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Mechanisches Handelssystem: Pivot, SP, W/U-Linien, Fibo

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603 Antworten zu diesem Thema

  #221
OFFLINE   matsf

wart erstmal wieviel zu dem "abweichenden" Thema noch zusammengetragen wird. Vielleicht lohnt sich das Auslagern nicht wirklich und dann wäre es schade, wenn diese Posts in Vergessenheit geraten.


Mein Gedanke war exakt der selbe. Nur mit dem Hintergrund, dass diese Posts in den "Tiefen" dieses Threads verschwinden.
Das wäre ewig schade...

Mit solchen Tick-Charts hab ich mich ehrlich gesagt noch nie beschäftigt.
Aber auf den ersten Blick denke ich, dass sie für meine Art des Tradens nicht hilfreicher sind als "normale", zeitbasierte Charts.

Was aber nicht heißen soll, dass sie für andere Zwecke nicht nützlich wären. Für 1-2-3 - Trendtrading schaut es wohl so aus, dass sie "besser" funktionieren...
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #222
OFFLINE   norgre

Du kannst meine Post´s selbstverständlich in einen anderen Thread auslagern. Ich werde allerdings wie bereits mehrfach geschrieben zur Zeit keinen eigenen Thread weiterführen. Ich sehe meine Einträge nur als Antworten auf gestellte Fragen. Mein erster Eintrag war die Antwort aus die Frage: "War hier jemand long dabei"? Der zweite Eintrag war die Antwort auf die Frage nach einer etwas detailierteren Erklärung.

Grüße

norgre

  #223
OFFLINE   matsf

Alles klar norgre, dann werd ich es dabei belassen...
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #224
OFFLINE   matsf

Schönes Bild, dass ich in der Forexfactory gefunden hab...8)

Dateianhang


Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #225
OFFLINE   matsf

Das nennt man einen punktgenauen Einstieg...:o
Richtigerweise hätte ich die Bestätigung durch den Bruch der oberen Linie abwarten sollen.

Aber momentan lese ich Larry Williams, und er sagt, dass nach Zeiten niedrigerer Vola auch wieder Zeiten (=Candles) mit höherer Vola kommen.:welldone:

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  • MasterBO, forex35, nightyhawk und 3 anderen gefällt das
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  #226
OFFLINE   DaBuschi

Ich les grad "Mind Over Markets" (ist auch in meiner Bücherliste hier unter noch nicht gelesen) und dort steht, dass ein Käufer und Verkäufer in einem Bereich des aktuell fairen Wertes ausgeglichen sind. Wenn der Wert in einem Bereich von über- bzw. unterbewertet kommt, kommen dann Verkäufer bzw. Käufer auf den Plan, die meinen dass der Kurs zu billig oder zu teuer ist und bringen den Kurs zurück ins Gleichgewicht. Entsprechend braucht es eine gewisse Anzahl von Käufern und Verkäufern, um dies zu schaffen. Es kann auch sein, dass der Kurs sich auf ein neues Niveau bewegt und dort einen neuen fairen Wert findet. Im Bereich des fairen Wertes handelt der lokale Trader, der MarketMaker. Er macht jeden Trade und lässt den Kurs zwischen den "Extremen" pendeln, bis er auch entsprechend Angebot oder Nachfrage trifft. Der Kurs muss also übertreiben (also zu tief oder zu hoch handeln), bevor er wieder einen Bereich des fairen Wertes finden kann.

All das ist hier passiert. Der Kurs des EURGPB war in einem Bereich, wo die Marktteilnehmer sich über den fairen Wert mehr oder minder einig waren. Der MarketMaker hat den Kurs entsprechend von der Verkäuferseite (obere Keilbegrenzung) zur Käuferseite (untere Keilbegrenzung) bewegt. Dabei kam die Käuferseite immer früher auf den Plan. Ein Anzeichen, dass die Käufer stärker sind. Beim Ausbruch kamen wieder die Käufer am unteren Ende des Keils auf den Plan, haben den Kurs zum steigen gebracht, denn gab es nochmals einen kleinen Test des Keils bis die Übermacht der Käufer dann entsprechend zu groß wurde und der Kurs sich mit Schwung auf ein neues Niveau bewegte, wo es wieder auf mehr Verkäufer als Käufer traf. Und dort wiederholte sich das Spielchen.

