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Mentoring beta: Frag' fxd - und andere dürfen auch mitmachen

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36 Antworten zu diesem Thema

  #21
OFFLINE   winter

Es ist in der Tat in erster Linie ein Problem der Wahrnehmung, nämlich was tut mir persönlich mehr weh bzw. empfinde ich als wesentlich unangenehmer?

Was aber, wenn die verschmähte Variante sich doch als effektiver erweist? Man kann m. E. nicht ständig gegen seine innere Überzeugung anhandeln. Wichtiger als einige Pips mehr aus dem Markt zu leiern, ist doch, dass man mit sich selbst im Reinen ist und sich während der Trades wohlfühlt.


Absolut, das Gefühl mit sich im Reinen zu sein, egal ob Verlust oder Gewinn, ist für die Psyche unbezahlbar. Mark Douglas erklärt bzw berichtet in seinem Buch "Trading in the Zone" ebenfalls, dass man aufhören muss/sollte sich um die liegengelassenen Punkte bzw. Gewinn Gedanken zu machen. Leider habe ich die Stelle gerade im Wortlaut nicht parat, aber sinngemäß schreibt er es aus der Erfahrung vieler Trader so.

Denn es wird m. E. nie so sein, dass man alle Punkte mitnehmen wird. Irgendwas bleibt immer liegen und man kann doch nicht sein ganzes Traderleben damit unzufrieden sein. Also denke ich muss man sich damit arrangieren.
  • DaBuschi, Pilok und pauledowa gefällt das

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  #22
OFFLINE   DaBuschi

Es ist in der Tat in erster Linie ein Problem der Wahrnehmung, nämlich was tut mir persönlich mehr weh bzw. empfinde ich als wesentlich unangenehmer?

a) Wenn nach Ausstieg und Gewinnmitnahme eine Trend noch ein erhebliches Stück ohne mich weiterläuft und mir dadurch größere Gewinne entgehen.

b) Wenn ich auf Trendfortsetzung spekuliere, sich die vermeintliche Korrektur aber allmählich zum Trendwechsel ausweitet, wobei zwischenzeitlich aufgelaufene Buchgewinne weitgehend oder sogar vollständig wieder abgegeben werden.


Ich hatte im Trade der Woche - Thread einen Silber-Trade gezeigt, wo ich auch mit manuellen Teilschließungen gearbeitet habe. Nachfolgend nochmal der Chart, den ich nach dem Trade eingestellt hab und dazu der Chart von heute:


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Punkt b) von Dir habe ich also bewußt vermieden, da es bei impulsiven Ausbrüchen sehr häufig passiert, dass der Trade zum Ausbruchlevel zurückkommt


Wichtiger als einige Pips mehr aus dem Markt zu leiern, ist doch, dass man mit sich selbst im Reinen ist und sich während der Trades wohlfühlt.


Und auch wenn das mal nicht passiert und sich ein langer Trend entwickelt und ich mit meinem initialen Einstieg nicht mehr dabei bin, dann geh ich meist eine Trendebene tiefer und such mir dort neue Einstiege ;)

Das Lustige an dem Thema ist allerdings auch, dass jeder es sicher auch schon mal erlebt hat, dass er/sie in einem Seitwärtsmarkt Unmengen an Geld verloren hat. Man dreht permanent die Position, weil man in den Markt geht, ausgestoppt wird und damit meint, jetzt gehts in die Gegenrichtung und das Spiel wiederholt sich 10 - 15 mal innerhalb eines Handelstages und zack, sind bei 1% Risiko (wenn man den SL nicht nachziehen kann) mal schnell 10 - 15% vom Konto weg und am Abend schaut man auf den Chart und stellt fest, dass in dem Markt faktisch nix passiert ist, aber wir haben ohne Ende Kohle verbrannt und dann realisiert man, dass die vielen kleinen Trades (Kleinvieh) ne Menge Verluste (Mist) verursacht haben und wenn man nicht auf die große Bewegung spekuliert hätte, sondern regelmäßig Teilgewinne mitgenommen hätte (da die meisten Trades halt doch erstmal in den Gewinn liefen), dann hätte man den Tag positiver (weniger Verlust), wenn nicht sogar positiv (mit Gewinn) beenden können.

