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Probleme bzw Hauptproblem beim profitablen Handeln

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22 Antworten zu diesem Thema

  #1
OFFLINE   Trendfolger2008

*
BELIEBT

Hallo zusammen,

ich will in diesem Thread, wenn möglich mit eurer Mithilfe, einmal zusammenfassen oder auch nur auflisten mit welchen Schwierigkeiten sich früher oder später jeder von uns beim handeln auseinandersetzen musste.

Mit der Zeit werden wir evtl auch Vorschläge oder gar Lösungen für das ein oder andere Problem herausbekommen.

 

Ich habe in der Zeit, in welcher ich aktiv gehandelt habe überwiegend immer mit den selben Fragen zu kämpfen gehabt.

 

1: Auf welcher Zeitebene habe ich die "beste" optische Übersicht? Muss ich zwingenderweise mehrere Zeitebenen abgestimmt aufeinander betrachten, wie z.B. bei der Markttechnischen Analyse empfohlen?

 

2: Das für mich und viele andere vielleicht größte Problem. Wie lege ich ein realistisches Ziel fest. Es bringt schließlich recht wenig, wenn ich stur vom doppelten oder gar dreifachen des SL ausgehe, nur um ein theoretisch günstiges Gewinn-Verlust-Verhältnis zu erlangen.

 

3: Wie finde ich überhaupt ein möglichst geringes aber dennoch sicheres SL-Level?

 

4: Wieviel Prozent vom Kapital sollte/darf ich pro Trade riskieren? In welchen Schritten kann ich das Risiko an das gegebene Kapital anpassen?

Ich persönlich setze z.B. immer exakt 1% meines Kapitals pro Trade ein. Dabei gehe ich aber von einem festen Kapitalstock von z.B. 1000€ aus. Erst nachdem ich, idealerweise nach 100 Trades, mein Kapital verdoppelt habe passe ich meinen Kapitalstock auf dann 2000€ an.

 

Würde mich freuen wenn sich hier noch weitere Anfänger und erfahrene Trader beteiligen.


  • Vienna_Trader, asfranz, MANDL2007 und 2 anderen gefällt das

  #2
OFFLINE   asfranz

Hallo!

 

 

1: Auf welcher Zeitebene habe ich die "beste" optische Übersicht? Muss ich zwingenderweise mehrere Zeitebenen abgestimmt aufeinander betrachten, wie z.B. bei der Markttechnischen Analyse empfohlen?

 

Werde erst mal nur zu Frage 1 meine Meinung abgeben. (Wegen Zeitmangel)

 

Da geht es doch schon los die Zeit!

 

Erste Frage an sich selber, wie viel Zeit will ich investieren? (Am Tag, in der Woche oder insgesamt)

Mache ich das Nebenberuflich oder als voll Trader? (die meisten werden es wohl Nebenberuflich machen)

 

Habe ich eine Familie und Kinder? (Man muss ja alles unter einen Hut bekommen.)

 

Regen Wetter oder Sonnentag?

 

Mein Entschluss ist gefallen, ich persönlich gehe gern jetzt auf den Tages Chart. Vorteil für mich kann zu Hause handeln und in der Firma das System fort setzen. Ein sehr Entspanntes traden. Mann meint vieleicht das dann die Gewinne weniger kommen, das ist nicht so. 

 

Mann sollte das wählen wo man sich bei wohl fühlt.

 

Gruß Franz :welldone:

_____________________________

 

„Vergleiche dich mit Bessergestellten, und du bist unzufrieden. Vergleiche dich mit Schlechtergestellten, und du hast mehr als genug.“ (China)


Bearbeitet von asfranz, 04 April 2017 - 17:45 Uhr,

  • Joachim108, Katakuja und Scusi gefällt das

  #3
OFFLINE   josch

Antworten zu den Fragen ...

 

zu 1.

Das Timeframe hängt zunächst davon ab, welche Zeit verfügbar ist. Renter, Dauerkranker, Vollzeittrader: wahlfrei nach Lust, Laune und System(en).

Ausgehend von niedrigen TFs (5 oder 15 Minuten) sehe ich immer auf übergeordnete TFs - 1 Stunde (wichtiger) und 4 Stunden (weniger wichtig),

damit soll vermieden werden, dass beispielsweise ein M5 Trade gegen den Stunden-Trend ausgeführt wird. Grundsätzlich ist zu sagen, dass jedes

TF in seiner eigenen Welt lebt. Es bringt wenig, von oben herab zu sehen (daily, H4, H1 usw.), um dann einen Trade basierend auf M15 auszuführen.

