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HVCT

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34 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   dirtydevil

Hallo

Heute kam mir eine Idee die ursprünglich aus dem Bereich Poker kommt. Beim Pokern gibt es ja das sogenannte Rakeback, wenn man bei einer Pokerplattform über einen Rakebackanbieter angemeldet ist. Ist man über einen solchen Affiliate angemeldet ist bekommt man einen prozentualen Anteil der Gebühren wieder, die man während des Spielens an einem Tisch gezahlt hat. Das ganze artet sogar in der Richtung aus, dass sogenannte Rakebackhu*en unterwegs sind. Ihnen geht es nicht darum die Spieler an ihren Tischen zu exploiten was natürlich eine gewisse Konzentration vorausetzt. Nein, sie spielen auf Masse. Ihr Ziel ist es also möglichst viele Tische gleichzeitig zu spielen damit sie viel Gebühren zahlen und somit der Rakeback steigt. Spieltechnisch sind diese Spieler im optimalen Fall marginale Gewinner, aber die meisten sind leichte Losingplayer. Aber durch das hohe Spielvolumen verdienen sie jeden Monat ein Sümmchen, dass über dem landesüblichen Durchschnittsgehalt liegt. Die Meister dieser Zunft spielen 24 Tische gleichzeitig und machen in der Stunde ca. 1500 Hände. Gerade auf unteren Limits sind auch seit Jahren Bots unterwegs. Dies ist laut AGB verboten, aber die Programmierer sind pfiffig genug um das zu verschleiern. Diese Bots sind auch nur auf großes Volumen ausgelegt und es reicht völlig, wenn sie BE spielen.
Jetzt fragt ihr euch sicherlich warum ich das euch erzähle. Nun ja, auch im Bereich Forex gibt es ja die Möglichkeit sich über einen Affiliate bei einem Broker anzumelden und dann von den Gebühren etwas zurück zu bekommen. Mit selbst sind 2 Broker bekannt wo das möglich ist (Dukascopy und FXCM). Bei Dukascopy bekommt man einen Prozentsatz von der gezahlten Kommission zurück und bei FXCM 0,5 Pip vom Spread. Und nun sind wir beim Kern der Geschichte und zwar HVCT - High Volume Commission Trading. So wie im Poker sollte es auch im Forex möglich sein Gewinne einzufahren, wenn man einfach BE tradet. Man braucht keine wirklichen Gewinne ertraden sondern lediglich die volle Kommission die gezahlt wird und im Folgemonat bekommt man von seinem Affiliate dann die Bezahlung für den geleisteten Job.
Bei Dukascopy wird bei einem Umsatz von >=250 Mio USD eine Kommission von 4000 EUR berechnet. Über einen entsprechenden Affiliate kann man von diesem Betrag 45% (1800 EUR) erstattet bekommen. Umgerechnet auf den einzelnen Trade entspricht diese Kommission 0,41 Pips + 1 Pip Spread im EUR/USD (ist bei Dukascopy quasi das Maximum) ergibt das einen aufgerundeten SL/TP von 2 Pip. Wenn wir hier eine Trefferquote von >50% hinbekommen entsteht aufgrund des aufgerundeten TP sogar noch ein realer Gewinn.
Für diese 250 Mio USD Umsatz im Monat bräuchte man mit einem Handelskapital von 1k EUR und einem Risiko von 0,5% (0,3 Lot/Trade) ca. 150 Trades an 22 Tagen/Monat. Allein die zurück gezahlte Kommission entspricht gegenüber dem Handelskapital einer Rendite von 180% im Monat. Praktisch könnte das so aussehen, dass man auf einem 10 Sekundenchart einen Trade eingeht, wenn der Kurs 1 Pip vor dem letzten H/T ist und 1 Pip über/unter dem H/T wieder aussteigt.
Schafft man einen Umsatz von >= 500 Mio EUR bezahlt man insgesamt 7000 EUR an Kommission und bekommt im Folgemonat 3150 EUR zurück.
Bin gespannt auf eure Kommentare. Flop oder Top?