So sitzt man aber am nächsten Tag mit den Verlusten vom Vortag da und muss diese erstmal wieder reinholen, zumindest ist es meist das, was unser Hirn uns mitteilt - "Du hast so hart gearbeitet und hast innerhalb eines Tages die Arbeit von Wochen zerstört". 10-15% = Arbeit von Wochen werden einige fragen? Ja ist es und selbst wenn es deutlich mehr ist, schafft man es dennoch regelmäßig an diesen Seitwärtstagen (ist mir Gott sei Dank schon ewig nicht mehr passiert) die Arbeit von Wochen/Monaten zu zerstören, weil man auf den großen Trade spekuliert und irgendwie in den Gewinn für den Tag kommen will, wenn dann dieser Trade endlich passiert und um nicht unnötig ausgestoppt zu werden, lässt man dem Trade mehr Luft und geht noch mit ner größeren Position rein, denn die aufgelaufenen Verluste müssen ja wieder reingeholt werden (Revenge-Trading, Martingalisierung, Risikoerhöhung mal so als Stichworte reingeworfen) und sobald man im Trade ist und dieser nicht läuft, wie erhofft (man muss schon von Hoffnung reden, denn in diesem Zustand kann von solidem Trading nicht mehr die Rede sein), gerät man unter Druck und macht weitere Fehler, weil man solche Positionsgrößen normal nicht fährt und dem Druck deshalb nicht gewachsen ist und deshalb kann es auch schnell passieren, dass man innerhalb eines komplett toten Handelstages mal eben 50% seiner Equity verbrennt.

Wichtiger als einige Pips mehr aus dem Markt zu leiern, ist doch, dass man mit sich selbst im Reinen ist und sich während der Trades wohlfühlt.


Und deshalb nochmal das Zitat, weil es so wichtig ist. Wenn man seinen eigenen Trading-Stil gefunden hat und dieser funktioniert, sollte man auch nicht mehr dran rumschrauben. Hinterfragen schon aber immer im Hinblick aufs Gesamtergebnis und nicht auf einzelne Trades, denn geändertes Trading-Verhalten wirkt sich halt nicht nur auf die einzelnen Trades aus, die wir nicht optimal ausgereizt haben, sondern immer auf alle Trades die man absetzt.

Dateianhang


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Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

  #23
OFFLINE   Pilok

Ich hatte im Trade der Woche - Thread einen Silber-Trade gezeigt, wo ich auch mit manuellen Teilschließungen gearbeitet habe. Nachfolgend nochmal der Chart, den ich nach dem Trade eingestellt hab und dazu der Chart von heute:


Im zweiten Chart sieht man erst richtig, was da los war; sauber gehandelt! Die zweite Hälfte der Belohnung kam erst einige Zeit später, nämlich nach dem Kursrücklauf als Genugtuung über die richtige Entscheidung. In solchen Fällen taucht in meinem Trading-Journal meistens die Vokabel „goldrichtig“ auf.

Das Lustige an dem Thema ist allerdings auch, dass jeder es sicher auch schon mal erlebt hat, dass er/sie in einem Seitwärtsmarkt Unmengen an Geld verloren hat. Man dreht permanent die Position, weil man in den Markt geht, ausgestoppt wird und damit meint, jetzt gehts in die Gegenrichtung und das Spiel wiederholt sich 10 - 15 mal innerhalb eines Handelstages und zack, sind bei 1% Risiko (wenn man den SL nicht nachziehen kann) mal schnell 10 - 15% vom Konto weg und am Abend schaut man auf den Chart und stellt fest, dass in dem Markt faktisch nix passiert ist, aber wir haben ohne Ende Kohle verbrannt und dann realisiert man, dass die vielen kleinen Trades (Kleinvieh) ne Menge Verluste (Mist) verursacht haben und wenn man nicht auf die große Bewegung spekuliert hätte, sondern regelmäßig Teilgewinne mitgenommen hätte (da die meisten Trades halt doch erstmal in den Gewinn liefen), dann hätte man den Tag positiver (weniger Verlust), wenn nicht sogar positiv (mit Gewinn) beenden können.


