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Trendhoch-Strategie

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17 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   MEStake

Heute möchte ich euch meine Lieblingsstrategie vorstellen. Es ist eine Trendfolge-Strategie. Diese Strategie wurde nicht von mir entwickelt, sondern wird in dem Buch "

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" von Bernd Vogel als Strategie für den Wochenchart vorgestellt. Ich weiß zwar nicht ob man sowas dann veröffentlichen darf, aber ich denke wenn man positiv von einem Buch spricht, dann wär der Autor sicherlich einverstanden :) und das Buch ist wirklich gut. Darin gibt es natürlich noch mehr sehr gute Strategien und v.a. lernt man worauf es ankommt wenn man seine eigenen Strategien entwickeln möchte. Ich kann es nur jedem empfehlen!!!
So, genug mit der Werbung.

Ich habe diese Strategie etwas abgeändert, bzw. die Werte der Indikatoren, da ich ausschließlicher 1-Stunden-Chart-Trader bin.

Hier mal ein Screenshot eines Trades den ich am Sonntag Abend eröffnet habe und der immer noch offen ist.


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Ich verwende hier im Candlestick-Chart erstmal 2 gleitende Durchschnitte mit den Werten 10 und 30.

Diese reichen absolut aus um hier den momentanen Trend zu bestimmen. Ist der blaue gleitende Durchschnitt (10) über dem roten (30) befinden wir uns in einem (kurzfristigen) Aufwärtstrend.Befindet sich der rote gleitende Durchschnitt über dem blauen befinden wir uns in einem Abwärtstrend.

Da wir mit dem Trend "schwimmen" wollen, traden wir natürlich nur MIT dem Trend und niemals dagegen.

Wenn wir uns also zuvor in einem Aufwärtstrend befanden und sich die gleitenden Durchschnitte kreuzen, könnten wir direkt in die Short-Richtung traden. Nur mit den gleitenden Durchschnitten allein, gibt es aber dann noch zu viele Fehlsignale. Diese minimieren wir mit weiteren Indikatoren.

Und zwar verwende ich zunächst noch den MACD (8, 20, 1). Fällt der MACD unter die Null-Linie ist das eine weitere Bestätigung für einen Trade in die Short-Richtung.
Weiterhin nutze ich einen Slow-Stochastic. Diesen nutzt man zwar hauptsächlich um überkaufte und überverkaufte Bereiche festzustellen, aber wir nutzen ihn ähnlich wie den MACD. Befindet sich der Slow-Stochastic unter der 50% Linie ist das eine weitere Bestätigung für einen Short-Trade.

Der wichtigste Indikator ist allerdings der Aroon-Indikator (12).


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Der Aroon zeigt höhere Hochs oder tiefere Tiefs an.
Wenn, wie im Beispielbild, die grüne Linie ganz oben bei 100% liegt, bedeutet das, dass ein neues Hoch ausgebildet wurde.
Wenn die blaue Linie ganz oben bei 100% liegt, bedeutet das, dass ein neues Tief ausgebildet wurde.



Die Strategie ist nun folgende:
Wir halten die Augen offen nach Trendwechsel. Wenn wir sehen, dass sich die gleitenden Durchschnitte nach einem Trend kreuzen (z.B. wie hier im Beispiel von der Long- in die Shortrichtung) schauen wir zunächst auf den MACD und den Slow-Stochastic.
Wir steigen allerdings erst am 2. tieferen Tief (in diesem Beispiel) in den Markt ein um sicher zu gehen, dass es nicht nur ein Fehlausbruch war.

Hier mal ein Beispiel eines solchen Fehlausbruchs.


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Diesen Fehlausbruch haben wir nicht getradet, weil kein 2. neues Hoch gefolgt ist.
Natürlich können auch Trades in die Hose gehen die ein 2. neues Hoch ausbilden, die Chance ist allerdings geringer.


Zurück zu meinem 1. Beispiel.
Hier nochmal der selbe Screenshot mit ein paar Anmerkungen.