In @matsf´s Chart ist die Übertreibung schön zu sehen. Der Stab nach dem Ausbruch der die lange Lunte am oberen Ende hat, zeigt dass hier die Verkäufer wieder stark auf den Plan kamen und den Kurs zurückgetrieben haben. Die Verkäufer können in diesem Fall auf Käufer am unteren Ende des Keils sein, die Gewinne mitnehmen.

Was schließen wir darauf? Wenn die Range groß genug ist, kann schön die Bewegungen in der Range traden und wenn dann mal ein Ausbruch kommt, ist man im besten Fall bei der gesamten Bewegung dabei. Bei einer Range ist es jedoch so, dass der Kurs sich oft in der Mitte einpendelt bevor er zum anderen Ende durchläuft, da in der Mitte der faire Wert ist und die Begrenzung der Range die jeweiligen Extremzonen darstellt.

Ich bin in den letzten beiden Tagen fremdgegangen und habe genau so im Dax und S&P gehandelt. Ist ne ganz andere Liga, wenn im Dax 1 Punkt gleich 1 € ist und man von seinen tollen Devisenpositionen gewöhnt ist, sein Risiko genauer zu bestimmen. Da kommen mal ganz schnell 80€ bei einem CFD zusammen, wenn der Dax ne Rallye hinlegt. Da möchte man nicht auf der falschen Seite stehen.

Man lernt dabei aber sehr gut, geduldig zu sein und erst an den Extremmarken einzusteigen und evtl. in der Mitte der Range Teilgewinne mitzunehmen. Also "Mind Over Markets" von James F. Dalton ist ein Muß, wenn man einen tieferen Einblick in den Auktionsprozeß an den Börsen bekommen will. Ich empfehle das Buch aber nur gepaart mit Bildschirmzeit, da man vom reinen Lesen zwar eine Idee bekommt, es aber nicht umsetzen kann. Ich hab den Anfang gelesen, dann getradet. Erfolge und Mißerfolge gehabt. Weitergelesen und erfahren, warum ich Mißerfolge und auch Erfolge hatte. Das neu gelernte umgesetzt und die Zahl der Fehltrades verringert. Dabei vergrößert man gleichzeitig seine Gewinner, weil der Einstieg immer besser wird.

Ich muss dazu sagen, dass das reines Daytrading war. Hier ist der Einstieg sehr entscheidend über Erfolg und Mißerfolg, aber es ist Trading in seiner Reinform, gänzlich ohne Indikatoren. Und es macht riesigen Spaß. Jetzt weiß ich schon, was mich erwartet, wenn ich meinen 6-Jahres-Plan geschafft hab. Bis dahin werde ich mich mit Trading-Urlauben über Wasser halten - ich hab Blut geleckt;D

Dateianhang


Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #227
OFFLINE   matsf

Was soll man dazu noch sagen ?
Hervorragende Analyse, David !!:welldone:

Der Vollständigkeit halber noch mein Ausstieg.
Normalerweise trade ich ja "nur" die Bewegung, hier wollte ich mal den Trend reiten.
Funktionierte leider nicht so ganz.
Also bleibe ich in Zukunft bei "meinem" Trade-Management wie bisher...
Man kann aber wunderbar die W/U-Line bei 0,8450 erkennen.
Hier hätte man pyramidisieren können.

Wer hat hier mal was gesagt von einem 50-Pips-Stop beim EURGBP ??;D

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #228
OFFLINE   DaBuschi

Was soll man dazu noch sagen ?
Hervorragende Analyse, David !!:welldone:

Der Vollständigkeit halber noch mein Ausstieg.
Normalerweise trade ich ja "nur" die Bewegung, hier wollte ich mal den Trend reiten.
Funktionierte leider nicht so ganz.
Also bleibe ich in Zukunft bei "meinem" Trade-Management wie bisher...
Man kann aber wunderbar die W/U-Line bei 0,8450 erkennen.
Hier hätte man pyramidisieren können.