Das meiste Geld wird tatsächlich in Seitwärtsphasen verloren. Am besten man bleibt da ganz raus und erspart sich das nervöse Gehampel.
Ich verwende dazu die von Voigt beschrieben Innenstäbe, indem ich in M15 (ggf. auch in H1) Innenstab-Ranges markiere. Solange kein Schlusskurs außerhalb entsteht, brauche ich über einen Einstieg erst gar nicht nachzudenken. Und selbst dann warte ich, abhängig von der Dauer der Range, i. a. eine Folgekerze oder einen Rücksetzer ab, um nicht auf einen falschen Ausbruch hereinzufallen.
Dass bei der Methode der eine oder andere Zug ohne mich abfährt, ist klar – aber letztlich zahlt es sich aus.
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  #24
OFFLINE   winter

Absolut, das Gefühl mit sich im Reinen zu sein, egal ob Verlust oder Gewinn, ist für die Psyche unbezahlbar. Mark Douglas erklärt bzw berichtet in seinem Buch "Trading in the Zone" ebenfalls, dass man aufhören muss/sollte sich um die liegengelassenen Punkte bzw. Gewinn Gedanken zu machen. Leider habe ich die Stelle gerade im Wortlaut nicht parat, aber sinngemäß schreibt er es aus der Erfahrung vieler Trader so.

Denn es wird m. E. nie so sein, dass man alle Punkte mitnehmen wird. Irgendwas bleibt immer liegen und man kann doch nicht sein ganzes Traderleben damit unzufrieden sein. Also denke ich muss man sich damit arrangieren.


Neben den oben von DaBuschi und Pilok erwähnten Dingen, wie Seitwärtsbewegungen, die Geld kosten, und die Kraft die es braucht manche Verlustphasen, in denen man die Arbeit von Wochen oder gar Monaten "verbrennt", zu verkraften bzw. aufzuholen ist die darauf eventuell folgende Phase der Zweifel, etc. sicherlich nicht mit Äußerlichkeiten zu beheben.

Dazu habe ich in meinem "Archiv" gegraben und folgenden Auszug gefunden:
Ein kurzer Auszug aus einem Artikel, der 2007 auf

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erschienen ist.


“Wenn wir unsere Performance deutich unter unserem Wunschergebnis sehen, räumen wir damit ein, dass bestimmte Aspekte unserer Herangehensweise so etwas wie einer gründlichen Überholung bedürfen, wenn wir den offfensichtlichen so schwer fassbaren Erfolg finden wollen, nach dem wir streben.
Wir wollen sehen, ob die Lösung in einer der Myriaden Äußerlichkeiten gefunden werden kann, wie einer besseren Chart-Software, besserer Beherrschung der Technischen Analyse, mehr Bildschirmen, anderer Märkte, mehr Kapital usw.
Natürlich ist das alles sicherlich hilfreich, und wir brauchen alle Vorteile, die wir irgendwie bekommen können.
Aber den Schlüssel zum Erfolg allein auf diesen Wegen zu suchen, kann den Irrglauben fördern, dass mehr von dem zu tun, was wir schon tun, auf irgendeine Art eine Veränderung der Trading-Ergebnisse bewirken wird.”

Autor: Martin Laurence Kemp
Trading Coach — Tradingpsychologie - und netto profitabler aktiver Daytrader


Gerade die letzte Aussage finde ich am interessantesten, denn, wie sicherlich viele aus den Anfangstagen des persönlichen Abenteuers "Traden" noch wissen werden, ist unnötiger Aktivismus in den o.g. Dingen genauso wenig hilfreich wie eventuell tröstende Worte von Aussenstehenden; auch wenn sie gut tun und darüber hinweg helfen mögen. Das Problem lösen sie indes nicht.

