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Verbessern: Rainbow-Scalping auf 5-Sekunden-Chart

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13 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo Leute!

Einer meiner Tradingstile ist das kurzfristige Scalpen auf dem S5-Chart (5-Sekunden-Chart). Hierbei verwende ich den Rainbow zur Visualisierung, die Heikin Ashis, sowie den RSI (8,65,35). Mir geht es darum, schnell in Momentumbewegungen einzusteigen und bei Erreichen von maximal einer Handvoll Pips wieder auszusteigen. Beim EURUSD habe ich in der Regel 1,0 bis 1,2 Pips Spread.

Ich steige mit einem fest eingestellten SL und TP ein. Den Trailingstopp kann ich nicht verwenden, da Oanda diesen mit mindestens 10 Pips vorgibt. Da es hier um kurze Schübe geht, bleibt mir im Gegensatz zum Trendhandel (den ich ja auch auf S5 durchführen könnte, doch das ist ein anderes Thema) keine Zeit, den SL händisch mit 3 Klicks nachzuziehen. So stehen mir als Werkzeug eben die beiden One-Klick-Buttons zur Verfügung.

Den SL habe ich derzeitig auf 3,0 Pips eingestellt, den Take Profit auf 6 Pips. Zum SL: dieser gefällt mir eigentlich nicht, denn auch wenn ich hier mit kleinsten Zeiteinheiten agiere, werde ich entsprechend ausgestoppt, steige ich im falschen Moment ein - und geht das Momentum in die angedachte Richtung, überwindet den Spread und eiert kurz vor sich hin, will diesen verhältnismäßig "großen" Move ins Minus nicht abwarten, wenn der Kurs eben dreht. Wir sprechen zwar nur von 4,0 oder 4,2 Pips, doch bei durchschnittlichen Gewinnen von 1 oder 2 Pips, ab und an auch 3 oder mehr Pips, ist mir das zuviel Verlust durch einen Verlusttrade. Dieser Stopp ist eben mehr ein Notfallstopp und kein Stopp zum normalen Beenden eines Trades.

m Durchschnitt habe ich nur circa 1,0 Pip Gewinn pro Trade, wenn ich die Verlusttrades mit einbeziehe. Das ist keine Langzeitstudie, sondern das Ergebnis der letzten zwei Testreihen.

Das CRV dieser mathematischen (und nicht markttechnischen) SL- und TP-Setzung ist in Bezug auf den gewählten TP von 6,0 Pips positiv - doch erreiche ich üblicherweise nicht dieses Ziel, eben nur in Ausnahmefällen. Das sagt mir nun, dass das TP zu hoch gewählt ist. Zumindest theoretisch.

Die Haltedauer eines Trades dieser Art beträgt oft nur wenige Sekunden, in der Regel nicht mehr als 10 oder 15 Sekunden.

Wie gesagt: das ist eben nur einer meiner 3 Tradingstile, doch ich möchte alle 3 nacheinander mit Teilzielen versehen umsetzen, also je Handelstag eine Mischung aller 3 Stile umsetzen, da ich mir hiervon ein stabileres Tagesergebnis erhoffe. Hier übrigens die Zielsetzung: in einer Handelsstunde mit maximal 20 Scalptrades +20 Pips Gewinn realisieren.

Ergebnisse der heutigen Testreihe:
+2,2; +2,0; +2,8; +1,5; -2,2; +4,9; +1,1; +1,4; +1,9; +3,7; -4,1; +1,2; +0,7; -0,9; +3,7
Ich habe schon schlechtere Testreihen gehabt, die eben länger im Minus rumgegurkt sind.

Welche Ideen habt Ihr, um diese Art zu Traden besser zu machen, sicherer, kontinuierlicher, stressfreier,...?

Danke!

Viele Grüße,
Rainbowtrader

PS: im Anhang ein Screenshot, wobei auf dem rechten unteren Chart getradet wird, die anderen sind höhere Zeitebenen.

