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Mentoring beta: Frag' fxd - und andere dürfen auch mitmachen

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36 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   fxdaytrader

Mentoring Programm beta - Frag' fxdaytrader und andere dürfen auch mitmachen (vgl.

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)
Vorweg - Bin ich ein Tradergott? Antwort: sicherlich nicht. Ich habe - natürlich nur aufs trading bezogen - (noch?) so viele Macken, da könnte ich bücher mit befüllen o_O

So, PN1 hat mich erreicht, und hier gibt es nun die ersten Antworten (weiterführende links von mir ergänzt), Teil1:

Ich habe in meinem Demokonto die letzten 1-2 Wochen nur mit

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als Chart getradet ohne viele weitere Indikatoren außer

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und fahre seit dem ganz gute Gewinne ein. Was hältst du von der Konstellation?

Aus subjektiver Sicht: Wenn diese Konstellation zu Dir paßt, Deiner Art zu handeln entspricht, bzw. Du Dich damit wohlfühlst, dann halte ich davon viel. Denn darum geht es. Stumpfes Abkupfern von Strategien, die nicht zum eigenen persönlichen Stil passen, ist, platt ausgedrückt, für die Tonne, also Unsinn. Der einzelne trader muß mit seiner Strategie zurechtkommen, was andere davon halten ist egal. Wenn jemand mit moving average-strategien Geld verdient, eben weil diese Art zu handeln zu ihm paßt, dann kann es ihm gleichgültig sein ob andere der Ansicht sind, moving averages seien unbrauchbar da "lagging" usw.

Aus objektiver Sicht: Hier gilt es zu beurteilen ob die Verwendung div. Indikatoren überhaupt zum Handelssystem paßt. Außerdem sind die Vor- und Nachteile der verwendeten Hilfsmittel (Indikatoren) zu kennen. Was Heikin Ashis anbelangt (mußte ich selbst ergooglen, habe die nie verwendet) muß man bspw. folgendes wissen und beachten:

nteressant sind also vor allem die Kerzenkörper, denn sie unterscheiden sich erheblich von normalen Candle Sticks. So kann eine Heikin Ashi-Kerze einen langen Körper haben, während an derselben Stelle eine normale Kerze nur einen sehr kleinen Körper hat. Da Durchschnitte verwendet werden, ergeben sich weniger dramatische Farbwechsel. Ein Ausreißer nach unten ergibt noch keine Kerze, die in die Gegenrichtung zeigt. Das klingt verlockend. Denn auf diese Weise lassen sich Trends wesentlich besser erkennen, und Trendwechsel werden eindeutiger.
Doch die Sache hat einen Haken: Trendwechsel werden manchmal mit einer Verzögerung von einer Kerze angezeigt. Dadurch ergeben sich Einschränkungen für die Verwendung von Heikin Ashi-Charts. Für Werte, die zu Trends neigen, lassen sie sich gut einsetzen. Doch in Charts mit Zickzack-Kurven, die im Wesentlichen seitwärts laufen, versagen Heikin Ashi-Kerzen. Es muss sich zumindest ein paar Kerzen lang ein Trend einstellen, bevor ihre Verwendung sinnvoll ist. (quelle/ganzer Artikel:

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)


Bei den Bollinger-Bändern gibt es ebenfalls Dinge zu beachten:

Die Bänder können keine, wie von einigen Befürwortern angenommen, zuverlässigen Aussagen über die Wahrscheinlichkeit treffen, dass der Kurs innerhalb eines bestimmten Abstands zum gleitenden Durchschnitt liegen wird. So wäre die Annahme, dass der Kurs in 95 % der Fälle innerhalb der Bollinger-Bänder liegt, ebenso falsch wie die Annahme, dass der Kurs dem gleitenden Durchschnitt folgt. Dies liegt in erster Linie daran, dass der gleitende Durchschnitt tatsächlich nicht den Anforderungen an einen Erwartungswert genügt und die Annahme der Normalverteilung für Kursbewegungen an der Börse nicht zutreffend ist. (quelle: wikipedia Artikel, s. link im Zitat oben)


Teil2:

Hat es viele Nachteile (Riskobedingt) über mehrere Tage Positionen zu halten? Ich habe das Gefühl der Großteil bezeichnet sich selbst als Scalper und bekommt früher später einen Herzinfarkt. Warum ziehen so viele Leute kleine Bewegungen am Markt den großen und teilweise auch absehbareren vor?

Auch hier wieder - Es kommt auf das individuell gehandelte System an. Das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere, auch wenn man das subjektiv so beurteilen mag. Auf den Punkt bringen liesse sich das dann so:
An der Börse ist alles das gut, was monetären Erfolg zeitigt. Was keinen positiven Ertrag bringt, ist von Nachteil.

