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NanningBob's Handelsstrategie

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687 Antworten zu diesem Thema

  #681
OFFLINE   dee544

Hoi zusäme,

ups, da habe ich ja etwas angerichtet.

Meine Bitte: bleibt doch sachlich. Mit pauschalen Ver- oder Beurteilungen verschwenden wir nur Zeit und Emotionen.

Fakt ist, dass es ohne Risiko keinen Gewinn gibt, schon gar nicht im Forex Markt. Den Heiligen Gral haben wir alle noch nicht gefunden, sonst würden wir nicht hier im Forum sein. Damit sind wir an diesem Punkt alle gemeinsam erfolglos!
Auch ich habe schon 3 Konten platt gemacht und dreimal Geld nachschiessen müssen. Das war nicht sehr erfreulich, aber ich habe damit auch bestimmte Erfahrungen machen dürfen. Wie sagen die Deutschen gern: Was einen nicht umbringt, macht einen nur härter (oder so ähnlich). Ich möchte hier nicht das Trader-1mal1 beten, aber das wichtigste ist immer noch, dass man (oder Frau) genau weiss, wieviel Risiko man eingeht und mit welcher Wahrscheinlichkeit dieses Risiko eintritt. Ob der Handel nun mit einem EA oder aus dem Kopf gesteuert wird ist eigentlich egal. Wobei die "kopfgesteuerten" in der Regel einen Vorteil haben, was ihnen jedoch nicht das Recht gibt, den EA-gesteuerten kopflosigkeit vorzuwerfen.

@TJPLD: Du schreibst immer wieder das Wort "marginale". Ich habe noch immer nicht verstanden, was ein akzeptierter Verlust mit marginale zu tun hat. So wie ich das Wort "marginal" verstehe: eine absolute Grenze erreichen. Hier beim Traden verstehe ich es so, dass die Margin restlos verbraucht wird und nicht, dass ein SL erreicht wird (wobei man das im weitesten Sinn auch als Marginale interpretieren kann:-[ ). Auch das Pyramidisieren ist an sich nichts negatives, so lange das Risiko im Rahmen dessen bleibt, was der Trader für sein Konto als verträglich erachtet.
Ich verstehe Eure vehemente Aufregung nicht wirklich. Habt Ihr soviel schlechte Erfahrungen gemacht, oder habt Ihr so geile EA's laufen, dass Ihr kein (besser kaum) Risiko eingehen müsst???::) Sachliche Argumente habe ich bis jetzt kaum gehört ..

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  #682
OFFLINE   MANDL2007

@giggi - nee nee dieser EA - beastieV1.0 - läuft seit einem halben Jahr als demo forward ... nicht live, dazu generiert diese Version zu hohe DD's ... er zeigt aber, dass das countertraden mit nannigbobs recovery trading generell funzt ... man überlebt nur, wenn man halt sehr kleine lot-Grössen verwendet - ich nehme immer 0,01 lot auf 2500 EUR ....
  • giggi gefällt das
"I DO it my way !" (frei nach F.S.)
Mein EA Portfolio: http://www.stevehopw...php?f=36&t=1374 (TGTFX, TGTFX1, TGTFX2, MANDL2007)

  #683
Peki

P.S.: Ich will auch nie sagen das dieser oder irgendein anderer EA unfehlbar sein kann ... gerade der beastieV1.0 hat mit den hohen DD's ne klare Achillesferse ... live würde ich diese Version auch nicht nehmen ... es bedarf Verbesserungen ... nun traderdoc ist dran !!! Wir packen das ... im Jahr 5 unserer traderkarriere wird's gelingen:welldone:


Ich würde es euch auf jeden Fall wünschen, aber ob es tatsächlich klappt, ist die andere Frage. Ich nehme an, dahinter steckt sehr viel Arbeit und Hut ab von denen, die das Talent und die Intelligenz haben,
alle Parameter so zu gestalten, damit alle möglichen Kriterien berücksichtigt und in den EA mit eingebunden werden. Aber das wird euch nicht gelingen, ausser ihr könnt in die Zukunft schauen.

Ich nehme an, dass ihr schon ein paar Jahre daran arbeitet, es gibt auch Programmierer, die ihr ganzes Leben damit verbringen einen EA zu generieren und zum Schluss hin entwickelt man sich von einem Trader zum Programmierer.

Ich möchte damit sagen, dass ihr zwar eine Grundausbildung als Trader absolviert habt, aber euer Gewicht nicht mehr auf das eigentliche legt, sondern eher auf das programmieren.
Um aber einen EA erstellen zu können, kann man auch nur solche Parameter verwenden, welche auf seinen eigenen Erfahrungswerten aufbauen.