Jedes TF hat seine Trends, Seitwärtsbewegungen, Reversals usw. Einfach 'mal einen M1- und einen H4-Chart ohne Zeitangaben und Überschrift ansehen.

 

zu 2.

Ein realistisches Ziel ist eines, welches statistisch mit möglichst hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden kann ;)

Dieses Profit Target sollte im weiteren Verlauf des Handels erreicht werden können, heißt, kollidiert es möglicherweise bisherigen Chart-Konstellationen?

Beispiel A - Aus ATR und ADR lassen sich durchschnittliche Bewegungen errechnen, liegt das TP Ziel noch innerhalb dieser Range oder nicht mehr?

Beispiel B - Trades auf kleinen TFs (M5 / M15) sind 'anfälliger' gegen Reversals und Chart-Funktionen ('round numbers', Pivots, S&R) wie die auf höheren TFs.

Beispiel C - das P/L-Verhältnis mit 'schwarzem' Ergebnis kann sowohl aus einem TP2:SL1 als auch aus einem TP1:SL2 Verhältnis herrühren - wie hoch ist das Verhältnis von Gewinn- zu Verlusttrades?

Beispiel D - bei Tradeausführung 'looking left' - gibt es da S&R Levels / auch auf höheren TFs? - Sind 'red news' in der nächsten Zeit gelistet?

 

zu 3.

Testen, mit 'paper-trading' oder cent-Account.

These 1: fixes SL mit Betrag, PIPs oder % des Kapitals,

These 2: Chart-orientiert, z.B. letztes High oder Low, Verhalten technischer Tools, z.B. Überschreiten MA-Linie, Stochastic Reversal,

These 3: keine eigene Idee momentan, aber garantiert ergibt sich diese durch das Testen auch ...

Ich würde ein sicheres SL jederzeit einem geringen vorziehen - würde das sichere SL zu 'teuer' werden, hieße das dann 'kein Trade'!

 

zu 4.

1% vom Kapitalstock, fester Kapitalstock - das ist mir nicht so ganz klar ...

a) x% vom Kapital, welches sich automatisch an wachsendes/verminderndes Kapital anpasst, ist eine Variante von MM,

b x% vom Kapital, welches einen fixen Betrag (z.B. von 1.000,00) darstellt, eine andere.

Nachteil von Variante a): 10 aufeinanderfolgende Verluste + 10 aufeinanderfolgende Gewinne ergeben nicht mehr das ursprüngliche Kapital.

 

josch


... trading is war - life is simple ...
Daily EUR/USD Range https://twitter.com/traderjjs

  #4
OFFLINE   PA Scalper

Persönlich denke ich das Ein-System Ansätze antiquiert sind und die Zukunft bei 2-6 verschiedenen Timeframes und verschiedenen Systemen liegt, denn keines ist perfekt, verschiedene Systeme haben unterschiedlich Stärken, im Mix werden sie hoch profitabel, wo eines "nachläßt", ist ein anderes stark.

Voraussetzung: Man muss den Markt und seine Systeme kennen.

Ich verwende 2 unterschiedliche Scalper auf M15 und 2 unterschiedliche Trend Systeme auf D1, reine Pice Action, keine Indikatoren, Linien, S&R, etc. nackte Charts, daher ist ein Beurteilen des Preises schnell erledigt, während das Auslesen und verarbeiten von (vielen) Indikatoren seine Zeit braucht.


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  #5
OFFLINE   DaBuschi

*
BELIEBT

....mit welchen Schwierigkeiten sich früher oder später jeder von uns beim handeln auseinandersetzen musste.....

 

 

  1. Over-Trading
  2. Revenge-Trading
  3. Umgehen mit Verlustserien
  4. Schulen der eigenen Psyche auf Erfolg

Das sind aus meiner Sicht die größten Herausforderungen beim Trading


  • Joachim108, ping, Trendfolger2008 und 4 anderen gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #6
OFFLINE   Trendfolger2008

Vielen Dank für die ergänzenden Punkte @DaBuschi.

Mit den psychischen Belastungen muss man sich natürlich auch beschäftigen.