Wer hat hier mal was gesagt von einem 50-Pips-Stop beim EURGBP ??;D


Dann lies mal meinen geänderten und erweiterten Beitrag - dann weißt Du auch, warum Dein Ausstieg sehr gut gewählt war. An dieser Kursmarke kam es wieder zum verstärkten Auftreten von Verkäufern. Kann man auch da wieder sehr schön an der Lunte erkennen;D

Super Trade:welldone:
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #229
OFFLINE   matsf

Das können wir in Zukunft gerne immer so machen.
Ich mach die Trades, und Du erklärst sie !;)
Hauptsache, die Pips kommen auf mein Konto.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #230
OFFLINE   oldschuren

@matsf
Mag mich errinnern dass mal als böses Omen angesprochen zu haben mit einem so weiten Stop im Chunnel... ;)

@DaBuschi
Eins muss ich dazu noch bemerken. Das mit den Level die neu angesteuert werden (in denen Käufer und Verkäufer ein Gleichgewicht bilden) kann ich nur unterstreichen. Vor allem bei den Devisen ist es so. Ist nicht die Regel das die Kurse erst mal mehrere 100 Pips in die eine Richtung gehen um danach 100 in die andere. Meißt kommen die auf einen Plateau zu Ruhe. Mit was man aber rechnen muss, vor allem bei den Futures, sind Fakes. Die sind das Salz in der Suppe. Range lokalisieren ist schön und gut. Meistens durchbrechen die Kurse aber erst die eine Seite der selben um dann zu drehen um auf der anderen Seite durchzubrechen um einenneuen Trend einzuleiten. Als ob es darum geht, so viele Leute wie möglich auf dem falschen Fuß zu erwischen. Die Macher sind alles Profis. Hinzu kommen noch viele automatische Handelssysteme, die auch auf einen Erwartungswert aus sind. Keiner macht es dem anderen leicht. Deshalb gibt es um markanten ChartPunkten immer so ein Gezeter. Ich hatte mal was von einem Trader gelesen der meinte, dass man vor eindeutigen (... vielleicht besserklassischen ) Chartformationen auf der Hut sein sollte. Da gibs immer regelmäßig auf die Nase... In diesem Sinne, erwarte das Unerwartete...und nix ist so wie es scheint...


  #231
OFFLINE   DaBuschi

@oldschu*en

Da geb ich Dir absolut Recht. Vor allem Anfänger tendieren gern dazu (und da schließ ich mich mit ein) zu viele Unterstützungen in den Chart zu malen und wollen diese dann handeln. Meist wird die um einige Punkte gebrochen, um dann wieder zu drehen. Bei den wichtigen Marken gehts sichs sehr oft punktgenau aus. Das weiß man aber meist erst hinterher und fragt sich dann, was man eigentlich vorher für nen schei** in den Chart gemalt hat.

Aber auch die heutige Rallye bestätigt Deine Aussage.

Im angehängten Bild sieht man den Dax von heute. Das grüne Kästchen zeigt den Bereich, wo sich die Kurse am meisten aufgehalten haben. Das ist der sogenannte Value-Bereich. Hier pendelt der Kurs vermeintlich wahllos hin und her. Die Lunte der langen ersten roten Kerze zeigt an, wo in dem Abwärtstrend die Käufer ins Spiel kamen. Diese Linie kann man als Orientierung für eine Unterstützung hernehmen. Das kann aber auch sehr trügerisch sein. Die beiden gestrichelten Linien am unteren Bildrand sind jeweils Tiefpunkte vom Oktober oder Punkte, wo die Kurse regelmäßig gehalten haben. Die roten Kreise zeigen die möglichen Einstieg zum Handel der Range. Wie man sieht, wird die Range bei jedem mal etwas weiter gefasst. Jedes Mal kommen die Käufer und Verkäufer später auf den Plan.

Das ist der Punkt, der einen viel Geld kosten kann, wenn man hier ständig auf der falschen Seite erwischt wird, weil man zu früh auf die Umkehr setzt. Ich hatte auch lange Zeit die obere Grenze des Value-Bereichs als Widerstand drin. Jetzt weiß ich, es ist absoluter Blödsinn. Der Kurs läuft selten idealtypisch von einem Ende der Range zum anderen und macht uns das Geldverdienen zum Kinderspiel. Man muss immer damit rechnen, dass die letzten Tiefs getestet werden und der Kurs dann rumdreht. Im 1min-Chart, besser noch im Tick-Chart, kann man das aber schön sehen und entsprechend reagieren. Der Kurs gibt einem meist genügend Zeit zu erkennen, dass es nicht weiter geht. An dieser Stelle kämpfen Käufer und Verkäufer eine Weile, bis einer von beiden siegt. Das gibts aber auch in allen Zeitebenen. Wer den Dax auf Tagesbasis handelt, hätte hier im grünen Kästchen im 1h-Chart den Kampf der Käufer und Verkäufer gesehen und hatte genügend Zeit auszusteigen. So ähnlich siehts auch im 1min-Chart aus. Der Kurs verweilt oft mehrere Minuten an W/U-Linien bevor er dreht.

