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Mechanisches Handelssystem: Pivot, SP, W/U-Linien, Fibo

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603 Antworten zu diesem Thema

  #181
OFFLINE   matsf


Linien können aber auch ne ganz tolle Sache sein, wenn man sie rechtzeitig einzeichnen kann und auch weiß, wie man damit umzugehen hat.

Da jetzt Linie 29 mittlerweile 3 Auflagepunkt hat, bekommt sie eine gewisse Signifikanz. Ich werde Reaktionen an dieser Linie weiterhin beobachten.


Da hast Du ein wahres Wort gesprochen.

Das wird auch im "No Brainer"-PDF mehrfach erwähnt...

Das Problem mit Nicht-Horizontalen-Trendlinien ist, dass diese Linien oft subjektiv wahrgenommen werden, und somit vom "großen Geld" eben oft nicht gesehen wird. Auch der Zeitrahmen spielt hier eine Rolle, weil nicht jeder Trader im selben Zeitrahmen handelt, und somit andere Linien einzeichnen kann.

AUßER: Die Signifikanz ist so groß, dass niemand drum rum kann, z.B. in H4 oder noch höheren Ebenen.

Horizontale Linien hingegen zeigen in jedem Zeitrahmen ihre Wirkung. Oder können sie zeigen.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #182
OFFLINE   matsf

Hier von mir mal ein LONG-Trade...;)

Nach dem Pullback im Cable an den SP (gleichzeitig eine W/U-Linie).

Eigentlich hatte ich ein neues Hoch erwartet, aber der Kurs bewegte sich nicht so, wie ich wollte...
Aber gut.
18 Pips gewinnen oder verlieren, und schon sinds 36 Pips...:)

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #183
OFFLINE   matsf

Wofür braucht man Pivot und all die anderen Sachen ???;)

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #184
OFFLINE   DaBuschi

Und mal wieder ein Trade von mir. Manchmal ist es gut, wenn man wenig Zeit hat. Da kann man nicht so viel Traden und läuft nicht Gefahr dumme Einstiege zu wählen.

Bildchen anbei zeigt den EURUSD im 30min-Chart. Man sieht schön, dass der EURUSD nach den gestrigen Rallye über Nacht seitwärts lief. Nach 7 Uhr hab ich dann die Pivots für den heutigen Tag eingezeichnet. Ich bin davon ausgegangen, dass sich keiner der "großen Jungs" wirklich gegen die Schwäche des Dollars positionieren wird. Also habe ich höchstens mit einem Pullback zum Pivotpunkt gerechnet (graue Linie).

So ist es dann auch gekommen. Mein Einstieg war ein wenig verfrüht, aber ich habe momentan wenig Zeit. Den Stopp hatte ich bei 1.4660 im Bereich des roten Kästchens liegen. TP für die erste Hälfte lag bei 60 Pips @ 1.4787. Dies wurde auch erreicht (grüner Punkt). Der TP für die zweite Hälfte liegt kurz vor R1 @ 1.4930. SL auf habe ich nach Schließung der ersten Hälfte auf Einstand gezogen.

Erste Position: Risk 60 Pips - Gewinn 60 Pips - CRV 1:1 - Gewinn 1R
Zweite Position: Risk 60 Pips - möglicher Gewinn 200 Pips - CRV 3,33:1 - möglicher Gewinn 3,33R

Das wieder ein Beispiel für die "hohe Schule" (laut DC gestern im Chat). So schwierig ist es nicht. Durch Übung bekommt man wichtige Punkte im Chart schon raus. In dem Fall bin ich davon ausgegangen, dass der Pivot-Punkt hält, weil wir zur Eröffnung drüber lagen. Für den Fall, dass ich falsch gelegen hätte, gabs den Stopp.

Für den Rest des Tages werd ich wahrscheinlich die Füße still halten. Es sei denn, es kommt eine Möglichkeit, wo ich nicht nein sagen kann ;)

Fragen können gern gestellt werden.