LG Marco

  #2
OFFLINE   forex35

Klingt rein rechnerisch cool... (auch wenn ich nicht nachgerechnet habe, ob die Zahlen stimmen würden)
aber ich glaube, es wird sich kein Trader finden, der das dauerhaft so umsetzen kann, daß damit wirklich Gewinn erzielt wird.
Allein schon auf BE zu traden, sieht zwar in deiner theoretischen Logik ganz einfach und leicht aus, aber schon da würden wohl die meißten scheitern.
Und spätestens im dritten Monat, nachdem man so hammermässig super den Markt geschlagen hätte, daß man unbesiegbar ist, weil man es immer geschafft hat, auf BE zu traden, würde man anfangen, sich andere Targets fürs Trading zu setzen. (Man tradet ja sowieso und kanns ja, warum sollte man sich also mit dem "bißchen" Rakeback zufrieden geben?)

Es gibt bestimmt gewisse Gundsätze, in denen Online Pokern mit Trading vergleichbar ist... Aber meiner Meinung nach doch zu grundverschieden, als daß diese Idee gewinnbringend umzusetzen wäre... (Ausser im Demokonto natürlich :):):) )

edit: Das wäre doch was nettes für die Demo-Aspiranten. Einfach mal ausprobieren, diese 150 Trades 22 Tage lang zu machen und schauen, ob man es zumindest im Demo überhaupt schaffen würde, auf BE zu kommen (Ich persönlich halte es sogar im Demo für unwahrscheinlich)

  • Rainbowtrader gefällt das
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #3
OFFLINE   dirtydevil

Hi forex35,

beim Poker kommen für solch stupide Tätigkeiten ja u.a. auch Bots zum Einsatz. Dieser Ansatz bietet sich natürlich gerade zu an um in einen EA gegossen zu werden. Falls sich daran wer versucht geht natürlich eine Kopie an mich;)

LG Marco

  #4
OFFLINE   nightyhawk

Klingt rein rechnerisch cool...

Herzlichen Glückwunsch, da bist du schon weiter als ich....

Ich zahle 4000€ Kommission und bekomme über Rakeback 1800€ von den 4000€ die ich sowieso schon bezahlt habe wieder??? Im Grunde senke ich doch dadurch nur meine Handelskosten, welche selbst durch Rakeback NICHT NEGATIV werden, oder??? Das heißt doch in summarum muss ich trotz alledem erfolgreich handeln!
Chleudere den Purchen zu Poden!

  #5
OFFLINE   dirtydevil

Hi nightyhawk,

du solltest in dem Sinne erfolgreich handeln um den Spread + Kommission zu erwirtschaften - mehr ist nicht nötig.
Beim Poker sieht es so aus, dass auf einem Limit x der Rake mit 5bb/100 Hände zu Buche schlägt. Um als regulärer Spieler eine Winrate von 1bb/100 Händen zu haben mußt du den anderen Spielen also 6bb/100 Hände abnehmen. Kommt nun ein Spieler über einen Affiliate und bekommt von den 5bb/100 Händen jeweils pro 100 Hände 2bb wieder, dann erreicht er bei einer Winrate von -1bb/100 Händen den gleichen Profit. Dadurch, dass der Rakebackspieler aber mehr Tische und somit mehr Hände/Stunde spielt ist auch sein Stundenlohn höher und das obwohl er eigentlich der schlechtere Spieler ist.
Wenn du also die volle Kommission + Spread erwirtschaftest, dann hast du am Monatsende ein Plus, weil du von der gezahlten Kommission noch mal Prozente bekommst.

LG Marco

  #6
OFFLINE   nightyhawk

Ich ... äh... muss das ...äh... morgen nochmal lesen:-\ . Nach meinem StdGlas Rotwein geht das hier nicht mehr so ohne...!
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Chleudere den Purchen zu Poden!

