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Das Elliot Wellen Prinzip

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341 Antworten zu diesem Thema

  #161
OFFLINE   FX-trader

und noch eine bildchen mit möglichen EW ob das so ist wird uns das markt zeigen, da das um 15M chart handelt wird es schon Montag zusehen ob meine einschätzungen bezüglich indekatoren und EW richtig wahren .

Dateianhang


Gier führt zu Armut !!!

Von mir gepostete Signale, stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Handel dar und für daraus entstehende Verluste, kann ich keine Haftung übernehmen.

  #162
OFFLINE   MasterBO

und noch eine bildchen mit möglichen EW ob das so ist wird uns das markt zeigen, da das um 15M chart handelt wird es schon Montag zusehen ob meine einschätzungen bezüglich indekatoren und EW richtig wahren .


Hi,
die Abwärtsbewegung nach unten sah mit doch eher wie ne Korrektur aus.
Es sollte Montag weiter nach oben gehen. Aber mir fehlen hier die übergeordneten Trends. Dann kann man die Bewegung besser einordnen und die TF15 oder 5 auch sehr gut handeln.
Wenn euch der Post gefällt, dann gibt mir ein Thank You!!!

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
von André Kostolany!

  #163
OFFLINE   FX-trader

Hi,
die Abwärtsbewegung nach unten sah mit doch eher wie ne Korrektur aus.


am anfang habe ich auch als korektur gesehen aber wie du schon sagst

Aber mir fehlen hier die übergeordneten Trends


mir vehlt er auch daswegen kann ich das nicht als ABC abzehlen.

tja schauen wir Montag was pasirt

bildchen noch dazu so könte es auch aussehen(sihe bild unten )
es kann abr auch ein andere szenario das well A und B schon fertig sind und montag folgt dann welle C

Dateianhang

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Gier führt zu Armut !!!

Von mir gepostete Signale, stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Handel dar und für daraus entstehende Verluste, kann ich keine Haftung übernehmen.

  #164
OFFLINE   FX-trader


Aber mir fehlen hier die übergeordneten Trends


mir vehlt er auch daswegen kann ich das nicht als ABC abzehlen.


Ein kleine korektur in zwichen glaube ich das ich den übergeordnete trend gefunden habe(1 H chart )
dem zu volge kann ich am freitag up bewegung als ABC zählen . und montagkann auch das kurs auch nach oben ausbrechen .

ich werde warcheinlich nach beide szenarien ein order machen ( DEMO ):-[

ein bild noch dazu

Dateianhang


Gier führt zu Armut !!!

Von mir gepostete Signale, stellen keine Aufforderung oder Empfehlung zum Handel dar und für daraus entstehende Verluste, kann ich keine Haftung übernehmen.

  #165
OFFLINE   FX-trader

UND noch kleine abdeht für Gold

es könte als welle 3 handeln ,
so wie welle 5 im bild ist dises zählung mit Fett markirte schrift zusehen

genau zählung kann ich nur nach volendung von wellen machen ,erst dann kann ich sagen was es wahr und meine entschlusse da rauszihen

Dateianhang

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Gier führt zu Armut !!!

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  #166
OFFLINE   DaBuschi

Ich werde also zunächst schauen, ob sich die blaue A fünf- oder dreiwellig entfaltet. Sollte sie sich fünfwellig entfalten, dann kann man von der Ausbildung eines ZigZags ausgehen, wo Welle C = Welle A wird. Wie schön das funktioniert, habt Ihr ja letzte Woche erleben dürfen. Aber es kann auch sein, dass es uns der Markt nicht so einfach macht. Es heißt also bis Ende der Woche die Wellenstrukturen der roten B zu analysieren und basierend darauf einen Longeinstieg zu finden. Ein Ansatz könnte sein, in der blauen Welle C abwärts einen Einstieg innerhalb der Welle 5 zu wagen, also wenn die blaue C kurz vor einem Ende steht, weil sich diese Welle 5 der blauen C der roten B als Bärenfalle entpuppen wird. Ich bin mir sicher, ich habe die meisten von Euch nun komplett verwirrt, aber das macht nichts, da ich versuchen werde, dies hier im Board im Vorfeld darzustellen, wenn es so weit ist. Dies wird wie gewohnt mit Einstiegsmarken, Stoppmarken und Zielmarken geschehen.


Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für ein Update. Lang genug hab ich es hinausgezögert, doch nun will ich endlich mal wieder eine Zählung präsentieren.

Ich ärger mich auch grad ungemein, dass ich keine Zählung seit dem 29.12.2009 reingestellt hab. Warum? Nun, ganz einfach. Ich habe oben den wichtigen Teil aus meinem Post vom 29.12.2009 markiert. Ich hatte davon gesprochen, dass das Tief der roten B eine Bärenfalle darstellen wird, die man nicht shorten sollte.

Ich habe die Ellipsen auch fleißig in den Chart gemalt und die Bärenfalle angesagt, aber ein Bild davon hab ich nicht hier ins Board reingestellt. Was lerne ich daraus. Auch wenn es aktuell keinen Trade gibt, so kann ich dennoch ein Bild reinstellen, wenn es derart wichtige Hinweise enthält.

Die EW sagt einem nicht nur, wo man mit einem guten CRV und einer hohen Trefferwahrscheinlichkeit einsteigen kann, sondern sie erzählt einem auch, was man an bestimmten Stellen im Chart tunlichst vermeiden sollte. Wer sich unter 1.4273 bzw. 1.4283 short hat einstoppen lassen, in der Hoffnung auf den großen Shortmove (wie das aufgrund der Markttechnik auch durchaus legitim gewesen wäre), dessen Trade ist gerade mal 9 bzw. 19 Pips in den Gewinn gelaufen, um von 1.4264 impulsiv mal eben um knapp 300 Pips zu steigen. Die EW hat ganz klar gesagt - Short = NO TRADE.

Den Long hätte ich gern gehandelt, aber die 1-2-Struktur hat sich am Freitag zu schnell entfaltet, sodaß der Drops gelutscht war, als ich von Arbeit heimkam und als ich dann endlich da war, war das CRV zu schlecht, als dass ich dem Trade hinterherlaufen wollte.

Mir bleibt deshalb nichts weiter übrig, als mich weiterhin in Geduld zu üben und den Shorteinstieg zu suchen, wenn die rote Welle C sich komplett entfaltet hat und damit die übergeordnete Welle 2 abschließt. Wenn´s ganz dumm kommt, geschieht dies nächste Woche, denn da bin ich komplett nicht da, weil auf Dienstreise in Luxembourg.

Aber vielleicht hab ich ja auch ein bisserl Glück und wir sehen eine klarere Struktur bis Ende der Woche. Eines steht fest - in den Indizes könnten wir in dieser Woche ein signifikantes Hoch ausbilden. Evtl. schon innerhalb der nächsten beiden Tage. Ich mach mich also langsam bereit, ein paar Shorts zu laden und werde dies noch diese Woche tun und vielleicht ist der Markt mir gnädig und beschert mir kräftige Gewinne, wenn ich aus Lux zurück bin.

Wir werden es erleben.

Viele Grüße und viel Erfolg
DaBuschi

Dateianhang


Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #167
OFFLINE   DaBuschi

So, wieder ein Update von mir.

Der EURUSD entfaltet sich wie erwartet, lediglich hab ich kurz nach meinem Posting meine Zählung leicht angepasst und noch zwei weitere Hochs auf die Agenda geschrieben.

Eines haben wir heute gesehen. Seitdem ist der EURUSD ganz ordentlich gefallen, sodaß es sein kann, dass die Welle C und damit die übergeordnete Welle 2 abgeschlossen ist. So richtig schlüssig ist für mich das Bild aber immer noch nicht und deshalb werd ich auch keinen Trade eingehen.

Die MoB-Marke für die aktuelle Zählung liegt bei 1.4415. Fällt der EURUSD darunter, dann liegt eine 1-4-Überschneidung vor und die Zählung wird unwahrscheinlicher. Ein Grund dort zu shorten ist dies allerdings noch nicht. Mal schaun, was uns der Rest der Woche beschert und ob sich das Bild etwas aufklart.

