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Scalpen & Trendfolge in Kombination

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9 Antworten zu diesem Thema

  #1
Torsten1981

Guten Morgen zusammen,
was haltet Ihr aus einer Kombination aus Scalpen und Trendfolge?
1. Bei sehr geringer Volatilität kein Handel
2. Bei niedriger Volatilität (zwischen ca 10 PIPS) wird scalping eingesetzt
3. Übersteigt die Volatilität diesen Wert wird geprüft ob sich ein Trend ausbildet und dieser möglichst Lange verfolgt.
Vernünftiger Gedankenansatz oder direkt verwerfen?



  #2
OFFLINE   Alexk1984

Nochmal:
Wenn kaum Bewegung im Markt wird gescalpt, wenn Volumen größer und Trend entsteht, wird getrailt? Oder wie hast du dir das vorgestellt?

Grdundsätzlich kann man mit so wenig Aussage kaum sagen ob verwerfen oder bei bleiben.;)

Ok, sagen wir mal wir wollen nur in Seitwärtsmärkten scalpen, unabhängig vom Volumen würde ich dir empfehlen ein Reverse-System zu verwenden. Dabei soll bei leicht steigenden Kursen sell-Orders eröffnet werden und bei leicht sinkenden Kursen, Buy-Orders. Jeweils nach 5-10 Pips TP.
Ist das beste wenn man unbedingt in Seitwärtsmärkten aktiv sein will.
Der SL sollte dabei natürlich zum TP passen. CRV
Sollte sich nun ein Trend durchsetzten, kannst du diese Richtung natürlich weiter scalpen (natürlich nur noch in Trendrichtung) oder trailst die Trades. Dabei würde ich ein Break Even System verwenden. Ist der Trade 20 Pips im Gewinn, ist der SL bei +5 Pips. Sollte er nicht ausgestoppt werden, wird er weiter getrailt. Zuerst vielleicht 30 Pips, später 60. Je nachdem welchen TF zu beachtest.
Ist jetzt sehr simpel, kann aber mit den richtigen Indikatoren vielleicht was werden.

Sonst erzähl mal wie du dir das vorgestellt hattest.

Gruß
Alex



  #3
Torsten1981

War wirklich sehr unklar.
Habe mir natürlich schon ein paar Gedanken gemacht. Also:
Als erstes ermittel ich über den Dochian Channel die Schwankungsbreite. Ist diese unter Beispielsweise 4 Punkten/PIPS wird nichts gemacht. Steigt die Schwankungsbreite auf zum Beispiel 10 Punkte/PIPS gehe ich über und handel nach den Signalen die mir der Stochastik Indikator gibt. Bricht der Kurs auch aus dieser Schwankungsbreite aus soll die Bewegung/Trend so lange wie möglich gehalten werden. Dafür nutze ich einen zweiten Stochastik Indikator, welchen ich mir etwas modifiziert habe.
Ist jetzt kein Scalpen im eigentlichen Sinne, da ich nicht auf "Kleinstbewegungen von nur 2-5 PIPS aus bin. Versuche schon Bereiche zu erwischen, wo ich von 8 und mehr Punkten ausgehen kann. Klappt aber natürlich nicht immer. Nur will ich nicht für meinen Broker handeln ;-)
SL grundsätzlich auf 5 gesetzt. TP wird je nach Schwankungsbreite auch auf 5-20 gesetzt und dann angepasst.

Gruß

  #4
OFFLINE   Alexk1984

Hi Torsten,

also den Donchian Channel find ich echt klasse. Ist zwar simpel aber effektiv.
Auf welchem Time-Frame mit welcher Periode willst du ihn laufen lassen?
Ich finde auf M1 mit 200 ist recht gut als 1. Filter.
Der SL von 5 Pips ist sehr sehr sehr eng. Kann aber je nach Strategie gut sein. Z.B. einen Break-Out zu pyramidisieren.
Nun ja, die Schwankungsbreite ändert sich ja in jeder Marktphase. Ich bin eigentlich kein Freund von ständigen Parameter-Optimierungen.
Willst du aus dem System einen EA machen? Dann könnte man die Strategie ja grob Backtesten und dann mal schauen wie man diese verbessert.
Es gibt natürlich schon viele Stochatic-EAs die alle eine Logik haben, aber ich finde jede Idee verdient eine Chance.

