (Zeronachteil), dann gehe ich diese Wette 100, 500 oder 1000 Mal am Stück ein. Langfristig werde ich dann im Plus liegen.




Hallo rainbowtrader,

grundsätzlich gebe ich dir recht. Bekomme ich einen 52% Vorteil, wette ich auch mehrere hunder mal ohne drüber nachzudenken, denn der EV gibt mir recht.

So wie ich es gelesen habe, sind 1000€ auf dem Konto. Kein SL und 3 Chancen zu 333€ bis Konto leer. Wie hoch muß die Trefferquote sein um +-0 rauszugehen bzw einen gewinn einzufahren? min. 33%. Dabei bin ich davon ausgegangen das Gewinntrades erst bei 2R geschlossen werden. Ist es möglich auf dauer jeden 3 Trade im Gewinn bzw mit vorgegebenen Gewinn zu schließen. Ich glaube da muß man schon mit Fortuna verwandt sein.Ein CRV niedrieger als 1:2 bzw 1:1,8 ist bei 3 trades pro Konto unrealistisch. Denn dann müßte ich geschätzt mehr als einen der 3 trades im Plus schliessen.Die Rechnung kann auch Bullshit sein.

Die Kernaussage sollte sein, dass mir der erwartete Gewinn zum Risiko viel zu klein ist. Das ist meine persönliche Meinung. Aber wenn ich schon viel riskiere dann muß die Kasse ordentlich klingen wenn ich treffe. Selbst verzehnfachen wäre mir zuwenig. Das bekommt man auch mit weniger Risiko innerhalb eines Jahres hin.
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  #11
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo Plebejer,

das mit dem mindestens Verzehnfachen ist schon eine Hausnummer, das muss man erst einmal hinbekommen in einem Jahr. 1000% Gewinn ist schon mega. Doch da ich ja in meinen Anfängen als Trader stehe, bin ich schon mal froh, wenn ich überhaupt ins Plus trade.

Man unterschätzt das leicht, doch Du scheinst Dein Trading für Dich schon auf einer sehr hohen Stufe umzusetzen. Kannst Du dazu ein paar Worte verlieren, um eine Vorstellung davon zu haben, was Dein Ansatz ist und was Dein Trading erfolgreich macht? Danke mal vorab.

Viele Grüße,
Rainbowtrader :)
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #12
OFFLINE   Plebejer

Hallo Rainbow,

nicht böse sein aber als ich deine Zeilen gelesen hab bin ich mir ein bischen veräppelt vorgekommen. ;D Mein trading auf einer hohen Stufe..... Also ich kann dir sagen das ich meinen ersten Trade am 10.02.2011 getätigt habe. Ja richtig gelesen. Ich bin wahrscheinlich ein größerer anfänger als du. Mein System ist zur Zeit realtiv einfach zu beschreiben. 1. Ich arbeite mit 3 TF´s gleichzeitig: Bin ich zu hause dann, 5min-15min-1H Chart; wenn ich arbeite dann: 15min-1H-4H Chart; Ichimoku benutze ich als Trendfolgeindi auf dem größten TF. Im mittleren TF läuft ein Oszillator um überverkaufte und überkaufte bereiche zu bestimmen.Zur Stopstrategie kann ich noch nicht viel sagen. Trailingstop läuft bei mir ganz schlecht. sehr viele Trades bei denen ich den Stop nachziehe werden ausgestoppt. Darum habe ich manchmal gar keinen oder sehr weite stops (ca. 30-50 Pips) TP ist bei mir immer 1,5 - 2 mal der Stoploss. Ich versuche herauszufinden wo bewegung entsteht. Das gelingt mir mal mehr und mal weniger und manchmal auch in die falsche richtung. Warum ich mein Konto in den letzten 5 wochen fast verdreifacht habe? Keine ahnung ich bin davon genauso überrascht und hätte es nicht für möglich gehalten. Ob es in 5 wochen immer noch so ist?Ich fahre ja ein relativ großes risiko. pro trade bin ich bereit 3 -3.5% zu riskieren. Vielleicht liegt es daran. In erster linie versuche ich gute trades zu machen. und je mehr fehler ich anfangs mache desto schneller lerne ich daraus. Der Kontostand ist mir dabei völlig egal.Das ist eine Eigenschaft die noch aus meiner Pokerzeit mitbringen konnte. Erst spielen lernen, dann richtig spielen lernen und wenns klappt dann kommt das Geld von alleinehinterher.