Hat man erstmals Erfahrungswerte gesammelt, macht man sich ran ans programmieren, dabei sehe ich die Gefahr, dass man das eigentliche, nämlich das manuelle Trading vernachlässigt und somit
keine neuen Erfahrungen sammeln kann und diese somit auch keinen Parametern zuweisen kann.

Zwar wird ein EA mit der Zeit immer wieder mal optimiert und die Parameter an den neuen Erfahrungswerten angepasst, aber man wird sich nicht so schnell weiterentwickeln können, wie es ein
manueller Trader tut. Denn ihr habt eine zusätzliche Belastung, die eigentlich unnötig ist. Ihr müsst neben dem EA immer wieder ins manuelle Geschehen rüber gehen um neue Erfahrungswerte
zu sammeln, damit ihr eueren EA immer auf den neusten Stand bringen könnt.

Meines Erachtens, kann das sehr kontraproduktiv sein, denn mit diesem Ansatz seit ihr dem Markt immer einen Schritt hinterher. Denn die neuen Erfahrungswerte, die zwingend für die Optimierung eines EA's
sind, widerspiegeln ja eigentlich die aktuelle Marktsituation. Somit habt ihr eigentlich keine Chance euren EA nach der aktuellen Marktlage auszurichten. Ein EA kann ja nicht einmal das Momentum anzeigen,
sondern beruht immer nur auf Vergangenheitsgegebenheiten.

Ein guter EA kann zwar bei Erkennung von verschiedenen Mustern wunderbar funktionieren, aber die Börse ist keine digitale Welt, somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein DD euer Konto vernichten wird.

Aber wie gesagt, ich wollte hier niemandem zu Nahe treten und vertrete nur meine eigene Meinung. Ihr habt meinen grössten Respekt verdient, denn dahinter steckt sehr viel Arbeit und Logik. Ich würde es euch wünschen, dass es klappt.

Viel Glück weiterhin.

Viele Grüsse,
Peki:)









  #684
OFFLINE   giggi

Hallo MANDL2007,


vielen Dank für die schnelle und ehrliche Antwort.
Wie groß sind denn die DD's in % ?

Das heißt ja aber auch, dass der Kurs meistens
in die gewünschte Richtung zurück kommt.
Oder verstehe ich das falsch?


Tschüss Giggi




  #685
OFFLINE   TJPLD

Das Prinzip von Martingale ist ganz einfach. Wie kann man gewinnen, obwohl man falsch liegt? Man riskiert mit den nächsten Trades immer mehr, damit man die Verluste davor wieder rausbekommt und einen kleinen Gewinn verbuchen kann.

Im klassischen Fall wird das Risiko jedesmal verdoppelt, damit gewinnt man auf jedenfall sobald auf eine Verlustserie nur irgendwann ein Gewinntrade folgt. Wo ist der Haken? Um das Risiko zu verdoppeln braucht man immer mehr Geld. Am Anfang sieht das noch harmlos aus, wenn man anstatt 1 dann einfach 2 riskiert. Sollte man aber 5x in Folge Pech haben muss man 16 riskieren. Hat man dann Glück beendet man die Serie mit Gewinn. Du kannst dir leicht vorstellen, wie sich das mathematisch weiter entwickelt (exponentiell bis es kracht). Leider hat dein Konto nur begrenzte Resourcen, sodas du dir dann irgendwann den 11ten Trade nicht mehr leisten kannst mit mehr Risiko um am Ende noch Gewinn zu machen.Wie endet es also? Im Totalverlust. Wie versuchen die meisten das zu vermeiden? Mit dem Gedanken "Je kleiner ich Anfange desto länger kann ich verdoppeln und irgendwann werde ich ja wohl Gewinn... und wenn nicht...." Nun ist das Spiel das selbe, bloss das die Gewinne die man macht solang einem das System nicht um die Ohren fliegt noch winziger werden und am Ende trotzdem der Total Verlust dem entgegensteht. Wenn du meinst eine Verlustserie von 10 bei einer 50:50 Chance wäre gering dann lass dir mal auf

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ein paar Serien ausgeben. Es ist auch egal wie klein die Wahrscheinlichkeit ist, das 10 oder 20 Trades in Folge im Verlust Enden. Die Wahrscheinlichkeit ist existent und je länger das System fortgeführt wird desto wahrshcheinlicher ist es das es einen dann irgendwann ereilt. Spielt man es unendlich lange ist es sogar garantiert das irgendwann mal eine 50er Serie kommt. Und einmal Verlust bedeutet am Ende Konto platt. So einfach ist das. Wenn man nun mit verschiednen TP Staffelungen arbeitet (wie der NanningBob) kann man auf ein Verdoppelung verzichtet sondern erhöht das Risiko pro Level um z.B. 30% am Ende kommt aber genau das selbe bei raus. Die Positionsgrößen die benötigt werden steigen ins astronomische irgendwann ist kein Geld mehr da. Game Over.

