Inhalte aufrufen

  • Über Facebook anmelden Über Twitter anmelden Über WindowsLive anmelden Log In with Google Anmelden
  • Mitglied werden
Profilbild

Probleme bzw Hauptproblem beim profitablen Handeln

- - - - -

  • Du kannst leider keine neuen Themen eröffnen
  • Please log in to reply
22 Antworten zu diesem Thema

  #21
OFFLINE   traderdoc

Für mich ist Trading....

 

hinfallen, aufstehe, Krönchen richten.....hinfallen, aufstehen, Krönchen richten,.....richtig heftig hinfallen, aufstehen, Krönchen richten...... und das richtig , richtig lange und immer wieder. Wenn einen das ständige Hinfallen zu immer noch intensiverer Forschung und Weiterarbeit motiviert, dann ist man im Trading wohl richtig.

 

 

Na ja, wenn man jung der Jahre ist, spielt einem die Physis auch keinen Streich beim Aufstehen. Im Alter gibt es da nur die Möglichkeit, das Fallen einzugrenzen bzw. zu vermeiden. Die Eingrenzung kommt durch die Erfahrung im Alter, genau zu wissen, wo man wie zu laufen hat, um eben nicht zu stürzen. Freue Dich also auf spätere Zeiten, da muss Vieles einfach effektiver ablaufen.

 

traderdoc


  • Divecall und asfranz gefällt das

Ich erfülle Euch gern Eure EA-, Indikator- und Script-Programmierwünsche.

 


  #22
ONLINE   DaBuschi

*
BELIEBT

Revenge trading is the act of either not adhering to predefined risk management boundaries or entering trades beyond one's trading plan in the hope to 'win' back losses or 'retrieve' lost profit (instead of stopping for the day).


"Revenge Trading ist, wenn man sich entweder nicht an seine selbst definierten Regeln des Risiko-Managements hält oder Trades eingeht, die nicht dem eigenen Trading-Plan entsprechen, in der Hoffnung, Verluste zurückzugewinnen bzw. abgegebene Gewinne wieder aufzuholen (anstatt den Handel für den Tag zu beenden)."

Diese Definition hab ich zum Thema Revenge Trading gefunden und sie umschreibt in wenigen Worten sehr schön, was ich eher ausführlich beschrieben habe ;)

Das beantwortet aber auch die Frage, ob das auch in größeren Zeitebenen vorkommen kann. Ebenso wie Overtrading ist diese Art des psychologisch bedingten Fehlverhaltens eher im Intraday-Trading anzutreffen und damit aber vor allem auch bei Tradern in der Lernphase. Wenn man davon ausgeht, dass man 10.000 Stunden Übung braucht, um richtig gut in etwas zu werden, dann erreicht man 10.000 Stunden Tradingerfahrung nunmal eher im Intraday-Bereich, so die Theorie. Wenn ich täglich 4 Stunden Screentime hinbekomme und an 250 Tagen im Jahr trade, hab ich die 10.000 Stunden nach 10 Jahren durch.

Das Thema Ungeduld wurde schon angesprochen. Gepaart mit Aussagen, dass ein Minuten-Chart die gleichen Chartmuster enthält, wie ein 1H, 4H, Tages- oder Jahreschart, führt dazu, dass Trader "in Ausbildung" früher oder später beim Intraday-Handel landen. So war es auch bei mir und so ist es wohl bei den meisten gewesen. Hier durchläuft man in sehr kurzer Zeit Szenarien von Chartverläufen, für die es auf höheren Zeitebenen Monate oder Jahre braucht. Aber auch aus psychologischer Sicht wird man sehr viel schneller in Extrem-Situationen gebracht, denen man lange Zeit nicht gewachsen sein wird und manche werden diese Herausforderungen nie meistern, weil man sich dafür mit seinem Innersten auseinandersetzen muss.

Deshalb war das auch meine Antwort auf die initiale Frage bezüglich der Hauptprobleme beim profitablen Handeln. Hauptprobleme sind für mich nicht, das Handwerkszeug der verschiedenen Zeitebenen oder dem Verständnis vom Trendaufbau (Elliott-Wellen-Theorie, Dow-Theorie, Markttechnik). Die eigentlichen Probleme des profitablen Handelns sind die psychologischen Probleme, die durch die Ausübung des Handwerks entstehen. In diesen Extrem-Situationen sabotieren wir uns unbewusst selbst und halten uns damit selbst davon ab, dauerhaft profitabel zu handeln. Die größte Arbeit ist nicht die Arbeit an den Charts und Aneignen von Fachwissen, sondern die intensive Auseinandersetzung mit uns selbst und unseren Glaubensgrundsätzen.
  • Divecall, MANDL2007, €urix und 2 anderen gefällt das
Ein erfolgreicher Trader weiß nicht, was passieren wird. Aber er weiß zu jeder Zeit, was er tun muss.

Eingefügtes Bild

  #23
OFFLINE   PA Scalper

Keine Ahnung wo ich das gelesen habe, aber es trifft es auf den Punkt:

"Mit statischen Werten in einem dynamischen Markt zu handeln, kann auf lange Sicht nicht funktionieren, da immer jeweils nur ein statischer Zustand treffend sein kann".

Ein dynamisches System wird immer eine bessere Trefferquote (mehrere Zustände möglich) in einem dynamischen Markt haben, als ein statisches System (ein Zustand möglich) in einen dynamischen Markt.

Copyright: Habe ich vergessen :) (Sorry guys, es war kein Deutscher, an das kann ich mich noch erinnern)

 

Klingt logisch, ist es auch.

Damit ist klar, das es ein leichtes ist in solche "traumatischen" psychologischen (statischen) Zustände zu gelangen, wie bereits mehrmals beschrieben.


Erfolgreich zum Leser gesperrt worden, Wahrheit schreiben ist nicht erwünscht. Danke an Scusi, damit bleibt mir mehr Zeit für lesenswerten Content!




Similar Topics

  Thema Eröffnet von Statistik Letzter Beitrag




0 Benutzer lesen gerade dieses Thema

0 Mitglieder, 0 Gäste, 0 anonyme Nutzer