  #7
OFFLINE   forex35

beim Poker kommen für solch stupide Tätigkeiten ja u.a. auch Bots zum Einsatz. Dieser Ansatz bietet sich natürlich gerade zu an um in einen EA gegossen zu werden.

Wenn man das (mit herkömmlichen Mitteln) in einen EA giessen könnte, der es dann vor allem auch erfolgreich umsetzen könnte, dann müsste man sich um ein bißchen Rakeback auch keine Sorgen mehr machen :) Dann würde man dem EA ein Pip Vorsprung gegenüber dem SL geben und der Flieger auf die Malediven wäre gebucht :)

Herzlichen Glückwunsch, da bist du schon weiter als ich....

Wie gesagt, ich habe es nicht wirklich nachgerechnet ;)
Erfolgreich handeln musst Du, das stimmt soweit. Daher ist es ja auch recht unwahrscheinlich, daß der "Volkstrader" sowas erfolgreich umsetzen könnte. Und die, die erfolgreich traden, die müssen sich so nen Stress nicht machen, nur um künstliches Volumen und Provisionen zu generieren.

Wenn du also die volle Kommission + Spread erwirtschaftest, dann hast du am Monatsende ein Plus, weil du von der gezahlten Kommission noch mal Prozente bekommst.

Siehe da, Du hast den Fehler im System schon erkannt :):):)

Wer so traden kann, für den ist die prozentuale Rückzahlung natürlich ein netter Bonus. Der tradet aber auch so gut, daß er sich das Programm nicht antun wird.
Aber wer mit dem Ziel tradet, nur einfach Volumen zu erzeugen, um dann die Kommision abzugreifen, wird mit nahezu an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit scheitern und froh sein, wenn er am Schluss nur den Rakeback verloren hat....


Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #8
OFFLINE   Plebejer

Ohne jetzt drüber nachzudenken. Du partizipierst beim Poker aus jeder Hand (auch welche die du nicht Spielst) an dem Rake. Bei manchen Seiten auch nur wenn du involviert bist (nicht mehr so lukrativ). 24 Tische ist für RBhu*en auch etwas überholt. Ich kann mich an manche erinnern die 50+ Tische offen hatten.Sicher geht die Rechnung auf wenn du nur marginaler Loosingplayer bist trotzdem im plus den Monat zu beenden. Das hat mich manchmal davor bewahrt im Limit absteigen zu müssen. Beim trading wird lediglich nur dein erzeugter Rake als Basis verwendet. Und selbst wenn du BE handelst bekommst du nur x% des bezahlten Rakes zurück. Du musst aufjedenfall Winningtrader sein und kannst einen Teil der bezahlten Kommission zurückholen. (erhöht den Profit) Aber ich glaube mit dem RB zu passablen Gewinnen zu kommen ist nicht möglich bzw. schwerer als beim Poker und mit viel mehr Risiko behaftet.Wie du schreibst, möchtest du wirklich 250 Mio Umsatz generieren um 1800€ RB zu bekommen. Da steckt jede menge Arbeit/Zeit/Ausdauer dahinter. Ich glaube der einfachere Weg mehr zu lukrieren ist dasTraden und die Beständigkeitzu lernen. Das Konto steigt dann stetig und du hast ab einer gewissen Kontogröße weniger Aufwand mehr Geld zu verdienen als mit der Rakeback-Methode..................andererseits ich bin mit der RB-Methode im Poker aufgewachsen und es war schon lukrativ wenn nicht der hohe Zeitaufwand gewesen wäre. :(


Ausserdem: Wie im Poker würden die Broker dem EA hinter die schliche kommen und diesen (natürlich nur aus fairness den anderen Marktteilnehmern gegenüber) verbieten. Dann ist manuelles Trading angesagt. Wie lange geht das bei dem hohen Tagespensum? Habe Tageweise 6-8 Stunden gespielt und so ca. 6500 Hände pro Tag gespielt. Aber dann brauchte ich auch 1-2 Tage pause. Konnte keine Karten mehr sehen geschweige den Konzentriert die Maus auf den richtigen Button bewegen. Die Fehlerquote wurde höher....
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  #9
OFFLINE   MasterBO

