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Rekord an Verlust-Trades

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14 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Wödmasta

Hallo liebe Forexler,


habe bis heute 7:00 Uhr einen neuen denkwürdigen Rekord aufgestellt: 17 Minustrades in Folge!!!
Das heurige Jahr fängt nicht gut an ;D.

Der DD stört mich aufgrund eines strikt eingehaltenen MM nicht (DD ca. 8%), was mich wirklich stutzig macht, ist die Tatsache, dass alle getätigten Trades ins Minus bis zum SL gelaufen sind (3 Trades endeten bei BE). Entwickle mich zu einem prächtigen Kontra-Indikator.

Erscheint jetzt der schwarze Schwan auch hier auf der Bildfläche? Schauen wir mal.

Was mich jetzt interessiert, wieviele Verlusttrades in Serie sind bei euch schon mal aufgetreten?

Mögen eure Trades großteils im Plus enden...




Don´t double in trouble

  #2
OFFLINE   matsf

Servus Wödmasta,

tut mir leid für Deinen DD.
Nichtsdestotrotz glaube ich, dass Du erstarkt wieder aufstehen wirst !:welldone:

Ich denke, dass jeder Trader eine solche Phase durchlebt haben sollte, damit man die Demut vor dem Markt nicht verliert.
Die genaue Anzahl an Minustrades in Folge kann ich Dir nicht genau sagen, aber ich denke mal, dass das auch an die 10 Stück herankommt.

Hast Du die Trades bereits analysiert ?
War´s ein zu enger Stop ?
Oder ganz einfach die falsche Richtung ?
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #3
OFFLINE   DaBuschi

Die genaue Anzahl meiner Verlusttrades kann ich Dir auch nicht genau sagen, aber an die 10 wirds auch herankommen. Ich kann ja mal meine Stats im FASS durchschauen, was die größte Zahl Verlusttrades in Folge war. Ist vielleicht gar nicht so schlecht, um mal ein Gefühl zu bekommen, was möglich ist.

Diskretionär hab ich solche Phasen aber auch schon durch. Ist bei mir meist psychisch bedingt. Ich hinke dem Markt dann immer hinterher, wobei ich doch eigentlich versuchen sollte, einen Schritt voraus zu sein. Das erhöht bei mir dann den Druck ungemein und ich mache noch mehr Fehler. Meist hilft da nur ne Ohrfeige - entweder von mir selbst oder vom Markt. Da ich mich aber selten selbst schlage, gibts die meist vom Markt:'(
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #4
OFFLINE   oldschuren

Meist hilft da nur ne Ohrfeige - entweder von mir selbst oder vom Markt. Da ich mich aber selten selbst schlage, gibts die meist vom Markt

Alternative: Ne kleine Pause einlegen und etwas Abstand gewinnen. Bei mir stellt sich immer regelmäßig ein Leistungsdruck ein. Dann ist das Tagesergebnis wichtiger als die Tradinggelegenheiten am Markt. Aber genau andersrum wird ein Schuh draus. Auf Tradinggelegenheit warten und ausnutzen. Dadurch wird indirekt das Ergebnis bestimmt.
Nicht Zustand "having" und "doing" sind wichtig sondern "being". Im Eifer des Gefechtes komme ich schnell in die ersten beiden Zustände...Daran muss ich noch Arbeiten...


  #5
OFFLINE   DaBuschi

Dann ist das Tagesergebnis wichtiger als die Tradinggelegenheiten am Markt. Aber genau andersrum wird ein Schuh draus. Auf Tradinggelegenheit warten und ausnutzen. Dadurch wird indirekt das Ergebnis bestimmt.
Nicht Zustand "having" und "doing" sind wichtig sondern "being". Im Eifer des Gefechtes komme ich schnell in die ersten beiden Zustände...Daran muss ich noch Arbeiten...


Das ist auch mein Problem. Nach erfolgreichen Tagen in Folge, fällt der erste Verlusttag schwer. Wenn sich andeutet, dass ein zweiter dazukommt, wird es nicht einfacher und schon kommt man unter Druck und tut Dinge, die man tunlichst vermeiden sollte. Man will um jeden Preis den Tag im Plus beenden und vernichtet damit sehr oft nicht unerhebliche Teile der zuvor geleisteten guten Arbeit.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #6
OFFLINE   Wödmasta

Man will um jeden Preis den Tag im Plus beenden und vernichtet damit sehr oft nicht unerhebliche Teile der zuvor geleisteten guten Arbeit.