Als Nachtrag habe ich nun auch den bereits erwähnten Eintrag aus "Trading in the Zone" gefunden.

“If your goal is to trade like a professional and be a consistent winner, then you must start from the premise that the solutions are in your mind and not in the market.”
Accepting the risk means accepting the consequences of your trades without emotional discomfort or fear. This means that you must learn how to think about trading and your relationship with the markets in such a way that the possibility of being wrong, losing, missing out, or leaving money on the table doesn’t cause your mental defense mechanisms to kick in and take you out of the opportunity flow.

Trading in the Zone - Mark Douglas -

Besser kann man es meiner Meinung nach wohl nicht auf den Punkt bringen. "Opportunity flow" - Wenn der gestört ist durch mentale Verwirrungen, die durch das Hadern/Kämpfen mit den verpassten Chancen, etc. zusammenhängen, dann kann man fast getrost sein Konto auf Eis legen, denn sonst schmilzt es unweigerlich weg wie "like ice in the sunshine".
  • Pilok gefällt das

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  #25
OFFLINE   Katakuja

GEDULD macht finde ich mehr wie 90 % von allem aus.
Geduld beim Einstieg sowie beim Ausstieg aus dem Trade.

Da helfen all die psychologischen Tricks und Überlegungen nicht, wenn man keine Geduld hat.

Bei mir zumindest, mache haben Geduld und das ist Ihr kleinstes Problem..
  • DaBuschi gefällt das

  #26
OFFLINE   winter

“If your goal is to trade like a professional and be a consistent winner, then you must start from the premise that the solutions are in your mind and not in the market.”
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Solutions are in your mind and not in the market !

Um bei diesem Thema wieder anzuknüpfen, wollte ich diesen Podcast ( in engl. ) präsentieren, der sich mit Sicherheit als Experiment für die Ruhe im Kopf oder eben das zur Kenntnis nehmen, der Unruhe im Kopf lohnt.

Das hat nichts mit Esoterik, etc. zu tun, sondern selbst solche wirklich einfachen Übungen ( einfach nur zuhören und sitzen bleiben ) haben einen wissenschaftlich nachweislichen Effekt.

In this months podcast I have provided you with a short, six minute, mindfulness practise.
Mindfulness practise helps you to improve your attention, awareness, emotional regulation, reduce impulsivity, increase clarity and improve decision making, and boosts immune system function. It gives a good bang for buck and has significant value for traders. It is about being in the present moment, noticing your experience as it arises.

Ich hoffe der Link an sich funktioniert -

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- und das mp3 anhören.

Viel Spass dabei !
  • fxdaytrader gefällt das

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  #27
OFFLINE   fxdaytrader

*hust* - @Divecall: Interessante Thematik die Winter da anspricht, würde aber m.E. besser in die Tradingpsychologieecke passen.
Ist es möglich die betreffenden Beiträge in ein neues Thema zu verschieben? ;)
Kommst' heut' nicht, kommst' morgen oder gar nicht ...
Krank im Kopf, aber sonst ganz nett :troll:

meet the Fabrik-Mods | ForexFabrik ForenSuche | alter mql4 compiler (hier

  #28
OFFLINE   Katakuja

Von lauter verschieberei und neuen unter unter Threads sterben die Gespräche ab
und zum Schluss hat man dutzende von threads mit jeweils 3 posts..
Sei froh das sich hier ne produktive Diskussion entwickelt hat. Noch kann man gut folgen.
(wobei ich auch einsehe das es vom Ursprung ein wenig abweicht aber gehört doch eh alles zusammen, deswegen vielleicht rüber kopieren aber nicht verschieben (?))



Andererseits, ist dein Thread kannst du machen wie du es dir vorstellst..
War nur ne Randbemerkung.

:-X
  • fxdaytrader gefällt das

  #29
OFFLINE   winter

Verschieben Ja oder Nein ?

Nicht, dass ich jetzt den Eintrag mit dem mp3 verteidigen will ABER gehört denn Mentoring und Psychologie nicht zusammen?