PPS: dieser Rainbow mit 3 Gruppen dient mir bisher nur als visuelle Hilfe, ich achte vielmehr auf die Entwicklung der Heikin Ashis beim Trade. Hin und wieder wähle ich den Einstieg eben so, dass die kürzere Gruppe die längerfristige möglichst steil durchbricht oder wenn sich alle 3 Gruppen auseinander bewegen. Mir geht es in der Verbesserung nicht um diese Art des Rainbows (eine Art GMMA) oder seine Regeln, sondern mehr um das Verhältnis SL und TP, CRV, da kennt Ihr Scalper Euch besser aus als ich. Oder sonstiges Wichtige zum Thema, Erfahrungen und dergleichen.

Dateianhang


"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #2
OFFLINE   Schroemer

Hmmm...persönlich würde ich sagen,daß mir der 5-Sec-Chart zu nervös wäre,das macht ja den härtesten Scalper Balla in Birne. :P
Gerade bei EUR/USD würd ich getrost in einen höheren Timeframe wechseln,mindestens 30-Sec.,mit den gleichen Einstellungen dann.

Und dann evt. in Kauf nehmen,die 4 oder 4,2 Pipse opfern zu müssen,im Gegenzug aber dann vielleicht (?) öfters den TP erreichen zu können.
Ich hab grad mal geschaut,6 Pipse in die gleiche Richtung,selbst mit kurzer Korrektur, sind für den Euro doch nen Klacks.


LG,Rita
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Wähle das Ziel und liebe den Weg !

  #3
OFFLINE   nasap

Hallo Rainbowtrader und alle Freunde und Interessenten des Rainbow - Scalping!

Zunächst freue ich mich zu lesen, dass es sehrwohl noch Gleichgesinnte auf diesem Gebiet gibt.:) Ich trade u.a. den Rainbow nach LT im 5 Sec. Chart auf Oanda. Das Setup für den Rainbow nach LT gibt es auch hier in der Fabrik. Einfach mal bischen suchen. ;)

Mein Rainbow wurde mit einem PSAR (0,0015; 0,2) modifiziert und nennt sich "S-7f". Ausgeschrieben würde es lauten "System-7fix", was bedeutet, dass der Trade zunächst auf 7 Pips TP eingestellt ist. Sollte sich in der Kürze eine stärkere Bewegung entwickeln oder ich idendifiziere einen entfernteren markanten Zielpunkt, wird der TP kurz vor Erreichen der 7 korrigiert.

Ich konzentriere mich dabei auf ca. vier "gute" Einstiege, sofern mir dies die Zeit erlaubt und ich mich nicht gerade auf ein Longterm-Setup konzentriere.

Da ich den TP schon geschildert habe, konzentrieren wir uns nun auf den Einstieg. Dafür habe ich den PSAR mit den Farben grün für long und rot für short versehen.

Wenn nun den PSAR den Rainbow anfährt und zwar möglichst mit einem Neigungs- / Steigungswinkel, erfolgt der Einstieg long spätestens beim zweiten grünen PSAR und umgekehrt. Zur Verdeutlichung das Setup in Bild 1. Bild 2 zeigt einen Trade, wo ich den TP korrigiert haben. Die Bilder 3 u. 4 zeigen Ergebnisse. Gestern sogar bei den Crosses GBP/HKD u. EURHKD;D

Es gibt keinen Trade, wenn der PSAR aus der Horizontalen in den Rainbow einfährt!!! Um die Gewinnchancen zu erhöhen wird bei aufkommender Preisaction in Trendrichtung gehandelt. Auch Umkehrpunkte, Pivots und Fibolevel lassen sich gut handeln. Wer viel Geduld mitbringt, kann damit sogar den Seitwärtsmarkt abgrasen, sofern er nicht gerade in einer Range von 10 Pips läuft.

Eines habe ich vergessen zu erwähnen, den SL. Ich handle grundsätzlich "ohne" SL! Es steht jedem frei, das Risiko für sich selbst zu kalkulieren. Ohne SL heisst aber nicht, einen evtl. Verlusttrade ewig weiter ins Minus laufen zu lassen. Die emotionale Schmerzgrenze ist sozusagen der Notstop. Diesen Stop musste ich bis heute allerdings noch nicht betätigen.

lg nasap

Dateianhang


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  #4
OFFLINE   PriNova

Eines habe ich vergessen zu erwähnen, den SL. Ich handle grundsätzlich "ohne" SL! Es steht jedem frei, das Risiko für sich selbst zu kalkulieren. Ohne SL heisst aber nicht, einen evtl. Verlusttrade ewig weiter ins Minus laufen zu lassen. Die emotionale Schmerzgrenze ist sozusagen der Notstop. Diesen Stop musste ich bis heute allerdings noch nicht betätigen.



