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Trading Grundregel

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7 Antworten zu diesem Thema

  #1
Namenloser

Hallo,


ich habe ehrliche Fragen und würde mich über ehrliche Antworten freuen, danke.


Ich will kurz beginnen mit dem Aufzählen von dem was ich denke bereits gelernt zu haben.

Ich habe folgende Risikomanagement Regel denke ich bisher verstanden über das Traden. Wenn ich bei jedem Geschäft das ich eingehe beispielweise ein Gewinnstopp von 50 Punkten und ein Verluststopp von 30 Punkten benutzen würde und dabei eine erfolgreiche Trefferquote von 50% hätte, dann müsste ich ja bereits Geld verdienen.


Beim Money Management würde ich eine Prozent Startegie benutzen, beispielweise 2% vom Kontokapital zur Berechnung des Volumens für die nächste Handelsorder, bei 10.000 Dollar auf dem Konto würde mein Handelsvolumen 0.2 Lot sein.


Ich denke somit müsste ich doch die wichtigen Themen Money Management und Riskmanagement vollkommen in mein Tradeing eingebaut haben oder??????


Es wird ja immer darüber gesprochen das Money Managment und Risk Management sehr wichtig sind, daher wäre es wichtig für mich zu wissen ob ich das auch beachte mit meinen genannten Regeln und weil ich es nicht besser weiß frage ich euch.


Also danke für eure Aufmerksamkeit bis hier her, nun folgt für mich noch eine schwere Frage, nämlich, wie bekomme ich die 50% Trefferquote nun hin.


Ich hatte mir vorgenommen ein einfachen gleitenden Durchschnitt von 20 Perioden als einzigen Indikator zu benutzen, und ab 15 - 60 min Chart damit zu handeln, jetzt stellt sich mir die Frage wie ich meine 50% Trefferquote hin bekomme.


Ich denke, es wird ja oft so sein, dass ich mit 50 Punkten ein zu weites Ziel anvisiere welches der Kurs nicht erreicht, ist es da sinnvoll gelegentlich aus den 50 Punkten ein 25 Punkte Ziel zu machen und den Verluststop dementsprechend auch zu halbieren von 30 auf 15 Punkte, oder sollte ich mich an andere Sachen orientieren wie den Abstand eines letzten Widerstandes oder einer Unterstützung um Gewinn- und verluststopp zu wählen? nach welchen Kritirien sollte ich überhaupt mein Gewinn- und verluststopp setzen?


Wie ihr alle sieht habe ich lauter Fragen, und ich würde mich wirklich sehr freuen wenn mir gute Leute hier zur Hilfe stehen und aus Erfahrung was sagen können.

Danke für die Aufmerksamkeit und viele Grüße
Namenloser

  #2
OFFLINE   MANDL2007

hmm ... also das mit dem Verwenden des einfachen gleitenden Durchschnittes - das tät ich noch mal überdenken - wenn überhaupt indis, dann gibt es sicher bessere die zu (schier endlosen) Systemen kombiniert worden sind. Einige gute Sachen sind auch in diesem Forum beschrieben. Schliesslich ist es wichtig das DU selbst DICH mit einem zuverlässigen System vertraut machst und es dann eisern diszipliniert durchhälst - letzteres ist das eigentliche Problem ... vielleicht aber keines für Dich ? Also es gibt nicht das System, welches als "holi gral" funktioniert - es muss ein brauchbares sein (und davon gibt es einige) - was dann zu DIR passt;)
"I DO it my way !" (frei nach F.S.)
Mein EA Portfolio: http://www.stevehopw...php?f=36&t=1374 (TGTFX, TGTFX1, TGTFX2, MANDL2007)

  #3
OFFLINE   Divecall

Nun, ein einfacher Ansatz könnte es sein, wenn Du darauf achtest, wenn der Preis die EMA (20) Linie schneidet, der Einstieg würde dann bei der nächsten Kerze erfolgen, die nicht den EMA berührt.

Jedoch erscheinen mir die 50 Pips als zu hoch, wenn man sich auf ein 1-H-Fenster konzentrieren will. Weniger (Take Profit) ist da manchmal mehr. Wenn Du die Zeit hast 1-H zu handeln wunderbar; aber dann hast Du auch die Zeit, kleinere Zeitfenster zu bedienen mit einem etwas geringeren TP. Ich bin leider auf 1-Tag gebunden (wegen Familie und Arbeit).

