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BWILC - Fundamentales Trading

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101 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Xaron

Hallo!

Nach langer Inaktivität möchte ich auch mal wieder in deutschsprachigen Foren etwas aktiver werden. ;) Ich werde hier ab nächster Woche mal mit einem eher fundamentalen Tradingansatz (Bird watching in lion country von Dirk du Toit) loshandeln.

Zu BWILC werde ich noch mehr schreiben. ;)

Startkapital sind 10k Euro. Ich handle bei Varengold Fx.
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  #2
OFFLINE   MANDL2007

ups ... na das is doch mal was ... Xaron is back .... bin gespannt !!!:welldone:
"I DO it my way !" (frei nach F.S.)
Mein EA Portfolio: http://www.stevehopw...php?f=36&t=1374 (TGTFX, TGTFX1, TGTFX2, MANDL2007)

  #3
OFFLINE   Forex37

Hi Xaron,
aufgrund Deiner Hinweise in einem anderen Forum (wo man utländisch snakt), habe ich mir den Titel mal runtergeladen und war nach Lektüre von dem Ansatz -und dem Buch- sehr angetan.

Also dann los!

MFG

Forex37

  #4
OFFLINE   TJPLD

Bin gespannt. Hab mich schon immer gefragt was hinter der Strategie steckt.
Den Namen kannte ich aber irgendwie nie näher nachgeschaut.

Viel Erfolg mit deinem Konto. Ist es schon aufgesetzt?



  #5
OFFLINE   Xaron

Ui danke! Ihr seid ja richtig aktiv hier!;D

Der Ansatz an sich ist simpel, wenn auch sehr "lagerspaltend". Entweder man hasst es oder man liebt es. ;)

@Tjpld: Eingerichtet ist das Konto, ich warte nur noch, dass das Geld auch ankommt. Ich finde es immer wieder unverschämt, dass Überweisungen bis zu 3 Tage dauern dürfen. Das Geld ist ja innerhalb von Sekunden weg, aber natürlich ewig nicht am Ziel.??? Bei Varengold handle ich eigentlich deshalb, weil die mein Trading monitoren wollen. Mal gucken, wie's so läuft. ;)
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  #6
OFFLINE   Xaron

So, nun mal was zum Ansatz an sich.

Das Grundprinzip ist einfach. Wir suchen uns ein Pair aus, das uns liegt - bei mir im wesentlichen AUD/USD, EUR/USD, USD/JPY - und schauen mal, ob wir irgendwie einen Trend erkennen.

Beim EUR/USD ist der technisch ziemlich klar long, fundamental auch - da gehe ich noch näher drauf ein.

Als nächstes definiert man sich ein sogenanntes Median Grid, ich nenne das lieber meine Komfort-Zone. Diese geht momentan von 1.38 - 1.45. Meine Richtung ist long, das heisst, für gewöhnlich gehe ich nur Long-Positionen im EUR/USD ein.

Ein Trade besteht dabei immer aus mehreren Entries. Das ganze basiert darauf, dass man eigentlich nie so einen richtig guten Entry erwischt, aber gerade in kurzen Timeframes das Rauschen recht groß ist, so dass man z.B. fast immer ein Ziel von 30-50 Pips erreicht, egal wo man auch einsteigt. Das aber natürlich vor dem Hintergrund, dass man kein Stop setzt.

Kein Stop zu setzen klingt erstmal fürchterlich nach Anfängerpanne, dem ist aber nicht so. Natürlich bedeutet es nicht, dass man Verlierertrades für immer laufen lässt. Das wäre der sichere Tod jedes Kontos (hab ich auch schon durch). Aber so lange der Euro in der Komfort-Zone bleibt, gibt es für gewöhnlich keinen Grund, Trades zu schließen - es sei denn sie sind im Gewinn. Die verwendete Leverage ist natürlich entsprechend klein. Üblicherweise liegt sie bei 1:1. Bei meinem Konto also 10.000 Units oder auch 0.1 Lots. Im unteren Drittel meiner Zone bin ich dann auch bereit größere Positionen einzugehen, die bis zu 3:1 haben dürfen. Im Extremfall nehme ich auch mal eine 10:1 her, aber da setze ich natürlich schon einen Stop, sonst kann ich nicht mehr schlafen. ;)

Profite werden so gemacht: Es gibt sogenannte Bread&Butter-Trades. Das sind Positionen, die man mit 30-60 Pips im Plus schließt. Dirk du Toit dazu: "to keep the scoreboard ticking".  ;D Dann hat man noch einige Langläufer, die man mit 100-300 Pips im Plus schließt, typischerweise aus dem unteren Bereich des Grids.

