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Bird watching ........

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48 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Pippser

Ich möchte hier mal in aller Kürze versuchen diese Strategie vorzustellen.
Das ganze in wenige Worte zu fassen ist nicht ganz so einfach wie ich dachte.
Ich hoffe ihr werdet daraus schlau.
Das ganze System beruht im Wesentlichen auf der „4X1 Strategie“ und dem eigentlichen Trading dem „median trading“.

4X1 Strategy

-One currency (erklärt sich von selbst)
-One Lot (= mehrere Einstiege [cost average] :weniger Stress, wenn man falsch liegt)
-One direction (trading in Richtung des vorherrschenden Trends in Kontext mit dem „median map“s.u.ist viel einfacher)
-One percent (nimm Gewinne mit wenn Du sie siehst)

Median Trading

Zunächst wir der allgemeine Trend bestimmt.
In GBPUSD z.Zt. abwärts !
Als nächstes nimmt man dann einen 60 min Chart und bestimmt dann die obere unduntere Support und Resistance Zone.
In diesem Fall 1.4780 und 1.4390 , also 390 pips.
Dieses bezeichnet du Toit als Comfort Zone (frei übersetzt; bewegt sich der Kurs in dieser Zone ist alles i.O.)
Der oben genannte Bereich wird nun halbiert (1.4585) . Der Autor geht nun davon aus , dass der Preis dazu tendiert zu diesem „Median“ zurückzukehren .
Jetzt wird das ganze noch geviertelt und als Q1 bis Q4 bezeichnet.

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und Einstellungen\Administrator\Desktop\gbp 1hr.gif


Nun komm es zum eigentlichen Trade : wir gehen Short , und zwar möglichst in Q1 und Q2.
Der eigentliche Trade wird aber in mehrere Entrys aufgeteilt : one Lot Regel
Angenommen wir haben $10.000 auf dem Konto und planen für den Short Trade einen Leverage von 10:1 ( Wir können dann diesen Trade auf z.B. 5 Einstiege aufteilen (2:1).
Bitte vorher genau überlegen wie viel pro Trade riskiert werden soll (“scared money never wins”).
z.B.: Leverage 5:1 aufgeteilt auf 10 Einstiege , hier ist vieles möglich auch für das kleine Portemonnaie.

http://gbp 1hr #2

1: Short bei 1.4535 (2:1)
der Trade läuft sofort gut; exit bei 1.4400($270)
2: Short bei 1.4620 (2:1)
eine Stunde später rauscht der Kurs durch 1.4390 und ich sitze nicht am PC !!
3: Short bei 1.4750 (4:1)
Entry Nr.2 jetzt 130 pips im Minus (-$260)
Exit Nr.3 bei 1.4585 ($330) (jetzt wieder 2:1)
Exit Nr.2 bei 1.4450 ($340)
4. geplant Short bei ca 1.4580
usw. solange wir in der „comfort“ Zone sind.

Nach einem klaren Break der oberen oder unteren Begrenzung des „median Grid“ wird ein neues gezeichnet, und der Zyklus geht von neuem los.

Vorteile dieser Strategie:

-Es ist keine „Alles oder Nichts“ Strategie (entweder StoppLoss oder Profittarget)
-Entry muss nicht auf den Pip genau sein.
-Läuft der Kurs gegen mich , muß ich nicht sofort den gesamten Trade ausstoppen .


UFF

Ist gar nicht so einfach über 230 ebook Seiten auf zwei DIN A4 Seiten zu kriegen.
Ich hoffe es wird einigermaßen klar wie das ganze funktioniert.

Pippser

PS;
Stellt Euch einfach mal vor Ihr währt entgegen meinerbearishen Einstellung hier in Q3 und Q4 long gegangen.



Dateianhang



  #2
OFFLINE   Wödmasta

Abend Pippser, hallo liebe Vogelbeobachter,

ich liebe so genial einfache Strategien.

Was mir fehlt, ist eine Stopsetzung. Wird der Stop auf die Support/Resistance-Line gesetzt oder gibt es hier keinen Stop?

Ansonsten ist das sicherlich eine Strategie die man schön entspannt traden kann.