In diesem Zusammenhang kann man sicher auch das Schulen der eigenen Entschlusskraft aufführen. Zumindest mir geht es teilweise noch heute so, dass ich einen eigentlich vollkommen nach meinen "Regeln" konformen Einstiegspunkt gefunden habe und dann doch nicht schaffe eine Order zu platzieren. Gerade nach einer kleineren Verlustserie, die immer mal vorkommen kann, sind sehr schnell Selbstzweifel vorhanden.



  #7
ONLINE   traderdoc

Hallo @DaBuschi,

ich, mit meinem Coderhirn kann mit dem Begriff Revenge-Trading überhaupt nichts anfangen. Könnte zwar jetzt
googlen, aber dachte mir, ach lass ihn doch mal den Begriff hier erläutern. Also @DaBuschi, kläre uns bitte auf.

traderdoc

Ich erfülle Euch gern Eure EA-, Indikator- und Script-Programmierwünsche.

 


  #8
OFFLINE   ping

Revenge-Trading

 

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... aber ...

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... denn ...

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ciao ping


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8(|In Wirklichkeit  *_* ist die Realität ganz anders! 8(| 8(|¡sɹəpuɐ zuɐɓ ʇıəʞɥɔıๅʞɹıM əıp ʇsı*_*ʇəɐʇıๅɐəଧ ɹəp uI8(|

  #9
OFFLINE   MANDL2007

Revange (revenge) ..... na "Rache" doch ! Der trader fellow ist so wuetend ueber seine Verluste, dass er in die Tischkante beisst. Und dann legt er voellig unueberlegt los und will alles sofort zurueckholen indem er total hauefig mit viel zu grossen lot-Mengen traded ! Er will sich am Markt "raechen" ..... und wird vernichtet ! Ja ja die Psyche wie es so schoen heisst ...............:-


  • DaBuschi und Scusi gefällt das
"I DO it my way !" (frei nach F.S.)
Mein EA Portfolio: http://www.stevehopw...php?f=36&t=1374 (TGTFX, TGTFX1, TGTFX2, MANDL2007)

  #10
OFFLINE   cello993

Ich denke ein großes Problem ist gerade bei Anfängern die fehlende Geduld! Gerade als Beginner will man ja handeln und was tun und nicht auf eine bestimmte Situation warten müssen. Zumindest erging es mir ganz zu Beginn oft so. Blinder Aktionismus kam recht häufig vor und führte immer zum gleichen Ergebnis, nämlich Schrott! Man erkennt in jedem Chart irgendwo ein Setup und haut einfach mal ne mArketorder raus. Dann läuft der Kurs in ide falsche Richtung und man fängt an zu hoffen....und genau da ist dann der Punkt an dem man eigentlich nicht stehen wollte. Hinzu kommen die ganzen Emotionen die man als Anfänger sicherlich nicht im Griff hat. 


  • Scusi, asfranz und xelor gefällt das

  #11
OFFLINE   Scusi

*
BELIEBT

ergänzungen

 

zu 1 - die beste übersicht liefern natürlich große timeframes. ausgehend vom großen bild des tagescharts und wochencharts arbeitest du dich zu dem für dein setup passenden timeframe herunter. die großen timeframes geben dir gute hinweise für die kleinen. nur einen TF zu betrachten wäre wie mit einer taschenlampe nachts durch den wald zu laufen. sie hilft dir vielleicht dabei nicht gegen den nächsten baum zu laufen, aber du siehst vielleicht nicht dass du dich auf ein sumpfgebiet zubewegst... aber auch die umgekehrte richtung gilt und eine lupe kann durchaus nützlich sein; beim höherfrequenten scalping auf kleinen TF in volatilen märkten lohnt auch mal ein blick auf einen ultrakurzfristigen chart. je kurzfristiger das trading desto mehr kommt die psyche ins spiel. es gibt kein patent - behalte den überblick. egal wie.

 

zu 2 - die von dir analysierte tradingchance gibt die G/V ratio vor, entspricht die G/V ratio nicht deinem plan, dann ist es kein trade. du kannst den markt nicht bezwingen indem du beliebig diese ratio herstellst, obwohl der kurs bzw. dein setup das gar nicht hergibt. "was nicht passt wird passend gemacht" ist kein guter ratgeber.