Ich hoffe ich konnt dir einen kleinen überblick geben.


Plebejer
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  #13
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo Plebejer,

so war das nicht gemeint - ich habe mich blos nicht erkundigt, wie weit Du schon Fortgeschritten bist oder nicht. Kam mir so vor, als ob Du schon länger so unterwegs bist. Danke für Deinen Einblick. Ich habe gerade nicht so die Zeit, zu Traden, darum eben ein wenig im Forum schreiben. Das mit den Stopps ist anscheinend das Hauptproblem: wieviel, wie nachziehen oder nicht, bei welchem Retracement ausstiegen oder nicht, usw. 3 bis 3,5% scheint mir recht hoch zu sein, was Du da als Risiko fährst. Doch ich denke, das ist auch Mentalitätssache. das mit dem Ansatz, auf die Tradingqualität zu gehen, halte ich für sehr sinnvoll. Danke dafür!

Liebe Grüße,
Rainbowtrader :)
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #14
OFFLINE   Movement

Warum ich mein Konto in den letzten 5 wochen fast verdreifacht habe?


Antwort:

Das ist eine Eigenschaft die noch aus meiner Pokerzeit mitbringen konnte.


Dein Vorteil ist, dass du als "guter" Pokerspieler den Aspekt der Psychologie beherrscht.
Funktionierende Ansätze gibt es viele! Der Trader macht den Unterschied!

Ich glaube es sid viel zu viele auf der Suche nach einem Super-Mega-System und sehen deshalb oftmals nicht, dass ihr System schon einen positiven Erwartungswert hat, sie aktuell aber nicht in der Lage sind es umzusetzen...
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  #15
OFFLINE   TJPLD


Warum ich mein Konto in den letzten 5 wochen fast verdreifacht habe?


Antwort:

Das ist eine Eigenschaft die noch aus meiner Pokerzeit mitbringen konnte.


Dein Vorteil ist, dass du als "guter" Pokerspieler den Aspekt der Psychologie beherrscht.
Funktionierende Ansätze gibt es viele! Der Trader macht den Unterschied!

Ich glaube es sid viel zu viele auf der Suche nach einem Super-Mega-System und sehen deshalb oftmals nicht, dass ihr System schon einen positiven Erwartungswert hat, sie aktuell aber nicht in der Lage sind es umzusetzen...


Da hast du was sehr wichtiges erkannt. Es macht kein Sinn nach Jahren immer noch jeden Tag jedes neue Thema in irgendeinem Trading Strategie Forum durch zu lesen, mann weiß schon relativ schnell genug um traden zu können. Irgendwann verschwendet man eher seine Zeit, weil es nicht mehr effizent ist weiter Sachen an zu lesen.

Das Problem ist, dass die meisten nach den kleinsten Rückschlägen wenn sie versuchen eine Strategie durch zu ziehen gleich jammern und nach was anderem suchen was das letzte Restrisiko vielleicht doch noch ein bisschen vermindert. Und das dreht sich dann so im Kreis.
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  #16
OFFLINE   Plebejer

@ Rainbowtrader: keine Angst, ich war nur überrascht von deinem Eindruck, hab mir gleich gedacht das du meine Erfahrungen nicht kennst und habs mit viel Humor genommen.

