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Broker ohne Nachschusspflicht

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70 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   rmndschmidt

Hallo, nach dem durch die SNB-Entscheidung zum CHF verursachten Erdbeben sind nicht wenige von Nachschussforderungen der Broker betroffen, welche schnell wirtschaftliche Existenzen bedrohen oder diese vernichten können/vernichtet haben. Sollte in diesem Zusammenhang nicht das Thema Sicherheit stärker in das Bewusstsein rücken und wichtiger sein als das zähe Ringen um die Einsparung jedes zehntel Pip beim Spread?

 

Wer kennt Broker, welche in den AGB ausdrücklich Nachschusspflichten ausschließen? Man müsste ja -was sehr zeitaufwändig ist- sämtliche AGB checken? 

 

Ich kenne nur Activtrades/Qtrade und habe bei letzteren (u.a.) einen Account. Dazu gefällt mir auch der Service von QTrade und wenn ich der Einlagensicherung vertrauen kann würde ich das bei denen auch (eher als bei manch anderem Broker) tun.

 

Vielleicht kann der Ein- oder Andere von einem Austausch in dieser Frage Anregungen mitnehmen (sollte ich übersehen haben, dass zu dieser Frage schon ein Thread existiert wäre ich für einen Hinweis dankbar).


  • MANDL2007 und Pitschi92 gefällt das

  #2
OFFLINE   fxgermany

Ich sehe dieses Thema eher skeptisch.

 

Nur ein Market Maker kann ohne Risiko auf die Nachschußpflicht verzichten, da - weil der Broker ja gegen den Trader handelt - dessen Verlust für den Broker lediglich einen entgangenen Gewinn bedeutet. Jeder Broker, der die Geschäfte 1:1 zum Markt durchhandelt, würde ohne Nachschußpflicht die Verluste des Traders selbst übernehmen. Das mag in Einzelfällen aus Marketinggesichtspunkten sinnvoll sein, ich kann mir aber kaum vorstellen, daß die Investoren, die finanziell hinter dem Broker stehen, das ohne weiteres und ohne Limit mitmachen. Es gibt ja auch noch so etwas wie Geschäftsführerhaftung und für das Versprechen sämtliche Verluste unbegrenzt zu übernehmen dürfte im Zweifelsfall dann das Management persönlich zur Kasse gebeten werden - ich würde daher davon ausgehen, daß sich jeder Broker eine Hintertür offen hält. Wie das Beispiel Alpari zeigt, hat ein Insolvenzverwalter ja ohnehin keine Skrupel sich das Geld von den Kunden zurück zu holen.

 

Ich sehe daher einen Verzicht auf die Nachschußpflicht eher als Indiz dafür, daß der Broker gegen seine Kunden handelt und halte mich daher von diesen Brokern fern. Als Reaktion auf die Ereignisse nach der SNB-Entscheidung werde ich mich auf die großen liquiden Währungspaare konzentrieren und vielleicht hier und da das Risiko etwas zurück nehmen.


  • Crashbulle, Pitschi92 und Pago gefällt das

  #3
OFFLINE   Forex

Zum Glück hatte ich den Stoploss drinne :welldone:

Der wo Handelt trägt das volle Risiko.


Bearbeitet von Forex, 09 Februar 2015 - 21:14 Uhr,


  #4
OFFLINE   Pago

Wenn du die Positionen nicht los wirst dann bringt dir der SL auch nix, da rauscht du mit ab... so ist es vielen Tradern mit dem CHF ergangen.

Hast wohl von den ganzen Diskussionen nichts mitbekommen.


Bearbeitet von Pago, 09 Februar 2015 - 21:28 Uhr,

  • bitzzer, Crashbulle und Pitschi92 gefällt das

  #5
OFFLINE   Mapi90

Mir ist nach dieser ganzen Geschichte auch etwas anders zumute. Wie meine Vorredner schon angedeutet haben, wird man wohl immer mit einem Restrisiko leben müssen.