Was bringt es mir den ganzen trend oder Bewegungen (Progressionen) zu handeln, wenn ich dafür mit zittrigen schweissnassen Händen jedes Kurszucken verfolge und Angst habe, daß die nächste Korrektur einsetzt und mir den Gewinn wieder wegnimmt, wenn ich mich beim scalpen wohlfühle - schnell rein, schnell raus und (im Erfolgsfall) auch schnell den positiven Ertrag auf dem Konto sehen.
Darüber hinaus, große Bewegungen/Trends/usw. sind eine nette Sache. Man macht viele Pips, kann wunderbar pyramidisieren und braucht die ganze Zeit über im besten Fall nur die stops sinnvoll nachziehen (Stichwort: Stopsetzung). Der Nachteil: Meine stops müsssen viel weiter gezogen sein als die beim bspw. scalping. Das Anfangsrisiko halte ich hier also für höher - Liege ich schief, verliere ich i.d.R. bei weitem mehr pips als beim scalpen.
Ob ich auch mehr Geld verliere ist die andere Frage - Beim scalpen sind die Positionsgrößen ungleich höher, das hängt also auch wieder vom Einzelfall ab.

Liegt Dein stop beim Halten der Positionen über mehrer Tage > Breakeven, machst Du ja in jedem Falle Gewinn. Das Risiko des vorzeitigen ausgestoppt werdens hängt von Deiner Stopsetzungslogik ab. Das andere Risiko: Geschieht irgendetwas weltbewegendes bspw. am Wochenende und der Markt öffnet dann mit hunderten oder tausenden pips - (übertrieben ausgedrückt), dann hast Du ein Problem. Denn Deine Position wird am Eröffnungstag zum Kurs des ersten Ticks glattgestellt. Liegt Dein SL bspw. bei 1.30, und am Montag wird mit 1.10 eröffnet, zahlst Du richtig drauf. Das nur als Extrembeispiel.

Danke und viele Grüße und btw: tolles Forum!

:)
Kommst' heut' nicht, kommst' morgen oder gar nicht ...
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  #2
OFFLINE   pauledowa

Jetzt war ich aber lange nicht hier. Den Beitrag habe ich zwar schon vor einer Weile gelesen aber trotzdem vielen Dank schonmal.
Ich hatte nun auch meine ersten zwei "echten" Handelstage mit nem realen Account.
Zur Info für alle Neuanfänger was passiert wenn man plötzlich auf realen Account umsteigt:

Ich hatte mich zu einer (ungünstigen) Uhrzeit vor meinem Rechner eingerichtet, eingeloggt, und auf den ersten Trade gewartet. Alles vermeintlich gut vorbereitet, also 10.000€ beim EUR/USD eingestigen. Halber Herzanfall als die Position offen war obwohl ich sonst im Demo-Account immer ganz locker mit 400.000 gehandelt habe :-)
Kalte Füße bekommen, Position mit 15€ Verlust geschlossen. Dann Geld nachüberwiesen weil ich erstmal klein angefangen hatte und nichts mehr kaufen konnte nach den 15€ Verlust.
Dann die nächste Position in die Gegenrichtung, Kurs dreht, -65€ und frustriert wieder Geld nach überwiesen, das aber Gott sei Dank nicht am gleichen Tag ankam. Also Feierabend für den Tag.
Aus den Fehlern schnell gelernt, Marktkalender angesehen, am nächsten Tag Quartalszahlen der USA. Also Momente abgewartet, kurz rein, EUR/JPY nach der Notenbank-Ankündigung am Vortag long getraded und so den Verlust vom Vortag +45€ reingeholt.
Warum ich das im MentoringBlog als Antwort schreibe - eigentlich nur weil ich denke, dass das eine sehr frische Erinnerung an die merkwürdigen Reaktionen des Körpers ist, wenn es plötzlich um echtes Geld geht.
Ich bin dann relativ bald aus Gier auf 20.000€ Positionen umgestiegen, was nicht sehr klug war, da diese im Moment noch gefühlt zu hoch sind. Ich versuche am Montag nicht zu traden, die Märkte haben die letzten Tage viel durchgemacht und ich kann mir kurze Kurskorrekturen selbst im Minutenbereich im Moment einfach noch nicht leisten, da der automatische SL auslöst sobald ich mich zu weit weg bewege, da ich nicht genug Margin habe. Also werde ich sehen wie sich die Dinge bis Mittwoch entwickeln und dann in einen hoffentlich wieder ausgeglichenen Markt einsteigen.

Noch eine Frage an fxdaytrader: ich bin im Laufe des zweiten Handelstages und auch in meinem Demo-Account schnell auf EUR/JPY als Paar umgestiegen. Gefühlt sind dort die Pip-Zahlen deutlich höher (Im Schnitt um die 100 am Tag, ich glaube 600 nach der BOJ Ankündigung), ich liege doch richtig, das die gleichen Bewegungen wie beim USD/JPY dort mehr Gewinn abwerfen oder? Und die Charts sind ja praktisch identisch...

LG
Pauledowa
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  #3
OFFLINE   fxdaytrader

Alles vermeintlich gut vorbereitet, also 10.000€ beim EUR/USD eingestigen.
(...)
Kalte Füße bekommen, Position mit 15€ Verlust geschlossen. Dann Geld nachüberwiesen weil ich erstmal klein angefangen hatte und nichts mehr kaufen konnte nach den 15€ Verlust.
Dann die nächste Position in die Gegenrichtung, Kurs dreht, -65€ und frustriert wieder Geld nach überwiesen

10000 Euros - Du meinst also 0.1 Standardlots Positionsgröße?

15 Euros Verlust - das entspräche dann einem Verlust von ca. 15-20 pips (je nach Währungspaar) schätze ich mal?

Wie auch immer - Wenn Dein Konto nach diesem Fehltrade kurz vor dem reset steht ist folgendes klar: Deine Positionen sind zu groß. Das kann mal gutgehen, aber diese Glückstreffer werden nicht von Dauer sein.
Zumal es Dir auch rein garnichts bringt wenn Du mit 0.1 lots oder > handelst, denn wenn Du keine brauchbare Strategie/Handelssystem vorweisen kannst sind Gewinne eher dem Zufall geschuldet, das meiste werden Verluste sein.