Der schwarze Kreis ist übrigens ein Zeichen dahingehend, dass es nicht nur Chance sondern auch Risiko ist. Es ist ein Einstiegspunkt, weil dort ein markanter Punkt liegt, der sich Ende Oktober gebildet hat. Wenn man sich aber zu sehr in den Chart eingräbt, könnte es sein, dass man nur die blaue Linie sieht und deshalb einen Verlust erleidet, danach dreht, weil der Kurs vermeintlich durchgebrochen ist und schon hat man im Zweifel zwei Verlierer, wenn man seine Position nicht schnell genug absichert.

Auch der zweite schwarze Kreis dann innerhalb der großen Aufwärtsbewegung kann zum Short-Einstieg verleiten, weil der Stab unter dem Widerstand geschlossen hat und damit kein Bruch stattgefunden hat. Es ging danach auch noch nicht wenige Punkte abwärts, aber auch hier kann man sehr schnell sehr viel Geld verlieren, wenn man keinen Stopp im Markt hat und seine Position nicht schnell genug schließt. Bei dieser Aufwärtsbewegung war wirklich Dampf drin. Ich hab sie nicht handeln können und das ist wohl auch besser so. Die grad geschriebene Analyse zeigt mir selbst auf, welche Fehler ich wohl gemacht hätte. Sicher war der Trade eine riesige Chance, aber ich bin froh, dass ich heute Abend Fußball spielen war. So konnte ich was für meinen Körper tun und dabei zwei Tore schießen (wenn auch erst ganz zum Schluß, als die anderen wohl schon Mitleid hatten ;)) und kann jetzt in aller Ruhe Erfahrungen machen, ohne dass es meinem Konto weh tut.

So werde ich das wohl jetzt jeden Abend tun. Denn Daytrading ist ab morgen Mittag erstmal vorbei, da auch mein Urlaub zu Ende geht. Aber auch so eine Analyse im nachhinein kann sehr hilfreich sein. Live-Zeit kann es aber auch nicht ersetzen.

Wichtig ist auch noch das hohe Volumen beim der starken Aufwärtsbewegung. Vor allem der letzte Stab ist schön. Wer sich den vorletzten Stab anschaut. Sieht schön, wie die grüne Volumenkerze dort den Tageshöchststand hat. Jedoch ist die letzte Kerze größer trotz geringerem Volumens und schließt auch fast an ihrem Hoch. Das zeigt, dass vor allem bei der letzten Kerze fast nur Käufer im Markt waren und ohne großen Widerstand den Kurs nach oben treiben konnten. Leider sind die Volumenangaben keine wirklichen Volumina, sondern lediglich Ticks, aber man bekommt eine grobe Ahnung ;)

Ich hoffe, Ihr konntet meinem Geschwafel folgen. Wenn nicht, fragt einfach nach. Ich gehe gern auch mehr ins Detail, falls es mir möglich ist.

Dateianhang

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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #232
OFFLINE   Wödmasta

Das nennt man einen punktgenauen Einstieg...:o
Richtigerweise hätte ich die Bestätigung durch den Bruch der oberen Linie abwarten sollen.


Super Entry. Warten auf den Bruch der Linie, hätte dir dein CRV sehr verschlechtert. So hast du einen super Einstieg erwischt der dir einen sehr Stop erlaubt. So sollte es immer laufen:welldone:
Don´t double in trouble

  #233
OFFLINE   matsf

So sollte es immer laufen:welldone:


Mit der Betonung auf SOLLTE !!:)
Danke.
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #234
OFFLINE   matsf

Hier meine Cable-Trades von heute.
Alle Trades reine W/U-Trades.

Beim ersten der Einstieg am SP.
Wunderbar erwischt.
TP war die 5100, leider nicht erreicht,
bei +/- 0 ausgestoppt.

