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YAKIRSS

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21 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Scusi

*
BELIEBT

Da immer wieder über KISS Strategien gesprochen wird, stelle ich hier mal eine vor, zumindest die wesentlichen Bestandteile.

Vielleicht passt auch besser KIRS ( Keep It Relative Simple )
Daher der Name des Threads YAKIRSS (Yet Another Keep It Relative Simple Strategie) da ich keinen Namen vergeben habe;)

Die grundlegende Idee dafür habe ich von einem Trader aus England, wobei ich nicht genau sagen kann, ob das in dieser Form seine originäre Strategie ist.
Ich mir nur die Idee in der Basis angeschaut, und sie nicht kopiert sondern nach meinem Ermessen umgesetzt.

Instrument: ForexZeitfenster: ab min. M30

Tools:
Bollinger Bands primär mit einer 200er Einstellung, gelegentlich zusätzlich die „normalen“ Bollinger mit der 20er
Relative Währungsstärke (als Indikator oder Internet)
Support & Resistance Level
Fractals

Zunächst basteln wir uns den Bollinger in den nackten Chart und setzen die Periode auf 200, keine Schiebung, Abweichung 2.
Dann wird ein SMA 200 über das Mittelband gesetzt, um es optisch hervorzuheben, da die 200 SMA noch relevanter als die Bollinger Bänder ist.
Zusammen mit den Fractals ergibt sich dann folgendes Bild:


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(Der Erklär-Bär sagt: Der Fractals Indikator zeigt in der Standard Einstellung das High/Low der letzten 5 Kerzen. Er ist etwas träge, da ein Signal immer erst nach zwei weiteren Kerzen angezeigt wird.
Da er hier als Hilfsmittel für die einfachere Identifikation der zurückliegenden S&R Level dient (siehe unten), kann man ihn dafür durchaus benutzen.

Wann benutzen wir das zweite Bollinger Band?
Das zweite Bollinger Band (mit Standard Einstellung, also Periode 20) wird dann benutzt, wenn der Kurs sich außerhalb des 200er Bollinger befindet.

Beispiel:

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Dann legen wir folgende Support / Resistance Level fest.( Jeweils 2 im Monats-, Wochen-, und Tageschart. )

Monatschart

1) Schlusskurs letzter Monat (schwarz)
2) Letzter signifikater, dem aktuellen Kurs am nächsten liegender Swing auf Monatsbasis (schwarz)


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Wochenchart

3) Letztes signifikantes, dem aktuellen Kurs am nächsten liegendes High auf Wochenbasis, hier können Fractals als Hilfsmittel benutzt werden (braun)
4) Letztes signifikantes, dem aktuellen Kurs am nächsten liegendes Low auf Wochenbasis, hier können Fractals als Hilfsmittel benutzt werden (braun)


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Tageschart

5) Letzter signifikater, dem aktuellen Kurs am nächsten liegender Swing auf Tagesbasis über dem aktuellen Kurs, hier können Fractals als Hilfsmittel benutzt werden (grün)
6) Letzter signifikater, dem aktuellen Kurs am nächsten liegender Swing auf Tagesbasis unter dem aktuellen Kurs, hier können Fractals als Hilfsmittel benutzt werden (grün)


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==>Die eingezeichneten Tageslinien werden natürlich täglich, die Wochenlinien am Montag und die Monatslinien am Monatbeginn aktualisiert.
Anmerkung: Man braucht sich hier nicht unbedingt auf die Fractals verlassen, wenn man ein anderes signifikantes High oder Low besser geeignet ist

 

Einer der Kernpunkte dieses Ansatzes ist es, dass der Preis aus verschiedenen Gründen dazu tendiert immer wieder zum 200er SMA zurückzukehren.
Der 200er SMA ist der am meisten beachtete gleitende Durchschnitt und hat eine sehr hohe Relevanz. (Eine einfache Integration dieses Sachverhaltes ist
durch die bildhafte Vorstellung eines Gummibandes möglich, das zwischen dem Kurs und dem 200er SMA gespannt ist.)