Warum dann nicht die kleinste einheit handeln (0.01 oder 0.001 lots, also 1000 oder 100 Einheiten) solange bis Du profitabel bist. Danach kannst Du Dein Konto immernoch aufstocken und die Positionen erhöhen. Schont den Geldbeutel und die Nerven 8)


auf EUR/JPY als Paar umgestiegen. Gefühlt sind dort die Pip-Zahlen deutlich höher (Im Schnitt um die 100 am Tag, ich glaube 600 nach der BOJ Ankündigung), ich liege doch richtig, das die gleichen Bewegungen wie beim USD/JPY dort mehr Gewinn abwerfen oder?

Die BOJ interveniert regelmässig, und das führt dann natürlich zu netten Bewegungen.
Wie hoch der Pipwert in EUR oder USD bei diesen Paaren ist weiß ich jetzt aus dem Stegreif nicht, durchaus möglich daß er höher ist als beim EURUSD bspw.
  • Optionator gefällt das
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  #4
OFFLINE   pauledowa

Bei meinem Broker ist 0.1 lot die kleinste handelbare Größe.
Und bei dem größeren Verlust von 50€ war ich so blöd und habe das Zimmer verlassen - passiert mir auch nicht nochmal. Das man am Anfang Lehrgeld zahlt ist denke ich klar. Meine Strategie hat im Demoaccount bisher gut funktioniert und ist recht Simpel muss ich zugeben. Stumpfe Chartanalyse und ein Auge auf die Nachrichten haben. Vorher Technische Chart-Analyse von Murphy durchgearbeitet und mehr als EMAs und Bollinger Bands habe ich bisher nicht gebraucht. Von Haikin-Ashi bin ich wieder weg.
Am zweiten Tag hat es damit auch recht gut funktioniert. Habe da ja die Verluste vom Vortag plus ein kleines + wieder reingeholt.
Am Ersten Tag hatte ich wirklich nervöse Finger. Hat mir wirklich auf den Magen geschlagen wenn da -2 stand und dann ein Haufen psychologische Effekte wie aus dem Lehrbuch:
"Der steigt schon wieder - n paar Ticks noch, dann passierts..."
"KOMM SCHON DU SCH... KURS DREH DICH!!!!"
"Augen zu und durch, das ist normal am Anfang dann zahl ich halt kurz drauf, vllt. klappts ja..."
:-)
Aber du hast natürlich Recht: die Positionen sind für den Anfang zu groß. Hab nur keine Wahl. Ich werd wieder auf 0.1 statt 0.2 umsteigen.

  #5
OFFLINE   fxdaytrader

Wenn Du nur 0.1 lots handeln kannst und Dein Konto nach wenigen Pips Verlust so gut wie "platt" ist, dann bist Du schlicht unterkapitalisiert.
Wenn Du nach einigen Verlusten (die dazugehören!) handlungsunfähig bist macht das Ganze nämlich keinen Sinn. Je nachdem wie viel Du Dir leisten kannst solltest Du das Konto aufstocken.

Oder, wie ich in Deinem DAB-Bank thread anmerkte, einfach den broker wechseln (MT4 broker, wo Du dann 0.01 oder 0.001 lots handeln kannst). ;)
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  #6
OFFLINE   pauledowa

Ja das ist richtig. Ich habe auch direkt am Verlustreichen ersten Tag Geld nachgeschossen und das war am nächsten Tag drauf. Bin jetzt bei nem Kontostand mit dem ich durchaus mehr Spielraum habe. Ich war zu vorsichtig was das Kapital am ersten Tag anging und bin direkt auf die Nase gefallen. Ein Konto mit 100.000€ zu managen ist eben wesentlich leichter als eins mit 200€.
Das fieseste daran: nachdem mein Konto leer war beging der JPY abzuschmieren und ich konnte nicht einsteigen weil kein Geld da war :-)

Denkst du, dass man mit EMAs und Bollinger Bands an denen sich im Tagesgeschäft ja die Werte im wesentlichen orientieren und natürlich zusätzlicher Analyse von Unterstützung und Widerständen gut fahren kann?
Manchmal ist weniger mehr und bis jetzt konnte ich damit gute Gewinne einfahren ohne Add-Ons und Plug-Ins oder komplizierte Regeln. Ich kann mich immer nur an Ereignissen orientieren die bereits eingetreten sind, das ist mit EMAs und Bollinger gut möglich. Wenn ich versuche Dinge vorherzusagen halte ich mich doch nur für klüger als den Markt und Hochmut wird in der Regel bestraft...

  #7
OFFLINE   forex35

Ein Konto mit 100.000€ zu managen ist eben wesentlich leichter als eins mit 200€.

Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich eher dadurch, dass das 100 000€ Konto nur Spielgeld ist und du in den anderen Konten dein eigenes, echtes Geld riskierst...Obwohl natürlich die Positionsgrösse mit 0.1 zu gross ist für ein 200€ Konto und einem zu wenig Spielraum bietet...
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Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.