Die beiden nächsten Trades an der W/U-Linie bei 30.
Beides mal auch bei +/-0 ausgestoppt.

Zum ersten Trade ist vielleicht noch zu sagen:
Hätte ich mich an meine bisherige Taktik gehalten (keine festen TP´s), wäre ich sicher mit einem guten Plus manuell rausgegangen.
Mit den Einstiegen hab ich (meistens) auch keine Probleme.
Bei mir hakt´s am Trade-Management.
Hab heute wieder erkannt, dass mir feste TP´s einfach nicht liegen.
Deswegen auch mein Kommentar zum den CRV´s. Ich kann einfach im vorhinein keins festlegen.

Werd mich wohl wieder dem widmen, womit ich bisher gut gefahren bin...
Trade what you see.

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #235
OFFLINE   matsf

Was braut sich denn da zusammen ?
Hoffentlich schmeckt das meinem Konto so gut wie mir mein Weißbier ?8)

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #236
OFFLINE   DaBuschi

Dann will ich auch mal meine Trades von heute posten. Es sind keine Währungs-Trades, aber S/R Trades sind sie auf jeden Fall

Bild 1 zeigt den S&P500 im 1h-Chart mit all meinen S/R-Linien, die ich so im Chart habe. Die schwarzen Kreise stellen dabei die Gründe dar, warum ich die Linien als wichtig empfinde. Der grüne Kasten zeigt die Range des S&P zur Zeit, wo ich letzte Woche Donnerstag auch einen grünen Kasten beim Dax gezeichnet habe, als ich die Tagesend-Rallye analysiert habe.

Gegen 18 Uhr hielt sich der Kurs des S&P an der 865 auf. Ich habe in den 1min-Chart hineingezoomt und geschaut, wie sich der Kurs verhält. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, gibt einem der Kurs normalerweise ausreichend Zeit Positionen zu öffnen und zu schließen, weil er an entscheidenden Marken kurz verweilt, auch wenn das hinterher im 1h-Chart meinetwegen eher nach einem starken Abpraller aussieht. Im 5min-Chart sieht man auch sehr gut, dass der Kurs ca. 10 Minuten um die Marke gependelt ist. Genügend Zeit für mich, short zu gehen. Ich habe das untere Ende der Range bei 840,50 ausgemacht.

Ich habe zwei Kontrakte manuell geöffnet und den Stopp über das Hoch gelegt. Mein Durchschnittskurs lag damit bei 863,25 und mein intial Stopp bei 866,20. Das ergibt ein Risiko von 2,95 Punkten. Das ist 1R für meinen Trade.

Wie man schön sieht, wurde mein erstes Ziel bei 855 sehr schnell erreicht. Ich habe hier versucht die Mitte der Range zu treffen. Bei einem Punkt Spread hätte mein TP bei 853,25 liegen müssen. Naja, es musste schnell gehen, also hab ich wohl nur mit einem halben Auge hingeschaut. Mit dem zweiten Kontrakt wollte ich eigentlich bis zum Ende der Range handeln, hab mich dann aber umentschieden, als die Bewegung mit mehr Schwung von statten ging, als ich zuerst angenommen hatte. Also hab ich mein TP gelöscht und meinen Stopp versucht, sinnvoll nachzuziehen. Momentan liegt der Stopp bei 842,50 und damit doch am anderen Ende der Range. Nachdem der Kurs bei der 830 Halt gemacht hat, hab ich jetzt wieder einen TP ins System gelegt. In der Annahme, dass das Low bei 829,15 nochmal getestet wird, bevor es wieder aufwärts geht, hab ich mein TP bei 830 reingelegt (und während ich das schreibe jetzt doch wieder rausgenommen - die Gier halt ;D).

Wird mein SL für den zweiten Kontrakt getroffen, erziele ich auf den gesamten Trade im Schnitt 5,25R. Wird mein TP getroffen, wären es 7,66R.

Aber einen Fehler habe ich trotzdem gemacht. Ich wollte eigentlich mit 3 Kontrakten handeln, dabei den ersten nach der halben Strecke der Range rausnehmen. Wenn dieser TP getroffen würde, hätte ich die beiden verbleibenden Kontrakte auf Einstand nachgezogen. Der TP für den zweiten Teil wäre das Ende der Range bei ca. 841 gewesen und mit dem dritten Kontrakt hätte ich den Trend gehandelt für den Fall, dass der Kurs aus der Range ausbricht.