Gerade in solch schwierig zu analysierenden Zeiten ist es manchmal sinnvoll, nur an der Seitenlinie zu bleiben und das tue ich momentan. Da ich noch ein paar andere Märkte auf dem Radar habe, macht das auch nix, weil ich mir meine Gewinne dann halt dort hole. Zum Beispiel hab ich 60 Punkte long im Dow von gestern auf heute mitgenommen und mit einem Long im Gold bin ich auch schon 2R vorn und da sollte noch einiges Potential schlummern. So kann man sich die Zeit auch vertreiben.

Aber hier geht´s ja nicht um meine anderen Trades. Beim EURUSD verbleibe ich vorerst an der Seitenlinie, bis ich klare Strukturen erkennen kann.

Viele Grüße und Gute Nacht
DaBuschi

Dateianhang


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  #168
OFFLINE   DaBuschi

Die MoB-Marke für die aktuelle Zählung liegt bei 1.4415. Fällt der EURUSD darunter, dann liegt eine 1-4-Überschneidung vor und die Zählung wird unwahrscheinlicher.


Die im letzten Beitrag genannte MoB-Marke @ 1.4415 wurde gebrochen. Das ist ein Zeichen, dass auf der Oberseite irgendwas zu Ende gegangen ist. Es kann also momentan sein, dass die komplette Welle C und somit die komplette Korrektur beendet ist oder aber erst die Welle 1 der Welle C und wir uns grad in der Welle 2 befinden. Ich überlege daher gerade Longorders in den Markt zu legen. Es könnte sich auch um ein W-X-Y handeln, dann wären wir grad in der X.

Daraus ergeben sich mehrere Kursziele für Long. Wenn es eine C ist, ists fertig, also kein Kursziel. Wenn´s eine 1 ist, wäre ein harmonisches Ziel bei 1.5050 und wenn es ein W ist, dann liegt das Kursziel bei 1.4700.

Da das alles nicht ganz harmonisch aussieht, gehe ich beim 38,2%-Retracement der Welle 1 mit nur 0,5% Long.

Long @ 1.4384, SL 1.4263, TP 1.4700 - 0,5% Risiko - CRV 2,61

Wie oben geschrieben, stellt 1.4700 also nur das nahegelegendste Kursziel dar. Jedoch wird erst über 1,4580 bestätigt, dass die Aufwärtskorrektur noch nicht beendet war und erst dann werden die beiden Kursziele 1.4700 und 1.5050 realistischer. Deshalb nehme ich auch weniger Risiko für den Trade und hab auch bei jedem Trade einen SL im Markt.

Ich werde heute Abend entscheiden, was ich mit der Position mache. Da ich nächste Woche komplett auf Dienstreise bin, kann ich weder Updates geben, noch kann ich meine Positionen managen, deshalb kann es sein, dass ich den Trade komplett schließe (falls mich der Markt nicht vorher selbst ausstoppt).

Viele Grüße
DaBuschi

Dateianhang


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  #169
OFFLINE   1822036

na die halten sich ja heute vormittag mächtig zurück

  #170
OFFLINE   DaBuschi

na die halten sich ja heute vormittag mächtig zurück


Richtig. Enge Tradingrange seit heute morgen, wenige impulsive Schübe, dabei leichte Abwärtstendenz.

Ich muss heute entscheiden, was ich mit meinen offenen Positionen mache. Nun, im EURUSD wurde ich heute eingestoppt.

Long @ 1.4384, SL 1.4263, TP 1.4700 - 0,5% Risiko - Order getriggert


Ich werde diese Position offen lassen. Warum sollte ich auch jetzt schließen, denn der Markt hat noch nicht entschieden und ich riskiere ja auch lediglich 0,5% mit der Position.

Meinen Long im Gold hab ich @ 1.122,50 leicht über Einstieg abgesichert (Einstieg 1.122,00) und auch wenn es so aussieht, als ob die Downkorrektur noch läuft und mein Stopp gerissen wird, so hab ich hier kein Risk. Und dann hab ich noch ein paar Langfristige Shorts in den Indizes, die ich logischerweise auch laufen lasse.

Werd mich dann mal überraschen lassen, wie es nach einer Woche Abwesenheit aussieht.