Dateianhang


Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #185
OFFLINE   matsf

Perfekt !*DAUMEN*

Frage:
Ich kann bei marketindex zwar die Tagespivots einzeichnen, wenn ich aber dann in einen niedrigeren Zeitrahmen schalte, sind die Tagespivots wieder weg.
WARUM ?
Wie kann ich das beheben ??
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #186
OFFLINE   norgre

*
BELIEBT

Dieser Fehler tritt laufend auf. Bei mir hilft nur der Menüpunkt "Entferne alle EUR/USD Trendlinien". Anschließend Pivot´s neu zeichnen. Dann sind Sie auch in den anderen TF´s sichtbar.
Weiters umständlich ist das Zeichnen der Pivot´s am Montag, wenn Du die Freitag Daten verwenden willst. Das funktioniert nur wenn Du in den Benutzereinstellungen die Wochenend und Nachtdaten einblendest. Nach dem zeichnen der Pivot´s kann man die Daten wieder ausblenden.
  • nightyhawk, Katakuja, Rainbowtrader und 2 anderen gefällt das

  #187
OFFLINE   DaBuschi

Ich habe dieses Problem nur, wenn ich in den 1min-Chart geh. Bis zum 5min-Chart seh ich alle Linien. Aber @norgre´s Ansatz funktioniert. Das hat bei mir auch schon mal geklappt.
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #188
OFFLINE   matsf

ES GEEEHHT, DIE SCH..... GEEEEEEHT...;D

Danke Euch beiden !
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #189
OFFLINE   matsf

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #190
OFFLINE   matsf

Ein SP-Trade.
Nach dem Pullback Einstieg bei 8488.
Stop hatte ich bei 8510, TP bei 8450.

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #191
OFFLINE   matsf

Wer braucht noch Indikatoren ??;D

Ausstieg hab ich machen müssen, weil Mittag war... Und mein Magen knurrte.

Ach ja, ab jetzt handle ich bei mi. Also ab jetzt Live-Konten-Trades...

Dateianhang


Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #192
OFFLINE   DaBuschi

Na dann mal viel Erfolg ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #193
OFFLINE   matsf

Hier der Trade mit Ansage aus dem No-Brainer-Thread.

Einstieg fast genau an der gelben Linie.
TP machte ich beim SP, weil ich dann von der Arbeit heim mußte.
SL konnte ich relativ schnell auf KK nachziehen, da ich fast exakt das Hoch erwischt habe.

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #194
OFFLINE   texmex

Hallo

Ich hab die letzten Wochen mal probiert teilweise nur mit S/R zu traden.
Hab dazu aber noch ein paar Fragen, insbesondere der Anfangs SL macht mir Probleme.

Dazu als Beispiel der aktuelle Goldchart. Ist das ist ein klassischer No Brainer?

Bei 823 war erst ein ausgeprägtes Zwischenhoch, das von unten nach oben durchstoßen wurde und dann zum Support wurde.
Die 823 konnte man Ende September gut als long Einstieg benutzen.

Wo hättet ihr hier das SL gesetzt?

Ich hab mir dazu folgendes überlegt:
Ich hätte gerne ein CRV von 2, wenn ich schon so einen Trade eingehe und ich gehe davon aus, dass der Kurs wenigstens ungefähr das letzte Hoch erreicht, das der Kurs zuvor gemacht hat, hier also um die 920.
Da ich ein CRV von 2 haben möchte, hätte ich den SL auf 774 gelegt. (920-823 =97 =>823-97/2 = 774)


Nun ist der Kurs erneut am Support, würdet ihr hier nun noch ein zweites Mal handeln oder es lassen?

texmex

Dateianhang

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  #195
OFFLINE   DaBuschi

Nun ist der Kurs erneut am Support, würdet ihr hier nun noch ein zweites Mal handeln oder es lassen?

Hallo texmex,

Kommt drauf an, wo die Tageskerze schließt. Ein aggressiver Ansatz könnte sein, dass Du long einsteigst, wenn die Kerze über dem Support schließt und den Stopp setzt Du unter die vorherige Kerze, also das Low von heute. Wenn der Kurs wirklich abprallt, sollte das heutige Tief nicht mehr getestet werden. Gibt Dir einen engeren Stopp und somit ein höheres CRV.

Sollte die Tageskerze unter dem Support schließen, könnte man auf Fortsetzung der Abwärtsbewegung spekulieren und entsprechend vorgehen.

Grüße
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #196
OFFLINE   matsf

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Wichtig ist hier auf jeden Fall, einen markttechnischen Stop zu setzen, also nicht auf fixe SL´s setzen, weil die meiner Meinung nach bei dieser Art des Tradings nichts bringen.