Jetzt kommt die relative Währungsstärke ins Spiel. Hierfür gibt es verschiedene Indikatoren, die entweder nicht brauchbar sind oder aber ziemlich teuer.

Aber es geht auch anders. Zum Beispiel biete die Internetseite

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eine einfach Möglichkeit dazu.


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Dort wählen wir die Währungen aus, die uns interessieren und stellen die Zielwährung ein (in unserem Beispiel den AUD), die dann als Berechnungsgrundlage dient.


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Wir können in diesem Beispiel sehen: Der JPY ist im Verhältnis zum AUD relativ stark. Das gibt uns in unserem Beispiel-Währungspaar AUD/JPY einen Hinweis darauf,
dass die Wahrscheinlichkeit zur Rückkehr des Kurses in Richtung der 200er SMA größer ist, wenn der Kurs über der 200er SMA ist. Je weiter, desto stärker das Gummiband:D

Wir suchen also einen Short oberhalb der 200er. Dabei achten wir insbesondere auf "tails", also eine Kerze, deren oberer Docht mindestens halb so lang ist wie die Kerze selbst.
Dieser Docht sollte durch eine unserer S&R Linien oder das obere 200 Bollinger-Band stechen, aber nicht darüber schließen.
Auf das normale 20er Bollinger gehe ich in diesem Post nicht weiter ein, sonst wird es zu kompliziert. Das wird ja wie bereits erwähnt auch nur benutzt, wenn der Kurs außerhalb
des 200er Bollingers ist.

Hier nach diesem System ein Beispiel-Trade (der natürlich mit den aktuellen Daten hier nicht gültig ist aber es handelt sich an dieser Stelle nur um ein Beispiel,
den Trade hatte ich so durchgeführt, zu diesem Zeitpunkt war das Währungsverhältnis umgekehrt und der JPY war deutlich schwächer als der AUD).

Wir sind im H4 Chart und der Kurs durchsticht das untere Bollinger mit einem langen Docht, netterweise gesellte sich auch noch ein Fractal dazu. Der Einstieg dort lag knapp über dem unteren Bollinger, der Stop etwas unter dem Low.


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Das gleiche Spiel wiederholt sich an all unseren Linien oder an den Bollinger-Bändern unter Beachtung der aktuellen Währungsstärke.
Dies ist in fast jedem Währungspaar (ich beschränke mich hier in der Regel auf die Majors) eine probate Vorgehensweise.
Die Erfolgsquote hierbei liegt bei mir bei knapp unter 70%, wobei ich etwas wählerisch in der Auswahl der Trades bin.

Wie überall woanders auch: Wenn nach diesem System der Chart nicht laut "Trade mich!" schreit, dann mache ich es auch nicht.;D

Viel Spaß damit !

Über ein Feedback wie und ob es bei Euch funktioniert oder was ihr anders macht oder ähnlich oder was-auch-immer würde ich mich freuen !


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Trade what you see, NOT what you think. That's all.


  #2
OFFLINE   Wienerfan

Hallo Scusi,

interessante Vorgehensweise. Ich versuche mich bei einem ähnlichen Thema: LIndencourt - allerdings nutzt dieser SMA ( 100 )
YAKIRSS scheint mir aber" filigraner" zu sein. Hilfreich wäre wohl ein Dashboard wie z.B. in der Anlage beigefügt. Habe ich aus dem Thread "Extreme TMA System". Liegen mir leider nur als ex4 vor.

Dateianhang


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  #3
OFFLINE   Scusi

Jepp, mir hat diese Vorgehensweise spontan gefallen, da sie sich im Original nicht großartig von meinen anderen KISS Nummern unterscheidet.
Und von diesem "YAKIRSS" (keine Ahnung ob das Original einen Namen hat) weiß ich, dass tatsächlich so einige nur und ausschließlich damit ihren
Lebensunterhalt verdienen. Ich halte es für eine einfache und solide Sache, und die einzige Voraussetzung ist, einen Blick für die Preisstruktur zu haben.