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  90.02K   132 Anzahl Downloads


Beachtet, dass wir hier erst am 2. tieferen Tief in den Markt einsteigen und nicht vorher.



Der Ausstieg erfolgt wenn sich die gleitenden Durchschnitte wieder kreuzen und der MACD die Null-Linie (in diesem Fall) nach oben kreuzt.

Wie man am Screenshot sehen kann, bin ich grade kurz davor aus dem Trade auszusteigen. Mit ca. 82 Pips Gewinn bei einem Stopp-Loss von 28 Pips.
Ach ja ... der Stopp-Loss wird bei Tradeeröffnung immer genau auf den roten gleitenden Durchschnitt gelegt.


Wenn man konsequent diese Taktik verfolgt, wird man sicherlich auch mal einen Trend erwischen der mal einige hundert Pips weit läuft, bevor man ausstiegt.
Der Vorteil an dieser Ausstiegs-Taktik ist, dass wenn die Kurse keinen Trend ausbilden und später wieder die Richtung ändern, wird man meistens auch schon nicht mehr komplett ausgestoppt und geht nicht mit dem vollen Verlust raus.


Diese Strategie dürfte sicherlich auch in anderen Timeframes funktionieren. Das habe ich selbst aber nicht getestet.

Wichtig ist natürlich, dass man Währungspaare wählt, die gerne längere Trends ausbilden. Schaut man sich z.B. den momentanen Chart von GBP-CHF an, stellt man fest, dass man sich hier überwiegend in Seitwärtsphasen befindet. Da würde man mit dieser Strategie nicht glücklich werden :w00t:




Da ich diese Strategie auch noch nicht sooo lange trade, bin ich für Hinweise und Verbesserungsvorschläge natürlich immer dankbar!
Vielleicht kann man da ja noch was besser machen.


P.S.: Ein EA der nach diesen Regeln aus dem Trade aussteigt wär hier Gold wert :-[

  #2
OFFLINE   Katakuja

Le intelligenter Post. Geil.

Danke..

  #3
OFFLINE   blindfish

vergleich mal die ergebnisse mit dem 34

.... ich muss nicht immer der beste sein, mir reicht es vor dem 2ten zu sein ....

 

mini.jpg


  #4
OFFLINE   MEStake

34 was? Gleitender Durchschnitt von 30 auf 34 ändern oder was?

  #5
OFFLINE   Tigerchen

Hallo!

Vielen Dank für die hier vorgestellte Strategie, ich kanns ja nicht lassen, immer was Neues auszuprobieren. :-"
Anbei der Indikator "EMA crossover-signal". Der Indikator gibt einen Alert aus, wenn die EMAS kreuzen und er zeichnet Pfeile in den Chart, ist vll. ganz nett. Aroon ist auch dabei, hatte ich beim MT auch nicht.

Dateianhang



  #6
OFFLINE   fxdaytrader

Ich handele ja so ähnlich. Im Kern sind es eigentlich auch nur 2 moving averages und bisserl Zubehör. Fühle mich ganz wohl mit diesen Einstellungen.
ema 7 / lwma 27
MACD (fast: 5, slow: 21, signal: 7)

@Tigerchen: Doch man kann Dateien hochladen. Mußt dazu im Editor auf "Erweitert" klicken, dort findet sich unten dann irgendwo "Anhänge verwalten" (oder ähnlich).
Kommst' heut' nicht, kommst' morgen oder gar nicht ...
Krank im Kopf, aber sonst ganz nett :troll:

meet the Fabrik-Mods | ForexFabrik ForenSuche | alter mql4 compiler (hier

  #7
OFFLINE   Tigerchen

HUHU!

Ich habe bisher 2 Trades erwischt. Gestern AUD/USD bin ich beim "E" von Einstieg eingestiegen. Hoffe, war alles richtig, bin aber ausgestoppt worden: -35 pips.