Nach CRV´s gehe ich mit meinen Trades nie. Aber jedem das seine, mir das meiste.8)
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #197
OFFLINE   texmex

Hallo DaBuschi, matsf


Kommt drauf an, wo die Tageskerze schließt. Ein aggressiver Ansatz könnte sein, dass Du long einsteigst, wenn die Kerze über dem Support schließt und den Stopp setzt Du unter die vorherige Kerze, also das Low von heute. Wenn der Kurs wirklich abprallt, sollte das heutige Tief nicht mehr getestet werden. Gibt Dir einen engeren Stopp und somit ein höheres CRV.

Ich hab jetzt mal über ein paar Charts im 3h TF geschaut.
Wenn man jede Kerze nehmen würde, die den Support bestätigt, dann würde man ziemlich häufig ausgestoppt, da doch noch häufig ein, zwei, drei Kerzen kommen, die im Endeffekt auch den Support bestätigen, aber den SL reißen, wenn man ihn eng an das Extrem der vorangegangenen Kerze setzt.
Nimmt man nur Kerzen, die eine lange Lunte/Docht haben oder gar Reversalbars und somit eine stärkere S/R Bestätigung sind, dann verschechtert sich allerdings der Einstieg, die Strecke zwischen SL und Einstieg wird so groß, dass ich fast genauso gut am S/R mit meinem SL eingestiegen wäre + dem Vorteil, dass ich dem Kurs mehr Luft lassen kann. ::)

Kann es sein, dass man mit kleineren Timeframes besser funktioniert?
Ich muss mir das wohl die nächsten Tage nochmal überlegen.

Bis dahin
texmex

  #198
OFFLINE   DaBuschi

Kann es sein, dass man mit kleineren Timeframes besser funktioniert?


Das ist wohl das Problem, dass die meisten von uns (mich eingeschlossen) haben - unsere Konten sind zu klein. Wenn Du 1 Mio zum handeln hast, kannst Du ein vernünftiges MM und RM ansetzen, denn mit 1% verdienst Du auch 10.000€. Wir wollen zu der Mio, damit wir so handeln können und auch wenn wir 1% machen, ist das vielleicht 20€ oder 100€, aber mit diesen weiten Stopps ist das ist ein langer Weg bis zur Mio. Und wir wollen dieses Ziel ja lieber heute als morgen erreichen.

Wir suchen also unser Heil in kleineren TFs, um eine engere Spanne zu haben und somit die Hebelwirkung bei einem größeren Move zu erhöhen. Das geht meistens schief, weil wir gute Einstiege haben und die Trades auch eine zeitlang gut laufen, dann aber rumdrehen, unseren Stopp treffen und wieder in unsere urspüngliche Richtung abdrehen. Wir ärgern uns, dass wir nicht dabei sind. Wir passen unser handeln an. Wir nehmen Gewinne mit, weil wir Angst haben, dass gleiche wieder zu erleben und was passiert? Der Kurs läuft durch. Und so pendeln wir hin und her, passen immer wieder die Strategie an und am Ende kommt nichts bei rum, weil unsere Gewinner nicht groß genug sind. Der Punkt ist auch der - wir passen unsere Strategie ans Rauschen an. Das große Geld schaut nicht auf diese kleinen TFs. Das große Geld stört es nicht, wenn der Kurs 20, 30 oder gar 40 Pips um diese Marken pendelt, bevor er sich für eine neue Richtung entscheidet. Das große Geld braucht nur 1%, weil 1% dort schnell mehr sein können, als wir im Jahr verdienen.

Okay - wir können nicht handeln wie die großen, weil dann unser Konto viel zu langsam wächst, wir können aber auch nicht in zu kleinen TFs handeln, weil dort das Rauschen zu groß ist. Was tun?

Ein vernünftiger Ansatz wäre, egal wann wir einsteigen, einen engen Stopp zu setzen und einen Trailing-Stopp zu nutzen. Wie man das tun kann, kann man in meinem Thread sehen. Dank @norgre habe ich hier schöne Fortschritte gemacht - also vielen Dank an dieser Stelle. Wird die Schwelle zur Aktivierung des Trailing-Stopps nicht erreicht (bei mir 5R oder 300 bis 450 Pips), dann wird der Stopp nicht verändert. Gut - nach 2,5R setze ich den Stopp auf Einstand. Kann man auch noch mit einfügen. Desweiteren habe ich noch einen Time-Stopp der den Trade zu einer gewissen Zeit nach Ordererteilung schließt (in meinem Fall 5 Tage - Montag Order rein, Freitag raus, wenn nicht vorher ausgestoppt).