Wichtig ist noch, die Gesamt-Leverage niedrig zu halten und nicht zu viele Trades in einem Preisbereich einzugehen. Einstiege sollten sowieso nicht einfach so, sondern in Bereichen um S&R-Zonen eingegangen werden.

Natürlich bleibt so eine Komfort-Zone nicht ewig an der Stelle. Einfach ist es, wenn es in meine Richtung (also nach oben) verlassen wird. Dann wird der Bereich entsprechend verschoben. Wird das Grid nach unten durchbrochen, muss ich natürlich Positionen entweder schließen oder aber hedgen - je nachdem wie mein Langfrist-Ausblick ist. Das Grid wird auch in dem Fall nach unten gesetzt, aber erst dann, wenn sich zeigt, dass es sich nicht um einen Fake-Ausbruch handelt - wie kürzlich in dieser "herrlichen" H&S-Formation im Daily beim EUR/USD. Mindestends 3 Sessions (also Tokyo, London, NY) sollte der Preis schon drunter bleiben, damit der Durchbruch als echt bezeichnet werden kann.

Das ist eigentlich schon alles. So richtig in die Tiefe geht's dann mit dem fundamentalen Kram. Da bin ich in der glücklichen Lage, bei Dirk's Mentoring immer noch dabei zu sein und seine Daily-Briefings zu bekommen. Eine Grob-Zusammenfassung auch meiner eigenen Einschätzung der Lage werde ich hier regelmäßig zu posten versuchen.

Prinzipiell ist das also genau das Gegenteil von dem, was überall geraten wird: Gewinne werden mitgenommen und Verluste laufengelassen. Man sollte das aber vor dem Hintergrund sehen, dass es eher ein Investment-Ansatz als Trading ist. Cost Averaging ist also ein wichtiger Bestandteil.
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  #7
OFFLINE   MasterBO

Hi,
hört sich echt interessant an. Mir fehlen noch ein paar Bildchen und wann du welche Trades eingehst. Bedeutet, dass du dir jeden Tag beim Weekly Long eine Kauforder z.B. beim 1 Support 0,5% des Accounts und bei S2 1% und bei S3 2% setzt? Ist jetzt erstmal ne Idee , wenn der Chart Weekly long ist und dort Gewinne nach 60 Pips oder 30 Pips realisierst?

Hört sich logisch an und könnte auch umgedreht funktionieren.

Man Könnte auch immer beim Weekly S1, S1 und S3 Trades eingehen und diese immer wieder schließen.

Stop würde ich 100 oder 150 Punkte Deiner Median Grid Grenze setzen. Ist nur zur Sicherheit.

Ansonsten gefällt mir die Srategie aufgrund der EINFACHHEIT, sofern ich es als Anfänger verstanden habe. Wenn man nun noch die Wellentheorie mit dazunimmt könnte langfristig was werden.

Auch von mir erstmal ein Herzlich Willkommen und ich hoffe, auf ein langes Journal.

Wenn euch der Post gefällt, dann gibt mir ein Thank You!!!

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
von André Kostolany!

  #8
OFFLINE   Xaron

Danke! Bildchen kommen noch. Für die Einstiege suche ich mir im Prinzip Bereiche aus, wo es Supports gibt. Ganz klar wäre z.B. ein Einstieg bei 1.38. Round Numbers nehme ich auch gern her.
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  #9
OFFLINE   Forex37

Ich wusste doch, da war mal was.....


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MFG

Forex37

  #10
OFFLINE   MasterBO

Ich wusste doch, da war mal was.....


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MFG

Forex37


Cool das einer Aufpasst. Das habe ich früher überhaupt nicht verstanden und nach doch einem Jahr ist mir jetzt einiges klarer geworden. Find ich persönlich gut.
Ich glaube ich sollte mir das mit meiner beschriebenen Vorgehensweise mal genauer betrachten. Wenn man immer im Weekly oder Daily long an den Support Zonen kauft und dann ein Trailingstop einsetzt könnte das doch genial sein.
Ein EA wäre auh ganz einfach, Trend bestimmen, dann Support Zonen bestimmen und dann nach % kaufen und bei der S2 den doppelten Betrag kaufen, usw. TP sollte 30 bis 50 sein und ab da an gibt es ein Trailing stop. Könnte interessant sein. Kennt jemand so einen EA oder wer das System so tradet?
Wenn euch der Post gefällt, dann gibt mir ein Thank You!!!