genau mein ding Thumbs
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Als Nomade quer durch Europa. Bei Interesse auch Hausbesuche 😉

  #5
OFFLINE   nasap

Anbei ein schönes Beispiel zweier Trades, die ich eben angesetzt hatte. Das erste kleine blaue Dreieck zeigt den ersten Einstieg long, der gegen die Regeln gesetzt wurde. Ich bin dadurch zwar früher im Deal, muss aber u. U. länger ausharren bis der TP getroffen wird bzw. besteht die Gefahr, dass der kurze Schub genau hier schon wieder vorbei ist.

Solche Deals haben ein sehr hohes Risiko! In diesem Fall war aber bereits ein höheres Hoch gesetzt und ich habe einfach darauf spekuliert, dass es nochmals angefahren bzw. gebrochen wird.;)

lg nasap

Dateianhang


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  #6
OFFLINE   nasap

Und weil es gerade so schön läuft, nochmal zwei Beispiele. Das erste Bild verdeutlicht nochmals, warum hier keine Einstiege gewählt werden (auch wenn's in den Fingern kribbelt). Schliesslich wollen wir uns auf die "guten" konzentrieren. Davon gibt es einen weiteren in Bild zwei. Der kam zwar auch nochmals unter Einstieg zurück, war aber bei der "big number" mit zu rechnen.

So, das waren bereits 3 Scalper in meiner zweiten Tradingsession, d. h. das Minimalziel ist fast schon erreicht. Um 20 Uhr (14 Uhr MEZ) gehts weiter.


lg nasap

Dateianhang


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  #7
OFFLINE   nasap

Und zum Abschluss, kurz vor Feierabend, noch den letzten Trade. Das waren 4 Trades über 2 Sessions verteilt. Das Minimalziel ist erreicht! Mit dieser kleinen Serie wollte ich aufzeigen, dass der Rainbow, abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse, sehr gutes Potenzial hat.

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, sind diese 4 Trades / Tag der "Normalbetrieb". Ein netter und lukrativer Zeitvertreib zwischen den grossen Setups.

Allzeit viele Pips!

lg nasap

Dateianhang


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  #8
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo Ihr alle!

Dankeschön für Eure Antworten - und ganz besonders Deine Mühen, nasap! Ich muss mir das Ganze in Ruhe ansehen und weiter testen. Ich meine, ein paar wichtige Hinweise gefunden zu haben. Auch der angesprochene TP von 7 Pips ist von der Größenordnung her passend, bin bei meinen Überlegungen nun zwischen 6 und 8 Pips angekommen.

Habe eben noch mal im Schnelldurchlauf das Buch von

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durchgelesen, und mir Notizen dazu gemacht. Besonders die Sache mit den Kosten hat es mir angetan, also mal von der Hochrechnung her, was ein Jahr Scalping bei einem Broker an echten Spreadkosten ausmacht. Das ist ja wirklich viel viel Geld. Das sollte wirklich jeder mal für sich ausrechnen. Auch, was es kostet, verspätet in den Trade einzusteigen.

Ich vermisse bei Oanda: Tickcharts, Lineare Regression, ZigZag, Trades öffnen und schließen per Tastatur. Gerade das Schließen per Tastatur wäre eine schöne Sache, denn ganz schnell hat man sich hier mal verklickt und dann 2 Trades offen oder einen in die Gegenrichtung eröffnet! Ich spreche vom One-Klick-Trade. Hat sich das Volumen bei Oanda nur gut versteckt - oder habe ich das bisher übersehen?

Einen CRV von 4:1 als anvisierte Größe ist mit Sicherheit toll, doch hier gilt es eben, das richtige Gesamtsetting zu finden. Bei mir bedeutet das in Bezug auf das Scalping: EURUSD, 5-Sekunden-Chart, Schwerpunkt Frankfurt-Open und London-Open. Zweitrangig eben New York-Open und Chicago-Open.