 

zu 3 - aufgrund von erfahrungswerten, wird gebildet durch die faktoren: instrument, marktphase, moneymanagement, strategie, erwartungshorizont

 

zu 4 - 1%, besser weniger

 

Over-Trading, Revenge-Trading, Umgehen mit Verlustserien, Schulen der eigenen Psyche auf Erfolg - Das sind aus meiner Sicht die größten Herausforderungen beim Trading

 

stimme ich völlig zu. ergänzen möchte ich hier:

 

- die abneigung vieler tradinganfänger aber auch der fortgeschrittenen, ihre verdammten hausaufgaben zu machen! das ist wirklich übel wie groß hier oft die defizite sind. ja, solche themen wie moneymanagement und riskmanagement sowie statistische analyse scheinen recht trocken, schwierig und langweilig zu sein. aber es sind die obersten direktiven, die türsteher, an denen alles andere vorbei muss. ohne ausnahme. an diesem punkt entscheidet sich: trader oder zocker. kann man ohne das erfolgreich sein? ja. aber nur für eine gewisse zeit.

 

zu DaBuschis punkt "schulen der psyche auf erfolg" - das kann nicht hoch genug bewertet werden, zumal kaum jemand darüber nachdenkt und behauptet "natürlich will ich erfolg haben!" zu einem guten money-mind-set gehört jedoch mehr als sich zu versichern, dass man erfolgreich sein will. das ist für die meisten härtere arbeit als die ganzen theoretischen grundlagen und die gehassten hausaufgaben zu machen.


fehlende Geduld!

Blinder Aktionismus kam recht häufig vor und führte immer zum gleichen Ergebnis, nämlich Schrott!

man fängt an zu hoffen

die ganzen Emotionen

 

perfekt :welldone:

 

gutes trading ist mehr als das trading selbst.


  • DaBuschi, €urix, Katakuja und 2 anderen gefällt das

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  #12
OFFLINE   Exsoul

Hallo Trendfolger2008,
Zu Frage 1:
Die beste optische Übersicht hast du meiner Meinung nach in den höheren Timeframes, so ab H1 und weiter aufwärts. Es ist zum traden nicht unbedingt notwendig den Kursverlauf im höheren Timeframes abzugleichen, wenn du in Bereich H4 und höher handelst. Im M5 ist es schon notwendiger, aber natürlich auch kein muss, wenn du gute Kenntnisse in der Chartanalyse hast (ohne Indikatoren) und eine strukturierte Vorgehensweise besitzt.
Es hat aber trotzdem einen deutlichen Vorteil, wenn man sich den übergeordneten Trend anschaut. Erstens hat man mehr Sicherheit, wenn der Einstieg nicht ganz perfekt war und der Kurs zuerst etwas gegen dich läuft (Psychologischer Vorteil), und andererseits weißt du in welche Richtung du deine Einstiege suchen musst, was dazu führt das du nicht gegen den Trend handelst.

Zu Frage 2:
ein realistisches Ziel entwickelst du erst dann, wenn du dich mit der Chartanalyse ausgiebig beschäftigt hast und den Chart so lesen kannst, dass du problemlos ohne einen einzigen Indikator handeln kannst. Dadurch wirst du automatisch immer den besten Einstieg erwischen, der dir mindestens ein Gewinn/Verlust Verhältnis von 1 zu 3 bringt. Auf höheren Timeframes ist das Verhältnis noch besser.

Zu Frage 3:
Ein geringes SL-Level zu finden ist eigentlich viel einfacher als man auf den ersten Blick vermuten lässt. Im Prinzip, je besser dein Einstieg desto kleiner auch der S/L.
Wenn ich auf M5 handle, und auch in anderen Timeframes, dann ziehe ich meinen S/L immer schnell in den verlustfreien Bereich. Das ist aber nur dann möglich wenn du deine Einstiege perfekt gewählt hast.

Zu Frage 4:
Ich finde man sollte niemals mehr als 10% riskieren. Besser ist natürlich immer 1% Risiko zu haben, aber wenn jemand mit kleinen Konto handelt, dann sind da natürlich die Verhältnisse ganz anders.