  #8
OFFLINE   fxdaytrader

Obwohl natürlich die Positionsgrösse mit 0.1 zu gross ist für ein 200€ Konto und einem zu wenig Spielraum bietet...

So sieht es aus. Mit 200 Euros solltest Du (je nach SL) nicht mehr als in etwa 0.02-0.03 lots handeln ...

Je nach SL und Risiko sowie Leverage (Hebel) sollte Dein Kontostand für 0.1 lots pro trade in etwa 1000 Euros und mehr betragen.

Du mußt Dein DAB-Konto ja nicht kündigen, aber zum Lernen/Üben bietet sich die Eröffnung eines Livekontos bei einem mt4 broker an, eben weil du da kleinere Positionen fahren kannst. Aber ich wiederhole mich, ;)

Denkst du, dass man mit EMAs und Bollinger Bands an denen sich im Tagesgeschäft ja die Werte im wesentlichen orientieren und natürlich zusätzlicher Analyse von Unterstützung und Widerständen gut fahren kann?

Das hängt von Dir ab. Wenn DU damit gut fährst, dann ist das in Ordnung. Man kann auch ohne Indikatoren gut fahren, jeder muß seinen Weg selbst finden.

Es hat sich allerdings ein kleiner Denkfehler in Deinem Beitrag eingeschlichen: Die Werte (sprich: der Preis) orientieren sich mitnichten an den EMAs/Bollinger Bands, es ist nämlich umgekehrt ;)
Bollinger Bands nutze ich persönlich nicht, EMAs hingegen schon, so u.a. einen EMA 200. Schau Dir damit mal den EURUSD chart vom Freitag an - wo ist der Kurs gelandet? H4/D1 am EMA 200. Dort im Bereich lagen auch div. Pivotpunkte (u.a. daily r2), das war ein nettes Kursziel.


Wenn ich versuche Dinge vorherzusagen halte ich mich doch nur für klüger als den Markt und Hochmut wird in der Regel bestraft...

Vorhersagen geht sowieso nicht. Trading ist im Prinzip ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten und ein Abwägen - Was spricht für den trade, was dagegen usw. ...
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  #9
OFFLINE   winter

Da ich in letzter Zeit immer mehr Geld auf dem sprichwörtlichen Tisch liegen lasse, als ich in dem jeweiligen Trade tatsächlich gewinne, frage ich mich WARUM zum Geier ich das im Moment nicht hinkriege bzw. was mir im Moment oder ganz allgemein dabei immer wieder entgeht oder entgleitet ?

Nicht das es mich "umbringt" wenn ich etwas auf dem Tisch liegen lasse, aber wenn sich die Fälle häufen, dann ist das schon mal einen oder zwei Gedanken wert.
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Ich schicke dann - wie gehabt - jeweils 25% als Spende an die Forexfabrik.
 
 
 

  #10
OFFLINE   fxdaytrader

Nach dem zu urteilen was Du hier im Forum so von Dir gibst in Bezug auf Analysen wird das Problem mit Sicherheit nicht darin bestehen daß Du unsinnige trades eingehst.

Ist es möglich daß so Kleinigkeiten wie zu enge stops schuld sind? Trade eingegangen, läuft - dann kommt ein Rücksetzer und man wird ausgestoppt weil der stop zu eng lag. Danach marschiert der Kurs dann weiter in die angedachte Richtung ...
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  #11
OFFLINE   winter

Nach dem zu urteilen was Du hier im Forum so von Dir gibst in Bezug auf Analysen wird das Problem mit Sicherheit nicht darin bestehen daß Du unsinnige trades eingehst.

Ist es möglich daß so Kleinigkeiten wie zu enge stops schuld sind? Trade eingegangen, läuft - dann kommt ein Rücksetzer und man wird ausgestoppt weil der stop zu eng lag. Danach marschiert der Kurs dann weiter in die angedachte Richtung ...


Unsinnige Trades sind es - wie du richtig bemerkst - nicht.
Ja, manchmal zieht man zu früh auf BE - besonders im Futurehandel ( Nasdaq 100) -, und wird dann beim Rücksetzer ausgestoppt. Völlig in Ordnung, da ich an Stellen bzw. Zonen einsteige, die auch mal zackig hin und her handeln können, um dann enstsprechend in die andere Richtung abgeht oder eben in die angedachte . Das ist alles eingeplant. Alles nicht das Problem.

Im Moment ist es leider so, dass ich die Gewinner nicht bis zum Ende, sprich vorher ausgemachten Target fahren kann, da ich die Position vorher auflöse. Entweder nach der Hälfte oder nach einem Drittel des Weges. Das ist umso ärgerlicher, denn am Ende des Tages - solange dauert es meistens garnicht - sehe ich mein Ziel erreicht bzw. oftmals überschritten. Bloss seit Tagen leider ohne mich. Also bleibt viel Gewinn auf diesem sprichwötlichen Tisch liegen.

Der Kopf spielt einfach im Moment nicht wirklich mit.
Es liegt nicht an der Analyse, sprich Linien, etc. Es liegt nicht an der Einstellung was eventuell die Zeitrahmen betrifft und es liegt nicht am Einstiegstiming, etc. Einstiege sind wirklich perfekt. Unglaublich im Moment wie gut ich die Hoch und Tiefpunkte treffe bzw. sehe. ABER ich bin zu schnell wieder raus.