Wo ist der Unterschied bzw. wo will/kann man eine Grenze ziehen? Geht das Eine ohne das Andere überhaupt?

Mentoring ohne Psychologie kann doch garnicht wirklich stattfinden, oder habe ich einfach nur Probleme mit der Definition von Mentoring ?
  • fxdaytrader gefällt das

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  #30
OFFLINE   Katakuja

he he, apropos Psychologie..

Hatte ja letzten Freitag diesen wunderschönen $/Y trade auf den ich lange gewartet habe.
Bedauerlicherweise lief er ja kurz vor Schluss in den TP, so das ich am Montag draußen war.

Am Montag hatte ich nicht viel Zeit zum traden und dazu fiel es mir auch noch ziemlich schwer Morgens nochmal einzusteigen so das ich es gelassen habe.
Natürlich rutschte der Yen nochmal kräftig ab. Zuzuschauen wie etwas ohne mich passiert auf das ich fast 2 Wochen gewartet habe, und man sich so 'sicher' war
hat mich ziemlich aufgeregt. Sogar am Dienstag noch.

Erst 2 gute Gbp/Usd trades am Dienstag Abend und Mittwoch haben mich die verpasste $/Y Chance vergessen lassen.

Obwohl man weiß dass das in regelmäßigen Abständen passiert und usw, wurmt es einen schon
besonders wenn man dem so viel Zeit gewidmet hat.

Andererseits waren die Gbp/Usd trades fast Glückstreffer und man kommt sich dann blöd vor sich aufgeregt zu haben
besonders auch weil Sie nur einen Bruchteil des Zeitaufwandes benötigt haben.

;)

  #31
OFFLINE   winter

Solutions are in your mind and not in the market !

Um bei diesem Thema wieder anzuknüpfen, wollte ich diesen Podcast ( in engl. ) präsentieren, der sich mit Sicherheit als Experiment für die Ruhe im Kopf oder eben das zur Kenntnis nehmen, der Unruhe im Kopf lohnt.

Das hat nichts mit Esoterik, etc. zu tun, sondern selbst solche wirklich einfachen Übungen ( einfach nur zuhören und sitzen bleiben ) haben einen wissenschaftlich nachweislichen Effekt.

In this months podcast I have provided you with a short, six minute, mindfulness practise.
Mindfulness practise helps you to improve your attention, awareness, emotional regulation, reduce impulsivity, increase clarity and improve decision making, and boosts immune system function. It gives a good bang for buck and has significant value for traders. It is about being in the present moment, noticing your experience as it arises.

Ich hoffe der Link an sich funktioniert -

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- und das mp3 anhören.

Viel Spass dabei !



Obwohl dieser Thread scheinbar eingeschlafen ist (liegt das nun an der Meditation oder dem Atmen in dem besagtem mp3) wollte ich noch einen Artikel/Bericht hier anfügen, der zeigt, dass sich diesem Thema nun auch die Fundmanager annehmen.

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erschienen bei Reuters.

Je mehr man sich damit beschäftigt desto mehr wird einem klar, welche Nebengeräusche einem vom entspannten, effektiven und profitablen Trading abhalten. Aus persönlicher Sicht mag das wohl ein Grund für die Abstinenz der letzten Zeit sein.

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  #32
OFFLINE   ForexSurfer

Cooles Thema und Kompliment an fxd,,,,


Ich finde die Idee mit Mentoring und Coaching äußerst reizvoll. Es könnte ein wahres Wunderwerk im Deutschen Raum werden. Eigentlich das, was jeder Tradinganfänger sucht, wenn er vom grossen Geld träumt. Wahrscheinlich ist das meiste ohnehin schon irgendwo mal gesagt worden. Ich selbst habe hier schon 100e oder gar 1000e Stunden verbracht um den Stein des Weisens zu finden.