Eine rigorose Initial-Stoppsetzung ist für mich wichtig. Ausstieg ist immer so eine Sache: ich tendiere eben dahin, Gewinne zu früh mitzunehmen, wenn der Kurs die Gegenrichtung einschlägt. Hier muss ich an mir arbeiten, beziehungsweise das richtige Händchen für finden. S5 ist schon hektisch, hier weiss ich nicht, ob ich nicht auf eine höhere Zeiteinheitwie S10 oder gar S30 wechsele. Muss ich noch herausfinden, was mir beim Scalping mehr liegt. Ich denke mir halt, mit S5 bin ich näher am Markt, doch so einfach ist das auch nicht. Hier denke ich, dass die Zeiteinheit eben stark mit dem Risiko korreliert. Gefühlt würde ich sagen, ich komme in kleinster Zeiteinheit mit dem geringsten SL aus.

Hier mal mein aktueller Screenshot zum Thema "Rainbow-Scalping".

Viele Grüße,
Rainbowtrader :)

Dateianhang


"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #9
OFFLINE   nasap

Ich meine, ein paar wichtige Hinweise gefunden zu haben. Auch der angesprochene TP von 7 Pips ist von der Größenordnung her passend, bin bei meinen Überlegungen nun zwischen 6 und 8 Pips angekommen.


Das freut mich zu hören und damit ist der Sinn und Zweck meiner Postings bereits erfüllt. Mit den 7 Pips TP habe ich lange herumexperimentiert, bin aber letztendlich zu dem Ergebnis gekommen, dass genau diese Einstellung die beste Performance ergibt.

Besonders die Sache mit den Kosten hat es mir angetan, also mal von der Hochrechnung her, was ein Jahr Scalping bei einem Broker an echten Spreadkosten ausmacht. Das ist ja wirklich viel viel Geld. Das sollte wirklich jeder mal für sich ausrechnen. Auch, was es kostet, verspätet in den Trade einzusteigen.


Genau diese Hochrechnung hat mich letztendlich in meiner Entscheidung gestärkt, einen Account bei Oanda zu eröffnen.

Bsp.: EURUSD Spread Oanda 0,9 - 1,3 (höher wird nichtmehr gescalpt), FX Solution 3,0 fix

Bei nur 4 Trades pro 3 Tradingtagen die Woche ergibt das eine Differenz von 1186 Pips / Jahr (Oanda im Durchschnitt mit 1,1 berechnet).

Ich vermisse bei Oanda: Tickcharts, Lineare Regression, ZigZag, Trades öffnen und schließen per Tastatur. Gerade das Schließen per Tastatur wäre eine schöne Sache, denn ganz schnell hat man sich hier mal verklickt und dann 2 Trades offen oder einen in die Gegenrichtung eröffnet! Ich spreche vom One-Klick-Trade. Hat sich das Volumen bei Oanda nur gut versteckt - oder habe ich das bisher übersehen?


Das lässt sich mit MT4 alles realisieren, nicht in der Web- / Java - Desktop - Version. Ein nettes Tool (Freeware) für den MT4 ist z. B. der One Clicker (s. Screenshot), den es hier

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zum kostenlosen Download gibt. Aber auch die bereits mitgelieferten Scripte im MT4 können, bei gesetzten Shortcuts, das Ordermanagement verbessern.

Bei mir bedeutet das in Bezug auf das Scalping: EURUSD, 5-Sekunden-Chart, Schwerpunkt Frankfurt-Open und London-Open. Zweitrangig eben New York-Open und Chicago-Open.


Gute Entscheidung, genau so halte ich das auch und habe damit die besten Erfahrungen / Ergebnisse erzielt.

Eine rigorose Initial-Stoppsetzung ist für mich wichtig. Ausstieg ist immer so eine Sache: ich tendiere eben dahin, Gewinne zu früh mitzunehmen, wenn der Kurs die Gegenrichtung einschlägt. Hier muss ich an mir arbeiten, beziehungsweise das richtige Händchen für finden. S5 ist schon hektisch, hier weiss ich nicht, ob ich nicht auf eine höhere Zeiteinheitwie S10 oder gar S30 wechsele. Muss ich noch herausfinden, was mir beim Scalping mehr liegt. Ich denke mir halt, mit S5 bin ich näher am Markt, doch so einfach ist das auch nicht. Hier denke ich, dass die Zeiteinheit eben stark mit dem Risiko korreliert. Gefühlt würde ich sagen, ich komme in kleinster Zeiteinheit mit dem geringsten SL aus.