Zudem solltest Du berechnen, was Du verlierst, wenn der SL greift, ist das immer noch 2 % ???

Eine gute Hilfestellung ist es, am Anfang sich auf ein Währungspaar zu konzentrieren, nur so gelingt es Dir die Feinheiten eines Paares - in Ermangelung besserer Worte nenne ich es mal Charakter - zu verarbeiten.

Ehrlich: Du solltest noch einen weiteren Indikator hinzufügen, z.B. PSAR oder ADX um ein besseres Bild zu bekommen, was am Markt wirklich passiert. Ad hoc könnte man probieren: Heikin-Ashi-Candles und PSAR. Eine HA-Candle (Long) muß von einem PSAR UNTER der Kerze bestätigt werden und die Kerze muß ÜBER dem EMA (20) liegen. Damit hast Du 3 Indikatoren, die einen Buy zeigen (LONG)....

So oder so ähnlich.

Vor allem sind Geduld wichtig, aber der größte Faktor ist Disziplin. Führe ein Tagebuch, halte Dich strikt an Deine Regeln.
DISZIPLIN, DISZIPLIN, DISZIPLIN ist das A und O. Werde nicht gierig und ungeduldig - dann bist Du ein großes Stück weiter.

Bin auch auf weitere Antworten gespannt, von unseren Profis... :welldone:

Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #4
OFFLINE   MasterofDisaster

Hallo, es ist schon mal gut das Du dir Gedanken über das Risikomanagement gemacht hast.
Allerdings ist dir bei deiner Berechnung wohl ein kleiner Fehler unterlaufen denn bei einem Sl
von 30 pips und einer Kontogröße von 10000 $ könntest Du, bei einem Risiko von 2 % 0.66 lots handeln.
Als kleine Rechenhilfe ( ist nich böse gemeint ,ich will nur helfen )
2% von 10000 $ = 200 $ diese teilst Du durch deinen SL von 30 Pips dann kommen 6.66 $ pro Pipr raus
und das entspricht abgerundet ( um auf der sicheren Seite zu sein ) 0.6 Lots.Deine Strategie baut auf einem positiven Risiko-Gewinnverhältnis von 1:1.66 auf und sieht auf dem Papier echt gut aus. In der Realität allerdings wird dieses wohl nicht erreichbar sein,da Du aufgrund der geringen Sl Größe zu oft ausgestopt werden wirst.Die einzige feste Größe die Du beim Trading definieren kannst ist dein Verlust
pro Trade ( Risiko ) den Tp gibt der Markt vor und manchmal ist es besser 30 Pips zu nehmen als auf 50 Pips zu warten die niemals kommen.Beim Trading sollte man flexibel agieren und auch die Fundamentaldaten in betracht ziehen ,bestehende Korrelationen zwischen den Märkten kennen und gute Kenntnisse in der technischen Analyse haben.Ich kann dir nur raten dich mit diesen Themen zu beschäftigen. Außerdem würde ich dir empfehlen auf einem hohen Zeitrahmen zu handeln ( 4 Std. Chart ).
Dort sieht man die Dinge mit mehr Abstand und kann deswegen bessere Entscheidungen treffen.Des weitern rate ich dir nicht zu viele Indikatoren zu verwenden, sonst siehst Du den Wald vor lauter Bäumen nicht.Zum Abschluss würde ich dir empfehlen auf einer Demo-Plattform zu beginnen und erst wenn Du dort kontinuierlich Gewinne generieren kannst, würde ich es mit einem kleinen Live Account versuchen.Du solltest auch immer ein striktes Risikomanagement verwenden, am besten Du fängst mit 0.5 -1.0 % von deiner (Demo) Accountgröße an.

cheers

M.o.D.
Moderator des Liverooms bei forex-pirates

  #5
OFFLINE   Divecall

Das mit den höheren Timeframes (Zeitfenstern) ist ein goldiger Tipp: Es macht wenig Sinn, ein TP von 50 Pips anzustreben, wenn die durchschnittliche tägliche Bewegung eines paares nur um die 130 Pips beträgt, und dein 1-H-Chart "Gehe Short" sagt, wenn das höhere TF (3,4 Stunden oder Täglicher Chart) "Long" brüllt. Nur im Einklang mit den höheren TF´s macht dein TP / SL sinn. Und auch Dein MM.