Also, wie schon angekündigt wird es nächste Woche keinerlei Updates geben können. Ich werde mir aber dennoch nach meiner Rückkehr aus Luxembourg einen Überblick über die Märkte verschaffen und sicherlich dann auch ein neues Update geben. Das wird dann wohl aber erst am Sonntag 24.01.2010 der Fall sein.

Bis dahin wünsche ich Euch maximale Erfolge
Viele Grüße
DaBuschi
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  #171
OFFLINE   matsf

Na und Dir viel Spaß und Erfolg in Luxemburg !
:D
Lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben.

  #172
OFFLINE   1822036

und komm wieder wir brauchen Dich, die in Lux suchen wohl solche hellen Köpfe, also aufpassen;)

  #173
OFFLINE   DaBuschi

Ich habe vor kurzem einen netten Artikel entdeckt, den ich Euch zur Verfügung stellen möchte. Der Artikel ist in Englisch, aber da ich ihn als wichtig empfinde, mach ich mir mal die Arbeit und übersetze ihn für Euch.

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Stell Dich auf Erfolg ein, nicht Versagen

Ich bin ein guter Trader. Was ich damit meine ist, ich bin beständig profitabel. Ich habe einen Weg gefunden, beständig Gewinne zu erzielen. Gewinnen ist zu einer Angewohnheit für mich geworden, wie Verlieren eine Angewohnheit während der Anfangsjahre meiner Trading-Karriere war.

Für die unter Euch, die es vielleicht überlesen haben - ich sagte Jahre. Ich habe sehr hart für eine sehr lange Zeit gearbeitet um dieses Resultat zu erreichen. Ich hab viele Male aufgegeben, hab 3 Konten geplättet und hab mehr emotionale Zusammenbrüche erlitten, als ich mich erinnern kann. Aber ich war nicht anders, als die meisten Trader zu Beginn. Die Liebe zu den Märkten war nicht der ursprüngliche Grund für mein Trading. Es war Geld. Ich wollte eine Veränderung in meinen Leben und sah in den Märkten einen Weg, dieses Ziel zu erreichen.

Ich reise heute nach Dubai und der lange Flug gibt mir die Gelegenheit mein Trading des vergangenen Monats zu reflektieren. Ich habe mein Trade-Journal durchgesehen und habe versucht herauszuarbeiten, was ich im kommenden Jahr anders machen möchte, um meine Performance zu steigern. Ihr müßt wissen, der Dezember war kein sonderlich erfolgreicher Monat für mich. Für die Leser unter Euch, die Zahlen und Fakten mögen, ich habe lediglich ein halbes Prozent Gewinn erzielt. Nun, jeder Monat, wo das Konto wächst, ist ein guter Monat, aber dieser Monat ist weit von für mich normalen Monaten entfernt. Ich habe Glück, denn ich führe ein gutes Trading-Journal, welches es mir ermöglicht, jeden Trade nochmal nachzuvollziehen. Ihr wärt überrascht, über die Informationen die man gewinnen kann, wenn man seine Entscheidungen, Emotionen und Erwartungen von Trades überprüft, die Monate zurück liegen.

Für die unter Euch, die sich einen geheimen Einblick darauf erhoffen, wie ich es von einem Zustand voll Konfusion hin zu Profitabilität geschafft habe - nun, ich muß Euch enttäuschen. Da gibt´s kein Geheimnis, keine Magie. Es gibt keine allgemeingültige Formel für Erfolg. In Wahrheit war es einfach ein Prozess, Angewohnheiten zu identifizieren, die sich nachteilig auf mein Trading auswirkten und dann daraufhin zu arbeiten, diese Angewohnheiten abzustellen und durch neue zu ersetzen. Im Nachhinein klingt das alles sehr einfach, aber es war harte Arbeit.

Mit all dem im Hinterkopf dachte ich mir, ich nehme mir heute mal die Zeit, um auf eine dieser destruktiven Erwartungen einzugehen, die zu einem schnellen Ende meines ersten Kontos führten.