Auf diese Weise gibt man dem Trade ausreichend Luft, um sich zu entfalten. Ich habe mal Backtests mit dieser Art des Systems gemacht und meine größten Erträge habe ich dann erzielt, wenn der Zeitraum zwischen Ordererteilung und Time-Stopp am größten war. Ich habe bis maximal 5 Tage getestet. Ich überlege, diesen Time-Stopp rauszunehmen und mal zu schaun, was passiert, wenn ich die Bewegung weiterreite. Ich teste das grad mit sehr kleinen Lotgrößen.

Ich habe für mich erkannt, dass ich für den Handel von S/R viel Zeit zum Beobachten benötige. Diese Zeit habe ich nicht, also kann ich so nicht handeln. Ich habe deshalb mein System, wo ich nur einmal in der Woche Trades aufgebe auf Tagesbasis erweitert und teste dies grad. Ich verlasse mich bewußt auf den Zufall, getreu dem Motto - der Einstieg ist nicht wichtig, mit dem Ausstieg verdient man Geld. @nasap wird das bestätigen können. Wie oft habe ich von ihm gelesen, dass sein Einstieg nicht optimal war. Übrigens beschert der Zufall eine Trefferquote von knapp 36%, wenn man seine Orders immer montags in den Markt legt.

Okay, wie hilft das Dir weiter?? Ganz einfach. Ich lege zu einer gewissen Tageszeit meine Orders ins System und zwar im gleichen Abstand (50 Pips) zum festgestellten Kurs und lasse beide eine Woche drin. Der Stopp liegt 10 Pips hinter diesem Feststellungskurs (also 60 Pips entfernt). Bei den aktuellen Bewegungen summiert sich das schnell, wenn man einen Treffer hat. Zum Beispiel bin ich im Moment im GBPJPY 600 Pips vorn (hier war das Risiko 75 Pips), im GBPUSD sinds 320 Pips. Diese beiden Trades allein wiegen meine 4 Verlierer von heute schon mehr als auf.

Und wieder - wie hilft das Dir weiter?? Wieder ganz einfach. Anstatt wie ich einen festen Zeitpunkt am Tag zu nehmen, kannst Du S/R-Level für diese Art des Tradings verwenden. Der Kurs läuft an ein Level heran - z.B. ein S/R-Level dass Du auf Wochen- oder Tagesbasis gefunden hast. Sobald es an dem Level ist, legst Du Deine Orders rein und lässt den Zufall/das Glück entscheiden. Mit ein bisserl Glück kommt eine entsprechend starke Bewegung in welche Richtung auch immer und reißt Deine Stoppmarke nicht. Damit bekommst Du große R-vielfache als Gewinner. Das sind die Trades, die Du brauchst, um langfristig Geld zu verdienen.

Der Einstieg ist nicht so wichtig, aber wenn Dir wichtige Chartmarken weitere Vorteile bringen, warum dann nicht nutzen. Ich find meine Ausführungen gar so interessant, dass ich die Idee fast selbst probieren möchte, aber ich hab dazu im Moment leider keine Zeit. Ich habe im November 2 Wochen Urlaub nur fürs Trading und werde mal den ein oder anderen Trade dieser Art in mein Depot einstreuen. Mal sehn, wie das so läuft ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #199
OFFLINE   nasap

Das ist wohl das Problem, dass die meisten von uns (mich eingeschlossen) haben - unsere Konten sind zu klein. Wenn Du 1 Mio zum handeln hast, kannst Du ein vernünftiges MM und RM ansetzen, denn mit 1% verdienst Du auch 10.000€.


Ich widerspreche Dir nur ungern, aber in desem Fall muss ich es. Du betreibst, egal wie gross der Account ist, immer das gleiche MM/RM, vorausgesetzt, Du hälst Dich an die Regeln. Dort wo die Millionen gehandelt werden, tun diese bei Verlust genau so weh, wie auf einem Miniaccount die 2stelligen.

Wir wollen zu der Mio, damit wir so handeln können und auch wenn wir 1% machen, ist das vielleicht 20€ oder 100€, aber mit diesen weiten Stopps ist das ist ein langer Weg bis zur Mio. Und wir wollen dieses Ziel ja lieber heute als morgen erreichen.