Immer wieder habe ich neues Spannendes gefunden. Doch leider verbringe ich immer mehr Zeit damit, etwas Spezielles zu suchen als Neues zu finden, da es Teilweise etwas unübersichtlich geworden ist, sich viele Themen hier überschneiden oder wiederholen. Zumeist aber suche ich nur eine kleine Bestätigung meiner Ideen, einen kleinen Klaps auf die Schulter oder einfach nur Trost, wenn's mal nicht so gelaufen ist.

Zwei Sachen haben mir persönlich unheimlich weiter geholfen:
1.) Es gibt von DaBuschi irgendwo ein Thema mit "Dicke Eier".
Ich habe genau damit einige meiner mentalen Anfängerfehler ausmerzem können und erinnere mich fast jeden Tag daran, wenn es darum geht einen Trade zu setzen.
2.) Irgendwer hat mal Irgendwo hier geschrieben: "Ich weis nicht was Ihr alle habt, Traden ist doch ganz einfach".
Nachdem ich verzweifelt versucht habe mit jedem möglichen Indikator den heiligen Gral zu finden und dementsprechend meine Charts ausgesehen haben, hatte ich es eigentlich schon aufgegeben... Doch die dieser eine Satz, hat mir keine Ruhe gelassen. Jetzt sitze ich wieder Stundenlang vor dem Rechner. Mit fast leerem Chart und versuche mich selbst zu finden.

Genau solche Sachen sehe ich als Mentoring. Und auch wenn es gerade in einem technischen Forum wie hier schnell wieder zur Suche nach dem heligen Gral abrutschen könnte, hat fxd da ein Super Thema aufgegriffen, welches ich gerne mitverfolgen werde. Die kleine am Frage ob beim reinen Mentoring (dazu gehört i.d.R. kein Tradecoaching im üblichen Sinne) bleiben soll, werden wohl die nächsten Tage zeigen.

Da ich, wie wahrscheinlich die meisten hier, für mentales Coaching wie für technisches Coaching offen bin, möchte ich mir hier auch gleich erlauben einen offenen Aufruf zu starten: Sollte jemand Lust haben mich in diesen Bereichen zu Coachen (coachen heist auch oft sich dabei genau so zu reflektieren wie den Anderen) würde ich mich über eine kurze PN freuen. Natürlich wird dieser Aufwand auch mit einem dementsprechenden Bonus bei späteren monetären Erfolgen vergütet. (Sollte mein Aufruf nun nicht in dieses Thema hier passen, verschiebt ihn gerne dahin wo er hin gehört - oder es ist vielleicht ein Thema für einen neuem Thread)

Ich wünsche Euch erst mal noch viele erfolgreiche Momente und bin auf den weiteren Verlauf gespannt.

Gruss 4Xsurfer
Ein Trade ist die Summe der Wahrscheinlichkeiten.

  #33
OFFLINE   winter

Cooles Thema und Kompliment an fxd,,,,


Ich finde die Idee mit Mentoring und Coaching äußerst reizvoll. Es könnte ein wahres Wunderwerk im Deutschen Raum werden. Eigentlich das, was jeder Tradinganfänger sucht, wenn er vom grossen Geld träumt. Wahrscheinlich ist das meiste ohnehin schon irgendwo mal gesagt worden. Ich selbst habe hier schon 100e oder gar 1000e Stunden verbracht um den Stein des Weisens zu finden.

Immer wieder habe ich neues Spannendes gefunden. Doch leider verbringe ich immer mehr Zeit damit, etwas Spezielles zu suchen als Neues zu finden, da es Teilweise etwas unübersichtlich geworden ist, sich viele Themen hier überschneiden oder wiederholen. Zumeist aber suche ich nur eine kleine Bestätigung meiner Ideen, einen kleinen Klaps auf die Schulter oder einfach nur Trost, wenn's mal nicht so gelaufen ist.

Gruss 4Xsurfer


Das wird sicherlich in den nächsten Monaten und Jahren ein "grosses" Thema werden, ABER es wird auch schnell wieder versacken, DENN sich selbst zu finden oder seine Tradingpersönlichkeit zu finden ist harte Arbeit.