Du bist kein Weltklasse-Trader

Schätzt mal, welche jährliche Performance die besten Trader und Portfoliomanager da draußen im Schnitt erzielen. Irgendeine Idee? Es sind ca. 20%. Das ist alles. Die erfolgreichsten Trader in der Welt mit all ihren Vorteilen, die sich aus dem Trading im großen Stil ergeben, machen im Schnitt 20% pro Jahr. Nun, sie haben auch einige Nachteile. Viele handeln riesige Summen von Geld, welches es schwierig macht, einfach so in den Markt zu gehen bzw. Positionen zu schließen. Sie haben einen längerfristigen Horizont und dürfen sich keine großen Verluste leisten, weil sonst ihre Investoren abspringen würden. Aber in Wirklichkeit sind diese Typen die besten in dem, was sie tun.

Ich hatte mein erstes Konto mit 5.000 USD eröffnet. Zu jener Zeit hatte ich mich auf den Handel mit Aktien fokussiert. Ich wurde mitgerissen von dem Hype und der Verlockung nach großem Reichtum und hohen Gewinnen. Natürlich wollte ich konservativ handeln. Ich hatte nicht vor, mein Konto jede Woche zu verdoppeln. Alles was ich wollte, waren 1% am Tag (Vorsicht Sarkasmus). Sind 20% pro Monat wirklich zu viel verlangt? Das sind schlappe 50 USD am Tag. Im Internet fand ich einen Artikel, der die Kraft des Zinseszinseffekts erklärte. Ich bin mir sicher, jeder von Euch hat sowas schonmal gesehen. Es sah so ähnlich wie folgt aus:


Startsaldo 1% pro Tag Endsaldo
$5.000,00 $50,00 $5.050,00
$5.050,00 $50,50 $5.100,50
$5.100,50 $51,01 $5.151,51
$5.151,51 $51,52 $5.203,02

Es klang alles so logisch und da ich so konservative Erwartungen hatte, war ich überzeugt, dass ich sehr viel besser abschneiden könne, als die Prognose. Aber ich habe mir selbst versichert, dass ein konservativer Ansatz, der beste Weg ist.

Ich stellte eine kleine Rechnung an und kam zu dem Schluß, dass bei 1% pro Tag mein Konto nach einem Jahr unglaubliche $53.923,53 ausweisen sollte. Zu jener Zeit verdiente ich lediglich $30,000.00 pro Jahr. Soweit es nach mir ging, wäre ich nach nur wenigen Monaten in der Lage, meinen Job an den Nagel zu hängen (sobald ich ausreichend Puffer hätte, um auch mal einige schwächere Wochen aushalten zu können).

Ich hab keine Ahnung, was mich glauben ließ, dass ich mein Geld mit Trading verdienen könnte, mehr noch 1% am Tag. Es muß irgendeine Erfolgsgeschichte auf irgendeiner Webseite gewesen sein. Was die Geschichte aber vergaß zu erwähnen, war die kleine Sache, die man Verlustserie nennt. Ihr wißt alle, wie die Geschichte endet. Am ersten Tag machte ich $25. "Kein Problem, ich hol das zum Ende der Woche locker auf", dachte ich. An Tag 2 verlor ich $30. Am Ende der Woche hatte ich $150 verloren und war weit von meinem "konservativen" Ziel von +$200 entfernt. Also begann ich zu viele Trades zu machen, meine Positionsgrößen zu verdoppeln und alles auf eine Karte zu setzen, nur um mein Konto wieder auf den Anfangsstand zu bringen. Ich brauchte weniger als einen Monat, um die kompletten $5,000.00 in den Sand zu setzen.

Viele Trader haben ähnliche Erwartungen. Sie haben keinen blassen Schimmer, wie zerstörerisch zu hohe Hebel und schlechte Positionsgrößenbestimmung für ein Trading-Konto sein können. Auch sie denken, 1% am Tag ist wenig und sie wollen, dass ich ihnen helfe, dieses Ziel zu erreichen, wenn nicht sogar noch besser abzuschneiden. Ich habs aufgegeben, diese Trader davon zu überzeugen, dass sie einem Denkfehler machen. Ich bin vielmehr dazu übergegangen ihnen zu sagen, dass wenn sie meine Hilfe wollen, mein Fokus auf Beständigkeit und nicht Gewinn liegen wird.