Ich handle schon seit zwei Jahren an der Börse. Natürlich trade ich nicht nur Devisen, sondern auch Indizes, Rohstoffe, Wertpapiere und alles andere. Ich handle ohne Indikatoren, nur nach dem Chartbild. Für mich persönlich sind die besten Zeiteinheiten H4, Daily und Weekend, weil ich nicht gerne jeden Tag am PC sitze und tag täglich den Chart analysieren möchte. Ich mache das einmal die Woche und das ist meiner Meinung nach viel angenehmer als jeden Tag sich mit der Chartanalyse auseinander zu setzen.
Ich habe auch schon insgesamt sechs Trader ausgebildet, die früher (wie jeder zu Beginn) sich nur auf Indikatoren verlassen haben. Einige hatten Glück und haben nicht viel Geld mit ihren Strategien verloren und andere wiederum hatten schon einiges an Kapital eingebüßt. Aber nach zwei Wochen, als jeder von denen alle seine Indikatoren entfernt hat und nur nach den Chart gehandelt hat, hatten sie nicht nur deutliche Profite erzielt, sondern auch ein sehr geringes Verlustrisiko gehabt.
Deswegen empfehle ich jeden Anfänger sich von den Indikatoren zu lösen und erstmal zu lernen ohne Indikatoren zu handeln. Ihr werdet dadurch genau verstehen wie sich der Markt verhält und wo der beste Einstieg ist. Indikatoren sind natürlich nichts schlechtes, aber man sollte diese nur als Unterstützung bzw. Bestätigung verwenden und da reichen meistens schon einer oder zwei.

Bearbeitet von Exsoul, 06 April 2017 - 14:14 Uhr,

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  #13
OFFLINE   denis

Hallo Freunde,

 

wenn Ihr mir erlaubt würde ich auch ein paar Worte zu diese Thema sagen. Alles was bie jetzt geschrieben wurde ist korekt, hilfreich und ist richtig.

Ich würde aber die ganze Sache aus einen anderen Blickwinkel noch betrachten.

 

Was für ein Trader ist Er ?

 

Ist Er ein Hobbytrader, der hinn und wieder mal tradet, und versucht sein Kapital zu vermehren weil bei der Bank gibt es keinen Sparzinsen mehr ?

 

Ist Er ein Trader der schicht arbeiten muss, und will ein Zubrot durch tradern verdienen?

 

Möchte oder ist Er ein Vollzeittrader der das ganze Profesionel betreiben möchte?

 

Ist Er in einen Gewerbe Tätig und möchte ein 2-tes Standbein haben?

 

Oder ist Er ein Anfänger Trader, der durch hören-sagen oder Werbung erfahren hat das mann mit Trading 300 bis 500 Euro täglich verdienen kann mit nur wenig Zeit und Aufwand am Tag ?

 

Was will Er mit tradern erreichen ?

 

Will Er dafon leben und sein gesamtes Lebensunterhalt finanzieren ? ( Vollzeittrader )

 

Will Er ein zusatz Verdienst erwirtschaften, um besser über die runden kommen ? ( Schichtarbeiter )

 

Will Er durch ein 2-tes Standbein sein Betriebskosten und Nebenkosten decken ? ( Gewerbetreibende wie Ich zum Beispiel )

 

Oder ist ein Rentner oder der viel Zeit hat, und durch tradern ein Hobby nach geht ? ( Hobbytrader )

 

All diese kriterien muss am Anfang berücksichtigt werden bevor mann mit dem Tradern anfängt. Das ist zu mindestens meine Meinung. Alles andere kann der neue Trader dann schritt für schritt erlernen. ( Tradestrategien, Technische Analyse, Preis Action Trading und ander Techniken ). Aber davor muss Er mit sein Ziel im klaren sein. Alles andere macht kein Sinn, ist überhastet und unüberlegt.

 

Übrigens wenn ich manchmal lese, ich bin seit xxx Jahre in Demo unterwegs, kommt mir übel auf.

Was will ich zum Beispiel in Demo üben, lernen und erreichen ?

Nur Zeitverschwendung, oder zeige ich meine Frau oder Lebensgefährtin was ich für ein gute Trader bin und sage schau mal Schatz wie viel ich gewonnen habe.

 

Die echten emotionen und Psyhischen tücken lernt mann nur bei Livetrading und nicht in Demo.

 

So viel von meine Seite zu diesen Thema.

 

Gruß

 

Denis


Bearbeitet von denis, 06 April 2017 - 14:57 Uhr,

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  #14
OFFLINE   asfranz

Hallo @Denis

 

Du sprichst mir aus der Seele, aber auf diese Sicht kommt man erst meistens viel später.