Aber guck mal jeden Abend hin und stell fest: F..k warum bin ich da wieder vorher raus?....und das nun 8x hintereinander. Wohlgmerkt nur im Nasdaq 100 - Futurehandel...
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  #12
OFFLINE   fxdaytrader

Der Kopf spielt einfach im Moment nicht wirklich mit.
Es liegt nicht an der Analyse, sprich Linien, etc. Es liegt nicht an der Einstellung was eventuell die Zeitrahmen betrifft und es liegt nicht am Einstiegstiming, etc. Einstiege sind wirklich perfekt. Unglaublich im Moment wie gut ich die Hoch und Tiefpunkte treffe bzw. sehe. ABER ich bin zu schnell wieder raus.


Ja, das Problemchen kennen wohl viele. Schön ist auch wenn man noch los muß und vorher die Position auf BE absichert (EURUSD, vorgestern bei mir bspw.). Warum muß es BE sein? Wurde natürlich ausgestoppt. Hätte der stop am letzten Tief gelegen, wäre der TP (knapp über 1.31) getroffen worden ... shit happens.

Ich habe es noch nicht ausgetestet, möglicherweise könnte folgendes Abhilfe schaffen: Position aufteilen, sprich zwei Positionen (mit jeweils 50% der ursprünglich angedachten Größe) absetzen. Die ersten 50% stumpfsinnig so durchhandeln wie vorher angedacht, die 2. 50% ggf. vorzeitig auf BE setzen/etc. falls der Kopf nicht mitspielen will.
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  #13
OFFLINE   Pilok

Im Moment ist es leider so, dass ich die Gewinner nicht bis zum Ende, sprich vorher ausgemachten Target fahren kann, da ich die Position vorher auflöse. Entweder nach der Hälfte oder nach einem Drittel des Weges. Das ist umso ärgerlicher, denn am Ende des Tages - solange dauert es meistens garnicht - sehe ich mein Ziel erreicht bzw. oftmals überschritten. Bloss seit Tagen leider ohne mich. Also bleibt viel Gewinn auf diesem sprichwötlichen Tisch liegen.

Der Kopf spielt einfach im Moment nicht wirklich mit.


Häufig hilft deutliches Reduzieren der Positionsgröße, auch wenn es sich dann scheinbar übehaupt nicht mehr lohnt. Es kommt vorrangig auf die Bewusstseinsänderung und die Widergewinnung des Vertrauens an.
Mögliche, aber längst nicht so wirksame Alternative: Teilgewinne mitnehmen, die Restposition dann aber ohne Wenn und Aber bis zum geplanten Ziel halten.
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  #14
OFFLINE   Katakuja

Als ich mit 0.01 Lot, System Pi mal Daumen und daraus resultierender Trefferquote von 8/10 ankam schriebst du mir ungefähr das Gegenteil ??

Dass es bis auf eine Ausnahme, die von der Uhrzeit her nicht dazu gehörte, immer mit 0,01 Lot lief, ist mir beim Betrachten der Tabelle auch aufgefallen. Da kosten eventuelle Verluste aber nur eine müdes Arschrunzeln. Trading-Psychologie spielt da praktisch keine Rolle.


:welldone:

  #15
OFFLINE   DaBuschi

Im Moment ist es leider so, dass ich die Gewinner nicht bis zum Ende, sprich vorher ausgemachten Target fahren kann, da ich die Position vorher auflöse. Entweder nach der Hälfte oder nach einem Drittel des Weges. Das ist umso ärgerlicher, denn am Ende des Tages - solange dauert es meistens garnicht - sehe ich mein Ziel erreicht bzw. oftmals überschritten. Bloss seit Tagen leider ohne mich. Also bleibt viel Gewinn auf diesem sprichwötlichen Tisch liegen.


Hast Du Dein Verhalten evtl. unbewußt angepasst, weil Du vorher eine Phase hattest, wo Deine Targets regelmäßig nicht getroffen wurden und somit evtl. auch nur unterbewußt das Vertrauen ins Setup fehlt und daher der "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach"-Reflex kommt?

Genau das ist ein Punkt, an dem ich arbeiten will, aber nicht weiß, ob ich das wirklich tun soll, denn jede Veränderung muss man sich hart erarbeiten.

Ich tendiere dazu, sehr schnell Risiko zu minimieren, als den SL nachzuziehen und Teilgewinne mitzunehmen. Das geht auf den ersten Blick zu Lasten der Performance, da es doch immer wieder die Trades gibt, die weit laufen und wo man mehr hätte mitnehmen können, wenn man die volle Positionsgröße gefahren hätte. Allerdings fahre ich mit diesem Ansatz Gewinne, wenn auch nicht ganz optimal. Wenn ich dieses jetzt anpassen will und keine Teilgewinnmitnahmen mehr zulasse, sondern nur konsequente SL-Versetzung fahre ich in der Regel aber schlechter. Diese Trades, die mir dann die Performance verhageln, sind mir vorher nicht aufgefallen, weil ich sie durch mein Handeln in die Gewinnzone bringen konnte und sie somit keine Bedrohung/Gefahr darstellen konnten.