All die Suche nach Indikatoren, etc. hat nichts mit Erfolg zu tun. Glauben tun das aber nur die Wenigsten. Man fragt sich warum ist das so schwer zu glauben?
Wie schon öfter hier in diesem Thread angesprochen ist die mentale Stärke die einzige "Waffe", die ein Trader für den Erfolg besitzen muss bzw. besitzen sollte.

Menschen, die offen für diese Dinge sind, werden es da wesentlich leichter haben als diejenigen für die alleine das Wort "Bewusstsein oder Meditation, Psychologie, etc " Unwohlsein auslöst. Leider ist die Masse an Tradern, oder solche die sich dafür halten, noch lange nicht für diese Dinge bereit. UND was wenn sich am Ende des Tages für den einzelnen bei dieser Reise herrausstellt, dass er/sie vielleicht aufgrund einiger psychologischer Unstimmigkeiten garnicht geeignet ist sich diesem Spiel zu widmen? Käme da nicht sofort die Gegenreaktion des Einzelnen?

Mein persönliches Fazit: "A quiet mind is a productive mind" Diesen Zustand zu erreichen, ist für die meisten wohl eher unerreichbar, da es dazu Kontinuität und Disziplin braucht. Das einzige wobei die meisten Kontinuität zeigen ist bei der Suche nach neuen Indikatoren, neuen Setups, neuen EA´s, neuen Brokern, neuen Gurus und neuen Nachrichten. Oberflächliche Dinge, die simple Geister gerne glauben wollen.

Hinweis: Das wird auch in 100 Jahren keinen Erfolg für den Einzelnen bringen. Es ist immer der "Kopf", der die Pips oder Punkte nach Hause schaukelt.

Zitat von mir: "Solange der Einzelne in der absurden Oberflächlichkeit der Masse mitschwimmt, solange wird er mit der Masse leiden und logischerweise am Ende mit leeren Händen dastehen. Es ist sicherlich kein Trost, dass sich dieses auch auf das normale Leben transferieren lässt."
  • hugo gefällt das

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  #34
not available

eine sehr interessante thematik. ich möchte gerne ein zitat hinzufügen welches mir sehr gefällt.
"Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun"
Wir wissen es und dennoch tun wir nciht das richtige. Das Leben ist meiner Meinung nach Kopfsache und zwar 100%.
Nur Leute die ein Plan haben und daran strukturiert und beständig arbeiten haben eine reale Chance was aus ihrem Leben zu machen.
Tut man das nicht kann man sich bei Lild, Aldi und co. als Verkäufer bewerben oder ottonormalarbeiter werden (man ist wie die Masse) ;D

Aber die Ziele sollten kleinschrittig sein ohne große Sprünge. Man soll mit gelassenheit rangehen. Sprich man sollte die richtige Goldene mitte für
sich selber finden, an sich arbeiten und dran bleiben. Das ist aber wirklich extrem schwer und das bekomme ich auch selber zu spüren.
Mit dem Wissen, dass das Leben 100% Kopfsache ist geht man schon den ersten Schritt in die richtige richtung.
Jetzt muss sich eine Plan machen sein Leben ändern (kleinschrittig) bzw. Falsche gedankenvorstellungen loswerden usw.

Habe mir das Buch: Das Trader Coaching ; So werden sie zum Gewinner. vor einiger Zeit dazugeholt und arbeite es immer noch durch. Der autor stellt
da Fragen, man setzt sich mit sich selber auseinander aus. Er ist der Meinung das Trading ein Prozesss (ein "persöhnlichkeitsprozess") ist und
man sehr tiefgründig rangehen muss. Kann es jedem nur empfhlen wo wir hier schon von Coaching reden. Ist ein selbstqoaching buch und meiner
meinung nach der Schritt in die Richtige Richtung: Eigenständigkeit und auseinandersetzen mit sich Selbst.

  #35
OFFLINE   ForexSurfer

Die meisten, die diese Thema besuchen, werden dies nur aus einem Grund tun: Sie wollen aufhören ständig zu verlieren.