Kann zwar nicht programmieren, wäre aber für alles andere dabei.

Gruß
Alex



  #5
OFFLINE   Pilok

also den Donchian Channel find ich echt klasse. Ist zwar simpel aber effektiv.

Schon mal über das CRV beim Donchian Channel nachgedacht?
Im Normalfall wendet man den an, wenn man auf ganz laaaaange Trends setzt. Dann passt es nämlich auch mit dem CRV.

  #6
Torsten1981

Ich handel ausschließlich in 1M Charts!
Für die Signalerzeugung habe ich wie schon geschrieben 2 Stochastik-Indikatoren verknüpft, wovon der erste als Vorlaufindikator gilt, welcher mir die entstehenden Handelssignale des zweiten bestätigt/filtert.
Die eigentlichen Handelssignale werden ausschließlich über den zweiten Stochastik-Ind. erzeugt.
Diesen habe ich aber was die Interpretation betrifft stark verändert.
Der Donchian Channel läuft auf Standarteinstellung. Nutze ihn ja auch nur um die Hoch/Tiefpkt der letzten Perioden zu bestimmen. Kein Einstieg bei Ausbrüchen. Erst wenn die Breite über einen bestimmten Wert kommt und der Stochastik mir ein Einstiegssignal generiert.

Gruß

@Alex: Will mir auf jeden Fall einen EA programmieren. Wollte bevor ich mir die Arbeit mache aber mal andere Meinungen hören.:P


  #7
OFFLINE   Alexk1984

Du scheinst einen Plan zu haben, sonst würdest du dir nicht die Mühe machen dies in einen Code zu schreiben. Wenn du später die Ausdauer hast diese Strategie zu optimieren, dann kann ich dir nur zustimmen. Ja, ich denke ein Versuch ist es wert. (Ich bin ja nicht der jenige der die Zeit zum programmieren opfert;))
Ich wünsche dir viel Glück, und hoffe du wirst über Erfolg oder Misserfolg berichten.


Gruß
Alex

  #8
Torsten1981

Ich habe im Moment einfach viel zu viel Zeit. Dissertation eingereicht und auf's Ergebnis warten. Dazu eine "perverse" Vorliebe für Muster, Strukturen undmathematische Gesetzmäßigkeiten...da ist ein wenig Spielerei an der Börse die perfekte Beschäftigung.
Bin noch dabei mich in MQL einzuarbeiten.

  #9
OFFLINE   TNDB

Glückwunsch zur Fertigstellung der Dis!
MQL ist eine prozedurale / imperative Sprache, wenn mich nicht alles täuscht. Das hier ist echt ein Almanach:

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Über welchen Zeitraum wird die Volatilität festgestellt?
Denn wenn Du im Minutenchart bist kurz vor einer wichtigen Rede oder sontigen Kennziffern ist, dann stehen die Kurse meist still. Bis dann auf einmal, mit Veröffentlichung der Zahlen,es 80 Pips knallt (z.B.), deine Trendfolge anspringt und es kurz darauf wieder um 80 Pips korrigiert. Wie würdest Du das abfangen?

  #10
Torsten1981

Die Volatilität wie beschrieben über die Breite des Donchian Channels, welcher in der Standarteinstellung ausreichend funktioniert. Ist auch nicht der wichtigste Faktor. Die Einstiegssignale sind mir nicht so wichtig. Ist für mich möglich zu fast jeder Zeit in den Markt einzusteigen.
Ich beachte die Ausstiege sehr viel Differenzierter. So ermittel ich die Bewegungsdynamik über eine Kombination aus zwei Sctochastik-Indikatoren, wodurch ich recht gut Entscheiden kann ob ich in einer Trendphase oder Korrekturphase bin.
Ich muss nicht die ersten 3 PIPS erwischen. Mir reicht es wenn ich die restlichen Mitnehme.;D
Bei sehr starken Kursbewegungen (70 PIPS in 2 Minuten und danach direkt wieder um 50 ider 60 PIPs in die Gegenrichtung) funktioniert es bis jetzt ohne Probleme.



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