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  #4
OFFLINE   Jeffray

Einfach und solide!

Beschränkst du deine Einstiegssignale lediglich auf, ich sage jetzt mal übergreifend, Pin Bars oder nutzt du noch andere Einstiegssignale die an den markanten Stellen auftreten?
What makes trading so fascinating and, at the same time difficult to learn is that you really don't need lots of skills; you just need a genuine winning attitude.

  #5
OFFLINE   mike180778

Finde ich sehr interessant.Thx @scusi. Hab den von dir als gummiband bezeichneten effekt schon öfter beobachtet konnte das aber selber noch nicht in eine brauchbare strategie umsetzen. Vielleicht klappts hiermit. Thx

  #6
OFFLINE   Scusi

[...] Beschränkst du deine Einstiegssignale lediglich auf, ich sage jetzt mal übergreifend, Pin Bars oder nutzt du noch andere Einstiegssignale die an den markanten Stellen auftreten?


Nein, ich beschränke die Einstiege nicht auf Pinbars, deutliche Umkehrsignale wie z.B. Railroad Tracks handele ich damit ebenfalls. Ich mische das allerdings auch ein wenig und habe z.B. üblicherweise noch mehr als die 6 beschriebenen S&R Linien im Chart. Zunächst wollte ich es hier nur als reines KISS System vorstellen, was so auch gut funktioniert. Wenn ich die Zeit habe, kommt noch mal die "Extended Version", die dann aber nicht mehr so KISSig sein dürfte...

[...] Hab den von dir als gummiband bezeichneten effekt schon öfter beobachtet konnte das aber selber noch nicht in eine brauchbare strategie umsetzen. Vielleicht klappts hiermit. Thx


Dieser "Gummiband-Effekt" ist nach meiner Beobachtung ein allgemeines Merkmal im Forex, was zum Teil sicherlich einfach mathematische Gründe hat, aber zum anderen Teil auch an der gesamten Handelsstruktur in den Devisenmärkten liegt. Für mich ein ganz wesentliches Merkmal, das ich grundsätzlich beachte, nicht nur in dieser Strategie. Macht das Leben einfacher.;)
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  #7
OFFLINE   Jeffray

Denkst du die Strategie ist mit den bakannten Einstellungen auch auf dem Daily Chart handelbar?

Mit welchen WPs hast du bereits Erfahrungen gesammelt? (Ausgenommen Majors)
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  #8
OFFLINE   Scusi

Denkst du die Strategie ist mit den bakannten Einstellungen auch auf dem Daily Chart handelbar?
Mit welchen WPs hast du bereits Erfahrungen gesammelt? (Ausgenommen Majors)


So wie oben vorgestellt eignet sich die Strategie am besten für H1 und H4, minimal M30, im Daily geht es natürlich auch;
insbesondere dort benutze ich weitere signifikante potentielle Umkehrzonen die sich aus der Preisstruktur des jeweiligen Charts ergeben.

Die Liste der WPs, die ich damit bisher nicht gehandelt habe ist deutlich kürzer;D das sind NOK, ZAR, HUF, SEK, SGD.
Die sind sicherlich auch handelbar, treffen aber einfach nicht meinen persönlichen Geschmack.
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  #9
OFFLINE   Jeffray

Thank you!

Ich werde das mal auf das daly Chart ziehen und mir ansehen inwiefern ich das eine oder andere erweitern kann, in bezug auf Unterstützungs- und Wiederstandslinien...
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  #10
OFFLINE   Scusi

Hier noch ein Beispiel auf die Schnelle im H1 AUD/JPY mit +50 Pips, die den nächsten Fehltrade wieder ausbügeln;D
Oberes Bollinger und unten eine der Dailys.