Warum ist Martingale nun bei EAs so beliebt? Weil selbst Systeme die keinen statistischen Vorteil gegenüber dem Markt haben so für eine begrenzte Zeit auf jedenfall Gewinn machen bis der Totalverlust kommt. Hat ein System ein positiven Erwartungswert, benötigt es garkein Martingale um Gewinne zu erwirtschaften. Besonders bei kommerziellen EAs ist martingale sehr beliebt, weil solange es gut geht ja kein Verlust verbucht wird und alles super toll aus sieht. Das führt dazu, das Leute in Foren kommen und die frohe Botschaft verkünden nun endlich bald unsagbar reich zu sein werden. Dann kaufen noch mehr das Ding bis irgendwann das unvermeidliche passiert und der EA Verkäufer lacht sich ins Fäustchen er ist natürlich selbst nicht so dumm das Ding einzusetzen sondern freut sich über den sicheren Verkaufserlös.

Als Beispiel lässt sich z.B. das hier angeben:

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Schon am 4. Dezember konnte ich vorraus sagen, dass das Ding irgendwann gegen die Wand fährt, wie es dann auch passiert ist. ( ist eine sichere Wette statistisch gesehn ) Nur mit unendlich viel Geld funktioniert martingale weil man jeden Trade mitmachen kann. Aber mit unendlich viel Geld warum noch traden? ;)

Wenn du das nachvollziehen kannst und verstehst, merkst du warum es kein Sinn macht so eine Sache zum 5ten mal auf zuwärmen, wobei du dir wegen deiner Frage kein Vorwurf machen brauchst. Weil sich an den Ausgangsbedingungen nichts geändert hat und nie was ändern wird.

Ach ja Martingale (Das erhöhen des Risikos bei Verlusten) nicht mit Margin Call verwechseln. Erst martingalisierst du und dann kommt der Margin Call (Notschliessung aller Trades durch den Broker weil keine Knete mehr auf dem Konto). Weil beides so nahe beieinander liegt hört sich auch beides fast gleich an.;D

@ Die Anderen

Bitte eröffnet für eure Beasti Diskussion einen eigenen Thread. Ich glaube da müsste sowieso schon einer bestehen oder?

  #686
OFFLINE   MANDL2007

@ giggi - guckste noch mal den link in meinem post#677 oben

33 % ist natürlich zu hoch ... die gelbe equity Linie geht bis unter 50 % des acc's runter ... ein gruseliges Gefühl wenn Du morgens oder abends den Bildschirm anmachst und so was siehst ...:'(

daher erscheint mir dies nicht aushaltbar mit live trading ... und dabei sind nur 2 recovery trades aufgemacht ... siehe TJPLD's post oben zu martingale


P.S.: überstehste allerdings diese Anfangsphase ... dann kommste nach einigen Monaten in den Zustand, dass der acc mit ner angewachsenen balance auch die immer wieder auftretenden DD's immer besser aushalten wird ... und ich würd sagen nach nem Jahr ist man aus dem "Schneider" - ab dann gelingt es vll von diesem acc zu leben ... der bisherige Verlauf des demos mit beastieV1.0 über die besagten 6 Monate belegt es ... IMHO


"I DO it my way !" (frei nach F.S.)
Mein EA Portfolio: http://www.stevehopw...php?f=36&t=1374 (TGTFX, TGTFX1, TGTFX2, MANDL2007)

  #687
Peki

Den Heiligen Gral haben wir alle noch nicht gefunden, sonst würden wir nicht hier im Forum sein.


Denn wirst Du auch nie finden, weil es ihn an der Börse nicht gibt.;D

Aber Recht hast, Ver- und Beurteilungen ist nur Zeitverschwendung, es wird immer Meinungsverschiedenheiten geben. Aber das ich jemanden hier kopflosigkeit vorgeworfen habe, würde ich jetzt so
nicht unterschreiben, weil das nicht stimmt. Aber egal.

Demnach wars das schon von mir zum Thema EA's.

Tschüss Peki



  #688
OFFLINE   blindfish

na dann will ich doch auch mal;D

- jeder ea hat vor- und nachteile

- die meisten trader haben knowhow und schwächephasen

- fügt beides zusammen und dann funktioniert das auch!

in diesem sinne, angenehme tradingfreie festtage;)

.... ich muss nicht immer der beste sein, mir reicht es vor dem 2ten zu sein ....

 

 

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