Um das zu vermeiden, hab ich für mich vor langer Zeit beschlossen, nach -2% pro Tag Schluß zu machen für den Rest des Tradingtages. Dieses Vorgehen in Kombination mit meinem sehr konservativen MM hat mich sicher auch jetzt vor einem DD größeren Ausmasses geschützt. Überlege noch einen "Not-Aus" zu installieren, der vielleicht so aussehen kann, dass bei einem DD von x% der Handel für eine bestimmte Zeit ausgesetzt wird. Über die Höhe des max. DD bin ich mir nur noch nicht sicher...
Don´t double in trouble

  #7
OFFLINE   Wödmasta

Hast Du die Trades bereits analysiert ?
War´s ein zu enger Stop ?
Oder ganz einfach die falsche Richtung ?


Die Ehre matsf,

so richtig analysiert hab ich noch nichts. Heute morgen hab ich nur mal einen schlaftrunken Blick auf die letzten Trades geworfen und habe feststellen müssen, dass die Contra-Trades zwar gelaufen sind, aber nicht bis zu meinem TP. Bei den Trades mit dem Trend, lief es nicht mit dem Trend. Soll heißen, dass ich am Ende eines Trends eingestiegen bin???.
Don´t double in trouble

  #8
OFFLINE   nilsberlin

dann bin ich auch mal so frei, ich denke die meißten scheuen das thema.

ich habe vor ca 2 tagen meinem ersten liveaccount dem gar ausgemacht. ich hatte diesen in eur, bei einem alten account in usd habe ich schon gewinne "gefeiert", allerdings überwiegen jetzt die verluste.

die frage ist, wie es dazu kam .. schlechtes moneymanagement, zu hoher hebel, emotional trading, news trading. sozusagen das ganze paket. das ganze hat einige meiner newbie ideen wie zb. hoher hebel=gut, newstrading=effektiv zunichte gemacht.

am letzten tag habe ich 1-2 minilots mit einem 60€ account getraded, weil ich meinen account mit einer news (zinssenkung der bank of england) wieder auffüllen wollte. was geschah? ich war beim pair gbpjpy aktiv, war ziemlich sicher, dass der der kurs long gehen wird. meine order war also long, allerdings zufrüh. der preis ging ca 70 pips short und schoss dann ca. 200 pips nach oben - für mich zu spät. es ist schon hart zu sehen, die richtige order gesetzt zu haben und dann am rande zu stehen weil kein geld mehr auf dem account ist. ich denke die aktion war ein stophunt bzw die bigboys haben den preis kurzzeitig gedrückt um dann ordentlich kaufen zu können. ein normaler kursverlauf war dies aufjedenfall nicht, obwohl gbpjpy ziemlich choppy ist.

das ergebnis wird sein, dass ich wieder mit demoaccounts anfangen werde bis ich sicher genug bin und mein moneymanagement, risk/reward ratio usw. geplant habe.

ich hoffe der post war nicht einschläfernd und weicht nicht zu stark vom topic ab aber er soll auch aufzeigen, woran wohl viele anfangs scheitern. ohne vorherigen plan, moneymanagement, klaren kopf ect in trades einzusteigen bring auf lange sicht keinen erfolg und gleicht gambling.

die anzahl der verloren trades der letzten tage, kann ich nicht zählen, es waren zu viele. auch ein zeichen, dass dort ziemlich viel schief lief.

gruß


  #9
billylong

Da macht euch mal keine Sorgen.Das neue Jahr lief bei mir auch mies. Ich verliere auch nur und wenn ich mal richtig liege war der SL zu niedrig oder ich känzle einfach den
Trade, weil ich Angst habe zu verlieren(durch die vorherigen Verluste bedingt).Trade allerdings noch nicht mit solchen Größen.Mein Konto ist einfach zu klein.Aber vielleicht ist das jedes Jahr so beim Anfang.Letztes Jahr hatte ich nach den Wolfen Wellen getradet im Demo Account und Super Gewinne gemacht und ab Januar 2008 lief gar nichts mehr.Auch so ein ähnliches System was der Dabuschi tradet lief überhaupt nicht mehr.Habs vorher 6 monate durchgerechnet für 20 Währungen.Alles per Hand. Es war mein erster Monat im Lifetrading, ist schon hart zu sehen, wenn man richtigtradet, das man verliert.Ich hab zwar bisher von den Eas ,für den MT4 nicht viel gehalten, weil ich sie noch nicht ausprobiert, und auch keine Ahnung hatte.Aber die ersten Ergebnisse sehen sehr gut aus.Mal sehen was der Lifehandel bringt.Ansonsten nicht den Kopf hängen lassen und einfach weiternachen aber nicht mit Demotrades, das bringt aus meinerbescheidenen Erfahrung nicht viel viel. Dann einfach verkleinern wenns der Broker zuläßt.Demo ist Mist!:welldone:

  #10
OFFLINE   HansBeimler

Das ist es, was dieses Forum hier auszeichnet. Ein gepflegter Umgangston und ehrliche Leute.
ECHT KLASSE!!!
Mir geht es übrigens genauso. Jahresstart ist absolut mies. Liegt mit daran, dass ich viel probiere, soll heißen,
verschiedene hier vorgestellte Strategien.
Habe zu Beginn des Jahres meinen ersten Live-Account eröffnet. Dieser hält jedoch einen Dornröschenschlaf, da ich zur Zeit
nicht die nötigen Freiräume habe. Der Hauptgrund ist jedoch mangelndes Selbstvertrauen, da die Ergebnisse im Demotrading
momentan sehr zu wünschen übrig lassen.
Gruß Eggi

  #11
OFFLINE   oldschuren

Ein Hinweis noch, wechselt eure Strategien nicht wie die Unterwäsche. Wenn Ihr eine habt die funktioniert dann bleibt bei der und versucht mit der Strategie zu "wachsen". Verlustperioden sind ganz normal und passieren auch den Großen. Nur die wissen Trade-  und Moneymanagment und Vertrauen in die eigene Strategie zu schätzen. Der Grad zwischen Erfolg und Misserfolg ist sehr schmal und das ganze kann schon durch kleinstes Verändern der Parameter ins Negative abgleiten. Die Frage ob die Strategie was taugt könnte man leichtfertig mit nein beantworten. Aber in Wirklichkeit sind wir Trader es, die mit unser Voreingenommenheit und Schwächen an den Parametern rumschrauben bis nix mehr funktionieren möchte...

  #12
OFFLINE   matsf

Ich bin begeistert, wie offen und ehrlich hier geschrieben wird.
Das kenn ich so von anderen Foren auch nicht.:welldone:

@nilsberlin:
Wenn´s bei mir nur ein Live-Konto gewesen wäre...:o
Drei an der Zahl !!

@oldschu*en:
Du hast ja so recht. Bis ich das kapiert hab, ist halt einiges kaputt gegangen.
Aber jetzt im nachhinein sehe ich das als Lehrgeld, das ich für die Ausbildung an den Märkten zahlen mußte.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #13
billylong

"Ein Hinweis noch, wechselt eure Strategien nicht wie die Unterwäsche."

Dieser Hinweis ist nicht schlecht.Was ich schon alles ausprobiert habe und ausprobieren werde.Manchmal verliert man dan schon den Überblick.Tja, das Verlierenlernen, da bin ich gerade dabei.Ich halte mich auch oftmals nicht an meine Vorgaben??? und verliere dann.Verfolge gerade eine Strategie für die es500.Da kommt ein Signal zw. 16.00 und 16.50.Jeden verdammten Tag,aber ich bin zu blöd es zu handeln.(geht immer mind.5 Punkte in eine Richtung)Ich gehe zu früh oder zu spät rein weil ich es nicht abwarten kann.Aber jetzt , mache ichweiter jetzt weiter.Bis mein Konto leer ist.! 8)

  #14
OFFLINE   oldschuren

Hier hat einer ein Programm reingestellt, mit dem man sich die EquitityCurve in Abhängigkeit von Trefferquote und Porfitfaktor generieren kann. Da ich diskretionär handele konnte ich früher nix damit Anfange. Aber die Realität arbeitet genau so. Manchmal hat man eine Gewinnsträne und denkt die Methode ist bombensicher, aber dann kommen andere Zeiten...

Equity Rechner Simulation...

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  #15
OFFLINE   TJPLD

Hoher Hebel ist keinesfallsetwas schlechtes. Nur muss man diesen eben auch
einzusetzten wissen. Wenn ich bei nem 1000 USD account 1 mini lot trade und 1:400
hab ist das nicht viel anders als 1 mini lot bei 1:50er Hebel. Der Unterschied bei dem
höheren Hebel bleibt noch mehr Margin frei (keine schlechte Sachen). Wo sich meisten
schwer tun ist das sie bei bei 1000 USD Account denken 3 standard Lots traden zumüssen
nur weil sie sich eben auch mehr Lots "kaufen" können dadurch das sie weniger Margin benötigen.
Wenn man seine Positionsgröße richtig berechnet als Funktion aus Pips Risko, Pip Value und Risiko % Level
überwiegt beim großen Hebel einfach der Vorteil der freien Margin. Außerdem sollte man auch
überdenken ob es sinnvoll ist mit 100 USD zutraden wenn das kleinste was der Broker anbietet
1 minilot ist. Damit man automatisch überhebelt wo sich wieder der Vorteil des hohen Hebels zeigt.
Bei 1:400 würde 1 minilot 25$ Margin beanspruchen also bleiben 75$ frei. Jedes Pip ist 1$ wert woraus
folgt das man nach 75Pip die 75$ aufgebraucht hat und ein Margin Call bekommt. Nun hat man 25$ mit
den man nix mehr anfangen kann da man ja nur minimal 1 minilot traden kann. Bei 1:200 Hebel
hätte man 50$ für das minilot hinterlegen müssen und wäre nach 50Pip "pleite".





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