Erfolgreiche Trader wissen, dass Performance einfache Mathematik ist. Wenn man einige Schlüssel-Kennzahlen, wie Trefferquote, positiver Erwartungswert, max. %-Verlust, durchschnittlicher %-Verlust und Chance-Risiko-Profil kennt, dann kann man mit einer hohen Genauigkeit errechnen, welche Performance erzielt werden wird, basierend auf dem Risiko, welches man bereit ist einzugehen. Wenn ich zum Beispiel 20% Gewinn erzielen kann und dabei maximal einen Verlust von 10% in Kauf nehmen muss, dann ist es einfach zu ermitteln, dass ich für 40% Gewinn 20% Verlust aushalten können muss.

Was viele Trader erfolglos bleiben lässt, sind Verlustserien. Sie bleiben nicht beständig in den Wochen und Monaten mit Verlusten, die man durchstehen muss, bis sich das Konto zu neuen Höchstständen aufmacht. Es sind die Verlustserien, die den Drang freisetzen, das Konto auf den Höchststand zurückzubringen und dazu führen, dass man zu viel handelt und generell schlechte Entscheidungen fällt. Wenn man das mit zu hohem Risiko und schlechter Positionsgrößenbestimmung anreichert, verschlimmert sich das Problem noch.

Die Lösung

Hier ist ein verrückter Lösungsansatz. Warum nicht eine Umgebung schaffen, in der man gar nicht verlieren kann? Mit verlieren meine ich, das Konto zu plätten. Genau wie beim Poker brauchst Du nur einen Chip und einen Stuhl. Wenn Du keine Chips mehr hast, hast Du verloren, aber solange Du noch Chips hast, solange bleibst Du im Spiel. FOREX ist eine der flexibelsten Möglichkeiten für den Handel, weil es einem eine breite Spanne von Konto-Typen bietet. Es gibt Standard-Konten, Mini-Konten, ja sogar Micro-Konten. Somit ist die Meßlatte für den Einstieg ins Trading viel geringer als in anderen Märkten.

Also, lasst uns diese $5.000,00, mit denen ich vor Jahren begonnen habe, nehmen und sie in ein FOREX Micro-Konto packen. Und anstatt eine gängige Regel fürs Money-Management wie "riskiere nie mehr als 2% pro Trade" zu nehmen, lasst uns einfach 1 Micro-Lot handeln. Nun, ich bin mir sicher, dass jetzt viele sagen: "Was? Ein Micro-Lot? Das sind 10 Cent pro Pip. Selbst wenn ich 100 Pips pro Woche mache, sind das lächerliche $40 pro Monat, magere 0,8% aufs Konto und das bei 100 Pips pro Woche!".

Aber lasst mich Euch eine Frage stellen: Wenn Ihr mit einem Micro-Lot nicht profitabel handeln könnt, wie soll eine höhere Positionsgröße das ändern? Wie ich die Sache sehe, könntet Ihr 100 Pips pro Woche für nächsten 2 Jahre verlieren und wärt immer noch nicht pleite. Denkt an all das Wissen und die Erfahrungen, die Ihr machen werdet, wenn Ihr Euch darauf konzentriert, beständig profitabel zu werden, anstatt auf den Homerun zu hoffen, der unrealistische Gewinne verheißt.

Noch eine Sache und schreibt Euch das auf. Dieser gesamte Artikel kann mit dem folgenden Satz zusammengefasst werden:

Die wichtigste Sache für einen jeden Trader ist es, unabhängig davon was passieren wird, dass er morgen wieder zurück kommen und den nächsten Trade nehmen kann.

Wenn Ihr beständig $40 pro Monat mit einem $5.000,00-Konto machen könnt, dann gibt es keine Grenze dafür, was Ihr erreichen könnt. Aber wenn Ihr zu aggressiv tradet, dann befürchte ich, werdet Ihr zu den unzähligen Millionen gehören, die keine Chips und keinen Platz am Pokertisch mehr haben.

Bis zum nächsten Mal, viel Glück und gute Trades.

Jason Stapleton.



Das soll quasi mein Abschiedgeschenk für die Woche gewesen sein. War ne ganz schöne Arbeit, den Artikel zu übersetzen. Ich hoffe, es lohnt sich für die, deren Englisch nicht so gut ist.