@Movement: Ich hatte über eine AW warum mein Konto so hoch ist nachgedacht, mir sind viele möglichkeiten eingefallen aber das ich die AW schon selbst gepostet habe darauf wäre ich nicht gekommen. Bei dem Punkt mit der Psychologie hast du völlig recht. Sobald ich davon überzeugt bin einen Vorteil den anderen gegenüber zu haben, lässt es mich völlig kalt das der Trade ins Minus geht (ich hab ja einen Vorteil) selbst wenn er ausgestoppt wird bleiben unendlich Möglichkeiten die den Vorteil(positiver Erwartungswert) wieder ausgleichen und ins Plus drehen. Aussedem schreibe ich einen Trade der stark ins Minus läuft ab, und versuche sofort wieder einen guten Einstieg zu finden. Es macht keinen Sinn sich mit dem Minustrade weiter zu beschäftigen(man kann eh nichts für Ihn tun). Wenn der SL steht hat man sein Risiko definier.tManchmal dreht er sich doch wieder ins Plus. Vielleicht gibt es nur 2 Eigenschaften die man braucht um erfolgreich zu traden: 1. Training der Mentalen stärke, 2. Trades mit geduld zu suchen die einen positiven Erwartungswert haben (Qualität).Ist es so primitiv und trotzdem für viele unmöglich?

@TJPLD: Die Parallelen zum Poker sind doch sehr nahe beieinander. Anfangs steigt das Wissen enorm an doch irgendwann bist du an dem Punkt angekommen wo du alles über das spiel und die therorien weißt. Dann gehts in diese Richtung nicht mehr weiter. Wer sich dann nicht damit beschäftigt das wissen ins Spiel umzusetzen wird auf jedenfall scheitern. Egal welche Therorie er umsetzen will. selbst die Zeit eine Entscheidung zu treffen sind ähnlich kurz, man hat nur ein paar sekunden Zeit die über Vor- oder Nachteil entscheiden. Das muß man üben, denn wer gestresst ist hat eine hohe Fehlerquote.

Wieviel % risiko pro trade man eingehen will ist die Frage die sich der Trader am anfang stellen muß. Vergleiche ich es mit meinen Moneymagagement beim Poker bin ich mit 3% Risiko ein sehr konservativer Trader. Dort hatte ich für mein Tischlimit ca. 22 Stacks als reserve. Das ist nicht gerade unüblich geht man davon aus das ein normaler downswing ca. 4 stacks sind. Sehr konservative Spieler haben 100 stack MM. Das die Psychologie funktioniert wird auch daran liegen, das ich beim Poker mit wesentlich mehr Geld an einem Tisch saß als ich hier als Startkapital eingezahlt habe. Und ich habe Multitabling mit 6-14 Tischen gleichzeitig betrieben. Dazu gesagt, dass ich bereit war mit einemVorteil (ca. 58%) gegenüber einem anderen Spieler meinen ganzen Stack in eine Hand zu investieren. Das kannst Du gleichsetzten als wenn du sagst: Ok, der Kurs steigt jetzt zu 60% nach oben, und öffnest einen trade mit einem Risiko von 4,5%. DH noch trade ich in meiner mentalen Komfortzone.Ich kann dir/euch versichern das ich das Risiko ab einer gewissen Kapitalstärke halbiere.

Ich habe ein Ritual mit dem ich jeden Tradingtag beginne. Ich fahre die Platform hoch und analysiere auf dem Daily den Ishimoku. Dann schaue ich mir die Analyse von Karin Roller an. Sie arbeitet ebenfalls mit dem Ishi und vergleiche Ihre mit meiner Analyse. In den letzten Wochen konnte ich sehr viel dazu lernen. Und meine Analyse gleicht schon fast ihrer. Dann mache ich mich auf die suche nach Innenstäben bis zu Vortag. Innenstäbe handle ich nicht (mehr) weil sie unberechenbar scheinen. Ich gehe die Trades am ende des Tages nochmal durch. Am Wochenende ist das für mich nicht möglich, da ich ca. 15-20 Trades die Woche mache und die Lust und Konzentration nach ein paar Trades nachlässt. Interessant wäre eventuell ein Tradebewertungsforum/thread da kann man seine unsicheren Trades einstellen mit dem Grund des Handels und andere können Ihre Sicht bzw Wissen dazuschreiben. Dabei bekommt man andere Sichtweisen und hat enormes Potenzial sich zu verbessern.Das wars eigentlich auch schon.

mehr fällt mir zur Zeit nicht ein.

Gruß

Plebejer
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