Du kannst sicher sein, das der größere "move" (Bewegung) dem höheren Chartfenster entspricht.

Was ich ausdrücken will: sagt der höhere Timeframe "Long", würde ich in kleineren Chart-Einheiten nicht "short" gehen, sondern nur "Long", auch wenn sich die ideale "Short"-Eröffnung ergibt.

Du siehst, so einfach, wie Du dir das handeln am Forex-Markt vorstellst, ist es (zum Glück ???) bei weitem nicht.

Und es geht auch nichts über eine TA (Technische Analyse), denn das ist die Königsdisziplin am Forex-markt. Alle Indikatoren zeigen nur den Ist-Zustand oder die Vergangenheit. Nur die TA kann in die Zukunft blicken (Einzig der Indikator "Ichimoku Kinko Hyo" macht da eine Ausnahme...)


Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #6
Namenloser

Hallo,

danke für eure Tipps. Die Idee zum Risikomanagement und Money Management scheint ja zu stimmen, ausser beim Money Management, da könnte ich laut MasterofDisaster eine andere Berechnung benutzen und meine Gewinn- und Verluststopp sollte ich auch anpassen.

Gut dann bedanke ich mich für eure Ratschläge und werde versuchen mir ein Handelsplan zu erstellen.

Wegen Disziplin habe ich bemerkt das die am meisten fehlt wenn man mit zu kleinen Konten handelt und sich für winzige Gewinne so lange konzentrieren muss. Bei meinen vergangenen Versuchen bisher konnte ich Zeitweise schon gute Gewinne machen mit Handel ohne Indikatoren, aber da ich ein zu kleines Konto handelte benutzte ich immer zu viel Lot und verlor meine Gewinne, ich denke das passiert fast jedem so. Wenn man aber ein größeres Konto hat und weiß das man von ein paar Trades leben kann im Monat ändert sich auch das Verhalten.

MFG
Namenloser

  #7
OFFLINE   MasterofDisaster

Hallo,
ich denke nicht das Fehlverhalten am Markt durch ein größeres Konto kompensiert werden kann.
Und um von ein paar Trades im Monat leben zu können braucht es auch ne Weile.Bei mir hat's über
3 Jahre gedauert. Ok manche schaffen es schneller und manche gar nicht ( der überwiegende Teil).
Ich möchte dich ja wirklich nicht desillusionieren aber wer auf einem kleinen Account keine Disziplin
halten kann, wird das wohl auch nicht auf einem großen können.Ich kann dir nur den guten Rat geben erstmal auf nem Demo Account Erfahrungen im Markt zu sammeln und dir dann eine Strategie zu erstellen.
Sollte deine Strat. auf dem Demo erfolgreich sein, kannst Du diese dann ja versuchen auf einem kleinen Live Account umzusetzen.Erfolgreiches Trading lernt man nicht über Nacht, man kann zwar vieles in Büchern lesen aber die praktische Erfahrung im Markt ist durch nichts zu ersetzen und das dauert
halt seine Zeit. ( meistens länger als die Leute Geld oder Lust haben)

cheers

M.o.D

  #8
OFFLINE   forex35

[.....]
Wenn man aber ein größeres Konto hat und weiß das man von ein paar Trades leben kann im Monat ändert sich auch das Verhalten.
MFG
Namenloser


und genau an diesem punkt muss man beginnen,seine einstellung zu ändern...
denn woher soll das grössere konto kommen,wenn man immer wieder seine gewinne verbrennt?
aber mit dem richtigen management und einer compounding strategie wächst das kleine konto quasi von alleine,ohne dass man das risiko erhöhen muss...

und wer kann für sich selbst die hand ins feuer legen,dass er mit einem grösseren konto nicht die selben oder noch grössere fehler macht?

denn wenn man ein grösseres konto hat und die falsche einstellung verinnerlicht,dann will man vielleicht immer mehr,oder man will nicht mehr ein paar trades im monat,sondern nur von dem einen,"sicheren" trade im monat leben können...

solange man die emotionalen komponenten wie gier,angst und ungeduld nicht kontrollieren kann,ist es meiner meinung nach genauso wahrscheinlich,grosse gewinne auf grossen konten wieder zu verlieren wie kleine gewinne bei kleinen konten....



Man kann Emotionen nicht einfach ausschalten. Man hat zu lernen, mit ihnen umzugehen.



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