Viel Erfolg damit:welldone:
Don´t double in trouble

  #3
OFFLINE   Pippser

Hallo Wödmasta,

die Stopps sind ebenso diskretionär wie die Gewinnmitnahmen.
Nehmen wir mein Beispiel und nehmen an nach Entry Nr.3 geht der Kurs weiter nach oben durch die 1.4780.
Je nachdem um wieviel er nach oben geht schließe ich erst Entry Nr.2 .
Der Autor spricht von "scaling out".
Entry Nr.3 bleibt offen , da es in das neu gezeichneten Grid "passt".
Man muß das mal eine Zeitlang demotraden um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Zu Anfang würde ich auch mit einer kleineren leverage beginnen z.B.: 1:1 .
Lt. Autor kann man , so lange der übergeordnete Trend noch intakt ist, auch Entry Nr.2 offen lassen.
Frei übersetzt ungefähr so : aus einem short term trade wird ein long term trade (ok das war jetzt nicht wirklich übesetzt).
Aber : Wenn die Bedingung ,die Dich veranlasst hat den Trade einzugehen, nicht mehr existiert, dann solltest Du den trade ausstoppen.

Besser kann ich das jetzt nicht zusammenfassen.
Ich hoffe aber es hilft erst mal weiter.






  #4
OFFLINE   matsf

Hi Pippser,

vielen Dank für Deine Arbeit.

Ich les grad "Markets in Profile" von James Dalton und kann hier einige Übereinstimmungen finden.
Die "Comfort Zone" wird in dem Buch als "Bracketing" bezeichnet.
Der "Median" wird als "fair value" bezeichnet.

Kann mich dem Weltmeister nur anschließen.
Schöne, einfache Strategie. Genau das richtige für mich...

Wenn ich das richtig verstehe, ist es ja eine Art Martingale-Strategie, nur ohne Vergrößerung der Einsätze ?
Mit mehreren Einstiegen in den verschiedenen Q´s.
Du sagst, der erste Einstieg in Q1 oder Q2.
Du Toit geht aber davon aus, dass der Kurs zum Median zurück.
Das heißt doch, dass der Trade "voraussichtlich" erstmal ins Minus läuft oder, da der Einstieg ja unterhalb des Medians ist ?

Als Ziel setzt Du für Deine Trades die untere Begrenzung, richtig ?
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #5
OFFLINE   Nolda

Danke für Deine Mühe. Werde ich mal probieren....

  #6
OFFLINE   Pippser

hallo matsf,

ich versuche noch mal das Prinzip etwas deutlicher darzustellen.

Median Grid


In technischer Analyse ausgedrückt ist das, was er macht, ein median Grid oder „mittleres Rasterfeld“ zu konstruieren, das seine Komfort Zonedarstellt.
Der Sinn des median Grid ist ,Referenzpunkte bereitzustellen.
Die Mitte des Rasterfeldes ist ein Anzeiger dafür, wohin der Preis tendiert, wenn es keine bedeutenden neuen Umstände gibt( major new information).
Die Ränder des Rasterfeldes identifizieren Bereiche, die getestet werden, und Ausbrüche können vorkommen.

One Direction
In meinem Beispiel oben, bin ich davon ausgegangen, dass wir uns in einem Abwärtstrend befinden. Also habe ich Q1 bis Q4 von oben nach unten gezeichnet. In Q1 und Q2 werde ich also hauptsächlich meine Positionen eingehen, in der Annahme der Preis tendiert Richtung Mitte.


One Lot
Ein Lot bezieht sich auf Positionsgröße. Dieses ist ziemlich wörtlich zu nehmen- öffnenur ein einzelnes Minilot beim Handel.
Dirk empfiehlt, dass die maximale Positionsgröße nicht über einem Hebel von 4:1 sein sollte.
Oben im Beispiel habe ich 10:1 genommen, ist natürlich sehr hoch!).
Das bedeutet,wenn Du ein Konto von 10K hast, sind nie mehr als 4 Minilots zu irgendeiner Zeit geöffnet .