Hektisch finde ich den 5 Sec. nur dann, wenn der Kurs keine Richtung hat und die Spekulanten mit ihren Aktionen dazu beitragen, dass selbiger wie wild rauf und runter tanzt. Dann ist erstmal Pause angesagt, bis die Richtung wieder eindeutig ist. Das Zauberwort heisst auch hier "Geduld"! Wer diesen Faktor beim Scalpen unterschlägt, hat keine Chance mehr den unsauberen Einstieg zu korrigieren. Es wird wohl in den meisten Fällen mit einem Verlusttrade enden.

Wie ich im Screenshot gesehen habe, hast Du den PSAR nun mit eingebaut. Wenn dieser Indi aber wirklich zur Unterstützung dienen soll, dann solltest Du ihm im 5 Sec. Chart auch auf den Parameter 0,0015 (und nicht 0,015) setzen! Nur mit diesem gesetzten Parameter wirst Du sehen, wie hilfreich er für die Einstiegsentscheidung sein kann.

Weiterhin benutze ich zur Unterstützung für die Trendbestimmung einen übergeordneten TF zwischen 3 / 5 / 15 Minuten. Der M1 ist mir in der Phase zu anfällig.

Und nun wünsche ich Dir mit dem Rainbow viel Spass und vor allem viele Pipse!


lg nasap

Dateianhang


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  #10
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo nasap!

Nochmals danke für Deine vielen Informationen.

Noch ein paar "kurze" Fragen:

a) den TP von 7 Pips: in welchen Märkten nutzt Du diesen? Nur EURUSD oder vergleichbar volatile Währungspaare? Wohl nicht im USDJPY...
b) gehst Du bei jedem Scalptrade auf den TP - oder steigst Du bei Kursrückgang, Stagnation, Umkehrzeichen aus?
c) beachtest Du die Markttechnik (1-2-3-Zählung/Trendaufbau, P2-Bruch, 5-Sterne-Marktphasen, Innenstäbe) beim Scalpen?
d) bist Du wegen den Möglichkeiten des Metatraders mit diesem unterwegs oder magst Du nicht mit der Java-Version arbeiten oder liefert diese Dir keine sonstigen Vorteile? Ich sehe inzwischen die Vorteile dieser Web-/Java-Anwendungen für mich und verzichte demnach auf meinen "lieb gewonnenen" Metatrader.

Die Einstellung des P-SARs habe ich in der Vergangenheit zur Gewinnsicherung verwendet.

Das ist eine Überlegung wert, von 3 Charts auf 2 abzuspecken. Ich hielt bisher die Kombination M10, M1 und S5 für gut geeignet. Doch vielleicht ist es einfacher/unkomplizierter, nicht noch eine "Marktphase der Marktphase" einzusetzen. Habe ich sogar gemacht in einem meiner Profile. Ich hänge es dem Beitrag anbei. Hier in der Version, die drei für mich in Frage kommenden Währungspaare (siehe unten) gleichzeitig auf dem Screen zu haben.

Ich setze den maximalen Spread zum Scalping auf 1,2 Pips fest. Damit stehen grundsätzlich der EURUSD, USDJPY und EURGBP zur Verfügung. Wobei ich gemerkt habe, dass es es nichts bringt, zu wechseln, das macht Unruhe. Zumindest kommt mir das so vor.

Viele Grüße,
Rainbowtrader :)

Dateianhang


"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #11
OFFLINE   nasap

a) den TP von 7 Pips: in welchen Märkten nutzt Du diesen? Nur EURUSD oder vergleichbar volatile Währungspaare? Wohl nicht im USDJPY...


Ich habe den Rainbow zuletzt sogar erfolgreich bei den Crosses EURHKD u. GBPHKD eingesetzt! Im Prinzip auf jedes Paar anwendbar, entsprechende Volatilität vorausgesetzt, sofern der Spread in entsprechender Relation zum möglichen Gewinn steht. Es macht keinen Sinn ein Paar zu handeln, das mir nach einer Testphase und deren Auswertung aufzeigt, dass eine Gewinnspanne von 11 Pips eine sehr gute Performance bringen würde, der Spread aber mit 5, 6 oder 7 Pips zu Buche schlägt.

b) gehst Du bei jedem Scalptrade auf den TP - oder steigst Du bei Kursrückgang, Stagnation, Umkehrzeichen aus?