 

 

 

 

Wer kennt Broker, welche in den AGB ausdrücklich Nachschusspflichten ausschließen? Man müsste ja -was sehr zeitaufwändig ist- sämtliche AGB checken? Ich kenne nur Activtrades/Qtrade und habe bei letzteren (u.a.) einen Account

 

Das stimmt so nicht ganz: In den AGBs steht, dass unter "NORMALEN" Handelsbedingungen ein negativer Kontostand ausgeglichen wird und eine andere Formulierung habe ich noch bei keinem anderen Broker gefunden.

 

In diesem konkreten Fall hat ActiveTrades es aber getan, wie hier zu meiner Anfrage beantwortet wurde:

 

AT:

Vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne beantworten wir sie: wir hatten Kunden, die Verluste erlitten haben und haben entsprechend ihre Bilanz auf 0 zurückgesetzt; wir hatten noch im Voraus damals eine Politik eingesetzt, die die Berschränkung der Verluste unserer Kunden erzielte. Nähere Informationen können Sie unserer offiziellen Stellungnahme entnehmen:...

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

Beste Grüße,


Bearbeitet von Mapi90, 10 Februar 2015 - 19:56 Uhr,


  #6
OFFLINE   rmndschmidt

Mir ist nach dieser ganzen Geschichte auch etwas anders zumute. Wie meine Vorredner schon angedeutet haben, wird man wohl immer mit einem Restrisiko leben müssen.

 

 

Das stimmt so nicht ganz: In den AGBs steht, dass unter "NORMALEN" Handelsbedingungen ein negativer Kontostand ausgeglichen wird und eine andere Formulierung habe ich noch bei keinem anderen Broker gefunden.

 

 

 

Das ist natürlich korrekt. Dennoch wird man bei Forderungen bessere Karten haben, wenn es vor Gericht gehen sollte. Ich habe eine schriftliche Aussage von QTrade ohne das explizit die Formulierung NORMALE Handelsbedingungen verwendet wurde. 

Bei einem anderen Broker findet sich in der Selbstdarstellung der Text: Margin: Es gibt keine Margin Anforderungen für Konten unter 100 000$. Wir zeichnen uns durch einen garantierten Stop-Loss aus, d.h. dass Trader nicht mehr verlieren können als ihr ursprüngliches Investment. (Allerdings würde ich diesen Broker niemandem empfehlen.)



  #7
OFFLINE   Pitschi92

Ich selber bin jetzt seit der Pleite von Alpari (UK, muss ich ja leider jetzt dazu sagen... grml), sehr zufrieden bei ActivTrades.

Macht auch insgesamt, wie ich das mit meiner aktuell noch recht laienhaften Meinung beurteilen kann einen sehr seriösen Eindruck! Und er unterstützt den MT5, den ich jedem nur ans Herz legen kann!  :welldone: Der Umstieg lohnt sich, auf Dauer gesehen sicherlich erst recht!

 

Bis denne!

 

Euer Pitschi!


Bearbeitet von Pitschi92, 16 Februar 2015 - 03:15 Uhr,

PS: Früh übt sich, und man lernt schließlich NIE aus! :welldone:


  #8
OFFLINE   Jack Diamond

Comdirect bietet so etwas an:

 

Richten Sie für Ihr Konto die Risikobegrenzung ein, wird für alle Instrumente eine Margin von 20 % hinterlegt, Sie agieren also mit einem einheitlichen Hebel von 5. Im Gegenzug garantiert Ihnen comdirect, dass keine Nachschusspflichten auf diesem Konto entstehen. Lediglich einige wenige Instrumente werden bei Nutzung dieser Option nicht zum Handel angeboten. Beim Konto ohne Risikobegrenzung können Sie mit Hebeln bis zu 100 handeln. Diese hohe Hebelwirkung erhöht natürlich nicht nur Ihre Gewinnchancen, sondern auch das Risiko, dass Sie mehr als das auf dem CFD-Konto eingezahlte Kapital verlieren und eine Nachschusspflicht entsteht.