One Percent
Ein Prozent bezieht sich auf die Profitmitnahme.
Wenn eine Positionum 1% zum Konto im Plus ist wird diese geschlossen.
Lt. Autor : häufig Gewinne mitnehmen .

Zur Order Platzierung

Einstiege können auf jedem möglichem Niveau erfolgen.
Ich hab mal irgendwo gelesen, dass er das Geburtsjahr des Traders nimmt. Bist Du im Jahr 66 geboren, gehst du in Q2 bei 1.4666 short.
Ich suche lieber nach kleinen Supports / resistance.

Noch eine kleine Anmerkung:
Der Autor eröffnet mehr „Teil“Positionen in Q2 und Q3 .
Er bezeichnet Q1 und Q4 als risikoreicher in Bezug auf einen Break des Rasterfeldes.
Ich persönlich öffne keine Position in Q4.

Stopps

Die Stopp Regelung wird im Buch nicht sehr deutlich beschrieben.
Es gibt einen „disaster Stop“ welcher ca 50 pips außerhalb des Rasters liegt.
Ist aber abhängig von Volatilität, Größe des Rasters , gehandeltes Währungspaar.



  #7
OFFLINE   matsf

Alle Klarheiten beseitigt.
Vielen Dank nochmal, Pippser.

Sehr schöne Methode.
Und ich kann Dir die beiden Market Profile - Bücher von den Daltons empfehlen.
Geht in eine ganz ähnliche Richtung:

Mind over Markets
Markets in Profile
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #8
OFFLINE   Rarotonga

Diese "4x1-Strategie" die Pippser hier vorgestellt hat, hat's mir jetzt auch angetan. Vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen!
Ist sehr interessant zumal auch deshalb, weil ich offenbar ähnliches - allerdings viel dilettantischer und amateurhaft - bei meinem zeitweisen Tradefair-Experimenten praktiziere. Dort scalpe ich im Minutenchart von EUR/GBP und EUR/USD, wenn ich glaube Einstiegssignale zu erkennen und richte mich dabei in etwa nach einer gewählten "Comfort Zone".
Ich fahre dabei allerdings ein sehr hohes Risiko und versuche pro Tag an dem ich trade, 2% vom aktuellen Kontostand zu machen, die ich auf maximal 8 Pips beschränke. Dies reguliere ich durch die Paketgrösse. Stop setze ich bei 8% des Kapitals.
Hab im Oktober mit 100,-- und dem dadurch zusätzlich erhaltenen Bonus-Hunni von Tradefair begonnen. Anfang November hab ich dann 190,-- abgehoben und den verbliebenen Hunni mittlerweile durch das Compounden wieder auf 483,-- "aufgerundet". Nachdem ich weiss, dass diese Vervielfachung meines Startkapitals innerhalb von zwei Monaten in erster Linie der Göttin Fortuna und nicht meinen Fähigkeiten zu verdanken ist, werde jetzt mal versuchen dem ganzen durch die hier gewonnenen Erkenntnisse mehr Struktur und Kalkül beizumengen.

LG
Raro


"In zweifelhaften Fällen entscheide man sich für das Richtige."
Karl Kraus

  #9
OFFLINE   HansBeimler

Hallo Pippser-
Wenn der Kurs das Rasterfeld nach oen oder unten verlässt, wie gehst Du dann weiter vor?
Wann und wo legst Du ein neues Raster an?
Gruß Eggi

  #10
OFFLINE   Pippser

Hallo Eggi,

bricht der kurs aus, lege ich ein neues Raster dann an wenn, die Höhe/Tiefe des Ausbruchs ca halb so groß ist wie das ursprüngliche Raster.
Lt. meinem Beispiel oben dann bei ca 200 pips.
Man muss halt warten ob sich ein neuer Support / Resistance entwickelt.
Der Autor spricht von "signifikantem" Ausbruch ?!?!
Evtl stoppe ich dann ein oder zwei Teiltrades aus , je nachdem wie sie in das neue raster passen oder nicht.



  #11
OFFLINE   Pippser

Hier ein kleines Update.