Nichts desto trotz alles in allem ein guter Trade.

Dateianhang

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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

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Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #237
OFFLINE   DaBuschi

Kleiner Nachtrag: - ich bin manuell raus zu 830,20

Der Dax ist im Zeitraum meines Trades um 145 Punkte gefallen, der Dow um 374 Punkte. Das sind jeweils knapp 4,4%. Ich bin gespannt, welchen Grund die Analysten heute finden, warum gerade um 18 Uhr die Börsen gedreht und von der Spitze 4,4% verloren haben. Irgendjemand wird schon einen schlauen Grund finden.

Ich behaupte, die Kurse sind auf einen Widerstand getroffen und konnten ihn nicht brechen, aber das würde die Welt da draußen nicht verstehen ;D
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #238
OFFLINE   oldschuren

matsf, ich habe heute im selben Gebiet gewildert wie Du. Bin am getriggertem LH short gegangen. Den ersten Teil habe ich mit 12 Pips im Plus geschlossen. Den zweiten wollte ich länger halten. Bin aber davon abgerückt und schloss diesen mit 15 Pips im Plus. Wie zu sehen hätte sich das gelohnt...

Dateianhang

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  #239
OFFLINE   matsf

War zwar leider nicht dabei, aber immerhin hat mir mein Weißbier gemundet !:P

Dateianhang

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Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #240
OFFLINE   DaBuschi

Ich will heut mal wieder ein kleines Beispiel posten, wie ich heut getradet hab und worauf ich geachtet hab. Ich muss mich vorab gleich mal entschuldigen, da ich wieder fremdgegangen bin. Es ist ein Trade im Dax und nicht Forex. Ich denke dennoch, dass es hier vielleicht nützlich ist, weil die Trades auf reiner Price Action beruhen und damit sicherlich (hoffentlich) auch für Forex-Trades von Mehrwert sind.

Das Bild zeigt den 1min-Chart und einen Ausschnitt, der die Situation im 1h-Chart zeigt. Wir sehen drei horizontale Linien und ein paar rote und grüne Kästchen. Ich muss dazu sagen, dass ich die untere Linie im 1min-Chart erst im nachhinein eingezeichnet hab - Hellsehen kann ich nämlich noch nicht und ich will Euch hier auch nichts dergleichen vormachen.

Die obere und mittlere Linie waren jedoch schon vorher da - ist auch keine Kunst, da sie die Range bilden, die der Dax heute Morgen und bis zur Eröffnung der US-Börsen ausgebildet hat.

Ich möchte jedoch eher auf den unteren Bereich eingehen. Der Kurs ist gegen 16 Uhr durch die untere Begrenzung der Range bei 4.180(mittlere Linie) gebrochen. Hat dort kurz ein wenig zu kämpfen gehabt, weil Käufer auf den Plan kamen, wie man an der Kerze mit der langen Lunte erkennen kann (genau 16 Uhr). Dennoch haben sich die Verkäufer durchgesetzt und den Kurs tiefer getrieben. Bei 4.110 Punkten kamen wieder verstärkt Käufer auf den Plan und trieben den Kurs wieder etwas nach oben in einen Bereich, wo sich Käufer und Verkäufer die Waage hielten (1. rotes Viereck). Hier hielt sich der Kurs eine Weile auf und lief dann zurück zur mittleren Linie.

Viele werden das kennen, dass ein Kurs aus einer Range ausbricht und danach die Range nochmal testet, bevor dann wieder die Ausbruchrichtung eingeschlagen wird. Darauf hab ich gesetzt. Ich hab eine Verkauf-Order bei 4.180 mit SL 4.200 in den Markt gelegt. Gegen 16.25 wurde diese getroffen (grünes Viereck). Der Kurs hat die Linie kurz angetestet (bis 4.190) und als dort keine Käufer auf den Plan kamen, haben die Verkäufer wieder das Ruder übernommen und den Kurs wieder abwärts gedrückt. Dort hat sich ebenfall wieder eine Zone gebildet, wo das Verhältnis von Käufern und Verkäufern ausgeglichen war (2. rotes Viereck). Es ist nicht überraschend, dass dieses Level auf nahezu dem selben Niveau liegt, wo auch vorher Ausgeglichenheit herrschte.