Der 2. EUR/JPY läuft noch mit aktuell +91 pips.

Wie haltet ihr das mit Stop nachziehen, oder Teilverkäufen?

Dateianhang



  #8
OFFLINE   HansBeimler

Man sollte auch hier vllt. das Gesamtbild beachten, denn dann wärst du vllt. doch besser short in den Trade gegangen? Aussie meinte ich.
Gruß Eggi

PS: Bei genauer Betrachtung würde ich jetzt auch sagen, dass dein Entry dann zu früh war, weil du kein neues Hoch hattest?

  #9
OFFLINE   winter

Wenn ich es richtig sehe auf dem (deinen) Chart, dann war der Einstieg bei ca. 1.0460. Das war eigentlich - wenn man den Tageschart betrachtet - ein eher ungünstiger Einstieg, da - siehe Bild - dies nicht wirklich etwas mit einem neuen Hoch oder einem Ausbruch zu tun hatte. Wahrlich ein bisschen zu früh für einen Long.


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Wie zu sehen ist, wurde der alte Aufwärtstrend gebrochen und es scheint sich nun etwas Neues zu bilden.
Dieses Währungspaar korreliert nahezu 1:1 mit dem Dow Jones und deshalb finde ich sollte man diesen immer auf dem Schirm haben, wenn man dieses Paar tradet.

Ich habe auf einen anderem Forum dazu ein Video bzgl. dieser Korrelation gefunden. Schon ein paar Tage oder Wochen alt, aber die Korrelation hat sich nicht geändert.



  #10
OFFLINE   HansBeimler

Hallo winter,
leider kann ich keinen Chart laden, denn im Post steht nur "Anhang16489".
Kannst du dies nochmal überprüfen?
Danke.

  #11
OFFLINE   winter

Hallo winter,
leider kann ich keinen Chart laden, denn im Post steht nur "Anhang16489".
Kannst du dies nochmal überprüfen?
Danke.


Hab den Chart nochmal hochgeladen...

  #12
OFFLINE   winter

Hallo winter,
leider kann ich keinen Chart laden, denn im Post steht nur "Anhang16489".
Kannst du dies nochmal überprüfen?
Danke.


Hab den Chart nochmal hochgeladen...

und zur Sicherheit hier auch nochmal...

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  #13
OFFLINE   HansBeimler

Hallo winter,
Chart ist jetzt da und schon wieder eine Frage.
Worauf gründen deine Longorders? Kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Wäre nett, wenn du es mal erklären könntest?

  #14
OFFLINE   winter

Tendenziell ist es so, das ich immer nach dem letzten Hoch einen Long bzw. einen Buystop platziert habe.

Ich habe die Longs nochmal im Chart bezeichnet.

Long 1: nach dem Überschreiten der blauen Linie 1.0525 ( erster Teil der Position)
Long 2: nach dem Überschreiten des Hochs des letzten roten Punktes bei 1.0570 ( zweiter Teil der Position)
Long 3: nach dem Überschreiten des letzten Hochs bei 1.6031 (dritter und vorerst letzter Teil der Position)


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Einen weiteren Long werde ich platzieren, wenn der Kurs eventuell nochmal an die untere Trendlinie für den 3. Auflagepunkt aufsetzt. Ob es soweit kommt?

Nachdem möglichen Aufsetzen werde ich dann auch nach dem Überwinden der unteren blauen horizontalen Linie einen weiteren Buystop anlegen. Somit kaufe ich mich Stück für Stück in eine Bewegung nach oben ein.

Logisch, kann man das Ganze auch nach unten bauen. Jeder nach seiner Sicht der Dinge !

Ich hoffe ich habe nun niemanden verwirrt?

  #15
OFFLINE   HansBeimler

Okay,
hab mich zu sehr auf den linken Teil des Charts versteift und den rechten Teil vernachlässigt. Dank der blauen Linien erkenne ich nun den Zusammenhang.
Ich danke dir.
Eggi

  #16
OFFLINE   Tigerchen

@Hans und Winter, vielen Dank für die Anregungen, habe mir nochmal die Charts und auch das Video angesehen, sicherlich habt Ihr Recht. Ein 2. Hoch gabs allerdings schon beim AUD/USD.