Das soll jetzt kein Journal werden, möchte nu mal kurz darstellen , wie das ganze aussehen könnte.
Ich habe für mich als Ziel 135 pips angelegt. bei Hebel 4:1 und 5 Teitrades bei einer Kontogröße von $ 1500.
Pro Entry 0.10 .


  #12
OFFLINE   stevebalmmer

hallo gemeinde!
Ich versuche auch seit kurzem das bwilc zu traden,der euro-usd hat zzt eine range von 1,38-1,42. Wie gehe ich nun vor,falls er ausbricht,egal ob short oder long. Ein neues median fenster wird ja wohl erst nach 200 pips angelegt? was mache ich aber wen diese noch nicht erreicht sind.
Wo kann ich mehr über bwilc erfahren?

  #13
OFFLINE   k-rasch

Hallo Steve,
was für Erfahrungen hast Du mit bwilc bisher gemacht? Vielleicht könnten wir den Bird Watcher Treff wiederbeleben? Hallo Pippser, bist Du hier noch engagiert?
k-rasch



  #14
OFFLINE   stevebalmmer

hallo k-rasch,
ich habe noch nicht soviel erfahrung.
Aber ich denke dies kommt noch,hab auch evtl jemand wo dies gut kann.
Pippser hat dies mal gut erklärt hier,im 4 quartal wollte er wieder öfters hier sein.
Was weist du den über das bwilc?

  #15
OFFLINE   k-rasch

Hallo Steve,
ich bin Forex-Neuling auf der Suche nach einer "Methode". Ich muss meinen ganzen Werkzeug-Kasten noch zusammen stellen: bin gerade dabei verschiedene Broker zu testen. Hab das Buch noch nicht gelesen, nur einige Reviews zu dem Ansatz, den Buchauszug, den es umsonst gibt, ein Pseudo-Interview mit Hr. Du Toit und hab seinen Newsletter abonniert. Ausserdem ziemlich viel in forexspirit.com gestöbert. Wie gesagt: ich stell gerade meinen Werkzeugkasten zusammen. Wäre für mich natürlich interessant wenn sich die Diskussion hier beleben würde. Danke für Deine schnelle Antwort k-rasch


  #16
OFFLINE   stevebalmmer

hallo k-rasch,
bei mir ist es eben so,ich teste gerade bwilc im demo konto,dies mache ich bei rbs.
Mir gefällt das bwilc,und mal sehen ob ich noch gute Unterstützung finde.
Wo haste den das pseudo info her?
Das buch habe ich noch ned gelesen.
Bin im demo konto aber mit 16 shorts im minus.
gruss steve

  #17
OFFLINE   k-rasch

Hallo Steve, muss leider arbeiten, daher nur kurz: Pseudo-Interview findest Du unter "

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Ich hab gestern ein Demokonto bei Oanda eröffnet, die bieten ein unbegrenztes Demokonto und wenn es ins minus gerät, kann mans wieder auffüllen lassen. Grüße k-rasch

  #18
OFFLINE   Spinne

wenn es ins minus gerät, kann mans wieder auffüllen lassen.


Hallo,

wie geht das denn mit dem Auffüllen bei Oanda? Würde mich aus "aktuellem Anlass" schon interessieren. ;)

Gruß
Spinne
Bist Du gut, bekommst Du. Bist Du schlecht, wird Dir genommen.

  #19
OFFLINE   k-rasch

Hallo Spinne, ich les gerade das Oanda-Handbuch, wenn ichs finde, poste ich es hier. Könnte ein bißchen dauern. Es gibt hier bei forexfabrik einen Oanda-Threat, vielleicht fragst Du die Experten? Steve, hier noch eine gute Quelle zu Bird watching:

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Gute Zusammenfassung dessen, was ich demnächst auf meinem Demo-Accout erproben werde. Grüße k-rasch

  #20
OFFLINE   stevebalmmer

hallo k-rasch!
Ich habe die Seite gelesen,aber da mein englisch nicht mehr das beste ist,hab ich nicht alles verstanden. Wie meint er das mit dem 1:4,das er nur 4 offene Positionen hat?
Hast du selber das e book von bwilc?
gruss steve



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