Durch meine veränderte Vorgehensweise versuche ich quasi, die Trades länger zu reiten, die die größeren Gewinne abwerfen, weil das die Trades sind, die mir auffallen, wenn ich nicht die volle Größe bis zum Ende fahre.

Es ist also eine Art Problem der Wahrnehmung, dass mir bei der jeweiligen Herangehensweise immer die Trades auffallen, die aus Gier-Sicht nicht optimal gelaufen sind, weil ich bei aggressiven Teilgewinnmitnahmen und SL-Versetzungen aus den Big-Runnern nicht die vollen Gewinne abziehe (Beispiel der Silber-Trade von gestern), während auf der anderen Seite die Trades auffallen, wo ich größere Verluste hinnehmen muss, weil ich keine Teilgewinne mitgenommen und dem Trade mehr Luft zur Entfaltung gegeben hab.

Für mich ist also aktuell die Frage - soll ich versuchen mein Tradingverhalten umzustellen, OBWOHL ich mit dem vermeintlich ineffektiven Verhalten konstante Gewinne aus dem Markt ziehe.

Meine Einstiege sind oftmals perfekt und reichen in den meisten Fällen für eine Bewegung in den Gewinn, weil der Ausbruch sauber erfolgte. Unklar ist dann aber immer, ob es auch eine Folgebewegung gibt und die beiden oben beschriebenen Ansätze im Trademanagement sind dann halt, ob ich

a) nur das aktuelle Ausbruchsmomentum traden will und damit Gefahr laufe, mal nicht den optimalen Gewinn abzugreifen, wenn der Kurs nicht zurückkommt

oder

b) ich den sich möglicherweise entfaltenden Trend handeln will und den Markt dafür gegen mich laufen lassen muss (denn Rücksetzer gibt es doch oftmals), um dann eine Chance auf einen höheren Gesamtgewinn zu haben

Während ich so schreibe, komme ich zu dem Schluss, dass es nur eine Herangehensweise geben kann, die einen klaren Vergleich zulässt. Ich muss über beide Ansätze akribisch Buch führen und am Ende schauen, welches Ergebnis nach 200 oder 300 Trades herauskommt, um eine gewisse statistische Signifikanz zu haben.

Auf der anderen Seite ist es bei mir auch teilweise der fehlenden Geduld geschuldet, auf das wirklich perfekte Setup zu warten. Vor allem im Forex bilden sich oft diese Situationen, wo der Markt deutlich ausbrechen muss, also wo der Ausbruch schon im kleinen Chartfenster beginnt und sich ins den größeren Trend überträgt (Stichwort Großwetterlage) und fortsetzt und ich erkenne diese Setups auch sehr gut. Es fehlt allein die Geduld, wirklich AUSSCHLIEßLICH auf diese Setups zu warten, was dann dazu führt, dass das Vertrauen in den Ausbruch nicht da ist und man lieber zu schnell Gewinne mitnimmt.
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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #16
OFFLINE   Pilok

Als ich mit 0.01 Lot, System Pi mal Daumen und daraus resultierender Trefferquote von 8/10 ankam schriebst du mir ungefähr das Gegenteil ??

Jetzt hast Du mich aber böse erwischt - sozusagen mit heruntergelassener Hose. :)
Natürlich kann man mit 0,01 Lot mal was ausprobieren. Aber Verluste - selbst bei 100 P nur etwa 8 € - können einen dabei doch nicht aufregen oder nervös machen. Das geht dann wirklich am A..... vorbei.

Mit "Position deutlich reduzieren" meine ich, sie auf die Hälfte, ein Drittel oder ein Viertel zu verringern. Handelte man bisher normalweise ein volles 100.000er Lot, wär ein Viertel noch immer 25x so viel wie ein Mikrolot.
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  #17
OFFLINE   winter

Erstmal will ich zum Ausdurck bringen, dass sowohl bei dem kurzen Beitrag von Pilok (Es kommt vorrangig auf die Bewusstseinsänderung und die Widergewinnung des Vertrauens an) als auch vieles aus dem Beitrag von DBuschi (Hast Du Dein Verhalten evtl. unbewußt angepasst, weil Du vorher eine Phase hattest, wo Deine Targets regelmäßig nicht getroffen wurden und somit evtl. auch nur unterbewußt das Vertrauen ins Setup fehlt und daher der "Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach"-Reflex kommt?) im Moment zutrifft.

Neben all den genannten Punkten ist das Argument mit der Wahrnehmung, die sich wohl etwas verschoben hat und - aus meiner Sicht - auch die "Winning Attitude - Die Einstellung eines Gewinners - " was die Zuversicht in die Targets betrifft verloren gegangen.

DaBuschi hat Recht, es war tatsächlich so, dass eine zeitlang (ein paar Tage) die Targets nicht erreicht wurden und ich "dummerweise" daran mental Anstoss genommen habe. Also habe ich an meinen "Kurs"-zielen gezweifelt.
Ja, man verliert manchmal die Geduld beim Warten und die Geduld an sich beim ausgestoppt werden. Schlimmer jedoch ist der Verlust in das Vertrauen in die Wahrheit der "grossen Zahl". Stichwort: Trefferquote! Trotz des Wissens verliert man diesen Grundsatz so oft und vorallem so schnell aus den Augen. Gut, dass man immer wieder dran erinnert wird.