Viele Grüße
DaBuschi

Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

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  #174
OFFLINE   Divecall

Deine Beiträge machen die Fabrik wirklich einzigartig - ein Qualitätsmerkmal das uns (als Forum) von den anderen unterscheidet. Solltest Du mal ein übernahmeangebot eines anderen Forums erhalten....ich biete immer das doppelte... ;) ;D :welldone:

Danke für diesen Beitrag !

Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 27.02.2015 - 23:49 Uhr

 


  #175
OFFLINE   Fluxkompensator

meine urspruengliche PM an DaBuschi, welche auf dessen wunsch auch dem Thread zu gute kommen soll:welldone:

Servus,
Eine kurze Frage...auf welchem Wege hast du angefangen dich mit EW zu beschaeftigen?
Buecher? ausschliessliche Internetsuche oder oder oder?
Finde das Thema immer interessanter je mehr ich darueber lese.
Wuerde mich ueber eine Antwort freuen.
Gruss
Flux

Edit: Und auch von mir vielen dank fuer die muehsame uebersetzung dieses wirklichen tollen artikels:welldone:
Eingefügtes Bild

  #176
OFFLINE   DaBuschi

Eine kurze Frage...auf welchem Wege hast du angefangen dich mit EW zu beschaeftigen?
Buecher? ausschliessliche Internetsuche oder oder oder?
Finde das Thema immer interessanter je mehr ich darueber lese.


Also zuallererst freut es mich, dass Dich das Thema interessiert vor allem, da es sich bei der EW-Theorie mehr um eine kleine Nische handelt. Wobei man sicherlich sagen muß, dass sie sich zuletzt auch mehr und mehr größerer Beliebtheit erfreut.

Warum ist das so? Nun, die EW-Theorie ermöglicht einem die Kombination von zwei Dingen, die für viele so nicht wirklich vereinbar ist. Das sind zum einen Trades mit einem hohen Chance-Risiko-Verhältnis und zum anderen eine dennoch hohe Trefferquote.

Das ist es auch, was mich selbst zur EW-Theorie brachte. Ich habe in einem anderen Forum einen Thread verfolgt, wo jemand eine Art Journal führte und seine Trades und Analysen live reinstellte. Ich war beeindruckt von der enorm hohen Trefferquote gepaart mit Trades mit hohem CRV. Was mich jedoch besonders beeindruckte, war, mit welcher Präzision der User dort künftige Kursbewegungen antizipieren konnte. Das war mein erster Kontakt mit der EW-Theorie. Ich habe dann den ein oder anderen Beitrag dort im Thread geschrieben und erste Zusammenhänge erkannt, dennoch war ich weit davon entfernt, die EW-Theorie profitabel anwenden zu können.

Es wurde in besagtem Thread auch immer wieder eine Webseite empfohlen, die das Regelwerk sehr gut zusammenfasst. Ich habe sie hier auch schon des Öfteren gepostet, aber tue dies gern nochmal:

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Nichts desto trotz ist es für mich wichtig, nicht nur stur nach Regeln zu handeln, sondern diese Regeln auch zu verstehen. Nur wenn man das tut, kann man sie auch richtig anwenden. Also habe ich mir das Buch von Prechter ("Elliott Wave Principle: Key to Market Behavior" - engl.) bestellt und durchgelesen. Wie es immer so ist, blieben die Kernideen von Ralph Nelson Elliott hängen, aber nach einmaligem Lesen eines Buches, vor allem eines Fachbuches, hat man meist ein sehr gefährliches Halbwissen. Ich bin aber nicht der Typ, der sich ein Buch zweimal durchliest (zumindest Fachbücher nicht). Also habe ich als Erweiterung auch noch ein Buch von Rüdiger Maaß gelesen ("Elliott-Wellen: Sichere Prognosen in jeder Marktlage treffen").

Maaß ist dafür bekannt, die Regeln etwas zu dehnen, aber gibt in seinem Buch einen guten Überblick, wie man die Theorie in eine Handelsstrategie umwandelt. Oder wenn man so will, zeigt er das auf, was ich hier versuche zu machen. Ich analysiere den Markt und erstelle darauf basierend einen Tradingplan. Dieser wird dann ausgeführt und angepasst, wenn es die Marktbewegungen verlangen.