 

Gruß Franz :-

 

___________________________

 

Die Hoffnung stirbt zu letzt


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  #15
OFFLINE   ping

Übrigens wenn ich manchmal lese, ich bin seit xxx Jahre in Demo unterwegs, kommt mir übel auf. Was will ich zum Beispiel in Demo üben, lernen und erreichen ? Nur Zeitverschwendung, oder zeige ich meine Frau oder Lebensgefährtin was ich für ein gute Trader bin und sage schau mal Schatz wie viel ich gewonnen habe.

 

... sorry, das sehe ich anders.

Auf einem Demokonto zu üben ist eine sehr gute Idee, nicht nur für Anfänger, aber für die ganz besonders. Solange jemand auf einem Demokonto mit seiner Strategie nicht erfolgreich ist, braucht er gar nicht erst auf einem Livekonto anfangen, das Geld kann gespart werden.

 

Durch traden auf einem Livekonto wird das Trading in eine neue Ebene gehoben, es verstärken sich psychologische Faktoren.

Ich selbst habe für mich eine Strategie entwickelt, die ein ständiges switchen zwischen Demo- und Livehandel zur Folge hat. Wenn ich spüre, dass ich emotional in einen kritischen Bereich einfahre (Over-Trading, Frust-Trading, Unkonzentriertheit u.s.w.), dann schwenke ich sofort auf Demobetrieb um und tobe mich dann dort voll aus. Das Geile daran ist, dass ich mich über die dann dort anfallenden Verluste freuen kann, denn die sind mir real erspart geblieben.

 

ciao ping


8(|In Wirklichkeit  *_* ist die Realität ganz anders! 8(| 8(|¡sɹəpuɐ zuɐɓ ʇıəʞɥɔıๅʞɹıM əıp ʇsı*_*ʇəɐʇıๅɐəଧ ɹəp uI8(|

  #16
OFFLINE   PA Scalper

Wie heißt es so schön:

"Dont fear the reaper" Frei übersetzt: Keine Angst vor dem (Forex) Sensenmann

"The worries are the same, only the naught change" Frei übersetzt: Die Sorgen sind die gleichen, es ändern sich nur die Nullen. (Die Summen sind egal, die Sorgen die gleichen)

 

Umso rationaler ein Mensch ist, umso weniger Probleme wird es im Trading geben.

Umso emotionaler ein Mensch ist, umso rationaler muss Er/Sie lernen zu traden, Lösungskompetenz (er)lernen und perfektionieren.


  • asfranz gefällt das

  #17
OFFLINE   denis

Servus Ping,

 

ja mein Freund, üben eine Strategie auf Demo ist OK. Üben auf Demo ist nicht das was ich gemeint habe.

 

Wenn Du nochmal den Satz durchliest, kanst du festellen das ich geschrieben habe: Binn seit xxx Jahren in Demo unterwegs. Und es wird nichts von Live erwähnt.

 

Das habe ich gemeint. Es sind andere die schreiben, ich versuche seit sehr viele Jahren Profitabel zu werden aber ich schaffe es nicht. Ja ich meine dann sollte man lieber das tradern lassen, weil das ist nicht für mich dann.

 

Gruß

 

Denis


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  #18
OFFLINE   DaBuschi

Hallo @DaBuschi,
ich, mit meinem Coderhirn kann mit dem Begriff Revenge-Trading überhaupt nichts anfangen. Könnte zwar jetzt
googlen, aber dachte mir, ach lass ihn doch mal den Begriff hier erläutern. Also @DaBuschi, kläre uns bitte auf.
traderdoc

Sorry @doc. Hatte Deine Frage übersehen.

Revenge-Trading liegt inhaltlich sehr nahe am Over-Trading. Revenge-Trading ist, wenn man z.B. einen guten Trading-Tag hat, also Gewinne einfährt. Man hat ein Gefühl für den Markt bzw. bildet sich ein, eines zu haben. Dann dreht sich die Stimmung. Das "Gefühl" über die Richtung stimmt, aber man wird oftmals ausgestoppt, nur damit der Markt dann doch das tut, was man dachte, das er tun würde. Man gibt von seinen Gewinnen ab und neigt dann dazu, einfach nur mit dem nächsten Trade wieder seine abgegebenen Gewinne zurückzuholen und dann den Tag zu beenden. Doch ein Trade nach dem anderen wird ausgestoppt. Man redet sich ein, dass der Markt doch bald ausbrechen muss und will dabei sein und erhöht dabei noch die Positionsgröße, weil der Ausbruch ja jetzt ganz sicher kommt.