Ich zweifle jedoch nicht an meinem Setup bzw. an meiner Vorbereitung auf den Tag, etc. (Trade die Zonen und relevante Linien).

Ok, der Plan um wieder in die Spur zu kommen ohne grundlegende Veränderung auf dem Schirm vorzunehmen ist die Rückkehr zur Stabilität und Gelassenheit im Kopf.

Nach dem Motto: "One for the day and one for the road" - soll heissen: Eine Position -one for the day - an einem von mir wahrgenommenen Tiefpunkt oder Hochpunkt (denn das scheint weiterhin zu funktionieren), die den tagüber im Markt bleibt bis das Target mit unveränderten SL getroffen wird UND eine Position - one for the road - an einem zweiten Punkt, der dementsprechend an einer weiteren markanten Zone oder Linie liegt, der mit SL und Target inkl. Trail (ATM) versehen ist.

Und ich sollte wohl Alarme auf die Linien setzen, sodass ich nach Tradeeröffnung den Schirm verlassen kann. Ein weiterer Punkt warum es wohl momentan mit der Zielerreichung nicht funktioniert. Ich guck zu lange zu und das Gehirn spielt mir dabei zuviele Optionen ein.
Das vernebelt mir die Sicht. Auch das weiss man nach einigen Jahren, aber wie es scheint ist meine Verfassung momentan nicht die Beste. Stimmt was mit meinem Wohlbefinden nicht ? Beschäftigt mich irgendwas, das meinem Erfolg gerade diametral entgegensteht?

Bevor ich jetzt in ein Selbstgespräch mit mir verfalle ist es wohl am Besten die Dinge in Angriff zu nehmen.
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  #18
OFFLINE   Katakuja

Jetzt hast Du mich aber böse erwischt - sozusagen mit heruntergelassener Hose. :)
Natürlich kann man mit 0,01 Lot mal was ausprobieren. Aber Verluste - selbst bei 100 P nur etwa 8 € - können einen dabei doch nicht aufregen oder nervös machen. Das geht dann wirklich am A..... vorbei.

Mit "Position deutlich reduzieren" meine ich, sie auf die Hälfte, ein Drittel oder ein Viertel zu verringern. Handelte man bisher normalweise ein volles 100.000er Lot, wär ein Viertel noch immer 25x so viel wie ein Mikrolot.


Jetzt bin ich aber positiv überrascht. Dachte das artet jetzt in einer Unter Diskussion aus. Gut.



Als ich den Post geschrieben habe, wollte ich eigentlich genau auf das hinaus was hier besprochen wird.
So wie ich zur Zeit trade ist es mir zu anstrengend auf die Dauer.

Habe seit fast einem halben Jahr komplett von Scalpen auf H1-D1 umgestellt, (scalpen nur noch ganz selten um es nicht zu verlernen)meine jetzige Trefferquote liegt bei 75 %, gesetztes erstes Ziel sind mindestens 80 %

Mir ging es darum, dass es jetzt als 'Longterm' traden wirklich in schwere Arbeit ausartet bis ich mal einen trade absetze.
Und so habe ich mir das nicht vorgestellt und will es auch so nicht machen.

Normalerweise sind es 1-2 am Tag aber manchmal auch 2-3 Tage kein einziger Trade. Verfolge mehr wie 10 paare. Gehört zum System sonst hab ich zu wenig Signale. Und dann schaue ich immer nach super super sicheren trades, vor und zurück und nochmal überlegen und..
Was wiederum bedeutet, WENN ich nur einen Trade pro Tag absetzte es entweder 0 oder 100 % Trefferquote sind,
und irgendwie erscheint es mir so fast stressiger wie Scalpen. Vom Risiko ganz zu schweigen.
Und dann zu beobachten wie ein Trade mit zb. 0.5 Lot 50 pips im minus ist, und warten vielleicht bis zum nächsten Tag sogar bis er dann doch ins TP läuft ist trotz Trefferquote für mich nicht angenehm..

Die Idee mit den 0.01 Lot und 12 trades war, (waren 10/12 nicht 8/10, nochmal geschaut)
bei vorausgesetzter Trefferquote von 70-80 % mehrere trades (8-12) am Tag zu machen
und die nicht ganz ganz so tief zu analysieren. Natürlich sind eher 0.1 oder so pro trade mindestens geplant
0.01 waren es nur zum testen und weils übertrieben schnell war.

"Natürlich kann man mit 0,01 Lot mal was ausprobieren. Aber Verluste - selbst bei 100 P nur etwa 8 € - können einen dabei doch nicht aufregen oder nervös machen. Das geht dann wirklich am A..... vorbei."


Ja. Wichtiger Aspekt. Wenn es 10/12 waren dann waren es 10 von 12 und
dann ist es eigentlich egal ob 0.01 oder 0.1 oder 1.0
Eigentlich spielt Lot Größe da keine Rolle. Sollte Sie zumindest nicht. Beim scalpen hatte ich es mir angewöhnt,
nach pips zu schauen, nie nach Lot. Ziel war so und so viel pips pro trade. Idee war wenn ich das mit 1000 Units (Oanda) regelmäßig schaffe dann kann ich es auch mit 100 000.