Was mich allerdings wirklich nach vorn brachte, war EW live in der Anwendung zu sehen. Ich habe mir ein nicht ganz billiges Abo (150,-€/mtl.) zugelegt und das hat meine Lernkurve stark ansteigen lassen. Ich weiß nicht, wie lange ich gebraucht hätte, mir dieses Wissen in der Anwendung der EW selbst anzueignen und vor allem, was es mich an Lehrgeld gekostet hätte. So denke ich, dass diese 150,-€ pro Monat zumindest für mich sehr gut investiertes Geld sind.

Meine Performance lag in den letzten beiden Monaten bei jeweils +10%, meine Trefferquote lag bei 70% und meine durchschnittlichen Gewinner waren größer als meine durchschnittlichen Verlierer. Jetzt kann man sich an einer Hand abzählen, was das für die Performance bedeutet.

Mein Ziel ist es, diesen Trend in diesem Jahr zu bestätigen und beständig mit der EW Geld zu verdienen. Uns stehen einige enorme Kursbewegungen bevor und ich hoffe, Trendwenden mit der EW rechtzeitig antizipieren und traden zu können. Ich freue mich auf 2010, auch wenn die erwarteten Kursbewegungen für die Wirtschaft nichts Gutes verheißen. Aber ändern können wir das sowieso nicht.

So. Das solls von mir erstmal gewesen sein, doch bevor ich mich für die kommende Woche verabschiede, möchte ich noch kurz mitteilen, dass ich morgen früh vor meiner Abreise Orders für einen Long-Trade im Öl in den Markt legen werde. Ziel sollte hier um die 95$ pro Barrel, evtl. auch über 100$ liegen. Wenn man jetzt bereits long gehen würde, hätte man ein Risiko von knapp 5,50$ und eine Chance von 20$. Ein CRV von über 3 und damit jetzt schon ein guter Trade.

Viel Erfolg nächste Woche
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #177
OFFLINE   1822036

Was meinen die EW Experten, sind wir jetzt in Welle 5 beim EURUSD H4?

  #178
OFFLINE   TJPLD

Wahrscheinilch. Am 13.01 um 12:00 haben wir wohl doch die C abgeschlossen und damit die übergeordnete 2 und befinden uns nun in einem Abwärtsimpuls der bis 1.30 laufen könnte. Ich warte/hoffe noch auf ein guten Retrace für die 2 zum Shorten. Das wir nochmal bis 1.46-47 kommen glaube ich nicht das sind immerhin 500 Pips und ich kann mir nichts vorstellen was dem Euro plötzlich so ein Schub geben könnte. Die lange 5 der roten 1 würde auch für Abwärtsdruck sprechen.

Dateianhang



  #179
OFFLINE   TJPLD

Gleiches Bild bloss die 1 der 3 besser gezählt. Ist wie immer schwierig das Ende eines Impulses abzuschätzen.
Wenn die blaue 2 bis 4284 wieder hochläuft könnte das ein guter Ort für neue Shorts sein. Testen dann den alten Range vonunten und hätten das 50% Retrace der 1 erreicht.

Dateianhang



  #180
OFFLINE   DaBuschi

Long @ 1.4384, SL 1.4263, TP 1.4700 - 0,5% Risiko - Order getriggert


Long @ 1.4384, SL 1.4263, TP 1.4700 - 0,5% Risiko - ausgestoppt

Damit habe ich 0,5% verloren und bin auf Jahressicht aktuell bei -0,958%. Mal schauen, ob wir das bis zum Jahresende ein wenig positiver gestalten können ;)

In der Regel sind solch kleine Verluste aber dennoch hilfreich. Geht die Analyse auf, kann man gut davon profitieren, tut sie´s nicht, hat man meist aber ein klareres Bild, wo man sich befindet und was als nächstes zu erwarten ist.

Ich werde eine ausführliche Analyse aber erst herausarbeiten müssen. Deshalb will ich jetzt keinen Schnellschuß machen. Bin schließlich erst vor 3 Stunden von der Dienstreise heimgekommen ;)

Bis die Tage
DaBuschi
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.



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