Das ist der entscheidene Punkt und das wissen die "Grossen" auch, dass die Stops der "Kleinen" viel zu eng ausgelegt sind, meistens auch die Nerven diese enorme Belastung nicht aushalten und wir einfach weggefischt werden.

Das große Geld stört es nicht, wenn der Kurs 20, 30 oder gar 40 Pips um diese Marken pendelt, bevor er sich für eine neue Richtung entscheidet. Das große Geld braucht nur 1%, weil 1% dort schnell mehr sein können, als wir im Jahr verdienen.


Diese Beobachtung mache ich seit Wochen und habe gelernt, weite Stops;D zu setzen und vor allem Geduld zu haben. Natürlich ist es mir auch lieber, der Trend marschiert sofort und ausschliesslich in meine gewünschte Richtung und ich steige am definierten Ziel aus.

Ich habe für mich erkannt, dass ich für den Handel von S/R viel Zeit zum Beobachten benötige. Diese Zeit habe ich nicht, also kann ich so nicht handeln. Ich habe deshalb mein System, wo ich nur einmal in der Woche Trades aufgebe auf Tagesbasis erweitert und teste dies grad. Ich verlasse mich bewußt auf den Zufall, getreu dem Motto - der Einstieg ist nicht wichtig, mit dem Ausstieg verdient man Geld. @nasap wird das bestätigen können. Wie oft habe ich von ihm gelesen, dass sein Einstieg nicht optimal war. Übrigens beschert der Zufall eine Trefferquote von knapp 36%, wenn man seine Orders immer montags in den Markt legt.


Noch habe ich die Zeit und ich werde einen Teufel tun, meine Trades alleine laufen zu lassen! Zu oft habe ich mir dabei die Finger verbrannt.

Sicher kann ich bestätigen und es ist auch in der Auswertung nachvollziehbar, dass nicht jeder Einstieg optimal verlaufen ist bzw. verläuft. Ich habe aber auch eine Erklärung dafür und die beruht nicht auf dem Zufallsprinzip. Strikte Einhaltung der selbst definierten Regeln heisst das Zauberwort. Weiterhin ist eine gute Buchführung bzw. das Journal unerlässlich (gut gelernt, gell)

Okay, wie hilft das Dir weiter?? Ganz einfach. Ich lege zu einer gewissen Tageszeit meine Orders ins System und zwar im gleichen Abstand (50 Pips) zum festgestellten Kurs und lasse beide eine Woche drin. Der Stopp liegt 10 Pips hinter diesem Feststellungskurs (also 60 Pips entfernt). Bei den aktuellen Bewegungen summiert sich das schnell, wenn man einen Treffer hat. Zum Beispiel bin ich im Moment im GBPJPY 600 Pips vorn (hier war das Risiko 75 Pips), im GBPUSD sinds 320 Pips. Diese beiden Trades allein wiegen meine 4 Verlierer von heute schon mehr als auf.


Es ist und bleibt bemerkenswert, mit welcher Disziplin Du an dieser Einstellung festhälst!;) Könnte ich nicht, denn selbst wenn die beiden Winner die Loser mehr als ausgleichen, könnte ich es nicht mit meiner Einstellung vereinbaren, 2 Loser mehr gehabt zu haben.Dazu kommt, dass GBPJPY sicher die grössten Bewegungen macht, für mich aber wegen des hohen Spread nicht in Frage kommt.

Brauche ich aber auch überhaupt nicht, denn noch geht mein Konzept voll auf!

Happy Trading wünscht nasap


  #200
OFFLINE   DaBuschi

Ich widerspreche Dir nur ungern, aber in desem Fall muss ich es. Du betreibst, egal wie gross der Account ist, immer das gleiche MM/RM, vorausgesetzt, Du hälst Dich an die Regeln. Dort wo die Millionen gehandelt werden, tun diese bei Verlust genau so weh, wie auf einem Miniaccount die 2stelligen.


Das ist falsch rübergekommen. Ich meinte eigentlich Positionsmanagement und nicht MM/RM. Da hast Du vollkommen Recht. Diese Aussage sollte eigentlich dahin führen, dass das große Geld die Stopps weiter setzen kann, weil sie auch die Zeit haben eine Bewegung von mehreren 100 Pips zu reiten und hier vielleicht nur 2R haben, wo wir gern 10R oder 20R haben wollen. Diesen engeren Stopp bezahlen wir mit einer geringeren Trefferquote. Auch ist das große Geld in der Lage, den Markt mal kurz in eine bestimmte Richtung zu drücken und damit evtl. die Richtung selbst vorzugeben. Wird auch nicht immer funktionieren, aber wenn viele der großen Jungs das gleiche sehen und damit auch tun, kommt da schon Schwung in den Markt.