Die Geschichte hört sich sehr interessant an und ich verfolge ein bisschen auch den Ansatz. Was man dafür eben braucht ist ein EA oder besser gesagt eine Strategie, die eigentlich nicht viele Pips generiert, sondern eher auf BE aus ist und viele Trades am Tag absetzt. Das ist eine Voraussetzung. Ich selber bin gerade am Experimentieren. Diese Strategie muss natürlich dann Laufen, wenn nicht so hohes Volumen im Markt ist. Das bedeutet, dass quasi nach 17 Uhr der EA laufen müsste und nur die Tiefs und Hochs, also über- und unterverkaufter Bereich traden.

Die Idee ist schon nicht schlecht und warum sollte man Geld auf der Straße liegen lassen.
Wenn euch der Post gefällt, dann gibt mir ein Thank You!!!

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
von André Kostolany!

  #10
OFFLINE   MasterBO

Das geht sogar noch effizienter, wenn du nur mittwochs z.b. AUDUSD long handelts. Und zwar 1 sekunde bevor es den triple swap des broker gibt. Und dann gleich den trade wieder schliesst.


Die Idee ist ja genial ;-)
Das bedeutet, man müsste bei ibfx um 22:59 ein Trade eröffnen long und sofort bei der nächsten Bewegung schließen lassen. Wäre ja mal interessant, was nach einem Monat rauskommt.

Wenn euch der Post gefällt, dann gibt mir ein Thank You!!!

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
von André Kostolany!

  #11
OFFLINE   fxdaytrader

Habe den thread jetzt nur überflogen.

Jedenfalls, diese affiliatesache bietet nahezu jeder broker an.
Als ich mit forex begonnen habe hatte ich mich über meinen eigenen reflink bei einem broker angemeldet. Weil man ja schnell reich werden wollte hat man natürlich (ohne Sinn und Verstand) ein nettes volumen getradet (und am Ende einen höheren 5stelligen Betrag in den Sand gesetzt), immerhin gabs über 2000 Euros an Kommissionen vom broker wieder, lol.

Die meisten broker (wenn nich gar alle) verbieten es allerdings sich über seiinen eigenen reflink anzumelden. Von daher habe ich mich bei meinem derzeitigen broker über den reflink eines Bekannten angemeldet. Da bekommter jetzt (hartzIV-Satz x 2) + XYZ pro Monat zurück, in Euros! Lohnt sich also schon.
Aber vergessen wir nicht - die meisten der trader hören ganz schnell wieder auf wenn sie merken daß es so einfach doch nicht ist. Es gehört also auch ein wenig Glück dazu einen trader zu werben welcher konstant ein gewisses Volumen tradet ...

Mal ganz flapsig: Wer einigermassen erfolgreich tradet der schei**t auf die Kommissionen weil er mit dem trading ein Mehrfaches verdient;)
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Kommst' heut' nicht, kommst' morgen oder gar nicht ...
Krank im Kopf, aber sonst ganz nett :troll:

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  #12
OFFLINE   dirtydevil


Wenn du also die volle Kommission + Spread erwirtschaftest, dann hast du am Monatsende ein Plus, weil du von der gezahlten Kommission noch mal Prozente bekommst.

Siehe da, Du hast den Fehler im System schon erkannt :):):)


Nein, das ist kein Fehler im System, denn während ich an der Stelle meinen Trade mit Gewinn schließen kann bist du gerade mal BE und fängst jetzt erst an Gewinne zu erwirtschaften.