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  #9
OFFLINE   MANDL2007

NA ja gut - aber die meisten hier haben immer noch den MT4/5 als Platform ... da hilft comdirect wenig bis gar nicht !

 

Es muss ein broker sein der eben auch MT4 hat und den MC im worst case Szenario ( wie es beim CHF der Fall war) garantiert ....


"I DO it my way !" (frei nach F.S.)
Mein EA Portfolio: http://www.stevehopw...php?f=36&t=1374 (TGTFX, TGTFX1, TGTFX2, MANDL2007)

  #10
OFFLINE   Jack Diamond

Da fällt mir nur noch IG Markets ein. Dort hat man die Möglichkeit sich per 'Garantierten Stop' gegen solche Szenarien abzusichern.

Das steht auch so in den AGBs:

 

[...]Durch Gapping können signifikante Verluste (oder Gewinne) entstehen. Mit einer nicht-garantierten Stop-Order sind Sie nicht gegen dieses Risiko geschützt; gegen Marktgapping sind Sie nur durch eine Garantierte Stop-Order geschützt;

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Umsonst ist das Ganze natürlich nicht. Im FX Markt fallen 2 Pips mehr Spread an (bei D30 sind's wohl 1,5), also für Scalper eher unattraktiv.


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  #11
OFFLINE   nasap

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Note: Keine Werbung fuer den Broker, habe auch kein Konto dort. Fiel mir nur wieder ein, weil ich kuerzlich ein Angebot zur Eroeffnung eines Kontos bekommen hatte.

 

nasap


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  #12
masterofzaster

soweit ich mich erinnern kann haben oanda und admiral markets keine nachschusspflicht...

viele grüße



  #13
OFFLINE   tob

argusfx und JFD Brokers haben mittlerweile auch keine nachchusspflicht weis jetzt nicht ob es immer so war


Trading am Morgen vertreibt Schulden und Sorgen!!


  #14
OFFLINE   tob

war gestern auf ActivTrades und die werben auch damit das es keine Nachschusspflicht gibt 


Trading am Morgen vertreibt Schulden und Sorgen!!


  #15
OFFLINE   annely

Nimm JFD, Argus oder Senus die haben auch keine da die STP broker sind, dann brauchst du dich mit dem Thema nicht zu befassen



  #16
OFFLINE   Hannah

Schließe mich an bei den meisten STP brokern hast du das nicht mit der Nachschusspflicht



  #17
OFFLINE   tob

Ich denke das es auch auf den Broker ankommt. Es gibt ja auch MarketMaker die keine Nachschusspflicht haben, daher verzichten die wahrscheinlich ganz bewusst darauf


Trading am Morgen vertreibt Schulden und Sorgen!!


  #18
OFFLINE   nirvanamac

M.E. haben die wenigsten Broker eine Nachschusspflicht. Im Regelfall greifen interne Prozesse die es dem Broker ermöglichen die Positionen glatt zu stellen. 

Andere Broker machen das auch ganz schön und hedgen die Kundenpositionen aus. Somit verbleibt ggf. ein kleiner Betrag der durch den Broker abgedeckt werden muss...Gibt genug Möglichkeiten für jedwede Bude sich da ein wenig zu schützen...


SCHWEINE SHORTEN, ABENDS CORN, MORGEN FANG'N WIR AN VON VORN!


  #19
ONLINE   annely

wieso berichten Leute dann das die nicht aus den Positionen raus gekommen sind als es mit den CHF auf Talfahrt ging? Hatte da nicht der "interene Prozess" greifen müssen und die Positionen ausstoppen? 



  #20
OFFLINE   nirvanamac

Das magische Wort heißt Gap...die Entscheidung kam plötzlich und es wurde ohne Rücksicht auf Verluste verkauft...Limits und Stops werden dann zum Marktkurs ausgeführt...

SCHWEINE SHORTEN, ABENDS CORN, MORGEN FANG'N WIR AN VON VORN!




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