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
von André Kostolany!

  #11
OFFLINE   TJPLD

@Xaron

Hast du damit die 500 Euro in 2500 Verwandelt in 8 Monaten?


  #12
OFFLINE   Xaron

Jo hab ich. Wobei ich da wirklich quer durchs Gemüsebeet gehandelt habe (also auch Dax, BuFu, Gold, Silber, Währungen). Max. DD war 50% (floating), also schon eher extrem.
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  #13
OFFLINE   Xaron

@Xaron

Hast du damit die 500 Euro in 2500 Verwandelt in 8 Monaten?


Ich dachte mir, ich kopier's hier noch mal rein, vielleicht ist's ja interessant:

Gestartet hatte ich nach im Oktober 08 mit 500 Euro.

Okt 08: +34.39%
Nov 08: +13.30%
Dez 08: +14.07%
Jan 09: +22.21%
Feb 09: +6.18%
Mar 09: +23.02%
Apr 09: +2.56%
Mai 09: +68.71%

Insgesamt: +479.57% in 8 Monaten.

So fing es an:

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So hörte es auf:

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Und hier die komplette Transaktionsliste:

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  #14
OFFLINE   TJPLD

Nice! Schade das man keine graphische Darstellung davon sieht.

  #15
OFFLINE   Xaron

Kann ich ja mal machen. Wird aber leider nur die Balance ohne NAV sein...
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  #16
OFFLINE   Xaron

Rückblick

-

Analyse

Die kommende Woche ist sicher geprägt vom G8-Gipfel. Auch wenn dabei typischerweise nichts wesentliches bei rum kommt, hat doch gerade

China einige interessante Aussagen gemacht, in Bezug auf den Dollar als Leitwährung bzw. wie man diesen ersetzt. Sollte also auf dem Gipfel

tatsächlich etwas in der Richtung diskutiert werden, könnte das den Dollar schwächen.

Die aktuelle negative Entwicklung im Euro ist sicher dem sich wieder verschlechternden Ausblick der europäischen Wirtschaft geschuldet. Nachdem die EZB letzte Woche die unglaubliche Summe von 440 Mrd. Euro unter die Banken gebracht hat, bleibt die Sorge, dass die Banken darauf einfach sitzen bleiben. Die Eurozone ist aktuell noch viel stärker von den Banken abhängig, im Gegensatz zur US Wirtschaft.

Aktuell ist also wieder mal der Dollar als sicherer Hafen gefragt, auch wenn das nicht auf ewig so weiter gehen wird. Die aktuelle Verbindung zwischen Aktienmärkten und Währungen wird sich langfristig wieder abschwächen.

Ich denke, dass es momentan keinen Grund für eine nachhaltige Dollar-Stärke gibt. Das wird sich ändern, sobald die US Wirtschaft als erste die Rezession beendet - möglicherweise gegen Ende des Jahres. Bis dahin werden Rücksetzer zum Kaufen genutzt.


Median Grid

AUD/USD: 0,7800 - 0,8500; directional bias: long
EUR/USD: 1,3800 - 1,4500; directional bias: long
USD/CAD: 1,1000 - 1,1800; directional bias: short
USD/JPY: 90,00 - 100,00; directional bias: long


Plan

Momentan warte ich noch auf den Geldeingang bei Varengold. Dann geht's los.

AUD/USD

Long-Position um die 0,7900 aufbauen.

EUR/USD

Long-Position um die 1,3900 aufbauen.

USD/CAD

Short-Position um die 1,1650 aufbauen.

USD/JPY

Long-Position um die 95.00 aufbauen.


Offene Trades

-

Leverage: -


Kurse

AUD/USD 0,7900
EUR/USD 1,3890
GBP/USD 1,6120
USD/CAD 1,1650
USD/CHF 1,0940
USD/JPY 95,30
Gold 922
Silber 13,05
Öl 63,50
Dax 4620
Dow Jones 8190


Account

Start: 06.Juli 2009
Start Balance: EUR 10.000,00

Account balance: 10.000,00 (+0,00%)
Account equity: 10.000,00 (+0,00%)
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  #17
OFFLINE   Xaron

Ok, hab jetzt die Handelsfreigabe erhalten und bin folgende Positionen eingegangen:

AUD/USD: 0.2 long @0.7912
EUR/USD: 0.2 long @1.3906
USD/CAD: 0.1 short @1.1619
USD/JPY: 0.1 long @94.88
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  #18
OFFLINE   Xaron