@Plebejer
Mir ist kein einziger Pokeranbieter bekannt, bei dem man mehr als 24 Cashgametische spielen kann. Mehr als 24 Tische geht nach meiner Kenntnis nur bei Pokerstars und im SNG Bereich. Es ist auch nicht pauschal so, dass man bei jeder Hand am Rake partizipiert. Die meisten Pokeranbieter haben den sogenannten Contributed Rake und somit bekommst du nur von dem was zurück, was du auch selbst gezahlt hast. Den Dealt Rake von dem du sprichst gibt es fast gar nicht mehr.
Was die Bots im Pokerbereich angeht, so geht kein einziger Pokeranbieter selbstständig gegen diese vor, weil der Pokeranbieter ja mit dran verdient. Es kommt erst dann zu Accountschließungen, wenn von anderen Spielen vorgetragen wird, dass es sich bei besagtem Account wohl um einen Bot handelt. Reine Verdachtsmomente reichen aber auch dann nicht, es müssen Beweise gebracht werden. Während im Pokerbereich Bots verboten sind, sind diese beim Traden erlaubt und kein Broker würde so einen EA untersagen, denn der Broker verdient da mit dran.

@fxdaytrader
Sich selbst als Affiliate werben geht nicht - ist eigentlich eine klare Sache und darum ging es hier ja auch nicht. Wobei man an dieser Stelle natürlich an das Forum denken kann und Divecall als Affiliate auftritt...

Mal ganz flapsig: Wer einigermassen erfolgreich tradet der schei**t auf die Kommissionen weil er mit dem trading ein Mehrfaches verdient;)


Das stimmt aus meiner Sicht eben nicht, denn worum geht es denn beim Traden? Es geht darum Geld zu verdienen und die Art und Weise ist doch völlig egal. Wer natürlich ein großer Trader mit einer Fangemeinde werden will, der man Handelssignale verkauft, für den ist das nichts. Wenn man die Kommissionen aber über einen EA abgreifen kann ist das doch eine feine Sache. Wer dann immer noch Bock hat 8h und mehr jeden Tag vorm Monitor zu verbringen der kann das ja gerne tun.
Ob "erfolgreiches" Traden wirklich mehr bringt wage ich auch zu bezweifeln. Bei einem Kapital von 1k EUR und 150 Trades zu 0,3 Lot am Tag handelt man 45 Lot. Bei einem Gewinn von 0,18 Pip (zurückgezahlte Kommission) pro Trade sind das 65 EUR (6,5%) am Tag. Ich kenne ja jetzt dein Tradingqualitäten nicht, aber wenn du ein mehrfaches davon ertraden kannst, dann Respekt.
Wenn man das so wirklich in einen EA packen kann, dann hat man doch quasi einen Goldesel...

LG Marco
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  #13
OFFLINE   DaBuschi

Mal kurz meine 2cents.

Ein System darauf auszurichten, find ich wenig sinnvoll, allerdings spricht nix dagegen, trotzdem in dieser Richtung aktiv zu werden. Wenn man dann das eigene Konto wirklich mal plätten sollte, hat man wieder ein bisserl Startkapital für den nächsten Versuch.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #14
OFFLINE   fxdaytrader

Wenn man das so wirklich in einen EA packen kann, dann hat man doch quasi einen Goldesel...


Unbestritten8)

Man könnte natürlich auch wie folgt vorgehen (sofern es sich lohnt):
Firma gründen. Firma registriert sich als affiliate. Du meldest Dich als Privatperson (oder andere juristische Person) über den reflink als trader an.
So hättest auch beides, wohl auch ganz legal (im Sinne von "nicht gegen die Bestimmungen des jeweiligen brokers zu verstossen" - Du hast Dich ja nicht selbst geworben).