Hier hab ich meinen SL auf die obere Grenze der Mini-Range gesetzt (4.165 Punkte). Dieser Stopp wurde getroffen und danach ging es mit Schwung aufwärts zurück in die vorher ausgebildete Range.

Ich hatte schonmal irgendwo geschrieben, dass ein Kurs übertreiben muss, um seinen wahren Wert zu finden. Dies findet man in allen Zeitfenstern vor. Das kann man auf Tagesebene aber auch im 1min-Chart sehen. Die erste Übertreibung lag bei 4.110 Punkten vor. Hier waren viele Käufer der Meinung, dass der Kurs zu niedrig ist und haben ihn in den Bereich des fairen Werten zwischen 4.150 und 4.164 getrieben. Die zweite Übertreibung lag vor, als der Kurs sich zur 4.190 bewegte und dort auf vermehrte Verkäufer traf, die meinten der Kurs wäre zu hoch. Wieder wurde der Kurs in den vorher definierten Bereich des fairen Wertes getrieben.

Bei einem erneuten Test der 4.190 kamen keine Verkäufer auf den Plan. Es hatte sich also offensichtlich etwas geändert und diese Änderung hat zu einem neuen fairen Wert geführt (3. rotes Viereck), wo Käufer und Verkäufer wieder ausgeglichen waren.

Der 1min-Chart ist in Bezug auf fairen Wert wenig aussagekräftig, aber diese Muster wiederholen sich wie gesagt in allen Zeitfenstern, nur dass man in größeren Zeitfenstern viel mehr Geduld braucht, wenn man sich einen Einstieg sucht. Dafür sind die Bewegungen dort umso größer. Der ganze beschriebene Prozess vollzog sich über 50 Stäbe. Im 1h-Chart hätte es also 50 Stunden gedauert, bis sich ein solches Bild abzeichnet. Auch ist dieses Beispiel idealtypisch, aber die Abläufe sind immer die gleichen.

Wie kann man daraus einen Nutzen ziehen? Man kann sich obere und untere Range-Grenzen auf den entsprechenden kleineren Zeitebenen suchen. Angefangen auf Tagesebene oder Wochenebene bis hinunter auf 1h- oder 15min-Ebene. Je größer die Zeitebene, umso länger die Zeit, die man auf ein Signal warten muss.

Wenn dann eine der Rangebegrenzungen getroffen wird, kann man ins 1min-Fenster (oder in eine angemessenes kleineres Zeitfenster - beim Handel auf Tagesbasis macht es keinen Sinn, den Einstieg im 1min-Chart zu suchen) wechseln und sich einen entsprechend günstigen Einstieg suchen. Hierbei muss man allerdings beachten, dass der Kurs gewisse Level häufiger testet und je größer das Zeitfenster, umso länger verweilt der Kurs an einem Level und kämpft darum. In diesem Beispiel hat der Kurs ca. 4 Minuten im Bereich um die 4.180 verbracht. Auf 1h-Ebene sind das dann mal schnell 4 Stunden oder auf Tageseben 4 Tage. Also auch hier braucht man Geduld, aber kann dafür im Nachgang umso größere Bewegungen mitnehmen. Dann sind es vielleicht nicht 15 sondern 150 oder 200 Punkte oder noch mehr.

Die Range im 1h-Chart kann man übrigens mit den kleinen Zonen vergleichen, die ich in den roten Vierecken markiert habe. Hier hat der Kurs für eine gewisse Zeit seinen fairen Wert gefunden.

Ich hoffe, es war verständlich und bringt Euch was. Man braucht Erfahrung, um so zu handeln und ich selbst stehe noch am Anfang, allerdings bin ich der Meinung, dass ich mittlerweile erfolgreicher handle, als zuvor. Dies kann jedoch eine Momentaufnahme sein und schon morgen kann es sein, dass ich kein Bein in den Markt bekomme und 10mal in Folge ausgestoppt werde. Wenn das passiert, hab ich aber einen ganz großen Fehler gemacht - Overtrading, weil 10 Trades für mich am Tag ist schon ziemlich viel, vor allem wenn man nur Erfahrung sammeln will. Das kann man ganz schnell viel Geld kosten, denn Demo fetzt nicht;D

Dateianhang

  • Angehängte Datei  Dax.JPG   149,55K   70 Anzahl Downloads

Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.





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