Wie auch immer, ich habe die Strategie einfach blind umgesetzt, weil ich ja eben diese testen möchte, ich will dann erst mal nicht wissen, wie gut ich fundamental analysieren, oder Rückschlüsse aus dem Daily Chart ziehen kann. Deswegen habe ich auch Paare ausgewählt, die ich sonst nie handel, um völlig unvoreingenommen zu sein. Es wäre sonst kein "echter Forwardtest" für mich.

  #17
OFFLINE   MEStake

Natürlich sollte man, wie bei allen Strategien, die übergeordneten Zeiteinheiten im Auge behalten. Wenn im H4-Chart ein glasklarer Abwärtstrend zu sehen ist, dann würde ich im H1-Chart auch nicht unbedingt Long gehen. Klar wäre man dann von Anfang an dabei und kann im Erfolgswahl eine große Menge Pips mitnehmen, aber die Chance eines Verlustes wäre mir hier zu groß.

@Tigerchen:
Ich hatte deinen Fehltrade gestern auch erst im Auge. Allerdings im Demo-Konto ohne die übergeordneten Zeiteinheiten zu beobachten.
Der Grund warum ich keinen Trade eingegangen bin war folgender: Wenn nach der Kreuzung der gleitenden Durchschnitte des erste Hoch entsteht, spekuliere ich auf ein nachfolgendes höheres Hoch. Also platziere ich eine Limit-Order 2-3 Pips über dem letzten Hoch. Diese 2-3 Pips wurden durch das neue Hoch nicht erreicht und so kam eine Order nicht zustande. So gehe ich bei dieser Strategie immer vor. Für mich eine noch etwas größere Sicherheit. Von Fehltrades bleibt man aber natürlich auch mit dieser Maßnahme nicht verschont.

Bin gestern auch einmal ausgestoppt worden (AUD-CHF).
Zurzeit habe ich noch 2 Trades (EUR-GBP, EUR-AUD - beide Short) im Markt. Einer 17, einer 10 Pips im Plus. Noch nicht viel, aber ich hoffe das kommt noch über Nacht :)


Zu der Frage mit dem Stopp-Loss nachziehen:
Das muss natürlich jeder selber wissen. Meistens ist mir auch danach meinen Trade schnell abzusichern und bei 100% Gewinn auf Breakeven nachzuziehen. Bei dieser Strategie lass ich das aber meist weg, es sei denn die Kurse haben schon sehr sehr viele Pips zurückgelegt. Man muss immer dran denken, dass auch im funktionierenden Trend immer wieder die gleitenden Durchschnitte angetestet werden, bevor die Kurse weiter fallen.
MEINE Strategie ist, dass ich nur selber aus dem Trade aussteige und zwar wenn die EMAs sich wieder schneiden.
Es sei denn ich kann ein paar Stunden nicht am PC sitzen, dann würde ich den Stopp-Loss schon nachziehen. Hier versuche ich es dann so hinzubekommen, dass ein kurzfristiger Ausbruch den Stopp-Loss nicht erreicht.

Aber ich lese mich grade in MQL4 ein und hoffe, dass ich es demnächst hinbekomme, da einen EA dazu zu programmieren.

  #18
OFFLINE   Tigerchen

Vielen Dank Mestake für die Antwort. Ich habe mir sogar das, wie ich finde, sehr günstige Buch zugelegt. Leider bin ich nicht dazu gekommen die Strategie weiter zu testen. Für den Wochenhandel braucht man ziemlich Geduld, aber mir gefällt das "Set and Forget" im Wochenchart, klebe schon genug mit der Nase an den Charts.

Wie läufts denn bei Dir? Gibts einen Zwischenstand? Würde mich mal interessieren.





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