Ich habe gerade ein Video gefunden, bei dem ich dann doch ein wenig grinsen musste. Hätte ich dies vor ein paar Jahren gesehen, wäre mir vieles erspart geblieben. Vor allem der steinige Weg zu dieser Erkenntnis. Für mich war es eine Wiederhohlung von Selbstgelerntem. Für manchen ist es vielleicht Hilfe zur genau richtigen Zeit.

4Xsurfer


(Ist eigentlich auch ohne wirkliche Englischkentnisse selbsterklärend)
Ein Trade ist die Summe der Wahrscheinlichkeiten.

  #36
OFFLINE   winter

"Work Smarter, not Harder" ODER für das Handeln an der Börse könnte man den Titel dieses Videos mit "Trade Smarter, not Harder" umbenennen.

Auch eine Form von Coaching, wenn man sich damit ein wenig beschäftigt, denn mit Abstand trifft man meistens die besseren Kandidaten für einen Gewinn. Besonders wer sich immer wieder von den Kursen und den vielen Paare, etc. nahezu "aufsaugen" lässt sollte/könnte dies eine kleine gedankliche Hilfe sein.

Ok, der Coach kommt zwar aus dem Real Estate Business aber die Message bleibt für den Trader die gleiche und lässt sich für dieses Business gut gebrauchen.

Viel Spass !

Gruss Winter
http://youtu.be/xtzRrZ4Ke_U

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  #37
OFFLINE   winter

eine sehr interessante thematik. ich möchte gerne ein zitat hinzufügen welches mir sehr gefällt.
"Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun"
Wir wissen es und dennoch tun wir nciht das richtige. Das Leben ist meiner Meinung nach Kopfsache und zwar 100%.
Nur Leute die ein Plan haben und daran strukturiert und beständig arbeiten haben eine reale Chance was aus ihrem Leben zu machen.
Tut man das nicht kann man sich bei Lild, Aldi und co. als Verkäufer bewerben oder ottonormalarbeiter werden (man ist wie die Masse) ;D

Aber die Ziele sollten kleinschrittig sein ohne große Sprünge. Man soll mit gelassenheit rangehen. Sprich man sollte die richtige Goldene mitte für
sich selber finden, an sich arbeiten und dran bleiben. Das ist aber wirklich extrem schwer und das bekomme ich auch selber zu spüren.
Mit dem Wissen, dass das Leben 100% Kopfsache ist geht man schon den ersten Schritt in die richtige richtung.
Jetzt muss sich eine Plan machen sein Leben ändern (kleinschrittig) bzw. Falsche gedankenvorstellungen loswerden usw.

Habe mir das Buch: Das Trader Coaching ; So werden sie zum Gewinner. vor einiger Zeit dazugeholt und arbeite es immer noch durch. Der autor stellt
da Fragen, man setzt sich mit sich selber auseinander aus. Er ist der Meinung das Trading ein Prozesss (ein "persöhnlichkeitsprozess") ist und
man sehr tiefgründig rangehen muss. Kann es jedem nur empfhlen wo wir hier schon von Coaching reden. Ist ein selbstqoaching buch und meiner
meinung nach der Schritt in die Richtige Richtung: Eigenständigkeit und auseinandersetzen mit sich Selbst.


Resolve the following primary trading paradox:

In what way does a trader have to learn how to be rigid and flexible at the same time?

The answer is:

We have to be rigid in our rules and flexible in our expectations.
We need to be rigid in our rules so that we gain a sense of self-trust that can, and will always, protect us in an environment that has few, if any, boundaries.
We need to be flexible in our expectations so we can perceive, with the greatest degree of clarity and objectivity, what the market is communicating to us from its perspective.


At this point, it probably goes without saying that the typical trader does just the opposite: He is flexible in his rules and rigid in his expectations.

Interestingly enough, the more rigid the expectation, the more he has to either bend, violate, or break his rules in order to accommodate his unwillingness to give up what he wants in favor of what the market is offering.

Quelle: Trading in the Zone - Mark Douglas

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