Trade ist eingegangen, SL TP gesetzt und das WP weiß nicht mit wie viel du im Markt drin bist.
Und eigentlich ändern sich die Entscheidungen die zum trade geführt haben mit der Lot Größe nicht.
Den trade macht man so weil man so denkt, der Einsatz sollte 2t rangig sein.
Ich schiele immer auf Trefferquote.

Muss noch dazu sagen, bis auf 2 sind alle ins TP oder SL gelaufen bevor ich Sie wieder angeschaut habe.
Werde es auch so halten. Kein Babysitting, kein SL to BE, kein 20x schauen was er macht.
Trade absetzten und auf das Ergebnis warten.

Und zum Beweis der Anti Babysitting Theorie,
natürlich, die 2 wo ich dann manuell im Profit geschlossen habe weil Sie noch offen waren als ich drauf geschaut habe
hätten mehr machen können hätte ich Sie laufen lassen bis SL oder TP in dem Fall.

Zumindest ist das so jetzt mein neuer Plan.

Und irgendwie fühle ich mich auch befreiter zu traden als wenn ich 1x am Tag, ne hohes Lot 70 pips minus Keule einfahren
kann und dann 2 Stunden überlegen muss bevor ich den nächsten Trade am nächsten Tag absetze..
  • Rainbowtrader und Pilok gefällt das

  #19
OFFLINE   Pilok

Es ist also eine Art Problem der Wahrnehmung, dass mir bei der jeweiligen Herangehensweise immer die Trades auffallen, die aus Gier-Sicht nicht optimal gelaufen sind, weil ich bei aggressiven Teilgewinnmitnahmen und SL-Versetzungen aus den Big-Runnern nicht die vollen Gewinne abziehe (Beispiel der Silber-Trade von gestern), während auf der anderen Seite die Trades auffallen, wo ich größere Verluste hinnehmen muss, weil ich keine Teilgewinne mitgenommen und dem Trade mehr Luft zur Entfaltung gegeben hab.

Für mich ist also aktuell die Frage - soll ich versuchen mein Tradingverhalten umzustellen, OBWOHL ich mit dem vermeintlich ineffektiven Verhalten konstante Gewinne aus dem Markt ziehe.

Während ich so schreibe, komme ich zu dem Schluss, dass es nur eine Herangehensweise geben kann, die einen klaren Vergleich zulässt. Ich muss über beide Ansätze akribisch Buch führen und am Ende schauen, welches Ergebnis nach 200 oder 300 Trades herauskommt, um eine gewisse statistische Signifikanz zu haben.


Es ist in der Tat in erster Linie ein Problem der Wahrnehmung, nämlich was tut mir persönlich mehr weh bzw. empfinde ich als wesentlich unangenehmer?

a) Wenn nach Ausstieg und Gewinnmitnahme eine Trend noch ein erhebliches Stück ohne mich weiterläuft und mir dadurch größere Gewinne entgehen.

b) Wenn ich auf Trendfortsetzung spekuliere, sich die vermeintliche Korrektur aber allmählich zum Trendwechsel ausweitet, wobei zwischenzeitlich aufgelaufene Buchgewinne weitgehend oder sogar vollständig wieder abgegeben werden.


Für mich ist es ganz eindeutig Fall b. Sind die Gewinne wieder weg, fühle ich mich wie nach einem Tiefschlag und könnte vor Wut über meine Dummheit den Kopf gegen die Wand rammen.

Man muss bei diesem Szenario unbedingt den SL so nachziehen, dass der Trade nicht auch noch ins Minus läuft. Alles in allem schon insofern nicht akzeptabel, weil es im Prinzip gegen die Regel verstößt: „Never let a winner turn into a loser.“ (Wenn ich dergleichen tatsächlich mal praktiziere, setzte ich einen 50%-Notstopp, der mindestens 50% des maximal erreichten Buchgewinns sichert.)


Natürlich ist es sinnvoll, im Tradingjournal festzuhalten, wie man mit dem anderen Ansatz abgeschnitten hätte. Zu beachten ist, dass die Marktlage einen sehr erheblichen Einfluss haben wird – sind eher regelmäßige, gut einschätzbare Trends vorherrschend oder hat man es die meiste Zeit mit mühsamer Stuckerei ohne rechten Fortgang zu tun.

Was aber, wenn die verschmähte Variante sich doch als effektiver erweist? Man kann m. E. nicht ständig gegen seine innere Überzeugung anhandeln. Wichtiger als einige Pips mehr aus dem Markt zu leiern, ist doch, dass man mit sich selbst im Reinen ist und sich während der Trades wohlfühlt.
  • winter gefällt das

  #20
OFFLINE   pauledowa

Man muss doch immer bedenken: wenn ein Trade bereits in der Gewinnzone ist und ich ihn aus Sicherheits/Beruhigungs/Stress-Gründen vor TP schließe und Gewinn mitnehme, verbietet mir niemand nach einer Verschnaufpause wieder einzusteigen.
Man kann in dieser Situation nichts verlieren. Das einzige, was man in Zahlen ausgedrückt "minus" macht sind die Spreads die für die Neueröffnung drauf gehen. Verpasste Kurssteigerungen darf man nicht als Verlust verbuchen.
Ich finde es deshalb okay wenn man auch kurze Korrekturen schließt und wieder neu eröffnet. Wenn es einem das Gemüt beruhigt wieso nicht - das wichtigste ist doch schließlich ein klarer Kopf und ruhiger Puls oder?





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