Nur so ein Gedankengang (nein, ich mache das nicht).
Kommst' heut' nicht, kommst' morgen oder gar nicht ...
Krank im Kopf, aber sonst ganz nett :troll:

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  #15
OFFLINE   dirtydevil

Hi DaBuschi,

so ein System wird natürlich durch die Hohe Anzahl an Trades ordentliche DD hervorufen. Mir persönlich wäre da ein Moneymanagement mit 2k EUR und 0,25% Risiko auch leiber als mit 1k EUR und 0,5%. Je mehr Kapital um so weiter läßt sich das Risiko ja auch runter fahren damit die DD´s kapitaltechnisch nicht so zu Buche schlagen und ein MC verhindert wird.
Da wir hier ja aber auch 2 Spezialisten zu Neuronalen Netzwerken haben gibt es da bestimmt Möglichkeiten eine Trefferquote von >50% zu realisieren und zu den Kommissionen reale Gewinne zu erwirtschaften, was natürlich die DD´s erheblich ausbremst.

@fxdaytrader
Ich persönlich wäre dafür, dass die 5% die der Affiliate bekommt an Divecall gehen. Also Divecall einen Affiliateaccount eröffnet über den wir uns anmelden, denn wenn das so umgesetzt wird, dann ist das ja quasi die Arbeit des Forums.

LG Marco

LG Marco

  #16
OFFLINE   forex35

[quote name="dirtydevil" post="52905" timestamp="1327234517"]Nein, das ist kein Fehler im System, denn während ich an der Stelle meinen Trade mit Gewinn schließen kann bist du gerade mal BE und fängst jetzt erst an Gewinne zu erwirtschaften.[/quote]Dafür muss ich aber keine 150 Trades am Tag machen.
Du musst das aber in einer Qantität von 150 Trades in deinem Beispiel pro Tag mit einer Qualität von 100% oder mehr tun. Denn es muss ja mindestens BE oder mehr im geamten rauskommen.
[quote author=dirtydevil link=topic=3870.msg52905#msg52905 date=1327234517]
Während im Pokerbereich Bots verboten sind, sind diese beim Traden erlaubt und kein Broker würde so einen EA untersagen, denn der Broker verdient da mit dran.[/quote]Der Broker braucht das Ding gar nicht zu untersagen. Da es in dieser Form sowieso nicht zuverlässig funtionieren wird, aufgrund spezifischer Gegebenheiten beim Forextrading. (Slippage, Spreaderweiterung, etc.)
[quote author=dirtydevil link=topic=3870.msg52905#msg52905 date=1327234517] Wobei man an dieser Stelle natürlich an das Forum denken kann und Divecall als Affiliate auftritt...[/quote]Auch hier denke ich, daß es wieder nur in der Theorie eine gute Sache ist. in der Praxis wären wir sehr schnell an Punkten, in denen dann Interessenskonflikte auftreten würden, dem Forum oder der Leitung Befangenheit vorgeworfen wird etc.... Man bedenke, daß Divecall sich schon mit Anwälten bezüglich des Forums rumschlagen muss, alleine in der Form, wie das Forum bis jetzt auftritt...[/quote]

[quote author=dirtydevil link=topic=3870.msg52905#msg52905 date=1327234517]Wenn man die Kommissionen aber über einen EA abgreifen kann ist das doch eine feine Sache. Wer dann immer noch Bock hat 8h und mehr jeden Tag vorm Monitor zu verbringen der kann das ja gerne tun.[/quote]Natürlich gehts um Geld verdienen. Und das Risko, mit dem EA(oder generell mit dem "System") mehr Kohle zu verbrennen, als ich mit Sicherheit durch Kommissionen wieder zurückbekommen würde, ist halt um ein vielfaches höher...

[quote author=dirtydevil link=topic=3870.msg52905#msg52905 date=1327234517]
Ob "erfolgreiches" Traden wirklich mehr bringt wage ich auch zu bezweifeln.[.....]
Wenn man das so wirklich in einen EA packen kann, dann hat man doch quasi einen Goldesel...[/quote]Man beachte, da0 ja für dein System auch "erfolgreich" gehandelt werden muss... Goldesel siehe oben ;)



Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #17
OFFLINE   forex35

so ein System wird natürlich durch die Hohe Anzahl an Trades ordentliche DD hervorufen.