Hab noch zwei nachgelegt:

AUD/USD: 0.1 long @0.7920
EUR/USD: 0.1 long @1.3926
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  #19
OFFLINE   Xaron

Rückblick

Gestern schrieb ich, das ich Long-Positionen aufbauen möchte. Gerade noch rechtzeitig kam die Handelsfreigabe von Varengold, so dass ich tatsächlich noch die gestern geposteten Level grob erwischt habe, bevor es dann nach oben ging.
Der Dow hat gestern doch noch ein kleines Plus geschafft, für mich eher eine Überraschung. Das lag sicher auch am ISM Non-Manufacturing PMI (Einkaufsmanagerindex) gestern; die Zahlen waren etwas besser als erwartet. Gold und Silber haben wieder etwas Boden gewonnen, gerade Silber ist in den letzten Tagen unheimlich unter Druck geraten - Schnäppchen-Level.
Der Euro hat heute früh noch einmal die 1,39 getestet, wurde dort aber wieder stark gekauft - für mich ein gutes Zeichen.
Die RBA hat den Zinssatz erwartungsgemäß bei 3,0% gelassen, der "Rate Cut Circle" könnte hier tatsächlich vorbei sein.


Analyse

Große Bewegungen darf man im Hinblick auf G8 wohl nicht erwarten. Spannend wird da sicher der Mittwoch, da dort erste Details des G8-Gipfels bekannt werden. Ich denke, wir haben in den letzten Wochen eine schöne Konsolidierung auf diesem Niveau gesehen, so dass wir bald höhere Kurse gegenüber dem Dollar sehen dürften. Wichtige technische Level sind die 1,38 im Euro und 0,78 im Aussie. Darunter besteht technisch deutliches Abwärtspotential.

Der Aussie steht fundamental super da. Nicht nur, dass irgendwann künftig die Zinsen eher wieder erhöht denn gesenkt werden, profitiert Australien sicher stark von China und dem Goldpreis. Zudem sind Staatsanleihen mittlerweile von der Regierung abgesichert, so dass künftig so einiges an Geld in den Aussie fließen dürfte. Auch die Wirtschaft ist grundsolide und ist bei weitem nicht so stark in dem Bankensumpf verstrickt wie der Rest der Welt. Es wird interessant zu beobachte, wie die RBA gegen einen (zu schnell) steigenden Aussie gegensteuern wird.


Median Grid

AUD/USD: 0,7800 - 0,8500; directional bias: long
EUR/USD: 1,3800 - 1,4500; directional bias: long
USD/CAD: 1,1000 - 1,1800; directional bias: short
USD/JPY: 90,00 - 100,00; directional bias: long


Plan

Positionen aufgebaut, nun ist erstmal warten angesagt.

AUD/USD

Mehrere Long-Positionen eingegangen. Ziele: 0,81 - 0,83

EUR/USD

Mehrere Long-Positionen eingegangen. Ziele: 1,41 - 1,43

USD/CAD

Short-Position eingegangen. Ziel: 1,10

USD/JPY

Super Einstieg erwischt unter 95! Ich denke, die BOJ hat kein großes Interesse an einem starken Yen und wird hin und wieder intervenieren.

Das Kleingeld dazu haben sie jedenfalls. Ziel: 96,80


Offene Trades

06.07.09: AUD/USD long @0,7912 mit 0,2 lot
06.07.09: AUD/USD long @0,7920 mit 0,1 lot
06.07.09: EUR/USD long @1,3906 mit 0,2 lot
06.07.09: EUR/USD long @1,3926 mit 0,1 lot
06.07.09: USD/CAD short @1,1619 mit 0,1 lot
06.07.09: USD/JPY long @94,88 mit 0,1 lot
07.07.09: EUR/USD long @1,3912 mit 0,1 lot


Kurse

AUD/USD 0,7970
EUR/USD 1,3960
GBP/USD 1,6200
USD/CAD 1,1610
USD/CHF 1,0880
USD/JPY 95,20
Gold 926
Silber 13,25
Öl 64,30
Dax 4680
Dow Jones 8310


Account

Start: 06.Juli 2009
Start Balance: EUR 10.000,00

Account balance: 10.000,00 (+0,00%)
Account equity: 10.343,21 (+3,43%)

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  #20
OFFLINE   TJPLD

Danke für die ausführliche Aufarbeitung. Ich weiß das zuschätzen.
Werde hier regelmässig lesen.





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