Sicher kann ich bestätigen und es ist auch in der Auswertung nachvollziehbar, dass nicht jeder Einstieg optimal verlaufen ist bzw. verläuft. Ich habe aber auch eine Erklärung dafür und die beruht nicht auf dem Zufallsprinzip. Strikte Einhaltung der selbst definierten Regeln heisst das Zauberwort. Weiterhin ist eine gute Buchführung bzw. das Journal unerlässlich (gut gelernt, gell)


Beweisen, dass Deine Einstiege nur zufällig funktionieren, kann ich nicht, aber genauso wenig kannst Du beweisen, dass es nicht auf Zufall beruht, dass die Einstiege funktionieren. Und das ist der Fehler den wir Menschen nunmal so gern machen. Wenn wir Erfolg haben, ist es Können (kein Zufall). Wenn wir mit dem selben System, dass lange Zeit erfolgreich war, auf einmal unser Konto plätten, war es Pech (Zufall), weil eine solche Situation noch NIE vorher dagewesen ist. Damit reden wir uns die Situation schön. Ich kann nicht einen Teil der Marktbewegungen, die zu einem positiven Ergebnis geführt haben mit Können begründen - also kein Zufall - und den anderen Teil mit Pech - also Zufall, denn in dem Moment wo ich den Pech-Fall in Betracht ziehe und somit eingestehe, dass es zufällige Marktbewegungen gibt, die zu diesem Ergebnis geführt haben, bestätige ich auch gleichzeitig, dass die anderen Marktbewegungen auf Zufall beruhen. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass es Können ist, aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass es Zufall sein kann. Eine Sache, die wir Menschen gern verdrehen. Einfach mal "Der Schwarze Schwan" von Nassim Nicholas Taleb lesen - ist Anfang Oktober auf Deutsch auf den Markt gekommen. Eine Lektüre die einem Geist und Augen öffnet.

Es ist und bleibt bemerkenswert, mit welcher Disziplin Du an dieser Einstellung festhälst!;) Könnte ich nicht, denn selbst wenn die beiden Winner die Loser mehr als ausgleichen, könnte ich es nicht mit meiner Einstellung vereinbaren, 2 Loser mehr gehabt zu haben.Dazu kommt, dass GBPJPY sicher die grössten Bewegungen macht, für mich aber wegen des hohen Spread nicht in Frage kommt.


Die wichtigsten Dinge für Erfolg an der Börse sind - RM, MM und Consistency (Beständigkeit)

Du hast es selbst angesprochen - die selbst aufgestellten Regeln mit Disziplin einhalten und ein RM/MM-Modell haben, dass es einem ermöglicht, auch nach unzähligen Verlusttrades in Folge am nächsten Tag noch genügend Kapital zu haben, um die nach den Regeln nächste Order im Markt zu platzieren.

Ein schlauer Mensch stellte folgende Frage und beantwortete sie auch gleich selbst:

Wie verdiene ich einen Million an den Märkten?

Habe einen Vorteil (also ein System das langfristig funktioniert), mach 50.000 Trades. 60% davon werden Verlierer sein, 35% kleine Gewinner oder Break-Even Trades und 5% große bis enorme Gewinner.

Die 60% der Verlierer summieren sich auf 9 Millionen, die 35% der Gewinner auf 10 Millionen - übrig bleibt 1 Million Gewinn.

Und um 50.000 Trades zu machen, braucht man RM, MM und die Eier auch nach einer langen Verlustserie und einem großen Drawdown die nächste Order zu platzieren, denn sie könnte zu einem Trade führen, der zu den 5% gehört.

P.S.:

Noch habe ich die Zeit und ich werde einen Teufel tun, meine Trades alleine laufen zu lassen! Zu oft habe ich mir dabei die Finger verbrannt.


Noch eine kleine Richtigstellung. Ich lasse meine Trades nicht einfach laufen. Auch ich manage meine Trades und ziehe meine Stopps entsprechend nach. Allerdings reicht es bei mir, alle paar Stunden mal auf den Markt zu schauen. Ich muss nicht permanent davorsitzen. Aber einfach nur so laufen lassen, geht auch nicht ;)
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.





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