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  #11
OFFLINE   Deichkind

@Scusi: Meinst du diese Sachen könnten als Ersatz für Deltastock herhalten?

Da wäre einmal dieses hier

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Da die breite Masse ja meistens Unrecht hat über die übergeordnete Richtung würde man im AUDJPY z.B. annehmen dass die übergeordnete Richtung Long wäre.

Oder dieser Indikator von SteveHopwoods Page: Der Currency Slope Strength-Indikator, hier zu finden an 2. Position:

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Gruß

Thorsten
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  #12
OFFLINE   Scusi

Vielen Dank für die Links, jeder muss sich das so zusammenstellen wie es am besten passt.

Ich halte das Sentiment eines Brokers nicht unbedingt für aussagekräftig.

Mit einer Ausnahme vielleicht. Wenn eine deutliche Übergewichtung im Sentiment in einem WP zu sehen ist, z.B. 80% haben Long-Positionen im EU und
dann auch noch Analysten und sonstige "Experten" Long empfehlen, dann bin ich meistens mit einem short gut beraten;D

Ich habe einige Indikatoren verglichen und mir hat die Website deutlich bessere Ergebnisse geliefert. Der Indi von Steve war aber nicht dabei.
Ich kenne auch nur einen Indikator der ernst zu nehmen ist, wenn ich mich recht erinnere ist das ist der Apollo-Indikator.
Aber da ich auf einem Screen sowieso immer einen Browser offen habe, nehme ich die Deltastock Seite, die ja nur einen Click entfernt ist.

(sorry für eventuelle Rechtschreibfehler, ich kann grad kaum noch die augen offen halten;D )
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  #13
OFFLINE   Deichkind

Hab noch einen Link gefunden der evtl. in diese Richtung zeigt:

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  #14
OFFLINE   Deichkind

Einen Link hatte ich noch vergessen, der User Hanover hat diesen Thread schon länger am laufen, ich erinnere mich aber dass der Indikator recht rechenintensiv war

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  #15
OFFLINE   Peganuss

Heute gab es ein gutes SetUp im Cable Stundenchart am Wiederstand bei 1,6235.

Gruß
Peganuss

Dateianhang



 


  #16
OFFLINE   mike180778

kannst du das ein wenig beschreiben? long oder short? wo erfolgt der einstieg? wo ist der SL und TP?

  #17
OFFLINE   Scusi

Hatte heute leider keine Zeit fürs Trading, aber der sieht ganz gut aus:)

Es geht um den letzten Pinbar an der unteren Supportlinie, der ein Long Signal gegeben hat. SL ein Stück unter dem Low.
TP ergibt sich dann einfach aus dem weiteren Verlauf.


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  #18
OFFLINE   Peganuss

Der TP sollte an den nächsten Widerstand gelegt werden. Dort wird der Profit unmissverständlich realisiert!

Beste Grüße
Peganuss

Dateianhang



 


  #19
not available

ist ja nichtmal R:R 1zu1? dann doch nicht sofort zum nächstnächstem wiederstand sondern zu einem wiederstand der einem ins auge springt. weiß jetzt nicht welches paar das ist, aber gleich bei nem "mini" wiederstand rauszugehen finde ich kontraproduktiv. oft strebt der kurs die größeren wiederstände an.

  #20
OFFLINE   Peganuss

ist ja nichtmal R:R 1zu1? dann doch nicht sofort zum nächstnächstem wiederstand sondern zu einem wiederstand der einem ins auge springt. weiß jetzt nicht welches paar das ist, aber gleich bei nem "mini" wiederstand rauszugehen finde ich kontraproduktiv. oft strebt der kurs die größeren wiederstände an.


Man beachte: Der Trade lief gegen den Trend. Alternativ hätte man auch den SL auf "break evan" ziehen können. Ich gehe aber generell bei Trades gegen den Tren am ersten Wiederstand raus.

Gruß
Peganuss

 






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