Immer und immer wieder wird man ausgestoppt und mit dem nächsten Trade holt man sich alles wieder zurück. So der Gedanke. Es ist der Gedanke, dass man sich das zurückholt, was der Markt einem genommen hat. Eine Revanche also. Daher der Name.

Wenn man dann endlich aus seinem Trauma erwacht und sich lösen kann oder der Margin Call dem eigenen Treiben ein jähes Ende gesetzt hat, sieht man in der Regel den finanziellen Schaden und sieht im Chart, dass der Markt einfach nur lustlos seitwärts gelaufen ist, während man einen Trade nach dem nächsten in den Sand gesetzt hat.

Am Ende ist Revenge-Trading eine Sonderform des Over-Tradings

Bearbeitet von DaBuschi, 06 April 2017 - 21:05 Uhr,

  • traderdoc und €urix gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt ist größer, als das er bricht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Widerstand beim ersten Test hält, ist größer, als das er bricht.

  #19
OFFLINE   Divecall

Um ehrlich zu sein, hatte ich den Begriff "Revenge-Trading" bis dato auch noch nicht (irgendwo in dieser Form) aufgeschnappt - Aber Hut ab, für diese - wie immer in verständlichen Worten gefassten - Definition.

 

Aber ich bin natürlich auch kein wandelndes Trading-Lexikon. Wie dem auch sei, da weiß man ja sich selbst wieder einmal besser einzuschätzen!

 

Quadratisch, praktisch...und gut!

 

Bisher habe ich immer gedacht, durch höhere Zeitfenster ("Timeframes") wie 1Tag, 4Stunden, ein "Overtrading vermeiden zu können. Gibt es in diesen Zeiträumen auch eine Art der Definition des "Revenge-Tradings"? Das wäre doch nun wirklich hart an der Grenze zu ...ja weiß eigentlich? Psycho-Trading? Wie hieße das da? Overkill? *LACH*

 

Ich meine, bei der Analyse der zeitl. höheren Charts, setzt man auch dementsprechend angepasste Ziel- und Verlustwerte (TP/SL) - da sollte der "besonnere" Trader ja kaum in den Genuss eines "Overtradings", geschweige denn eines "Revenge-Trading" kommen oder?

 

Wer das denn mitmacht, hat vom vom Trading wenig kapiert, oder @Dabuschi?

 

Für mich eh am wirkungsvollsten sind die höheren Zeitfenster, 4H und mehr - und ja, auch der Wochen- oder Monatschart - verlangt zwar etwas mehr "Puste", aber das R:R läßt sich m.M. nach besser steuern, definieren. Und der Trader vermeidet evtl. psychologisch etwas, was ihm vom Begriff her fremd ist...


Du möchtest Dich in der Forexfabrik verewigen? Evtl. sogar als ...

gastautor
Zuletzt aktualisiert Datum: 28.02.2015 - 00:49 Uhr

 


  #20
OFFLINE   Traderunner

Für mich ist Trading....

 

hinfallen, aufstehe, Krönchen richten.....hinfallen, aufstehen, Krönchen richten,.....richtig heftig hinfallen, aufstehen, Krönchen richten...... und das richtig , richtig lange und immer wieder. Wenn einen das ständige Hinfallen zu immer noch intensiverer Forschung und Weiterarbeit motiviert, dann ist man im Trading wohl richtig.

 

Die Oben genannten Antworten sind alle richtig.... für mich kam jetzt neu ein Thema hinzu:

 

Umgang mit Phasen der Überperformance. Auch ein psychologisches Thema, aber auch nicht ganz ungefährlich, wenn man dem Ziel schon so nah ist.

Raimund Schriek hat gesagt: "Die Phasen der Unterperformance sind genauso schwer zu überstehen, wie die Phasen der Überperformance!"

 

Die nächste Überperformance schaff ich!!! :)


Bearbeitet von Traderunner, 08 April 2017 - 07:23 Uhr,

  • Scusi, asfranz und €urix gefällt das
Es ist nichts falsch daran, dass Menschen Reichtümer besitzen. Falsch wird es, wenn Reichtümer Menschen besitzen.



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