Wenn ich einen Scalper ansetze, dann gehe ich davon aus, dass er den TP triggert! Es gibt dennoch immer wieder plötzliche Veränderungen, die ein rasches Handeln notwendig machen und einen vorzeitigen Ausstieg erzwingen.

c) beachtest Du die Markttechnik (1-2-3-Zählung/Trendaufbau, P2-Bruch, 5-Sterne-Marktphasen, Innenstäbe) beim Scalpen?


Übergeordnet kann man sicher sagen, dass es sich bei all diesen kleinen Kursschwankungen letztendlich um 1-2-3 Formationen handelt.

d) bist Du wegen den Möglichkeiten des Metatraders mit diesem unterwegs oder magst Du nicht mit der Java-Version arbeiten oder liefert diese Dir keine sonstigen Vorteile? Ich sehe inzwischen die Vorteile dieser Web-/Java-Anwendungen für mich und verzichte demnach auf meinen "lieb gewonnenen" Metatrader.


Ich verwende zum Scalpen ausschliesslich die Java - Desktop - Version von Oanda! Im MT4 laufen ein Renko Chart, M5 u. M15 (alles EURUSD) und 7 weitere Währungspaare im H4 für die längerfristigen Einstiege.


Die Einstellung des P-SARs habe ich in der Vergangenheit zur Gewinnsicherung verwendet.


Dennoch würde ich Dir empfehlen die Einstellung 0,0015 zumindest mal zu testen.

Das ist eine Überlegung wert, von 3 Charts auf 2 abzuspecken. Ich hielt bisher die Kombination M10, M1 und S5 für gut geeignet. Doch vielleicht ist es einfacher/unkomplizierter, nicht noch eine "Marktphase der Marktphase" einzusetzen. Habe ich sogar gemacht in einem meiner Profile. Ich hänge es dem Beitrag anbei. Hier in der Version, die drei für mich in Frage kommenden Währungspaare (siehe unten) gleichzeitig auf dem Screen zu haben.


Ich hänge am besten mal einen Screenshot von meinem Bildschirm mit an. So sieht es dann während dem Scalpen aus.

Ich setze den maximalen Spread zum Scalping auf 1,2 Pips fest. Damit stehen grundsätzlich der EURUSD, USDJPY und EURGBP zur Verfügung. Wobei ich gemerkt habe, dass es es nichts bringt, zu wechseln, das macht Unruhe. Zumindest kommt mir das so vor.


Du wirst Dich sehr schwer tun, wenn Du versuchst beim Scalpen mehrere Kurse im Auge zu behalten, will sagen, das ist nahezu unmöglich. Konzentriere Dich lieber auf ein WP, mach Deine Trades und freue Dich über den Gewinn. Die meisten Trader warten zu der Zeit nämlich immernoch auf ein Setup für ihren Einstieg! ;)


lg nasap

Dateianhang



  #12
OFFLINE   Rainbowtrader

Hallo nasap!

Wieder viele Informationen... :)

Mit der P-SAR-Einstellung von Dir kann ich im Moment nichts anfangen, hier fehlt es mir an Anwendungsmöglichkeiten/Informationsgehalt. Was also genau machen damit, so meine ich das.

Das mit der Performance sehe ich auch so: Spread zu TP muss stimmen, wie auch SL zu TP.

Du steigst also nur dann ein, wenn alle Parameter/Voraussetzungen für Deinen Trade gegeben sind - und darum gehst Du vom Erreichen des TP aus. Ja, hier arbeite ich an meiner Qualität, bzw. der Qualität der eingegangenen Trades. Diese Woche sieht das bei mir mau aus mit Testen, nächste sollte das wieder klappen.

Darum bleibe ich auch noch im Demo, denn ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Wenn ich real traden will, dann muss zukünftig ein entsprechender Demogewinn und eine Stabilität im eigenen Tun vorhanden sein. Ansonsten verbrenne ich nur wieder Geld, und das soll eben nicht sein.