Vielleicht steh ich ja auf der Leitung, aber da das System ja nur aufMasse an Trades ausgelegt ist, die dann sofort bei BE geschlossen werden, besteht als Ausgleich für den DD ja nur das Kapital, das mit den Kommissionen erwirtschaftet wird....
Denn wenn das Sytem beim Traden den DD ausgleichen soll, hast ja wieder nen "normalen" EA, der auf Gewinn ausgelegt ist. Was sich nicht mit dem BE Trding vereinbaren liesse....
D.H. das Geld, was dir @Divecall theoretisch von seiner Affiliate Provision zurückzahlen würde, würde directly wieder auf een Trading Account gehen, um den DD auszugleichen.... ;)


Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #18
OFFLINE   forex35

Firma gründen. Firma registriert sich als affiliate. Du meldest Dich als Privatperson (oder andere juristische Person) über den reflink als trader an.
So hättest auch beides, wohl auch ganz legal (im Sinne von "nicht gegen die Bestimmungen des jeweiligen brokers zu verstossen" - Du hast Dich ja nicht selbst geworben).

Da man das ja "legal" machen möchte, fängt dann auch die RTechnerei an. Welche Bedingungen muss ich für die Firma erfüllen ,welche Kosten kommen da, was bleibt nach Abzug der Steuer noch von der Kommision für die Firma übrig etc....
Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #19
OFFLINE   nightyhawk

Nein, das ist kein Fehler im System, denn während ich an der Stelle meinen Trade mit Gewinn schließen kann bist du gerade mal BE und fängst jetzt erst an Gewinne zu erwirtschaften.

Du hast also einen fiktiven Anfangsspread von 1,41 Pip im EUR/USD und handelst mit einem Rakeback-System, welches dir in Summe ca. 0,41 Pip zurücküberweist. Demnach hast du doch durch den ganzen Aufstand hier NUR deine Tradingkosten gesenkt. Bleibst aber defacto immer noch auf Kostensitzen. Sprich, ein BE-System würde doch nichtmal ausreichen.....

Jemand der von Anfang an auf einen Broker ohne Commissions und mit einen Spread von 0,8 Pip setzt fährt doch unabhängig von seinem Handelsvolumen immer besser, oder?
Chleudere den Purchen zu Poden!

  #20
OFFLINE   fxdaytrader

Ich persönlich wäre dafür, dass die 5% die der Affiliate bekommt an Divecall gehen. Also Divecall einen Affiliateaccount eröffnet über den wir uns anmelden, denn wenn das so umgesetzt wird, dann ist das ja quasi die Arbeit des Forums.


Jo, da würde DC sich freuen. Wenn das nämlich mal laufen würde hätte er ein leichtes Einkommen in Höhe von Pi mal Daumen 4000 Euros aufwärts.;)

Firma gründen. Firma registriert sich als affiliate. Du meldest Dich als Privatperson (oder andere juristische Person) über den reflink als trader an.
So hättest auch beides, wohl auch ganz legal (im Sinne von "nicht gegen die Bestimmungen des jeweiligen brokers zu verstossen" - Du hast Dich ja nicht selbst geworben).

Da man das ja "legal" machen möchte, fängt dann auch die RTechnerei an. Welche Bedingungen muss ich für die Firma erfüllen ,welche Kosten kommen da, was bleibt nach Abzug der Steuer noch von der Kommision für die Firma übrig etc....


Wer sich für ganz clever hält und das Ganze über eine sog. "tax exempt ibc" abzuwickeln gedenkt - Viel Spaß mit der Steuerfahndung.;D

Ernsthaft - Ich denke (ohne das jetzt einzelfallentsprechend näher durchdacht zu haben und ohne ins Detail gehen zu wollen) hier könnte sich die Gründung einer LLC (limited liability company), resp. LLP (limited liability partnership), gegründet in den USA, anbieten. Oder in in .de eine GbR, sonstwas (Steuerberater/Anwalt fragen) ...
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