Ja, ich konzentriere mich ganz auf den EURUSD, der ist für einen Scalper ja eh voll und ganz ausreichend. Wenn ich andere Trades absetzen mag, dann ist das eine andere Geschichte, doch bleibe ich dabei, dass ich nicht 2 Trades zur gleichen Zeit laufen haben will. Mir ist das zu viel, zu stressig, muss also nicht sein. In der Ruhe liegt bekanntlich ja die Kraft.

Liebe Grüße,
Rainbowtrader
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]

  #13
OFFLINE   nasap

Darum bleibe ich auch noch im Demo, denn ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Wenn ich real traden will, dann muss zukünftig ein entsprechender Demogewinn und eine Stabilität im eigenen Tun vorhanden sein. Ansonsten verbrenne ich nur wieder Geld, und das soll eben nicht sein.


Sehr kluge Entscheidung! Ich empfehle Dir eine Accountgrösse einzurichten, wie diese später real gehandelt werden soll. Dazu die entsprechende Positionsgrösse gewählt und dann ran ans Geschäft. ;)

Weiterhin macht es Sinn, ein reelles Ziel mit fixem Datum zu setzen, also wie lange der Test laufen und welches Ergebnis dabei erzielt werden soll. Dennoch nicht selbst zu sehr unter Druck setzen, immer daran denken, wenn es heute nur für zwei Trades gereicht hat, dann können es morgen 6, 8 oder noch mehr werden.

Nicht vergessen, mit wachsendem Account auch die Positionsgrösse anzupassen!

Ja, ich konzentriere mich ganz auf den EURUSD, der ist für einen Scalper ja eh voll und ganz ausreichend. Wenn ich andere Trades absetzen mag, dann ist das eine andere Geschichte, doch bleibe ich dabei, dass ich nicht 2 Trades zur gleichen Zeit laufen haben will. Mir ist das zu viel, zu stressig, muss also nicht sein. In der Ruhe liegt bekanntlich ja die Kraft.


Wie ich an anderer Stelle von Dir gelesen habe, möchtest Du variabel mit mehreren Strategien arbeiten. Das ist vernünftig, streut das Risiko und bringt Abwechslung. Doch zunächst solltest Du wirklich daran arbeiten, eine der Strategien sicher zu beherrschen.


lg nasap


  #14
OFFLINE   Rainbowtrader

Guten Morgen!

Das mit der Kontogröße ist auch mein Reden. Hatte vorher mit zu hohen Beträgen getestet und drüber nachgedacht. Dadurch, dass dann real "weniger geht" als im Demo, kommt man leichter in diese "Egal-Haltung" dem Trading gegenüber, da die Verluste kleiner ausfallen - sich jedoch in der Summe prozentual als größeren Drawdown ausbilden. Schnell sind dann mal Minus 20 oder 30% drin, und das muss wirklich nicht sein. Zumindest nicht durch begannene Fehltrades und Tradingfehler.

Ich handhabe es so, dass ich 1% Risiko je Trade eingehe zu Beginn einer Staffel. Staffel bedeutet: theoretisch teile ich das Kapital in diesem Falle in 100 1%-Töpfe ein und trade diese der Reihe nach durch. Bin ich damit durch, werden neue Töpfe gebildet, dann jedoch nicht mit dem gleichen Betrag, sondern eben Gesamtdepot geteilt durch 100. Das also als Modell. Nur werde ich hier nicht von Anfang an jeweils auf 100 Trades der Reihe nach gehen, sondern vielleicht 50 oder 75. Weiss ich noch nicht genau. Nach so einem Durchlauf wird dann die neue Stufe gebildet. Somit verzichte ich auf eine laufende prozentuale Anpassung des Ordervolumens, weil das eh seine Nachteile hat. Beispielrechnungen hier im Forum. Und ich zwinge mich zu einer konsequenten Umsetzung.

Insgesamt will ich 3 Strategien fahren, doch beginnen werde ich mit dieser Version, da ich hier einen hohen Lerneffekt habe, der mir auch für die aufbauenden beiden anderen Strategien von Nutzen sein wird. Ein paar Hundert Scalptrades sind doch eben relativ schnell umgesetzt.


Ich muss nun los - und viele Grüße,
Rainbowtrader :)
"Wahres Traden heißt Entdecken. Erst Fachwissen. Dann sich selbst." [Zitat von Michael Voigt, Video "EINE REISE", 2010]



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